CH353882A - Schneefanghaken - Google Patents

Schneefanghaken

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CH353882A
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CH
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snow
notch
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snow catcher
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Inventor
Rieder Ernst
Rieder Arthur
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Rieder Gebrueder
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/10Snow traps ; Removing snow from roofs; Snow melters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Buildings Adapted To Withstand Abnormal External Influences (AREA)

Description


      Schneefanghaken       Die vorliegende Erfindung     betrifft    einen Schnee  fanghaken mit     einem    am Dach     befestigbaren    Mon  tageschenkel und einem der Befestigung von Schnee  fangstangen dienenden Tragschenkel. Solche Schnee  fanghaken sind allgemein bekannt, deren Montage  schenkel an der Dachschalung oder an. Dachlatten  festgenagelt oder festgeschraubt werden kann und  deren Tragschenkel Löcher zur Aufnahme von       Schneefangstangen    aufweist.

   Der wesentliche Nachteil  dieser     Schneefanghaken    bestand darin, dass die ziem  lich langen und schweren     Schneefangstangen    ganz  von der Seite, das heisst von der Dachkante her, in  den äussersten einer Reihe von     Schneefanghaken    ein  geführt werden müssen, was schwierig und gefähr  lich ist. Auch die eventuelle Entfernung der Schnee  fangstangen aus den     Schneefanghaken    ist     mühsam.     



  Es wurde daher bereits. vorgeschlagen, die Schnee  fanghaken mit Kerben zu versehen, in welche die       Schneefangstangen    seitlich     eingeführt    werden     können.     Dabei ist es jedoch erforderlich,     Verriegelungsorgane     vorzusehen, um die     Schneefangstangen    nach     erfolgtem     Einlegen in den Kerben der     Schneefanghaken    gegen  Heraustreten zu     sichern.    Hierzu waren vor die Ker  ben schwenkbare oder schiebbare     Verriegelungs-          organe    vorgesehen, die in     Verriegelungsstellung    selbst  wieder befestigt werden müssen,

   was besonders bei  schwenkbaren     Verriegelungsorganen    einen sehr kom  plizierten     Mechanismus        erfordert.     



  Diese Nachteile sollen     beim        Schneefanghaken    gemäss  vorliegender Erfindung dadurch vermieden sein, dass  jeder Kerbe ein am Tragschenkel schwenkbar gelager  tes     Verriegelungsorgan    zugeordnet ist, und dass jede  Kerbe und das. dazugehörende     Verriegelungsorgan     derart ausgebildet sind, dass ein Öffnen des geschlos  senen     Verriegelungsorgans    durch auf die in der Kerbe  verriegelte     Schneefangstange    wirkende Kräfte aus-    geschlossen ist.

   Es genügt daher, nach erfolgtem  Einlegen der     Schneefangstangen    in die Kerben der       Schneefanghaken,    die     Verriegelungsorgane    in     ihre     Schliesslage zu drehen und sie zwecks, eventuellem  Entfernen der     Schneefangstangen    wieder in die     Ent-          riegelungsstellung    zu drehen.  



  In der Zeichnung ist ein     Ausführungsbeispiel    des       erfindungsgemässen        Schneefanghakens    dargestellt.       Fig.    1 ist eine Seitenansicht und       Fig.    2 eine Ansicht von links in     Fig.    1 des Schnee  fanghakens.  



  Der dargestellte     Schneefanghaken    hat einen aus  einem Flacheisen gebildeten Montageschenkel 1,  welcher in bekannter Weise am nicht     dargestellten     Ende Löcher aufweist, durch welche Montagenägel  oder Schrauben in die Dachverschalung oder die  Dachlatten eingelassen werden können, um den       Schneefanghaken        auf    dem Dache zu montieren. Das  nicht dargestellte Ende des     Schenkels    1 kann auch     mit     einem daran befestigten, nach unten gerichteten Nagel  versehen sein,     mittels    welchem der     Schneefanghaken     an der Dachkonstruktion verankert werden kann,  oder dieses Ende des Schenkels 1 kann gekröpft sein.

    Mit dem Schenkel 1 ist ein ebenfalls aus     einem    Flach  eisen bestehender Tragschenkel 2     mittels        einer     Schweissnaht 3 verschweisst, und zwar so, dass der  Tragschenkel und der     Montageschenkel    in senkrecht  zueinander stehenden Ebenen     liegen.    Das mit dem  Tragschenkel 2 verbundene Ende des Montageeisens  1 ist an der Stelle 4 leicht aufgebogen, so dass die  untere Kante 5 des     Flacheisens    1     beim    montierten       Schneefanghaken    nicht direkt mit dem Dachbelag in       Berührung    steht.  



  Im Tragschenkel 2     sind    zwei Kerben 6 vorge  sehen, in welche     Schneefangstangen    7 eingelegt sind.      Jeder Kerbe 6 ist eine     Verriegelungsklinke    8 zu  geordnet, welche mittels einer Niete 9 am Trag  schenkel schwenkbar     gelagert    ist. Die Kerben 6 wei  sen eine praktisch halbkreisförmige bzw. halbzylin  drische     Auflagefläche    10 für die eingelegte     zylin-          drische        Schneefangstange    auf, und die     Verriegelungs-          klinken    8 weisen eine ähnliche halbkreisförmige bzw.

    halbzylindrische     Auflagefläche    11 auf, mit welcher  sie die eingelegte     Schneefangstange    umgreifen kön  nen, wenn die     Schneefangstange    an der     Auflage-          fläche    der Kerben 6 liegen.  



  Zum     Einführen    der     Schneefangstangen    in die auf  dem Dache montierten     Schneefanghaken    werden die       Verriegelungsklinken    in die in     Fig.    1 unten darge  stellte Lage     emporgeschwenkt,    in welcher sie den  Eingang zu den Kerben 6 freigeben und somit die       Einführung    der     Schneefangstangen    in keiner Weise  behindern.

   Ist die     Schneefangstange    in die darge  stellte Lage     eingeführt,    so wird die zugeordnete     Ver-          riegelungsklinke    8 nach unten     verschwenkt    und um  greift die     Schneefangstange    7 mit ihrer halbzylindri  schen     Auflagefläche    11. Damit ist die Schneefang  stange 7 gegen jede Bewegung infolge von auf sie  wirkenden Kräften absolut gesichert.

   Wie in     Fig.    1  oben angedeutet     ist,    kann sich nämlich die Schnee  fangstange in der Kerbe infolge deren     halbzylindri-          schen    Auflagefläche 10 nur in Richtung des Pfeiles A,  oder in einem eng     begrenzten    Winkelbereich um die  Richtung des Pfeiles A bewegen.

   Anderseits gestattet  die     Verriegelungsklinke    8 infolge ihrer halbzylin  drischen     Auflagefläche    11 nur eine Bewegung der       Schneefangstange    7 in Richtung des Pfeiles B     nämlich     senkrecht zur Linie R der     Verriegelungsklinke    8 oder  in einem eng begrenzten Winkelbereich um diese  Richtung.

   Die Richtungen<I>A</I> und<I>B</I> kreuzen sich  unter einem genügend grossen     Winkel,    dass eine Be  wegung der     Schneefangstange    ausgeschlossen ist, denn  in Richtung A kann sie sich     infolge    der Klinke 8  nicht bewegen, und in Richtung B kann sie sich in  folge der halbzylindrischen     Auflagefläche    der Kerbe 6       nicht    bewegen.

   Sind die     Bewegungsmöglichkeiten    der       Schneefangstange    nicht auf die genauen Richtungen  <I>A</I> und<I>B</I> beschränkt, so sind die in Frage kommen  den     Bewegungsrichtungen    A und Bin Winkelberei  chen zu halten, die sich nicht gegenseitig über  schneiden, mit anderen Worten, die Form der Kerbe 6  soll     keine    Bewegungsrichtung zulassen, welche auch  die     Verriegelungsklinke    8 zulässt. Unter diesen Bedin  gungen     ist    Gewähr dafür geboten, dass die Schnee  fangstangen 7 bei geschlossenen     Verriegelungsklinken     8 ihre Lage nicht verlassen können.

   Werden dagegen  die     Verriegelungsklinken    8 wieder in die in     Fig.    1  unten dargestellte     Offenlage    geschwenkt, was jeder  zeit ohne weiteres möglich ist, so können die Schnee  fangstangen mühelos aus den Kerben 6     entfernt    wer  den.  



  Die beschriebene     Verriegelungsvorrichtung    für die       Schneefangstangen    ist also     zugleich    ausserordent  lich     einfach    im Aufbau und in der Bedienung und  absolut zuverlässig. Alle     Teile    des     Schneefanghakens       können als     Stanzteile    rationell und billig produziert  werden. Die Lage des Tragschenkels in der Ebene  der wirkenden Schneedrücke und seine     Verschwei-          ssung    mit der oberen Fläche des Montageschenkels  ergeben ohne weitere Verstrebungen zwischen den  beiden Schenkeln eine sehr grosse Druckfestigkeit und  Stabilität.

   Die     Aufbiegung    des Montageschenkels  an der Stelle 4 hat zur Folge, dass bei sehr grossen,  von links in     Fig.    1 gegen den Tragschenkel 2 wir  kenden     Kräfte    nicht die scharfe     Kante    5     sondern    die  gerundete Stelle 4 und somit ein wesentlich grösserer       Flächenteil    des     Montageschenkels    1 die aus dem auf  tretenden Drehmoment resultierenden Druckkräfte auf  den Dachbelag überträgt, was Beschädigungen des  Dachbelages zu vermeiden gestattet. Der beschriebene       Schneefanghaken    kann für jede beliebige Dachkon  struktion verwendet werden.

   Er kann aus     verzinktem     Eisen oder eventuell aus Kunststoff, z. B. Polyester,       Phenolharzen    oder dergleichen, bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schneefanghaken mit einem am Dach befestig- baren Montageschenkel und einem der Befestigung von Schneefangstangen dienenden Tragschenkel, wo bei der Tragschenkel mindestens eine Kerbe auf weist, in welche eine Schneefangstange seitlich ein- geführt und durch ein Verriegelungsorgan gegen Aus treten aus der Kerbe gesichert werden kann, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Kerbe ein am Tragschenkel schwenkbar gelagertes Verriegelungsorgan zugeordnet ist,
    und dass jede Kerbe und das dazugehörende Verriegelungsorgan derart ausgebildet sind, dass ein Öffnen des geschlossenen Verriegelungsorgans durch auf die in der Kerbe verriegelte Schneefangstange wirkende Kräfte ausgeschlossen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Schneefanghaken nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, d'ass sowohl die Kerbe als auch das Verriegelungsorgan so ausgebildet und zuein ander angeordnet sind, dass das geschlossene Verriege- lungsorgan und die Kerbe nur je eine Bewegung der Schneefangstange innerhalb je eines von zwei sich nicht deckenden Winkelbereichen gestatten, zum Zwecke,
    jede Bewegung der Schneefangstange ent weder durch das Verriegelungsorgan oder aber durch die Kerbe zu verhindern. 2. Schneefanghaken nach Unteranspruch 1, für mindestens eine zylindrische Schneefangstange, da durch gekennzeichnet, dass die Kerbe des Trag schenkels und eine Kerbe des Verriegelungsorgans mindestens halbzylindrische Auflageflächen für die Schneefangstange aufweisen, aus welcher die Schnee fangstange nur in einer bestimmten Richtung austreten kann.
    3. Schneefanghaken nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass seine beiden Schenkel aus Flacheisen bestehen, die in senkrecht stehenden Ebenen liegen. 4. Schneefanghaken nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Montageschenkel an seinem mit dem Tragschenkel verbundenen Ende gegen den Tragschenkel hin gebogen ist, derart, dass seine untere Endkante nicht direkt auf den Dach belag aufliegen kann. 5. Schneefanghaken nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass er aus Kunststoff besteht.
CH353882D 1957-03-09 1957-03-09 Schneefanghaken CH353882A (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0594948A1 (de) * 1992-10-24 1994-05-04 Rudolf Dipl.-Ing. Treiber Klemmlasche für Dachaufbauten
EP0669436A1 (de) * 1994-02-23 1995-08-30 Ferdinand Steffen Auf einem Gebäudedach befestigbare Haltevorrichtung für ein Absturzsicherungsgerüst
AT12930U1 (de) * 2011-10-04 2013-02-15 Prefa Aluminiumprodukte Gesmbh Träger zur befestigung von schneefangeinrichtungen od. dgl. an dächern
DE102022121792A1 (de) 2021-08-31 2023-03-02 Fleck Gesellschaft mit beschränkter Haftung Universelle Schneefangstütze und Schneebremssystem

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