CH353343A - Verfahren zur Herstellung von nicht zusammenbackendem Kochsalz - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von nicht zusammenbackendem Kochsalz

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CH353343A
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Description


  Verfahren     zur    Herstellung von nicht     zusammenbackendem        Kochsalz       Kochsalz gehört zu einer Gruppe von Industrie  chemikalien, von welchen bekannt ist, dass sie beim  Lagern zusammenbacken. Beim Kochsalz ist das Zu  sammenbacken nicht bedingt durch eine chemische  Veränderung infolge Reaktion mit Bestandteilen der  Atmosphäre, wie es z. B. beim Lagern von     Natrium-          carbonat    der Fall ist, und es ist auch nicht irgend  einer dem Kochsalz innewohnenden Plastizität zuzu  schreiben von der Art, welche bis zu einem gewissen  Grad bei     Ammoniumchlorid    auftritt.

   Das Zusammen  backen beim     Kochsalz    beruht     viehmehr    auf dem Zu  sammenwirken seiner Neigung zur Absorption von  Feuchtigkeit aus der Atmosphäre bei einer relativen  Feuchtigkeit von mehr als etwa     70 i,    der beson  deren Form seiner Kristalle sowie anderer Faktoren,  zu denen die Temperatur, der Packungsdruck und  die Lagerungsdauer gehören.  



  Eine Hauptwirkung auf den     Zusammenbackungs-          prozess    üben Schwankungen im Wert der relativen  Feuchtigkeit aus. Man nimmt an, dass sie in fol  gender Weise wirken: Bei einer relativen Feuchtigkeit  von mehr als etwa 70% absorbieren die Salzkristalle  Feuchtigkeit, wodurch auf der Oberfläche der Kri  stalle eine gesättigte Lösung entsteht; wenn später  die relative Feuchtigkeit abnimmt, erfolgt in einem  gewissen Ausmass ein Verdunsten der gesättigten  Lösung unter Bildung von     Kriställchen,    die auf den  Oberflächen der ursprünglichen Kristalle haften, wel  che dadurch miteinander verbunden werden. Je stär  ker diese Verbindung ist, um so grösser ist das Aus  mass des Zusammenbackens und die Härte der Klum  pen.

   Zur Behebung dieser Neigung zum Zusammen  backen kommen zwei Massnahmen in Frage. Die eine  besteht darin, die Oberflächen der Kristalle mit was  serabstossenden oder wasserabsorbierenden Substan-         zen        zii    isolieren, beispielsweise mit     Stearinsäure    oder       Silicagel,    so dass eine Berührung zwischen benach  barten Kristallen soweit wie möglich herabgesetzt ist.

    Die andere Massnahme besteht darin, das alternie  rende Auflösen und     Wiederauskristallisieren    infolge  der Schwankungen der     relativen    Feuchtigkeit     zuzu-          lassen,    jedoch die     Ablagerungseigenschaften        des     wiederausgefällten Materials zu modifizieren, so dass  zwischen den     ursprünglichen    Kristallen keine starken  Verbindungen geschaffen werden.  



  Auf dieser zweiten Methode fusst die vorliegende  Erfindung, die den Zweck hat, ein     Verfahren    zur Ver  minderung der Neigung von Kochsalz zum Zusam  menbacken zu schaffen, indem die Art der Rück  kristallisation     beim    Trocknen gesteuert wird.

   Gegen  stand des vorliegenden Patentes ist ein Verfahren zur  Herstellung von nichtzusammenbackendem Kochsalz,  welches dadurch gekennzeichnet ist, dass man dem  Kochsalz als solchem oder einer     wässrigen    Dispersion  desselben Substanzen zufügt, welche verhindern, dass  die     Kochsalzkörner    wegen der     Bildung    von     Kristallen     auf der     Oberfläche    bei     Schwankungen    der Luftfeuch  tigkeit während' der Lagerung     aneinanderhaften.     



  Bei den Substanzen, welche     in    der beschriebenen  Weise wirken, handelt es sich meistens um Verbin  dungen, welche in wässriger Lösung komplexe Anionen  ergeben. In der nachfolgenden Aufzählung von wirk  samen Verbindungen kann ein beliebiges Kation auf  treten, welches mit dem betreffenden Anion ein Salz  bildet, das in wässriger Lösung ionisiert:

    Komplexe Koordinationsverbindungen von     Cobalt     mit der Formel M     [Co(CN)5X],        in    welcher M ein  Kation vom oben beschriebenen Typus in geeigneter  Menge und X eine der     Gruppen        CN,    CO, NO,     N02,          NH3,        NH2,        H20,        S.O3    bedeutet.

   Die bestgeeignete      Verbindung dieser     Gruppe    ist das     Kaliumcobalti-          cyanid,        K3        [Co(CN)E],    da es bei der Verwendung im  erfindungsgemässen Verfahren     einen    hohen Grad von  Stabilität besitzt und demzufolge eine dauerhafte Wir  kung besitzt und auf dem     Salz    keine Färbung er  zeugt. In dieser Hinsicht ist es den     Ferrocyaniden    und       Ferricyaniden    überlegen, welche vorgeschlagen wur  den als Additive zum Zwecke der Verminderung der  Neigung zum Zusammenbacken von Kochsalz.  



  Komplexe     Koordinationsverbindungen    von Eisen  mit der Formel M     [Fe(CN)SX],    in welcher M ein Kat  ion der oben angegebenen Art     in    geeigneter Menge  und X eine der Gruppen CO, NO,     NH3,        NH.,    H20,       S203,        CsH5NHz    bedeuten.  



  Von diesen Verbindungen werden vorzugsweise       erwendet:          K2[Fe(CN)SNO]    --     Kaliumnitroprussid          Na3[Fe(CN)SNH3]    -     Trinatriumpentacyanoammino-          ferroat          Na3[Fe(CN)SCO]    --     Natriumcarbonyl-ferrocyanid     Komplexe     Cyanide    von Chrom und     Ruthenium,     z. B.     K3[Cr(CN)s]    und     K4[Ru(CN)s].     



       Cobaltinitrite    z. B.     Na3[Co(N02)s]          Ferrioxalate    z. B.     K3[Fe(C204)3]          Silicowolframate    z. B.     K4[S'W1204o]        18H20     Komplexe     Cyanide    von Nickel, z. B.     K2[Ni(CN)4]H20.     Andere wirksame Substanzen sind: Komplexe  Phosphate vom Typus von     Natriumhexametaphosphat          (NaP03)i,.     



  Kondensationsverbindungen von Ammoniak und       Phosphorpentoxyd,    welche üblicherweise als     Am-          monium-metaphosphate,        Ammonium-polyphosphate     oder     Ammonium-amido-polyphosphate    bezeichnet  werden. Eine bevorzugte Verbindung dieser     Klasse     ist      Victamide     (eine eingetragene     USA-Handels-          marke    von     The        Victor        Chemical    Corporation, USA).  



  Die oben angegebenen, das,     Zusammenbacken    ver  hindernden Substanzen werden im allgemeinen ver  wendet in Mengen zwischen<B>0,0001</B> % und     1,0 ö,     bezogen auf das Gewicht des Salzes. Vorzugsweise  verwendet man     Konzentrationen    im Bereiche von  0,0002% bis 0,05%.  



  Die das Zusammenbacken verhindernde Substanz  kann in irgendeiner geeigneten Weise zugesetzt wer  den, welche Gewähr dafür bietet, dass die Verteilung  im     Salz    so gleichmässig wie     möglich    ist. Beispiels  weise kann sie in Form einer verdünnten Lösung auf  das trockene, feste     Salz,    oder während der Salz  herstellung unmittelbar nach dem     Filtrationsschritt     des Herstellungsverfahrens auf das feuchte Salz ge  sprüht werden, oder man     kann    die verdünnte Lösung  der Substanz mit dem aus dem Verdampfer kom  menden und zur Filtration gehenden Magma ver  mischen.  



  <I>Beispiel 1</I>  Trockenes Salz     mit    einer Korngrösse von etwa  0,3 mm wurde mit einer verdünnten Lösung von     Ka-          liumcobalticyanid    besprüht, wobei ein Material mit    1,5% Feuchtigkeit und     0,001%        Kaliumcobalticyanid,     bezogen auf das Gewicht des Salzes, entstand. Beim  Stehenlassen an der Luft erfolgte beim behandelten  Salz ein sehr viel weniger starkes Zusammenbacken  als bei entsprechendem Material, welches kein     Ka-          liumcobalticyanid    enthielt.

   Ein Mass für die erzielte  Schutzwirkung wurde wie folgt erhalten:     Schwach-          01    Pillen von behandeltem und nichtbehandel  tem Salz von etwa 3,8 cm Durchmesser und 2,5 cm  Länge wurden in einer kontrollierten Atmosphäre von  70% relativer Feuchtigkeit bei Zimmertemperatur  auf konstantes Gewicht     trocknengelassen.    Hierauf  wurde die scheinbare mittlere Korngrösse jeder Probe  bestimmt durch Siebanalyse, und es wurde die pro  zentuale Zunahme mit Bezug auf die mittlere Korn  grösse des Ausgangsmaterials berechnet. Typische Er  gebnisse waren 50% Zunahme der     Partikelgrösse    bei  nichtbehandeltem Salz und nur     10 -('i    Zunahme bei  mit     Kaliumcobalticyanid    behandeltem Salz.

    



  <I>Beispiel 2</I>  In ähnlichen Versuchen, wie sie in Beispiel 1 be  schrieben wurden, wurde mit     0,001%        Kaliumnitro-          prussid    behandeltes Salz verglichen mit nichtbehandel  tem Salz. Wiederum zeigte sich beim behandelten  Salz ein erheblich geringeres Zusammenbacken als  beim nichtbehandelten Material, wenn man die Pro  ben an der Luft stehenliess, und typische Resultate  des     Zusammenbackungstests    ergaben eine     50%ige     scheinbare Vergrösserung des Korns bei nichtbehan  deltem Salz, gegenüber     10%iger    scheinbarer Vergrö  sserung beim mit     Kaliumnitroprussid    behandelten       Salz.     



  <I>Beispiel 3</I>  In ähnlichen Versuchen, wie sie in Beispiel 1 be  schrieben wurden, wurde mit     0,002",e        Natriumcarbo-          nyl-ferrocyanid    behandeltes Salz verglichen mit un  behandeltem Salz. Wiederum zeigte sich beim be  handelten Salz ein erheblich geringeres Zusammen  backen als beim nichtbehandelten Material, wenn  man die Proben an der Luft stehenliess, und typi  sche Resultate des     Zusammenbackungstests    ergaben  eine 50%ige scheinbare Vergrösserung des Korns bei  nichtbehandeltem Salz, gegenüber 11     %iger    schein  barer Vergrösserung beim mit     Natriumcarbonyl-ferro-          cyanid    behandelten Salz.  



  <I>Beispiel 4</I>  In ähnlichen Versuchen, wie sie in Beispiel 1 be  schrieben wurden, wurde mit 0,01     %        Trinatrium-penta-          cyanoammino-ferroat    behandeltes Salz verglichen mit  nichtbehandeltem Salz.

   Wiederum zeigte sich beim  behandelten     Salz    ein erheblich geringeres Zusammen  backen als beim nichtbehandelten Material, wenn man  die Proben an der Luft stehenliess, und typische Re  sultate des     Zusammenbackungstests    ergaben eine       50%ige    scheinbare Vergrösserung des Korns bei nicht  behandeltem Salz, gegenüber 7%iger scheinbarer Ver  grösserung beim mit     Trinatrium-pentacyanoammino-          ferroat    behandelten Salz.      <I>Beispiel 5</I>  In ähnlichen Versuchen, wie sie in Beispiel 1 be  schrieben wurden, wurde mit 0,0101o     Kalium-rutheno-          cyanid    behandeltes Salz verglichen mit nichtbehan  deltem Salz.

   Wiederum zeigte sich beim behandelten  Salz ein erheblich geringeres Zusammenbacken als  beim nichtbehandelten Material, wenn man die Pro  ben an der Luft stehenliess, und typische Resultate  des     Zusammenbackungstests    ergaben eine     500%ige     scheinbare     Vererösseruna    des Korns bei     nichtbehan-          deltem        Salz,        gegenüber    5     %        iger        scheinbarer        Vergrösse-          rung    beim mit     Kalium-ruthenocyanid    behandelten  Salz.  



  <I>Beispiel 6</I>  In ähnlichen Versuchen, wie sie in Beispiel 1  beschrieben wurden, wurde mit 0,010l      Natrium-          cobaltinitrit    behandeltes Salz verglichen mit nicht  behandeltem Salz. Wiederum zeigte sich beim behan  delten Salz ein erheblich geringeres     Zusammenbacken     als beim nichtbehandelten Material, wenn man     die     Proben an der Luft stehenliess, und typische Resul  tate des     Zusammenbackungstests    ergaben eine     50 'oige     scheinbare     Vergrösserung    des Korns bei nichtbehan  deltem Salz,

   gegenüber     36%iger    scheinbarer Ver  grösserung beim mit     Natriumcobaltinitrit    behandelten  Salz.  



  <I>Beispiel 7</I>  In ähnlichen Versuchen, wie sie in Beispiel 1  beschrieben wurden, wurde mit<B>0,01%</B>     Kaliumferri-          oxalat    behandeltes Salz     verglichen    mit nichtbehan  deltem Salz. Wiederum zeigte sich beim behandelten  Salz ein erheblich geringeres     Zusammenbacken    als  beim nichtbehandelten Material, wenn man die Pro  ben an der Luft stehenliess, und typische Resultate  des     Zusammenbackungstests    ergaben eine     50%ige     scheinbare Vergrösserung des Korns bei nichtbehan  deltem Salz, gegenüber     29%iger    scheinbarer Ver  grösserung beim mit     Kaliumferrioxalat    behandelten  Salz.  



  <I>Beispiel 8</I>  In ähnlichen Versuchen, wie sie in Beispiel 1 be  schrieben wurden, wurde mit<B>0,01%</B>      Victamide      behandeltes     Salz    verglichen mit nichtbehandeltem  Salz. Wiederum zeigte sich beim behandelten Salz ein  erheblich geringeres Zusammenbacken als beim nicht  behandelten Material, wenn man die Proben an der  Luft stehenliess, und typische Resultate des     Zusam-          menbackungstests    ergaben eine 50%ige scheinbare  Vergrösserung des Korns bei nichtbehandeltem Salz  gegenüber     10%iger    scheinbarer     Vergrösserung        beim     mit      Victamide     behandelten Salz.  



  <I>Beispiel 9</I>  In ähnlichen Versuchen, wie sie     in    Beispiel 1  beschrieben wurden, wurde mit 0,1     %        Kalium-silico-          wolframat    behandeltes Salz verglichen mit nichtbehan  deltem. Salz. Wiederum zeigte sich beim behandelten  Salz ein erheblich geringeres Zusammenbacken als  beim nichtbehandelten Material, wenn man die Pro  ben an der Luft stehenliess, und typische Resultate des         Zusammenbackungstests    ergaben eine 50%ige schein  bare     Vergrösserung    des Korns bei nichtbehandeltem  Salz, gegenüber     100loiger    scheinbarer Vergrösserung  beim mit     Kalium-silicowolframat    behandelten Salz.

    <I>Beispiel 10</I>  In ähnlichen Versuchen, wie sie     in    Beispiel 1 be  schrieben wurden, wurde mit 0,0101o     Kalium-nickel-          ocyanid    behandeltes     Salz    verglichen     mit    nichtbehan  deltem     Salz.    Wiederum zeigte sich beim behandelten  Salz ein     erheblich    geringeres     Zusammenbacken    als  beim nichtbehandelten Material, wenn man die Pro  ben an der Luft stehenliess, und typische Resultate     des          Zusammenbackungstests    ergaben eine     500loige    schein  bare Vergrösserung des Korns bei nichtbehandeltem  Salz,

   gegenüber     11%iger        scheinbarer        Vergösserung     beim mit     Kalium-nickelocyanid    behandelten     Salz.     



  <I>Beispiel 11</I>  In     ähnlichen    Versuchen, wie sie in Beispiel 1 be  schrieben wurden, wurde mit<B>0,005%</B>     Natriumhexa-          metaphosphat        ( Calgon ,    eine eingetragene Handels  marke der     Albright     &      Wilson        Company        Limited)    be  handeltes Salz     verglichen    mit nichtbehandeltem Salz.

    Wiederum zeigte sich beim behandelten Salz ein er  heblich geringeres Zusammenbacken als beim nicht  behandelten Material, wenn man die Proben an der  Luft stehenliess, und typische Resultate des     Zusam-          menbackungstests    ergaben eine     500%ige    scheinbare  Vergrösserung des     Korns    bei nichtbehandeltem     Salz,     gegenüber 20%iger scheinbarer Vergrösserung beim  mit     Natriumhexametaphosphat    behandelten     Salz.     



  Der     Schutzbereich    des Patentes ist durch Art. 2,       Ziff.l,    Patentgesetz (Verordnung über den Ver  kehr mit Lebensmitteln und     Gebrauchsgegenständen)     beschränkt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von nichtzusammen backendem Kochsalz, dadurch gekennzeichnet, dass man dem Kochsalz als solchem oder einer wässrigen Dispersion desselben Substanzen zufügt, welche ver hindern, dass die Kochsalzkörper wegen der Bildung von Kristallen auf der Oberfläche bei Schwankungen der Luftfeuchtigkeit während der Lagerung anein- anderhaften. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man dem Kochsalz eine Komplex verbindung des Cobalts der Formel M [Co(CN)5X] zugibt, in welcher M ein Kation ist, z. B. Kalium- cobalticyanid, welches mit dem komplexen Anion ein in wässriger Lösung ionisierendes Salz bildet, und in der X eine der Gruppen CN, CO, NO, N02, NH3, NH2, HlO, S203 bedeutet. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man dem Kochsalz eine Komplex verbindung des Eisens der Formel M [Fe(CN)5X] zu gibt, in welcher M ein Kation ist, welches mit dem komplexen Anion ein in wässriger Lösung ionisieren- des Salz bildet, und in der X eine der Gruppen CO, NO, NH3, NH2, H20, S,03, CEH.NH2 bedeutet. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Komplexverbindung des Ei sens Kaliumnitroprussid, Natriumcarbonylferrocyanid oder Trinatrium-pentacyanoamminoferroat ist. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man dem Kochsalz ein komplexes Chromcyanid der Formel M [Cr(CN)6] zugibt, in wel cher M ein Kation darstellt, z.
    B. Kaliumchromcyanid, welches mit dem komplexen Anion ein in wässriger Lösung ionisierendes Salz bildet. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man dem Kochsalz ein komplexes Rutheniumcyanid von der Formel M [Ru(CN)s] zu gibt, in welcher M ein Kation darstellt, z. B. Kalium- ruthenocyanid, welches mit dem komplexen Anion ein in wässriger Lösung ionisierendes Salz bildet. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man dem Kochsalz ein Cobalti- nitrit, z.
    B. Natriumcobaltinitrit, zusetzt. 7. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man dem Kochsalz ein Ferrioxalat, z. B. Kaliumferrioxalat, zusetzt. B. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man dem Kochsalz ein Konden sationsprodukt von Ammoniak und Phosphorpento- xyd, oder ein komplexes Silicowolframat, z. B. Ka- liumsilicowolframat, verwendet. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man dem Kochsalz ein komplexes Nickelcyanid der Formel M [Ni(CN)4] zusetzt, in wel cher M ein Kation ist, z. B. Kaliumnickelocyanid, welches mit dem komplexen Anion ein in wässriger Lösung ionisierendes Salz bildet. 10. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man dem Kochsalz ein komplexes Phosphat der Formel (MeP03)n, worin Me ein ein wertiges Metall und n eine ganze Zahl grösser als 1 bedeuten, z. B. Natriumhexametaphosphat, zusetzt.
CH353343D 1955-11-04 1956-11-02 Verfahren zur Herstellung von nicht zusammenbackendem Kochsalz CH353343A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1022252A3 (de) * 1999-01-22 2003-01-29 Kali und Salz GmbH Verfahren zur Verengung des Kornspektrums von Kalium- und Natriumchloridkristallisaten zur Verbesserung der Rieseleigenschaften

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EP1022252A3 (de) * 1999-01-22 2003-01-29 Kali und Salz GmbH Verfahren zur Verengung des Kornspektrums von Kalium- und Natriumchloridkristallisaten zur Verbesserung der Rieseleigenschaften

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