CH353623A - Kamera mit Lichtwerteinstellung und selbsttätiger Verteilung der Verschlusszeit- und Blendenwerte - Google Patents

Kamera mit Lichtwerteinstellung und selbsttätiger Verteilung der Verschlusszeit- und Blendenwerte

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CH353623A
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CH
Switzerland
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aperture
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camera
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Inventor
Weller Otto
Original Assignee
Leitz Ernst Gmbh
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/087Analogue circuits for control of both exposure time and aperture

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Exposure Control For Cameras (AREA)

Description


  Kamera     mit        Lichtwerteinstellung    und selbsttätiger Verteilung der     Verschlusszeit-          und        Blendenwerte       Die Erfindung betrifft eine Kamera mit     Licht-          werteinstellung    und selbsttätiger     Verteilung    der     Ver-          schlusszeit-    und     Blendenwerte    mittels eines Differen  tialgetriebes auf die jeweiligen     Einsteller,

      wobei die  selbsttätige Einstellung dieser Werte zwecks Errei  chung aufnahmegünstiger     Zeit-Blenden-Paarungen     der Wirkung einer Steuervorrichtung     unterliegt.     



  Es sind Kameras der genannten Art bekannt, bei  denen die Einsteller für Zeit und Blende     mittels.    eines  Differentialgetriebes und einer Steuervorrichtung aus  einer ihrer     Extremlagen    auf Werte verstellt werden,  die dem vom Belichtungsmesser angezeigten Licht  wert entsprechen. Die Steuervorrichtung dient hier  dazu, Zeit- und     Blend'eneinsteller    nicht     gleichmässig,     sondern nach einem vorherbestimmten Programm zu  verstellen, etwa dergestalt, dass zunächst nur der  Zeiteinsteller über einen Teil des     ihm    zugemessenen  Bereiches bewegt wird. Danach wird der Zeitein  steller angehalten und nur der     Blendeneinsteller    be  wegt.

   Erst wenn dieser seine andere     Extremlage    er  reicht hat, wird auch der Zeiteinsteller bis in seine  andere     Extremlage    verstellt.  



  Eine derartige Programmsteuerung dient     dazu,     schnell aufnahmegünstige     Zeit-Blende-Paarungen    her  beizuführen. Unter  aufnahmegünstigen      Zeit-Blende-          Paarungen    seien hier solche Paarungen verstanden,  bei denen eine relativ kurze Belichtungszeit mit einer  relativ kleinen     Blendenöffnung        gepaart    ist.  



  Bei einer bekannten Kamera wird diese Pro  grammsteuerung so vorgenommen, dass die Steuer  vorrichtung die beiden Einsteller für Zeit und Blende  wechselweise arretiert, so dass über das     Differential-          getriebe    stets nur einer von ihnen bewegbar ist. Es ist  dabei nicht möglich, einen der Einsteiler vorlaufen zu  lassen und von einer gegebenen Relativstellung an  beide Einsteller zu bewegen, welch letzteres z. B. dazu    benutzt werden kann, trotz unterschiedlicher Anzahl  von Einstellungsmöglichkeiten der beiden Einsteller,  beide gemeinsam ihre andere     Extremlage    erreichen  zu lassen.  



  Dieser Nachteil wird\     erfindungsgemäss    dadurch  behoben,     d'ass    als     Steuervorrichtung    Mittel vorgesehen  sind, die das freie Spiel des     Ausgleichsgliedes    des.       Differentialgetriebes    beeinflussen.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand  an Hand von Ausführungsbeispielen     dargestellt.    Es  zeigen:       Fig.    1 eine Kamera des, genannten Typs     mit     automatischer Einstellung in der Seitenansicht,       Fig.    2 den     Objektivaufnahmestutzen,        geschnitten,          Fig.    3     einen    Querschnitt nach der Linie     A-B     in     Fig.    2,       Fig.4    den Regelkreis einer automatischen     Ka          mera;

            Fig.5    bis 9 zeigen schematisch     einzelne    Aus  führungsformen des Erfindungsgegenstandes.  



  Auf dem     Objektivaufnahmestutzen    1 ist ein stirn  verzahntes Rad 2 gelagert, das an einer Stelle seines  Umfanges ein als Kegelrad     ausgebildetes,    Zwischen  rad 3 trägt. Mit diesem Zwischenrad 3 kämmen Zahn  kränze 4 und 5, die die Einsteller für Zeit     und-    Blende  betätigen. Die Zahnkränze 4 und 5 sind mit je einer  Aussparung versehen, in denen Zugfedern 6 und 7  untergebracht sind     (Fig.    2). Diese Federn 6 und 7  sind an ihrem einen Ende an dem     Objektivaufnahme-          stutzen    1 befestigt,     während    das andere Ende mit dem  jeweiligen Zahnkranz verbunden ist     (Fig.    3).

   Diese  ganze Anordnung: wird durch einen     Vorschraubring    8  auf dem     Objektivaufnahmestutzen    1 gehalten. An  den Zahnkränzen 4 und 5 sind Stifte 9 bzw. 10  angebracht, die in je     einem    Schlitz 11 bzw. 12 des  Stutzens 1 gleiten. Die Schlitze 11 und 12 begren-           zen    die Drehung der Zahnkränze 4 und 5. Das Zahn  rad 2 wird von einem Zahnrad 13 angetrieben, das  über eine Welle 13a seinerseits von     einer    Hilfskraft,  z. B. einem Motor 14, angetrieben wird     (Fig.    4). Der  Antrieb könnte auch von Hand erfolgen.  



  Erfolgt die Einstellung der Kamera durch eine  Hilfskraft, so muss, wenn die Kamera auf das  Objekt gerichtet ist, durch Schliessung eines Kon  taktes 15 der Motor 14 zum Anlaufen gebracht  werden     (sofern    der     Messwerkzeiger    an einem der  Kontakte 17a,     17b    anliegt). Gleichzeitig schliesst ein  Relais 16 einen Kontakt 19 und hält ihn fest, so  dass, um den Motor 14 in Tätigkeit zu setzen, nur eine  kurze Impulsgabe     mittels    des Kontaktes 15 nötig ist.  Der Motor 14 dreht während seines Laufes über eine  Schnecke 18 einerseits ein Zahnrad 20, das mit dem  Zahnrad 13 auf der gleichen Welle 13a sitzt, und  anderseits über ein Zahnrad 21 ein mit diesem fest  verbundenes     Messwerk    22.

   Ein Zeiger 23 liegt an  den Kontakten 17a oder 17b so lange an, bis die  Drehung des     Messwerkes    22 und die     Ausschlagweite     des Zeigers 23 sich so ergänzen, dass der Zeiger 23  sich von dem Kontakt 17a oder 17b löst und zwi  schen ihnen stehenbleibt. Dadurch wird der Strom  kreis unterbrochen, der Motor 14     hört    auf zu laufen,  und das Relais 16 fällt ab.  



  Über die Zahnräder 20 und 13 sind während  des Laufes des Motors die Einsteller für Zeit und  Blende     in    der vorher beschriebenen Weise eingestellt  worden. Damit ist die Kamera aufnahmebereit.  



  Die vollständige     Verhinderung    der freien     Ab-          rollung    des Zwischenrades kann auf mehrere Arten  geschehen. In     Fig.    5a und 5b ist schematisch eine       Ausführungsform    dargestellt, bei der sowohl Zeit- als  auch     Blendeneinsteller    50, 51 der Wirkung je einer  Zugfeder 52a, 52b unterworfen sind, etwa derge  stalt, dass der     Blendeneinsteller    51 der Wirkung einer  vorgespannten Feder 52a ausgesetzt wird.

   Damit das  freie Abrollen des Zwischenrades 53 aufgehoben  wird, wenn sich der Zeiteinsteller 50 soweit gedreht  hat,     d'ass    die von ihm ausgezogene Feder 52b die  Zugkraft erreicht hat, mit der die am     Blendenein-          steller    51 hängende Feder 52a vorgespannt ist und  damit dieses freie Abrollen bei der weiteren Be  wegung auch aufgehoben bleibt, ist es     erforderlich,     dass die verwendeten Federn 52a, 52b gleiche Kraft  zunahme pro Millimeter Federausdehnung aufweisen.  Kurz gesagt, dass sie die gleiche Charakteristik haben  und sich nur dadurch unterscheiden, dass sie unter  schiedlich vorgespannt sind.  



       Fig.    5a zeigt in     Diagrammform    den Zusammen  hang zwischen dem zurückgelegten Weg S der Ein  steller und dem Anwachsen der     Kräfte    P der ihnen  zugeordneten Federn.  



       Fig.    6a, 6b zeigt eine     Möglichkeit,    die oben be  schriebene Wirkung unter Verwendung     zweier    voll  ständig gleicher Federn 62a, 62b zu erreichen. In  diesem Falle wird die dem Zeiteinsteller 60 zugeord  nete Feder 62b so angebracht, dass der Zeiteinsteller  60 zunächst bewegt werden kann, ohne seine Feder    <I>62b</I> zu spannen. Erst wenn die     Zeit-Blende-Paarung     erreicht ist, von der sich Zeit- und     Blendeneinsteller     60, 61 gemeinsam gleichmässig bewegen sollen, wirkt  der Zeiteinsteller 60 dann auf einen beweglichen  Anschlag 64, der seinerseits unter der Wirkung der  dem Zeiteinsteller 60 zugeordneten Feder 62b steht.

      In     Fig.    7a und 7b ist eine Ausführungsmöglich  keit dargestellt, die derjenigen in     Fig.    6a, 6b hinsicht  lich der Federanordnung gleicht. Ein Unterschied be  steht nur darin, wie aus dem Diagramm 7a ersichtlich,  dass im Beispiel gemäss     Fig.7    Zeit- und Blenden  einsteller 70, 71 zu verschiedenen Zeitpunkten ihre  Endlage erreichen, während im Beispiel gemäss       Fig.    6 Zeit- und     Blendeneinsteller    60, 61 ihre     End-          lage    zum gleichen Zeitpunkt erreichen.  



  Ausserdem lässt sich das Abrollen des Zwischen  rades auf dem den Zeit- und     Blendeneinstellern    zu  geordneten Zahnkränzen von einem vorbestimmten  Augenblick an auch rein mechanisch verhindern. Das  kann beispielsweise gemäss     Fig.    8 dadurch geschehen,  dass der der     Verschlusszeit    zugeordnete Einsteller 80  nicht auf seinen ganzen Umfang, sondern nur auf  einem Teil desselben verzahnt ist, so dass das Zwi  schenrad 83 zu einem vorbestimmten Moment auf  das Ende 80a der Verzahnung aufläuft und dadurch  automatisch blockiert.

   In diesem Fall können die in  den oben beschriebenen Anordnungen auf die Zeit  einsteller wirkenden Federn 52b,<I>62b, 72b</I> wegfallen,  so dass nur noch jeweils eine Feder am     Blend'enein-          steller    benötigt wird. Vom Moment des     Auflaufens     des Zwischenrades 83 auf das Ende 80a der Ver  zahnung an bildet das Zwischenrad 83 eine starre  Verbindung zwischen Zeit- und     Blendeneinsteller    80,  81, so dass sich beide mit gleicher Geschwindigkeit  weiterbewegen. Auch beim Rücklauf -bewegen sich  beide zunächst gleichmässig, bis der     Blendenein-          steller    81, der bis dahin von seiner Feder 82 zurück  gezogen wurde, an seinem Anschlag 81a festgehalten  wird'.

   Danach rollt das Zwischenrad 83 wieder frei  auf beiden Einstellern 80, 81 ab und bewegt dabei  den Zeiteinsteller 80 in seine Ausgangslage zurück.  



  Eine     verzögerte        Abrollung    des Zwischenrades auf  den Zahnkränzen lässt sich gemäss     Fig.9a    und 9b  dadurch erreichen,     d'ass    beide Einsteller 90, 91 der  Wirkung je einer Feder 92a, 92b unterworfen werden.  Diese beiden Federn 92a, 92b haben jedoch unter  schiedliche Charakteristik, so dass sich Zeit- und     Blen-          deneinsteller    90, 91 mit verschieden grossen Ge  schwindigkeiten bewegen.

   Ausserdem     ist    es auch hier  bei zweckmässig, die Feder 92a, die auf den Blenden  einsteller 91 wirkt, mit einer gewissen Kraft vor  zuspannen, so     d'ass    sich zunächst der Zeiteinsteller 90  alleine bewegt und die Bewegung des     Blendeneinstel-          lers    91 erst später einsetzt.

   Die Verwendung von  zwei Federn verschiedener Charakteristik ist immer  dann erforderlich, wenn man einerseits eine sinn  volle     Paarung    von Zeit- und     Blendenwerten    bei den  zumeist herrschenden Lichtverhältnissen (etwa Licht  wert 11-13) erreichen     will    und anderseits anstrebt,      dass Zeit- und     Blendeneinsteller    90, 91 gleichzeitig  ihre Endstellungen erreichen.  



  In der beschriebenen Kamera     wird    das Aus  gleichsglied, dessen Stellung nach erfolgter Ein  stellung der Kamera immer dem Lichtwert propor  tional ist, motorisch angetrieben. Der Antrieb kann  aber auch von Hand     erfolgen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Kamera mit Lichtwerteinstellung und selbsttätiger Verteilung der Verschlusszeit- und Blend'enwerte mit tels eines Differentialgetriebes auf die jeweiligen Einsteller, wobei die selbsttätige Einstellung dieser Werte zwecks Erreichung aufnahmegünstiger Zeit Blenden-Paarungen der Wirkung einer Steuervorrich tung unterliegt, dadurch gekennzeichnet, dass als Steuervorrichtung Mittel verwendet werden, die das freie Spiel des Ausgleichsgliedes des Differential getriebes beeinflussen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, d'ass als Mittel Federn verwendet wer den, die auf die Einsteller für Zeit und Blende wirken. 2. Kamera nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass zwei Federn gleicher Charakteri stik, aber unterschiedlicher Vorspannung verwendet werden. 3. Kamera nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass zwei Federn gleicher Charak teristik und gleicher Vorspannung verwendet werden. 4. Kamera nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, d-ass zwei Federn unterschiedlicher Charakteristik verwendet werden. 5.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, d'ass als Mittel eine Feder verwendet wird, die entweder auf den Zeit- oder auf den Blend'eneinsteller einwirkt; während das freie Spiel des Differentialausgleichgliedes von einem vorher bestimmten Moment an mechanisch blockiert wird.
CH353623D 1959-03-26 1960-03-22 Kamera mit Lichtwerteinstellung und selbsttätiger Verteilung der Verschlusszeit- und Blendenwerte CH353623A (de)

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