CH353223A - Gleitlager - Google Patents

Gleitlager

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CH353223A
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CH
Switzerland
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absorbing
forces
collar
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sliding surface
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Inventor
Vins Jindrich
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Vins Jindrich
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00—Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/02—Parts of sliding-contact bearings
    • F16C33/04—Brasses; Bushes; Linings
    • F16C33/06—Sliding surface mainly made of metal
    • F16C33/10—Construction relative to lubrication

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Description


  Gleitlager    Die Erfindung betrifft ein Gleitlager mit hydro  dynamischer Schmierung für kombinierte radiale und  axiale     Belastung.     



  Die sowohl radiale als auch axiale Belastung der  Welle aufnehmenden Gleitlager     pflegen    gewöhnlich  derart beschaffen zu sein, dass die betreffenden Gleit  flächen voneinander unabhängig angeordnet sind,  wobei die die axialen Kräfte aufnehmenden Gleit  flächen an einem grösseren Halbmesser als die die ra  dialen Kräfte aufnehmenden     Gleitflächen    vorgesehen  sind.     Derart    ausgeführte Gleitlager mit hydrodyna  mischer Schmierung weisen in Wirklichkeit stets eine  geringere     Tragfähigkeit    auf, als theoretisch einem La  ger von endloser Länge entspricht.

   Dieser bedeutende  Nachteil der üblichen     Ausführungen    wird durch das  Entweichen von Schmieröl von den Rändern der die  radialen     Kräfte    aufnehmenden Gleitflächen verur  sacht, wobei sich der Einfluss der     ölentweichung     desto mehr bemerkbar macht, je     kürzer    das Lager ist.  Eine Erhöhung der Tragfähigkeit des Lagers durch  Wahl einer grösseren Lagerlänge ist nicht angebracht,  da dies zu einer     unverhältnismässigen    Vergrösserung  der Reibungsverluste führt.  



  Dieser     Nachteil    soll dadurch     beseitigt    sein, dass  gemäss der Erfindung eine oder zwei die     axialen     Kräfte aufnehmende Gleitflächen und die die radialen  Kräfte aufnehmende Gleitfläche der Lagerschale um  das Profil des Wellenbundes herum     derart    angeordnet  sind, dass sich die die radialen Kräfte aufnehmende       Gleitfläche,    am grössten Umfangshalbmesser des Bun  des befindet.  



       Vorteilhaft    ist durch eine Verbindung der Gleit  flächen zu einer funktionellen Einheit dafür     gesorgt,     dass das Entweichen von Schmieröl von den Rändern  der die radialen Kräfte aufnehmenden Gleitfläche we  sentlich beschränkt ist.  



  Durch die     erfindungsgemässe    Ausbildung des Gleit-    Lagers kann eine     wesentlich    höhere     Tragfähigkeit    des  Lagers     als,    bei -einem gleich langen Lager von übli  cher Konstruktion erzielt werden.  



  Die beigefügte     Zeichnung    veranschaulicht zwei  beispielsweise     Ausführungsformen    der     Erfindung,    und)  zwar Lager     in    einer horizontalen und einer     vertikalen     Ausführung,  Es zeigt:

         Fig.    1     eine    Ansicht,     teilweise    ein     Schnitt,    der hori  zontalen Ausführung des Lagers,       Fig.    2 ist     ein    Querschnitt des Lagers gemäss     Fig.    1,       Fig.    3 stellt im axialen Schnitt die     vertikale    Aus  führung des Lagers dar, und       Fig.    4 ist ein teilweiser Grundriss und teilweiser  Schnitt     gemäss    der Linie<B><I>A -A</I></B> in     Fig.    3.  



  Bei der zur Aufnahme der vertikalen Belastung PR  geeigneten     horizontalen    Ausführung des     Lagers    be  findet sich an der Welle 1 ein Bund 9, dessen Um  fangsfläche 2 die die radialen Kräfte aufnehmende  Gleitfläche bildet, während die beiden Seitenflächen  3, 3' die die axialen     Kräfte    aufnehmenden Gleitflä  chen der Welle bilden. Die entsprechende Lager  schale 4 weist die Gestalt eines     Halbzylinders    mit  einer der Gestalt der Welle 1 mit dem Bund 9 ent  sprechenden Aussparung auf.

   Die     Aussparung    für den  Bund bildet die     Gleitflächen    der Schale 4, und zwar  die     Umfangsgleitfläche    5 für die radiale Belastung  und     Seitengleitflächen    6, 6' für die     axiale    Belastung.  Alle diese Gleitflächen sind an beiden Enden     mit    An  laufkanten von geeignetem     Abschrägungswinkel    ver  sehen (siehe     Fig.    2).

   Bei der die     radialen        Kräfte    auf  nehmenden     Gleitfläche    5 sind es die Anlaufkanten  7, 7' und bei den die axialen     Kräfte    aufnehmenden       Gleitflächen    6, 6' die Anlaufkanten 8, 8'.  



  Der Bund läuft mit seinem freien     Unterteil    in  einem Ölbad 10 ähnlich wie ein fester     Schmierring     eines Lagers mit     Ringschmierung.    Das Öl wird von      dem Bund 9 zu allen Gleitflächen 5, 6, 6' der Lager  schale 4 getragen, wobei sich in den Anlaufkanten 7,  <B>7</B>, 8, 8' keilförmige Ölfilme bilden, welche einen  hydrodynamischen Druck des Öls zwischen allen  Gleitflächen der Lagerschale 4 und des Wellen  bundes 9 hervorrufen. Infolge der beiderseitigen An  ordnung der Anlaufkanten 7, 7', 8, 8' wird diese  Wirkung bei beiden Drehrichtungen der Welle 1  erzielt.  



  Die     Gleitflächen    der Lagerschale 4 sind um das  Profil des Bundes 9     (Fig.    1) herum derart angeordnet,  dass sich die die radialen     Kräfte    aufnehmende Gleit  fläche 2 an dem grössten Umfangshalbmesser des  Bundes befindet, während die die axialen Kräfte auf  nehmenden Gleitflächen 6, 6' die Seitenwände des  betreffenden Profils bilden. Dadurch wird der dem  an den Seiten der die radialen Kräfte aufnehmenden  Gleitfläche 5 hindurchfliessenden Öl geleistete Wider  stand erhöht, denn dieses Öl muss durch eine schmale  Lücke, d. h. durch das Lagerspiel     zwischen    den die  axialen     Kräfte    aufnehmenden Gleitflächen 6, 3 bzw.

    6', 3'     hindurchfliessen,    in welchem gegen seinen       Ausfluss    einerseits der hydrodynamische Druck       zwischen    den die axialen     Kräfte    aufnehmenden  Gleitflächen wirkt, anderseits die Zentrifugalkraft.

    Durch diese     Beschränkung    der Randverluste des  Schmieröls aus der die radialen Kräfte aufnehmen  den     Gleitfläche    5 kann man eine wesentliche Erhö  hung der     radialen        Tragfähigkeit    erreichen, wobei der  Widerstand     (hydrodynamische    Druck) zwischen den  die axialen Kräfte     aufnehmenden        Gleitflächen    vor  zugsweise zur Aufnahme der axialen Belastungs  kraft     PAl        bzw.        PA2    oder zur Erzielung der axialen       Steifheit    der gelagerten Welle 1     ausgenützt    wird.  



  Es .ist     ersichtlich,    dass das Gleitlager in der be  schriebenen Anordnung z. B. zur Lagerung von  Wellen mit vertikaler Belastung, wie dies z. B. bei  Fahrzeugen, Achsen von Eisenbahnwagen und der  gleichen vorkommt, besonders     vorteilhaft    ist.  



  Die     vertikale    Ausführung des Lagers nach den       Fig.    3 und 4 ist mit denselben Bezugszeichen wie die  erste Ausführung versehen.  



  An der     vertikalen    Welle 1 ist hier wiederum ein  Bund 9 angeordnet, der am Umfang eine die radialen       Kräfte    aufnehmende     Gleitfläche    2 und seitliche axiale       Kräfte    aufnehmende     Gleitflächen    3, 3' der Welle  bildet. Die aus     zwei    oder mehreren zusammengesetz  ten Teilen bestehende Lagerschale 4 weist in ihre  Gesamtform die Gestalt eines hohlen zylindrischen  Körpers auf, dessen innere     Oberfläche    die     Gleitflä-          chen    für den Bund 9 der Welle 1 bildet.

   Die an beiden  Seiten des Bundes 9 angeordneten     Gleitflächen    6, 6'  der Lagerschale 4 werden von festen Segmenten 11  gebildet, gemäss     Fig.    4 z. B. von drei Segmenten an  jeder Seite.  



  Die die axialen Kräfte aufnehmenden Gleitflä  chen 6, 6' an diesen     Segmenten    weisen an beidem  Enden entsprechend abgeschrägte Anlaufkanten 13,  13' auf. Die die radialen     Kräfte    aufnehmende Gleit  fläche 5 wird unmittelbar durch die innere Umfangs-    wand der Lagerschale 4     gebildet    und ist in dieselbe  Anzahl von Teilen, wie Segmente 11 sich an einer  Seite befinden, unterteilt. Praktisch erstrecken sich  die Segmente 11 über die     gleichen    Winkelteile wie  die einzelnen Teile der die radialen Kräfte aufneh  menden Gleitfläche 5, die durch Aussparungen 14 in  der Wand der Lagerschale 4 voneinander getrennt  sind.

   Die einzelnen Teile der die radialen     Kräfte    auf  nehmenden     Gleitfläche    5 sind     gleichfalls    an beiden  Seiten mit geeignet abgeschrägten     Anlaufkanten    12,  12' versehen.  



  Der Bund 9 taucht entweder zur Gänze oder  nur     teilweise    im Ölbad 10 unter. Die Wirkung ist  hier ähnlich wie bei der zuerst beschriebenen Aus  führung, und zwar auch in beiden Drehrichtungen  der Welle 1.  



  Es ist ersichtlich, dass     diese    Ausführung z. B.  für die Lagerung von vertikalen Wellen von Wasser  turbinen und dergleichen geeignet ist. Die beschrie  bene vertikale Anordnung des Gleitlagers kann aller  dings wesentlich vereinfacht werden, wenn die be  treffende Belastung auf die Welle nur in     einem    be  stimmten Sinn oder annähernd in einer Ebene ein  wirkt, so dass man z. B. nur mit zwei     Segmenten    an  beiden Seiten oder sogar auch nur an der Unterseite  des Wellenbundes auskommen kann.  



  Die beschriebenen Gleitlager mit hydrodyna  mischer Schmierung können natürlich ihrer Konstruk  tion nach den verschiedensten Betriebsbedingungen  angepasst sein, was seine weitgehende Benützung  ermöglicht. Vom wirtschaftlichen Standpunkt sei auf  die Vorteile seiner einfachen und in der Herstellung  billigen Konstruktion hingewiesen, die praktisch eine  maximale     Ausnützung    der     Gleitflächen    und der Lager  materialien in den anspruchsvollsten Betrieben (wie  z. B. im Eisenbahntransport) ermöglicht, und dies bei  völliger     Betriebsverlässlichkeit    und langer Lebens  dauer des Lagers.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gleitlager mit. hydrodynamischer Schmierung für kombinierte radiale und axiale Belastung, dadurch ge kennzeichnet, dass eine oder zwei die axialen Kräfte aufnehmende Gleitflächen (6, 6') und die radialen Kräfte aufnehmende Gleitfläche (5) der Lagerschale (4) um das Profil des Bundes (9) der Welle (1) herum derart angeordnet sind, dass sich die die radialen Kräfte aufnehmende Gleitfläche (5) am grössten Umfangs halbmesser des Bundes befindet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Gleitlager nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, d'ass zur Hervorrufung des hydrodyna mischen Druckes der Schmierflüssigkeit in beiden Drehrichtungen der Welle die die radialen Kräfte auf nehmende Gleitfläche (5) sowie die die axialen Kräfte aufnehmenden Gleitflächen (6, 6') an ihren Enden mit abgeschrägten Anlaufkanten versehen sind. 2. Gleitlager nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, d'ass der Wellen- bund (9) gleichzeitig als fester, völlig oder nur teil weise im Ölbad (10) untergetauchter Schmierring ausgebildet ist. 3.
    Gleitlager nach Patentanspruch, in vertikaler Ausführung, dadurch gekennzeichnet, dass die die radialen Kräfte aufnehmende Gleitfläche (5) sowie die die axialen Kräfte aufnehmenden Gleitflächen (6, 6') in zwei oder mehrere Segmentteile mit beider- seitig angeordneten abgeschrägten Anlaufkanten (13, 13') unterteilt sind, wobei die geteilte, die radialen Kräfte aufnehmende Gleitfläche (5)
    durch die Innen- oberfläche der Lagerschale (4) gebildet ist, während sich die die axialen Kräfte aufnehmenden Gleitflä- chen (6, 6') an festen Segmenten (11) befinden, die entweder an beiden Seiten oder nur an der Unterseite des Wellenbundes (9) angebracht sind.
CH353223D 1956-06-01 1957-05-24 Gleitlager CH353223A (de)

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