CH353059A - Elektrische Schalteinrichtung, vorwiegend für gekapselte Anlagen - Google Patents

Elektrische Schalteinrichtung, vorwiegend für gekapselte Anlagen

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CH353059A
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CH
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switching device
voltage separation
voltage
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point
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Ubezio Lorenzo
Thommen Hans
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • H02B11/12Switchgear having carriage withdrawable for isolation with isolation by horizontal withdrawal
    • HELECTRICITY
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    • H02BBOARDS, SUBSTATIONS OR SWITCHING ARRANGEMENTS FOR THE SUPPLY OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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    • H02B1/24Circuit arrangements for boards or switchyards
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    • H02B11/04Isolating-contacts, e.g. mountings or shieldings
    • HELECTRICITY
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  • Power Engineering (AREA)
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Description


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 Elektrische    Schalteinrichtung,      vorwiegend      für   gekapselte    Anlagen   Man trachtet beim Bau von Schaltanlagen danach, möglichst weitgehend Platz zu sparen, ohne dabei die elektrischen    Eigenschaften   sowie die Zugänglichkeit und die Auswechselbarkeit der Geräte zu verschlechtern. Aus diesem Grunde hat man besonders in gekapselten Schaltanlagen, beispielsweise an Leistungsschaltern, Stecker vorgesehen, welche gleichzeitig als offene Trennstellen dienen. Man braucht dann einen Schalter zur Revision nur aus dem Schaltfeld herauszuziehen und hat    die   Möglichkeit, an alle Seiten heranzukommen und macht dabei gleichzeitig den Abzweig selbst spannungslos.

   Wird der Steckkontakt in einem Isolator untergebracht, so ist dabei auch das versehentliche Berühren noch spannungsführender Teile an der zur Sammelschiene    zugekehrten   Seite vermieden. 



  Ein solcher Leistungsschalter besteht also aus der eigentlichen Leistungsschaltstelle und einem Steckkontakt, der als    Spannungstrennstelle   dient. Die Abschaltung kann mit Hilfe von Öl oder Druckluft oder anderen Mitteln bewirkt werden. Diese Anordnung hat aber den Nachteil, dass die Stecker nicht geöffnet werden können, wenn der Schalter in der Schaltanlage auf seinem Platz bleibt. Deshalb sind diese Einrichtungen meist auf Anlagen mit    Einfachsammel-      schienen   beschränkt. Bei    Doppelsammelschienen   muss ja bekanntlich die Trennstelle doppelt vorgesehen werden, wobei die eine ein- und die andere ausgeschaltet ist. Um dies bei den bekannten Ausführungen zu ermöglichen, muss man zusätzlich Laschen oder getrennt angeordnete Trennschalter einbauen.

   Dies erfordert aber Platz und macht die ganze Anlage weniger    wirtschaftlich.   



  Es wird nun eine Anordnung vorgeschlagen, bei der es möglich ist, ohne zusätzlich äussere Mittel jeden Stromkreis gesondert zu schalten und dabei die ganze Anordnung in den    Steckern   zu lassen. Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass zwei    Spannungstrennstellen   je Pol zu einer Gruppe zusammengebaut sind und mindestens eine solche Gruppe je Pol vorhanden ist, wobei die Gruppe eine aus    Stek-      kern   bestehende, sichtbare, reine    Spannungstrenn-      stelle   und eine gekapselte Trennstelle, die die Abschaltung betriebsmässig    fliessender   Ströme erlaubt, aufweist. 



  Die    Fig.   1 bis 7 zeigen Ausführungsbeispiele und Schaltbilder des Erfindungsgegenstandes.    Fig.   1 zeigt    ein   einpoliges Schaltbild mit einem Leistungsschalter und vier Abgängen,    Fig.   2 ein Beispiel einer Umschaltung bei    Doppelsammelschienen      in   dreipoliger Darstellung,    Fig.   3 einen Schnitt durch die Schaltstellen,    Fig.   4 und 5 den äusseren Aufbau und    Fig.   6 und 7 ein Beispiel für eine Polumschaltung von Motoren. 



     Fig.   1 zeigt eine Anordnung mit mehreren Abzweigen. Die Schaltung ist dabei so, dass die    Anspei-      sung   bei der Leistungsschaltstelle 1 liegt und mehrere Abzweige 2 über die    Spannungstrennstellengruppen   3 und 4 geschaltet werden. Jeder Abzweig kann durch eine gesonderte    Trennstellengruppe   unabhängig betätigt werden. Bei Kurzschlüssen muss dann die Leistungsschaltstelle ausgelöst werden. 



  Da mit einfachen Trennschaltern keine Leistung abgeschaltet werden kann, so werden die geschlossenen Trennstellen wie    Leistungstrennschalter   ausgebildet, das heisst also als    Spannungstrennstellen,   die gleichzeitig auch betriebsmässig vorkommende Ströme abschalten können. 



     Fig.   2    zeigt      eine   Schaltung, bei der ein Leistungsschalter für    Doppelsammelschienen   vorgesehen ist. Die beiden Sammelschienen sind mit 5 und 6 bezeichnet. Einen Abzweig bzw. eine    Anspeisung   wird durch den Leistungsschalter 7 geschaltet, der aus der Leistungsschaltstelle 1 und den beiden Spannungstrenn- 

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    stellengruppen;   3 und 4 besteht. Je nachdem, an welche Sammelschiene der Abzweig angeschlossen werden soll, werden die geschlossenen    Spannungstrennstellen   3 ein- oder ausgeschaltet. Die Steckkontakte 4 bleiben unverändert eingeschaltet und werden nur benutzt, wenn der ganze Schalter überholt oder nachgesehen werden soll. 



  Die praktische    Ausführung   eines solchen Leistungsschalters ist nun so, dass möglichst wenig Platz aufgewendet wird. Dies ist dadurch möglich, dass die geschlossenen    Spannungstrennstellen   beispielsweise als    Schubtrennschalter   ausgeführt    sind.   Dann können diese in einer Linie mit dem Steckkontakt angeordnet werden. Man hat dann die Möglichkeit, eine verhältnismässig grosse Anzahl von    Spannungstrennstellen-      gruppen   anzuordnen. Dies ist in der    Fig.   3 dargestellt. Darin ist 1 die Leistungsschaltstelle, 3 die geschlossene und 4 die offene, als Steckkontakt ausgebildete    Spannungstrennstelle.   Die zwei Steckhülsen sind mit 8 bezeichnet. Aus diesen kann der ganze Leistungsschalter herausgezogen werden.

   Oben ist die Leistungsschaltstelle 1 dargestellt, in diesem Falle als Beispiel ein ölarmer Schalter. Durch die Drehung der Welle 9 wird das bewegliche Kontaktstück 10 nach links bewegt und dadurch der Schalter geöffnet. Das Gehäuse 11 besteht aus leitendem Material und ist mit dem Behälter 12 verbunden, auf welchem die    Spannungstrennstellen   aufgebaut sind. Dieser Behälter ist ebenfalls leitend. Die    Spannungstrennstelle   ist als    Schubtrennschalter   ausgebildet, welche durch Drehen der Welle 13 betätigt wird. Sie ist auch als    Lei-      stungstrennschalter   ausgebildet, kann dabei mit    Druckluft   oder in Öl betätigt werden.

   Die    Druckluft   kann hierbei in bekannter Weise durch die Bewegung des    Leistungstrennschalters   selber erzeugt werden. 



  Der Behälter 12 ist vielseitig verwendbar. In der    Fig.   3 dient er als Stromverbindung zwischen der    Lei-      stungsschalt-   und den    Spannungstrennstellen.   In der    Fig.   4 ist nun schematisch gezeigt, wie an einem solchen Behälter in leichter Weise    mehrere   Abzweige angebracht werden    können,   welche von einer Leistungsschaltstelle 1 gespeist werden. Die Schaltstellen sind nicht genauer dargestellt, sondern nur ihre Verbindung untereinander. Die    Leistungsschaltstelle   1 ist senkrecht zum Behälter 12 aufgebaut. Sie kann beispielsweise mit    Druckluft   geschaltet werden.

   Alle    Spannungstrennstellen   3 und 4 sind ebenfalls auf denselben Behälter 12 aufgebaut, welcher gleichzeitig als    Sammelschiene   dient, so dass der    Strom   von der Leistungsschaltstelle 1 auf die    Spannungstrennstellen   aufgeteilt wird. Ausserdem ist der Antrieb 14 für die einzelnen, Schaltstellen an dem Behälter befestigt. Der Behälter selbst steht auf dem    Stützer   15, der beispielsweise an einem Traggestell 16 angebracht ist. Die ganze Anordnung ist für einen Pol des Schalters dargestellt. Die andern Pole sind dahinter zu denken. Es sind also die    Spannungstrennstellen   der verschiedenen Pole für jeden Abzweig in einer horizontalen Ebene angeordnet.

   Eine andere Ausführung für eine Schaltanlage mit    Doppelsammelschienensystem   zeigt die    Fig.   5. Hier ist die Ansicht von vorn, das heisst die Steckerseite, gezeigt. 3 und 4 sind wieder die    Spannungs-      trennstellen,   1 die Leistungsschaltstelle. Die Spannungstrennstellen liegen je Sammelschiene in einer schrägen Ebene, und zwar gehören die    Spannungs-      trennstellen   17, 18, 19 der verschiedenen Pole zu der Sammelschiene 25, die    Spannungstrennstellen   20, 21, 22 zur andern Sammelschiene 26. Auch bei dieser    Ausführung   sind die Trennstellen eines    Poles   auf denselben Behälter aufgebaut.

   Je nach dem gewünschten    Sammelschienenanschluss   werden die in 17, 18, 19 oder 20, 21, 22 liegenden geschlossenen    Spannungs-      trennstellen   betätigt, ohne dabei die Stecker herausziehen zu    müssen.   Eine weitere Verwendung des Erfindungsgedankens ist bei Polumschaltern möglich. Dies ist in den    Fig.   6 und 7 dargestellt.    Fig.   6 zeigt die Ausführung,    Fig.   7 die zugehörige Schaltung.

   Die drei Pole R, S, T werden der Leistungsschaltstelle zugeführt. Über die geschlossenen    Spannungstrenn-      stellen,   mit denen in Reihe, wie in den anderen Beispielen die als Stecker ausgeführten    Spannungstrenn-      stellen   liegen, werden an den Abgang entweder die Phasenfolge R, S, T oder T, S, R gelegt. Die Umschaltung erfolgt über fünf    Spannungstrennstellen,   wobei nur der Anschluss des Pols S unverändert bleibt. Ist beispielsweise die im Schaltbild obere Spannungstrennstelle 3 an den Pol R und die untere    Spannungstrennstelle   an den Pol T angeschlossen, so liegt der Abgang an der Phasenfolge R, S, T. Werden dagegen die    Spannungstrennstellen   oben an T und unten an R angeschlossen, so erhält man die umgekehrte Phasenfolge.

   Die beiden Trennstellen R und T sind je durch eine Schiene 23 verbunden, welche den Stecker 24 tragen. Man kann auch zwei oder mehr Abzweige über eine Leistungsstelle    speisen,   wobei jeder Abzweig unabhängig voneinander gepolt sein kann. 



  Der Behälter selbst kann auch für die    Führung   der Druckluft verwendet werden, wenn einzelne Schaltstellen mit    Druckluft   betätigt oder    beblasen   werden. In diesem Fall muss am unteren Ende ein    Druckluftkessel   vorgesehen sein, welcher oberhalb oder unterhalb des Isolators liegen kann. Jede einzelne Schaltstelle muss dann durch ein besonderes Ventil abschliessbar sein. Auf diese Weise sind sie gesondert zu betätigen. 



  Die Anordnung kann auch so getroffen werden, dass nur die Leistungsschaltstelle mit Druckluft, die übrigen auf andere bekannte Weisen betätigt und geschaltet werden. Man kann auch den Behälter selbst als    Druckluftbehälter      verwenden   und erspart dadurch besondere    Druckluftkessel.   



  Weiterhin ist es möglich, bei diesen Anordnungen an jedem Abzweig Stromwandler oder Hauptstromauslöser anzubringen. Sie werden    zweckmässi-      gerweise   an den    Spannungstrennstellengruppen   selber befestigt. Dadurch erfordern sie keinen zusätzlichen Raum. 

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 Der Vorteil der beschriebenen Anordnungen ist die vielseitige Verwendung des Behälters. Er kann in allen erwähnten Fällen und bei    Verwendung   verschiedener Schalterarten in gleicher Weise vorgesehen werden.

   In den Fällen, wo keine    Druckluft   oder andere Stoffe zugeführt zu werden brauchen:, wo also der Behälter nur zur Befestigung äusserer    Anlageteile   dienen soll, kann man ihn auch durch eine Sammelschiene bekannter Bauart ersetzen, die dann gleichzeitig als Träger für diese Teile verwendet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Schalteinrichtung, vorwiegend für ge- kapselte Anlagen, mit wenigstens einer Leistungsschaltstelle und wenigstens zwei Spannungstrennstel- len je Pol, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Span- nungstrenastellen je Pol zu einer Gruppe (3, 4) zusammengebaut sind und mindestens eine solche Gruppe je Pol vorhanden ist, wobei die Gruppe eine aus Steckern bestehende, sichtbare, reine Spannungs- trennstelle (4) und eine gekapselte Trennstelle (3), die die Abschaltung betriebsmässig fliessender Ströme erlaubt, aufweist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden Pol die Trenn- stellenigruppen auf leitende Behälter aufgebaut sind, die gleichzeitig als Sammelschienen, als Träger für die Leistungsschaltstellen, als Träger der Antriebseinrichtungen, als Druckluftbehälter und als Ständer der ganzen Anordnung benutzt sind. 2. Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die gekapselte Spannungs- trennstelle als Schubtrenner ausgebildet ist. 3.
    Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Behältern je Phase nur eine Leistungsschaltstelle und mehrere Gruppen von Spannungstrennstellen angebracht sind. 4. Schalteinrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Leistungsschaltstelle der Anspeisung und die Spannungstrennstellengrup- pen den Abzweigen zugeordnet sind. 5. Schalteinrichtung mit Mehrfach-Sammelschie- nen nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass je Phase so viel Spannungstrennstellengruppen vorhanden sind wie Sammelschienen. 6.
    Schalteinrichtung nach Unteranspruch- 3, dadurch gekennzeichnet, dass die senkrecht auf den Behältern aufgebauten Gruppen von Spannungstrenn- stellen verschiedener Phasen derselben. Abzweige in einer Ebene horizontal liegen. 7. Schalteinrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannungstrennstellen- gruppen verschiedener Phasen derselben Abzweige in einer schrägen Ebene liegen (Fig. 5). B. Schalteinrichtung nach Patentanspruch, welche als Polumschalter für Motoren dient, dadurch gekennzeichnet, dass für jeden Abzweig fünf Spannungs- trennstellengruppen vorgesehen sind, von denen eine einer Phase und je zwei den anderen Phasen zugeordnet sind.
CH353059D 1956-09-18 1956-09-18 Elektrische Schalteinrichtung, vorwiegend für gekapselte Anlagen CH353059A (de)

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FR (1) FR1182924A (de)
GB (1) GB872869A (de)

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BE560931A (de) 1957-10-15
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