CH353218A - Aus Scheiben zusammengesetzter Läufer einer Axialturbine - Google Patents

Aus Scheiben zusammengesetzter Läufer einer Axialturbine

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CH353218A
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CH
Switzerland
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disks
rotor
coolant
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turbine
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English (en)
Inventor
David Dipl Ing Schmidt
Original Assignee
Escher Wyss Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01DNON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
    • F01D5/00Blades; Blade-carrying members; Heating, heat-insulating, cooling or antivibration means on the blades or the members
    • F01D5/02Blade-carrying members, e.g. rotors
    • F01D5/06Rotors for more than one axial stage, e.g. of drum or multiple disc type; Details thereof, e.g. shafts, shaft connections
    • F01D5/063Welded rotors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Turbine Rotor Nozzle Sealing (AREA)

Description


  Aus Scheiben     zusammengesetzter    Läufer einer     Axialturbine       Die Erfindung     betrifft    einen aus einzelnen als  Schaufelträger ausgebildeten Scheiben zusammen  gesetzten Läufer einer     Axialturbine.    Es sind Tur  binenläufer dieser Art bekannt, bei welchen volle  Scheiben verwendet sind, welche beidseitig in der  Nähe ihres Aussenkranzes eine ringförmige Schulter  aufweisen und bei welchen die Schultern benach  barter Scheiben miteinander bzw. die äusseren Schul  tern der Endscheiben je mit einem Wellenstück  durch     Rundschweissnähte    zusammengeschweisst sind.  



  Bei solchen Läufern ergibt sich der Nachteil,  dass die Schweissnähte nur auf der Aussenseite nach  bearbeitet werden können. Die Innenseite der  Schweissnaht bleibt dagegen nach deren Fertigstellung  unzugänglich. Da sich beim     Schweissen    auf der  Innenseite Schlacken ansammeln und Einbrand  kerben bilden können, besteht die Gefahr, dass die  Festigkeit des Bauteiles vermindert wird.  



  Die Erfindung bezweckt, diesen Nachteil zu  vermeiden. Bei einem aus einzelnen, als Schaufel  träger ausgebildeten Scheiben zusammengesetzten  Läufer einer     Axialturbine,    bei welchem die Scheiben  beidseitig eine ringförmige Schulter aufweisen und  die Schultern benachbarter Scheiben miteinander  bzw. die äusseren Schultern der Endscheiben je  mit einem weiteren     Läuferteil    durch Rundschweiss  nähte verbunden sind, wird dies gemäss der Erfin  dung dadurch erreicht, dass die Scheiben zentrale  Bohrungen von einer mindestens     30 /e    des Aussen  durchmessers der Scheibe betragenden lichten Weite  aufweisen, und dass mindestens die die höchsten  Betriebstemperaturen aufweisenden Rundschweiss  nähte nicht nur von aussen, sondern auch von innen  nachbearbeitet sind.  



  Bei der Nachbearbeitung der     Schweissnaht    von  der     Innenseite    werden allfällige fehlerhafte Stellen  beseitigt. Die zentralen Bohrungen der Scheiben er-         lauben    hierbei, im Verlaufe der Herstellung des  Läufers alle     Schweissungen    nachzubearbeiten, ausser  der letzten, da bei der angegebenen Grösse der lich  ten Weite der Bohrungen genügend Raum gegeben  wird, um die für die Nachbearbeitung der Schweiss  nähte erforderlichen     Werkzeuge        einzuführen.     



  In     Fig.    1 der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des Erfindungsgegenstandes vereinfacht dar  gestellt.     Fig.2    zeigt eine Einzelheit in grösserem  Massstab.  



  Der     Turbinenläufer    ist aus vier einzelnen, als  Schaufelträger ausgebildeten Scheiben 1, 2, 3, 4 zu  sammengesetzt. Die Scheiben weisen beidseitig     eine     ringförmige Schulter auf. Die Schultern der ein  zelnen Scheiben sind mit 1', 2', 3', 4' bzw. 1", 2",  3", 4" bezeichnet. Die äussere Schulter 1' der ersten  Scheibe ist     mit    einem anschliessenden weiteren Läu  ferteil,     nämlich    einem Wellenstück 5 durch eine  Rundschweissnaht 6 verbunden. Die Schultern 1"  und 2', 2" und 3' bzw. 3" und 4' der benachbarten  Scheiben 1, 2, 3, 4 sind durch Rundschweissnähte  7, 8 bzw. 9 miteinander verbunden. Eine Rund  schweissnaht 10 verbindet ferner die äussere Schulter  4" der Endscheibe 4 mit einem Wellenstück 11.

   Die  Wellenstücke 5 und 11 sind nur teilweise dargestellt.  



  Die Scheiben sind an ihrem     Aussenumfang    mit       Laufschaufeln    12, 13, 14, 15 besetzt. Zwischen den  Scheiben, auf der Aussenseite der Schultern 1" und  2', 2" und 3' bzw. 3" und 4' sind feststehende, ring  förmige Schaufelträger 16, 17, 18 angeordnet, in  welche     Leitschaufeln    19, 20, 21 eingesetzt sind. Sie  lassen zwischen sich und dem Turbinenläufer durch       Labyrinthdichtungen    22, 23, 24 abgedichtete Ring  spalte frei.  



  Die Scheiben haben einen Aussendurchmesser von  der Grösse D. Sie     sind    mit zentralen Bohrungen ver-           sehen,        deren        lichte        Weite        d        mehr        als        30        %.        des     Aussendurchmessers D der Scheiben beträgt.  



  Der Turbinenläufer wird vom Arbeitsmittel in  Richtung der Pfeile A angeströmt. Die Rundschweiss  nähte 6 und 7 haben somit die höchsten Betriebs  temperaturen. Sie sind nicht nur von aussen, sondern  auch von innen nachbearbeitet. Dies ist deshalb  möglich, weil nach Herstellung der Schweissnaht 6  bzw. 7 infolge der     verhältnismässig    grossen Bohrung  der     Scheibe    1 bzw. 2 immer noch genügend Platz  verbleibt, um durch diese Bohrungen hindurch die  für die Nachbearbeitung der Schweissnähte erforder  lichen     Werkzeuge        hindurchzuführen.    Dieselbe Mög  lichkeit ergibt sich aber auch für die Schweissnähte  8 und 9.

   Nur bei der letzten     Schweissnahf    10 ist  bei der Herstellung des Läufers eine Nachbearbeitung  von innen nicht mehr möglich. Diese Schweissnaht  hat aber die niedrigste Betriebstemperatur, bei wel  cher der     Werkstoff    höhere Festigkeit aufweist, so  dass allfällig auf der Innenseite auftretende kleine  Fehler in der     Schweissung    keine Gefährdung bringen.  



  Das Vorsehen von Bohrungen in den Scheiben       bringt    gegenüber der vollen Scheibe eine gewisse  Erhöhung der infolge     Fliehkraftbeanspruchung    auf  tretenden Spannungen. Diese kann aber durch ent  sprechende Formgebung mindestens teilweise kom  pensiert werden. Auch ist es zweckmässig, mindestens  die der höchsten     Arbeitsmitteltemperatur    ausgesetzten  Scheiben zu kühlen, um so eine höhere Festigkeit  des Werkstoffes zu erreichen. Zu diesem Zweck sind  im Wellenstück 5 längs des Umfanges einzelne Öff  nungen 25 angebracht, durch welche von einem  äusseren, nicht gezeigten, das Wellenstück 5 um  gebenden Ringraum ein gasförmiges Kühlmittel in  den Innenhohlraum des Läufers eingeführt wird.

    Von diesem Kühlmittel wird zweckmässig auch ein  Teil längs der Aussenseite des Wellenstückes 5 über  die Schweissnaht 6 und die Schulter 1' zur Scheibe 1  geleitet, worauf es sich mit dem zuströmenden  Arbeitsmittel vermengt.  



  Zwischen den die höchste Betriebstemperatur auf  weisenden Scheiben 1, 2 und 3 sind jeweils in der  auf der     Zuflussseite    des Arbeitsmittels liegenden  Schulter 1" bzw. 2" in der Nähe der Schweissnaht 7  bzw. 8 radiale     Öffnungen    26 bzw. 27 für den       Durchfluss    des Kühlmittels vom Innenhohlraum des  Läufers nach aussen angebracht. Das durch den  Innenhohlraum strömende Kühlmittel umspült dabei  die Scheiben 1 und 2 von der Innenseite und gelangt  nach dem Durchtritt durch die     Öffnungen    26 in  den zwischen den     Leitschaufelträgern    16 bzw. 17  und dem Läufer freigelassenen Ringspalt.

   Die     Laby-          rinthdichtungen    22 bzw. 23 erstrecken sich hierbei  so weit, dass beidseitig der Öffnungen 26     bzw.    27  noch eine Drosselwirkung auftritt. Zweckmässig wer  den die Öffnungen so bemessen, dass beträchtliche  Temperaturunterschiede     in        benachbarten        Rotorteilen     vermieden werden.  



  Das     Kühlmittel    ist dem Innenhohlraum des Läu  fers mit einem höheren Druck zuzuführen, als der         Arbeitsmitteldruck    nach dem Durchtritt durch die       Laufschaufelung    12. Ein Teil des durch die     öffnun-          gen    26 austretenden Kühlmittels strömt dann in  Richtung gegen die Scheibe 1 und verhindert den  Durchtritt von heissem Arbeitsmittel durch den Ring  spalt zwischen dem     Leitschaufelträger    16 und dem  Läufer.

   Der restliche Teil des Kühlmittels strömt  dagegen längs der Schulter 1", der Schweissnaht 7,  der Schulter 2' und der Scheibe 2 durch den Ring  spalt, um sich mit dem Arbeitsmittel vor dem Ein  tritt in die     Laufschaufelung    13 zu vermengen. Ent  sprechend verläuft die Strömung des Kühlmittels  durch die Öffnungen 27 und den zwischen dem       Leitschaufelträger    17 und dem Läufer freigelassenen  Ringspalt.  



  Damit wird die Temperatur der Scheiben der  dazwischen liegenden Schultern und der Schweiss  nähte auf einer mit Rücksicht auf Festigkeit zuläs  sigen Grenze gehalten. Es ist zweckmässig, dem Läu  fer nicht ganz kaltes Kühlmittel zuzuführen. Wird  der Läufer für eine     Gasturbinenanlage    verwendet,  so wird dem Innenhohlraum des Läufers als Kühl  mittel vorzugsweise Arbeitsmittel zugeführt, welches  eine Temperatur hat, die mindestens so hoch ist wie  die Temperatur des den     Arbeitsmittelverdichter    der  Anlage verlassenden Arbeitsmittels. Bei einer Ar  beitsmitteltemperatur von etwa 650 bis 700  C am  Eintritt in die Turbine, ist es sogar vorteilhaft, zur  Kühlung Arbeitsmittel zu verwenden, welches eine  Temperatur von mindestens etwa 300  C hat.

   Da  durch wird eine gleichmässigere     Temperaturverteilung     im Rotor erreicht und somit werden unzulässig grosse  Wärmespannungen vermieden. In jenen Fällen, in  denen das von der Turbine abströmende Arbeits  mittel in einem     Wärmeaustauscher    Wärme an das  verdichtete Arbeitsmittel abgibt, kann dabei eine  Teilmenge des diesen     Wärmeaustauscher    verlassen  den, verdichteten Arbeitsmittels dem Innenhohl  raum des Läufers als Kühlmittel zugeführt werden.

    Dadurch wird einerseits eine     allzustarke    und un  wirtschaftliche Kühlung des Läufers vermieden, und  anderseits ergibt sich auch beim Anfahren vom  kalten Zustande aus eine günstige Wirkung, indem  nun der Läufer nicht nur von der Aussenseite, son  dern auch von der Innenseite gegen seine endgültige  Betriebstemperatur erwärmt wird. Die Ausbildung  der Scheiben als Ringelemente hilft ebenfalls, eine  schnellere     Durchwärmung    des Rotors beim Anfahren  zu erreichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Aus einzelnen, als Schaufelträger ausgebildeten Scheiben zusammengesetzter Läufer einer Axial turbine, bei welchem die Scheiben beidseitig eine ringförmige Schulter aufweisen und die Schultern be nachbarter Scheiben miteinander bzw. die äusseren Schultern der Endscheiben je mit einem weiteren Läuferteil durch Rundschweissnähte verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben (1, 2, 3, 4) zentrale Bohrungen von einer mindestens 3011/a des Aussendurchmessers (D) der Scheibe betragenden lichten Weite (d) aufweisen, und dass mindestens die die höchsten Betriebstemperaturen aufweisenden Rundschweissnähte (6 bzw. 7) nicht nur von aussen, sondern auch von innen nachbearbeitet sind. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Turbinenläufer nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwischen den die höchste Betriebstemperatur aufweisenden Scheiben (1, 2) in der auf der Zuflussseite des Arbeitsmittels liegenden Schulter (1") in der Nähe der Schweissnaht (7) radiale Öffnungen für den Durchfluss von Kühl- mittel vom Innenhohlraum des Läufers nach aussen angebracht sind. 2. Turbinenläufer nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (26) für das Kühl mittel im Läufer an einer Stelle angebracht sind, an welcher zwischen diesem und einem feststehenden Leitschaufelträger (16) ein durch eine Labyrinth dichtung (22) abgedichteter Ringspalt freigelassen ist. 3.
    Turbinenläufer nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Ringspalt axial beidseitig der Öffnungen (26) für das Kühlmittel Drossel stellen der Labyrinthdichtung (22) vorgesehen sind.
CH353218D 1957-09-18 1957-09-18 Aus Scheiben zusammengesetzter Läufer einer Axialturbine CH353218A (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1895094A1 (de) * 2006-08-25 2008-03-05 Siemens Aktiengesellschaft Drallgekühlte Rotor-Schweissnaht
EP1936115A3 (de) * 2006-12-15 2009-12-02 Kabushiki Kaisha Toshiba Turbinenrotor und Dampfturbine
EP1536102A3 (de) * 2003-11-28 2012-08-22 Alstom Technology Ltd Rotor für eine Dampfturbine

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