CH353095A - Apparat zur medizinischen Wärme- und Strahlenbehandlung - Google Patents

Apparat zur medizinischen Wärme- und Strahlenbehandlung

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CH353095A
CH353095A CH353095DA CH353095A CH 353095 A CH353095 A CH 353095A CH 353095D A CH353095D A CH 353095DA CH 353095 A CH353095 A CH 353095A
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CH
Switzerland
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box
opening
patient
door
wheelchair
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Application number
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English (en)
Inventor
Hakonsson Waldemar
Original Assignee
Hakonsson Waldemar
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Publication date
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61NELECTROTHERAPY; MAGNETOTHERAPY; RADIATION THERAPY; ULTRASOUND THERAPY
    • A61N5/00Radiation therapy
    • A61N5/06Radiation therapy using light

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Nuclear Medicine, Radiotherapy & Molecular Imaging (AREA)
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  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Accommodation For Nursing Or Treatment Tables (AREA)

Description


  
 



  Apparat zur medizinischen Wärme- und Strahlenbehandlung
Die Erfindung betrifft einen Apparat zur medizinischen Wärme- und Strahlenbehandlung, bei welchem in einem geschlossenen Kasten ein oder mehrere Strahlensender zur diffusen Aussendung von Infrarotstrahlen sowie elektrische Heizkörper zur Erwärmung der Luft im Kasteninnern angeordnet sind und die   Wandecke    des Kastens eine Öffnung aufweist, durch die der Kopf des Patienten während der Behandlung aus dem Kasten herausragt, wobei der Kasten in solcher Höhe ausgeführt ist, dass ein Patient mit durch die Öffnung herausragendem Kopf im Kasten auf einem Stuhl aufrecht sitzen kann.

   Der Apparat nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Kastenrückseite zu einer über die ganze Kastenhöhe reichenden Tür ausgebildet ist, durch welche der Patient auf einem Rollstuhl in den Kasten eingefahren werden kann.



   Um dem Patienten im Behandlungskasten eine bequeme Sitzstellung zu ermöglichen, kann der Rollstuhl zweckmässigerweise mit einem in der Höhenrichtung einstellbaren Sitz mit Armlehnen und mit einer höhenverschiebbaren Rücklehne ausgerüstet sein. Die in der Kastendecke befindliche Öffnung wird vorteilhaft als zur Türseite des Kastens hin offenes Langloch ausgebildet, das mittels einer verschiebbaren Platte beliebig weit abdeckbar ist.



   Nach der Erfindung können im Kasteninnern ein oder mehrere Bedienungshebel zum Öffnen des Schlosses der Tür vom Kasteninnern aus und an den Kastenseitenwänden Handgriffe angeordnet werden, so dass der Patient (bei Angstgefühlen) sich auch ohne fremde Hilfe aus dem Kasten herausschieben kann.



   Auf der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 1 den Behandlungsapparat in Seitenansicht ohne die in der Zeichnung nach vorn gekehrte Kastenseitenwand, während
Fig. 2 den Apparat in Draufsicht mit teilweise weggebrochener Deckwand veranschaulicht.



   Der Apparat zur medizinischen Wärme- und Strahlenbehandlung besteht aus einem Kasten mit einem doppelten Boden 1, in dessen Hohlraum 2 ein oder mehrere elektrische Heizkörper 3 eingebaut sind.



  Mit dem Boden 1 sind die Seitenwände 4, 5 und die Vorderwand 6 fest verbunden. Die Wände 4, 5 und 6 sind aus mehreren Schichten und zwischen diesen eingebrachtem Isoliermaterial 7 hergestellt. DieKastenvorderwand 6 reicht nicht über die ganze Kastenhöhe, sie ist nach oben durch eine Schrägwand 8 fortgesetzt, an welche die den oberen Abschluss des Kastens bildende waagrechte Deckwand 9 angeschlossen ist. Die Kastenrückwand ist als doppelwandige Tür 10 ausgebildet und mit Scharnieren 11 an der einen Seitenwand 5 angelenkt. Die Türe ist durch bekannte Sperrorgane 12 verriegelbar, die an der anderen Seitenwand 4 angebracht sind. Sie weist Hohlräume 13 auf, in welchen elektrische Heizkörper 14 untergebracht sind.



  Vor der Türöffnung ist am Kastenboden 1 eine Klappe 15 schwenkbar gelagert, die es gestattet, einen auf Rollen 17 fahrbaren Stuhl 16 bequem in das Kasteninnere einzufahren, worauf die Klappe 15 hochgeschwenkt werden kann.



   In der waagrechten Deckwand 9 ist eine Öffnung 18 ausgespart, durch welche der Kopf des in den Kasten eingefahrenen Patienten aus dem Kasteninnern herausragt. Die Öffnung 18 ist als zur Türseite des Kastens hin offenes Langloch ausgeführt, das durch eine in Rillen verschiebbare Platte 19 beliebig weit abgedeckt werden kann, nachdem der Patient in den Behandlungskasten eingeschoben ist. An der   Kastenvorderseite, vorzugsweise am schrägen Wandteil 8, sind die zur Bedienung des Apparates notwendigen Stell- und Kontrollorgane montiert, wie z. B. elektrische Messinstrumente, Schalter, Kontrolllampen usw. Die Innenseite der Schrägwand 8 trägt den bzw. die Strahlensender 21 zur diffusen Bestrahlung des Patienten mit Infrarotstrahlen.



   Der Rollstuhl 16, 17 ist zweckentsprechend mit einem in der Höhenrichtung verstellbaren Sitz 22 und mit Armlehnen 24 ausgestattet ; seine Rücklehne ist in waagrechter und lotrechter Richtung einstellbar.



   An der Innenseite der Wand 4 und gegebenenfalls auch an der Innen seitenwand 5 kann ein bzw. je ein Bedienungsgriff 25 angebracht sein, der mit dem Absperrschloss 12 der Türe so in Wirkungsverbindung steht, dass der Patient gewünschtenfalls die Türe vom Kasteninnern aus selbst öffnen kann. An den Innenseiten der Seitenwand 4 und gegebenenfalls 5 können ferner Handgriffe 26 angeordnet sein, an denen der Patient sich notfalls selbst aus dem Behandlungskasten herausschieben kann.



   Zur Selbstregulierung der Intensität der Infrarotstrahlen durch den Patienten kann im Kasteninnern am Strahlensender 21 ein einstellbarer Indikator angebracht sein, der mittels einer Regulierungsstange 27 vom Patienten betätigt werden kann. Mit dem Kasten wird ferner zweckmässigerweise ein (auf der Zeichnung nicht dargestellter) Alarmapparat verbunden, den der Patient durch Betätigen eines im Kasteninnern befindlichen Kontaktes 28 in Tätigkeit setzen kann.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Apparat zur medizinischen Wärme- und Strahlenbehandlung, bei welchem in einem geschlossenen Kasten ein oder mehrere Strahlen sender zur diffusen Aussendung von Infrarotstrahlen sowie elektrische Heizkörper zur Er värmung der Luft im Kasteninnern angeordnet sind und die Wanddecke des Kastens eine Öffnung aufweist, durch welche der Kopf des Patienten während der Behandlung aus dem Kasten herausragt, wobei der Kasten in solcher Höhe ausgeführt ist, dass ein Patient mit durch die Öffnung herausragendem Kopf im Kasten auf einem Stuhl aufrecht sitzen kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Kastenrückseite zu einer über die ganze Kastenhöhe reichenden Türe ausgebildet ist, so dass der Patient durch die Türöffnung auf einem Rollstuhl in den Kasten eingefahren werden kann.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Rollstuhl (16, 17) mit einem in der Höhenrichtung einstellbaren Sitz (22), mit Armlehnen (24) und mit einer verstellbaren Rücklehne (25) ausgerüstet ist.
    2. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (18) an der Deckwand (9) als zur Türseite des Kastens hin offenes Langloch ausgebildet ist und mittels einer verschiebbaren Platte (19) beliebig weit abdeckbar ist.
    3. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass im Innern des Kastens ein bzw. mehrere Bedienungshebel (25) zum Öffnen des Schlosses (12) der Türe (10) vom Kasteninnern aus angebracht sind.
    4. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenseite einer bzw. beider Kastenseitenwände (4, 5) ein bzw. je ein Handgriff (26) zur selbsttätigen Bewegung des Rollstuhles (16, 17) durch den im Behandlungskasten befindlichen Patienten angeordnet ist.
    5. Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zum Einfahren des Rollstuhles (16, 17) in den Kasten und Ausfahren aus dem Kasten vor dessen Türöffnung am Kastenboden (1) eine schwenkbare Klappe (15) angelenkt ist.
CH353095D 1957-05-28 1957-06-22 Apparat zur medizinischen Wärme- und Strahlenbehandlung CH353095A (de)

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DK1184256X 1957-05-28
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WO2006005098A1 (de) * 2004-07-14 2006-01-19 Physiotherm Holding Gmbh Heizeinrichtung für wärmekabinen

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DE3770615D1 (de) * 1987-01-23 1991-07-11 Friedrich Wolff Elektrisches lichtbad.

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FR1184256A (fr) 1959-07-20

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