Verfahren und Anlage zur Aufbereitung von Krätzen von Nichteisenmetallen Zur Aufbereitung von Krätzen von Nichteisen metallen ist es erforderlich, diese erst mechanisch zu zerkleinern und aufzulockern, um Teile wie Eisen, Oxyde, Asche, Formsand usw. auf kaltem Wege me chanisch auszuscheiden.
Zu diesem Zwecke sind bisher Kollergänge im Nass- und Trockenverfahren oder rotierende Trom meln mit Kugeln, sogenannte Kugelmühlen, zum Zerkleinern eingesetzt worden. Die Krätze ist oft stundenlang den Einwirkungen dieser Aufbereitungs art ausgesetzt worden. Oft sind auch, insbesondere beim Kollergangverfahren, eine Reihe voneinander getrennter Arbeitsgänge mit einzelnen Einrichtun gen erforderlich.
Zudem haben diese Einrichtungen den Nachteil, dass sie beschickt und entleert werden müssen, so dass ein kontinuierlicher Betrieb mit diesen Maschinen nicht möglich ist und damit die Durchsatzleistung trotz grosser Maschinen verhältnis mässig klein ist.
Vorliegende Erfindung bezweckt nun, ein Ver fahren zu schaffen, mittels welchem kontinuierlich vollständig automatisch und staubfrei die Krätze in schmelzreife und urischmelzbare Stoffe geschieden werden, wobei auch gleichzeitig Eisenteile ausge schieden werden.
Diese Aufgabe kann nur gelöst werden, wenn zum Zerkleinern und Auflockern der Krätze anstatt einem Kollergang oder einer Kugelmühle eine Schlag mühle gewählt wird, die kontinuierlich arbeitet, wie <B>solche</B> beispielsweise als Prallmühle, Hammermühle usw. zum Zerkleinern von Stein, Kohle und anderem brüchigen Material verwendet wird.
Zum Zerkleinern und Auflockern schienen der artige Mühlen nicht geeignet, da die Krätze zum Teil massive metallhaltige Klumpen aufweist, welche sich nicht weiter trennen lassen. Es hat sich aber gezeigt, dass Krätzeklumpen von solchen Schlagmüh- len so bearbeitet werden, dass von diesen die wenig oder nicht metallhaltigen Schichten so weit abfallen, dass der verbleibende Rest rationell wieder einge- schmolzen werden kann.
Mit der Verwendung einer Schlagmühle statt Kollergang oder Kugelmühle wird das Metall auch nicht mehr über Gebühr vermahlen und Metallver luste werden vermieden.
Das erfindungsgemässe Verfahren besteht nun darin, dass zum Zerkleinern und Auflockern der Krätze eine Schlagmühle dient, von welcher die so vorbereitete Krätze auf eine Trennvorrichtung ge langt, welche eine Korngrösse von 1 mm und kleiner ausscheidet,
während die gröberen Teile über einen Transporteur und über einen Magnetabscheider di rekt Sammelkästen zugeführt werden und die durch die Trennvorrichtung ausgeschiedenen Teile in Korn grösse kleiner als 1 mm mittels eines Saugstroms über einen Sichter zur Ausscheidung von Korngrö ssen von 0,2-1 mm geführt werden, worauf der Rest in einem Zyklon nochmals in Korngrössen von 0,05-0,2 mm und kleiner aufgeteilt wird und der letzte Staub, dessen Korngrösse kleiner als 0,05 mm ist,
mittels Feinfilters aufgefangen wird.
Die Anlage zur Ausübung des Verfahrens kenn zeichnet sich durch eine Schlagmühle, eine Trenn vorrichtung, eine Transportanlage zum Befördern des die Trennvorrichtung nicht passierenden Mate rials, über einen Magnetabscheider, eine Luftstrom anlage zum Abführen des aus der Trennvorrichtung ausgetretenen Materials, an welche Anlage ein Wind- sichter, ein. Zyklon und ein Staubfilter angeschlos sen sind.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine beispiels weise Anlage zur Ausführung des Verfahrens dar gestellt, es zeigt: Fig. 1 die Anlage in Ansicht, Fig. 2 dieselbe von der Seite gesehen, Fig. 3 eine Draufsicht der Fig. 1.
Auf ein bis unter Flurhöhe reichendes Trans portband 3 wird die rohe, nicht aufbereitete Krätze aufgegeben und der als Prallmühle 5 ausgebildeten Schlagmühle, die durch einen Motor 6 angetrieben ist, zugeführt. Das Gehäuse der Schlagmühle ist zur Entstaubung oben an eine Saugleitung 7 angeschlos sen. Der Ausgangstrichter 5a der Pralhnühle 5 mün det in ein geneigtes Etagensieb, das beispielsweise aus zwei übereinander angeordneten Siebplatten be steht.
Die obere Siebplatte 8 hat Löcher von etwa 6 mm Durchmesser, während die untere Siebplatte 9 solche von 1 mm aufweist.
Das obere Sieb 8 dient nur zum Schutz des un teren Siebes 9. Die durch das obere Sieb abfallenden gröberen Teile helfen durch ihre siebreinigende Wir kung mit, dass das untere Sieb nicht verstopft. Alle Kornteile grösser als 1 mm fallen zusammen auf ein Transportband 10, passieren die als Magnet ausge bildete obere Bandtrommel 12 und fallen über die Verteilrutsche 15 direkt in die Transportbehälter 13. Die vom Magnet angezogenen Teile werden in den Behälter 14 ausgeworfen.
Die Siebe 8 und 9 können durch ein ein- oder mehrstufiges Vibrosieb mit ge neigter Siebfläche ersetzt werden, oder es kann auch eine Vibrorutsche eingesetzt werden. Im Falle 1 über nimmt das Sieb durch seine Spaltweiten die Tren nung in:<I>a)</I> Korn grösser als 1 mm und<I>b)</I> Korn kleiner als 1 mm. Im Falle 2 ist die Rutsche einge kapselt nud der durchzuleitende Luftstrom über nimmt die Trennung.
Es sind also zwei voneinander verschiedene Trennvorrichtungen, jedoch mit glei cher Wirkung. Das Verfahren 2 (Rutsche) muss dort angewendet vierden, wo feuchte Kräfte aufbereitet wird. Ein Sieb würde bei solchem Material zu schnell verbacken. Aus den Überfällen der Stufen können mittels des Luftstromes Korngrössen von etwa 1 mm und kleiner direkt herausgesogen werden.
Die durch das Sieb 9, das Löcher von 1 mm auf weist, fallenden Teile sind ein Gemisch von Metall, Sand, Asche, Oxyde usw. Dieses Gemisch gelangt nun über die Saugleitung 7a (Fig. 2) in einen Sich- ter 16. Hier werden alle Teile, welche grösser als 0,2 mm sind, ausgeschieden, während alle anderen Teile und die spezifisch leichten Teile, durch den Luftstrom vom Ventilator 24 erzeugt, weitergetra gen werden.
Vom Sichter gelangen die Teile grösser als 0,2 mm durch eine Austragschleuse 16a, welche ihrerseits den Luftstrom abschliesst, auf zwei hinter- einandergeschaltete Trommelmagnete 18, welche irn Gehäuse 17 untergebracht sind. Nichtmagnetische Teile fallen in den Behälter 19 und Eisen und eisen haltige Teile fallen in den Behälter 20.
Das im Be hälter 19 gesammelte Griess kann eingeschmolzen werden. Was durch den Luftstrom aus dem Sichter abgesogen wird, passiert den Zyklon 21, wobei Korn grössen von etwa 0,05-0,2 mm ausgeschieden wer den. Der restliche Feinstaub wird im Staubfilter 23 ausgeschieden, und die Luft stösst staubfrei aus.
Der aus dem Zyklon und Staubfilter ausgetra gene Staub ist praktisch metallfrei und kann andern Verwendungszwecken zugeführt werden.
Process and system for processing dross from non-ferrous metals For processing dross from non-ferrous metals, it is first necessary to mechanically crush and loosen it in order to mechanically separate parts such as iron, oxides, ash, molding sand, etc. by cold means.
For this purpose, pan mills in the wet and dry process or rotating drums with balls, so-called ball mills, have been used for crushing. The scabies has often been exposed to this type of treatment for hours. Often, especially in the pan mill process, a number of separate operations with individual facilities are required.
In addition, these devices have the disadvantage that they have to be loaded and emptied, so that continuous operation with these machines is not possible and so the throughput is relatively small despite the large machines.
The present invention now aims to create a process by means of which the dross are continuously and completely automatically and dust-free separated into melt-ripe and primordial-meltable substances, with iron parts also being separated out at the same time.
This task can only be achieved if, instead of a pan mill or a ball mill, a beater mill is selected for crushing and loosening the dross, which works continuously, such as an impact mill, hammer mill, etc. for crushing stone , Coal and other brittle material is used.
Such mills did not seem suitable for crushing and loosening, as the dross sometimes has massive metal-containing lumps that cannot be separated any further. It has been shown, however, that lumps of dross are processed by such hammer mills in such a way that the layers that contain little or no metal fall off so far that the remainder can be melted down again efficiently.
With the use of a hammer mill instead of pan mill or ball mill, the metal is no longer ground excessively and metal losses are avoided.
The method according to the invention now consists in that a hammer mill is used to crush and loosen the dross, from which the dross prepared in this way reaches a separating device which separates a grain size of 1 mm and smaller,
while the coarser parts are fed directly to collecting tanks via a conveyor and a magnetic separator and the parts separated by the separator in grain sizes smaller than 1 mm are guided by means of a suction flow through a sifter to separate grain sizes of 0.2-1 mm , whereupon the remainder is again divided into grain sizes of 0.05-0.2 mm and smaller in a cyclone and the last dust, the grain size of which is smaller than 0.05 mm,
is collected by means of a fine filter.
The system for performing the process is characterized by a hammer mill, a separating device, a transport system for conveying the material that does not pass the separating device, via a magnetic separator, an air flow system for removing the material that has escaped from the separating device, to which plant a wind - sifter, a. Cyclone and a dust filter are connected.
The accompanying drawing shows an example of a system for carrying out the method, it shows: FIG. 1 shows the system in a view, FIG. 2 shows the same from the side, FIG. 3 shows a top view of FIG.
The raw, unprocessed dross is abandoned and the impact mill designed as an impact mill 5, which is driven by a motor 6, is fed to a trans port belt 3 reaching below floor level. The housing of the hammer mill is ruled out to a suction line 7 above for dedusting. The output funnel 5a of the Pralhnühle 5 mün det in an inclined multi-stage sieve, which is, for example, be from two stacked sieve plates.
The upper sieve plate 8 has holes of about 6 mm in diameter, while the lower sieve plate 9 has holes of 1 mm.
The upper sieve 8 only serves to protect the lower sieve 9. The coarser parts falling through the upper sieve help through their sieve-cleaning effect to prevent the lower sieve from clogging. All grain parts larger than 1 mm fall together on a conveyor belt 10, pass the upper belt drum 12 formed as a magnet and fall via the distribution chute 15 directly into the transport container 13. The parts attracted by the magnet are ejected into the container 14.
The sieves 8 and 9 can be replaced by a single or multi-stage vibrating sieve with a ge inclined sieve surface, or a vibrating slide can also be used. In case 1, the sieve takes over the separation into: <I> a) </I> grain larger than 1 mm and <I> b) </I> grain smaller than 1 mm through its gap widths. In case 2, the slide is encapsulated and the air flow to be passed through takes over the separation.
So there are two different separation devices, but with the same effect. Method 2 (slide) must be used where moist forces are processed. A sieve would bake too quickly with such a material. By means of the air flow, grain sizes of about 1 mm and smaller can be sucked out directly from the overflows of the steps.
The parts falling through the sieve 9, which has holes of 1 mm, are a mixture of metal, sand, ash, oxides, etc. This mixture now passes through the suction line 7a (FIG. 2) into a safety device 16. Here all parts that are larger than 0.2 mm are eliminated, while all other parts and the specifically light parts, generated by the air flow from the fan 24, are passed on.
The parts larger than 0.2 mm pass from the classifier through a discharge lock 16a, which in turn closes off the air flow, onto two drum magnets 18 connected one behind the other, which are accommodated in the housing 17. Non-magnetic parts fall into the container 19, and iron and iron-containing parts fall into the container 20.
The semolina collected in the container 19 can be melted down. What is sucked out of the sifter by the air flow passes through the cyclone 21, with grain sizes of about 0.05-0.2 mm being separated out. The remaining fine dust is separated in the dust filter 23, and the air emits dust-free.
The dust extracted from the cyclone and dust filter is practically metal-free and can be used for other purposes.