CH353624A - Steuervorrichtung an elektrisch angetriebener Filmaufnahme-Kamera - Google Patents
Steuervorrichtung an elektrisch angetriebener Filmaufnahme-KameraInfo
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Classifications
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- G—PHYSICS
- G03—PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
- G03B—APPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
- G03B19/00—Cameras
- G03B19/18—Motion-picture cameras
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Description
Steuervorrichtung an elektrisch angetriebener Filmaufnahme-Kamera Der grösste Teil der zur Verfügung stehenden Filmaufnahme-Kameras hat den Nachteil, dass die einzelnen Bilder einer Szene nicht immer gleich be lichtet werden, trotzdem sich während der Aufnahme die Belichtungsverhältnisse nicht ändern. Vergleicht man beispielsweise das letzte Bild mit den vorher gehenden Bildern einer Szene, so stellt man fest, dass die Dichte dieses Bildes von denen der anderen abweicht.
Hinzu kommt, d'ass-meist eine zwischen zwei nacheinander aufgenommenen Szenen liegende, einem Einzelbild entsprechende Fläche belichtet wird, so dass zwischen zwei den Szenen entsprechenden Bil dern ein im Negativ schwarzes, im Positiv weisses Bild verbleibt, weil der Verschluss nach Beendigung einer Szene nicht einwandfrei geschlossen wurde.
Die Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die oben beschriebenen Nachteile zu vermeiden.
Zur Vermeidung des erstgenannten Nachteis wird erfindungsgemäss vorgeschlagen, Mittel vorzusehen, die ein unmittelbares Arretieren des Umlaufver schlusses in beiden Drehrichtungen durch das Aus lösemittel, beispielsweise einen Auslöseknopf, bewir ken.
Der Erfindungsgegenstand wird an Hand meh rerer Ausführungsbeispiele schematisch erläutert.
Es zeigen: Fig. 1 einen Schnitt durch die Vorderwand des Kameragehäuses mit dem Auslösemittel und des durch ihn unmittelbar sperrbaren Umlaufverschlusses dem den Umlaufverschluss antreibenden Motor und den vom Ausl'ösemittel beeinflussten Schaltmitteln zum Einschalten bzw.
Ausschalten des Motors, Fig.2 einen Schnitt nach der Linie II-Il der Fig. 1, Fig. 3 einen dem Schnitt nach Fig. 2 entsprechen den Teilschnitt durch das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 mit einem Umlaufverschluss, der zwei Nok- ken aufweist, Fig. 4 eine Abwicklung der beiden auf dem Um laufverschluss nach Fig. 3 vorgesehenen Nocken:
Ein Umlaufverschluss 1 (Fig. 1) ist auf einer Welle 2 angeordnet, die beispielsweise einerseits im Gehäuse des Motors 3, anderseits im Kameragehäuse 4 ge lagert ist und im Ausführungsbeispiel mit dem Rotor des Motors eine Einheit bildet. Selbstverständlich kann man den Umlaufverschlüss 1 auch in anderer Weise vom Motor 3 antreiben lassen, beispielsweise dadurch, dass ein auf der Motorwelle angeordnetes Zahnrad in am Umfang des Umlaufverschlusses vorgesehene Zähne eingreift.
Der Umlaufverschluss 1 weist beispielsweise einen ihm voll durchdringen den Schlitz 5 auf, der bei Drehen des. Umlaufver schlusses 1 das Bildfenster 6 des Objektivs der Ka mera freilegt, welches auf der dem Betrachter zu gewandten .Seite angeordnet zu denken ist. Am Um fang des Umlaufverschlusses 1 ist eine Aussparung 7 vorgesehen, in die eine Scheibe 8 des Auslöse- knopfes 9, der unter Wirkung einer oder mehrerer Federn 10 steht, eingreifen kann, wenn er durch von aussen wirkende Kräfte unbeeinflusst ist. Die den Auslöseknopf 9 beeinflussende Feder bzw. Federn können als Kontaktmittel zum Ein- bzw.
Ausschalten des Motors 3 dienen. Berührt die Feder 10 den Kon takt 11, der über die Leitung 12 mit dem Motor 3 in Verbindung steht, so erhält der Motor, da in dem Stromkreis 13 eine Batterie 14 vorgesehen ist, Strom läuft an und setzt den Umlaufverschluss 1 in Drehung, da die Scheibe 8 des Auslösemittel's 9 dann nicht mehr in die Aussparung 7 eingreift. Lässt man den Auslöseknopf 9 los, so wird nicht nur die Stromzufuhr zum Motor 3 unterbrochen, sondern der Umlaufverschluss 1 stillgesetzt,
sowie die Scheibe 8 in die Aussparung 7 einrastet. Anstelle einer Aussparung 7 kann man auch zwei Nocken 15, 16 vorsehen (Fig. 3). Der Nocken 15 wird so gestaltet, dass er eine Schrägfläche 17 aufweist, wodurch die Scheibe 8 des Auslöseknopfes 9, da sie unter Wirkung der Feder bzw. Federn 10 die in Fig. 1 gezeichnete Lage eingenommen hat, wenn der Auslöseknopf nicht mehr von Hand ein gedrückt ist, angehoben wird und hinter den Nocken 15 einrastet und dann an die Fläche 18 des Nockens 16 anstösst.
Der Zwischenraum zwischen den beiden Nocken 15, 16 und die Schräge der Fläche 17 sind so zu wählen, dass die Scheibe 8 auf jeden Fall zwi schen den beiden Nocken 15, 16 verharrt, solange der Knopf 9 nicht betätigt wird.
Selbstverständlich kann man als Auslösemittel auch anders gestaltete Elemente, beispielsweise einen Hebel, vorsehen, der im durch äussere Kräfte un- beeinflussten Zustand den Umlaufverschluss 1 sperrt.
Der Hebel kann eine Nase aufweisen, die im gesperr ten Zustand in eine im Umlaufverschluss 1' zu diesem Zweck vorgesehene Aussparung, Ausnehmung oder dergleichen eingreift. Die Aussparung bzw. Ausneh- mung ist ebenfalls so zu bemessen, dass der zweck mässigerweise unter Federdruck stehende Ausl'öse- hebel einwandfrei einrasten kann. Die Nase des Hebels kann auch zwischen zwei Nocken, die den Nocken 15, 16 entsprechen, eingreifen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Steuervorrichtung an elektrisch angetriebener Filmaufnahme-Kamera, zum Steuern der Schaltvor gänge unter Betätigung eines. Auslösemittels, das die den Film fortschaltende Kraftquelle steuert, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel (7, 8; 15, 16, 8) vor- gesehen sind, die ein Arretieren des Umlaufverschlus ses (1, 1') in beiden Drehrichtungen durch das Aus lösemittel (9) bewirken. UNTERANSPRÜCHE 1.Steuervorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Auslösemittel ein Auslöseknopf (9) ist, der eine zu seiner Bewegungs richtung quer liegende Scheibe (8) trägt und der Um laufverschluss (1) mindestens eine Aussparung (7) auf weist, wobei die Scheibe (8) und die Aussparung (7) derart vorgesehen sind, dass die Scheibe (8) im durch äussere Kräfte unbeeinflussten Zustand des Knopfes (9) in die Aussparung eingreift. 2.Steuervorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwei Nocken (15, 16) auf dem Umlaufverschluss (1') vorgesehen sind, wobei der in der Drehrichtung des Umlaufverschlusses (1') zuerst mit einer Auslöseknopfscheibe (8) in Berüh rung kommende Nocken (15) eine schräg zum Um laufverschluss liegende Fläche (17) aufweist, deren eine Kante in der Ebene des Umlaufverschlusses liegt. 3. Steuervorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass als Auslösemittel ein Hebel vorgesehen ist, der im durch äussere Kräfte unbeeinflussten Zustand den Umlaufverschluss der Kamera sperrt. 4.Steuervorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel eine Nase aufweist, die im gesperrten Zustand des Umlaufverschlusses in eine in diesem vorge sehene Ausnehmung (7) eingreift.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE353624X | 1956-08-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH353624A true CH353624A (de) | 1961-04-15 |
Family
ID=6283311
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH353624D CH353624A (de) | 1956-08-13 | 1957-08-13 | Steuervorrichtung an elektrisch angetriebener Filmaufnahme-Kamera |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH353624A (de) |
-
1957
- 1957-08-13 CH CH353624D patent/CH353624A/de unknown
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