CH353611A - Verfahren zur Herstellung von feuchte Fruchteinlagen enthaltenden Pralinen und Anlage zur Ausübung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von feuchte Fruchteinlagen enthaltenden Pralinen und Anlage zur Ausübung des Verfahrens

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CH353611A
CH353611A CH353611DA CH353611A CH 353611 A CH353611 A CH 353611A CH 353611D A CH353611D A CH 353611DA CH 353611 A CH353611 A CH 353611A
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CH
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fruit
chocolate
hollow
hollow chocolate
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Inventor
Seyffert Karl
A D Noellenburg Roetger
Original Assignee
Wilh Schmitz Scholl Fa
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G3/00Sweetmeats; Confectionery; Marzipan; Coated or filled products
    • A23G3/02Apparatus specially adapted for manufacture or treatment of sweetmeats or confectionery; Accessories therefor
    • A23G3/20Apparatus for coating or filling sweetmeats or confectionery
    • A23G3/2007Manufacture of filled articles, composite articles, multi-layered articles
    • A23G3/2023Manufacture of filled articles, composite articles, multi-layered articles the material being shaped at least partially in a mould, in the hollows of a surface, a drum, an endless band or by drop-by-drop casting or dispensing of the materials on a surface or an article being completed
    • A23G3/203Apparatus for laying down the liquid, pasty or solid materials in moulds or drop-by-drop, on a surface or an article being completed, optionally with the associated heating, cooling, proportioning, cutting cast-tail, antidripping device

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Confectionery (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von feuchte Fruchteinlagen enthaltenden Pralinen  und Anlage zur Ausübung des Verfahrens    Die bekannten industriellen oder auch, handwerk  lich     ausoeübten,    Verfahren zur Herstellung von feuchte  Fruchteinlagen, z. B.     weinbrandgetränkte    Kirschen,  enthaltenden Pralinen, bei denen nach dem Einlegen  der Fruchtstücke in die offenen     Schokoladehohlkör-          per    der verbleibende Hohlraum durch Creme- oder  Flüssigkeitszugabe aufgefüllt wird und anschliessend  die     Schokoladehohlkörper    mit Schokolade abgedeckt  werden,

   leiden einerseits unter der     Tropffeuchtigkeit     und anderseits auch unter der starken Klebrigkeit der  getränkten Früchte oder Fruchtstücke. Wenn nämlich  beim Einlegen der feuchten Fruchtstücke. in die       Schokoladehohlkörper    ein Flüssigkeitstropfen auf  deren Rand fällt, können schwerlich beim Abdecken  mit Schokolade hinterher die vom Handel geforderten       Dichtigkeitsforderungen    des gefüllten Hohlkörpers  erfüllt werden-. Die Klebrigkeit des feuchten Frucht  stückes an sich erschwert ausserdem das genaue Ein  legen, ganz unabhängig davon, ob dieser Vorgang von  Hand oder durch irgendeine der bekannten maschi  nellen Vorrichtungen erfolgt. Von Hand kann man  ausserdem nur langsam einlegen.

   Die mechanischen  Einlegevorrichtungen müssen in ihrer Konstruktion  besondere Rücksicht auf die etwaige Klebneigung der  zu behandelnden Fruchtstücke an den     Elementender     Vorrichtungen nehmen. Dadurch wird ein störungs  freier Betrieb zum mindesten erschwert oder mit  teueren Investitionen erkauft.  



  Gemäss der Erfindung sollen nun die Herstellungs  bedingungen für derartige, mit feuchten Fruchteinla  gen gefüllte Pralinen, z. B. für     Weinbrandkirschen,     auf     allereinfachste    Weise dadurch verbessert werden,       dass    man die Fruchteinlagen bis zur Kleb- und Tropf  freiheit vor dem Einlegen in die offenen     Schokolade-          hohlkörper    tiefgefriert und sie dann nach dem Ein  legen,<B>jedoch</B> vor dem Aufbringen der Schokolade-         deckelmass-e    durch     WärmezufuhT    von aussen wieder  auftaut.

   Durch das Tiefgefrieren vor dem Einlegen  können die Fruchteinlagen beim Einlegen weder  Tropfen verlieren, noch     aneinandier    kleben. Die  Wärmezufuhr zum     Wiederauftauen    kann durch     Warm-          luftbespülung    der tiefgefrorenen     Einlagenkörper    oder  auch durch angewärmte     Nachfüllmasse    oder     Nach-          füllflüssigkeit    erfolgen, mit der die im     Schokolade-          hohlkörper    um die Fruchteinlage, herum verbleiben  den Hohlräume bis an dessen Rand wie bei dem übli  chen. Verfahren aufgefüllt werden.

   Es besteht selbst  verständlich auch die Möglichkeit, beide Massnahmen  nacheinander     fur    die     Anwärmung    der     Frucht-einlage     zum Auftauen vorzunehmen, ehe die     Schokoladedek-          kelmasse    aufgebracht wird.  



  Sobald die Früchte durch das     Beblasen    mit Warm  luft<B>-</B> den gleichen Erfolg erreicht man auch durch  einen entsprechend langen Aufenthalt in Raumtem  peratur<B>-</B> etwas plastisch geworden sind, werden sie  zweckmässig durch elastisch geführte Stempel gegen  den Boden ihrer     Schokoladehohl,        körper    angedrückt,  damit später beim Füllen des     Schokoladehohlkörpers     keine Hohlräume entstehen.  



       INe    nachstehende Beschreibung erläutert das Ver  fahren nach der Erfindung am Beispiel. der Herstel  lung von     Wein#brandkirschen,.    Die Zeichnung zeigt  eine<B>-</B>zur Durchführung dieses Verfahrens geeignete  Anlage. Dabei ist       Fig.   <B>1</B> eine schematische Darstellung der Anlage  im Längsschnitt und       Fig.    2 ein vergrösserter senkrechter Schnitt durch  die     Einlegvorrichtun#g.     



  Laut     Fig.   <B>1</B> werden die dem     Fass    entnommenen und  mit Weinbrand angereicherten Kirschen,<B>1</B> mit einem  endlosen Förderband 2 in eine Tiefkühlanlage<B>3</B> ein  geführt. Die Tiefkühlanlage<B>3</B> kann in bekannter Art      aus einem Kühlschrank mit einer Kältemaschine be  stehen. In der     Tiefküh#lanlage    sind weitere endlose  Förderbänder 4 und<B>5</B> so angeordnet und betrieben,       dass    die Kirschen<B>1</B> immer vom oberen Band auf das  untere Band überführt und damit auf einem längeren  Weg kontinuierlich durch die Kühlanlage geführt wer  den.

   Das letzte endlose Förderband<B>5</B> führt die Kir  schen<B>1</B> in den Fülltrichter<B>6</B> einer mechanischen     Auf-          "abevorrichtung.        a        Die        mechanische        Aufgabevorrich        -          tung    kann in an sich bekannter Art aus einer schritt  weise rotierenden Trommel<B>7</B> mit gleichmässig über  den Umfang und längs der Breite verteilten     Ausneh-          mungen   <B>8</B> bestehen.

   Die     Ausnehrnungen   <B>8</B> sollen so       c,ross    sein,     dass    sie jeweils nur eine Kirsche aufnehmen.  Ein     gleiähläufig    zur Trommel<B>7</B> rotierendes     Aufgabe-          rad   <B>9</B> sorgt ausserdem dafür,     dass    mit Sicherheit nur  eine Kirsche in eine     Ausnehmung    kommt.

   Die     Seiten-          und    Umfangsabstände der     Ausnehmungen   <B>8</B> auf der  Trommel<B>7</B> entsprechen den, Seiten und Längsabstän  den der zu füllenden     Schokoladehohlkörper.    Die  Trommel<B>7</B> führt bei ihrer Drehung nach links die  Kirschen nach unten, wobei sie an der tiefsten Stelle in  Fülltrichter<B>10</B> fallen, aus denen sie in die einzelnen       Schokoladehohlkörper   <B>11</B> der darunter auf dem För  derband<B>15</B> schrittweise nach links vorgeschobenen  Formen 12 gleiten.

   Damit die Kirschen<B>1</B> während  der Überführung von der höchsten zur tiefsten Stelle  der Trommel nicht aus den     Ausnehmungen   <B>8</B> heraus  fallen können, ist der Trommelumfang zwischen die  sen beiden Punkten durch ein     Mitläuferband   <B>13</B> ab  gedeckt, das im Arbeitstakt der Trommel<B>7</B> mitläuft.  Anstelle des     Mitläuferbandes   <B>13</B> kann man auch ein  feststehendes     Abdeckblech    vorsehen.  



  Damit die Kirschen<B>1</B> an der tiefsten Stelle auch  mit Sicherheit die     Ausnehmungen   <B>8</B> verlassen, kann  innerhalb der Trommel<B>7</B> eine Reihe von Stempeln 14  hintereinander vorgesehen sein, die     intermittierend    in       Pfeilrichtuno,    gemeinsam nach unten geführt werden,  dabei durch<B>je</B> eine in jeder     Ausnehmung    vorgesehene  Bohrung 8a     (Fig.    2) in die     Ausnehmungen    eindringen  und die Kirschen<B>1</B> aus den     Ausnehmungen    in die  Fülltrichter<B>10</B> stossen.  



  Die einzelnen Formen 12 werden auf dem För  derband<B>15</B> aus einer Kühlanlage<B>16</B> unter der     Auf-          Z,          ,aabetrommel   <B>7</B> hindurchgeführt und wandern nach  der Fülluna     mit    den Kirschen in Pfeilrichtung unter  die     Andrückvorrichtung    20. Die     Andrückvorrichtung     20 besteht aus einer Stempelplatte,<B>17</B> mit mindestens  einer Reihe von     nebeneinanderliegenden    Stempeln<B>18,</B>  die durch einen weiteren Stempel<B>19</B> federnd nach  unten in die     Schokoladehohlkörper   <B>11</B> eingeführt wer-    den und dabei die Kirschen gegen den Boden dersel  ben andrücken.

   Die Bewegung der Stempel<B>18</B> ist mit  dem Vorschub der Formen 12 auf     dürn    Band<B>15</B> takt  mässig abgestimmt. Hinter der     Andrückvorrichtung    20  werden die     Schokoladehohilkörper   <B>11</B> in den Formen  12 dann in bekannter Art mit Füllflüssigkeit oder  Creme gefüllt und schliesslich in einer nicht dargestell  ten Giessmaschine in bekannter Weise mit einem     Dek-          kel    versehen.

   Vor dem Passieren der     Andrückvorrich-          tung    20 werden die     Schokoladthohlkörper   <B>11</B> in den  Formen 12 bereits mit Warmluft     beblasen,    um den  Kirschen einen Teil der Kälte zu entziehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE <B>1.</B> Verfahren zur Herstellung von feuchte Frucht einlagen, z. B. weinbrandgetränkte Kirschen, enthal tenden Pralinen, bei dem nach dem Einlegen der Fruchtstücke in die offenen Schokoladehohlkörper der verbleibende Hohlraum durch Creme- oder Flüs sigkeitszugabe aufgefüllt wird und anschliessend die Schokoladehohlkörper mit Schokolade abgedeckt wer den,
    gekennzeichnet durch Tiefgefrieren der Frucht- einla-en bis zur Kleb- und Tropffreiheit vor dem Ein legen und nachträgliches Wiederauftauen derselben in den Schokoladehohlkörpern durch Wärmezufuhr von aussen vor dem Aufbringen der Schokoladedeckel- masse. <B>Il.</B> Anlage zur Ausübung des Verfahrens nach Pat,entanspruch I, mit einer selbsttätigen, über einer Förd#erbahn für die noch offenen Schokoladehohlkör- per angeordneten Zuteil- und Einlegevorrichtung für die Fruchtstücke,
    gekennzeichnet durch eine dem Aufgabetrichter <B>(6)</B> der Einlegevorrichtung<B>(7)</B> vor geschaltete Tiefgefrierkammer <B>(3)</B> und eine der Ein legevorrichtung nachgeschaltete, über der Förderbahn <B>(15)</B> angeordnete Vorrichtung (20) zum Andrücken der Fruchteinlagen auf den Boden, der Schokolade- hohlkörper. <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Verfahren nach Patentans.pruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Wärme zum Wiederauftauen durch Beblasen mit Warmluft zugeführt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch<B>1,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass die Wärme zum Wiederauftauen durch angewärmte Nachfüllmasse oder Flüssigkeit zu geführt wird. <B>3.</B> Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fruchteinlagen an den, Boden der Schokoladehohlkörper angedrückt werden, wenn sie durch Auftauen wieder plastisch geworden sind.
CH353611D 1956-11-12 1957-11-04 Verfahren zur Herstellung von feuchte Fruchteinlagen enthaltenden Pralinen und Anlage zur Ausübung des Verfahrens CH353611A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE19817613A1 (de) * 1998-04-21 1999-11-04 Bindler Maschf Gebr Gmbh Co Kg Vorrichtung zum Einlegen und/oder Nachlegen von Einlegegut

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19817613A1 (de) * 1998-04-21 1999-11-04 Bindler Maschf Gebr Gmbh Co Kg Vorrichtung zum Einlegen und/oder Nachlegen von Einlegegut
DE19817613C2 (de) * 1998-04-21 2000-06-21 Bindler Maschf Gebr Gmbh Co Kg Vorrichtung zum Einlegen und/oder Nachlegen von Einlegegut

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