CH353060A - Einrichtung zum selbsttätigen Anlassen, Inbetriebnehmen und Abstellen eines Stromerzeugers - Google Patents

Einrichtung zum selbsttätigen Anlassen, Inbetriebnehmen und Abstellen eines Stromerzeugers

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CH353060A
CH353060A CH353060DA CH353060A CH 353060 A CH353060 A CH 353060A CH 353060D A CH353060D A CH 353060DA CH 353060 A CH353060 A CH 353060A
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CH
Switzerland
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relay
switched
contact
consumer
switch
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English (en)
Inventor
Ziemer Willi
Original Assignee
Siemens Ag
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Publication of CH353060A publication Critical patent/CH353060A/de

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16TSTEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
    • F16T1/00Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
    • F16T1/36Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers specially adapted for steam lines of low pressure
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


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    Einrichtung   zum selbsttätigen Anlassen,    Inbetriebnehmen   und Abstellen    eines   Stromerzeugers Bei Vorrichtungen zum automatischen    Anlassen   und Abstellen von Antriebsmaschinen für Stromversorgungsaggregate, insbesondere für das selbsttätige Anwerfen von Verbrennungsmotoren für Notstromaggregate, ist es bekannt, beim Vorliegen eines Einschaltkommandos durch einen elektrischen    Hilfs-      motor   eine Steuerwelle anzutreiben, deren Aufgabe es ist, einzelne Bedienungselemente    derAntriebsmaschine,   z. B.    Verbrennunaskraftmaschine   mechanisch oder elektrisch in einer bestimmten zeitlichen Folge zu betätigen. 



  Zur Fernsteuerung der Anlass- und    Abschaltvor-      gänge   ist weiterhin bekannt, Schaltkommandos über besondere Steuerleitungen und mittels besonderer Schaltgeräte an das Steuergerät der Kraftmaschine bzw. des Aggregates zu geben. Man kann aber auch an das zu versorgende Verbrauchernetz eine    Hi'lfs-      stromquelle,   z. B. die    Anlassbatterie   für die Verbrennungsmaschine, legen und diesen Hilfsstromkreis durch ein Relais überwachen, so dass dieses beim Einschalten eines Verbrauchers anspricht und den    Anlassvorgang   auslöst. 



  Die Erfindung benutzt diese    vorteilhafte   Art der Anregung des    Anlassvorganges   und schafft eine Einrichtung zum selbsttätigen Anlassen,    Inbetriebnehmen   und Abstellen eines durch eine Kraftmaschine angetriebenen Stromerzeugers für ein Verbrauchernetz, das bei stillgesetztem Stromerzeuger und abgeschaltetem Verbraucher in Reihe mit einem    überwachungs-      relais   im geöffneten Stromkreis einer    Hilfsstrom-      quelle   liegt, der nach Einschalten mindestens eines Verbrauchers geschlossen ist, so dass das überwachungsrelais anspricht und den    Anlassvorgang   auslöst.

   Die Erfindung besteht darin, dass zum Einleiten und erforderlichenfalls mindestens einmaligen Wiederholens des    Anlassvorganges   eine zum Steuern eines    Anlassrelais   dienende    Thermokontakt-Kombination   in mittelbare    Schaltabhängigkeit   von dem Überwachungsrelais gebracht ist und    d'ass   in mittelbare Schaltabhängigkeit vom    überwachungsrelais   das Verbrauchernetz von dem die    Hilfsstromquelle   enthaltenden Stromkreis auf den Stromerzeuger vor dessen Inbetriebnahme umgeschaltet und nach Abschalten des letzten Verbrauchers wieder an die    Hilfsstrom-      quelle   geschaltet ist. 



  Die Einrichtung nach der Erfindung ist in erster Linie für selbständige    Stromerzeugereinheiten   gedacht, um beispielsweise einzelne Betriebe, Farmen, Häuser oder auch kleinere Orte mit Licht- oder gegebenenfalls auch mit Kraftstrom zu versorgen, wobei zum Betrieb meistens    Verbrennungskraftmaschinen   in Betracht kommen. Sie kann aber auch für Notstromanlagen verwendet werden. Durch Verwendung von handelsüblichen Bauelementen aus der Schwachstromtechnik kann die Einrichtung nach der Erfindung schaltungstechnisch raummässig äusserst gedrängt gebaut werden und arbeitet besonders stromsparend, wobei eine hohe Gewähr für ein sicheres Anlaufen des    Stromversorgungsaggregates   gegeben ist. Die gesamte Einrichtung kann z.

   B. in einem einzigen Gehäuse untergebracht werden, das kaum mehr Platz einnimmt als das Gehäuse    eines   grösseren    Stromverbrauchszählers.   



  In der Zeichnung ist    ein   Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Einrichtung dargestellt. Ein Netz mit den Phasen R, S und T ist über die    Kraftsteck-      verbindung      KS   und den Schutzschalter SS an    einen      Konstantspannungsgenerator   G - nachfolgend    kurz   Generator genannt - angeschlossen.

   Der an Masse liegende Nulleiter 0 ist über eine    Kraftsteckverbindüng   einerseits mit dem Minuspol einer    Hilfsstromquel'le   (Batterie B) und anderseits über Stecker 2 der Vielfachsteckverbindung    VS   und der    Anschlussklemme   a des strichpunktiert angedeuteten Gehäuses für die 

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    Selbststeuereinrichtung      StG      einmal   unmittelbar    und   das andere Mal über den Arbeitskontakt    erl   eines Einschaltrelais ER an den Umschaltkontakt    br   eines Betriebsrelais BR angeschlossen, dessen Fusskontakt über Verbindung 12 von AK und VS mit dem    Ge-      neratorsternpunkt   verbunden ist.

   Zwischen den Phasen R, S, T und dem Nulleiter 0 liegen Verbraucher    L1,   L2, L3 und M unter Zwischenschaltung von Schaltern    v1   bis v4. Für den Antrieb des    Ge-      nerators   G wird beispielsweise eine nicht dargestellte    Verbrennungskraftmaschine   verwendet, die nachdem Otto- oder Dieselverfahren arbeiten kann bzw. als    Glühkopfmotor   ausgebildet ist. Die nachfolgend näher beschriebene Einrichtung kann ebenfalls für andere vorkommende Arten von    Verbrennungskraftmaschi-      nen   verwendet werden, welche elektrische    Anlassvor-      richtungen   besitzen. 



  Der Pluspol der Batterie B ist über eine Sicherung    Si   und Verbindung 1 von VS und AK mit der Leitung P, der Minuspol über Verbindung 2 von VS und AK mit der Leitung N verbunden. Zwischen diesen beiden Leitungen liegt eine Anzahl von nachfolgend im einzelnen aufgeführten Relais und Schaltungselementen, die die eigentliche    Selbststeuerein-      richtung   bilden. 



  Über die Arbeitsseite des Umschaltkontaktes    iir   eines Überwachungsrelais    ÜR   und die Ruhekontakte    srl   und    grl   eines Sperrelais SR und eines Generatorrelais GR ist das Einschaltrelais ER an P und N angeschlossen, während über die Ruheseite des Umschaltkontaktes    itr   bzw. den diesen parallel geschalteten Arbeitskontakt    sr2   des Sperrelais SR und den beiden Kontakten nachgeschalteten Arbeitskontakt    rr3   eines    Rückholrelais   RR ein    Abstellrelais   AB an P und N    gelegt   wird. Parallel zu den in Reihe liegenden Kontakten    sr2   und    rr3   ist noch ein Arbeitskontakt D21 eines von Hand zu betätigenden Tasters angeordnet.

   Das Sperrelais SR ist einerseits über einen Arbeitskontakt t2 eines    Thermokontaktes   T2 und anderseits über die parallel zu t2 liegende Reihenschaltung eines handbetätigten Tasters D 1 und dem    Selbsthaltekontakt      sr3   an P und N angeschlossen;

   eine Meldelampe ML liegt parallel zum Sperrelais. Über den Arbeitskontakt    er2   des Einschaltrelais und die Ruheseite eines unterbrechungslos umschaltenden Umschaltkontaktes    an2   eines    Anlassrelais   AN sowie die Ruheseite des Umschaltkontaktes    t1   eines    Thermokontaktes   T 1 ist das    Anlassrelais   AN in Reihenschaltung seiner beiden Wicklungen I und    1I   an P und N    gelegt.   Zwischen der Arbeitsseite des Umschaltkontaktes    an2   und N liegt der    Thermokontakt   7'1. Der    Thermokontakt   T2 ist dagegen nur über den Arbeitskontakt    er2   an P und N angeschlossen. 



  Ein weiterer    Thermokontakt   T3 ist unter Vorschaltung eines Ruhekontaktes    gr2   des Generatorrelais GR und eines Arbeitskontaktes    ab3   des    Abstell-      relais   AB ebenfalls an die    Hilfsstromquelle   B angeschlossen.

   Das    Rückholrelais   RR liegt über dem Ruhekontakt t3 des    Thermokontaktes   T3 sowie über die parallel angeordneten Arbeitskontakte    er4   des Einschaltrelais und    rrl      (Selbsthaltekontakt)   des    Rückholrelais   an P, wobei parallel zum    Rückholrelais   RR ein Zündrelais ZR angeordnet ist, zu dem ein Ruhekontakt D22 eines handbetätigten Tasters und ein Ruhekontakt ab 1 des    Abstellrelais   in Reihe liegen, wobei letzterer Kontakt zwischen die Klemmen 13 und 14 von AK geschaltet ist.

   Schliesslich wird noch das Betriebsrelais BR über die parallel angeordneten Arbeitskontakte    rr2   und    gr3   das    Rückhol-   bzw.    Ge-      neratorrelais   an die Batteriespannung gelegt. Das bereits genannte Überwachungsrelais    ÜR   weist zwei Wicklungen I und    1I   auf, von denen jede allein    zum   Ansprechen des Relais ausreicht.

   Die Wicklung I ist einerseits an die    Leituni   P und anderseits entweder über die Ruheseite des Umschaltkontaktes    br,   den    Generatorsternpunkt,   den Generator selbst und den eingeschalteten    Verbra_2cher   an den Nulleiter und den Minuspol der Batterie B, oder über den geschlossenen Arbeitskontakt    erl   des Einschaltrelais und Verbindung 2 von AK und VS an den Minuspol der Batterie angeschlossen. 



  Die    Wicklung      II   des Überwachungsrelais    ÜR   wird über Gleichrichter    GL2   und    GL3   von einem im Netz    angeordneten   Stromwandler W gespeist; die Verbindung der genannten Teile wird über die Verbindungen 7 bis 9 von AK und VS hergestellt. Der Stromwandler W ist so ausgelegt, dass er bei etwa halber Nennlast in Sättigung geht. Damit gegebenenfalls bis zum Erreichen der Sättigung auftretende Spannungsüberhöhungen an den Gleichrichtern durch Kurzschlüsse im Verbraucherkreis oder dergleichen verhindert werden können, ist den genannten Gleichrichtern noch ein gegengepolter weiterer Gleichrichter    GLI   parallel geschaltet.

   Die Wicklung    II   ist so ausgelegt und der Wandler W so bemessen,    dass   bis zu einem bestimmten Mindestverbrauch das Überwachungsrelais    ÜR   angezogen bleibt. Dieser Mindestwert ist nach dem kleinsten angeschlossenen Verbraucher bemessen. Den beiden Wicklungen I und 11 sind jeweils noch Kondensatoren C1 bzw. C2 parallel geschaltet, die die Aufgabe haben, ein Abfallen des Überwachungsrelais bei der Betätigung von ER und GR bzw. bei kurzzeitigem Abschalten der Verbraucher während des Betriebes zu verhindern. 



  Zwischen der Leitung P und Masse sind über den Arbeitskontakt    er3   des Einschaltrelais und die Verbindung 11 von AK und VS ein Antrieb für Anlasshilfe (z. B.    Starterklappe   ziehen), über den Arbeitskontakt    anal   des    Anlassrelais   und Verbindung 5 von AK und VS der Anlasser sowie über den Arbeitskontakt    zrl   des Zündrelais und Nummer 6 von AK und VS, die Zündspule (bei Ottomotoren) bzw. Kraftstofffreigabe (bei Dieselmotoren) zu betätigen. Die Klemmen 3 und 4 von AK sind über einen Arbeitskontakt    ab2   des    Abstellrelais   untereinander verbunden. Bei Ottomotoren mit    :Magnetzündung   wird hiermit der    Abstellbefehl   durch    Zündungskurzschluss   erteilt.

   Wird Klemme 3 mit Klemme 1 verbunden, dann kann gegebenenfalls über die Verbindung 4 von AK und VS ein Kraftstoffventil (bei Otto- 

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    motoren)   bzw. ein    Abstell-Magnet   (bei Dieselmotoren) angeschlossen werden. 



  Die in der Zeichnung angegebene Schaltung der    Selbststeuereinrichtung   muss je nach Art der verwendeten    Abtriebsmaschine   in der unten angegebenen Weise noch ergänzt werden. Es müssen folgende Anschlussklemmen AK im Selbststeuergerät mit Drahtbrücken verbunden werden: 1. Die    Anschlussklemmen   1 und 3 bei allen Antriebsmaschinen ausser bei Ottomotoren mit Magnetzündung. 



  2. Die    Anschlussklemmen   13 und 14 bei Ottomotoren mit Abstellung durch    Abstellventil   bzw. bei Dieselmotoren mit Abstellung durch    Abstellmagnet.   



  3. Die    Anschlussklemmen   3 und 15, 4 und 16 sowie 1 und 6 bei Ottomotoren mit Magnetzündung. Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Zum Einschalten eines oder mehrerer der vorhandenen Verbraucher L1 und L3 und M werden ein oder mehrere der zugeordneten Schalter    v1   bis v4 geschlossen. Dadurch wird die Wicklung I des überwachungsrelais    ÜR   an die Batterie B gelegt, indem der folgende Stromkreis geschlossen wird: P,    ÜR,   Wicklung 1, Ruheseite    br,      Generatorstempunkt,   Generator, Verbraucher, Nulleiter und Minus. 



  Das    überwachungsrelais   VR spricht an und schliesst mit seinem Umschaltkontakt    ür   das Einschaltrelais ER an P und N, das heisst an die Batteriespannung, an. Bei Ansprechen des Einschaltrelais ER wird durch den Arbeitskontakt    erl   die Wicklung 1 des Überwachungsrelais    ÜR   unmittelbar an die Batterie B angeschlossen;

   über den Arbeitskontakt    er2,   die Ruheseite des Umschaltkontaktes    an2   des    Anlass-      relais   AN und die Ruheseite des Umschaltkontaktes    t1   des    Thermokontaktes   T1 werden die beiden Wicklungen I und    1I   des    Anlassrelais   AN in Reihenschaltung an die Batteriespannung gelegt und dadurch das    Anlassrelais   angeworfen. Gleichzeitig wird durch Schliessen des Arbeitskontaktes    er2   stets der    Thermo-      kontakt   T2 an Spannung gelegt.

   Der Umschaltkontakt    an2   wird bei Ansprechen des    Anlassrelais   unterbrechungslos umgeschaltet, wodurch die    Wicklung   I abgeschaltet und der    Thermokontakt      T1   erregt wird. Das    Anlassrelais   AN wird nunmehr durch die Wicklung    1I   allein gehalten, dessen Arbeitskontakt    anl   den Anlasser einschaltet. Durch den Arbeitskontakt    er3   wird der Stromkreis für die    Anlasshilfe   und durch den Arbeitskontakt    er4   der Stromkreis für das Rückholrelais RR geschlossen, das sich nach seinem Ansprechen durch den    Selbsthaltekontakt      rrl   selbst hält.

   Mit seinem Arbeitskontakt    rr2   legt es das Betriebsrelais BR an die Batteriespannung. Durch einen weiteren Arbeitskontakt    rr3   wird der Stromkreis für das    Abstellrelais   AB vorbereitet. Das Betriebsrelais BR schaltet durch Umlegen seines Umschaltkontaktes    br   die Verbraucher vom Batteriekreis auf den Generator G um. Vor dem Umschalten ist für die eingeschalteten Verbraucher und den Generator durch Schliessen des Kontaktes    erl   ein Parallelpfad hergestellt worden, so dass die Verbraucher beim Um- schalten spannungslos sind. Die Umschaltung vollzieht sich auch leistungslos, da die    Generatorspan-      nung   zu diesem Zeitpunkt noch nicht vorhanden ist.

   Gleichzeitig wird durch das Schliessen des Arbeitskontaktes    er4   das Zündrelais. ZR eingeschaltet, das mittels seines Arbeitskontaktes    zrl   beispielsweise bei Verwendung eines Ottomotors, die Zündspule, bei Verwendung eines Dieselmotors die Kraftstofffreigabe einschaltet. Der    Thermokontakt   T1 bewegt seinen Umschaltkontakt    t1   von der rechten in die linke Lage, sobald er nach Schliessen des Arbeitskontaktes    er2   erregt wird. Desgleichen bewegt der    Thermokontakt   T2 seinen Kontakt t2 in Schliessrichtung. Die    Thermokontakte   sind so bemessen, dass ihre    Umschalt-   bzw.

   Schliesskontakte bei normalem Verlauf des    Anlassvorganges   noch nicht umgeschaltet bzw. geschlossen haben, wenn das Einschaltrelais ER wieder stromlos geworden ist nach einwandfreiem Verlauf des    Anlassvorganges.   Durch die    Aussentemperaturempfindlichkeit   der    Thermokon-      takte   wird die Zeitdauer der    Axtlassvorgänge   selbsttätig an die jeweils herrschende Aussentemperatur angepasst und somit auch das    Anlassverhalten   der Kraftmaschine bei unterschiedlichen Aussentemperaturen berücksichtigt. 



  Im Normalfall wird der Anlasser den nicht dargestellten Antriebsmotor zum Anlaufen bringen, so dass dieser in kurzer Zeit auf seine    Nenndrehzahl   hochläuft und der Generator G innerhalb eines sehr kurzen Zeitraumes keine Nennspannung erreicht, so dass die eingeschalteten Verbraucher ordnungsgemäss betrieben werden. 



  Zwischen einem    Generatorausgang   und dem    Er-      reger-Strom-Wandler,   der nicht gezeichnet ist, wird das    Generatorrelais   GR mit    seinem   einen Wicklungsende über die    Anschlussklemme   12 angeschlossen, so dass keine Zusatzerregung durch diesen Stromkreis entstehen kann. Das    Generatorrelais   GR spricht z. B. bei etwa 70 bis 80% der Nennspannung des Generators an und schaltet durch seinen Ruhekontakt    grl   das Einschaltrelais ER aus.

   Dieses fällt ab und trennt das    Anlassrelais   AN sowie den Antrieb für    die      Anlasshilfe   von der Batterie und schaltet gleichzeitig durch Öffnen des Arbeitskontaktes    erl      die   Wicklung I des    überwachungsrelais      ÜR   aus. Das    überwachungs-      relais   wird nun mittels seiner vom Wandler W gespeisten Wicklung    1I   gehalten. Durch das Abfallen des    Anlassrelais   wird der Anlasser wieder ausgeschaltet. 



  Die Stillsetzung des    Stromversorgungsaggregates   geschieht wie folgt: Durch Abschaltung des letzten Verbrauchers fällt das Überwachungsrelais    ÜR   ab, so dass über die Ruhestellung des Kontaktes    ür   das vorbereitete    Abstellrelais.   AB eingeschaltet wird und bei seinem Ansprechen durch den Ruhekontakt ab 1.

   das Zündrelais ZR abgeschaltet, durch den Arbeitskontakt    ab2   gegebenenfalls den Kurzschliesser bei Magnetzündung einschaltet und mit dem Arbeitskontakt    ab3   den    Thermokontakt   T3 an die Batteriespannung legt, nachdem die Spannung am Generator 

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 so weit abgesunken ist, dass das    Generatorrelais   GR abgeworfen wurde und seinen Ruhekontakt    gr2   geschlossen hat. Nach Ablauf einer bestimmten Zeit öffnet der    Therrnokontakt   T3 seinen Ruhekontakt t3, so dass der Haltekreis des    Rückführrelais   RR unterbrochen wird und dieses mit seinem Abfallen auch die Haltekreise des    Abstellrelais   AB und des Betriebsrelais BR unterbricht.

   Das Betriebsrelais BR bringt seinen Kontakt    br   in die gezeichnete Ruhelage zurück, so dass durch den in der Ruhelage befindlichen Kontakt    br   das Verbrauchernetz wieder an den die Batterie B enthaltenden Stromkreis angeschlossen und vom Stromerzeuger G getrennt wird. Die gesamte Anlage ist somit wieder in ihren Ausgangszustand    überführt   und für den nächsten Anlaufvorgang bereit. 



  In manchen Fällen wird nun die Antriebsmaschine für den Generator nicht gleich beim ersten    vorbe-      schriebenen      Anlassversuch   in der geschilderten Weise ansprechen, so dass das    Anlassrelais   AN nicht durch das Einschaltrelais ER nach erfolgtem Anlauf des Generators abgeschaltet wird,    sondern   in    Abschalt-      abhängigkeit   vom    Thermokontakt   T1 gebracht wird.

   Dieser    Thermokontakt   TI wird beim Ansprechen des    Anlassrelais   AN durch den Umschaltkontakt    an2   an die Batteriespannung gelegt, so dass sein Umschaltkontakt    t1   zu    wandern   beginnt und dabei zuerst die Wicklung I des    Anlassrelais   AN abschaltet. Nach einer bestimmten Zeit, in der normalerweise die Antriebsmaschine angesprungen ist, schliesst der Kontakt    t1   die Wicklung I parallel zur Wicklung    1I,   so dass die vorher in Reihe liegende Wicklung I gegenerregt wird und den Abfall des    Anlassrelais   AN herbeiführt.

   Dadurch wird nun wegen des, in die gezeichnete Stellung    zurückgekehrten   Kontaktes    an2   der    Thermo-      kontakt      T1   wieder stromlos und lässt seinen Kontakt    t1   innerhalb einer bestimmten Zeit in seine gezeichnete Ausgangslage    zurückkehren,   so dass die Einrichtung wieder startbereit ist. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis der beim Ansprechen des Einschaltrelais ER an Spannung gelegte    Thermokon-      takt   T2 seinen Arbeitskontakt t2 schliesst und damit das Sperrelais SR einschaltet. Dies wird durch Aufleuchten der Meldelampe ML angezeigt.

   Das    Sperr-      relais   hält sich durch seinen Kontakt    sr3   selbst und schaltet durch seinen Arbeitskontakt    sr2   das vorerwähnte    Abstellrelais   AB ein und mittels seines Ruhekontaktes    srl   das Einschaltrelais ER aus. Die Ansprechzeiten der    Thermokontakte   T 1 und T2 sind so bemessen, dass die Zahl der hintereinander möglichen    Anlassvorgänge   auf die Leistungsfähigkeit (Kapazität) der Batterie abgestimmt ist, da bei mehrmaligen erfolglosen    Anlassversuchen   angenommen werden muss, dass die Zündbedingungen nicht erfüllt sind und der Motor auch bei weiteren    Anlassver-      suchen   nicht anspringen würde.

   Der Ruhekontakt    srl   des Sperrelais verhindert während der Erregung des Sperrelais einen selbsttätigen    Anlauf   des Motors. Nach Beseitigung der Störung kann durch Betätigen des    Drucktasters   D 1 das Sperrelais wieder abgeworfen und das Aggregat erneut gestartet werden. Bei Störungen am laufenden Aggregat kann durch Betätigen des Handtasters mit dem Arbeitskontakt D21 und dem Ruhekontakt D22 auch bei angeschlossener selbsttätiger Steuereinrichtung ein    Abstellbefehl   von Hand erteilt werden.

   D21 legt das    Abstellrelais   AB sofort an Spannung, während D22 das    Zünd-      relais   ZR unterbricht, damit auch bei Abstellen mittels Kraftstoffventil - bei dem durch Betätigen des Abstellrelais AB ein gewisser zeitlicher Nachlauf stattfinden würde - die Antriebsmaschine sofort durch Zündunterbrechung stillgesetzt werden kann. Bei Dieselmotorantrieb ist eine    Ruhestromschaltung   des Kraftstoffmagneten vorteilhaft. Der Kraftstoffmagnet wird dabei vor    Startbeginn   durch den Kontakt    zrl   über Verbindung 6 von AK und VS erregt und gibt dadurch den Kraftstoff für die Einspritzpumpen frei.

   Diese Schaltungsart hat den    Vorteil,   dass bei Unterbrechung der Batteriezuleitung und dem damit folgenden Abfall des Betriebsrelais BR der Maschinensatz selbsttätig stillgesetzt wird, wie dies auch bei den anderen Betriebsarten mit Ottomotoren der Fall ist. Bei Batteriezündung erfolgt bei Unterbrechung der Betriebsanschlüsse ohnedies selbsttätige Stillsetzung. Bei Magnetzündung wird durch die bereits genannte Parallelschaltung der    Anschlussklemmen   15 und 16 zu den    Anschlussklemmen   3 und 4 der Zündungskurzschlussbefehl bei Ausfall der Batteriespannung durch Schliessen des Ruhekontaktes    zr2      erteilt.   



  Die beschriebene Einrichtung ist, wie bereits erwähnt, in einem geschlossenen Gehäuse untergebracht und kann mit der    Hilfsstromquelle   der elektrischen    An'lassvorrichtung   und deren Hilfseinrichtung sowie mit dem    Sternpunkt   des Stromerzeugers durch eine lösbare Steckverbindung verbunden werden, wodurch auch bei getrenntem Einbau von einem stark vibrierenden Aggregat ein einfacher und sicherer Anschluss und bei Reparaturen eine leichte Austauschbarkeit gegeben ist. Durch die    Verwendung   von handels- üblichen Schwachstrombauelementen wird wegen des geringen Stromverbrauches desselben die Hilfsstromquelle nur    geringfügig   beansprucht, so dass hierfür ohne weiteres eine etwa vorhandene    Anlasserbatterie   verwendet werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum selbsttätigen Anlassen, Inbe- triebnehmen und Abstellen eines durch eine Kraftmaschine angetriebenen Stromerzeugers für ein Verbrauchernetz, das bei stillgesetztem Stromerzeuger und abgeschaltetem Verbraucher in Reihe mit einem Überwachungsrelais im geöffneten Stromkreis einer Hilfsstromquelle liegt, der nach Einschalten mindestens eines Verbrauchers geschlossen ist, so dass das überwachungsrelais anspricht und den Anlassvor- gang auslöst, dadurch gekennzeichnet, dass zum Einleiten und erforderlichenfalls mindestens einmaligen Wiederholen des Anlassvorganges eine zum Steuern eines Anlassrelais (AN)
    dienende Thermo- kontakt-Kombination in mittelbare Schaltabhängig- <Desc/Clms Page number 5> keit von dem Überwachungsrelais (VR) gebracht ist und dass in mittelbarer Schaltabhängigkeit vom Überwachungsrelais das Verbrauchernetz von dem die Hilfsstromquelle enthaltenden Stromkreis auf den Stromerzeuger vor dessen Inbetriebnahme umgeschaltet und nach Abschalten des letzten Verbrauchers wieder an die Hilfsstromquelle geschaltet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Überwachungsrelais zwei getrennte Wicklungen hat, von denen die erste mit dem Pluspol der Hilfsstromquelle dauernd und mit deren Minuspol über den Sternpunkt des ständig mit dem Verbrauchernetz verbundenen Stromerzeugers nach Einschalten mindestens eines Verbrauchers vorübergehend verbunden ist, dass nach Ansprechen des Überwachwungsrelais eine unmittelbare Verbindung mit dem Minuspol hergestellt ist, solange wie die Generatorspannung unter einem bestimmten Wert bleibt, und dass nach Abschalten der ersten Wicklung die zweite unmittelbar vom gleichgerichteten Generatorstrom gespeiste Wicklung allein das überwachungsrelais bis zum Abschalten des letzten Verbrauchers eingeschaltet hält. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Thermo- kontakt-Kombination in Abhängigkeit von der Aussentemperatur gebracht ist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Anlassrelais und die Thermokontakte (T1, T2) in Einschaltabhängigkeit von einem durch einen Umschaltkontakt des Überwachungsrelais betätigtes Einschaltrelais (ER) gebracht sind, und dass zur erfor- derlichenfalls ein- oder mehrmaligen Wiederholung des Anlassvorganges das Anlassrelais zwei Wicklungen aufweist,
    die bei Ansprechen des Einschaltrelais über einen eigenen unterbrechungslos um- schaltenden Umschaltkontakt und einen dazu in Reihe liegenden Umschaltkontakt des Thermokon- taktes zum Einschalten des Anlassrelais in Reihe an die Hilfsstromquelle gelegt sind, von denen die eine Wicklung nach Umschalten des Umschaltkontaktes und Ansprechen des Thermokon- taktes durch den langsam wandernden Umschaltkontakt abgetrennt und nach Erreichen der anderen Endlage des Kontaktes in entgegenwirkendem Sinn der anderen Wicklung zugeschaltet wird,
    so d'ass das Anlassrelais abfällt und nach Herstellen des ursprünglichen Zustandes des Anlassrelais und des Thermo- kontaktes sich gegebenenfalls das Spiel so lange wiederholt, bis der mit dem Ansprechen des Einschaltrelais eingeschaltete entsprechend langsamer ansprechende Thermokontakt mittels seines Kontaktes durch Einschalten eines Sperrelais das Einschaltrelais stromlos macht. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Wiederherstellung der Anlassbereitschaft der Selbststeuereinrichtung (StG) nach einer für den Stillstand des Stromversorgungsaggregates nach Abschalten des letzten Verbrauchers ausreichenden Zeit ein weiterer Thermokontakt (T3) in Einschaltabhängigkeit von einem Abstellrelais (AB) gebracht ist, das über die Ruheseite des Umschaltkontaktes des. Überwachungsrelais (ÜR) eingeschaltet und nach Ansprechen des Thermokontaktes über ein durch dessen Kontakt abgeschaltetes Rückführrelais ausser Betrieb gesetzt wird. 5.
    Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Teile der Selbststeuereinrichtung (StG) in einem geschlossenen Gehäuse untergebracht und durch eine lösbare Steckverbindung mit der Hilfs- stromquelle, der elektrischen Anlassvorrichtung und deren Hilfseinrichtungen sowie dem Sternpunkt des Stromerzeugers verbunden sind.
CH353060D 1955-09-23 1956-06-21 Einrichtung zum selbsttätigen Anlassen, Inbetriebnehmen und Abstellen eines Stromerzeugers CH353060A (de)

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DE353060X 1955-09-23

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CH353060A true CH353060A (de) 1961-03-31

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CH353060D CH353060A (de) 1955-09-23 1956-06-21 Einrichtung zum selbsttätigen Anlassen, Inbetriebnehmen und Abstellen eines Stromerzeugers

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