CH353918A - Apparatur zur Verbesserung der Konzentration bei der visuell erfolgenden Aufnahme einer Aufzeichnungsfolge - Google Patents

Apparatur zur Verbesserung der Konzentration bei der visuell erfolgenden Aufnahme einer Aufzeichnungsfolge

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CH353918A
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Description


  Apparatur zur Verbesserung der Konzentration bei der visuell erfolgenden Aufnahme  einer Aufzeichnungsfolge    Die Erfindung betrifft eine Apparatur     zur    Ver  besserung der Konzentration bei der visuell erfolgen  den Aufnahme einer Aufzeichnungsfolge, wie Texte,  z. B. Schrifttexte, Bildertexte, Notentexte, z. B. für  Lehrzwecke wie Sprachunterricht.     Derartige    Aufzeich  nungsfolgen werden normalerweise, z. B. wenn sie  auf einer Buchseite gedruckt sind, zeilenweise vom  Auge des Betrachters verfolgt, wobei das Auge die  Zeilen entlang wandert und am Ende der Zeile einen  Sprung     zurückmachen    muss, um den     Anfang    der  nächsten Zeile zu suchen.  



  Es wurde gefunden, dass     durch    dieses fortwäh  rende Bewegen und Springen der Augen einerseits  sowie durch den Einfluss der vorausgehenden und  nachfolgenden Aufzeichnungen andererseits eine  starke Nebenbeanspruchung     auftritt,    die zu einem  verminderten Erfassen der Aufzeichnungsfolge     führt.     Demgegenüber kann     erfindungsgemäss    die Konzentra  tion bei der visuell erfolgenden Aufnahme wesentlich  gesteigert werden, indem eine Apparatur mit einem  auswechselbaren Aufzeichnungsträger vorgesehen  wird, sowie mit Mitteln, um diesen Aufzeichnungsträ  ger derart zu bewegen, dass die Aufzeichnungen fort  laufend     nacheinander    in einem Sichtfeld in Erschei  nung treten.

   Insbesondere empfehlen sich solche Be  wegungsmittel, die einen fliessenden Lauf des Auf  zeichnungsträgers bewirken.  



  Die die Aufzeichnungen visuell aufnehmende  Person, sei es ein Schüler, der sich einen zu lernenden  Sprachtext einprägen will, sei es ein Redner, der den  Schrifttext seines Vortrages an sich vorüberziehen  lässt, sei es ein Musiker, der einen Notentext abzu  spielen hat, sei es eine Stenotypistin, die ihren     Steno-          (,rammtext    abschreibt, usw. kann sich     vollkommen     auf den im Sichtfeld erscheinenden Text konzentrie-         ren,    wird nicht von vorausgehenden oder nachfolgen  den Aufzeichnungen abgelenkt und hat, auch wenn  gewisse Teile auswendig memoriert werden, die daran  anschliessenden     Aufzeichnungen    ohne Suchen in dem  begrenzten Sichtfeld vor Augen; z.

   B. nehmen Schüler  unter sonst gleichen Bedingungen mit Hilfe der Appa  ratur gemäss der Erfindung einen Sprachtext wesent  lich rascher auf als mit den bisher üblichen Verfahren.  



  Zwar     gibt    es bereits Vorrichtungen, welche das  Lernen des Lesens oder das Lernen von Fremdspra  chen     erleichtern    sollen;     derartige    Veröffentlichungen  beschäftigen sich aber lediglich mit der     zweckmässigen          Zuordnung    eines Bildes     zum    zugehörigen Lesetext  oder eines Fremdsprachentextes zum korrespondie  renden     Muttersprachtext,    wobei der Text aber nicht  fortlaufend in einem begrenzten Sichtfeld erscheint.  



  Vorzugsweise wird als Aufzeichnungsträger ein  Band verwendet, das über     mindestens        zwei    rotierende  Bandträger (Walzen, Rollen,     Spulen,    Trommeln, Has  peln usw.) läuft, die sowohl den Verlauf als auch den  Rücklauf bewirken. Insbesondere kommt als Auf  zeichnungsträger ein offenes Band in Frage, das von  einem     antreibbaren    Bandträger ab- und auf einen  anderen     antreibbaren    Bandträger     aufwickelbar    ist.  Die Bänder können quer zur Laufrichtung, also zei  lenweise, mit besonderem     Vorteil    aber in Laufrich  tung, also in einer fortlaufenden Zeile, mit einer Auf  zeichnungsfolge versehen sein.  



  Wenn mindestens der eine der     antreibbaren    Band  träger mitsamt dem aufgewickelten Band auswechsel  bar ist,     karm    ein einfacher Austausch der Aufzeich  nungsfolge vorgenommen werden. Dieser Austausch       kann    noch weiter dadurch vereinfacht werden, dass die  Bandträger zu einer baulichen Einheit miteinander  verbunden sind und diese als Ganzes mitsamt dem      auf die Bandträger aufgewickelten Band auswechsel  bar ist. Insbesondere kann die bauliche Einheit die  Form einer verschliessbaren Kassette haben, die in  eine entsprechende Halterung der Apparatur einsteck  bar ist. Der letztgenannte Vorschlag ermöglicht es,  dass sogar Kinder die Apparatur bedienen können,  ohne dass die Gefahr besteht, diese in ihrer Funktion  irgendwie zu beeinträchtigen.  



  Die so eingesetzten Bandträger werden vorteilhaf  terweise durch handbetätigbare Mittel mit ihrer An  triebswelle gekuppelt. Die Handbetätigung kann auf  verschiedene Weise erfolgen, z. B. ist eine Druck  tastenschaltung empfehlenswert.  



  Die Bandträger können von einem willkürlich  betätigbaren Motor angetrieben werden, wobei die  Übertragung vom Motor auf die Bandträger-Antriebs  welle mittels schaltbarer Kupplungen bewirktwird. Der  artige Kupplungen dienen auch der Vorlauf-Rück  lauf-Steuerung, indem beispielsweise abwechselnd die  eine oder die andere der Bandträgerspulen in Auf  spulrichtung angetrieben werden.  



  Insbesondere zum Einprägen gewisser Aufzeich  nungsfolgen ist es empfehlenswert, eine automatische  Wiederholung gewisser Aufzeichnungsfolgenabschnitte  durchzuführen. Diese Massnahme kann bei der neu  artigen Apparatur z. B. mittels von Markierungen des  Aufzeichnungsträgers     beeinflussten,    willkürlich ausser  Wirksamkeit setzbaren Abfühlern bewirkt werden,  die eine Vorlauf-Rücklauf-Steuerung betätigen, die  einen bestimmten, von den Markierungen     begrenzten          Abschnitt    der     Aufzeichnungsfolge    beliebig oft selbst  tätig von der Endmarkierung bis zur Anfangsmarkie  rung zurücklaufen lässt und hier wieder selbsttätig auf  Vorlauf schaltet.

   Als Markierungen kommen mecha  nische Markierungen, wie Einschnitte, Aufklebungen,  magnetische Markierungen, wie aufgeklebte Magnet  plättchen, elektrische Markierungen, wie aufgebrachte  Kontaktstücke, und viele andere in Frage, denen kor  respondierende Abfühler, also mechanisch, magne  tisch, elektrisch oder dergleichen beeinflussbare Ab  taster zugeordnet sind.  



  Eine weitere Erleichterung beim     Erlernen    be  stimmter Aufzeichnungsfolgen lässt sich durch will  kürlich     betätigbare        Mittel    schaffen, durch welche bei  in Wirksamkeit gesetzten     Abfühlern    innerhalb des von  den Markierungen festgelegten Abschnittes die Vor  lauf-Rücklauf-Steuerung unabhängig von den     AbfÜh-          lern        betätig-bar    ist.

   Dies bedeutet, dass ein Schüler,  dem ein     Aufzeichnungsfolgenabschnitt    zwischen zwei  Markierungen zu lang ist, nach der von ihm gewünsch  ten Teillänge des     Aufzeichnungsfolgenabschnittes    von  Hand auf Rücklauf schalten kann, worauf automa  tisch beim Erreichen der Anfangsmarkierung wieder  auf Vorlauf geschaltet wird und der     Aufzeichnungs-          folgenabschnitt    erneut das Sichtfeld durchläuft.  



  Damit das Band nicht unbeabsichtigt vollständig  von seinem Träger abgespult werden kann, wonach  eine zeitraubende Neubefestigung des Bandendes am  Träger erforderlich wäre, ist es empfehlenswert, dass  das Band nahe     seinem    Anfang und seinem Ende Spe-         zialmarkierungen    aufweist, durch welche die     Abfühler     zunächst in Wirksamkeit     gesetzt    (sofern sie es noch  nicht sind) und dann derart beeinflusst werden, dass ein  Weiterlaufen des Aufzeichnungsträgers in Richtung  auf sein betreffendes Ende unterbunden wird.  



       Eine    andere Möglichkeit, ein Abreissen des Ban  des von seinem Träger zu     verhindern,    besteht darin,  den Antrieb in Vor- und     Rücklaufrichtung    über als  Rutschkupplung wirkende Elemente, wie Reibräder,  erfolgen zu     lassen,    die bei zu grosser Belastung, z. B.  wenn ein Abspulen des Bandes von seinem Träger  nicht mehr möglich ist, weil das Ende erreicht ist,  kein Drehmoment mehr übertragen.  



  Zwecks Anpassung an verschiedene     Auffassungs-          bzw.    Lerngeschwindigkeiten empfiehlt es sich, will  kürlich     betätigbare    Mittel zum Einstellen des Antrie  bes auf verschiedene Grundgeschwindigkeiten vor  zusehen. So kann ein     Schüler    beispielsweise bei Wie  derholungen gewisser Texte eine höhere Geschwindig  keit einschalten. Die höhere Grundgeschwindigkeit  bereitet bei der visuellen Aufnahme keine Schwierig  keiten, da jede Ablenkung und Nebenbeanspruchung       der    Augen vermieden ist. Besonders empfehlenswert  ist es, die für die     Geschwindigkeitsübersetzung    benö  tigten Einstellmittel als Reibräder auszubilden, die  gleichzeitig als Rutschkupplung dienen können.  



  Die Nützlichkeit der Apparatur kann dadurch  gesteigert werden,     d'ass    das freie Sichtfeld in seiner  Grösse änderbar ist. Man kann beispielsweise die  Länge des sichtbaren Teiles der Aufzeichnungsfolge  so weit verkürzen, dass eine bestimmte, der jeweiligen  Auffassungsgabe der betrachtenden Person angepasste  Anzahl von Einzelaufzeichnungen sichtbar ist. Wenn,  wie es z. B. beim Sprachunterricht empfehlenswert  ist, der Aufzeichnungsträger Aufzeichnungsfolgen  mehrspurig in entsprechende Zuordnung zueinan  der     trägt,    beispielsweise einen Text in der Mutter  sprache, einen ausländischen Text und einen Aus  sprachetext, kann man die eine oder die andere Spur  abdecken, damit der Lernende kontrollieren kann, ob  er die jeweilige     Übersetzung    beherrscht.  



  Einen weiteren wesentlichen     Vorteil    kann man  insbesondere für     Sprachlehrzwecke    dadurch erzielen,  dass die Apparatur zusätzlich zu der die visuelle Auf  nahme von Aufzeichnungsfolgen     (Seh-Text)    ermög  lichenden Einrichtung     (Seh-Teil)    einen die zugehö  rigen Laute     (Hör-Text)    vermittelnden Hör-Teil auf  weist. Diese Kombination einander genau zugeord  neter     Seh-    und Hör-Texte ermöglicht einen optimalen  Effekt bei der geistigen Aufnahme. Ohr und Auge  sind vollständig auf den jeweiligen Text     konzentriert     und ermöglichen dessen äusserst rasche Einprägung.  



  Zwar ist das     Lernen    mittels gleichzeitiger opti  scher Anzeige und akustischer Wiedergabe von Lau  ten bekannt. Jedoch weist bei einer solchen vorver  öffentlichten Maschine jeweils ein Zeiger auf diejeni  gen Laute, die einem von einer Schallplatte abgenom  menen Laut entsprechen, so dass die erfindungsgemäss  erzielbare Konzentration weder erreicht noch beab  sichtigt ist.      Oftmals ist es von Vorteil, den Sch-Teil und den  Hör-Teil als gesonderte bauliche Einheit     auszubilden     und beide Teile zur gesamten Apparatur als organi  sches Ganzes zu kombinieren. Dann kann beispiels  weise aus finanziellen Gründen zunächst nur der     Seh-          Teil    und später der Hör-Teil gekauft werden.

   Wenn  der Hör-Teil die gesamte akustische Anlage ein  schliesslich eines Antriebsmotors enthält,     kann    er un  abhängig vom Sch-Teil für beliebige akustische Wie  dergaben verwendet werden.  



  Vorteilhafterweise werden Getriebemittel zur re  lativen stufenlosen Anpassung der Hör-Text-Ge  schwindigkeit an die Seh-Text-Geschwindigkeit vor  gesehen. Hierdurch ist es nicht nur möglich, geringe  Ungleichförmigkeiten im Antrieb des Seh-Teiles und  des Hör-Teiles     auszugleichen,    sondern auch in gewis  sen Grenzen höhere Hör-Text-Geschwindigkeiten  gleichlaufend mit den höheren     Seh-Text-Geschwin-          digkeiten    einzustellen.  



  Man kann selbsttätige Mittel vorsehen, die bei  Betätigung der Vorlauf-Rücklauf-Steuerung durch die  Abfühler auch im Hör-Teil einen bestimmten     Hör-          Text-Abschnitt    korrespondierend zum Seh-Text Ab  schnitt beliebig     oft    wiederholen.  



  Eine besonders einfache Lösung ergibt sich für die  Kombination von     Seh-    und Hör-Teil dadurch, dass  der Aufzeichnungsträger für den Seh-Teil zugleich als  Aufzeichnungsträger für den Hör-Teil dient.  



  Bei einer anderen Ausführungsform dient als Ton  träger eine in die Apparatur einsetzbare Schallplatte,  wobei eine willkürlich betätigbare Auslösetaste zum  Auswerfen dieser Platte vorgesehen ist.  



  Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der nach  folgenden Beschreibung     zweier    Ausführungsbeispiele  im Zusammenhang mit der Zeichnung.  



  Es zeigen:  Fig. 1 eine Apparatur mit eingebautem Antrieb,  wie sie z. B. für den Sprachunterricht verwendet wer  den kann,  Fig. 2 die in Fig. 1 gezeigte Apparatur mit auf  geklapptem Deckel, wobei der Deckel von unten  sichtbar ist,  Fig. 3 einen Querschnitt durch die Apparatur  längs der Linie III-III der Fig. 1,  Fig. 4 ein der Fig. 3 entsprechender Schnitt für  eine Apparatur mit von aussen erfolgendem Antrieb,  Fig. 5 eine andere Ausführungsform der erfin  dungsgemässen Apparatur, die aus einem Sch-Teil  und einem Hör-Teil besteht, welche der Deutlichkeit  halber voneinander abgehoben dargestellt sind,  Fig. 6 eine räumliche Ansicht des Seh-Teiles von  oben, wobei das Gehäuse abgehoben ist,  Fig. 7 eine räumliche Ansicht des Seh-Teiles von  vorn, wobei ebenfalls das Gehäuse abgenommen ist,  Fig.

   8 eine Draufsicht auf die Steuerung für den  Vorlauf-Rücklauf-Umschaltmechanismus,  Fig. 9 einen Schnitt längs der Linie IX-IX der  Fig. 6 durch die den Antrieb bewirkende Kupplung  einer Bandträgerspule,    Fig. 10 eine verschliessbare Kassette zur Auf  nahme eines Bandes und der zugehörigen Träger  spulen, die als Einheit in die Apparatur     eingesetzt     werden kann,  Fig. 11 einen ebenen Schnitt durch eine in die  Apparatur eingesetzte     Kassette,    welche die Betätigung  der Abfühlhebel veranschaulicht,  Fig. 12 eine Draufsicht auf den Hör-Teil mit ein  gelegter Schallplatte,  Fig.

   13 einen Querschnitt durch die untere Hälfte  des Seh-Teiles und durch den Hör-Teil, welcher die  Kupplung des     Seh-Teiles    mit dem Hör-Teil veran  schaulicht,     und          Fig.    14 einen Schnitt durch den Steuermechanis  mus für den Tonabnehmer.  



  Die Apparatur nach den     Fig.    1-3 weist ein Ge  häuse 1 auf, das oben durch einen Deckel 2 ab  geschlossen ist, der um Scharniere 3 schwenkbar und  mittels eines Handgriffes 4     hochklappbar    ist. In dem  Deckel ist ein rechteckiges Sichtfeld 5 vorgesehen, in  welchem     ein    eine     Aufzeichnungsfolge    tragendes Band  6 sichtbar ist.

   Im vorliegenden Fall handelt es sich  um einen zweispurigen Schrifttext, bei welchem über  einander die französischen Wörter      nous        allons    ä  Paris      und    die korrespondierenden deutschen Wörter   wir gehen nach Paris  angeordnet sind, und zwar so,       d'ass    sich das deutsche Wort jeweils unter dem ent  sprechenden französischen     Wort        befindet.     



  Das Textband 6 wird von einer     im    Gehäuse 1  rechts vom     Sichtfeld    5 befindlichen, nicht veran  schaulichten Spule abgewickelt und auf die in     Fig.    3  gezeigte Spule 7 aufgewickelt. Die in einem Lager  bock 8 gehaltene Achse 9 dieser Spule wird     mittels     eines hier durch zwei     Zahnräder    angedeuteten Getrie  bes 10 von einem Elektromotor 11 angetrieben.

   Der  Motor kann mittels eines Knopfes 12     (Fig.    1)     ein-          und    ausgeschaltet werden; ein     Knopf    13 dient dazu,  die Motorgeschwindigkeit     zu    regulieren, sei es mit  Hilfe von     Vorschaltwiderständen,    sei es mit Hilfe  eines regelbaren Getriebes oder dergleichen.  



  An der Rückwand 14 des Gehäuses 1 ist eine  Platte 15 befestigt, deren vorderer Teil 16 so ab  gebogen ist,     dass    er parallel zum Deckel 2 unterhalb  des Sichtfeldes 5 verläuft. Auf diesem Teil liegt das  Textband 5 auf seinem Wege von der einen zur an  deren Spule auf, so     d'ass    es stets     glatt    ausgearbeitet ist.  



  Die Grösse des Sichtfeldes 5 kann, wie es in       Fig.2    veranschaulicht ist, in Längsrichtung durch     zwei     Schieber 17 verringert werden, die in am Deckel 2  befestigten Führungen 18 verschiebbar sind. Zur Be  dienung dieser     Schieber    sind Knöpfe 19 vorgesehen,  die über     Stifte    20, welche durch im Deckel 2 vor  gesehene Schlitze 21     hindurchragen,    mit den Schie  bern 17 verbunden sind. Hiermit kann die Länge  des jeweils sichtbaren Textabschnittes der     Auffas-          sungsgabe    des Schülers entsprechend geändert wer  den.

   Durch Verstellung zweier Schieber 22, die in  am Deckel 2 befestigten Führungen 23 verschiebbar  sind, kann die Grösse des Sichtfeldes 5 auch in Quer  richtung verändert werden, um beispielsweise die      eine oder andere Spur der korrespondierenden Texte  abzudecken. Diese Schieber bewegen sich zwischen  den Schiebern 17 und dem Deckel. Sie können mit  Hilfe von Knöpfen 24 verschoben werden, die mit  ihnen über durch     Schlitze    25 im Deckel greifende  Stifte 26 verbunden sind.  



  Nach dem Ausführungsbeispiel der Fig.4 be  sitzt die Apparatur keinen eigenen Motor; viehmehr  wird der aus zwei Kegelrädern bestehende Antriebs  mechanismus 27, 28 von einer vierkantigen Kupp  lungswelle 29     betätigt,    die auf beliebige Weise von  aussen angetrieben sein kann. Beispielsweise erfolgt  der Antrieb über eine biegsame Kupplungswelle von  einem Tonwiedergabeapparat beliebiger Art, z. B. mit  Magnettonband, der mit einer entsprechenden Kupp  lung ausgestattet ist. Man kann dann Textband und Ton  band synchron laufen lassen, so dass der Schüler die  im Gesichtsfeld erscheinenden Wörter gleichzeitig  liest und hört, was einen wirkungsvollen Selbstunter  richt gewährleistet. Es ist auch möglich, auf die Vier  kantwelle 29 eine Kurbel aufzustecken und die Auf  wickelspule von Hand anzutreiben.  



  In Fig. 5 ist ein anderes Ausführungsbeispiel der  Erfindung veranschaulicht. Diese Apparatur besteht  aus einem Seh-Teil 30 und einem Hör-Teil 31, die  jeweils als gesonderte bauliche Einheit ausgebildet und  zur gesamten Apparatur als organisches Ganzes kom  binierbar sind. Der Seh-Teil 30 ist auch für sich allein  verwendbar. In der Zeichnung sind die beiden Teile  der Deutlichkeit halber in voneinander     abgehobenem     Zustand gezeigt.  



  Der Seh-Teil weist ein Gehäuse 32 auf, in dessen  schräge     Vorderwand    33 eine verschliessbare, mit  durchsichtiger     Deckplatte    versehene     Kassette    34 (vgl.  auch Fig. 10) eingesetzt ist, in welcher sich das Text  band 35 befindet. Markierungen, hier der Schlitz 36,  im Band 35 beeinflussen Abfühler, hier die     Fühl-          hebel    37, mit deren Hilfe bestimmte gewünschte au  tomatische Steuerungen eingeleitet werden können.  Unter der Erhöhung 38 ist ein Lampe zur Beleuch  tung des Textbandes angebracht. Die Tastatur 39  dient dazu, die erforderlichen Schaltvorgänge einzu  leiten oder zu bewirken, sofern sie von aussen erfol  gen müssen.

   Das Einstellrad 40 dient der Regelung  der Textbandgeschwindigkeit; das Einstellrad 41 dient  der Einstellung der Schallplattentellergeschwindigkeit.  



  Der Hör-Teil 31 weist einen Kasten 42 auf, in  dem die für die     akustische    Wiedergabe erforderlichen  Teile untergebracht sind, z. B. Verstärker, Lautspre  cher usw. Der Kasten weist an seiner Oberseite eine  Aussparung 43 auf, in welcher eine Schallplatte ein  gelegt werden kann. Der Plattenteller 44 ist heb- und  senkbar, so dass mit seiner Hilfe die eingeschobene  Schallplatte gegen den am Seh-Teil 30 befindlichen  (in dieser Figur nicht sichtbaren) Antriebsteller ge  drückt werden kann. Der Tonabnehmer 45 kann vom  Seh-Teil her mit einem auf das Ende 46 wirkenden  Stössel gehoben bzw. gesenkt und mit Hilfe einer an  der Achse 47 angreifenden Welle verschwenkt werden.    In den     Fig.    6 und 7 ist der     Sch-Teil    veranschau  licht, wobei das Gehäuse 32 abgenommen ist.

   Der  Antriebs- und Steuermechanismus ist im wesentlichen  an einer hinteren horizontalen Platte 48 und einer  daran anschliessenden schräg nach oben weisenden  Platte 49 angebracht. Die Platte 49 weist an ihrer  Unterseite Fächer 50 auf, in welche die     Spulenkästen     der verschliessbaren Kassette 34     (Fig.    9-11) ein  geschoben werden können.  



  Ein Antriebsmotor 51 ist an der Oberseite der  Platte 48 angebracht und wird über eine elektrische  Zuleitung 52 gespeist. Die Ausgangswelle des Motors  51 ist als Schnecke 53 ausgebildet und wirkt auf ein       Schneckenrad    54, das mit seiner Nabe 55 fest auf die       Sechskantwelle    56     aufgesetzt    ist. Die Welle 56 ist in  den Lagerblöcken 57 und 58 gehalten.

   Nahe dem La  gerblock 58 weist sie ein     Ritzel    59 auf, das mit einem  Zahnrad 60 in Eingriff steht, welches seinerseits die  ebenfalls im Lagerblock 58     Qeschaltene    Welle 61 an  treibt, die an ihrem anderen Ende ein Kegelrad 62       trägt.    Dieses Kegelrad treibt ein rechtwinklig dazu  gestelltes Kegelrad 63, das seinerseits fest auf einer       Sechskantwelle    64 sitzt. Diese Welle trägt an ihrem  in     Fig.    6 linken Ende eine auf ihr verschiebbare Klaue  65, die mit einem entsprechenden Kupplungsteil 66  an dem Kegelrad 67 in Eingriff treten kann.

   Mit Hilfe  des letztgenannten Kegelrades wird ein     rechtwinklig     dazu stehendes Kegelrad 68 angetrieben, das mit der  Antriebswelle 69 für die     Rücklaufspule    in Verbindung  steht. Nahe ihrem anderen Ende trägt die Sechskant  welle 64 ein mittels seiner Nabe 70 auf ihr verschieb  bares Reibrad 71, das mit einem Reibteller 72 grö  sseren Durchmessers     (Fig.    9) in Eingriff treten kann.  Dieser Reibteller sitzt auf der Antriebswelle 73 für  die andere Vorlaufspule und wird in einer Lager  hülse 74 geführt.    Vom gleichen Motor 51 wird auch der Antrieb  für die     Schallplatte    abgeleitet. Zu diesem Zweck ist  ein Reibrad 75 mit seiner Nabe 76 verschiebbar auf  der     Sechskantwelle    56 gehalten.

   Das Reibrad greift  durch eine Öffnung 77 in der horizontalen Platte 48  und steht mit einem Reibteller 78 an der Unterseite  der Platte 48 in     Eingriff.       Zur Regelung der Bandgeschwindigkeit auf der  Vorlaufseite, d. h. zur Regelung der Drehzahl der  Antriebswelle 73, ist die     Regulierscheibe    40 vor  gesehen, die vorn aus dem Gehäuse 32     herausragt          (Fig.    5). Mit dieser Scheibe ist ein Zahnrad 79 ver  bunden, das mit der Zahnstange 80 eines durch  Schlitz 81 und Schrauben 82 geführten Schiebers 83  in Eingriff steht.

   Der Schieber weist an seinem ande  ren Ende eine hochragende Gabel 84 auf, die um die  Nabe 70 des Reibrades 71     greift    und bei einer     Ver-          stellunz    der     Regulierscheibe    40 dieses Reibrad in  Richtung der Welle 64 bzw. in Richtung des Radius  des Reibtellers 72 verschiebt und somit das     überset-          zungsverhältnis        ändert.    Auf der Scheibe 40 können  beispielsweise durch Farben vier Geschwindigkeits  bereiche angegeben sein, so dass sich ein Benutzer die      Bandgeschwindigkeit auswählen kann, die seinen  Fähigkeiten bzw. Bedürfnissen entspricht.  



  Zur Einstellung der Plattengeschwindigkeit ist die  Regulierscheibe 41 vorgesehen, die an dem anderen  Ende der Vorderseite aus dem Gehäuse 32 heraus  ragt. Auch hier wird mittels eines (nicht veranschau  lichten) Zahnrades die Zahnstange 85 eines mit Schlitz  86 und Schrauben 87 geführten Schiebers 88 betätigt.  Eine Gabel 89 am Ende des Schiebers greift um  einen Stift 90 eines Winkelhebels 91, der um den  Punkt 92 schwenkbar ist und an dem Ende seines  längeren Hebelarmes 93 eine aufragende Gabel 94  trägt, welche die Nabe 76 des Reibrades 75 umfasst.

    Bei einer Verstellung des Schiebers 88 wird das Reib  rad 75 in Richtung der Sechskantwelle 56 bzw. in  Richtung des Radius des Reibtellers 78 verschoben,  wodurch in ähnlicher Weise wie bei der     Verstellung     der Bandgeschwindigkeit auch das Übersetzungsver  hältnis beim Antrieb der Schallplatte     geändert    werden  kann.  



  Um das Textband vor- und rückwärts laufen zu  lassen, wird abwechselnd die eine und die andere  Bandspule angetrieben. Die Umschaltung erfolgt mit  tels eines Schiebers 95, der mit Hilfe von Schlitz 96  und Schraube 97 sowie Schlitz 98 und     Schraube    99  gerade geführt ist. Der Schieber trägt an seinem in  Fig. 6 linken Ende eine hochgebogene Gabel 100, die  mit der Klaue 65 in Eingriff steht. Wird der Schieber  95 in seine linke     Endlage    gebracht, so greifen die  Klauenzähne in die Kupplung 66 ein und die Rück  laufspule wird angetrieben. Damit auf alle Fälle ein  solcher Eingriff stattfindet, auch wenn Klauenzahn  und Nut zunächst nicht genau ausgerichtet sind, ist  eine Feder 101 vorgesehen, die beim Drehen der  Welle 64 die Teile in Eingriff drückt.

   Wird der Schie  ber 95 aus dieser Stellung in seine rechte Endlage ge  bracht, so wird die Klauenkupplung 65, 66 gelöst.  Gleichzeitig trifft am rechten Ende eine     Abkröpfung     102 des Schiebers 95 an einen Stift 103, der quer  durch eine Achse 104 greift und mittels der Feder  105 in dauerndem Anschlag an der Abkröpfung 102  gehalten wird. Die Achse 104 ist einerseits in dem  abgewinkelten Blech 106 und andererseits in der La  gerhülse 74 gelagert. Bei Drehung der Achse 104  wird ein an ihrem vorderen Ende befindlicher Exzen  ter 107, der in eine Ringnut 108 in der Antriebswelle  73 eingreift, gedreht und drückt damit die Antriebswelle  73 nach unten, wodurch der bisher vom Reibrad 71  abgehobene Reibteller 72 auf das Reibrad 71 gepresst  und somit die Antriebsverbindung für die Vorlauf  spule hergestellt wird.

   Bei einer Bewegung des Schie  bers 95 in umgekehrter Richtung wird das Reibrad 72  wiederum von dem Reibteller 71 abgehoben und auf  der anderen Seite die Kupplung mit der Rücklauf  spule bewirkt.  



  Die Umschaltung wird mit Hilfe eines Winkel  hebels 109 eingeleitet, der um den Drehpunkt 110  schwenkbar ist und mittels der Feder 111 in Uhr  zeigerdrehrichtung vorgespannt ist. Dieser Winkel  hebel wird     normalerweise    mit Hilfe von durch Schlitze    112 in der Platte 49 ragende Stifte 113 bzw. 114, die  von der Spitze 115 einer in den Drehpunkt 99 schwenk  baren Wippe 116 an der Unterseite der Platte 49 ab  gestützt werden, etwas angehoben und damit ausser  Funktion gesetzt.

   Sobald durch irgendeinen Eingriff,  sei es durch Betätigung der Fühlerhebel 37' oder 37''  oder durch     Niederdrücken    einer entsprechenden Taste  39e der Tastatur 39, die Abstützung des gerade unter  stützten Stiftes 113 bzw. 114 von der Spitze 115  unterbrochen wird, schwenkt der Winkelhebel 109 im  Uhrzeigerdrehsinn sein vorderes Ende 117, drückt  nach unten auf eine Kulisse 118 und dreht diese um  ein geringes Mass im Uhrzeigerdrehsinn. Mit der Ku  lisse ist ein Kegelzahnrad 119 starr verbunden, dessen  Zähne an zwei gegenüberliegenden Flächen 120 ab  geschliffen sind (Fig. 8). Wenn der Winkelhebel 109  die Kulisse 118 und damit das Zahnrad 119 etwas  verdreht, gerät das Zahnrad in Eingriff mit dem Ke  gelrad 63, so dass Kegelrad 119 und Kulisse von die  sem um etwa 180  gedreht werden.

   Hierbei wird ein  exzentrisch an der Kulisse angebrachter Stift 121  ebenfalls bewegt, der gegen die Anschlagsfläche 122  der Aussparung 123 des Schiebers 95 drückt und den  Schieber 95 nach rechts verschiebt. Gleichzeitig wird  die mit dem Schieber verbundene Wippe 116 in glei  cher Richtung verschoben und greift mit ihrer     Spitze     115 unter den anderen Stift 114. Eine Feder     116a          sorgt    dafür,     d'ass    die Wippe beim Umschalten die hier  für erforderliche Neigung annimmt.

   Wird bei der Ein  leitung eines weiteren Umschaltvorganges dem     Stift     114 die Unterstützung durch die     Wippenspitze    115  entzogen, so wiederholt sich der soeben     beschriebene     Verfahrensablauf, wobei der Schieber     diesmal    von  rechts nach links     (Fig.    6) verschoben wird. Auf diese  Weise wird abwechselnd die Vorlauf-     bzw.    Rücklauf  spule angetrieben.  



  Es wird nunmehr auf die     Fig.    9 und 10 Bezug  genommen, in denen die das Band     enthaltende    Kas  sette 34 sowie die Kupplung der in ihr befindlichen  Spulen mit den zugehörigen Antriebswellen veran  schaulicht wird. Die Kassette 34 weist zwei Spulen  kästen 124 und 125 für die Vorlauf- bzw. Rücklauf  spule auf, an deren Oberseite die Enden der Spulen  wellen 126 bzw. 127 sichtbar sind. Die beiden     Spu-          lenkästen    sind durch eine Führungsbahn 128     mitein-          ander    verbunden, die an ihrer Vorderseite durchsichtig  ist.

   An ihrer Rückseite weist diese Führungsbahn zwei  Einschnitte 129' und 129" auf, durch welche die     Ab-          fühlhebel    3<B>7</B> und 37"     (Fig.    7) in die     Bahn    des Text  bandes ragen.  



       Diese    Kassette wird mit ihren beiden     Spulenkästen     124 und 125 in die Fächer 50 unter der schrägstehen  den Platte 49 geschoben und     kann    durch Betätigung  der Tasten 39c und 39d mit dem Antriebsmechanis  mus     ge-    bzw. entkoppelt werden. Der     Spulenkasten     124 (das gleiche gilt für den     Spulenkasten    125) weist  in seinem Innern einen     Spulenkörper    129 auf, um den  herum das Band 35 gewickelt ist. Die Welle 126 der  Spule wird mittels einer Schraubenfeder 130, die sich  an einem Bund 131     abstützt,        nach    unten gedrückt.

   An      ihrem anderen Ende weist diese Welle eine     Greifklaue     132 auf, in welche ein Steg 133 an der Unterseite der  Antriebswelle 73 eingreifen kann. Die Spulenwelle  126 wird zwecks Kupplung mit Hilfe eines Stiftes 134  der an einer Platte 135 befestigt ist, nach oben ge  drückt. Dies geschieht mit Hilfe des Hebels 136, der  auf die Sechskantwelle 137 aufgesetzt ist und mit der  Platte 135 über eine Zugfeder 138 verbunden ist. Die  Welle 137 wird ihrerseits durch Niederdrücken der  Taste 39c betätigt, wobei ein Rasthebel 139 mit einem  Fallbügel 140 in Sperreingriff kommt.

   Eine Rück  drehung der Welle 137 zwecks Entkupplung der Spule  mit ihrer Antriebswelle     erfolgt    bei Betätigung der  Taste 39d, die mit ihrer Segmentscheibe 141 den  Fallbügel     etwas        anhebt    und dadurch die Sperre mit  dem Rasthebel 139 löst.  



  In Fig. 11 ist ein Querschnitt durch einen Spulen  kasten sowie die Fühlhebelsteuerung veranschaulicht.  Das Band 35 läuft von der Spule 129 über eine Um  lenkrolle 142 in die Führungsbahn 128. Im Gehäuse  32 ist entsprechend der Öffnung 129" eine Öffnung  vorgesehen, durch die der Fühlhebel 37" ragt, der um  eine Achse 143 schwenkbar ist und dessen Spitze 144  normalerweise durch das Band niedergehalten wird.  An seinem anderen Ende weist dieser Fühlhabel  einen Betätigungsnocken 145 auf, der bei Drehung  des Hebels auf das Ende 146 der Wippe 116 einwirkt  und sie aus der vollausgezogenen in die gestrichelte  Stellung bringt. Eine Feder 147 sorgt dafür, dass der  Hebel 37" bestrebt ist, eine in das Textband eingrei  fende Stellung einzunehmen.  



  Wenn nun in dem Band eine Markierung in Form  eines Schlitzes 36 auftritt, greift der Hebel 37" in  diesen hinein, wird von diesem in     Bandlaufrichtung     in seine gestrichelte Stellung gezogen und     betätigt    da  bei die Wippe 116, die ihrerseits den Umschaltvor  aang für den Bandlauf einleitet. Ein ähnlicher     Fühl-          hebel    ist an der anderen Seite der Wippe 116 vor  gesehen, so dass mit Hilfe derartiger Schlitze 36 au  tomatisch eine Vor- und Rückbewegung des Bandes  zwecks Wiederholung der zwischen den Markierungen  liegenden Textabschnitte bewirkt wird.  



  Die Taste 39e ist so ausgebildet, dass beim Nie  derdrücken zunächst die Fühlhebel 37 und 37" in  eine unwirksame Stellung     umgelegt    werden, so     dass     beim Vorbeiführen der Schlitze an den Fühlhebeln  keine     Umschaltung    erfolgt. Um jedoch ein Abreissen  des Bandes zu verhindern, wenn es von einem der  Spulenkörper 129 abgelaufen ist, auch wenn sich der  Hebel 37" in seiner unwirksamen Stellung befindet,  sind an dem Band Spezialmarkierungen, hier auf  geklebte Erhebungen 148, vorgesehen, die sich nor  malerweise in entsprechende Ausnehmungen 149 des  Spulenkörpers einlegen.

   Diese Erhebungen greifen  an der     Spitze    144 des Hebels 37" an, bringen den  Hebel zunächst in seine wirksame Stellung und reissen  ihn dann weiter mit, so dass die Wippe 116 durch  seinen Nocken 145 betätigt und damit der Umschalt  vorgang ausgelöst wird.    Wenn die Taste 39e noch weiter durchgedrückt  wird, kann die Wippe 116 willkürlich     betätigt    und da  mit eine Umschaltung des Bandlaufes von Hand vor  genommen werden.  



  In den     Fig.    12-14 wird der Hör-Teil 42 näher       erläutert.    Eine Schallplatte 150 kann in den Einschnitt  43 des Kastens 42 eingelegt werden, derart, dass sich  die Spitze<B>151</B> des Tonabnehmers 45 über dem Rillen  teil der Schallplatte befindet. Ein mit Hilfe der Taste  39b     betätigbarer    Auswerfer 152 kann durch Anziehen  der Stange 153 unter     Überwindung    der Kraft der  Feder 154 um seinen Drehpunkt 155 geschwenkt  werden und schiebt dabei die Schallplatte 150 um ein  Stück nach     vorn    heraus.  



  Wie bereits erwähnt, erfolgt der Antrieb der  Schallplatte über das Reibrad 75, das auf den Reib  teller 78     einwirkt.    Dieser Reibteller sitzt an einer  Welle 156, die einen Ringeinschnitt 157 besitzt, der  etwas breiter ist als das zugehörige als Sperrbolzen  158 wirkende Ende der     Sechskantwelle    56. Diese  Verriegelung ist erforderlich, damit die Welle 156  nicht nach unten fällt; die     etwas    grössere Breite des  Ringeinschnittes 157 ermöglicht es, den Reibteller  etwas anzuheben, um ihn mit dem Reibrad 75 in  Eingriff zu bringen, während normalerweise keine  Kupplung vorhanden ist.

   Unterhalb des Reibtellers  78 befindet sich der Antriebsteller 159 für die Schall  platte 150, der unten einen konischen     Fortsatz    160  trägt, welcher seinerseits beim Anheben der Schall  platte in deren Mittelöffnung<B>161</B> greift und diese  somit     zentriert.    Ferner trägt der Antriebsteller 159  an seiner Unterseite einen Reibbelag 162 aus Gummi,  Filz oder dergleichen.  



  Um die Kupplung zwischen der     Schallplatte    und  dem Antriebsmechanismus vorzunehmen, wird die  Taste 39a niedergedrückt.     Sie    wird in ihrer unteren  Stellung gehalten, weil die zugehörige Sperrklinke 163  mit dem Fallbügel 164 in Eingriff tritt. Ein Lösen der  Taste 39a und damit ein     Entkuppeln    der Schallplatte  von ihrem Antriebsmechanismus geschieht durch  Niederdrücken der Taste 39b, deren     Segmentscheibe     165 den Fallbügel etwas anhebt und damit die Taste  39a freigibt. Durch Betätigung der Taste 39a wird  über das Zwischenelement 166 der Stössel 167 nieder  gedrückt, der seinerseits auf das kurze Ende eines  Hebels 168 drückt, der um die Achse 169 schwenk  bar ist.

   Dadurch wird das andere Ende 170 des Hebels  angehoben und drückt die Achse 171 des Platten  tellers 44 nach oben. Der Plattenteller legt sich zu  nächst an die Schallplatte, hebt diese dann an,     bringt     sie in     Eingriff    mit dem Antriebsteller 159, hebt so  dann Platte plus     Antriebsteller    und zugehörigen Reib  teller 78 weiter an, bis letzterer mit dem Reibrad 75  in Eingriff kommt. Von diesem Augenblick an ist die       Schallplatte    mit ihrem Antrieb gekuppelt und be  ginnt sich zu drehen.  



  Wie aus den     Fig.    6 und 14 ersichtlich, ist die Ap  paratur mit einer automatischen     Absetz-    und Ab  hebevorrichtung sowie mit einer Drehvorrichtung für  den Tonabnehmer ausgestattet. Eine Stehachse 172      trägt an ihrem unteren Ende eine Sektorplatte 173,  mit deren Hilfe das Ende 46 des Tonarmes 45 nie  dergedrückt und damit die Spitze des Tonarmes 151  von der Schallplatte 150 abgehoben werden kann, so  wie eine Greifklaue 174, die über einen Steg 175 des  Drehlagers 176 für den Tonarm gleiten kann, so dass  durch Drehung und axiale Verschiebung der Stell  achse l72 die gewünschten Bewegungen hervorgeru  fen werden können.  



  Die Achse 172 wird durch eine Blattfeder 177  nach oben gedrückt und liegt mit ihrer Spitze 178 an  der Lauffläche 179 an, die eine schräge Auflauffläche  180 besitzt und am äusseren Ende eines mit dem  Schieber 95 verbundenen Armes 181 angebracht ist.  Wird der Schieber 95 zwecks Einschaltung der Vor  laufspule nach der in Fig. 6 rechten Seite geschoben,  gleitet die Spitze 178 zunächst unter die schräge Auf  lauffläche 180 und wird gegebenenfalls ganz freigege  ben, so dass die Stehachse 172 angehoben und damit  der Tonarm 45 gesenkt werden kann. Umgekehrt wird  beim Zurückschalten auf die Rücklaufspule und einer  entsprechenden Bewegung des Schiebers 95 nach links  die Stellachse 172 von der Lauffläche 179, 180 wie  der nach unten gedrückt und damit der Tonarm 45  abgehoben.  



  Der Arm 181 ist mit einem Stift 182 ausgestattet,  der in den gabelförmigen Ausschnitt 183 eines an der  Stellachse 172 durch Blattfedern 184 angepressten  Hebels 185 greift. Wird nun der Schieber 95 zwecks  Umschaltung auf die Rücklaufspule nach links be  wegt, so wird dabei nicht nur der Tonarm abgehoben,  sondern durch das Zusammenwirken von Stift 182  und Hebel 185 auch zurückgeführt. Damit der Ton  arm zunächst etwas abgehoben und dann erst zurück  gedreht wird, hat der gabelförmige Ausschnitt 183  des Hebels 185, bezüglich des Stiftes 182, etwas  Spiel.  



  Damit jeweils die genaue Ausgangsstellung wie  der getroffen wird, ist an der Stellachse 172 ein Aus  leger 186 mit Hilfe der Mutter 187 starr angebracht.  Dieser Ausleger     trägt    an seinem vorderen Ende eine  Falle 188, die mit dem die Anfangsstellung bestim  menden Anschlag eines Sperrhebels 189 zusammen  wirken kann, der seinerseits gelenkig an einem  Schwenkblech 190 befestigt ist. Das Schwenkblech  wird durch eine an der Lagerhülse 191 für die Stell  achse 172 abgestützten Tellerfeder 192 einer solchen  Reibung unterworfen, dass eine Verschwenkung nur  durch Angreifen einer äusseren Kraft am Hebelarm  193, nicht dagegen durch die übrigen im System auf  tretenden Kräfte möglich ist.

   Wenn die Vorlaufspule  eingeschaltet wird, und sich die Stehachse 172 an  hebt, gerät die Falle 188 ausser Eingriff mit dem       Schlitz    im Sperrhebel 189, so dass sich die     Stellachse     172 zusammen mit dem Tonarm frei im Uhrzeigersinn  drehen kann. Beim Umschalten auf     Rücklauf    wird  die Stehachse und der Tonarm mit Hilfe des Stiftes  182 zurückgeführt; hierbei gleitet die Falle 188 über  die schräge Vorderkante 194 des Hebels 189 und bis  zu einer von der Schwenkung abhängigen Stelle in    der Aussparung 195 des Sperrhebels 189. Beim erneu  ten Umschalten auf Vorlauf nimmt der Stift 182 den  Hebel 185 wieder mit.

   Sobald aber die Falle 188 auf  den Anschlag des Sperrhebels 189 auftrifft, kann sich  die Stellachse 172 und damit der Tonarm nicht mehr  weiter drehen, bevor nicht die Stellachse unter die  Auflauffläche 180 gerät und angehoben wird. Inzwi  schen wird der Hebel 185 unwirksam um die Stell  achse verschwenkt. Der Anschlag des Sperrhebels  189     bestimmt    also die jeweilige Anfangsstellung, die  durch Verdrehen des     Schwenkbleches    190 genau ein  stellbar ist.  



  Die Apparatur kann wie folgt bedient werden:  Zunächst wird die     Kassette    34     mit    ihren Spulen  kästen in die dafür vorgesehenen Fächer 50     ein-          gesetzt    sowie die zugehörige Schallplatte     in    den  Schlitz 43 eingeschoben, bis sie     hinten    am Anschlag  anliegt. Durch Niederdrücken der Taste 39c werden  die     Spulenwellen    126 hochgedrückt und mit     ihren    zu  gehörigen Antriebswellen gekuppelt; gleichzeitig     wird     der Motor 51 eingeschaltet.

   Durch Niederdrücken der  Taste 39a wird der Plattenteller 44 angehoben und  die Schallplatte zentriert sowie mit     ihrem    Antrieb in  Verbindung gebracht. Nunmehr bewegt sich beispiels  weise das Textband in Vorlaufrichtung, und von der       Schallplatte    wird der zugehörige Hör-Text abgespielt.

    Kommt der     Fühlhebel    37"     mit    einer     Schlitzmarkie-          rung    36 des Bandes in Eingriff so     erfolgt    eine Um  schaltung auf Bandrücklauf und     gleichzeitig    ein Ab  heben des     Tonarmes    von der Schallplatte sowie     ein     Zurückdrehen des Tonarmes.

       Kommt        anschliessend     der     Fühlhebel   <B>37'</B> mit einer     Schlitzmarkierung    36 in       Eingriff,    so erfolgt wiederum eine     Umschaltung    auf  Vorlauf, der     Tonarm    wird zunächst in     seine    durch  das Schwenkblech 190 fixierte Anfangsstellung ge  bracht und dort abgesenkt. Hierbei kann die Anfangs  stellung genau dem durch die     Markierung        bestimmten     Beginn eines     Seh-Textabschnittes    zugeordnet werden.

    Die soeben     erwähnten        Umschaltungen        können    auch  durch Niederdrücken der Taste 39e in ihre unterste  Stellung von Hand aus     erfolgen.    Wird die Taste 39e  nur etwas gesenkt, so werden die     Fühlhebel    37' und  37" nach aussen     niedergelegt    und damit ausser Wirk  samkeit     gesetzt.    Der Vor- bzw.

   Rücklauf des Bandes  wird in diesem     Fall    nicht automatisch unterbrochen,  so dass das Band bei dauerndem Niederdrücken der  Taste 39e bis an den Anfang bzw. das Ende oder bei  kurzzeitigem Niederdrücken bis     zur    nächsten Markie  rung in der     gleichen    Richtung weiterlaufen kann. Wird  auf diese Art und Weise ein neuer des     öfteren    zu  wiederholender     Textabschnitt    des Bandes     eingestellt,     so kann die zugehörige Anfangsstellung des Tonar  mes auf der Schallplatte mit Hilfe des     Schwenkbleches     190 durch Verstellung des Hebelarmes 193     fixiert     werden.

   Zum Ausschalten der Apparatur ist auf     d!ie     Taste 39d zu drücken, wodurch der Motor abgeschal  tet     wird    und die     Spulenwellen    126 aus dem     Eingriff     mit ihren Antriebswellen 69 bzw. 73 gelöst werden.  Durch Niederdrücken der Taste 39b wird der Platten  teller 44     abgesenkt    und gleichzeitig der     Auswerfer         152 betätigt, welcher die Schallplatte so weit aus dem  Schlitz 43 nach vorn herausschiebt, dass man sie be  quem fassen und herausnehmen kann.  



  Obwohl die Aufzeichnung der einzuprägenden  Texte in den Ausführungsbeispielen auf einem Band       erfolgt    ist, kann die Erfindung auch auf andere Weise  ausgeführt werden. So könnte man z. B. als Aufzeich  nungsträger auch an Stelle des Bandes ein Blatt ver  wenden, auf welchem die einander korrespondieren  den Wörter in einander zugeordneten Zeilen überein  ander angeordnet sind. Dieses Blatt könnte durch be  liebige Vorschubmittel hinter dem Sichtfeld in einer  senkrecht auf der Bandrichtung stehenden Richtung  bewegt werden. Daneben können aber auch als Auf  zeichnungsträger eine Platte oder ein Zylinder verwen  det werden. Des weiteren ist es in vielen Fällen zweck  mässig, als Aufzeichnungsträger ein Filmband, z. B.

    ein Mikrofilmband, zu     verwenden    und die einzuprä  genden     Aufzeichnungen    durch Projektion auf einer  Mattscheibe oder dergleichen sichtbar zu machen.  



  Ferner kann die Apparatur an, vorteilhafterweise  in Blickhöhe über einer Schreib- oder sonstigen Büro  maschine angebracht werden, so dass eine blindschrei  bende Stenotypistin sich vollständig auf den im Sicht  feld erscheinenden Text konzentrieren kann. Die Re  gelung der Textbandgeschwindigkeit und das     Ein-          bzw.    Ausschalten des Bandlaufes kann mühelos mit  tels einer z. B. durch Fingerdruck oder Fusstaste be  dienbaren Fernsteuerung erfolgen. Wenn in diesem  Zusammenhang Bandrollen verwendet werden sollen,  dann lassen sich diese fortlaufend beschriften; die  Sekretärin schreibt in vielen     Fällen    sogar schneller,  da kein Zeilensprung beim Schreiben auftritt.

   Bei  Wahl einer entsprechenden Vorrichtung kann sie so  gar die schreibende Hand etwa an einer Stelle belassen,  während das Band unter der Hand entlang     bewegt     wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Apparatur zur Verbesserung der Konzentration bei der visuell erfolgenden Aufnahme einer Aufzeich- nungsfolge, gekennzeichnet durch einen auswechsel baren Aufzeichnungsträger, sowie durch Mittel, um diesen Aufzeichnungsträger derart zu bewegen, dass die Aufzeichnungen fortlaufend nacheinander in einem Sichtfeld in Erscheinung treten. UNTERANSPRÜCHE 1. Apparatur nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bewegungsmittel einen flie ssenden Lauf des Aufzeichnungsträgers bewirken. 2. Apparatur nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Aufzeichnungsträger ein Band ist, das über mindestens zwei rotierende Bandträger läuft, die sowohl den Vorlauf als auch den Rücklauf bewirken. 3.
    Apparatur nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Aufzeichnungsträger ein offenes Band ist, das von einem antreibbaren Bandträger ab- und auf einen anderen antreibbaren Bandträger auf wickelbar ist. 4. Apparatur nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens der eine der antreib- baren Bandträger mitsamt dem aufgewickelten Band auswechselbar ist. 5. Apparatur nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Bandträger zu einer baulichen Einheit miteinander verbunden sind und diese als Ganzes mitsamt dem auf die Bandträger aufgewickel ten Band auswechselbar ist. 6.
    Apparatur nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die bauliche Einheit die Form einer verschliessbaren Kassette hat, die in eine ent sprechende Halterung der Apparatur einsteckbar ist. 7. Apparatur nach Unteranspruch 6, gekennzeich net durch handbetätigbare Mittel zum Kuppeln der eingesetzten Bandträger mit ihrer Antriebswelle. B. Apparatur nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Band träger von einem willkürlich betätigbaren Motor an getrieben werden und die Übertragung des Antriebs vom Motor auf die Bandträger-Antriebswelle mittels schaltbarer Kupplungen bewirkt wird. 9.
    Apparatur nach Unteranspruch 8, gekenn zeichnet durch von Markierungen des Aufzeichnungs trägers beeinflusste, willkürlich ausser Wirksamkeit setzbare Abfühler, die eine Vorlauf-Rücklauf-Steue- rung betätigen, die einen bestimmten von den Mar kierungen begrenzten Abschnitt der Aufzeichnungs folge beliebig oft selbsttätig von der Endmarkierung bis zur Anfangsmarkierung zurücklaufen lässt und hier wieder selbsttätig auf Vorlauf schaltet. 10.
    Apparatur nach Unteranspruch 9, gekenn zeichnet durch willkürlich betätigbare Mittel, durch die bei in Wirksamkeit gesetzten Abfühlern innerhalb des von den Markierungen festgelegten Abschnittes die Vorlauf-Rücklauf-Steuerung unabhängig von den Abfühlern betätigbar ist. 11.
    Apparatur nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Band nahe seinem Anfang und seinem Ende Spezialmarkierungen aufweist, durch welche die Abfühler zunächst in Wirksamkeit gesetzt und dann derart beeinflusst werden, dass ein Weiter laufen des Aufzeichnungsträgers in Richtung auf sein betreffendes Ende unterbunden wird. 12. Apparatur nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, d'ass der Antrieb des Aufzeichnungs trägers in Vor- und Rücklaufrichtung über als Rutsch kupplung wirkende Elemente erfolgt. 13.
    Apparatur nach Patentanspruch, gekennzeich net durch willkürlich betätigbare Mittel zum Ein stellen des Antriebes des Aufzeichnungsträgers auf verschiedene Grundgeschwindigkeiten. 14. Apparatur nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das freie Sichtfeld in seiner Grösse änderbar ist. 15. Apparatur nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Aufzeichnungsträger Auf zeichnungsfolgen mehrspurig in entsprechender Zu ordnung zueinander trägt. 16.
    Apparatur nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Apparatur zusätzlich zu der die visuelle Aufnahme von Aufzeichnungsfolgen (Seh- Text) ermöglichenden Einrichtung (Seh-Teil) einen die zugehörigen Laute (Hör-Text) vermittelnden Hör- Teil aufweist. 17. Apparatur nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Seh-Teil und der Hör-Teil als eine gesonderte bauliche Einheit ausgebildet und beide Teile zur gesamten Apparatur als organisches Ganzes kombinierbar sind. 18.
    Apparatur nach Unteranspruch 16, gekenn zeichnet durch Getriebemittel zur relativen stufenlosen Anpassung der Hör-Text-Geschwindigkeit an die Seh- Text-Geschwindigkeit. 19. Apparatur nach Patentanspruch, Unteran sprüchen 9 und 16, gekennzeichnet durch selbsttätige Mittel, die bei Betätigung der Vorlauf-Rücklauf- Steuerung durch die Abfühler im Hör-Teil einen be- stimmten Hör-Text-Abschnitt korrespondierend zum Seh-Text Abschnitt beliebig oft wiederholen. 20. Apparatur nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Aufzeichnungsträger für den Seh-Teil zugleich als Aufzeichnungsträger für den Hör-Teil dient. 21.
    Apparatur nach Unteranspruch 16, dadurch gekennzeichnet, d'ass als Tonträger eine in die Appa ratur einsetzbare Schallplatte dient und dass eine will- kürlich betätigbare Auslösetaste zum Auswerfen die ser Platte vorgesehen ist. 22. Apparatur nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, d'ass sie an einer Büromaschine anbring bar ist. 23.
    Apparatur nach Unteranspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass sie mittels eines von der Bedie nungsperson der Büromaschine bedienbaren Gerätes fernsteuerbar ist.
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