CH353255A - Transportwagen - Google Patents

Transportwagen

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CH353255A
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CH
Switzerland
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lever
lifting
transport trolley
chassis
school
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Inventor
Fischer Karl
Original Assignee
Fischer Karl
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62BHAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
    • B62B3/00Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor
    • B62B3/04Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor involving means for grappling or securing in place objects to be carried; Loading or unloading equipment
    • B62B3/06Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor involving means for grappling or securing in place objects to be carried; Loading or unloading equipment for simply clearing the load from the ground
    • B62B3/0625Hand carts having more than one axis carrying transport wheels; Steering devices therefor; Equipment therefor involving means for grappling or securing in place objects to be carried; Loading or unloading equipment for simply clearing the load from the ground using rigid mechanical lifting mechanisms, e.g. levers, cams or gears

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handcart (AREA)

Description


      Transportwagen       Die vorliegende Erfindung betrifft einen Trans  portwagen zum Transportieren von Schultischen, mit  dem das Anheben, das Transportieren sowie das Ab  stellen eines Tisches von einer einzigen Person aus  geführt werden kann.  



  Bekanntlich müssen in     Schulhäusern    immer wie  der Schultische mit den darauf aufgestellten Stühlen       herumtransportiert    werden, wenn die     Schulzimmer     gereinigt werden sollen. Diese Arbeit ist oft be  schwerlich und sie verlangt den Einsatz mehrerer  Personen. Es sind Transportwagen entwickelt wor  den, die für bestimmte     Schultischtypen    verwendbar  sind. Da jedoch die Lieferfirmen von Schultischen  verschiedenartige Konstruktionen auf den Markt brin  gen, so verlangt dies, dass     dafür    mehrere voneinan  der abweichende Wagen angeschafft werden müssen.  



  Der Transportwagen gemäss vorliegender Erfin  dung ist dadurch gekennzeichnet, dass auf einem in  der Draufsicht die Form eines     ungleichschenkligen    T  aufweisenden, aus zwei Trägern, vorzugsweise Roh  ren, bestehenden Fahrgestell     mit    drei an den Träger  enden angeordneten Lenkrollen eine Hebevorrich  tung mit einem bei leerem Wagen auch als Wagen  deichsel verwendbaren     Betätigunsghebel    vorgesehen  ist.  



  Die beiliegende Zeichnung stellt ein Ausfüh  rungsbeispiel des erfindungsgemässen Transport  wagens dar, und es zeigt       Fig.    1 eine Seitenansicht des Transportwagens in  der Richtung des Pfeiles A in     Fig.    3 gesehen;       Fig.    2 eine Ansicht in der Richtung des Pfeiles B  in     Fig.    1 und 3 gesehen ;       Fig.    3 eine Ansicht von oben<B>;</B>       Fig.    4 eine schematische Darstellung der ver  schiedenen Stellungen der Hebevorrichtung des Wa  gens, und         Fig.    5 einen Schnitt nach der Linie     V-V    der       Fig.    4.  



  Das Fahrgestell des Wagens, das vorzugsweise  aus Metallrohren besteht, weist im Grundriss     (Fig.    3)  die Form eines     ungleichschenkligen        T's    auf mit einem  Längsträger 1 und einem damit fest verbundenen  Querträger 2. Am freien Ende 3 ist der Längsträger  1 und an beiden Enden 4 und 5 der Querträger 2  nach unten abgebogen, und an diesen Enden ist je  eine Lagerplatte 6 angeordnet zur Aufnahme je einer  Drehplatte 16     mit    einer     Lenkrollengabel    7, in der auf  einer Achse 17 eine Lenkrolle 8 beliebiger Konstruk  tion sitzt. Vorzugsweise     sind    die Drehplatten 16 auf  den Lagerplatten 6 mittels Kugeln gelagert und die  Lenkrollen 8 auf ihren Achsen 17 mittels Wälz  lagern.

    



  Auf dem Querträger 2 sind zwei Lagersupporte  21, 21a angeordnet zur drehbaren Lagerung einer  Hebewelle 9. Fest verbunden mit der letzteren     sind     einerseits zwei Hebearme 10 und 20 und andererseits  ein     abgekröpfter,    auch als Wagendeichsel bei unbe  ladenem Wagen dienender Hebel 13 mit einem       Hebelgriff    14. Mit dem Hebearm 20 ist ein Zughebel  11 fest verbunden, dessen     freies    Ende mit einem  Loch 11a versehen ist zur Aufnahme des einen Endes  einer Zugstange 12.  



  Die beiden Hebearme 10 bzw. 20 weisen an  ihrem freien Ende je einen flachen Fuss 18 bzw. 19  auf ; dieselben werden bei Verwendung des Wagens  unter den einen     Tischfuss    33 des zu transportierenden  Schultisches geschoben.  



  Auf dem Längsträger 1 ist auf einem Zapfen 22,  der in einem Auge 23 des Trägers sitzt, ein Winkel  hebel 24     schwenkbar    gelagert. Am Ende des     einen     Schenkels des letzteren ist eine     am    Umfang mit einer  Eindrehung versehene Heberolle 15 auf einem Zap  fen 25 drehbar gelagert. Es könnte indessen auch eine           Wälzlagerung    vorgesehen sein. Das Ende des     zweiten     Schenkels des Winkelhebels 24 weist einen Zapfen 26  auf, der zum Aufstecken einer an der Zugstange 12  angeordneten Lasche 27 mit einer Anzahl von Lö  chern 27a dient.

   Je nach der Konstruktion des zu  transportierenden Schultisches wird der Zapfen 26  in eines der vorhandenen Löcher 27a gesteckt und  dadurch die Lage des     Verstellwinkels    des Winkel  hebels 24 verändert, was ein Höher- oder Tiefer  liegen der Heberolle 15 in der Ausgangslage der Hebe  vorrichtung zum Anheben eines Tisches zur Folge  hat. Das Sichern der Lasche 27 auf dem Zapfen 26,  sowie des Endes der Zugstange 12     im    Loch 11a kann  beispielsweise mittels nicht gezeichneter Splinten ge  schehen.  



  Auf dem Längsträger 1 ist ferner an geeigneter  Stelle ein     Führungsbügel    28 angeordnet, der bei Ver  wendung des Wagens über die Verbindungsstange 34  der beiden Füsse 33 und 35 eines zu transportieren  den Schultisches     greift    und den angehobenen Tisch  gegen seitliches Abrutschen sichert.  



  Eine     Arretiervorrichtung    besteht aus einer um  einen Zapfen 31 des Zughebels 11 schwenkbaren       Arretierklinke    29 mit Einkerbungen 29a, die wahl  weise mit einem     Arretierzahn    30 auf dem Querträger  2 in Eingriff gebracht werden können.  



  Die Wirkungsweise des von einer     einzigen    Person       bedienbaren    Transportwagens ist die folgende  Zum Verschieben des leeren Wagens wird zu sei  ner Verwendung als Wagendeichsel, der Hebel 13 am       Handgriff    14 in     Richtung    des Pfeiles 32 bewegt, bis  der Hebearm 20 am Längsträger 1 ansteht. Dies ist  in     Fig.    4 durch gestrichelte Linien dargestellt.  



  Soll der Wagen zur Aufnahme eines Schultisches  zu dessen Transport bereitgestellt werden, dessen  Fusspartien wie in den     Fig.    4 und 5 bruchstückweise  dargestellt, ausgebildet sind, so wird der Hebel 13  entgegen der Richtung des     Pfeiles    32 in die in     Fig.    1.  gezeichnete Stellung     verschwenkt.    Dadurch gelangen  die beiden Füsse 18 und 19 der Hebearme 10 und 20  in ihre     tiefstmöglicheLage    unmittelbar über dem Fuss  boden, so dass sie z. B. unter den Fuss 33 der einen       Schultischseite    geschoben werden können.  



  Der Wagen wird nun mit der Bedienungsseite       (Fig.    1, rechte Seite) an dieser Tischseite seitlich ver  schoben, wobei das offene Ende des Führungsbügels  28 oberhalb der Verbindungsstange 34 der     Tisch-          füsse    über die Stange geschoben wird und die Hebe  rolle 15 unterhalb derselben zu stehen kommt, und  dann gegen die Tischseite vorgeschoben, bis die bei  den Füsse 18 und 19 unter dem     Schultischfuss    33  stehen. Nun kann der Schultisch angehoben werden.  Dazu wird der Hebel 13 in Richtung des Pfeiles 32,  also     in    Richtung gegen den Körper der den Wagen  bedienenden Person     hin    gezogen.

   Dadurch werden  die beiden auf der Hebewelle 9 schwenkbar gelager  ten Hebearme 10 und 20 im Uhrzeigersinn     ver-          schwenkt    und mit ihnen auch der Zughebel 11. über  die Zugstange 12 wird der     Winkelhebel    24 um den  Zapfen 22     verschwenkt.    Die Füsse 18 und 19 fassen    den     Schultischfuss    33, der, wie die     Fig.    4 und 5 zei  gen, unten ein nach unten offenes     U-Profil    aufweist,  und heben denselben in die angehobene Stellung, die  in     Fig.    4 mit strichpunktierten Linien dargestellt ist.

    In dieser Stellung bilden die Füsse 18 und 19 ein  nach oben offenes V, so dass sie mit dessen äusserem  Schenkel in das Profil des     Schultischfusses    33 ein  greifen     können,    wodurch eine einwandfreie Sicherung  gegen Abgleiten gewährleistet ist. Gleichzeitig fasst  die Heberolle 15 von unten her in ihrer Eindrehung  die     innerhalb    des Führungsbügels sich befindende  Verbindungsstange 34, die in diesem Zeitpunkt seit  lich am Winkelhebel 24 anliegt. Beim Anheben rollt  die Heberolle 15 an der Unterseite der Verbindungs  stange 34 ab.  



  Bei voll angehobenem Schultisch steht die obere  Seite des     Schultischfusses    33 am Längsträger 1 an,  so dass eine     Klemmung    eintritt. Diese Stellung ist in  den     Fig.    4 und 5 strichpunktiert dargestellt.  



  Die     Arretierklinke    29 verschiebt sich beim An  heben ebenfalls nach rechts, wobei die Einkerbungen  29a über den     Arretierzahn    30 gleiten. Ist nun die  Höchststellung erreicht, so wird der Hebel 13 noch  um einen kleinen Betrag weiter nach rechts gedrückt,  bis eine der Einkerbungen 29a am     Arretierzahn    30  fasst. Damit ist der Schultisch auf dem Wagen     blok-          kiert.    Zum Transport wird der Schultisch mit beiden  Händen gefasst und, je nach Notwendigkeit gezogen  oder gestossen, was infolge des Umstandes, dass der  Wagen mit Lenkrollen versehen ist, mit ganz gerin  gem Kraftaufwand geschehen kann.  



  Soll der Schultisch auf den     Fussboden    abgestellt  werden, so wird der Hebel 13 am Handgriff 14 um  einen kleinen Betrag kurz in Richtung des Pfeiles 32  gezogen, wodurch der Druck der Einkerbung 29a auf  dem     Arretierzahn    30 gelöst wird. Gleichzeitig wird  das gegen den Fussboden gerichtete Ende der     Arre-          tierklinke    29 von der bedienenden Person mit einem  Fuss gegen den Schultisch hin bewegt, so dass die       Arretierklinke    29 über den Zahn 30 hinweggleiten  kann, wenn der Hebel 13 zum Absenken des     Schul-          tisches    entgegen der Richtung des Pfeiles 32 bewegt  wird.

   Nachdem der Schultisch abgestellt ist, kann der  Wagen am Handgriff 14 rückwärts und seitwärts  weggezogen werden.  



  Als Hauptvorteile des beschriebenen Transport  wagens sind zu nennen. geringes Gewicht, einfache  Bedienung, sicheres Blockieren des angehobenen  Schultisches.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Transportwagen zum Transportieren von Schul- tischen, mit dem das Anheben, das Transportieren und das Abstellen eines Tisches von einer einzigen Person ausgeführt werden kann, dadurch gekenn zeichnet, dass auf einem in der Draufsicht die Form eines ungleichschenkligen T aufweisenden, aus zwei Trägern (1, 2) bestehenden Fahrgestell mit drei an den Trägerenden (3, 4, 5) angeordneten Lenkrollen (8) eine Hebevorrichtung mit einem bei leerem Wa gen auch als Wagendeichsel verwendbaren Betäti gungshebel (13, 14) vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Transportwagen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebevorrichtung eine am Fahrgestell (1, 2) drehbar gelagerte Hebewelle (9) aufweist, auf der der Betätigungshebel (13, 14), fer ner zwei Hebearme (10, 18 bzw. 20, 19) sowie ein Zughebel (11) angeordnet sind, wobei der letztere über eine Zugstange. (12) mit einem am Fahrgestell (1, 2) gelagerten, eine Heberolle (15) tragenden Win kelhebel (24) verbunden ist. 2.
    Transportwagen nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Sicherung des angehobenen Schultisches ein einseitig offener Führungsbügel (28) vorgesehen ist, in dem der Tisch gegen seitliches Abrutschen geführt ist, und eine am Zughebel (11) angelenkte Arretierklinke (29), deren Einkerbungen (29a) in einen am Fahr gestell-Träger (2) angeordneten Arretierzahn (30) eingreifen können. 3. Transportwagen nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die wirksame Länge der Zugstange (12) einstellbar ist.
CH353255D 1957-06-08 1957-06-08 Transportwagen CH353255A (de)

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