CH353908A - Plattenspieler - Google Patents

Plattenspieler

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Publication number
CH353908A
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CH
Switzerland
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groove
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Application number
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English (en)
Inventor
Edema Sjoerd
Original Assignee
Philips Nv
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Filing date
Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B19/00Driving, starting, stopping record carriers not specifically of filamentary or web form, or of supports therefor; Control thereof; Control of operating function ; Driving both disc and head
    • G11B19/20Driving; Starting; Stopping; Control thereof
    • G11B19/26Speed-changing arrangements; Reversing arrangements; Drive-transfer means therefor
    • G11B19/265Friction wheel drive

Landscapes

  • Holding Or Fastening Of Disk On Rotational Shaft (AREA)

Description


      Plattenspieler       Die Erfindung bezieht sich auf einen Plattenspie  ler, bei dem zum Erzielen verschiedener Antriebs  geschwindigkeiten des Plattentellers ein Reibrad in  der     Längsrichtung    einer hiermit     zusammenwirkenden     Antriebswelle mit verschiedenen     Durchmessern.    ver  schiebbar ist und mittels     einer    Stift- und     Rillensteue-          rung    in     bestimmten    Stellungen     fixiert    werden kann,  indem     eine    der     Rillenwände    mit     Arretierungsmulden     versehen ist,

   in denen der Stift     durch        Federwirkung     gehalten wird.  



       Gemäss    der     Erfindung    ist die gegenüberliegende       Rillenwand    derart mit     Umlenkkanten    versehen, dass  eine erste Relativbewegung     zwischen    Stift und     Rille     entgegen der Federwirkung bei Betätigung eines  Schaltorgans selbsttätig eine     zweite    Relativbewegung       zwischen    Stift und Rille in Richtung der Rille zur  Folge hat, worauf der Stift bei Freigabe des Schalt  organs durch die Federwirkung in eine nächstfolgende       Arretierungsmulde    gebracht und dort festgehalten  wird.  



  Auf diese Weise wird ermöglicht, durch nur eine  Bewegung des Stiftes oder der Rille gegen die Feder  wirkung die Drehgeschwindigkeit des     Plattentellers          umzuschalten,    wobei der bewegte     Teil    mit dem Reib  rad versehen ist. Diese     Konstruktion    eignet sich somit  zur Anwendung bei einem     Plattenspieler,    bei dem  durch Eindrücken eines Druckknopfes die Geschwin  digkeit umschaltbar     sein    soll. Es genügt     dann,    den  Druckknopf einzudrücken und ihn wieder loszulassen,  um das Reibrad über eine Stufe der Antriebswelle zu  verschieben und in der neuen Lage festzuhalten.  



  Die Erfindung wird nachstehend an Hand eines  in der beiliegenden     Zeichnung    dargestellten     Ausfüh-          rungsbeispieles    eines Plattenspielers näher erläutert,  und     zwar    zeigt:

         Fig.    1 eine Draufsicht der     Antriebsvorrichtung    für  den Plattenteller,         Fig.2    eine Stirnansicht der Antriebsvorrichtung  nach     Fig.    1,       Fig.    3     eine        Seitenansicht    der Betätigungsvorrich  tung für     die        Umschaltung    der     Antriebsvorrichtung     nach     Fig.    1,       Fig.    4 eine Seitenansicht des     Rillenkörpers,          Fig.    5 eine Stirnansicht des Körpers nach     Fig.    4,

    und     i    . .       Fig.    6 eine Abwicklung des     Rillenkörpers,    wobei  der     Stift    in verschiedenen     Stellungen    in der Rille dar  gestellt ist.    Ein Plattenteller 1 wird über ein Reibrad 2 da  durch angetrieben, dass dieses Rad     mittels    einer Feder  3 gegen eine Motorwelle 4 und den     Plattenteller    1  gezogen wird. Der     Antriebsteil    der Motorwelle 4 hat  drei verschiedene Durchmesser, die je mit dem Reib  rad 2 zusammenwirken können,     indem    das Reibrad  in Achsrichtung der Welle 4 verschoben werden kann.

    Das Reibrad     ,sitzt    auf einem Arm 5, der gelenkig an  einem Bügel 6 befestigt ist. Ein Anschlag 7 am Bügel  6 beschränkt die     Schwenkbewegung    des     Armes    5.  Der Bügel 6 ist parallel zur Welle 4 verschiebbar und  um     einen    beschränkten Winkel auf     einer    Welle 8  drehbar, die an sich drehbar an dem Rahmen 9 der  Vorrichtung befestigt ist, in axialer Richtung aber       festliegt.        Durch    eine Feder 10 wird der Bügel 6 auf  wärts     gedrückt.    Der Bügel 6 ist weiter     mit    einem Flü  gel 11 versehen,

   über den er zusammen     mit    dem Arm  5 und dem Reibrad 2 gesteuert wird. Der Flügel 11  wirkt mit     einer    mit     einem    Druckknopf 12 verbun  denen,     kegelförmigen    Steuerscheibe 13 zusammen.  Eine Feder 14     hält    den Druckknopf in     seiner    oberen  Stellung.

   Im Bügel 6 ist ein     gebogener        Rillenkörper     15     (Fig.    4-6)     mit    einer Führungsrille 16 befestigt,  mit der ein die Welle 8 durchsetzender Leitstift 17       zusammenwirkt.         Die Einrichtung wirkt wie folgt: Durch Nieder  drücken des     Druckknopfes    12 wird die Scheibe 13  mit ihrer     Kegelfläche    gegen den Flügel 11     gedrückt,     wodurch     dieser    sich     zunächst    um die Welle 8 dreht,  bis er gegen den vorstehenden Rand 13a der Scheibe  13 liegt.

   Diese Drehung hat zur Folge, dass das Reib  rad 2 von dem     Plattenteller    1 und von der Motor  welle 4 abgehoben wird, während der Arm 5 an dem  Anschlag 7 liegt. Bei der Weiterbewegung der Scheibe  13 wird durch deren Rand 13a der Bügel 6 gegen  die Wirkung der Feder 10 nach unten gedrückt, wo  durch der     Leitstift    17 an der oberen Begrenzung der       Rille    16 zur Anlage     kommt.    Da diese Begrenzung  schräg     ist    (siehe     Fig.    6), wird der Stift 17 gemeinsam  mit der Welle 8 gedreht, bis er an einer senkrechten       Begrenzung    des oberen     Rillenrandes    zur Anlage  kommt.

   Im Winkel 16a wird die axiale und die Dreh  bewegung gestoppt, und der Druckknopf 12 wird  daraufhin losgelassen. Unter der Wirkung der Feder  10 wird der Bügel 6 aufwärts bewegt, wodurch der  Stift an der unteren     Rillenwand    zur Anlage kommt.  Die untere     Rillenwand    ist mit     Arretierungsstellen    18,  19 und 20 versehen. Ein Ende des Stiftes 17 durch  läuft auf die vorstehend geschilderte Weise, wenn der  Druckknopf dreimal eingedrückt wird, die ganze Rille  16, die sich über mindestens 180  erstreckt.

   Wenn der  Stift die Rille verlässt, wird das andere Ende des Stif  tes 17 in die Rille 16 eingeführt, so dass ohne     Unteri          brechung    der Druckknopf     eingedrückt    werden kann  und die verschiedenen Geschwindigkeiten des Platten  tellers nach einem festen Programm eingestellt werden  können. Damit die eingestellte Geschwindigkeit des  Plattentellers auf einfache Weise abgelesen werden  kann, ist die Welle 8 mit einer     Geschwindigkeits-          anzeigescheibe    8a versehen. Der Druckknopf 12     sitzt     auf einem     Vierkantstab    21, der mit einer Kurvenscheibe  22 versehen ist. Durch Drehen des Knopfes 12 kann  ein Arm 23 gedreht werden, der z.

   B. mit einer     Wir-          belstrombremso        zusammenwirkt,    um     dIejrichtige    Dreh  zahl des Plattentellers einzustellen.  



  Bei dem dargestellten     Ausführungsbeispiel    wird  der     Rillenkörper    15 gegen die Federwirkung bewegt,  während der Stift 17 die Folgebewegung vollführt.         Selbstverständlich    kann auch die zuerst genannte  Bewegung auf den Stift übertragen werden, wodurch  der     Rillenkörper    die Folgebewegung     vollführt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Plattenspieler, bei dem zum Antrieb des Platten tellers mit verschiedenen Geschwindigkeiten ein Reib rad in der Längsrichtung einer mit ihm zusammenwir kenden Antriebswelle mit verschiedenen Durchmes sern verschoben und mittels einer Stift- und Rillen steuerung in bestimmten Stellungen festgesetzt wer den kann, indem eine der Rillenwände mit Arretie- rungsmulden versehen ist, in denen der Stift durch Federwirkung gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass die gegenüberliegende Rillenwand derart mit Umlenkkanten versehen ist,
    dass eine erste Relativ bewegung zwischen Stift und Rille entgegen der Feder wirkung bei Betätigung eines Schaltorgans selbsttätig eine zweite Relativbewegung zwischen Stift und Rille in der Rillenrichtung zur Folge hat, worauf der Stift bei Freigabe des Schaltorgans durch die Federwirkung in eine nächstfolgende Arretierungsmulde gebracht und dort festgehalten wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Plattenspieler nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Weiterschaltbewegung des Stif tes in der Rille stets in derselben Richtung der Rille erfolgt. 2. Plattenspieler nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rille sich in einem zylindri schen Rillenkörper über mindestens 180 erstreckt und an den Enden offen ist, welcher Rillenkörper um ein Drehachse drehbar ist, durch die der mittlere Teil des Stiftes verläuft.
    3. Plattenspieler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stift oder der Rillenkörper mit einer Geschwindigkeitsanzeigevorrichtung ver bunden ist. 4. Plattenspieler nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltorgan aus einem Druck knopf besteht, der bei Drehung eine Feineinstellvor- richtung für die Plattentellergeschwindigkeit betätigt.
CH353908D 1956-05-04 1957-05-02 Plattenspieler CH353908A (de)

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NL353908X 1956-05-04

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CH353908A true CH353908A (de) 1961-04-30

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ID=19785145

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CH353908D CH353908A (de) 1956-05-04 1957-05-02 Plattenspieler

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