CH353227A - Hydraulische Turbokupplung - Google Patents

Hydraulische Turbokupplung

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CH353227A
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Sinclair Harold
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Sinclair Harold
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D33/00Rotary fluid couplings or clutches of the hydrokinetic type

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


  Hydraulische Turbokupplung    Die vorliegende Erfindung betrifft eine hydrau  lische Turbokupplung, bei welcher das     Pumpenrad     an seinem Umfang mit einem das Turbinenrad um  schliessenden Gehäuse verbunden und eines der Rä  der -über einen     rohrförinigen    Hohlteil in einem radial  verschiebbaren Lager gelagert ist, durch welchen  Hohlteil eine mit dem andern Rad verbundene Welle  durchgeführt ist, die auf derjenigen Seite des zwi  schen den beiden Rädern befindlichen Spalts gelagert  ist, welche vom mit dem Hohlteil verbundenen Rad  abliegt, wobei die Lagerung der Welle über ein-,  Lagerstelle erfolgt, auf welcher das Gehäuse gelagert  ist.  



  Es sind Turbokupplungen bekannt, bei denen der  Primärteil oder das Pumpenrad als äusseres     beschau-          feltes    Element mit dem Gehäuse rotierend verbun  den ist, in welchem Falle der zweite Teil oder das  Turbinenrad als innerer Teil in leichter Bauart aus  geführt ist,<B>d.</B> h. mit relativ geringem Beharrungsver  mögen. Anderseits ist es bekannt, das Pumpenrad als  leichtes inneres Element auszubilden und das ange  triebene Turbinenrad mit dem vorgesehenen Gehäuse  in schwerer Bauart auszuführen und zusammenzu  bauen, woraus ein grosses Beharrungsvermögen     resul-          tiert.     



  Bekannte hydraulische Turbokupplungen der     vor-          beschriebenen    Bauart besitzen ferner ein     Schöpfrohr,     welches fest oder verstellbar angeordnet ist, und zwar  in einem Gehäuse, welches mit dem Pumpen- oder  Turbinenrad dreht und welches vorgesehen ist, um  Flüssigkeit aus diesem Gehäuse auszuschöpfen, wo  bei dieses Gehäuse das oben erwähnte oder ein zu  sätzliches sein kann.  



  Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, das mit dem  Gehäuse verbundene,     beschaufelte    Element als Pum  penrad auszubilden. Eine solche Turbokupplung kann  bei entsprechender Ausbildung auch für verringerte    Antriebsdrehzahl mit teilweise entleertem Arbeits  kreislauf und mit entsprechend tieferem     Zentrifugal-          druck    in diesem Kreislauf verwendet werden, was  sich in     einergeringerenAusflussgeschwindigkeit    durch  Auslaufdüsen oder durch     Schnellentleerungsventile     im Gehäuse äussert.  



  Es hat sich in der Praxis bewährt, bei hydrauli  schen Turbokupplungen, welche mit Verbrennungs  maschinen gekuppelt sind, das schwere Pumpenrad  mit Gehäuse direkt an die Kurbelwelle des Motors  unter Zwischenschaltung einer Zwischenplatte<B>zu</B>  montieren, welche den     Kurbelwellenflansch    mit dem       Pumpenwellenflansch    verbindet.

   Die besagte Zwi  schenplatte ermöglicht eine drehsteife Verbindung,  mittels welcher der Maschinenbauer die hohe Ener  gie des Pumpenrades und drehenden Gehäuses über  tragen kann, auch wenn das Pumpenrad zusätzlich  zum vorerwähnten Gehäuse, das sich über die Rück  seite des Turbinenrades erstreckt, noch einen     weitern,     drehbaren Behälter aufweist, welcher dazu dient, die       Arbeitsflüssigkeit    aus     demArbeitskreislauf        derKupp-          lung    aufzunehmen und in welchem ein verstellbares  Schöpfrohr angeordnet ist, welches- die Arbeitsflüs  sigkeit aus dem Behälter in den Arbeitskreislauf zu  rückführt und als Mittel zum Steuern des Füllungs  grades des Arbeitskreises dient.

   In     Turbokupplungen     dieser Bauart ist das Turbinenrad auf einer kraft  abgebenden Welle befestigt, welche mittels eines Paares  von     axiall    zueinander versetzt angeordneten Lagern  getragen wird, welche in der Pumpenradnabe und im  das Turbinenrad umschliessenden Gehäuse unterge  bracht sind. Daher fallen die Drehachsen des Pum  pen- und des Turbinenrades<U>zusammen.</U>  



  Mit der Steigerung von Leistung und Drehzahl  und einer steigenden Zylinderzahl mit grösser wer  dender Länge der Kurbelwelle, hat sich die oben  beschriebene Anordnung als für gewisse Fälle un-      brauchbar erwiesen, da das Gewicht des Pumpen  rades und der mit ihm drehenden Teile unzulässige       Durchbiegunggen    der Kurbelwelle ergaben und des  halb dieses Pumpenrad mit einem vorstehenden Wel  lenstück ausgerüstet wurde, welches in einem aussen  liegenden     La,-er    getragen und mittels welchem die  Antriebsmaschine mit dem Pumpenrad gekuppelt  wird.

   Diese Konstruktionsart bringt jedoch zusätz  liche Kosten und eine grössere Totallänge, der Anlage  mit sich und zudem ein schwierigeres     Torsionsschwin-          gungsproblem,    bedingt durch die Elastizität des vor  stehenden Wellenendes.  



  Es ist bei Anwendung von Getrieben in     Marine-          dieselanlagen,    bei welchen die hydraulische Turbo  kupplung im Gehäuse des Reduktionsgetriebes an  geordnet ist, üblich, den Pumpenteil der Turbokupp  lung mittels einer in einem Lager des Getriebekastens  gelagerten Zwischenwelle mit der     Motorenkurbel-          welle    zu verbinden, wobei in vielen Fällen der Pum  penteil das leichtere innere Element darstellt, da die  zulässigen     Torsionsschwingungen    in der Maschine  und dem Antriebssystem es nicht zulassen, ein schwe  res Element durch die besagte Zwischenwelle anzu  treiben.  



  Der Zweck der vorliegenden Erfindung ist es,  eine hydraulische Turbokupplung der eingangs er  wähnten Bauart zu schaffen,<B>-</B> mit oder ohne Schöpf  rohr, welche, wenn in Verbindung mit einem Ver  brennungsmotor benützt, die vorerwähnten Schwie  rigkeiten vermeidet. Die erfindungsgemässe Turbo  kupplung ist gekennzeichnet durch ein radiales Spiel  zwischen dem Hohlteil und der durch ihn hindurch  geführten Welle, um, gleich wie bezüglich der Dreh  achse der beiden Räder, ein     Nichtzusammenfallen     auch der Achsen von Hohlteil und Welle zu ermög  lichen.  



  Die Erfindung wird anschliessend anhand eines  in einer Zeichnung dargestellten     Ausführungsbeispie-          les    erläutert. Die Figur zeigt eine Turbokupplung  samt Detailvariante im Längsschnitt.  



  Ein Turbinenrad<B>1</B> befindet sich auf der Ein  gangsseite der Kupplung und ein     Pumpenrad    2 ist  an der Ausgangsseite der Kupplung angeordnet. Das  Rad 2 ist an seinem Umfang fest mit einem     Dreh-          Ereh    -über die Rück  <B>"</B>     äuse   <B>3</B> verbunden, welches sich       seite    des Rades<B>1</B> erstreckt -und mit einer zentral an  geordneten Nabe 4 ausgerüstet ist, welche Nabe 4  gemäss der untern Hälfte der Figur einen Flansch<B>5</B>  aufweist, an dem ein Flansch<B>6</B> einer     Dieselmotoren-          welle    angeflanscht werden kann,

   so     dass    diese Kurbel  welle fest mit dem     Pumpenrad    verbunden ist. Das  Turbinenrad<B>1</B> ist mit einem zentral angeordneten       Nabenteil   <B>7</B> versehen, welcher an einen Flansch<B>8</B>  an der Abgangswelle<B>9</B> angeflanscht ist, wobei das  innere Ende der Welle<B>9</B> in einem Drucklager<B>10</B>  läuft, das auf derjenigen Seite des Spaltes zwischen  den beiden Rädern<B>1</B> und 2 liegt, welche vom Rad 2  abliegt und welches Lager<B>10</B> in der Nabe 4 des  Gehäuses<B>3</B> angeordnet ist.

   Das äussere Ende der  Abgangswelle<B>9</B> weist einen Flansch<B>11</B> auf, welcher    mit einer halbflexiblen Kupplung ausgerüstet werden  kann,<B>d.</B> h. mit einer Kupplung, welche eine gewisse  Winkelabweichung der Welle<B>9</B> gegenüber einem  Wellenteil 12 der angetriebenen Welle erlaubt. Das  Pumpenrad 2 besitzt einen     mittig    angeordneten     Na-          benteil   <B>13,</B> welcher an einen Flansch 14 einer Hülse  <B>15</B> angeflanscht ist, welche Hülse die Abgangswelle<B>9</B>  mit Spiel umschliesst.

   Das äussere Ende der Hülse<B>15</B>  läuft in einem Lager<B>16,</B> das seinerseits in einem an  einem festen Stützteil 17a befestigten Teil<B>17,</B> 22  einer     Schöpfvorrichtung    angeordnet ist, wobei dieser  Stützteil 17a starr, jedoch quer- und höhenverstellbar  ist, um das Lager<B>16</B> radial verschieben und dadurch  die genaue Lage desselben bezüglich der Lage des  Motors einstellen zu können.  



  Die Kupplung weist ferner einen     zylinderförmi-          gen    Behälter<B>18</B> auf, dessen eines Ende an einen       Flanschteil   <B>19,</B> welcher sich als Teil des Gehäuses<B>3</B>  radial nach aussen erstreckt, angeflanscht ist, wobei  die andere Seitenwand des Behälters<B>18</B> durch eine  Endplatte 20 mit einer grossen Mittelöffnung gebildet  wird, deren innerer Umfang mit angemessenem Spiel  in dem Teil<B>17,</B> 22 läuft, wobei der     mittige    Teil der  Platte 20 und der Teil<B>17,</B> 22 so gestaltet sind,     dass     sie     zurVerhütung    des Austritts von Flüssigkeit     Laby-          rinthe    bilden.

   Der Teil<B>17,</B> 22 trägt ein gleitbar in  Führungen im Gehäuse 22 angeordnetes Schöpfrohr  21 mit<B>Schöpflöffel</B> 21a welches Schöpfrohr 21 Flüs  sigkeit aus dem drehenden Gehäuse<B>18</B> durch nicht  <B>g</B>  dargestellte Leitungen im     Schöpfrohrgehäuse    22 in  einen aussengelegenen Kühler bringt, aus welchem die  Flüssigkeit durch Kanäle 2a im Pumpenrad 2 in den  Arbeitsraum     zurückfliesst,welcher    aus dem zwischen  dem Pumpen- und dem Turbinenrad 2     bzw.   <B>1</B> gebilde  ten Raum besteht.

   Der besagte Schöpflöffel 21a kann  von der Umfangswand des Behälters<B>18</B> weg und zu ihr  hin mittels eines Steuerarmes<B>23</B> bewegt werden,  welcher auf einer Steuerwelle 24 sitzt, die durch den  Teil<B>17</B> und das     Schöpfrohrgehäuse    22 durchtritt und  durch den Hebel 24a mit dem Schöpfrohr 21 verbun  den ist.  



  Das Gehäuse<B>3</B> ist mit federbelasteten     zentrifu-          galkraftbetätigten    Ventilen versehen, von welchen  eines mit<B>25</B> bezeichnet ist und die     Ausströmdüsen     aufweisen, durch welche während des Betriebes der  Kupplung Arbeitsflüssigkeit aus dem Arbeitsraum in  den Behälter<B>18</B> fliesst, in welchem die Flüssigkeit  durch das Schöpfrohr 21     erfasst,    durch einen     ölküh-          ler    geleitet und anschliessend zurück in den Arbeits  zyklus     gepresst    wird.  



  Mit der beschriebenen Anordnung wird ein Teil  des überhängenden Gewichtes des Pumpenrades 2  (und der Teile<B>3</B> und<B>18)</B> sowie über das     La,-er   <B>10</B>  ein Teil des Gewichtes des Turbinenrades<B>1</B> über die  Hülse<B>15</B> und das Lager<B>16</B> durch den stillstehenden       Stätzteil    17a aufgenommen, welcher sich in der rich  tigen Querlage befindet, nämlich derart,     dass    die  Achse des Lagers<B>16</B> etwas höher liegt als die     Kur-          belwellenachse    des Motors.

        Auf diese Weise können die Gewichte des Pum  pen- und Turbinenrades, welche das Lager<B>16</B> teil  weise aufnimmt, derart verteilt werden,     dass    sich die       Durchbiegung    der Kurbelwelle auf einen annehm  baren Wert reduziert.  



  Unter den vorerwähnten Betriebsbedingungen  können die Achse des Pumpenrades mit der Achse  des Turbinenrades und damit die Achse der Hülse<B>15</B>  mit der Achse der Welle<B>9</B> nicht zusammenfallen.  Daher     muss    ein angemessenes Betriebsspiel 9a zwi  schen der Abgangswelle<B>9</B> und der Hülse<B>15</B>     geschaf-          fen    werden, welches Spiel 9a, in der Hülse,<B>15</B> radial  gemessen, mindestens     1/50()    des Durchmessers der  Abgangswelle<B>9</B> an derjenigen Stelle der letzteren  beträgt, bei welcher während des Betriebes das grösste  Spiel für die Verlagerung der Rotationsachsen des  treibenden und getriebenen Teils aus ihrer koaxia  len Lage heraus benötigt wird.  



  Um den Durchgang von Flüssigkeit aus dem  Arbeitsraum der Turbokupplung durch den Spiel  raum 9a zu begrenzen, speziell unter den Bedingun  gen innern Flüssigkeitsdruckes, welcher aus hohem  Drehmoment mit Schlupf und aus schnellem Zuflie  ssen von Flüssigkeit in den Arbeitsraum     res-ultiert,    ist  ein an der Abgangswelle<B>9</B> radial anliegender Ring  raum<B>26</B> vorgesehen, welcher radial aussen durch  einen zylindrischen Teil<B>27</B> begrenzt ist, dessen eines  Ende an der Wand der Laufradnabe<B>13</B> befestigt ist.  Der Teil<B>27</B> ist konzentrisch mit der abgehenden  Welle<B>9</B> und von dieser mit radialem Abstand sowie  teilweise über den Flansch<B>8</B> der Abgangswelle<B>9</B>  vorstehend angeordnet.

   Er ragt in eine Einbuchtung  <B>28</B> im     Nabenteil   <B>7</B> des Läufers<B>1.</B> Es wird dort eben  falls ein Labyrinth gebildet, welches das Eintreten  von Arbeitsflüssigkeit infolge lokalen Druckes in den  Ringraum<B>26</B> verhütet. Um das Austreten von Flüs  sigkeit aus dem Raum<B>26</B> zu verhüten, ist eine zweite       Labyrinthdichtung    mittels eines     L-förmigen    Ringes  <B>29</B> gebildet, welcher mittels Bolzen an der Nabe<B>7</B>  befestigt ist, wobei ein zylindrischer Teil des Ringes  <B>29</B> sich parallel zur Läuferwelle erstreckt und in einen  ringförmigen Raum<B>30</B> an der Innenseite der Nabe  des Pumpenrades 2 ragt. Der Ring<B>29</B> ist gegenüber  dem zylindrischen Teil<B>27</B> radial versetzt.

   Auf diese  Weise wird ein zweites Labyrinth gebildet, das dazu  dient, im Raume<B>26</B> die Flüssigkeit aufzufangen,  welche durch das erstbeschriebene Labyrinth durch  geht. Eine Vielzahl von radialen Rohren<B>31</B> ist in  regelmässigen Abständen um die Kupplungsachse  verteilt angeordnet, wobei jedes Rohr<B>31</B> mit seinem  Innenende in den Raum<B>26</B> mündet und mit dem  Aussenende einen Flansch des Pumpenrades durch  stösst und derart die Verbindung mit dem Behälter<B>18</B>  herstellt. Daher wird die im Raum<B>26</B> gefangene  Flüssigkeit aus diesem in den Behälter<B>18</B> unter der  entstehenden Zentrifugalkraft     ausgeschleudert,    wel  che Zentrifugalkraft auf die in den Rohren<B>3 1</B> befind  liche Flüssigkeit bei rotierendem Rad 2 wirkt.

   Eine  Sammelrinne<B>15b</B> ist vorgesehen, welche Flüssigkeit  in den Behälter<B>18</B> zurückleitet, die zwischen der    Abgangswelle<B>9</B> und der Hülse<B>15</B> gegen das äussere  Ende der Welle<B>9</B> hin strömt. Eine weitere     Laby-          rinthdichtung   <B>32</B> ist mittels des feststehenden Stütz  teils 17a     beini    äussern Ende der Welle<B>9</B> gebildet zum  Zwecke, jegliche Flüssigkeit, welche diesen Punkt  erreicht, einer     Abflussleitung   <B>33</B> zuzuleiten, welche  in einen auf der Stütze 17a angeordneten     Sammelbe-          hälter    34 mündet.

   Der Sammelbehälter 34 ist derart  angeordnet,     dass    er ständig, wenn die Kupplung dreht,  durch einen mittels des Druckes im Schöpfrohr  arbeitenden     Ejektor    entleert und die Flüssigkeit in  den Behälter<B>18</B> zurückgefördert wird.  



  Die Turbokupplung gemäss<B>-</B> den vorstehenden  Ausführungen weist also ein Pumpenrad 2 und ein  analoges Turbinenrad<B>1</B> auf, wobei das eine Rad<B>1</B>  mit e     iner    Welle<B>9</B> ausgerüstet ist, welche mit einem  Herstellungsspiel durch eine Hülse<B>15</B> geführt ist, die  zum     Mitdrehen    mit dem andern Rad 2 zusammen  gebaut und durch ein aussen befestigtes Lager<B>16</B>  gestützt wird, wobei diese Kupplung einen Auffang  raum<B>26</B> mit mindestens einer, durch das Glied<B>29</B>  gebildeten Dichtung aufweist, welche den     Fluss    zwi  schen dem Arbeitsraum und dem Spiel 9a zwischen  der Welle<B>9</B> und der Hülse<B>15</B> begrenzt, wobei dieser  Auffangraum<B>26</B> mit mindestens einer Leitung<B>31</B>  verbunden ist,

   durch welche Flüssigkeit auf Grund  der beim Drehen der Kupplung entstehenden     Zentri-          fugalkraft        ausgeschleudert    wird. Die Leitung<B>31</B> kann  sich beispielsweise aus dem Auffangraum<B>26</B> zum  äussern Profildurchmesser des Pumpenrades oder  darüber hinaus erstrecken.  



  Eine zusätzliche Massnahme kann darin bestehen,       dass    man das Lecken der Arbeitsflüssigkeit längs des  Spieles 9a dadurch verringert,     dass    man die Bohrung  der Hülse<B>15</B> wie dargestellt sich     verjünggend    aus  führt, wobei diese Bohrung an dem dem Pumpen  rad 2 am nächstgelegenen Ende am grössten ist, so       dass,    wenn die Kupplung dreht, die Zentrifugalkraft  zu verhüten versucht,     dass    Flüssigkeit ans äussere ver  jüngte Ende der Hülse<B>15</B> fliesst. Daher wird vorzugs  weise die Welle<B>9</B> entsprechend verjüngt, wie dies in  der Figur dargestellt ist.  



  Die vorstehende Erfindung ist nicht auf eine  hydraulische Turbokupplung mit     Schöpfrohrsteue-          rung    und     Ablassdüsen    beschränkt,<B>d.</B> h. auf eine Bau  art, wie sie z. B. im britischen Patent     Nr.   <B>493703</B>  dargelegt ist, wonach bei länger ausgezogenem  Schöpfrohr mehr Flüssigkeit aus dem Behälter in den  Arbeitskreislauf übergeführt wird.

   Sie kann auch auf  Kupplungen der     Schöpfrohr-Lastregelungsbauart    an  gewandt werden, welche mit eine Füllpumpe oder  einer andern Druckquelle ausgerüstet sind und in  welchen eine annähernd freie Verbindung zwischen  dem Arbeitsraum und einem     Schöpfrohrraum    besteht,  so     dass    bei einem länger ausgezogenen Schöpfrohr  eine geringere Füllung des Arbeitskreises resultiert  (z.     B.    gemäss dem     brit.    Patent     Nr.   <B>719470).</B>  



  Es ist auch möglich, Turbokupplungen zu -ver  wenden mit starrem Schöpfrohr, mittels welchem  Flüssigkeit aus dem Arbeitsraum durch einen Aussen-      kühler     gepresst    wird und anschliessend in den Arbeits  raum zurückfliesst     (z.B.gemäss    dem britischen Patent       Nr.   <B>328028).</B> Es ist ebenfalls möglich, Turbokupp  lungen zu verwenden, in welchen keine Schöpfrohre  zur Änderung des Füllungsgrades des Arbeitskreises  verwendet werden, wie z. B. Kupplungen mit einer  Pumpe (z. B. gemäss dem     brit.    Patent     Nr.    230412).  



  <B>In</B> der     vorbesehriebenen    Ausführung ist vor  gesehen, den Sumpftank 34, welcher den Teil<B>17,</B> 22  der     Schöpfvorrichtung    trägt (der seinerseits das Lager  <B>16</B> für die Hülse<B>15</B> des Pumpenrades 2 aufnimmt),  als starre Konstruktion auszubilden und auf der  gleichen schweren Grundplatte wie die Maschine<B>zu</B>  montieren, so     dass    die erforderlichen Bedingungen  betreffend Ausrichten der Achsen aufrechterhalten  werden können.  



  In Abänderung dieser Konstruktion kann     derTeil     <B>17</B> und das Lager<B>16</B> auch durch eine starre Kon  struktion, beispielsweise eine Glockenschale, die mit  tels Bolzen an der Antriebsmaschine unabhängig von  der Grundplatte des Motors befestigt ist, getragen  werden, derart,     dass    das Lager auch in diesem Falle  radial verschiebbar ist.  



  Die Antriebsmaschine ist normalerweise als Die  selmotor ausgebildet, an dessen Kurbelwelle die Tur  bokupplung, wie vorstehend beschrieben, starr befe  stigt ist. Es ist jedoch möglich, eine derartige Kupp  lung- mit einem andern Antriebsmotor zu verwen  den, wobei die Verbindung zwischen Antriebsmotor  und Kupplung auf andere Weise als beschrieben vor  genommen werden kann. Es ist beispielsweise mög  lich, eine Antriebsmaschine, z. B. Elektromotor, mit  entsprechend starrer Antriebswelle mittels einer       Membranantriebsscheibe    an der Kupplung zu befe  stigen, wie dies normalerweise beim Verbinden eines  Elektromotors mit einer Turbokupplung nach der       vorbeschriebenen        Tauchrohrsteuerart    der Fall ist.

   In  der obern Hälfte der Figur ist eine derartige     Mein-          branantriebsscheibe    34' dargestellt.

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Hydraulische Turbokupplung, bei welcher das Pumpenrad an seinem Umfang mit einem das Tur binenrad umschliessenden Gehäuse verbunden und eines der Räder über einen rohrförmigen Hohlteil in einem radial verschiebbaren Lager gelagert ist, durch welchen Hohlteil eine mit dem andern Rad verbun dene Welle durchgeführt ist, die auf derjenigen Seite des zwischen den beiden Rädern befindlichen Spalts gelagert ist, welche vom mit dem Hohlteil verbun denen Rad abliegt, wobei die Lagerung der Welle über eineLagerstelle erfolgt,auf welcher dasGehäuse gelagert ist, gekennzeichnet durch ein radiales Spiel zwischen dem Hohlteil<B>(15)</B> und der durch ihn hin durchgeführten Welle<B>(9),</B> um,
    gleich wie bezüglich der Drehachsen der beiden Räder<B>(1,</B> 2), ein Nicht- zusammenfallen auch der Achsen von Hohlteil und Welle zu ermöglichen. UNTERANSPROCHE <B>1.</B> Turbokupplung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen Ringraum<B>(26),</B> welcher einer seits in den Arbeitsraum der Kupplung, anderseits in den Spielraum zwischen der Welle<B>(9)</B> und dem Hohlteil<B>(15)</B> mündet, durch mindestens eine Drossel stelle<B>(30),</B> um den Flüssigkeitsstrom aus dem Ar beitsraum der Kupplung in den Raum zwischen Welle <B>(9)</B> und Hohlteil<B>(15)</B> zu drosseln, und durch minde stens eine Leitung<B>(31),</B> welche den Ringraum<B>(26)</B> mit einem Behälter<B>(18)</B> verbindet. 2.
    Turbokupplung nach Patentanspruch und Un teranspruch<B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Lei tung<B>(31)</B> sich vom Ringraum<B>(26)</B> aus radial minde stens so weit nach aussen erstreckt wie der Arbeits raum. <B>3.</B> Turbokupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Pumpenrad (2) mit dem Hohheil <B>(15)</B> verbunden und das Turbinenrad<B>(1)</B> mit der Welle<B>(9)</B> treibend verbunden ist. 4.
    Turbokupplung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bohrung des Hohlteils<B>(15)</B> und die Welle<B>(9)</B> über ihre gemeinsame Länge konisch verlaufen, wobei der grössere Konusdurch- messer der beiden Konen sich am dem Pumpenrad (2) zugekehrten Ende der Konen befindet.
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