Schnellhefter Gegenstand der Erfindung ist ein Schnellhefter mit einem Umschlag und einer an diesem befestigten Schnellheftmechanik, welcher dadurch gekennzeich net ist, dass der Umschlag und ein Teil der Mecha nik, der am Umschlag befestigt ist, aus thermopla stischem Kunststoff bestehen und thermoplastisch zusammengeschweisst sind.
Beiliegende Zeichnung stellt ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes dar.
Fig. 1 ist eine Draufsicht, wobei nur ein Schenkel in der Wirklage gezeigt ist, in welcher er in einem Kännel der Klemmschiene festliegt.
Fig. 2 ist ein Schnitt längs der Linie 11-II von Fig. 1, und Fig. 3 ist ein Querschnitt längs der Linie III III von Fig. 1 in grösserem Massstab.
Mit 1 ist ein Teil des nicht in seiner ganzen Grösse dargestellten Umschlages bezeichnet, der aus einer Folie aus thermoplastischem Kunststoff, z. B. Polyvinylchlorid, besteht. Mit 2 sind die losen Blätter bezeichnet, die im Schnellhefter zu halten sind, wozu eine Schnellheftermechanik dient, die nebst einer Klemmschiene 3 ein Glied aufweist, das aus .einem flach am Umschlag anliegenden und an diesem Um schlag befestigten Rückenteil 4 und aus zwei an ihrer Wurzel rechtwinklig von diesem Rückenteil 4 ab stehenden, elastisch biegsamen Schenkeln 5 besteht.
Zur Befestigung des Rückenteils 4 am Umschlag 1 dient ein die Form eines Folienstreifens aufweisen der Teil 6 der Mechanik, der ebenso wie der Um schlag selbst aus thermoplastischem Material, z. B. Polyvinylchlorid, besteht und an diesem Umschlag längs seinen beiden Längsrändern 6a thermoplastisch festgeschweisst ist.
Das Glied 4, 5 besteht aus einem Kunststoff, der die für die Schenkel 5 erforderliche Eigenschaft der elastischen Biegsamkeit aufweist, z. B. Polystyrol. Es besteht aus einem Stück und ist formgepresst. Es wäre ohne weiteres denkbar, den Rückenteil 4 selber thermoplastisch am Umschlag festzuschweissen. Die steife Klemmschiene 3, die zweckmässig auch aus einem Kunststoff, z.
B. Polystyren, hergestellt, und zwar formgepresst ist, hat die Form einer Platte mit zwei Einschnitten 7, deren Abstand gleich gross ist wie derjenige der Löcher 8 in den losen Blättern 2 und derjenige der Schenkel 5 an ihrer Wurzel, ferner mit zwei Paaren von Erhebungen 9 und mit einer teils quer, teils längs zwischen den Erhebungen ver laufenden Versteifungsrippe 10 an ihrer Oberseite.
Jedes Paar von Erhebungen 9 bildet zwischen sich einen Kännel 11, dessen Querschnitt an der dem Kännelboden gegenüberliegenden Eintrittsstelle am engsten ist und daselbst eine Weite hat, die wenig kleiner ist als die Dicke der Schenkel. Beträgt diese Dicke z. B. 3 mm, so beträgt die<I>Weite</I> der Ein trittsstelle zweckmässig etwa 2,9 mm.
Die Gebrauchsweise des beschriebenen Schnell hefters weicht von derjenigen der üblichen Schnell hefter wenig ab. Eine Vereinfachung ergibt sich aber aus dem Umstand, dass die Schenkel nicht mehr ein zeln unter hakenförmige Zungen der Klemmschiene eingeschoben werden müssen, sondern gleichzeitig mit Daumen und Zeigefinger in die Kännel 11 ein gedrückt werden können. Es hat sich auch gezeigt, dass die Schenkel 5 recht gut durch Reibung an den Kännelwandungen und an den Wandungen der Ein schnitte 7 und auch dank ihrem inneren Widerstand gegen Deformation, gegen Rutschen bzw. Lockern gesichert sind.
Die Herstellungskosten sind gering, insbesondere auch dank der Einfachheit der Befe stigung der Mechanik am Umschlag.
Loose-leaf binders The invention relates to a loose-leaf binder with an envelope and a quick-release mechanism attached to it, which is characterized in that the envelope and part of the mechanics attached to the envelope are made of thermoplastic plastic and are thermoplastically welded together.
The accompanying drawing shows an exemplary embodiment of the subject matter of the invention.
Fig. 1 is a plan view, only one leg is shown in the operative position, in which it is fixed in a channel of the clamping rail.
Fig. 2 is a section along the line II-II of Fig. 1, and Fig. 3 is a cross section along the line III III of Fig. 1 on a larger scale.
With 1 part of the envelope is not shown in its full size is referred to, which consists of a film made of thermoplastic material, for. B. polyvinyl chloride. With 2 the loose sheets are referred to, which are to be kept in the folder, including a folder mechanism is used, which in addition to a clamping rail 3 has a member that from .einem lying flat against the envelope and attached to this order back part 4 and two on their Root at right angles from this back part 4 from standing, elastically flexible legs 5 consists.
To attach the back part 4 to the envelope 1 is used in the form of a film strip have the part 6 of the mechanism, the same as the order itself made of thermoplastic material such. B. polyvinyl chloride, and is welded to this envelope along its two longitudinal edges 6a thermoplastically.
The member 4, 5 is made of a plastic which has the property of elastic flexibility required for the legs 5, e.g. B. polystyrene. It consists of one piece and is compression molded. It would be easily conceivable to weld the back part 4 itself to the envelope thermoplastically. The rigid clamping rail 3, which is also expediently made of a plastic, for.
B. polystyrene, made, namely compression molded, has the shape of a plate with two incisions 7, the distance between which is the same as that of the holes 8 in the loose leaves 2 and that of the legs 5 at their roots, also with two pairs of Elevations 9 and with a partially transverse, partially longitudinal ver between the elevations ver stiffening rib 10 on its top.
Each pair of elevations 9 forms between them a can 11, the cross-section of which is narrowest at the entry point opposite the can bottom and there has a width that is slightly smaller than the thickness of the legs. Is this thickness z. B. 3 mm, the <I> width </I> of the entry point is usefully about 2.9 mm.
The way of using the fast binder described differs little from that of the usual fast binder. A simplification arises from the fact that the legs no longer have to be inserted individually under the hook-shaped tongues of the clamping rail, but can be pressed into the Kännel 11 simultaneously with the thumb and forefinger. It has also been shown that the legs 5 are secured quite well by friction on the Kännelwandungen and on the walls of the A cuts 7 and thanks to their internal resistance to deformation, against slipping or loosening.
The manufacturing costs are low, thanks in particular to the simplicity of the fastening of the mechanics on the envelope.