CH353062A - Mit Spannungsvergleich arbeitende Einrichtung - Google Patents

Mit Spannungsvergleich arbeitende Einrichtung

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CH353062A
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CH
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voltage
resistor
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Renato Dipl Ing Noser
Fritz Dipl Ing Felber
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
    • H02P9/26Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field using discharge tubes or semiconductor devices
    • H02P9/30Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field using discharge tubes or semiconductor devices using semiconductor devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description


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    Mit      Spannungsvergleich   arbeitende    Einrichtung   Die Erfindung    betrifft   eine Einrichtung, welche überall    dort   verwendet werden kann, wo ein Ausgangsstrom als Kriterium dafür benötigt wird, welche von zwei Eingangsspannungen die    grössere   ist. 



  Die Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Quellen der beiden miteinander    zu   vergleichenden Spannungen über je einen Gleichrichter mit einem gemeinsamen Widerstand verbunden sind und dass in Serie zu dem einen Gleichrichter der Eingangskreis einer bistabilen Kippanordnung geschaltet    ist,   deren Ausgangssignal einen Schalttransistor steuert. 



  Die    Fig.   1 zeigt als erstes Ausführungsbeispiel eine Einrichtung zur Regelung eines    Synchrongenera-      tors.   



  Der Generator 1 wird durch die Haupterregermaschine 2    erregt.   Diese Maschine besitzt Nebenschlusserregung mit in Serie geschalteter Hilfserregermaschine 3, die ihrerseits    zwei   Erregerwicklungen 4 und 5 trägt. Durch die Wicklung 4 fliesst ein konstanter negativer    Erregerstrom,   der aus der Quelle 6 stammt und mittels des regelbaren Widerstandes 7 einstellbar ist. Der durch die Wicklung 5    fliessende   positive Erregerstrom stammt aus derselben Quelle. Er ist durch den Widerstand 8 bestimmt und wird durch den Schalttransistor 9 ein- und ausgeschaltet. Der Gleichrichter 10 verhindert dabei das Auftreten hoher Spannungsspitzen am Transistor 9 während der Schaltvorgänge.

   Zweckmässig wird die Anordnung so bemessen, dass die Zeitkonstante des Kreises 5, 8, 10 für Ein- und Ausschaltung gleich gross ist. 



  Der    Mittelwert   des durch die    Wicklung   5    fliessen-      den   Stromes und damit letzten Endes die Erregung des Generators 1 ist also    bestimmt   durch die relative Einschaltdauer des Transistors 9. Diese relative Einschaltzeit muss daher durch die zu    regelnden   Grö-    ssen,   insbesondere also durch die vom Generator 1 abgegebene Spannung, beeinflusst werden. Die    Erfas-      sung   dieser Spannung geschieht durch die drei Einphasentransformatoren 11 -und die mit diesen verbundenen drei Gleichrichter 12. Über den    Widerstand   32 kann eine vom abgegebenen Strom abhängige Zusatzkomponente    eingeführt   werden.

   Die von den drei in Serie geschalteten Gleichrichtern 12 abgegebene pulsierende Gleichspannung wird durch das aus dem Widerstand 13 und dem Kondensator 14 bestehende Filter geglättet. Mit der geglätteten Spannung wird über den strombegrenzenden Widerstand 15 die Glimmlampe 16 oder auch eine andere Stabilisiervorrichtung, z. B. eine    Zenerdiode,   betrieben. Am Kondensator 17, der mit den beiden Elektroden der Glimmlampe verbunden ist, liegt    also   im Betrieb eine    konstante   Spannung. Der Widerstand 18 verhindert das Auftreten von    Kippschwingungen.   Parallel zum Filterkondensator 14 liegt der Spannungsteiler 19, der eine zur Spannung am Kondensator 14 proportionale Spannung an den Kondensator 20 führt.

   Diese    letztere   Spannung ist also der zu    regelnden   Grösse,    nämlich   - abgesehen von einer    allfällig   eingeführten stromabhängigen Komponente - der vom Generator 1 abgegebenen Spannung proportional. Die Verhältnisse sind dabei so gewählt, dass beim    Sollwert   der    Generatorspannung   die Spannungen an den Kondensatoren 17 und 20 einander gerade gleich sind. Im gezeichneten Beispiel liegt der negative Pol von jeder dieser Spannungen am Verbindungspunkt der. beiden Kondensatoren. 



  Es kann nun, in    Anlehnung   an die Arbeitsweise des bekannten    Tirrillreglers,   dafür gesorgt werden, dass die Wicklung 5 der    Hilfserregermaschine   3 durch den    Schalttransistor   9    immer   dann eingeschaltet wird,    wenn   die Ist-Spannung am Kondensator 20 kleiner ist als die    Sollspannung   am Kondensator 17. 

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 Hierzu sind diese beiden Kondensatoren als Quellen der beiden miteinander    zu   vergleichenden Spannungen über je einen Gleichrichter 21 bzw. 22 mit einem gemeinsamen Widerstand 23 verbunden.

   In Serie zum Gleichrichter 21 liegen noch die Widerstände 24, auf die noch zurückzukommen sein wird;    in   Serie zum Gleichrichter 22 liegt der aus dem Widerstand 25 bestehende Eingangskreis einer    bistabilen   Kippanordnung. Im vorliegenden Beispiel wird diese durch den bekannten    Schmidt-Trigger   gebildet, der mit zwei Transistoren A und B bestückt ist, ausserdem noch die Widerstände 26 bis 30 umfasst und aus der Quelle 31 gespeist ist. 



  Unter der Voraussetzung, dass der gemeinsame Widerstand 23 wesentlich grösser ist als die in Serie zu den Gleichrichtern liegenden Widerstände 24 und 25, ist leicht erkennbar, dass ein Strom durch einen der Gleichrichter 21 oder 22 nur dann fliessen kann, wenn die zugeordnete Spannung höher ist als die mit ihr zu vergleichende Spannung. So hört z. B. ein Strom im Gleichrichter 22 ganz unabhängig von der absoluten Höhe der Spannungen zu fliessen auf, sobald die Spannung am Kondensator 20 diejenige am Kondensator 17 geringfügig übersteigt. Damit hört aber auch der    Stromfluss   durch den Widerstand 25 auf, und die Kippanordnung geht in den anderen stabilen Zustand über. Gemäss der Voraussetzung soll der Widerstand 23 mindestens den    zwanzigfachen      Wert   der Widerstände 24 oder 25 haben.

   Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, bei einer an den Kondensatoren 17 und 20 liegenden Spannung von ungefähr 100 V für den Widerstand 23 einen Wert von 22 ... 47 k    S2   und für die Widerstände 24 und 25 einen Wert von je 1000    Q   zu wählen. 



  Das Ausgangssignal der Kippanordnung, welches am Widerstand 29 auftritt, steuert über einen Verstärker mit Transistor C den Schalttransistor 9, der, wie schon erwähnt, den Strom in der Erregerwicklung 5    beeinflusst.   Durch die erfindungsgemässe Anwendung einer bistabilen    Kippanordnung   ist sichergestellt, dass der Schalttransistor stets eindeutig    ein-      oder   ausgeschaltet ist, dass er also niemals in einer für ihn schädlichen Zwischenstellung verbleiben kann. 



  Die grosse elektrische Trägheit von Generator, Erregermaschine und    Hilfserregermaschine   würde ohne besondere Massnahmen keine stabile Regelung    ermöglichen.   Es sind deshalb die Rückführungsnetzwerke 32 vorgesehen, welche proportional sind zu Erregermaschinenspannung und    -strom,   sowie zu    Hilfs-      erregermaschinenspannung   und    -strom.   Diese Spannungen werden, wie in der Zeichnung symbolisch dargestellt, an die Widerstände 24 gelegt, die in Serie zum Gleichrichter 21 geschaltet sind.

   Die rückgeführten Spannungen addieren sich also zur Ist-Spannung; und die Verhältnisse sind so    gewählt,   dass das gesamte System Schwingungen    ausführt   mit einer Periode, die kurz ist im Vergleich zu den    Zeitkonstanten   der Maschinen.

   Es ergibt sich daraus eine stabile Regelung der    Generatorspannung.   Gegenüber bekannten Regeleinrichtungen weist die hier beschriebene Einrichtung im wesentlichen die folgenden Vorteile auf: Sie umfasst keine bewegten Teile, insbesondere keine Kontakte, und bedarf daher praktisch keiner Wartung; sie lässt sich kleiner und billiger konstruieren als ein    Tirrillregler;   die Gewinnung und Zuführung der miteinander zu vergleichenden Spannungen und ihrer Komponenten, insbesondere der rückgeführten Spannungen, kann in    hoch-      ohmigen   Kreisen ohne grossen Leistungsverlust geschehen. 



  Die    Fig.   2 zeigt als zweites Ausführungsbeispiel einen Gittersteuersatz für Stromrichter, das heisst eine Anordnung zur Erzeugung von in der Phase regelbaren Impulsen, die zur Zündung von gittergesteuerten Stromrichtern geeignet sind. 



  Der Funktion des gezeigten Gittersteuersatzes liegt das an sich bekannte Prinzip der sogenannten    Sinusvertikalsteuerung   zu Grunde. Hierzu wird eine    Sinusspannung      U'   verwendet, die phasengleich mit der den Stromrichter speisenden Netzwechselspannung verläuft. Zu dieser    Sinusspannung   wird gemäss    Fig.   3 eine konstante Gleichspannung    Uk   von solcher Grösse addiert, dass die Summe    U"   -    U;   +    U"   stets positiv ist.

   Der    Momentanwert   von U" wird verglichen mit der variablen Steuergleichspannung    U,..   Ein Zündimpuls soll immer dann auftreten, wenn die Differenzspannung    U"   -    U\.   von negativen    Werten   her durch Null geht, das heisst jeweils beim Phasenwinkel a. Der besondere Vorteil der    Sinusvertikal-      steuerung   liegt darin, dass die vom Stromrichter abgegebene Gleichspannung linear mit der Steuerspannung    Uv.   zusammenhängt. 



  Mit Rücksicht auf die Anforderungen des Stromrichterbetriebes muss die Impulslage im Intervall 0 < a < 150" verschiebbar sein. Der Wert 150  steht hier als Beispiel; oft werden gewisse Abweichungen nach oben oder unten zweckmässig sein. Es sollte weiterhin dafür gesorgt sein, dass im Intervall 1500 < a < 360" keine Impulse entstehen können. Anzustreben ist ferner, dass auch bei rasch verlaufenden Schwankungen der Netzspannung keine Impulse ausfallen, und dass ein allfälliger Kurzschluss zwischen Steuergitter und Kathode des Stromrichters keine für den Gittersteuersatz schädlichen Folgen mit sich bringt. 



  Alle diese Anforderungen lassen sich mit der dargestellten Regeleinrichtung erfüllen. 



  Es liegt nahe, die in derartigen Gittersteuersätzen verwendeten steuerbaren elektrischen Entladungsgefässe durch Transistoren zu ersetzen. Ein solcher Ersatz würde aber gewisse Nachteile mit sich bringen. Zur möglichst genauen Festsetzung der Impulslagen müssen  schleifende Schnitte  zwischen den miteinander zu vergleichenden Spannungen U" und    UV   vermieden werden; diese Spannungen müssen also möglichst hoch sein.

   Anderseits ist die    eingangs-      seitige   Belastbarkeit der Transistoren beschränkt, und zwar sowohl hinsichtlich der Sperrspannung wie auch des    Durchlassstromes.   Es müssen also Span- 

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    nung   und Strom im Eingangskreis der Transistorschaltung begrenzt werden; und dies ist in Anbetracht der hohen Spannungen und der niedrigen Widerstände nicht ohne beträchtlichen Leistungsverlust möglich. Die dargestellte Einrichtung vermeidet diesen Nachteil, und zwar in erster Linie dadurch, dass die Begrenzung durch spannungsfeste Gleichrichter    in      hoch-      ohmigen   Stromkreisen erfolgt, so dass selbst bei Anwendung hoher Spannungen die Leistungsverluste sehr gering bleiben. 



  Bei der Anwendung gemäss    Fig.2   werden die Spannungen    U"   und U    t.   miteinander verglichen. Bei der Spannung    U.   kann es sich um eine von Hand einstellbare Spannung oder um die Ausgangsspannung eines vorgeschalteten Reglers    handeln.   Die Quelle für die Spannung    U"   umfasst die    miteinander   in Serie geschalteten Teile 35 (Quelle für Gleichspannung    UJ   und 36    (Transformator   für Wechselspannung U) sowie das    RC-Glied   37, 38, auf das noch zurückzukommen sein wird. 



  Die Quelle für die Spannung    U,   ist über den Gleichrichter 33 mit dem Widerstand 34 verbunden. Die Quelle für die Spannung    U"   ist über den Gleichrichter 39 ebenfalls mit dem Widerstand 34 verbunden; in Serie zum Gleichrichter 39 liegt noch der aus dem Widerstand 40 bestehende Eingangskreis einer bistabilen Kippanordnung. Diese ist auch im vorliegenden zweiten Ausführungsbeispiel durch den bekannten    Schmidt-Trigger   gebildet, der mit den Transistoren 41 und 42 bestückt ist, ausserdem noch die Widerstände 43 bis 47 umfasst und aus. der Quelle 48 gespeist ist. 



  Das Ausgangssignal der Kippanordnung, welches am Widerstand 46 auftritt, steuert den Schalttransistor 49, und zwar über das    Differenzierglied   50, 51, welches bei jedem Umkippen der    bistabilen      Kippanord-      nung   dem Schalttransistor einen kurzen Impuls zuführt. Es ist leicht erkennbar, dass    jeweils      dann   ein negativer Impuls an den    Schalttransistor   abgegeben wird, wenn die Spannung    U"   die Spannung    U,   von unten her überschreitet, also jeweils bei den Phasen a    (Fig.   3). Die zwischen den negativen    Impulsen   auftretenden positiven Impulse sind ohne weiteres Interesse.

   Durch die erfindungsgemässe Verwendung einer Kippanordnung ist sichergestellt, dass die den Schalttransistor steuernden negativen Impulse stets dieselbe Gestalt aufweisen, ganz    unabhängig   davon, wie gross der Schnittwinkel zwischen den Kurven für    (I"   und    Uv   ist. 



  Die Formung der dem Stromrichter zuzuführenden Zündimpulse -geschieht durch eine Rückkopplungsschaltung, in welche als aktives Schaltelement der Schalttransistor 49 selbst aufgenommen ist. Bei jedem Eintreffen eines negativen Impulses    vorn      Dif-      ferenzierglied   50, 51 her verbindet der Schalttransistor 49 die Primärwicklung 52 des Rückkopplungstransformators mit der Stromquelle 53.

   Die Sekundärwicklung 54 treibt sofort über den in    Durchlassrich-      tung   beanspruchten Gleichrichter 55 und den einstellbaren Widerstand 56 einen Rückkopplungsstrom durch den Schalttransistor; gleichzeitig entsteht in der zweiten Sekundärwicklung 57 der    Zündimpuls.   Die Dauer dieses Impulses ist gegeben durch die Spannungszeitfläche, die der Rückkopplungstransformator aufnehmen kann.

   Beim Eintritt der Eisensättigung wächst    nämlich   der    Kollektorstrom   des Schalttransistors an, während der Basisstrom    abnimmt.   Sobald letzterer nicht mehr dazu ausreicht, den Transistor voll leitend zu erhalten, nimmt der magnetische    Fluss   im    Transformatoreisen   ab, und der Strom durch den Transistor wird abgeschaltet. 



  Die Rückstellung der ganzen Rückkopplungsschaltung geschieht erst nach Verlöschen der Entladung im Stromrichter 58, da dessen Gitterstrom auch nach Aufhören des Transistorstromes den Eisenkern des Rückkopplungstransformators in gesättigtem Zustand erhält. Die Wicklung 59 ist von einem durch den Widerstand 60 bestimmten Gleichstrom    durchflossen   und dient zur    Entmagnetisierung   des Eisenkerns bei der Rückstellung. Während des Rückstellvorganges addiert sich die in der Primärwicklung 52 induzierte Spannung zur Spannung der Quelle 53 und beansprucht den Schalttransistor in    Sperr-      richtung.   Der Gleichrichter 61 hält diese zusätzliche Spannung während der Dauer des    Rückstellvorganges   konstant auf dem Wert der von der Quelle 62 stammenden Spannung.

   Diese wird so eingestellt, dass die    Spannungszeitfläche   der    Rückstellperiod'e   gleich der durch die geforderte Impulsdauer bestimmten    Spannungszeitfläche   der    Leitperiode   ist. 



  Der kurz erwähnte Gleichrichter 55 verhindert, dass die vom    Differenzierglied   50, 51    ankommenden   Impulse nutzlos über die Sekundärwicklung 54 flie- ssen. Es steht also die gesamte Energie dieser Impulse für das Anstossen der    Rückkopplungsschaltung   zur Verfügung. Der parallel zum Gleichrichter 55 liegende Widerstand 63 dient    in   Verbindung mit dem Widerstand 51 zur    Stabilisierung   des Schalttransistors 49 in den Sperrperioden.

   Der    ebenfalls   kurz erwähnte einstellbare Widerstand 56 dient zur Einstellung des Basisstromes des Schalttransistors;    seine   Verwendung ist mit Rücksicht auf    die   verhältnismässig grossen Streuungen in den    Eigenschaften   der Transistoren    zweckmässig.   



  Die geforderte    Kurzschlusssicherheit   des Gittersteuersatzes ist dadurch gegeben, dass die Rückkopplungsschaltung durch die vom    Differenzierglied   50, 51 stammenden Impulse nur angestossen wird, so dass eine Belastung des gefährdeten Schalttransistors über die Dauer dieser Impulse hinaus auch bei einem Kurzschluss an der Wicklung 57 nicht besteht. 



  Im Fall, dass bloss geringere Impulsenergien gebraucht werden, kann die Schaltleistung des Transistors 42 unmittelbar zur Steuerung z. B. von    Thyra-      trons   dienen. 



  Es wird nun noch der    Zweck   des schon erwähnten    RC-Gliedes   37, 38 und der mit diesem verbundenen Schaltelemente erläutert. Dieser zusätzliche Schaltungsteil erfüllt zwei Funktionen: er verhindert das Auftreten von Zündimpulsen im Intervall 

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 150     G   a    G   360 , und er ermöglicht die    Bildung   von Zündimpulsen auch bei rasch verlaufenden    Netzspannungsschwan-      kungen.   Wird beispielsweise angenommen,    d'ass   sich die Netzspannung plötzlich vermindert, so folgt die Spannung    US   dieser    Veränderung   ohne Verzögerung,

   während sich die durch Gleichrichtung und    Filterung   gewonnenen Gleichspannungen    Ul;   und    U.   nur verhältnismässig langsam    verändern.   Wenn    in   einem solchen Fall die Lage der Zündimpulse in der Nähe von a = 0     gewählt   ist, wird    während   einer gewissen Zeit kein Überschneiden der Kurven    U"   und    U,   stattfinden, und es können keine Zündimpulse erzeugt werden. Ist aber die Lage der Zündimpulse in der Nähe von a = 150     gewählt,   so wird eine unzulässige Verschiebung der Zündimpulse nach grösseren Werten von a hin eintreten. 



  Der Transistor 64 wird durch die aus dem Transformator 65 stammende Wechselspannung jeweils während der Dauer einer Halbperiode ge- öffnet. Die Primärwicklung dieses Transformators ist so mit zwei Leitern des speisenden    Dreiphasennetzes      verbunden,   dass der Transistor jeweils    während   der Intervalle 150     _"'   a    Z-_   330  leitend ist.

   Der    Kollek-      torstrom   dieses Transistors fliesst als zusätzlicher Strom durch den Eingangskreis der bistabilen    Kipp-      anordnung,   das heisst durch den Widerstand 40, und bewirkt damit, dass der Transistor 41 des SchmidtTriggers im genannten    Intervall   stets eingeschaltet ist, unabhängig davon, welche von den Spannungen    U"   und    U,_   die grössere ist. Es kann also gegebenenfalls am Anfang dieses Intervalls ein Zündimpuls entstehen, niemals aber innerhalb des Intervalls. Am    RC-Glied   37, 38 wird nun durch diesen zusätzlichen Strom ein Spannungsabfall d U erzeugt, dessen Verlauf durch die gleich bezeichnete Kurve in    Fig.   5 dargestellt wird.

   Dieser Spannungsabfall addiert sich gemäss der untersten Kurve der    Fig.   3 zur Spannung    U,;   es wird also im Endeffekt die    Spannung   nach der Kurve    U"   + d U mit der Steuerspannung    U,   verglichen. Es ist leicht ersichtlich, dass nunmehr die früher angegebenen Mängel beseitigt sind.

   Unter der Voraussetzung, dass die    Verminderung   der Spannung    U.   bei    Netzspannungsschwankungen   nicht grösser ist als die Höhe d U der aus dem    RC-Glied   stammenden zusätzlichen Spannung, besteht bei beliebig raschem Verlauf der Schwankung und bei beliebiger    Einstellung   des Zündzeitpunktes a stets ein Schnittpunkt zwischen den Kurven    U,   + d U und    U,   Es    fallen   also keine Zündimpulse aus. Anderseits kann eine    Verzögerung   der Impulslage über a =    l50    hinaus ebenfalls nicht eintreten, nachdem der zusätzliche Strom die bistabile    Kippanordnung   spätestens bei a = 150  betätigt.

   Durch einfache    zusätzliche   Mittel können die Grenzen des Intervalls verstellbar gemacht werden; beispielsweise indem die Spannung des    Transformers   65 in ihrer Phase verschoben wird, oder dem Transistor 64 die Summe einer Wechselspannung und einer einstellbaren Gleichspannung zugeführt wird. 



  Der Kurvenverlauf der Spannung d U ist im allgemeinen bei a    =l50    nicht symmetrisch zu jenem bei a = 330 . Der Verlauf bei a = 330  ist durch die Wahl der Elemente 37, 38 bestimmt und muss bei allen Phasen einer üblicherweise mehrphasigen Anordnung identisch sein. Eine kleine    Zeitkonstante   der    RC-Kombination   37, 38 gibt den Vorteil einer schärferen Impulslage im Gebiet a =    0    ohne die Gefahr schleifender Schnitte zwischen den Spannungen    U,.   und    U,   +    .,1   U. Der Ausschaltpunkt des Transistors 64, oben bei    cc      =   330 , muss dabei näher gegen a = 360  verschoben werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mit Spannungsvergleich arbeitende Einrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass die Quellen der beiden miteinander zu vergleichenden Spannungen über je einen Gleichrichter mit einem gemeinsamen Widerstand verbunden sind und dass in Serie mit dem einen Gleichrichter der Eingangskreis einer bistabilen Kipp- anordnung geschaltet ist, deren Ausgangssignal einen Schalttransistor steuert. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch zur Regelung der von einem Generator abgegebenen Spannung, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalttransistor zur Ein- und Ausschaltung des durch eine Erregerwicklung fliessenden Stromes verwendet ist und dass die eine der miteinander zu vergleichenden Spannungen konstant und die andere von der vom Generator abgegebenen Spannung abhängig ist. 2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in Serie mit dem einen Gleichrichter mindestens ein Widerstand geschaltet ist, welcher mit mindestens einem Rückführungsnetzwerk in Verbindung steht. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch zur Erzeugung von Zündimpulsen für Stromrichter, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalttransistor das aktive Schaltelement einer Rückkopplungsschaltung bildet. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein weiterer Transistor vorgesehen ist, der jeweils während der Dauer einer Halbperiode der Netzwechselspannung einen zusätzlichen Strom im Eingangskreis der bistabilen Kippanordnung erzeugt.
CH353062D 1957-10-01 1957-10-01 Mit Spannungsvergleich arbeitende Einrichtung CH353062A (de)

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