CH353835A - Führungseinrichtung zum Führen der Kettfäden bei Kettenwirkmaschinen - Google Patents

Führungseinrichtung zum Führen der Kettfäden bei Kettenwirkmaschinen

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CH353835A
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CH
Switzerland
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guide device
plate
warp
tubes
dependent
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Application number
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English (en)
Inventor
Schmitz Rudolf
Brettschneider Richard
Original Assignee
Baier & Co Dr
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G3/00Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
    • B61G3/04Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with coupling head having a guard arm on one side and a knuckle with angularly-disposed nose and tail portions pivoted to the other side thereof, the nose of the knuckle being the coupling part, and means to lock the knuckle in coupling position, e.g. "A.A.R." or "Janney" type
    • B61G3/06Knuckle-locking devices
    • B61G3/08Control devices, e.g. for uncoupling
    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B27/00Details of, or auxiliary devices incorporated in, warp knitting machines, restricted to machines of this kind
    • D04B27/02Warp-thread guides

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description


      Führungseinrichtung    zum     Führen    der     Kettfäden    bei     Kettenwirkmaschinen       Die Erfindung betrifft eine     Führungseinrichtung     zum Führen der     Kettfäden    bei     Kettenwirkmaschinen.     



  Die bisherigen Führungseinrichtungen zum Füh  ren der Fäden bei     Kettenwirkmaschinen    sind mit so  genannten Lochnadeln ausgerüstet, durch die die  Fäden vom     Kettbaum    kommend um die Arbeits  nadel     geführt    werden und dadurch in den Hakenraum  der Arbeitsnadel gelangen oder auch so     geführt     werden, dass sie nur in die Maschen eingebunden wer  den. Die Lochnadeln sind in     einer    bestimmten     Anzahl     zu     Lochnadelbleien    zusammengefasst, die     ihrerseits     an den     Lochnadelbarren    oder Legeschienen befestigt  sind.  



  Die Lochnadeln sind in verschiedenen Ausfüh  rungen bekannt. Trotz     ihrer        allgemeinen    Verwendung  besitzen die Lochnadeln erhebliche Nachteile. Diese  bestehen darin, dass bei manchen Garnen eine sehr  fehlerhafte Ware gearbeitet wird. Gebrochene Fasern  werden durch die scharfe Biegung, die der Faden in  der Lochnadel durchläuft, aufgehalten und schieben  sich zu     Flusen        zusammen,    die dann von dem Haken  der     Nachbararbeitsnadel    erfasst     zum    Bruch des     Fadens     führen.

   Garne mit lang abstehenden Fasern lassen  sich schlecht oder gar nicht verarbeiten, da die Fa  sern zu leicht von den     Nachbararbeitsnadeln    erfasst  werden. Bei     ungedrehten    Fäden bilden die abstehen  den Fasern eine grosse Gefahr.     Ein    weiterer Mangel  der Lochnadeln besteht darin, dass .sie bei stark mat  tierten Seidenfäden zu rasch     eingeschnitten    und da  durch unbrauchbar werden.  



  Die Erfindung bezweckt, eine Führungseinrich  tung zu schaffen, welche die     Nachteile    der Lochna  deln beseitigt. Zu diesem Zweck besteht die     Erfin-          dung    darin, dass das     Führungsteil,    durch welches der  Faden     hindurchzuführen        ist,    als Röhrchen ausgebil  det ist. Dadurch kann der Faden rechtzeitig und     bis       zur     Maschenbildung    bzw. zum Einhaken in die Ar  beitsnadeln völlig gegen jede     Nachbararbeitsnadel          abgeschirmt    werden.

   Vor allem wird auch vermieden,  dass Flusen, Borsten, gebrochene abstehende oder  gespreizte Fasern bei     ungedrehter    Seide     (ungedrehtem     Nylon), lange Knotenenden, haarige Fasern     (Wolle)     oder     Schalen    (Baumwolle) oder andere     Unreinigkei-          ten    von einer     Nachbararbeitsnadel        erfasst    werden kön  nen. Dadurch ist eine der grössten Fehlerquellen bei       Kettenwirkware    beseitigt.  



  Vorzugsweise ist das Eintrittsende des Röhrchens  konisch erweitert. Wenn die     Führungsteile,    wie es auch  bei Lochnadeln üblich ist, zu einem  Blei  zusammen  gefasst werden, weist die Platte des Bleies     zweckmässig     an ihrem unteren Ende einen     seitlich        abgewinkelten          Fortsatz    auf, der die Röhrchen trägt.     Dabei        können     die Mittellinie der Röhrchen und die     Mittellinie    der  Platte des Bleies einen spitzen Winkel miteinander  bilden.

   Das     Röhrchenblei    kann in der üblichen Weise  durch Giessen der Platte mit dem     Fortsatz    hergestellt  werden, es kann aber auch als separat hergestelltes  Metallstück ausgeführt sein, wobei der     Fortsatz    mit  einer     Anzahl    von Bohrungen versehen ist,     in    die die  Röhrchen     eingesetzt,    z.

   B. eingelötet, sind.     Im    übri  gen kann die     Form    und die     Ausbildung    der Führungs  einrichtung gemäss der     Erfindung    sehr verschieden  sein, je nach     Grösse,    Art und Teilung des Bleigusses  und vor allem je nach Art der in Betracht kommen  den     Kettenwirkmaschine.     



  Ein     Ausführungsbeispiel    des     Gegenstandes    der       Erfindung        ist    in der Zeichnung dargestellt, es zeigen:       Fig.    1 ein     Röhrchenblei        in    Ansicht von vorn,       Fig.    2 eine     Seitenansicht    zu     Fig.    1.  



  Das     Führungsteil    ist als Röhrchen ausgebildet,  durch das der     Kettfaden        axial    hindurchgeführt wird.       In    weiterer Ausgestaltung sind eine Anzahl solcher      Röhrchen analog zu den bekannten     Lochnadelbleien     zu     einem         Röhrchenblei     vereinigt, wie es beispiels  weise in der Zeichnung dargestellt ist.  



  Das     Röhrchenblei    weist eine     Metallplatte    1 auf,  die     in    der üblichen Weise mit einer Bohrung 2 zum  Befestigen an der (nicht dargestellten)     Legschiene    ver  sehen ist. Die Platte 1 weist einen abgewinkelten       Fortsatz    3 auf, in welchen die als Röhrchen ausge  bildeten     Führungsteile    4     eingesetzt,    z. B.     eingelötet,     sind. Zu diesem Zweck ist der     Fortsatz    mit einer An  zahl Bohrungen 5 versehen.  



  Die     Stahlröhrchen    4 weisen     am    oberen Ende, d. h.  am     Eintrittsende    des Fadens, eine konische oder     trich-          terförmige        Erweiterung    4' auf, um ein Einschneiden  des Fadens in die Kante der Öffnungsmündung     zu     vermindern bzw. zu     vermeiden    und einen besseren  Einlauf des Fadens zu gewährleisten.  



  Die Röhrchen 4 können auch in der bei Loch  nadeln üblichen Weise durch Giessen der Platte 1 zu  einem Blei     vereinigt    werden. Die Längsmittellinie der  Röhrchen und die     Mittellinie    der     Platte    1 des Bleies  bilden zusammen einen spitzen Winkel.  



  Durch die vorliegende     Führungseinrichtung    sind  alle bisher bei den üblichen Lochnadeln auftretenden  Mängel und     Schwierigkeiten    vollkommen beseitigt  worden. Selbst ein schlechtes und unreines     Garn    läuft  einwandfrei, wenn es nur so fest ist, dass es die Ma  schinenbildung aushält. Verluste durch Fehler und  Stillstand der Maschine wegen gebrochener Fäden  sind auf ein Minimum     herabgesetzt    worden. Ferner  wurde erreicht, dass der Faden, da er unter     geringster     Reibung und ohne     Knickung    zur Arbeitsnadel ge  langt, sehr geschont wird.

   Die Einrichtung ermöglicht  deshalb sogar die     Verwendung    von Garnen auf Ket  tenstühlen, die sich bisher sehr schwer oder gar nicht  auf diesen verarbeiten liessen, wodurch die Herstel  lung von Ware mit     völlig    neuen     Eigenschaften    er  möglicht     wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Führungseinrichtung zum Führen der Kettfäden bei Kettenwirkmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsteil, durch welches der Faden hin durchzuführen ist, als Röhrchen (4). ausgebildet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Führungseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Eintrittsende des Röhrchens konisch erweitert ist. 2. Führungseinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass eine Anzahl von Füh rungsteilen (4) zu einem Blei vereinigt sind. 3.
    Führungseinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Röhrchenblei eine Platte (1) zum Befestigen an der Legschiene aufweist, welche Platte an ihrem unteren Ende einen abge winkelten Fortsatz (3) trägt, in dem die Röhrchen (4) angeordnet sind. 4. Führungseinrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Röhrchenblei durch Giessen der Platte (1) mit dem Fortsatz (3) herge stellt ist. 5.
    Führungseinrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (1) und der Fortsatz (3) des Röhrchenbleis als separat hergestell tes Metallstück ausgeführt und der Fortsatz mit einer Anzahl Bohrungen (5) versehen ist, in die die Röhr chen eingesetzt sind. 6. Führungseinrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Röhrchen in die Bohrungen eingelötet sind. 7. Führungseinrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittellinie der Röhr chen (4) und die Mittellinie der Platte (1) einen spit zen Winkel bilden.
CH353835D 1956-04-28 1957-03-11 Führungseinrichtung zum Führen der Kettfäden bei Kettenwirkmaschinen CH353835A (de)

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