CH352986A - Blechbearbeitungsmaschine - Google Patents

Blechbearbeitungsmaschine

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Publication number
CH352986A
CH352986A CH352986DA CH352986A CH 352986 A CH352986 A CH 352986A CH 352986D A CH352986D A CH 352986DA CH 352986 A CH352986 A CH 352986A
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CH
Switzerland
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gear
lever
shaft
piston
rod
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Application number
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English (en)
Inventor
Ingold Fritz
Original Assignee
Haemmerle Ag
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Publication date
Application filed by Haemmerle Ag filed Critical Haemmerle Ag
Publication of CH352986A publication Critical patent/CH352986A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D31/00Shearing machines or shearing devices covered by none or more than one of the groups B23D15/00 - B23D29/00; Combinations of shearing machines
    • B23D31/001Shearing machines or shearing devices covered by none or more than one of the groups B23D15/00 - B23D29/00; Combinations of shearing machines for trimming deep drawn products

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


      Blechbearbeitungsmaschine       Die bisher üblichen     Blechbearbeitungsmaschinen     zum Schneiden, Bördeln, Sicken- oder Gewinde  drücken und dergleichen sind entweder als rasch  arbeitende Automaten für     Serieanfertigung    oder  als langsam laufende Maschinen für Herstellung  von einzelnen Stücken ausgebildet. Jede dieser Ma  schinen hat nur einen sehr beschränkten Verwen  dungsbereich, sowohl in bezug auf die durchführ  baren Operationen als auf die Dimensionen der  Werkstücke und auf die Arbeitsgeschwindigkeit.  



  Die Erfindung bezweckt, eine möglichst univer  sell verwendbare     Blechbearbeitungsmaschine    zu schaf  fen. Sie betrifft eine     Blechbearbeitungsmaschine,     welche zwei Werkzeugwellen aufweist, von denen  die .eine in einem beweglichen Lagerorgan, x. B.  einer Wippe, gelagert ist, so dass durch Bewegen  des Lagerorganes der Abstand zwischen den beiden  Werkzeugwellen verändert werden kann. Die Ma  schine nach der Erfindung zeichnet sich dadurch  aus, dass die Bewegung des Lagerorgans     alternativ     von einer rotierenden Steuerwelle abgeleitet oder  durch einen durch ein     Druckmedium        betätigbaren     Kolben bewirkt werden kann.  



  Bei entsprechender Ausbildung kann für be  stimmte Arbeiten, insbesondere für Einzelanfertigun  gen, das Lagerorgan hydraulisch oder pneumatisch  bewegt werden, ganz unabhängig von der     Anzahl     der Umdrehungen der Werkzeugwellen und von der  Funktion der z. B. zum Zubringen der Werkstücke  zu den Werkzeugen und zum in Bearbeitungslage  bringen dieser Werkstücke usw. vorgesehenen Mecha  nismen, deren Bewegung vorzugsweise vom Antriebs  zuge für die Werkzeugwellen abgeleitet ist.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel der     Blechbearbeitungsmaschine    nach  der Erfindung dargestellt. ,    Es ist:       Fig.    1 eine     Ansicht    der Maschine von vorn, in  Richtung des Pfeiles 1 von     Fig.4.        Fig.    2 eine Ansicht der Maschine von hinten,     in     Richtung des Pfeiles 2 von     Fig.    4, bei weggenomme  ner Verschalung,       Fig.    3 ein Schnitt gemäss der gebrochenen Linie  3-3 von     Fig.    2, wobei jedoch die im strichpunktier  ten Feld 3' gezeigten Einzelheiten im Schnitt gemäss  der Linie 3'-3' von     Fig.    2 dargestellt sind,

         Fig.4    ein Schnitt gemäss der Linie 4-4 von       Fig.    2,       Fig.    5 ein Schnitt gemäss der Linie 5-5 von       Fig.    4,       Fig.    6 ein Schnitt gemäss der Linie 6-6 von       Fig.    4,       Fig.7    ein Schnitt gemäss der Linie 7-7 von       Fig.    6,       Fig.    8 ein Schnitt gemäss der Linie 8-8 von       Fig.    5, der eine     Verriegelungsvorrichtung    zeigt,       Fig.    9 ein Schnitt gemäss Linie 9-9 von     Fig.    2,

         Fig.    10 ein Schnitt gemäss Linie 10-10 von       Fig.    9,       Fig.    11 eine Draufsicht auf eine Zusatzeinrich  tung, wobei diese     Figur    teilweise mit     Fig.    2 überein  stimmt, aber in grösserem Massstab,       Fig.    12 ein Schnitt gemäss der Linie 12-12 von       Fig.    11 und       Fig.    13 eine schematische Ansicht zur Erläute  rung des     Beschneidens    einer vierkantigen Blechdose.

    In der nachfolgenden Beschreibung sind nur die  zum Verständnis der Wirkungsweise der Maschine  nötigen Einzelheiten der Zeichnung eingehend er  läutert, während in der Zeichnung selbst unwesent  liche konstruktive Einzelheiten ebenfalls weggelassen  worden sind, um dieselbe nicht zu überladen.      An einem Gehäuse 21 ist eine Wippe 22 um  eine Welle 23 (siehe     Fig.5)    schwenkbar gelagert.  In dieser Wippe ist .eine obere Werkzeugwelle 24  gelagert, an deren freiem Ende 25 (siehe     Fig.    4) ein  nicht dargestelltes Werkzeug, z. B. ein Kreismesser,  befestigt werden kann. Im Gehäuse 21 ist ferner  eine untere Werkzeugwelle 26 gelagert, an deren  freiem Ende 27 ein anderes Werkzeug, z. B. ein  Gegenmesser, befestigt werden kann.

   Durch     Ver-          schwenken    der Wippe 22 kann der Abstand zwi  schen den beiden Werkzeugwellen 24 und 26 ge  ändert werden, entsprechend den Dimensionen der  zu bearbeitenden Werkstücke, z. B. von runden Büch  sen, deren Rand zu beschneiden ist.  



  Zur Zuführung von Werkstücken, z. B. runden  Büchsen, zu den Werkzeugen ist ein Zuführungs  apparat 28 vorgesehen, der zwei gehäusefeste Füh  rungsplatten 29 und 30 aufweist, die durch Bolzen  3l-33 miteinander verbunden sind. An der Füh  rungsplatte 29 sind zwei Führungsleisten 34, 35  mittels Schrauben 36 befestigt, die in Schlitzen 37  verschiebbar sind, um den Abstand zwischen den  Führungsleisten auf den Durchmesser der zu be  arbeitenden Büchsen 38 einzustellen.  



  Unter den Führungsplatten 29, 30 ist ein Zu  bringerhebel 39 um eine Achse 40 am Gehäuse 21  schwenkbar gelagert. Auf dem oberen Ende des  Hebels 39 ist ein Sattelstück 41 mittels zweier Schrau  ben 42 auswechselbar angebracht.  



  In der dargestellten Lage des Hebels 39 kommt  eine von oben zugeführte Büchse 38 in den Sattel  43 des Sattelstückes 41 zu liegen. Bei     Verschwen-          kung    des Hebels 39 im     Uhrzeigersinne    von     Fig.    1  kommt die Büchse 38 vor das Ende 27 der unteren  Werkzeugwelle 26 zu liegen. Mittels eines Anschlag  fingers 44, der mittels einer Schraube 45 schwenk  bar und feststellbar an einem verstellbaren Halter  46 befestigt ist, kann verhindert werden, dass die  Büchse 38 über die gewünschte Endstellung vor dem       Werkzeugwellenende    27 hinaus zu weit nach rechts  gelangt.

   Der Halter 46 ist mittels zweier Schrauben  47 an der Führungsplatte 29 befestigt, die mit einer  Reihe von Gewindebohrungen 48 versehen ist, in  welche die Schrauben 47 wahlweise .eingeschraubt  werden können. Das Sattelstück 41 weist noch ein  bogenförmiges Endstück 49 auf, das die im Zu  führapparat folgende Büchse 38 am Fallen hindert,  wenn der Zubringerhebel 39 im     Uhrzeigersinne        ver-          schwenkt    ist.  



  Um die vor dem unteren     Werkzeugwellenende    27  befindliche Büchse 38 in den Wirkungsbereich des  unteren     Werkzeuges    zu bringen, ist eine     Andrück-          stange    50 (siehe     Fig.    4) vorgesehen. Hat das Werk  zeug z. B. die Form einer Walze, deren Durchmesser  gleich dem Innendurchmesser der Büchse ist, wobei  ein Rand dieser Walze als Gegenmesser dient, so  wird die Büchse von der Stange 50 auf das Werk  zeug aufgeschoben. Die     Andrückstange    ist in einem  Lager 51 verschiebbar gelagert, das von einer Kon  sole 52     gebildet    wird, die mittels Schrauben 53    am Gehäuse 21 befestigt ist.

   Eine Muffe 54 ist mit  tels eines Klemmstückes 55 und einer Klemm  schraube 56 an der     Andrückstange    50 festgeklemmt.  Die Muffe 54 ist über ein Kopplungsglied 57 gelenkig  mit dem einen Arm eines Hebels 58 gekoppelt, der  mittels eines Bolzens 59 an einer Rippe 60 der  Konsole 52 schwenkbar angebracht ist. Eine Zug  feder 61 ist bestrebt, den Hebel 58 im Uhrzeiger  sinne von     Fig.    4 zu verdrehen. Der andere Arm des  Hebels 58 ist durch ein Koppelglied 62 gelenkig  mit einem Hebel 63 verbunden, der um einen an  der Rippe 60 angebrachten Bolzen 64 schwenkbar  ist.

   Das Kopplungsstück 62 besteht aus zwei sich  überlappenden Teilen 62' und 62", die durch einen       Abscherstift    62"' miteinander verbunden sind, der  bei Überbeanspruchung des Mechanismus     abgeschert     wird, unter Vermeidung weiterer Schäden.  



  Die Gelenkzapfen 65 und 66 für das Kopplungs  stück 62 sind in Schlitzen 67 bzw. 68 der Hebel 58  bzw. 63 verstellbar und feststellbar, wodurch die  Amplitude der vom Hebel 63 auf den Hebel 58  übertragenen Schwenkbewegung verändert werden  kann. Bei einer gegebenen     Verschwenkung    des He  bels 63 ist die     Verschwenkung    des Hebels 58 dann  am grössten, wenn die Gelenkbolzen 65, 66 des  Kopplungsgliedes 62 sich in den in     Fig.6    darge  stellten Endlagen in den Schlitzen 67 bzw. 68 be  finden. Befinden sich die Gelenkbolzen 65, 66 in  den entgegengesetzten Endlagen der Schlitze 67 bzw.  68, so ist die auf den Hebel 58 übertragene     Ver-          schwenkung    praktisch Null.  



  Der Hebel 63 .erhält seine Bewegung von einem  Hebel 69, der um einen am Gehäuse 21 angebrachten  Bolzen 70     verschwenkbar    ist, wobei ein Kopplungs  glied 71 die Hebel 63 und 69 gelenkig miteinander  verbindet. Der Hebel 69 trägt eine Achse 72' mit  einer Rolle 72, die von einer in axialer Richtung  sich verändernden Führungskurve 73 eines Nockens  74 geführt wird, dessen Nabe 75 auf einer Steuer  welle 76 befestigt ist. Der Antrieb dieser Steuer  welle 76 wird später näher erläutert.  



  Die     Andrückstange    50 ist an ihrem Ende 77,  das auf das Werkstück, z. B. die Büchse 38, drückt,  mit einem horizontalen Arm 78 (siehe auch     Fig.    1)  fest verbunden, der zwei zur     Andrückstange    50 par  allele Stangen 79 und 80 trägt. An diesen Stangen  sind Vorrichtungen zum Abnehmen des Werkstückes  von dem am unteren Wellenende 27 angebrachten     Be-          arbeitungs-    und Haltewerkzeug zu befestigen. Diese  Abnahmevorrichtungen, z. B. ein gewöhnlicher Ab  streifer oder eine Vorrichtung zum federnden Ab  schrauben von Werkstücken, sind an sich bekannt  und daher nicht näher dargestellt.  



  Im folgenden soll nun zuerst beschrieben werden,  wie die Werkzeugwellen 24 und 26 angetrieben  werden.  



  Die Maschine weist einen Motor 81 (siehe     Fig.    4)  auf, dessen Welle 82 über einen     Drehzahlvariator    83  die Hauptwelle 84 antreibt. Der     Drehzahlvariator    83  weist zwei zweiteilige Riemenscheiben 85 und 86      auf, die durch einen Keilriemen 87 miteinander ver  bunden sind. Die beiden Teile 85' und 85" bzw.  86' und 86" der Riemenscheiben 85 bzw. 86 sind  jeweils in axialer Richtung gegeneinander verschieb  bar und mit     kegelstumpfförmigen        Riemenauflage-          flächen    versehen, so dass die wirksamen Radien  der Riemenscheiben 85 bzw. 86 verändert werden  können, um das Übersetzungsverhältnis zu variieren.

    Der Abstand der     Riemenscheibenteile    85' und 85"  voneinander kann mittels eines Handrades 88 ein  gestellt werden, worauf der Abstand der Riemen  scheibenteile 86' und 86" durch nicht gezeichnete  bekannte Mittel automatisch auf den entsprechenden  Wert eingestellt wird, so dass der Keilriemen 87 ge  spannt bleibt. Mit 89 ist eine     Arretierschraube    be  zeichnet, um die     Riemenscheibenteile    85' und 85"  in der eingestellten Stellung zu arretieren.

   In der  in     Fig.    4 gezeigten Lage dieser Teile des Drehzahl  variators 83 haben die     Riemenscheibenteile    85' und  85" ihren grössten, die     Riemenscheibenteile    86' und  86" dagegen ihren kleinsten Abstand voneinander,  so dass die Hauptwelle 84 mit geringster Geschwin  digkeit angetrieben wird. Das Gehäuse 90 für den  Einstellmechanismus der beiden Teile der unteren  Riemenscheibe 85 ist mittels eines Stiftes 91, der  in ein Loch 92 eines am Gehäuse 21 befestigten  Flacheisens 93 eingreift, gegen Drehung gesichert,  während das Gehäuse 94 für den Einstellmechanis  mus der beiden Teile der oberen Riemenscheibe 85       mitrotiert.     



  Auf der Hauptwelle 84, die in Kugellagern 95  und 96 im Gehäuse 21 gelagert ist (siehe     Fig.3),     befindet sich ein mit ihr aus einem Stück bestehen  des     Ritzel    97 (siehe     Fig.    3 und 2, wobei in     Fig.    2  dieses     Ritzel    und die nachstehend erwähnten Zahn  räder nur durch ihre Teilkreise angegeben sind). Das       Ritzel    97 treibt ein Zahnrad 98 an, das auf der  Eingangswelle 99 eines     Untersetzungsvorgeleges    sitzt.

    Von dieser     Vorgelege-Eingangswelle    99 ist in     Fig.    3  nur der Teil sichtbar, der in dem Feld 3' liegt, das  dem Schnitt 3'-3' von     Fig.    2 entspricht. Das Zahn  rad 98 sitzt auf einem in     Fig.    3 nicht sichtbaren Teil  der     Vorgelege-Eingangswelle    99, die sich parallel zur  Hauptwelle 84 bis zur äusseren Wand des Gehäuses  21 erstreckt (siehe auch     Fig.    9). Die     Vorgelege-Ein-          gangswelle    99 ist in einem an dieser äusseren Ge  häusewand befindlichen Kugellager 100a und in  einem Kugellager 100b in einer Gehäusezwischen  wand gelagert.  



  Auf der     Vorgelege-Eingangswelle    99 ist ein  Zahnrad 101 mittels Kugellager 102     drehbar    ge  lagert, wobei später erläuterte Mittel vorhanden sind,  um dieses Zahnrad 101 mit der     Vorgelege-Eingangs-          welle    99 zu kuppeln, in welchem Falle ein später  beschriebenes     Vorgelege    aus dem Antriebszuge aus  geschaltet ist. Das Zahnrad 101 greift in ein Zahn  rad 103 ein, das über ein Kugellager 104 auf einer  feststehenden Lagerwelle 105 gelagert ist, die bei  <B>106</B> im Gehäuse 21 und bei 107 in einem Support  ruht, der mit Schrauben 108 am Gehäuse befestigt ist.

      Das Zahnrad 103 greift in ein Zahnrad 109 ein,  das fest auf dem inneren Ende der unteren Werkzeug  welle 26 sitzt (siehe auch     Fig.    4). Das Zahnrad 103  greift ferner auch in ein breites Transportzahnrad  110 ein (siehe     Fig.2),    das auf einer kurzen Welle  <B>111</B> gelagert ist, die - ebenso wie das Transport  zahnrad 110 selbst - nur in der     Fig.2    gezeigt  ist, um die Schnittfiguren nicht zu überlasten. Das  Transportzahnrad 110 kämmt mit einem Zahnrad  112, das über ein Zahnrad 113 ein Zahnrad 114  antreibt. Die Zahnräder 112-114 sind in .einem  schwenkbaren Träger als sogenannte  Getriebeschere   115 gelagert.

   Der Träger dieser Schere 115 weist  zwei zueinander parallele Hebel 116 und 117 auf  (siehe auch     Fig.    3), die um dieselbe Welle 23  schwenkbar gelagert sind wie die Wippe 22. Die  Zahnräder 112 und 113 sind auf Bolzen 118a bzw.  118b drehbar, deren mit Gewinde versehene Enden  durch     Schlitze    119 bzw. 120 der Hebel 116 bzw.  117, gesteckt und mit Muttern 121 bzw. 122 an  denselben festgeschraubt sind. Das Zahnrad 114 ist  dagegen mit einer Buchse 123 fest verbunden, die  auf der Welle 23 drehbar ist und auf der ein weiteres  Zahnrad 124 fest sitzt. Das Zahnrad 124 treibt über  ein weiteres Zahnrad 125 ein     Zahnrad    126, das auf  dem inneren Ende der oberen Werkzeugwelle 24  sitzt (siehe auch     Fig.    4).  



  Die Schere 115 hat den Zweck, das     übers,etzungs-          verhältnis    zwischen dem breiten Zahnrad 110 und  der oberen Werkzeugwelle 24 verändern zu können.  Zu diesem Zwecke kann man die Zahnräder 112  und 113 ausbauen und durch andere ersetzen, die  ein anderes Übersetzungsverhältnis erheben, wobei  natürlich die Achsbolzen dieser Zahnräder an andere  Stellen der Schlitze 119 bzw. 120     zu    liegen kommen  und auch die     Verschwenklage    der Hebel 116 und  117, also der ganzen Schere 115, sich     ändert,    ent  sprechend der Änderung des Durchmessers des Zahn  rades 112.

   Die durch die Schlitze 126a des Hebels  11.6 greifenden Schrauben 126b dienen zum Fest  stellen der Schere 115 im Gehäuse 21 in ihrer  jeweiligen     Verschwenkungslage.       Wenn die beiden Werkzeugwellen 24 und 26 auf  die soeben beschriebene Weise angetrieben werden,  ist das Zahnrad 101 auf     der        Vorgelege-Eingangswelle     99 festgekuppelt und besteht zwischen den Umdre  hungszahlen der beiden Werkzeugwellen ein festes  rationales Verhältnis, wie es für gewisse Arbeiten  erwünscht ist.  



  Der Antrieb kann aber auch auf andere Weise  erfolgen, und zwar über ein     Differential    127 (siehe       Fig.    3). Das eine Sonnenrad 128 dieses Differentials,  welches Rad über ein Kugellager 129 auf der Welle  105 gelagert ist, ist durch einen Keil 130 mit dem  Zahnrad 103 fest verbunden.

   Der     kegelige    Zahn  kranz des Sonnenrades 128 steht mit zwei diametral  einander gegenüberliegenden Kegelrädern 132 im  Eingriff, welche die Planetenräder darstellen und  ihrerseits in den     kegeligen    Zahnkranz 133 des zweiten      Sonnenrades 134 des Differentials     eingreifen.    Die  Planetenräder 132 sind auf zur Welle 105 senk  rechten Zapfen 135 gelagert, die an einem Zahnrad  136 angebracht sind, welches bei 137 auf dem ersten  Sonnenrad 128 drehbar gelagert ist. Das zweite  Sonnenrad 134 ist auf einer Nabe des Zahnrades  <B>103</B> drehbar     gelagert    und noch mit einem äusseren  Zahnkranz 139 versehen.

   Die Zahnräder 103 und  136, sowie der äussere Zahnkranz 139 des zweiten  Sonnenrades 134 haben gleichen Durchmesser und  gleiche Verzahnung.  



  Auf der     Vorgelege-Eingangswelle    99 ist ausser  dem Zahnrad 101 ein in     Fig.2    und 9 gezeigtes  Zahnrad 140 angebracht, das ebenfalls mit dieser  Welle gekuppelt werden kann, in welchem Falle das  nachstehend beschriebene     Untersetzungs-Vorgelege     im     Antriebszuge    der Werkzeugwellen eingeschaltet  ist. Das Zahnrad 140 kämmt mit einem Zahnrad  141 (siehe auch     Fig.4),    das auf einer Welle 142  drehbar gelagert und mit einem Zahnrad 143 fest  verbunden ist.

   Das Zahnrad 143 kämmt mit einem  Zahnrad 144, das auf einer letzten     Vorgelegewelle     145 angeordnet und mit     .einem    Zahnrad 146 zu  gemeinsamer Drehung verbunden ist, und zwar über  einen Keil 147 (siehe     Fig.    4), der beide Räder mit  der Welle 145 verbindet. Das Zahnrad 146     ist    auf  der Welle 145 verschiebbar und kämmt in der Lage  nach     Fig.4    mit dem Zahnrad 136 des Differentials  <B>127,</B> welches Zahnrad 136 die Zapfen 135 der beiden  Planetenräder 132 trägt.  



  Das Zahnrad 146 kann auf später näher er  läuterte Weise auf der Welle 145 so -verschoben  werden, dass es statt mit dem Zahnrad 136 mit dem  Zahnrad 103, oder überhaupt mit keinem Zahnrad  kämmt. Wenn das Zahnrad 146 mit dem Zahnrad  103 kämmt, so ist das Differential 127 aus dem  Antriebszuge der Werkzeugwellen 24, 26 ausge  schaltet, nicht aber das     Untersetzungs-Vorgelege     (140-146). Man kann also bei kleinen Umdrehungs  geschwindigkeiten der Werkzeugwellen nach Belie  ben entweder mit festem oder mit von den Werk  zeugwiderständen abhängigem     Umdrehungszahlver-          hältnis    arbeiten.  



  Wenn das Zahnrad 140 mit der     Vorgelege-Ein-          gangswelle    99 gekuppelt ist, und wenn sich das  Zahnrad 146 in der Stellung von     Fig.4    befindet,  so wird über die Zahnräder 141, 143, 144 und 146  das Zahnrad 136 mit den Planetenrädern angetrieben,  die ihrerseits das mit dem Zahnrad 103 festver  bundene Sonnenrad<B>128</B> und das mit dem äusseren  Zahnkranz 139 versehene Sonnenrad 134 antreiben,  wobei die Geschwindigkeiten der Sonnenräder 128  und 134 von den Widerständen abhängen, welche  deren Drehung entgegenstehen und die schliesslich  von den Widerständen der Werkzeuge abhängen.

    Das Zahnrad 103 treibt nämlich wieder über das  Zahnrad 109 die untere Werkzeugwelle 26 an, wäh  rend der äussere     Zahnkranz    139 des Sonnenrades  128 über ein Transportzahnrad 110' das erste Zahn-         rad    112 der Schere 115, und somit auf die beschrie  bene Weise die obere Werkzeugwelle 24 antreibt.  



  Das Transportzahnrad<B>110'</B> muss hierbei an Steile  des Transportzahnrades 110 auf der kurzen Welle  111 angebracht werden. Das Transportzahnrad 110'  hat nur die Breite des Zahnkranzes 139 und wird  dem Zahnrad 112 gegenüberliegend montiert, und  zwar in der gleichen Ebene wie das Zahnrad 114  (siehe     Fig.    3). Das breite Transportzahnrad 110 hat  dagegen ungefähr die Breite des Rades 103 und  des Zahnkranzes 139 zusammen. Es steht also nicht  nur mit den Zahnrädern 103 und 112,     sondern     auch mit dem Zahnkranz 139 des Sonnenrades 134  in Eingriff, wobei das Sonnenrad 134 aber nur leer  mitläuft.  



  Die Zahnräder der Schere 115 müssen aber  keinesfalls unbedingt alle in derselben Ebene liegen.  Insbesondere könnten auf jedem der Bolzen 118a  und 118b je zwei miteinander fest verbundene Zahn  räder verschiedenen Durchmessers vorgesehen sein,  um wahlweise grössere Über- oder     Untersetzungs-          verhältnisse    zu erzielen. Die Breite des Transport  zahnrades 110 wird natürlich von der Lage des ersten  Zahnrades der Schere 115 abhängen. Es sei noch  bemerkt, dass man die Schere<B>115</B> auch so einstellen  kann, dass das dann entsprechend seitlich versetzt  anzuordnende erste Zahnrad der Schere direkt in  das Zahnrad 103 eingreift, wobei also das Transport  zahnrad 110 weggenommen wird.

   Dies wird man  insbesondere dann tun, wenn die beiden Werkzeug  wellen 24 und 26 sich im gleichen Sinne drehen  sollen, während sie sich mit den dargestellten Zahn  rädern gegensinnig drehen. Während die gegensinnige  Drehung der Werkzeugwellen für die häufigsten Ar  beiten, wie Schneiden, Bördeln,     Sickendrücken    usw.  erforderlich ist, wird die gleichsinnige Drehung z. B.  beim Drücken von Gewinde verwendet.  



  Wie bereits erwähnt, kann der Abstand der oberen  Werkzeugwelle 24 von der unteren Werkzeugwelle 26  durch     Verschwenken    der Wippe 22 verändert wer  den. Hierzu ist eine     Stellstange    148 (siehe     Fig.5)     vorgesehen, deren oberer Teil 149 mit Gewinde ver  sehen ist. Auf diesem oberen Stangenteil 149 sind  zwei Buchsen 150 und 151 angebracht, die durch  Muttern 152 und 153 gehalten werden und zwischen  sich einen nach aussen vorstehenden     Abscherring    154  einklemmen.

   Der vorstehende Teil des     Abscherringes     154 ist zwischen einer die Buchse 150 einschliessen  den Buchse 155 und einer Schulter eines Ringes 156  eingeklemmt, der mittels nicht dargestellter, kleiner,  axial gerichteter Schrauben an der äusseren Buchse  155 befestigt ist. Die Buchse 155 ist mittels zweier  zu     ihrer    Achse senkrechter Zapfen 157 in einer  vom freien Ende der Wippe 22 gebildeten Gabel  158 schwenkbar gelagert.

   Bei etwaiger     überbean-          spruchung    der Wippe 22 wird der     Abscherring    154       abgeschert,    bevor die Wippe selbst oder die Steh  stange 148 oder der nachstehend beschriebene An  triebsmechanismus für diese     Stellstange    Schaden er  leiden kann.      Die     Stellstange    148     ist    durch einen Bolzen 159  gelenkig mit einem Doppelhebel 160 verbunden, der  mittels eines Zapfens 161 schwenkbar am Gehäuse  21 gelagert ist. In einer Einbuchtung 162 des Doppel  hebels 160 ist eine     Abtastrolle    163 auf einem  Zapfen 164 drehbar gelagert.  



  Die     Abtastrolle    163 tastet eine Kurvenscheibe  165 ab, die mittels eines Keiles 166 auf derselben  Welle 76 befestigt ist, welche auch den Nocken  74 zur Betätigung der     Andrückstange    50 trägt. Der  Hebel 160 wird durch eine     einenends    an einem im  Gehäuse 21 sitzenden Zapfen 167' hängende Feder  <B>167</B> im     Gegenuhrzeigersinne    von     Fig.    5 verdreht, so  dass die     Abtastrolle    163     stets    mit der Kurvenscheibe  165 in Berührung bleibt.

   Es ist somit ersichtlich,  dass bei Drehung der Kurvenscheibe 165 die Stell  stange 148 über den Bolzen 159 auf und ab bewegt  und somit die Wippe 22 entsprechend     verschwenkt     wird. Diese     Wippenbewegung    erfolgt verhältnismässig  rasch und wird insbesondere bei der vollautomatischen  Bearbeitung von Werkstücken verwendet.  



  Um die Wippe 22 langsam zu bewegen bzw. die  selbe längere Zeit in einer bestimmten Lage halten  zu können, ist die     Stellstange    148 auch noch mit  dem Kolben 170 eines hydraulischen (oder pneu  matischen) Antriebszylinders 168 kinematisch ver  bunden. Dieser Zylinder 168 ist über einen Zapfen  <B>169</B> schwenkbar am Gehäuse 21 gelagert, Zur Ver  schiebung des Kolbens 170 in der einen oder in der  anderen Richtung kann durch die eine oder die  andere der beiden Leitungen 171 und 172 dem  Zylinder 168 Drucköl (oder Druckluft) zugeführt  werden. Die Kolbenstange 173 ist ausserhalb des  Zylinders mit einem zweiteiligen Gelenkbolzen 174  versehen, an welchem zwei, einen Kniehebel bildende  Doppellaschen 175 und 176     angelenkt    sind, wobei  das Kniegelenk durch den genannten Bolzen 174  gebildet wird.

   Die Lasche 175 ist     andernends    an  einem im Gehäuse 21 gelagerten Bolzen 177 an  gelenkt, während die Lasche 176 über einen     Bolzen     178 mit dem unteren Ende der     Stellstange    148  gelenkig verbunden ist. Der Gelenkbolzen 174 be  steht gemäss     Fig.    3 aus zwei Teilen 174' und 174",  während die Doppellaschen 175 und 176 je aus  den Einzellaschen 175' und 175" bzw. 176' und  176" bestehen. Die Teilung des Gelenkbolzens 174  ist notwendig, weil dessen mittlere Partie sonst an  der Stehstange 148 anstossen würde, wenn der Knie  hebel 174, 175 sich seiner     Totpunktlage    nähert,  in der die Laschen 175 und 176 miteinander aus  gerichtet sind.  



  An dem Bolzen 178 ist auch ein Führungshebel  179     angelenkt,    der um einen Zapfen 180 am Gehäuse  21 schwenkbar angebracht ist. Der Führungshebel  179 weist zwei Endstücke 181 und 182 auf, in  welche ein Stab 183 mit Rechts- bzw. mit Links  gewinde eingeschraubt ist, wobei Kontermuttern 184  und 185 zur Sicherung der eingestellten     Einschraub-          lage    des Stabes und damit der wirksamen Länge  des Führungshebels 179 dienen.

      Wenn der Kolben 170 in Richtung des Pfeiles  186     bewegt    wird, dann übt der Kniehebel 175, 176  über den Bolzen 178     eine    starke, nach unten ge  richtete Kraft auf die     Stellstange    148 aus, so dass  die Wippe 22 nach unten     verschwenkt    wird. Dabei  erfahren die     Stellstange    148, der Zylinder 168 und  der Führungshebel 179 geringfügige Schwenkungen  aus der in     Fig.    5 dargestellten Lage.

   Die wirksame  Länge des Führungshebels 179 wird so     eingestellt,     dass der Kniehebel 175, 176 seine     Totpunktlage    noch  nicht ganz erreicht hat,     wenn    der Kolben 170 sich  in seiner äussersten Lage rechts in     Fig.    5 befindet.  Es wird somit vermieden, dass der Kniehebel 175,  176 über die     Totpunktlage    hinaus noch etwas nach  rechts ausrücken könnte, was     ein    unbeabsichtigtes  Heben der Wippe 22 zur Folge hätte.

   Anderseits ist  es aber sehr vorteilhaft, wenn der     Kniehebel    175,  176 sich am Ende des Kolbenhubes nahezu in der       Totpunktlage    befindet, weil dann die Kniehebel  übersetzung besonders gross ist.  



  Wenn die     Stellstange    148 von der Kurvenscheibe  165 aus betätigt werden soll, wird der Bolzen 178,  der sie mit der Doppellasche 176 des Kniehebels  175, 176 verbindet, entfernt. Umgekehrt wird der       Bolzen    159, der die     Stellstange    148 mit dem Hebel  160 verbindet, entfernt, wenn die     Stellstange    durch  den Kolben 170     betätigt    werden soll. Dadurch wird  mit Sicherheit verhindert, dass die beiden     Antriebs-          mechanismen    der     Stellstange    148 sich stören kön  nen, obwohl eine solche Störung nicht unter allen  Umständen auftreten würde.

   Zweckmässig sind die  Bolzen<B>159</B> und 178 gleich     ausgebildet,    so dass  effektiv nur ein Bolzen genügt und vorgesehen wird,  um alternativ die Funktionen der Bolzen 159 und  178 zu übernehmen, je nach der Stelle, an der er       eingesetzt    wird.  



  Zur Steuerung des Kolbens 170 ist ein     Ventil     187 vorgesehen, dem das Drucköl über eine Leitung  188 zugeführt wird und von welchem ausser den  beiden zum Zylinder 168     führenden    Leitungen 171,  172 auch noch eine dritte Leitung 189 abzweigt.  Durch diese Leitung 189 fliesst das Öl zur nicht.  dargestellten     Öldruckpumpe    zurück, wenn es nicht  durch     .eine    der Leitungen 171 oder 172 dem Zylin  der 168 zugeführt wird.  



  Zur Betätigung des     Ventils    187 ist ein Hand  griff 190 vorgesehen, der sich am einen Ende eines  Hebels 191 befindet, der um einen Zapfen 192  am Gehäuse 21 schwenkbar gelagert ist. Das untere,  gegabelte Ende des Hebels 191 ist über einen  Hebel 193 mit dem Betätigungsorgan des Ventils  187 verbunden, wobei dieser Hebel um einen Bolzen  194 schwenkbar und mit einem     Bolzen    194a am  Betätigungsorgan 194b     angelenkt    ist.  



  Das Ventil 187 ist ein Steuerventil an sich  bekannter Art, welches die Eigenschaft aufweist,  dass das Betätigungsorgan 194b, wenn es aus der  Ruhelage heraus verstellt worden ist, von selbst in  diese Ruhelage zurückkehrt, wenn man es     loslässt.     Zugleich werden die Ausgangsleitungen 171, 172      des Ventils blockiert, so dass der Kolben 170 im  Zylinder 168 in derjenigen Stellung stehen bleibt,  die er gerade erreicht hat, wenn der Griff 190 los  gelassen wird. Infolgedessen kann man durch Los  lassen des Griffes 190 die Wippe 22 in jeder be  liebigen Stellung blockieren.  



  Im folgenden soll nun zunächst erläutert werden,  wie die Steuerwelle 76 angetrieben wird, auf wel  cher der Nocken 74 und die Kurvenscheibe 165  sitzen. Hierzu wird auf     Fig.6    hingewiesen, wo die       hiezu    erforderlichen Zahnräder durch ihre Teil  kreise dargestellt sind. Auf der     Vorgelege-Eingangs-          welle    99 sitzt ein Zahnrad 195, das in ein Transport  zahnrad 196 eingreift, welches seinerseits ein Zahn  rad 197 antreibt. Mit letzterem ist ein Zahnrad 198  fest verbunden, das mit einem Zahnrad 199 kämmt,  welches auf später näher erläuterte Weise mit der  Steuerwelle 76     kuppelbar    ist.

   Da die     Vorgelege-          Eingangswelle    99 über das     Ritzel    97 und das Zahn  rad 98 von der Hauptwelle 84 angetrieben wird,  ist es ersichtlich, dass durch den Motor 81 ausser  den Werkzeugwellen 24 und 26 auch die Steuerwelle  76 in Drehung versetzt wird, sobald das Zahnrad 199  mit ihr gekuppelt wird.  



  Auf der Steuerwelle 76 sitzt ausser dem die  Führungskurve 73 aufweisenden Nocken 74 und der  Kurvenscheibe 165 noch ein drittes Kurvensteuer  organ, nämlich eine Kurvenscheibe 200 (siehe     Fig.    3  und 5). Die Kurvenscheibe 200, die zur Steuerung  des Zubringerhebels 39 dient, wird durch eine     Abtast-          rolle    201 abgetastet. Die     Abtastrolle    201 wird dreh  bar vom gegabelten Ende 202 (siehe auch     Fig.    4)  des einen Armes 203 eines Hebels getragen, der um  den Zapfen 204 schwenkbar ist und dessen anderer  Arm mit 205 bezeichnet ist. Der Zapfen 204 ist  bei 206 (siehe     Fig.    3) am Gehäuse 21 gelagert.  



  Das Ende des Hebelarmes 205 ist über den Bol  zen 207, die Zugstange 208 und einen Bolzen 209  mit dem Ende eines Hebels 210 gelenkig verbunden,  der auf der Achse 40 festgeklemmt ist. Eine Zug  feder 208a zieht die Zugstange 208 nach oben, um  das Anliegen der     Abtastrolle    201 auf der Kurven  scheibe 200 zu gewährleisten.  



  Auf der Achse 40 ist - wie früher erwähnt   der Zubringerhebel 39 befestigt, so dass seine Be  wegung durch die Form der Kurvenscheibe 200 be  stimmt ist. Von der Welle 40 ist in     Fig.    4 nur das  rechte Ende dargestellt. Die Welle 40 ragt links       (Fig.    4) zum Gehäuse 21 hinaus, ist aber - ebenso  wie der grösste Teil des     Zübringerhebels    39 - durch  die Teile 71 und 63 verdeckt; vom Zubringerhebel  39 ist nur der     unterste    Teil (durch den Schlitz 68)  und der obere Teil (über der Konsole 52) sichtbar,  der das den Sattel 43 aufweisende Sattelstück 41  trägt.  



  Bei vollautomatischer Serienfabrikation dreht sich  die     Steuerwelle    76 dauernd. Um das Zahnrad 199  wahlweise entweder dauernd mit der Steuerwelle 76  zu verbinden, oder nur während einer vollen Um  drehung dieser Steuerwelle     zwecks    sukzessiver Her-    Stellung von einzelnen Stücken, ist ein Steuermecha  nismus vorgesehen, der durch ein Pedal 211 be  tätigt wird (siehe     Fig.    5).  



  Das Pedal 211 ist am freien Ende eines Hebels  212 angebracht, der mit einer am Gehäuse 21 ge  lagerten Welle<B>213</B> fest verbunden ist. Auf der  Welle 213 sitzt ein weiterer Hebel 213a (siehe auch       Fig.3),    dessen freies Ende über einen Bolzen 214  an das untere Ende einer Zugstange 215     angelenkt     ist, deren oberes Ende (siehe     Fig.6)    auf später  näher erläuterte Weise mit einem Fanghebel 216  zusammenwirkt, dessen Schwenkachse mit 217 be  zeichnet ist. Der Fanghebel<B>216</B> weist einen Haken  218 auf, der mit einer Nase 219 eines Drehkeiles  220 zusammenwirkt.  



  Der Drehkeil 220 ist in einer Buchse 221 dreh  bar gelagert, die mit der Steuerwelle 76 fest ver  bunden ist und auf welcher das mit dieser Welle  zu kuppelnde Zahnrad 199 drehbar gelagert ist.  Die Buchse 221 besteht aus zwei fest miteinander  verbundenen Teilen 221' und 221". Der Drehkeil  220 weist in an sich bekannter Weise eine Aus  sparung 222 auf, in welcher sich der vorspringende,  ringförmige Teil 223 des Zahnrades 199 ungehindert  drehen kann, wenn sich der Drehkeil 220 in der  in     Fig.    3 und 6 gezeigten     Entkupplungslage    befindet.  



  Der Teil 223 des Zahnrades 199 ist mit drei  um 120  gegeneinander versetzten Einkerbungen 224  (siehe     Fig.6)    versehen, in eine von welchen der  Drehkeil 220 .eingreift, wenn er unter dem Einfluss  einer an seiner Nase 219 angreifenden Zugfeder 225  im     Gegenuhrzeigersinne    von     Fig.    6     verschwenkt    wird.  Dies ist der Fall, wenn der Haken 218 bei einer       Verschwenkung    des Fanghebels 216 im Uhrzeiger  sinne die Nase 219     loslässt;    der Drehkeil 220 kup  pelt dann die Steuerwelle 76 mit dem Zahnrad 199.  



  Wenn der Fanghebel 216 im     Gegenuhrzeigersinne          verschwenkt    wird, dann fängt der Haken 218 die  Nase 219, wodurch der Drehkeil 220 im     Entkupp-          lungssinne        verschwenkt    wird, bis er bei Erreichung  der dargestellten     Entkupplungslage    auf einen An  schlag 226 trifft, der an dem Zahnrad 199 vor  gesehen ist. Damit der dabei entstehende Schlag nicht  zu heftig wird, ist eine aus     Fig.    5 ersichtliche Brems  vorrichtung 227 vorgesehen.  



  Die Bremsvorrichtung 227 weist eine Brems  backe 228 auf, die unter der Einwirkung einer  Druckfeder 229 in Richtung auf eine am Nocken  74 vorgesehene Bremsfläche 230 (siehe auch     Fig.    3)  gedrückt wird. Die Druckfeder 229 ist in einer Boh  rung 231 eines Innenansatzes 232 des Gehäuses 21  angeordnet, in welcher Bohrung 231 auch ein die  Bremsbacke 228 tragender Bolzen 233 axial ver  schiebbar geführt ist. An der Bremsbacke 228 ist  eine     Anheberolle    234 drehbar gelagert, welche in  einer Nut 235 (siehe auch     Fig.3)    läuft und nor  malerweise die Bremsbacke 228 in einem kleinen  Abstand von der Bremsfläche 230 hält.

   Nur wenn  eine Ausbuchtung 236 der Nut 235 zur     Anheberolle     234 gelangt, kommt die Bremsbacke 228 auf die           Bremsfläche    230 zu liegen, und dies ist bei jeder  Umdrehung der Nockenwelle 76 der Fall, kurz  bevor die Nase 219 des Drehkeiles 220 in diejenige  Lage kommt, in der sie vom Fanghebel 216 ge  fangen werden kann. Für fortlaufende Serienfabri  kation wird man die Bremsbacke 228 abmontieren.  



  Die Zugstange 215 wirkt auf folgende Weise  mit dem Fanghebel 216 zusammen: An dem Fang  hebel greift eine Zugfeder 237 an, welche denselben  im     Gegenuhrzeigersinne    von     Fig.    6 zu     verschwenken     trachtet, so dass sein Haken 218 die     Drehkeilnase     219 fangen und der Hebel selbst auf einen Anschlag  238 auftreffen kann. Das Ende des Fanghebels 216  bildet eine Gabel 239, von welcher in     Fig.6    der  vordere Teil weggebrochen ist.

   In dieser Gabel 239  ist die einen rechteckigen Querschnitt aufweisende  Zugstange<B>215</B> auf und ab verschiebbar, wobei die  Stange auf der dem Grund der von der Gabel ge  bildeten Nut zugekehrten Seite mit einer Aussparung  240 versehen ist, durch welche oben ein Anschlag  241 gebildet wird. Die Zugstange 215 steht unter  dem Einfluss einer Feder 242, welche das obere Ende  der Zugstange nach links in     Fig.6    zieht, so dass  die Zugstange bei der Aussparung 240 auf dem  Grunde der von der Gabel 239 gebildeten Nut liegt  und der Anschlag 241 am Fanghebel angreift.

   Wenn  nun die Zahnstange<B>215</B> mit Hilfe des Pedals 211  nach unten gezogen wird, so nimmt sie über den  Anschlag 241 den Fanghebel 216 mit, so dass der  selbe die     Drehkeilnas.e    219     loslässt    und die Kupplung  des Zahnrades 199 mit der Steuerwelle 76 vollzogen  wird.  



  Ohne weitere Massnahmen würde die     erwähnte     Kupplung erst wieder gelöst, wenn der Arbeiter das  Pedal     loslässt.    Dies wäre aber bei der Herstellung  von Einzelstücken unerwünscht. Es ist daher eine       Entkupplungsvorrichtung    243 vorgesehen, welche  automatisch eine Entkupplung nach jeder vollen  Umdrehung der Steuerwelle 76 bewirkt.  



  Die     Entkupplungsvorrichtung    243 weist eine Ab  tastrolle 244 auf, welche an dem einen Ende eines  axial verschiebbar gelagerten Bolzens 245 angebracht  ist, an dessen anderem Ende ein Anschlag 246 um  einen Zapfen 247     verschwenkbar    angebracht ist.  Der Anschlag 246 arbeitet mit der Zugstange 215  zusammen, um sie     entgegen    der Wirkung der Feder  242 zu     verschwenken;    dies ist der Fall, wenn ein  Anschlagnocken 248, der an dem von der     Abtast-          rolle    244 abgetasteten Umfang des Teiles 221" der  Buchse 221 vorgesehen ist (siehe auch     Fig.    3), unter  die     Abtastrolle    gelangt.

   Durch die von der     Abtast-          rolle    bewirkte     Verschwenkung    der Zugstange 215  kommt deren Anschlag 241 ausser Eingriff mit dem  Fanghebel<B>216,</B> so dass letzterer durch die Feder  237 in die dargestellte Fanglage zurückgeschwenkt  wird. Infolgedessen wird die     Drehkeilnase    219 am  Ende der Umdrehung von dem Haken 218 gefangen  und die Steuerwelle 76 vom Zahnrad 199     ent-          kuppelt.    Um ein neues Arbeitsspiel zu beginnen,  muss der Arbeiter wieder auf das Pedal 211 drücken.

      Wenn man die     Entkupplungsvorrichtung    243 un  wirksam machen will,     genügt    es, den Anschlag 246  um     90     um den Zapfen 247 zu     verschwenken,    so  dass er nicht mehr auf die Zugstange 215 trifft.  



  Der     Pedalhebel    212 arbeitet mit einer     Ver-          riegelungsvorrichtung    249     (Fig.    8) zusammen,     die    in  einer äusseren Nische 250 (siehe     Fig.5)    des Ge  häuses 21 untergebracht und durch eine Abdeckung  251 abgedeckt ist. Die     Verriegelungsvorrichtung    ist  in     Fig.    5 nicht mit dargestellt,- aber dafür in     Fig.    8  bei entfernter Abdeckung<B>251</B> gezeigt.

   Sie weist einen  Hebel 252 auf, der um einen Zapfen 253 schwenk  bar ist und den     eine    Zugfeder 254     im    Gegenuhr  zeigersinne von     Fig.    8 zu     verschwenken    trachtet.  Der     im    Schnitt sichtbare     Pedalhebel    212 ist in einem  Schlitz 255 der Rückwand 256 des Blechgehäuses  der Vorrichtung geführt. Der Hebel 252 weist einen  Haken 256 auf, der die obere Schmalseite des  Hebels 212 übergreifen kann.

   Ferner weist der He  bel 252 einen abgerundeten Anschlag 257 auf, auf  welchen die untere Schmalseite des Hebels 212  trifft, wenn dieser Hebel gesenkt wird und zugleich  der Hebel 252 sich in seiner     Verriegelungslage    be  findet, also in der Lage, in welcher der Haken 256  die obere     Schmalseite    des Hebels 212 übergreift und  dadurch dessen Rückkehr in die dargestellte Ruhe  lage verhindert.  



  Es ist ferner noch ein weiterer Hebel 258 vor  gesehen, der um einen Zapfen 259 schwenkbar ist  und den eine Zugfeder 260 im     Uhrzeigersinne    von       Fig.    8 zu     verschwenken    trachtet. Dieser Hebel weist  einen Anschlag 261 auf, der     mit    einer Kante 262  des Hebels 252 zusammenwirken kann.

   Eine Feder       262a    (siehe     Fig.    3) ist bestrebt, den     Pedalhebel    212  nach oben zu ziehen, also im     Gegenuhrzeigersinne     von     Fig.    5 zu     verschwenken,        bis    er am oberen Ende  des Schlitzes 255 anschlägt, sich also in der in     Fig.    8  gezeigten Ruhelage befindet.  



  Drückt der Arbeiter mit mässiger Kraft auf das  Pedal 211, so bewegt sich der     Pedalhebel    212 im  Schlitze 255 nach unten und kann nicht mehr nach  oben zurückkehren, weil er durch den Haken 256  gehalten wird. Damit der     Pedalhebel        in    die Ruhelage  zurückkehrt, muss der Arbeiter kräftig auf das Pedal  211 drücken, so dass der     Pedalhebel    im     Schlitz    255  in     seine    untere     Endlage    kommt und dabei auf den  abgerundeten Anschlag 257 trifft;

   hierdurch wird  der Hebel 252 im     Uhrzeigersinne    von     Fig.    8 so weit       verschwenkt,    dass seine Kante 262 gegen den An  schlag 261 des durch die Feder 260 abwärts ge  zogenen Hebels 258 zu liegen     kommt.    Nunmehr  kann der     Pedalhebel    212 unter dem Einfluss der  auf ihn einwirkenden Feder<I>262a</I> unter Rückschwen  kung des Hebels 258 in die Ruhelage von     Fig.    8  zurückkehren.  



  Es soll nun anhand der     Fig.    9 und 10 beschrieben  werden, wie die Zahnräder 101 und 140 alternativ  mit der     Vorgelege-Eingangswelle    99 gekuppelt und  wie das Zahnrad 146 auf seiner Welle 145 ver-      schoben werden kann. Zu ersterem Zwecke ist .eine  zweiseitig wirkende     Lamellenkupplung    263 vorgese  hen. Die Kupplung weist eine auf der Welle 99 ver  schiebbare, mit der Welle drehverbundene Muffe  264 auf, die auf beiden Seiten mit Lamellen 265a  bzw. 266a verbunden ist. Die Naben der Zahnräder  140 und 101 sind mit zwischen den Lamellen 265a  bzw. 266a angeordneten Lamellen 265b bzw. 266b  verbunden.

   Die Lamellen sind nur schematisch an  gedeutet, ohne zwischen den Lamellen 265a und<I>265b</I>  bzw. 266a und 266b einen Unterschied zu machen,  und ohne die an sich bekannte Verbindung dieser  Lamellen mit der Muffe bzw. den Zahnradnaben  zu zeigen.  



  In eine Nut 267 der Muffe 264 greifen zwei  einander gegenüberliegende Führungsstücke 268 ein,  die an Zapfen 269 vorgesehen sind, welche an den  Enden einer Gabel 270 angebracht sind. Die Gabel  270 ist über einen Bolzen 271 an einem Hebel 272  befestigt, der auf einer Achse 273 fest sitzt, an  welcher auf der Aussenseite des Gehäuses 21 ein  Griffhebel 274 festgemacht     ist.    In der in     Fig.    9 und  10 gezeigten Stellung des Griffhebels 274 läuft die  Welle 99 leer.

   Bei     Verschwenkung    des Griffhebels  274 in der einen Richtung wird das Zahnrad 101,  bei     Verschwenkung    in der anderen Richtung das  Zahnrad 140 mit der Welle 99 gekuppelt, wobei  mit den Lamellen selbst zusammenarbeitende, an  sich bekannte Rastmittel dafür sorgen, dass die  jeweilige Kupplungslage beibehalten wird, bis der  Griffhebel wieder zurückgestellt wird.  



  Das auf der Welle 145 verschiebbare Zahnrad  146 weist eine Nabe 275 auf, die mit einer Ringnut  276 versehen ist, in welche an einer Gabel 277  angebrachte Führungsglieder 278 eingreifen. Die  Gabel 277 ist über ein Kreuzgelenk 279, das die  beiden aufeinander senkrechten Schwenkachsen 280  und 281 aufweist, an einem Hebel 282 befestigt,  der fest auf einer Achse 283 sitzt. Auf der Achse  283 sitzt, ausserhalb des Gehäuses 21 ein Griffhebel  284, durch dessen     Verschwenkung    das Zahnrad 146  über die beschriebenen Teile 275-283 in drei  Lagen verschoben werden kann.

   In der in     Fig.9     gezeigten Lage I steht das Zahnrad 146 im Eingriff  mit dem Zahnrad 103 (Differential 127 ausgeschal  tet), in einer Lage     1I    dagegen im Eingriff mit dem  Zahnrad 136 (Differential 127 eingeschaltet). In einer  Lage     III    läuft das Zahnrad 146, das immer durch  den Keil 147 mit der Welle 145 auf Drehung ver  bunden ist, leer. Es sei hervorgehoben, dass die  Zahnräder 98 und 144, die sich in     Fig.9    fast zu  berühren scheinen, nicht etwa im Eingriff miteinander  stehen, wie aus der früheren Beschreibung hervor  geht.  



  Die auf den Achsen 273 bzw. 283 der Griff  hebel 274 bzw. 284 fest sitzenden Hebel 272 bzw.  282 sind mit Vorsprüngen 272' bzw. 282' versehen,  deren     peripherische    Flächen, die sich in     Fig.10     längs der Linie 285 berühren, in radialer Richtung  sich     ändernde    Abstände von den Achsen 273 bzw.    283 haben.

   Die Kurvenform, welche die Vorsprünge  272' und 282' in einer zu den Achsen 273 und 283  senkrechten Ebene haben, ist so gewählt, dass diese  Vorsprünge die Achsen 273 und 283 miteinander  verriegeln, und zwar so, dass der Griffhebel 274 nur  dann in die der Kupplung des Zahnrades 101 mit  der Welle 99 entsprechende Stellung gebracht werden  kann, wenn der Griffhebel 284 sich in der der       Leerlauflage        III    des Zahnrades 146 entsprechenden  Stellung befindet. Umgekehrt kann auch das Zahn  rad 146 nicht aus der     Leerläuflage        III    heraus in  die Lagen     II    oder I gebracht werden, wenn das  Zahnrad 101 mit der Welle 99 gekuppelt ist. Eine  falsche Bedienung der Griffhebel 273 und 283 ist  somit ausgeschlossen.

    



  Die dargestellte Maschine kann mit verschie  denen Zusatzeinrichtungen versehen sein, die ohne  weiteres neben den bisher beschriebenen Teilen der  Maschine oder nach Entfernung einiger dieser Teile  montiert werden können. Von diesen Zusatzeinrich  tungen sollen aber im folgenden nur zwei näher  erläutert werden.  



  Zunächst ist ein Wechselgetriebe mit schaltbaren  Übersetzungsstufen vorgesehen, das an Stelle des  vorstehend beschriebenen schwenkbaren Scheren  getriebes<B>115</B> und des austauschbaren Transport  zahnrades 110 bzw. 110' in den Antriebszug der  oberen Antriebswelle 24 montiert werden kann.  Dieses in der Zeichnung nicht dargestellte Wechsel  getriebe weist eine verschiebbare Welle auf, auf  welcher ein Zahnrad sitzt, welches durch Verschie  ben der Welle entweder mit dem Zahnrad 103 (für  Antrieb ohne Differential 127) oder mit dem Zahn  kranz<B>139</B> des Sonnenrades 134 (für Antrieb mit  Differential 127) zum Eingriff gebracht werden kann.  



  Die Achsen der Schalthebel des Wechselgetriebes  werden durch im Gehäuse 21 vorgesehene Bohrungen  301 gesteckt, von denen in     Fig.4    einige sichtbar  sind. Der Vorteil des Wechselgetriebes gegenüber  Scherengetriebe und Transportrad ist der, dass man  lediglich durch Bedienung der Schalthebel eine grosse  Zahl von verschiedenen Übersetzungen einstellen und  ausserdem von Betrieb mit Differential auf Betrieb  ohne Differential umstellen kann, während sonst  das Auswechseln von Zahnrädern notwendig ist.  



  Eine weitere, in     Fig.    11 und 12 gezeigte Zusatz  einrichtung 302 ist vorgesehen, um die Werkzeug  wellen 24 und 26 während eines Teiles jeder Um  drehung der Steuerwelle 76 zum Stillstehen zu zwin  gen. Dies ist insbesondere für die Bearbeitung von       unrunden,    z. B. vierkantigen Blechdosen und der  gleichen von grossem Nutzen.

   Wenn beispielsweise  der Rand einer vierkantigen Blechdose 303 (siehe       Fig.    13) abgeschnitten werden soll, so wird man auf  der oberen Werkzeugwelle 24 ein Messer 304 von  der in     Fig.    13 gezeigten Form befestigen und auf  der unteren Werkzeugwelle ein vierkantiges Halte  werkzeug 305 anbringen, auf welches die Blechdose       gestülpt    wird und welches zugleich in der Nähe der  Ebene des Messers 304 eine in der Zeichnung nicht      dargestellte, als Gegenmesser dienende Kante auf  weist. Auf das vierkantige Haltewerkzeug 305 kann  nun die Blechdose 303 nur aufgebracht werden,  wenn die Werkzeugwelle 26 still steht, wobei sich  auch das Messer 304 in einer bestimmten Lage in  bezug auf das Haltewerkzeug 305 befinden muss.

    Ohne die nachstehend beschriebene Zusatzeinrich  tung wäre es also nötig, die Maschine nach dem  Beschneiden jeder Dose still zu setzen, um die  nächste Dose in die Bearbeitungslage zu bringen.  



  Die Zusatzeinrichtung 302 wird von dem Teil  221' der zur Lagerung des Drehkeiles 220 dienenden,  mit der Steuerwelle 76 fest verbundenen Buchse 221  aus gesteuert (siehe auch     Fig.3).    Der     Buchsenteil     221' weist nämlich eine Kurvennut 306 auf (siehe       Fig.    12), ist also als Steuernocken ausgebildet. In  die Kurvennut 306 greift ein Taster 307 ein, der  mit einer verschiebbar gelagerten Stange 308 fest  verbunden ist, die zur Steuerung eines Drehkeiles  309 dient. In der in     Fig.    12 gezeigten Lage fängt  das freie Ende der Stange 308 eine Nase 310 des       Drehkeiles    309, ähnlich wie der Haken 218 des  Fanghebels 216 (siehe     Fig.7)    die Nase 219 des  Drehkeiles 222 fängt.  



  Der Drehkeil 309 ist in einer konstruktiv aus  mehreren Teilen bestehenden Buchse 311 drehbar  gelagert, die mit einem Zahnrad 312 fest verbunden  und auf einem Achszapfen 313 drehbar angebracht  ist, der in einer Bohrung 314 des Gehäuses 21  befestigt worden ist. Der Drehkeil 309 dient dazu,  ein Zahnrad 315 mit dem Zahnrad 312 zu kuppeln.  Zu diesem Zwecke ist an dem in die Aussparung 316  des Drehkeiles 309 eingreifenden, ringförmigen Vor  sprung 317 des Zahnrades 315 eine nicht dargestellte  Einkerbung vorgesehen, welche einer der in     Fig.    6  gezeigten Einkerbungen 224 entspricht. Auch die am  Drehkeil 309 angreifende Feder, die der     Feder    225  entspricht, ist nicht dargestellt.  



  In der in     Fig.    12 gezeigten Lage der verschieb  baren Stange 308 bzw. des Drehkeiles 309 ist das  Zahnrad 315 nicht mit dem Zahnrad 312 gekuppelt.  Wenn der Taster 307 in den axial ausbiegenden Teil  306' der Kurvennut 306 gelangt, wird die Stange 308  nach rechts in     Fig.    12 verschoben, so dass sie die  Nase 310 des Drehkeiles 309 nicht mehr fängt und  die Zahnräder 312 und 315 miteinander gekuppelt  werden.  



  Bei Einbau der Zusatzeinrichtung 302 greift ein  auf der     Eingangs-Vorgelegewelle    99 anzubringendes  Zahnrad<B>318</B> in ein Zahnrad 319 ein, das mit einem  Zahnrad 320 fest verbunden ist. Die Zahnräder 319  und 320 sind auf einem Achszapfen 321 drehbar  angebracht, der in einer Bohrung 322 des Gehäuses  21 befestigt worden ist. Das Zahnrad 320 greift in  das Zahnrad 315 ein, das mittels des Drehkeiles  309 mit dem Zahnrad 312     kuppelbar    ist. Das Zahn  rad 312 steht schliesslich mit dem früher erwähnten,  auf der Lagerwelle 105 des Differentials 127 dreh  baren Zahnrad 103 in Eingriff, von welchem aus    die Werkzeugwellen 24, 26 bei festem     Umdrehungs-          zahlverhältnis    angetrieben werden.  



  Es ist ersichtlich, dass bei jeder Umdrehung der  Steuerwelle 76 die     Werkzeugwellen    24, 26 nur so  lange angetrieben werden, als sich der Taster 307  in dem Teil 306' der Kurvennut 306 befindet, wobei  dieser Teil natürlich auch grösser sein kann, als in       Fig.    12 angenommen worden ist. Eine beim     Ent-          Icuppeln    der Zahnräder 312 und 315 wirksame  Bremsvorrichtung, die der Bremsvorrichtung 228 ent  spricht, ist in der Zeichnung nicht dargestellt. Beim  Einbau der Zusatzeinrichtung 302 wird die Lamellen  kupplung 263 mit den     Zahnrädern    101 und 140  von der     Vorgelege-Eingangswelle    99 abmontiert und  statt dessen das Zahnrad 318 auf derselben montiert.  



  Es sei noch bemerkt, dass für die Bearbeitung  grosser Werkstücke, welche von Hand oder durch  weitere Zusatzeinrichtungen geführt werden können,  der Zuführungsapparat 28, die Konsole 52 mit der  von ihr getragenen     Andrückstange    50 und deren  Antriebsgestänge, sowie der Zubringerhebel 39 mit  seiner Welle 40 leicht abmontiert werden können,  so dass den Bewegungen der Werkstücke nichts im  Wege steht. An der Vorderseite des Gehäuses 21  sind verschiedene Bohrungen 323 vorgesehen, von  denen einige für das Montieren von Zusatzeinrich  tungen bestimmt sind. Zur Kontrolle des Motors 81  sind ferner noch ein Amperemeter 324 und eine  Signallampe 325 vorgesehen (siehe     Fig.    1).  



  Schliesslich sei noch erwähnt, dass das Gehäuse 21  auf seiner hinteren Seite mit Füssen versehen sein  kann, die gestatten, die Maschine so aufzustellen,     dass     die Werkzeugwellen 24 und 26 vertikal stehen. Dies  ist für die Bearbeitung von sehr grossen Werkstücken  ein grosser Vorteil, indem dadurch die Zuführung  solcher Werkstücke sehr erleichtert wird. Für die  weit häufiger vorkommende Bearbeitung     kleiner     Werkstücke, insbesondere im vollautomatischen Be  trieb, steht die Maschine dagegen in der     in    der  Zeichnung angenommenen Lage mit horizontalen  Werkzeugwellen 24 und 26.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Blechbearbeitungsmaschine, welche zwei Werk zeugwellen aufweist, von denen die eine in einem beweglichen Lagerorgan gelagert ist, so dass durch Bewegen des letzteren der Abstand zwischen den beiden Werkzeugwellen verändert werden kann, da durch gekennzeichnet, dass die Bewegung des Lager organs (22) alternativ von einer rotierenden Steuer welle (76) abgeleitet oder durch einen durch ein Druckmedium betätigbaren Kolben (170) bewirkt werden kann. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, mit einem als Wippe ausgebildeten Lagerorgan, dadurch ge kennzeichnet, dass an der Wippe (22) eine Stellstange (148) angelenkt ist, die alternativ über eine an der Steuerwelle (76) angebrachte Kurvenscheibe (165), eine diese Kurvenscheibe abtastende Abtastrolle (163) und einen diese Abtastrolle tragenden Hebel (160), oder über .einen Kniehebel (175, 176) betätigt werden kann, dessen Kniegelenk (174) mit der Kol benstange (173) des genannten Kolbens (170) ver bunden ist. 2.
    Maschine nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass das Kniegelenk einen zweiteiligen Bolzen (174) aufweist, so dass bei der Totpunktlage der Hebelarme (175, 176) die Stellstange (148) zwi schen den beiden Bolzenteilen (174', 174") liegen kann. 3.
    Maschine nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Stellstange (148) an einem Führungshebel (179) angelenkt ist, dessen wirksame Länge so einstellbar ist, dass, wenn der Kolben (170) bei seiner Betätigung in seinem Zylinder (168) eine extreme Lage erreicht, das Kniegelenk (175, 176) annähernd in seine Totpunktlage, aber nicht über dieselbe hinaus, gelangt. 4.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bewegung des Kolbens (l70) in seinem Zylinder (168) mittels eines Steuerventils (187) steuerbar ist, an welches eine Zuführungs leitung (188) für das Druckmedium, zwei zum Zylinder führende Leitungen (171, 172) und .eine Rücklaufleitung (189) angeschlossen sind, und wel ches so ausgebildet ist, dass sein Bedienungsorgan (194b) automatisch in seine Ruhelage zurückkehrt, wenn es losgelassen wird, und gleichzeitig die zum Zylinder führenden Leitungen blockiert werden. 5.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die beiden Werkzeugwellen (24, 26) alternativ so angetrieben werden können, dass ihre Umdrehungszahlen in einem festen, rationalen Verhältnis zueinander stehen, oder in einem Ver hältnis, das vom Widerstand der arbeitenden Werk zeuge abhängt.
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