CH353905A - Verfahren zur Registrierung von Informationen - Google Patents

Verfahren zur Registrierung von Informationen

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CH353905A
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CH
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Inventor
Eric De Neergaard Leif
Original Assignee
Neergaard Trust
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B11/00Measuring arrangements characterised by the use of optical techniques
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D9/00Recording measured values
    • G01D9/02Producing one or more recordings of the values of a single variable
    • G01D9/10Producing one or more recordings of the values of a single variable the recording element, e.g. stylus, being controlled in accordance with the variable, and the recording medium, e.g. paper roll, being controlled in accordance with time

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Recording Or Reproducing By Magnetic Means (AREA)

Description


  Verfahren     zur    Registrierung von     Informationen       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Registrie  rung von Informationen, bei welchem mindestens eine  eine Informationsgrösse enthaltende Spur auf einem  bewegten     Registrierträger    aufgezeichnet wird.  



  Dieses Verfahren zeichnet sich erfindungsgemäss  dadurch aus, dass man charakteristische Werte dieser  Grösse in jedem Augenblick in proportionale Phasen  verschiebungen umsetzt und mittels letzterer der ge  nannten Spur während ihrer Aufzeichnung     transver-          sale    Verschiebungen erteilt, welche den momentanen  charakteristischen Werten der Informationen entspre  chen.  



  Vorzugsweise wird man die Phasenverschiebungen  zwischen elektrischen Wechselspannungen benützen,  in welche man die Werte der Informationen umsetzt,  doch kann man prinzipiell auch andere, z. B. aku  stische, Signale verwenden.  



  Viele Formen von     Informationen    können übersetzt  werden in elektrische Phasenverschiebungen, deren  Grösse und Vorzeichen     (1-    oder-) in jedem Moment  die genaue Grösse bzw. das Vorzeichen von irgend  einer messbaren Menge oder Eigenschaft darstellen  kann.  



  Beispielsweise kann bei bevorzugten Anwendun  gen des Verfahrens durch Benützung von wohl  bekannten Phasenschiebern verschiedener Arten,  wenn man von     Informationen,    die charakteristische  Werte einer Maschine, wie die Geschwindigkeit, die  Richtung, die Grösse der Verschiebung eines beweg  lichen Gliedes, z. B. eines     Drehbankschlittens,    betref  fen, ausgeht, erreicht werden, dass eine Wechselspan  nung längs einer Zeitachse verschoben wird um Be  träge und in einer Richtung, die genau denjenigen  der Informationsgrösse (im letztgenannten Falle z. B.  der Bewegung des Schlittens) entsprechen.

   Auch an  dere Arten von     Informationen    können in elektrische  Phasenverschiebungen     übersetzt    werden, welche fest-    gehalten oder kontinuierlich um geeignete Beträge  verändert werden können.  



  So kann die momentane Grösse einer messbaren  Eigenschaft oder Menge von Materie oder Energie,  sowie zum Beispiel Geschwindigkeit, Feuchtigkeit,       Durchflussmenge,    Spannung, Stromstärke usw., durch  verschiedene Typen von Wandlern und Phasen  schiebevorrichtungen umgesetzt werden in proportio  nale Phasenverschiebungen.  



  Ähnlich können viele mathematischen Funktio  nen,     Kurven    und dergleichen von Punkt zu Punkt  dargestellt werden durch die Verschiebung einer  Wechselspannung längs einer Zeitachse um propor  tionale Beträge.  



  Die hier geoffenbarte     Technik    ist - wie gezeigt  werden wird - sehr geeignet, um die oben beschrie  benen Formen von Informationen auf verschiedenen  Typen von     Registrierträgern    zu registrieren, so dass zu  jeder späteren Zeit aus den Aufzeichnungen die Phase  reproduziert werden kann, welche für jeden Augen  blick des Aufzeichnungsvorgangs die registrierte  Grösse treu wiedergibt.  



  Durch Benützung der     Erfindung    kann eine sehr  grosse Menge von registrierten Informationen in einem  oder mehreren sehr kurzen Kanälen auf einem     Regi-          strierträger    aufgezeichnet werden.  



  Wenn zum Beispiel die zu einer späteren Zeit ge  wünschte Verschiebung eines Werkzeugelementes  einer Maschine unter Benützung der Erfindung auf       einem    magnetisierten Band registriert wird, so genü  gen beispielsweise nur     2-cm-Bandlänge    für jede     1-cm-          Bewegung    des Elementes. Dies ergibt grosse Kosten  ersparnisse und     ermöglicht    sehr niedrige Band  geschwindigkeiten während der reproduzierten Zy  klen und die Speicherung von grossen Informations  mengen auf einem kleinen Speicherrad.      Durch Benützung der Erfindung können magne  tische     Registrierträger,    wie z.

   B.     magnetisierbares     Band, in solcher Weise mit     Registrierungen    versehen  werden, dass die Grösse von jedem     reproduzierten     Signal in vielen Fällen mehrere hundert Male grösser  ist als bei auf     übliche    Weise mit     Registrierungen        ver-          sehenen        Magnetbändern.     



  Die hier beschriebene Technik erlaubt es, auf  einem     Registrierträger        Registrierungen    in einem sehr  grossen Bereich von     Registriergeschwindigkeiten    auf  zuzeichnen. So kann beispielsweise auf einem magne  tischen Bande     registriert    werden, während es an den       Regictriermitteln    mit einer Geschwindigkeit von 1 cm  pro Sekunde oder sonst nach dem Wunsche des Be  nützers vorbeigezogen wird, z. B. mit einer Geschwin  digkeit von 0,1 Meter pro Sekunde.  



  Darüber hinaus kann das Band unter gewissen     Be-          dingungen    durch den Benützer während eines     Regi-          strierzyklus    angehalten werden ohne Verlust an auf  gezeichneter Signalstärke.  



  Durch Benützung der     vorliegenden    Erfindung  können     Registrierträger    auf solche Weise mit Regi  strierungen versehen werden, dass während des Wie  dergabezyklus der     Registrierträger    in einem sehr gro  ssen Geschwindigkeitsbereich an dem Wiedergabekopf  verschoben werden kann ohne jegliche     Veränderung     in der Stärke des wiedergegebenen Signals.  



  Der     Registrierträger    kann sogar     ruhen    ohne jeg  liche Abnahme des wiederzugebenden Signals.  Andere Zwecke der Erfindung, welche äusserst       nützlich    sind, werden sich aus dem Studium der fol  genden Beschreibung und der Figuren ergeben, in  welchen:       Fig.    1     eine    schematische Darstellung einer     Aus-          führungsform    einer Einrichtung zur     Durchführung    der  Erfindung ist, bei welcher ein     Lichtfluss    zum Regi  strieren verwendet wird.  



       Fig.    2 ist ein Typus von     Lichtflussunterbrecher,     der in der Vorrichtung nach     Fig.    1 verwendet ist.       Fig.    3 ist ein Teil des in     Fig.    2 gezeigten Licht  flussunterbrechers, ein Teil eines photographischen  Filmes, der als     Signalregistrierträger    dient, und eine       Blendenplatte,    die zur     Steuerung    des auf gewisse  Zonen des     Filmes    fallenden     Lichtflusses    dient.  



       Fig.    4 stellt schematisch eine andere Ausführungs  form einer Einrichtung zur     Durchführung    der Erfin  dung dar, welche einen magnetischen Fluss zur Regi  strierung verwendet.  



       Fig.    5 zeigt eine Endansicht von gewissen     Regi-          strierelementen    für die in     Fig.    4 gezeigte Vorrichtung.       Fig.    6 ist eine Seitenansicht der zwei in     Fig.    5 ge  zeigten Elemente.  



       Fig.    7 ist eine Draufsicht auf einen Abschnitt eines  magnetisierten Bandes, das als     Registrierträger    be  nützt wird, und auf gewisse drehbare Glieder, die in  der     Vorrichtung    nach     Fig.    4 benützt werden.  



       Fig.    8 ist eine Darstellung von einem Paar von  magnetischen Elementen, die in der Vorrichtung nach       Fig.    4 benützt werden, und         Fig.9    zeigt ein Element, das im magnetischen  Kreis mit den Elementen nach     Fig.    8 verwendet wird.  



  <I>Beschreibung eines einen</I>     Lichtfluss   <I>benützenden</I>       Registriergerätes          Fig.    1 zeigt schematisch eine     Registriervorrich-          tung,    bei welcher ein     Lichtfluss    zur Registrierung ver  wendet wird. Eine dünne kreisförmige Scheibe 1, die  zur Unterbrechung des     Lichtflusses    dient, besteht aus  Glas oder anderem geeignetem, durchsichtigem, op  tisch klarem Material und ist zentrisch auf dem Ende  der     Rotorwelle    2 eines zweipoligen Synchronmotors 3  montiert.

   Die Wicklungen dieses Motors werden mit  Wechselspannung von einer mit R bezeichneten Quelle  erregt, die in     Fig.    1 rechts unten dargestellt ist. Für  die folgende Beschreibung soll beispielsweise ange  nommen werden, dass die     Wechselstromquelle    R eine  Spannung von 220 Volt bei 50     Hertz    aufweist wie  bei üblichen     Stromverteilungsnetzen,    doch dies ist  keineswegs notwendig. Eine Spannung mit dieser     50-          Hertz-Frequenz    wird im folgenden als Zeitbezugs  spannung bezeichnet, da diese Frequenz als eine Zeit  achse benützt wird, mit welcher Phasenverschiebun  gen eines variablen Signals, das später beschrieben  werden soll, gemessen werden.

   Die Wicklungen des  zweipoligen Synchronmotors 3 werden während des  ganzen     Registriervorganges    immer mit der Wechsel  spannung von 50     Hertz    und 220 Volt der Quelle R  erregt. Da der Motor zwei Pole hat, so wird die  Scheibe sich mit einer Geschwindigkeit von 50     Um-          drehungen/Sekunde    in genauem     Synchronismus    mit  der Frequenz des dem Motor     zugeführten    Stromes  drehen.  



       Fig.2    zeigt schematisch eine einzelne archime  dische Spirale mit mehreren Windungen. Die Spirale  ist lichtundurchlässig und auf der untern     Oberfläche     der Scheibe 1 auf photographischem oder anderem  geeignetem Wege aufgebracht.  



       Fig.    3 zeigt ein Bruchstück der Scheibe 1 mit die  ser Spirale in grösserem     Massstabe.    Es soll angenom  men werden, dass die Ganghöhe und die Breite der       Spiralwindungen    2 mm bzw. 1 mm betragen. Infolge  dessen wird die Breite der Windungen der durchsich  tigen Spirale 7, welche die Windungen der licht  undurchlässigen Spirale 5 voneinander trennen, eben  falls 1 mm betragen.  



  Eine Blende 8, die vorzugsweise aus dünnem  Stahl besteht, ist über der Scheibe 1 und über einem  Film 9 in einer Stellung gehalten, die in     Fig.    1 und 3  gezeigt ist. Ein kleiner Abstand ist zwischen der  Blende 8 und der Scheibe 1 vorhanden. Zwei iden  tische Belichtungsschlitze 10 und 11, jeder zum Bei  spiel 1 mm breit und 6 mm lang, sind in der Blende 8  vorgesehen.  



  Ein     Bruchstück    des     Filmes    9 ist in     Fig.    3 gezeigt.  Bei vielen Anwendungen der Erfindung kann es sich  um einen üblichen     Kinofilm    von 16 mm oder 35 mm  Breite handeln. Dieser Film ist der     Registrierträger     der Vorrichtung. Der     Film    wird während der Regi  strierung durch irgendwelche geeignete, nicht gezeigte      Mittel     abwärtsgezogen    in Richtung des in     Fig.    3 ge  zeigten Pfeiles, so dass er an den Belichtungsschlitzen  10 und 11 vorbeikommt, welche die     Registrierstellen     der Vorrichtung sind.

   Ein kleiner, in     Fig.    1 sichtbarer  Abstand wird zwischen der Scheibe 1 und der oberen,  lichtempfindlichen Oberfläche des Filmes 9 einge  halten.  



  Die Schlitze 10 und 11 werden gleichförmig be  leuchtet durch     stroboskopische    Lampen 12 bzw. 13.  Lampen dieser Art werden oft benützt, um peri  odische Lichtblitze auf vollständig gesteuerte Weise  zu erzeugen. Die Dauer eines jeden Lichtblitzes ist  von wenigen Mikrosekunden. Der Zeitpunkt jedes  Lichtblitzes kann leicht     gesteuert    werden durch eine  geeignete elektronische Schaltung, die zum Beispiel  mit einer zeitbestimmenden Wechselspannung von  50 Hertz so erregt wird, dass die Lampe jedesmal  dann einen Lichtblitz aussendet, wenn die Welle der  zeitgebenden Spannung eine neutrale Achse so kreuzt,  dass die momentane Spannung von einem negativen  auf einen positiven Wert übergeht.

   Dieser auf der neu  tralen Achse der     zeitbestimmenden    Wechselspannung  gemessene Punkt wird im folgenden. als der     Aufblitz-          punkt    bezeichnet. Unter diesen Umständen wird eine  solche Lampe also 50 zeitlich genau festgelegte Licht  impulse pro Sekunde abgeben. Ein Lampentyp, der  für diesen Zweck in der Vorrichtung nach     Fig.    1 be  nützt werden kann, ist zum Beispiel der  Typ S 413       Strobotron ,    der durch die Sylvania     Electric        Com-          pany,    1740     Broadway,    New York, USA,     geliefert     wird.  



  Die Zeitfestlegung der Lichtemission durch die  Lampe 12 wird durch einen elektronischen Zeitfest  leger 14 über elektrische Leitungen 15 und 16 ge  steuert. Eine zeitfestlegende Wechselspannung, welche  die genannte Bezugsfrequenz aufweist,     wird    diesem       Zeitfestleger    durch Leitungen 17 und 18 von der  Quelle R zugeführt.  



  Ein elektromechanischer Phasenschieber 22 ist in       Fig.    1 schematisch dargestellt. Dieser Phasenschieber  kann eine Gruppe von nicht gezeigten     Statorwicklun-          gen    aufweisen und eine zentral angeordnete, verdreh  bare Spule, die ebenfalls nicht gezeigt ist. Diese Spule  erzeugt eine pulsierende     EMK    in ihren Windungen,  wenn die     Statorwicklungen    mit einem geeigneten,  mehrphasigen Wechselstrom von einer entsprechen  den     Wechselstromquelle    aus erregt werden. Die dreh  bare Spule ist auf einer Welle 26 montiert, die in  Lagern von niedriger Reibung     gelagert    ist.

   Ein Paar  von Schleifringen und von Bürsten (nicht gezeigt)  dient zur Abnahme der Wechselspannung von der  drehbaren Spule. Obwohl dies nicht gezeigt ist, wird  es verständlich sein, dass eine Quelle von geeignetem,  mehrphasigem Wechselstrom in der in     Fig.    1 illu  strierten Vorrichtung vorgesehen ist, deren Frequenz       z?i    jeder Zeit genau mit derjenigen der     50-Hertz-          Bezugsspannung    von der Quelle R übereinstimmt.

    Die Frequenz der von der pulsierenden     EMK    erzeug  ten Ausgangsspannung des Phasenschiebers 22, wel  che im folgenden als die phasenvariable Spannung    bezeichnet wird, hat infolgedessen eine Frequenz von  genau 50     Hertz,    wenn die drehbare Spule     ruht.    Die  elektrische Wirkungsweise des Phasenschiebers 22 ist  so, dass seine     phasenvariable    Ausgangsspannung zur  Bezugsspannung in der Phase verschoben wird um  einen Betrag, der in jedem Augenblick nach Grösse  und Richtung (voreilend oder nacheilend bzw. +  oder -) genau proportional ist zu der Grösse der  Verdrehung bzw. der Drehrichtung der drehbaren  Spule. Ein Handrad 25 sitzt fest auf der Welle 26.

    Durch Drehen dieses Handrades     kann    die Phase der  phasenvariablen Spannung in     vorausbestimmter    Weise  verschoben werden. So kann eine Verdrehung dieses  Handrades um zum Beispiel 30 geometrische Grade  in einer entsprechenden Richtung eine Phasenver  schiebung um genau 30 elektrische Grade im voreilen  den Sinne (+) gegenüber dem Bezugssignal zur Folge,  haben, während eine identische Verdrehung des  Handrades in der entgegengesetzten Richtung eine  Phasenverschiebung von 30 elektrischen Graden im  nacheilenden Sinne (-) zur Folge haben wird.  



  Die phasenvariable Spannung vom Phasenschieber  wird durch Leiter 23 und 24     einem    elektronischen       Zeitfestleger    19 zugeführt, welcher dem     Zeitfestleger     14 gleich sein kann. Die Ausgangsspannung des     Zeit-          festlegers    19 wird durch elektrische Leiter 20-21  einer     stroboskopischen    Lampe 13 zugeführt, welche  der Lampe 12 gleich sein kann. Der     Aufblitzpunkt     der Lampe 13 kann somit in genauer     übereinstim-          mung    mit jeder Phasenverschiebung, die der phasen  variablen Spannung durch Verdrehung des Handrades  25 des Phasenschiebers 22 erteilt wird, verändert  werden.

           YYirkungsweise   <I>des einen</I>     Lichtfluss        benützenden          Registriergerätes     Die elektrischen Wicklungen des Motors 3, der  elektronische     Zeitfestleger    14 und die     Statorwicklun-          gen    des Phasenschiebers 22 werden mit elektrischen  Strömen erregt, deren Frequenzen und Phasen zu  allen Zeiten in einer festen Beziehung     zueinander    ste  hen. Wenn die Scheibe 1 beobachtet wird, wenn sie  von der Lampe 12 beleuchtet wird, so scheint sie       dauernd        stillzustehen,    obwohl sie in Wirklichkeit 50  Umdrehungen pro Sekunde ausführt.

   Dies ist eine  Folge der     stroboskopischen    Wirkung der periodischen  Lichtimpulse, die von der Lampe in genauem Syn  chronismus mit der Drehung der Scheibe ausgesendet  werden.  



  Durch diese     stroboskopische    Wirkung wird im  Bereiche des Belichtungsschlitzes 10 ein Muster er  zeugt, das aus alternierenden, undurchsichtigen und  durchsichtigen Abschnitten der Spiralen 5 und 7 be  steht. Dieses Muster ist zu jeder Zeit statisch, da die  Zeitfestlegung der von der Lampe 12 ausgesendeten  Lichtblitze mit der Drehung der Scheibe 1 synchron  ist. Auf diese Weise wird eine Reihe von parallelen,       belichteten    Spuren 7a photographisch längs des Ka  nals R'     (Fig.    3) aufgezeichnet. Dieser Kanal wird in  der Folge als Bezugskanal bezeichnet.

   Der Teilungs-      abstand der     unbelichteten    Spuren 5a ist gleich der  Ganghöhe der undurchsichtigen Windungen der Spi  rale 5, und ihre Breite ist gleich der Breite dieser  undurchsichtigen Windungen. Die längs des Bezugs  kanals aufgezeichneten Spuren sind wie gezeigt im  wesentlichen     zu    den Kanten des     Filmes    9 parallel.  



  Der oben in     Fig.    2 sichtbare Pfeil soll die tatsäch  liche Richtung angeben, in welcher die Scheibe 1  durch den Motor 3 mit einer Geschwindigkeit von  50 Touren/Sek. angetrieben wird, während der hori  zontale Pfeil die Richtung angibt, in welcher die Win  dungen tatsächlich längs der Schlitze 10 und 11 mit  einer Geschwindigkeit von 50 Teilungsabständen pro  Sekunde verschoben werden.

   In jedem der nachfolgen  den Beispiele der Wirkungsweise der     Registriervor-          richtung    wird angenommen, dass jede Phasenverschie  bung der phasenvariablen     Spannung        im    voreilenden  Sinne (+) zur Folge hat, dass das im Schlitz 11 er  scheinende Muster um einen dieser Verschiebung pro  portionalen Betrag längs des Schlitzes von rechts  nach links verschoben wird, während jede Phasen  verschiebung des variablen Signals im nacheilenden  Sinne     (-)    eine Verschiebung des Musters in der       entgegengesetzten    Richtung, also von links nach  rechts, verursacht.

   Ein Muster, das dem im Belich  tungsschlitz 10 erscheinenden Muster gleich ist, er  scheint im Schlitz 11 jedesmal, wenn die Lampe 13  einen     stroboskopischen    Lichtimpuls aussendet. Die  Augenblicke, in welchen die Lampe 13     aufblitzt,    kön  nen jedoch genau proportional mit jeder Phasenver  schiebung     verändert    werden, die der phasenvariablen       Spannung    durch geeignete Drehung der Welle 26 des  Phasenschiebers 22 erteilt wird.

   So entspricht jeder  Phasenverschiebung der phasenvariablen Spannung  eine derselben     proportionale    Verschiebung des Mu  sters im Schlitz 11 in einer Richtung parallel     zur     Länge des Schlitzes bzw.     transversal    zur Längsachse  des     Filmes    9.  



  Solange die Phase der phasenvariablen Spannung  fest ist, wird eine Reihe von unbelichteten und belich  teten Spuren 5b und<I>7b</I> längs des Kanals<I>V</I> aufge  zeichnet (der in der Folge als variabler Kanal bezeich  net wird), welche Spuren genau parallel sind     zu    den  längs des Bezugskanals R' aufgezeichneten Spuren.  Wenn durch Drehung der Welle 26 um 90  in einer  geeigneten Richtung die Phase der phasenvariablen  Spannung 90 elektrische Grade im nacheilenden Sinne  (-) verschoben wird, wird das Muster sich längs des  Schlitzes 11 von links nach rechts verschieben um  einen Betrag von
EMI0004.0020  
   Teilungsabstand     bzw.     von 0,25 X 2 mm = 0,5 mm.

   Umgekehrt wird bei       einer    Phasenverschiebung von 90 elektrischen Graden  im voreilenden Sinne (+) das Muster um einen Betrag  von 0,5 mm von rechts nach links längs des Schlitzes  11 verschoben werden.  



  Eine Phasenverschiebung von 90 elektrischen  Graden des variablen Signals im nacheilenden Sinne  () verursacht somit eine Verschiebung der belich  teten Spuren 7b auf die Spuren des Bezugskanals R'    hin um einen Betrag von 0,5 mm, während eine glei  che Phasenverschiebung, aber im voreilenden Sinne       (+),    eine Verschiebung um denselben Betrag, aber  von der Bezugsspannung weg, verursacht. Wenn der  phasenvariablen Spannung keine weitere Phasenver  schiebung erteilt wird, werden die nacheinander be  lichteten Zonen Spuren 7b bilden, die zu den Spuren  des Bezugskanals R' genau parallel sind.  



  Wie oben gezeigt und erläutert, werden somit die  Spuren gleichzeitig mit dem photographischen Aufzeich  nen längs des variablen Kanals V physisch verschoben  um Beträge und Richtungen     (transversal    zur Längs  achse des Kanals gemessen), die proportional zur  Grösse und zum Vorzeichen (+ oder -) jeder der  phasenvariablen Spannung erteilten Phasenverschie  bung sind. Da die Frequenz einer Wechselspannung der  Geschwindigkeit der Phasenänderung entspricht, wer  den Änderungen der phasenvariablen Spannung über  oder unter die     50-Hertz-Frequenz    zur Folge haben,  dass die belichteten Spuren im Augenblick ihrer photo  graphischen Aufnahme in bezug auf die Längsachse  des Kanals V eine Neigung haben, welche der Grösse  der Frequenz in jedem Moment proportional ist.  



  Wenn zum Beispiel die normale     50-Hertz-Fre-          quenz    der phasenvariablen Spannung auf 52 Hertz  vergrössert wird (durch gleichmässige Drehung der  Welle des Phasenschiebers 22 mit einer Geschwindig  keit von 2 Touren /Sek. in einer geeigneten Richtung),  wird die Lampe 13 52 zeitlich genau festgelegte Im  pulse pro Sekunde aussenden. Die     stroboskopische     Beleuchtung der Fläche des Schlitzes 11 wird das in  dem Schlitz erscheinende Muster von rechts nach  links längs des Schlitzes verschieben mit einer Ge  schwindigkeit von zwei     Teilungsabständen/Sek.    bzw.  von 2 X 2 = 4 mm/Sek. Wir nehmen beispielsweise  an, dass der Film 9 zugleich unter dem Schlitz 11 mit  einer Geschwindigkeit von 40 mm/Sek. verschoben  wird.

   Dann werden gewisse Zonen auf 40 mm Film  länge sukzessive 52 Lichtimpulsen von Lampe 13 aus  gesetzt sein. Während dieser Zeit wird jedoch das  Muster um zwei Teilungsabstände oder genau 4 mm  verschoben werden, so dass jede belichtete Zone des  Filmes unter dem Schlitz 11 sukzessive von rechts  nach links längs des Belichtungsschlitzes um einen  Betrag von verschoben wird, wobei 4 die Grösse  der     transversalen   
EMI0004.0031  
   Verschiebung des Musters, ausge  drückt in mm, und 52 die Zahl der Lichtimpulse der  Lampe 13 pro Sekunde ist.  



  Aus obiger Beschreibung geht hervor, dass jeg  liche Phasenlage oder     Frequenzänderung    einer phasen  variablen Spannung in bezug auf eine Bezugsspan  nung durch physische Verschiebung bzw. die Neigung  von Spuren dargestellt wird, wenn dieselben photo  graphisch so registriert werden, dass ihre Grösse und  Verschiebungsrichtung     transversal    zur Bewegungsrich  tung des     Registrierträgers    (z. B. ein Film) die Grösse  und Richtung der Phase in jedem Augenblick dar  stellt.

        Es ist hervorzuheben, dass schon allein     Änderun-          gen    der Phasenbeziehungen zwischen phasenvariabler  Spannung und Bezugsspannung     transversale    Verschie  bungen der Spuren um proportionale Beträge verur  sachen. Es ist ersichtlich, dass es bei der gerade be  schriebenen     Registriervorrichtung    durch diese     Art    der  Technik möglich ist, die Grösse von Phasen- und     Fre-          quenzdifferenzen    zwischen einer phasenvariablen  Spannung und einer Bezugsspannung zu registrieren,  ohne die Notwendigkeit, tatsächliche Frequenzen  längs der Länge des     Registrierträgers,    z.

   B. einen Ab  schnitt eines photographischen Filmes, auf demselben  zu registrieren. Durch die vollständige     Eliminierung     der Notwendigkeit, Frequenzen an sich längs der  Länge des     Registrierträgers    auf demselben zu regi  strieren, ist es möglich, eine sehr grosse Informations  menge auf einen kurzen Filmabschnitt oder einer an  deren Form von     Registrierträgern    zu komprimieren.  



  Es ist ersichtlich, dass photographische Entwick  lungsgeräte benützt werden müssen, um den belich  teten Film geeignet zu behandeln und zu trocknen.  Der Einfachheit halber sind keine optischen Systeme,  lichtdichte Kammern,     Filmantriebe    oder elektronische  Schaltungen in den     Fig.    1 bis 3 dargestellt worden.  



  <I>Beschreibung eines einen magnetischen Fluss</I>  <I>benützenden</I>     Registriergerätes          Fig.    4 bis 9 illustrieren eine     Registriervorrichtung,     mit welcher Informationen, die durch Änderungen in  der Phase von einem oder mehreren Signalen dar  gestellt werden, auf einem einzigen     Registrierträger,     wie zum Beispiel einem     magnetisierbaren    Band, regi  striert werden können.  



       Fig.    4 ist eine schematische Darstellung     eines    voll  ständigen     Registriergerätes    von magnetischem Typus.  Ein zweipoliger Synchronmotor 30 wird beispielsweise  mit Wechselspannung von 50 Hertz und 220 Volt von  einer Quelle R erregt. Die Frequenz dieser Spannung  ist, wie nachfolgend erläutert wird, die Bezugsfre  quenz. Daher wird die Spannung mit dieser     50-Hertz-          Frequenz    als die Bezugsspannung bezeichnet werden.  Wie in     Fig.    4 dargestellt, ist die     Rotorwelle    31 dieses  Motors nach links verlängert.

   Drei gleich weit von  einander distanzierte     Flussverteiler    32, 33 und 34 sind  auf der Wellenverlängerung     festmontiert.     



  Direkt unter den     Flussverteilem    32, 33 und 34  befinden sich drei identische     Registrierkopfgehäuse     37, 38 und 39. Der     Registrierkopf    im Gehäuse 39  wird während der Registrierung     dauernd    mit einem  Bezugssignal aus der Quelle R gespeist. Der magne  tische     Registrierkopf    im Gehäuse 37 wird vom Pha  senschieber 43 über die Leiter 47 und 48 erregt, wäh  rend der.     Registrierkopf    im Gehäuse 38 erregt wird  durch das Ausgangssignal eines Phasenschiebers 42,  das ihm durch Leiter 45 und 46 zugeführt wird.

   Für  die Zwecke der Beschreibung wird     angenommen,    dass  die Konstruktion und die allgemeine elektrische Wir  kungsweise dieser beiden Phasenschieber gleich der  jenigen des Phasenschiebers 22     (Fig.    1) ist, der beim  photographischen     Registriergerät    benützt wird.    Die     Statorwicklungen    (nicht     gezeigt)    der Phasen  schieber 42 und 43 werden während der Registrie  rung mit geeignetem mehrphasigem Wechselstrom von  einem     Mehrphasengenerator    44 oder einer anderen  passenden Quelle gespeist. Der Generator 44 wird  durch einen Wechselstrom von 50 Hertz von- der  Quelle R angetrieben.

   Es ist zu verstehen, dass die  Frequenz der mehrphasigen Erregung der     Statoren     der Phasenschieber in jedem Moment dieselbe ist wie  diejenige der     Bezugsspannung.     



  Ein rundes Handrad 52 ist fest auf der Welle 51  des Phasenschiebers 42     montiert.    Ein zweites, ähn  liches Handrad (nicht gezeigt) ist auf der Welle 53  des Phasenschiebers 43 montiert.  



       Fig.    5 ist eine Endansicht des im Gehäuse 39 mon  tierten magnetischen     Registrierkopfes    und des magne  tisch mit demselben zusammenarbeitenden     Flussver-          teilers    34.     Fig.    6 ist eine Seitenansicht dieses Vertei  lers und des     in        Fig.    5 gezeigten     Registrierkopfes.    Das  Gehäuse 39 besteht aus nichtmagnetischem Material  wie Messing oder Aluminium. Eine zur Achse der       Welle    31 parallele Bohrung ist durch dasselbe vor  gesehen.

   Ein aus     Fig.    5     klar        ersichtlicher        Schlitz    geht  durch den oberen Teil des Gehäuses 39 parallel zur  Bohrung.  



  Eine magnetische Vorrichtung ist in das Gehäuse       eingepresst.    Die magnetische Vorrichtung weist     lamel-          lierte    Elemente 57, 58, 59 und 60 sowie ein verti  kales     Registrierelement    61 auf, das aus     dünnem        Sili-          ziumstahl    oder     ähnlichem    Material besteht, das in  hochgradig magnetischen Vorrichtungen, wie zum  Beispiel Transformatoren usw., benutzt wird.     Fig.    8  ist eine perspektivische Ansicht der Elemente 57 und  59.

   Die Elemente 58 und 60 sind so gebogen, dass  sie auf die Innenseite der Elemente 57 und 59 passen,  wie in     Fig.    5 gezeigt ist.     Fig.    9 ist eine perspektivische  Darstellung des     Registrierelementes    61. Der obere  Rand 61a dieses     Registrierelementes    hat dieselbe  Länge wie die nach oben gebogenen Ränder 57a und  59.a der Elemente 57 und 59 und die     ähnlichen    Rän  der der Elemente 58 und 60. Der untere horizontale  Abschnitt des     Registrierelementes    ist zwischen die       zwei    unteren vertikalen Schenkel 57b und 59b der  Elemente 57 und 59 gepresst, wie in     Fig.    5 gezeigt ist.

    Ein Band 40 wird quer über den oberen Teil des  Gehäuses gezogen, in Kontakt     mit    dem oberen hori  zontalen Rand 61a des     Registrierelementes    61 und  mit den oberen     Rändern    der lamellierten Elemente  57, 58, 59 und 60, wie in     Fig.    5 gezeigt ist. Dieser  obere     horizontale    Rand wird nachfolgend als     Regi-          strierpol    bezeichnet.

   Eine     Registrierspule    56     (Fig.    5  und 6), die aus vielen Drahtwindungen besteht, ist  um den     vertikalen    Schenkel des     Registrierelementes     61 gewickelt und wird mit der     50-Hertz-Bezugsspan-          nung    von der Quelle R über elektrische Leitungen 41  und 41a gespeist. Ein mit 50 Hertz pulsierendes Ma  gnetfeld wird so in dem Körper des     Registrierelemen-          tes    erzeugt.  



  Der     Flussverteiler    34     (Fig.    5 und 6) besteht aus       einem    mit Aussengewinde versehenen Zylinder, der      zum Beispiel aus den unter den Markenbezeichnungen        Mümetall     oder      Permalloy     bekannten Materialien  oder ähnlichen Materialien von hoher     Permeabilität     bestehen kann. Für die Zwecke der Beschreibung  wird angenommen, dass die Ganghöhe P und die Grat  breite C des Gewindes 1 mm bzw. 0,4 mm betragen.  Die     Flussverteiler    32 und 33 sind dem     Flussverteiler     34 gleich.

   Die drei     Flussverteiler    sind koaxial auf der  Welle 31 des Motors 30 festmontiert und voneinan  der distanziert, wie in den     Fig.    4 und 7 gezeigt ist.  



       Fig.    5 zeigt, dass eine vertikale Ebene, die durch  die Rotationsachse des Verteilers 34 geht, auch durch  das vertikale     Registrierelement    61 geht. Diejenigen  Abschnitte der     Verteilergewindegänge,    die unmittel  bar über dem     Registrierpol        liegen,    werden kontinuier  lich und     gleichmässig    verschoben mit einer Geschwin  digkeit von 50     Ganghöhen/Sek.    in einer Richtung par  allel zur Länge der     Registrierlippe.     



  Ein     Registrierträger,    welcher für die Zwecke der  Beschreibung als ein Band 40 angenommen wird,  wird während der Registrierung     abwärtsgezogen,    wie  in     Fig.    7 durch einen Pfeil angedeutet ist. Dieses Band  kann aus irgendwelchem Material bestehen, das in den  hochgradig magnetischen     Registriersystemen    benützt  wird, sowie gewisse Typen von rostfreiem Stahl, mit  Eisenoxyd überzogene     Kunststoffbänder    usw.

   Obwohl  dies hier nicht dargestellt ist, können viele Typen von       Bandaufbewahrungs-    und Bandantriebssystemen be  nützt werden, um das Band während der Registrie  rung mit vorbestimmten Geschwindigkeiten an dem       Registrierpol    des     Registrierkopfes    vorbeizuführen.  



  Aus     Fig.    4, 5 und 6 ist ersichtlich, dass ein Spalt  zwischen den     Flussverteilern    32, 33 und 34 und den       Registrierkopfgehäusen    37, 38 und 39 vorgesehen ist.  Das Band 40 wird durch diesen     Spaltgeführt,    dessen  Breite, die minimal ist, zeitlich konstant gehalten  wird.

   Diejenigen Abschnitte der Gewinderippen, die  sich unmittelbar über der magnetischen Vorrichtung  (mit den     lamellierten    Elementen 57, 58, 59 und 60  sowie mit dem     Registrierelement    61) befinden, dienen  zum Schliessen der magnetischen Kreise dieser Vor  richtung.     Fig.    5 zeigt, dass zwei gleiche Spalte vorgese  hen sind zwischen den     vertikal        aufwärtsgebogenen     Abschnitten der     lamellierten    Elemente und dem zen  tral angeordneten     Registrierelement    61.

   Diese Figur  zeigt auch zwei gleiche Spalte     7wischen    den oberen  Enden der lamellierten Elemente und den Gewinde  rippen des     Flussverteilers.    Obwohl dies aus der Zeich  nung nicht     deutlich    hervorgeht, sollte die Breite der       zuersterwähnten    Spalte grösser sein als diejenige der  Spalte zwischen den Graten der Gewindegänge und  den Enden der     lamellierten    Elemente.  



  Von dem     Registrierpol    61a geht ein magnetischer  Fluss aufwärts durch den Körper des Bandes 40 zu  den Gewinderippen, welche den     Fluss    zu den Spalten  zwischen dem     Flussverteiler    und den Polenden der  lamellierten Elemente führen. Der magnetische Fluss  überquert diese Luftspalte und kehrt durch die     lamel-          lierten    Elemente zu dem     Registrierelement    61 zurück.  



  Bei vollständiger Entfernung des     Flussverteilers    34    würde der magnetische Fluss längs des     Registrierpols     61c gleichmässig verteilt aus dessen schmaler, horizon  taler     Oberfläche    austreten. Statt dessen ist nun in  Wirklichkeit der Fluss stark     konzentriert    an denjeni  gen Stellen des     Registrierpols,    welche in einem gege  benen Moment unmittelbar unter den Gewinderip  pen C liegen. Da die Ganghöhe P der Gewinderippen  gleich 1 mm ist, wird in jedem Moment der Teilungs  abstand dieser Punkte von starker     Flusskonzentration     längs des     Registrierclementes    auch 1 mm betragen.

    Die voneinander distanzierten Punkte von starker       Flusskonzentration    werden offensichtlich gleichmässig  und kontinuierlich längs des     Registrierpols    verscho  ben, und zwar mit einer Geschwindigkeit von 50 Tei  lungsabständen pro Sekunde in der Richtung von links  nach rechts, wie in     Fig.    9 durch den Pfeil angegeben ist.  



  Da der Motor 30 und die     Registrierspule    56       (Fig.    4, 5 und 6) mit der     50-Hertz-Bezugsspannung     von der Quelle R gespeist werden, wird sich das pul  sierende Magnetfeld in der magnetischen Vorrichtung  im wesentlichen     sinusförmig    verändern in genauem  Synchronismus mit der Rotation des     Flussverteilers    34.

    Während jeder Grat des Gewindes sich genau um eine  Ganghöhe bzw. 7 mm     transversal    zur Längsachse des  Bandes 40 verschiebt, wird somit der von dem     Regi-          strierpol    durch das Band zu den Gewindegraten ge  hende Fluss von einer maximalen positiven Polarität  zu einer maximalen negativen Polarität und zurück zu  einer maximalen positiven Polarität variieren. Dieser  durch den Körper des Bandes gehende Fluss verur  sacht beim Registrieren infolge der Vorwärtsbewe  gung des Bandes das magnetische Aufschreiben von  Spuren in einem Kanal R', der sich längs der rechten  Seite des in     Fig.    7 gezeigten Bandes 40 erstreckt.

   Es  wird bemerkt werden, dass die Spuren 62a (die in der  Figur durch dicke schwarze Linien dargestellt sind)  durch Spuren 62b getrennt sind, und dass diese Spuren  genau zueinander parallel sind. Diese Spuren sind  auch im wesentlichen parallel zu den Rändern des  Bandes. Die Zonen der Spuren<I>62a</I> können beispiels  weise als von positiver Polarität betrachtet werden,  während die dazwischenliegenden Spuren 62b von  entgegengesetzter, das heisst negativer, Polarität sind.  



  Der Teilungsabstand aufeinanderfolgender Spuren  62a ist genau gleich der Ganghöhe des Gewindes bzw.  genau 1 mm. Offensichtlich ist der Teilungsabstand  der Spuren 62b derselbe. Daher ist die Breite der  Spuren 0,5 mm. Es wird verstanden werden, dass die  Grösse und die Polarität des Streuflusses von diesen  Spuren     sinusförmig    variiert, wenn man ihn an den  Punkten einer     transversal    zur Längsachse des Ban  des 40 gezogenen Linie misst.  



  Eine Reihe von magnetischen Spuren<I>42a</I> und<I>42b</I>  werden längs eines Kanals S erzeugt, während Spu  ren 43a und 43b magnetisch im Kanal T registriert  werden, wie in     Fig.    7 gezeigt ist. Die längs des Kanals  S aufgezeichneten Spuren ergeben sich aus der Zu  sammenarbeit eines     Flussverteilers    32 und eines im  Gehäuse 37 montierten     Registrierkopfes,    während  Kanal T magnetisiert wird mit Spuren, die sich aus      der Zusammenarbeit des     Flussverteilers    33 und     eines     im Gehäuse 38 montierten     Registrierkopfes    ergeben.  Die     Flussverteiler    32 und 33 sind dem     Flussverteiler     34 gleich.

   Die in den Gehäusen 37 und 38 montierten       Registrierköpfe    können ebenfalls in jeder Hinsicht  genau dem in dem Gehäuse 39 montierten     Registrier-          kopf    gleich sein, der ausführlich beschrieben und in  den     Fig.    5, 6, 8 und 9 dargestellt ist.

   Die Wirkungs  weise a11 dieser     Registrierköpfe    ist auch die gleiche,  abgesehen davon, dass der     Registrierkopf    im Gehäuse  39 mit einer     Registrierspannung    gespeist wird, deren  Phase dauernd Null ist in bezug auf die Bezugsspan  nung von der Quelle R, während die Phasen der     Re-          gistrierspannungen,    die den zwei anderen     Registrier-          köpfen    in den Gehäusen 37 und 38 zugeführt wer  den, durch Betätigung der Phasenschieber 43 bzw. 42  verschoben werden können.  



  Wenn die Phase der     Registrierspannung,    die vom  Phasenschieber 42 durch die Leitungen 45 und 46  dem     Registrierkopf    im Gehäuse 38 zugeführt wird,  eine feste Phase in bezug auf die Bezugsspannung ist,  dann wird längs des Kanals T eine Reihe von Spuren  aufgezeichnet, welche genau parallel sind zu den Spu  ren 62a und 62b, die sich längs des Kanals R     erstrek-          ken.    Dieser letztere Kanal soll in der Folge als Be  zugskanal bezeichnet werden. Die Spuren des Kanals  T werden so lange in diesem Zustande genauen     Par-          allelismus    mit den Spuren des Bezugskanals R' blei  ben, als die Phasenbeziehung ungestört bleibt.  



  Die Spuren 43a und 43b werden in einer zur  Achse des Bezugskanals R'     transversalen    Richtung  um 0,5 P bzw. 0,5 mm verschoben infolge einer Pha  senverschiebung von 180 elektrischen Graden der       Registrierspannung,    wie im Kanal T     (Fig.    7) gezeigt  ist. Wenn die Phase der     Registrierspannung    plötzlich  zur ursprünglichen Beziehung zurückkehrt, kehren die  Spuren dieses Kanals in ihre ursprüngliche Lage in       bezug    auf die Spuren 62a und<I>62b</I> zurück, wie deut  lich in     Fig.    7 gezeigt ist.  



  Wenn die Phase der     Registrierspannung    im vor  eilenden Sinne (+) in bezug auf die Bezugsspannung  verschoben wird (durch geeignete Drehung der Welle  51 des Phasenschiebers 42), z. B. um 36, 90, 126  und 360', so werden die Spuren 43a und 43b     trans-          versal    zur Achse des Kanals T entsprechend verscho  ben werden um Beträge von
EMI0007.0032  
    
EMI0007.0033  
   Umge  kehrt wird eine Phasenverschiebung der     Registrier-          spannung    im nacheilenden Sinne um die gleiche An  zahl von elektrischen Graden verursachen, dass die     im     Kanal T aufgezeichneten Spuren in der entgegenge  setzten Richtung verschoben werden um Beträge von  ebenfalls 0,1 mm, 0,25 mm, 0,35 mm und 1 mm.

           Wirkungsweise   <I>des einen magnetischen Fluss</I>       benützenden        Registriergerätes     Da es - wie oben gezeigt wurde - möglich ist,  den magnetisierten Spuren bei ihrer Registrierung         transversale    Verschiebungen zu erteilen um diskrete  Beträge und in Richtungen     (transversal    zur Längs  achse des als     Registrierträger    dienenden Bandes ge  messen), die in jedem Moment proportional zur Pha  senverschiebung der phasenvariablen Spannung sind,  ist es ersichtlich, dass die magnetisierten Spuren der  Frequenz einer Bezugsspannung, die auf     einem    ma  gnetischen     Registrierträger    registriert wird,

   proportio  nale Neigungen haben werden.  



  Es sei beispielsweise angenommen, dass die Ge  schwindigkeit des Bandvorschubes 25 mm/Sek. be  trägt und dass die Frequenz der phasenvariablen Span  nung, die dem im Gehäuse 38 befindlichen     Registrier-          kopf    zugeführt wird, eine gewisse Zeitlang genau auf  48 Hertz     reduziert    werde durch gleichmässige Drehung  der Welle 51 des Phasenschiebers 42 mit einer Win  kelgeschwindigkeit von 2 Touren/Sek. in einer pas  senden Richtung. Dies erzeugt eine Frequenz von  48 Hertz, das heisst 2 Hertz weniger als die Basisfre  quenz 50.

   (50 Hertz ist die Frequenz des Bezugs  signals.) Der     Flussverteiler    33 wird wie gesagt in     Syn-          chronisums    mit der     50-Hertz-Bezugsspannung    rotie  ren bzw. mit einer Geschwindigkeit von 50 Touren/  Sek., während die Frequenz des     sinusförmig    variieren  den magnetischen Flusses, der durch die Spule 56 in  der magnetischen Vorrichtung auf induktivem Wege  erzeugt wird, genau 48 Hertz beträgt.

   Da während  einer Zeitdauer von genau 1 Sekunde die Phase des  pulsierenden Magnetfeldes in bezug auf die     50-Hertz-          Frequenz    der Bezugsspannung um 720 elektrische  Grade zurückfällt, ist es     ersichtlich,    dass zu jeder  Zeit, in welcher der Fluss des magnetischen Feldes  durch einen bestimmten Wert hindurchgeht, er um  
EMI0007.0056  
   verschoben sein wird in bezug auf  eine     360'-Umdrehung    des     Flussverteilers    33, also in  einer negativen Richtung. Infolgedessen wird der       Flussverteiler    jedesmal, wenn der Fluss des Magnet  feldes durch einen bestimmten Wert hindurchgeht,  einen Winkel von 360  + 14,4  = 374,4  durchlau  fen haben.

   Da die Ganghöhe des Gewindes des     Fluss-          verteilers    33 gleich 1 mm ist, werden infolgedessen die  Gewindegrate um
EMI0007.0062  
   vor  geschoben.  



  Unter diesen Bedingungen werden also die im  Kanal 7' registrierten. Spuren kontinuierlich verscho  ben mit einer Geschwindigkeit von zwei Teilungs  abständen bzw. 2 mm pro Sekunde in einer Richtung  von links nach rechts, gemessen auf einer     transversal     zur Kanallänge gezogenen Linie. Da das Band mit  einer Geschwindigkeit von 25 mm/Sek. vorgeschoben  wird, werden die unter diesen Bedingungen registrier  ten Spuren in bezug auf die Längsachse des Kanals T  eine Neigung haben, und zwar von 1:12,5.

   Wenn die  Frequenz des variablen Signals, das dem     Registrier-          kopf    im Gehäuse 38 zugeführt wird, auf 52 Hertz er  höht würde (+ 2 zu der Basis 50), so hätten die Spu  ren im Kanal T genau dieselbe Neigung, aber in der  entgegengesetzten Richtung bzw. von rechts nach      links. Es wird verständlich sein, dass die     Art    und  Weise, auf welche die Spuren längs des Kanals S regi  striert werden, genau dieselbe sein kann wie für den  Kanal T, selbstverständlich mit der Ausnahme, dass  die Phase der phasenvariablen Spannung, die dem im  Gehäuse 37 befindlichen     Registrierkopf    zugeführt  wird, durch geeignete Einstellung der Welle 53 des  Phasenschiebers 43     gesteuert    wird.  



  Obwohl     in        Fig.    7 auf dem Band zwei Kanäle S  und T ausser dem Bezugskanal R' gezeigt worden sind  und in     Fig.    3 nur ein Kanal V ausser dem Bezugskanal  R', könnte auch eine andere Anzahl von Kanälen be  nützt werden, je nach der Anwendung.  



  Der Bezugskanal R' dient dazu, bei der     Ablesung     des     Registrierbandes    Fehler zu kompensieren, die  durch seitliches Spiel in der     Führung    des Bandes auf  treten können. Eine seitliche Verschiebung des Ban  des als Ganzes täuscht     nämlich    eine gewisse im     Regi-          strierkanal        tatsächlich    nicht vorhandene Phasenver  schiebung vor; da eine     Ablesung    des     Bezugskanals     aber dieselbe scheinbare Phasenverschiebung ergibt,  kann letztere leicht von der von dem     Registrierkanal     abgelesenen Phasenverschiebung abgezogen werden.  



  Der Bezugskanal ist daher sehr     wertvoll,    insbeson  dere, wenn die Registrierung zur     Steuerung    von Werk  zeugmaschinen dient, ohne aber in jedem Falle not  wendig zu sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Registrierung von Informationen, bei welchem mindestens eine eine Informationsgrösse enthaltende Spur auf einem bewegten Registrierträger aufgezeichnet wird, dadurch gekennzeichnet, dass man charakteristische Werte dieser Grösse in jedem Augen blick in proportionale Phasenverschiebungen umsetzt und mittels letzterer der genannten Spur während ihrer Aufzeichnung transversale Verschiebungen er teilt, welche den momentanen charakteristischen Wer ten der Informationen entsprechen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, bei welchem der Signalreg istrierträger bewegt wird, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Phase eines ersten, zyklisch variierenden Signals in bezug auf ein zweites, zyklisch variierendes Signal von Bezugsfrequenz um Beträge und in Richtungen verschiebt, welche den Werten der Informationen in jedem Augenblick proportional sind,
    und dass man der Spur oder den genannten Spuren eine Verschiebung transversal zur Bewegung des Re- gistrierträgers erteilt um Beträge und in Richtungen, die in jedem Augenblick der Phasendifferenz zwischen dem ersten phasenvariierenden Signal und dem Be zugssignal entsprechen. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, bei welchem die Verschiebung mindestens einer Spur in jedem Augenblick der Verschiebung eines beweglichen Glie des entspricht, dadurch gekennzeichnet, dass man ein erstes zyklisches Signal erzeugt, das eine im allgemei nen konstante Frequenz hat, dass man ein zweites zyklisches Signal erzeugt, das eine Basisfrequenz hat, die mit der Frequenz des ersten Signals überein stimmt, dass man die Phase dieses zweiten Signals entsprechend der Bewegung des beweglichen Gliedes variiert, und dass man die genannte Spur auf dem Registrierträger in Funktion der Phasendifferenz zwi schen dem ersten Signal und dem zweiten Signal ver schiebt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch, bei welchem der Registrierträger bewegt wird, dadurch gekenn zeichnet, dass man die Phase eines zyklisch variieren den Signals in bezug auf ein zweites zyklisch variie rendes Signal von Bezugsfrequenz um Beträge und in Richtungen verschiebt, die Veränderungen in den zu registrierenden Werten proportional sind bzw.
    entsprechen, und dass man beim Aufzeichnen der diese Werte wiedergebenden Spur auf den bewegten Signalregistrierträger diese Spur transversal zur Be wegungsrichtung des Signalregistrierträgers verschiebt um Beträge und in Richtungen, die momentan der Phasendifferenz zwischen den genannten Signalen pro portional sind bzw. entsprechen. 4. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass man gleichzeitig eine Bezugsspur und eine Informationsspur auf dem Registrierträger aufzeichnet. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch, bei welchem ein bewegter Signalregistrierträger benützt wird, da durch gekennzeichnet, dass man eine erste Wechsel spannung von Bezugsfrequenz und mindestens eine zweite Wechselspannung vorsieht, welche normaler weise die Bezugsfrequenz hat, dass man eine Mehrzahl von Informationsgrössen enthaltenden Spuren auf dem Signalregistrierträger aufzeichnet, dass man die mo mentane Phase der genannten zweiten (bzw. weiterer) Spannung(en) in bezug auf die genannten Bezugs spannungen variiert um Beträge und in Richtungen, die proportional bzw.
    entsprechend Veränderungen in den Werten der Informationen sind, und dass man diese Spuren während ihrer Aufzeichnung um Be träge und in Richtungen verschiebt, welche der Pha sendifferenz (den Phasendifferenzen) proportional ist.
CH353905D 1957-05-20 1957-05-20 Verfahren zur Registrierung von Informationen CH353905A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1268400B (de) * 1961-10-03 1968-05-16 Zeiss Carl Fa Verfahren und Vorrichtung zum Speichern und Wiedergeben von Messwerten

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