CH353981A - Einrichtung zum Verstellen der Filmschleife an Filmgeräten - Google Patents
Einrichtung zum Verstellen der Filmschleife an FilmgerätenInfo
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Description
Einrichtung zum Verstellen der Filmschleife an Filmgeräten Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Ver stellen der Filmschleife an Filmgeräten, insbesondere Bildwerfern, mit einer Förderrolle, einem deren Lage zu einer Antriebswelle bestimmenden Verstellgetriebe und einem das Verstellgetriebe betätigenden, von Hand beeinflussbaren Zwischengetriebe.
Es ist bekannt, Verstell- und Zwischengetriebe fest auf der Antriebswelle zu montieren. Das setzt einmal voraus, dass der Bildwerfer von vornherein mit der Einrichtung ausgerüstet werden muss, und hat an- dererseits zur Folge, dass die Einrichtung zum Repa rieren ganz auseinander genommen werden muss und dass ein Umstellen der Einrichtung auf andere Förder- rollen für andere Filmformate ebenfalls nur möglich ist, wenn man sie zerlegt und ausbaut.
Diese Nachteile werden nach der Erfindung da durch vermieden, dass das Zwischengetriebe und min destens ein Teil des Verstellgetriebes zu einer selb ständig anzubauenden Einheit an einer Hülse zusam- mengefass't sind, die auf der Antriebswelle aufgescho ben und in Betriebslage durch Anschläge mit dieser drehverbunden ist.
Dadurch ist es möglich, Bildwerfer so herzustel len, d'ass nach Wahl eine Verstelleinrichtung oder ein festes Verbindungsstück auf die Antriebswelle aufge setzt werden kann, so dass man auch nachträglich die einfachere in die teurere, aber bessere Ausführung umbauen kann. Auch kann die Förderrolle ohne Schwierigkeiten gegen eine andere ausgewechselt wer den, die beispielsweise einen grösseren Durchmesser hat, und überwachung, Pflege und Reparatur der Verstelleinrichtung sind wesentlich erleichtert.
Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes sind in der Zeichnung wiedergegeben. Es zeigen Mg. 1 einen Längsschnitt durch eine Verstellein- richtung; Fig. 2 eine zweite Ausführungsform der VerstellE- einrichtung.
Eine Antriebswelle 1 ist in einem Lagerauge 2, das mit dem Gehäuse eines Filmbildwerfers verbun den ist, mit Hilfe eines Kugellagers 3, nicht ver schiebbar gelagert. Sie hat einen Mittelabschnitt 4 und einen Endabschnitt- 5 mit kleinem Durchmesser. An der Übergangsstelle zwischen beiden Abschnitten ist in die Welle ein Querstift 6 eingesetzt.
Auf den Mittelabschnitt der Antriebswelle ist eine Förderrolle 7 aufgeschoben, die aus einem Rol lenkörper 8 und einer auf dessen Umfang aufge setzten Laufbahn 9 besteht. Senkschrauben 10 ver- \binden die beiden Teile der Förderrolle miteinander.
Auf den Endabschnitt 5 ist eine Hülse 11 auf geschoben, die mit Schlitzen 12 versehen ist, in wel chen die Enden des Querstiftes 6 greifen, und von Stiftschrauben 13 gegen Abgleiten von der Antriebs welle festgehalten wird.
Auf in der Hülse 11 radial befestigten Bolzen. 14 sind Planetenräder 15 drehbar gelagert. Sie greifen einerseits in ein Zahnrad 16 mit kronenförmiger Ver zahnung, das auf der Hülse 11 drehbar befestigt und gegen axiale Verschiebung von einem Absatz 17 die ser Hülse und einem Ring 18 gehalten ist, der seiner seits durch die Stiftschrauben 13 und Stifte 19 fest gehalten wird.
Die Planetenräder 15 greifen.andererseits in ein Zahnrad 20, das ebenfalls auf der Hülse 11 drehbar gelagert und gegen einen Absatz 21 abgestützt ist. Es ist mit einem die Planetenräder 14 übergreifenden Deckring 22 und parallel zur Antriebswelle 1 liegen den Achsen 23 verbunden, auf denen Verstellräder 24 drehbar gelagert sind.
Das linke Ende der Hülse 11 ist zu einem Zahn- rad 25 ausgebildet, das in einen Teil des Verstell rades 24 greift. Gleichachsig dazu liegt ein Antriebs- zahnrad 26, das in Form eines Zahnkranzes ausge bildet und an dem Rollenkörper 8 befestigt ist. Die Zähnezahlen von Zahnrad 25 und Antriebszahnrad 26 weichen um einige Zähne voneinander ab.
Die Laufbahn 9 der Förderrolle 7 überragt den Rollenkörper 8 nach der Seite und überdeckt den Raum, in dem die Verstellräder 24 liegen. Das Zahn rad 16 hat einen als Handgriff dienenden, mit Ril len versehenen Ansatz 27; auch ein Teil des Deck rings 22 ist als Griff 28 ausgebildet und mit Rillen versehen.
Wenn die Zahnräder von aussen nicht beeinflusst werden, so überträgt die Antriebswelle 1 ihre Dreh zahl unverändert auf die Förderrolle 7. Hält man dagegen das Zahnrad 16 an seinem Ansatz 27 fest, so wirkt es zusammen mit dem Planetenrad 15 und dem Zahnrad 20 als Zwischengetriebe.
Das mit der Antriebswelle 1 und der Hülse 11 umlaufende Planetenrad rollt auf dem festgehaltenen Zahnrad 16 ab und dreht dadurch das Zahnrad 20 mit der doppel ten Drehzahl. Die mit ihm kreisenden Verstellräder 24 wirken zusammen mit dem Zahnrad 25 und dem Antriebszahnrad 26 als Verstellgetriebe: Die Ver- stellräder 24 rollen auf dem Zahnrad 25 ab und drehen entsprechend der abweichenden Zähnezahl die Förderrolle 7. Hat z. B. das Antriebszahnrad 26 mehr Zähne als das Zahnrad 25, so eilt die Förderrolle 7 gegenüber der Antriebswelle 1 vor.
Eine hinter der Förderrolle gebildete Filmschleife wird dadurch ver grössert. Hält man dagegen das Zahnrad 20 mit Hilfe des Griffes 28 fest, so bleiben auch die Achsen 23 der Verstellräder stehen und diese drehen sich um gekehrt wie beim Festhalten des Zahnrades 16. Die Förderrolle 7 dreht sich also in entgegengesetzter Richtung zur Antriebswelle 1, bleibt also bei dem genannten Verhältnis der Zähnezahlen hinter der Antriebswelle zurück, so dass sich die Filmschleife verkleinert.
Die Antriebswelle 1 kann auch verlängert und mit einem abnehmbaren Handgriff versehen werden, wenn sie zum hilfsweisen Antreiben des Bildwer fers dienen soll.
Eine andere Ausführungsform ist in der Fig. 2 gezeigt. Eine Antriebswelle 33 ist wie die Antriebs welle 1 am Bildwerfer gelagert. Auf ihr Mittelteil 34 ist eine Förderrolle 35 (obere Hälfte der Fig.) aufge setzt. Auf einer Hülse 36, die mit Schlitzen 37 ver sehen ist, in welchen die Enden des Querstiftes 38 der Antriebswelle 33 greifen, sind wiederum drehbar Zahnräder 39 und 40 und mit senkrecht zur Welle liegender Drehachse Planetenräder 41 gelagert.
An dem Zahnrad 40 sind mit Hilfe von Achsen 42 Ver- stellräder 43 drehbar gelagert, die mit gleichachsig zu der Antriebswelle 33 liegenden Zahnrädern 44 und 45 zusammenarbeiten.
Das Zahnrad 44 ist mit einer verlängerten Nabe 46 versehen und mit Hilfe der die Planetenräder 41 tragenden Bolzen 47 an der Hülse 36 befestigt. Das Antriebszahnrad 45 ist an einem Drehkörper 48 angebracht, der drehbar auf der Hülse 36 sitzt und mit einem Mantel 49 den Arbeits- raum der Versteliräder 43 überdeckt. In dem Dreh körper 48 sind parallel zur Welle 33 angeordnete Stifte 50 untergebracht, die in Ausnehmungen 51 der Förderrolle 35 greifen.
Das Ende der Antriebswelle 33 ist geschlitzt und enthält eine koaxial zur Welle 33 eingedrehte Spreiz- schraube 52, die durch Auseinanderdrücken des Wel lenendes die Hülse 36 festhält.
Die Wirkungsweise des Zwischen- und des Ver- stellgetriebes ist gleich wie in dem vorstehend be- schriebenen Ausführungsbeispiel. Beide Getriebe sind vollständig auf der Hülse 36 angebracht und können als geschlossene Baueinheit abgenommen werden. Löst man die Spreizschraube 52 und zieht diese Bau einheit von der Welle ab, so lässt sich die Förder- rolle 35 ohne Hilfsmittel ebenfalls von der Welle trennen und durch eine Förderrolle 53 ersetzen (un tere Hälfte der Fig. 2), deren Durchmesser und Breite grösser sind.
Ein Bildwerfer mit einer nach Fig. 2 ausgebildeten Verstelleinrichtung für die Filmschlei fen kann daher rasch mit den verschiedenartigsten Förderrollen ausgestattet werden, die lediglich in den Anschlussmassen, das heisst im Innendurchmesser, in der Länge der an die Baueinheit grenzenden Teile und in der Lage der Ausnehmungen 51 gleich sein müssen, aber beliebige Aussenmasse haben können.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellte Bau art der Getriebe beschränkt; die Achsen der Pla netenräder 15 oder 41 können z. B. auch parallel zu der Antriebswelle liegen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Verstellen der Filmschleifen an Filmgeräten, insbesondere Bildwerfern, mit einer Förderrolle, einem deren Lage zu einer Antriebs welle bestimmenden Verstellgetriebe und einem das Verstellgetriebe betätigenden, von Hand beeinfluss- baren Zwischengetriebe, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischengetriebe (l5, 16, 20) und mindestens ein Teil des Verstellgetriebes (24, 25) zu einer selb ständig anzubauenden Einheit an einer Hülse (11) zusamrnengefasst sind, die auf der Antriebswelle (1) aufgeschoben und in Betriebslage durch Anschläge (6, 12) mit dieser drehverbunden ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, d'ass die Enden eines in die Antriebs welle (1) steckenden Querstifts (6) in an dem inneren Ende der auf die Antriebswelle (1) aufgeschobenen Hülse (11) vorgesehenen Schlitze (12) greifen. 2.Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass mit der Hülse (11) mindestens ein Planetenrad (15) mit von der Hülsenachse verschie dener Achse und zwei in dieses greifende Zahnräder (16, 20) mit in der Hülsenachse liegender Achse dreh bar verbunden sind, welche Räder zusammen das Zwischengetriebe bilden, und dass mit der Hülse (11) ein Zahnrad (25) fest verbunden ist, welches in ein Verstellrad (24) eingreift, wobei die beiden Räder Teile des Verstellgetriebes sind. 3.Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem Verstellrad (24) zu sammenarbeitendes Antriebszahnrad (26) fest mit der Förderrolle (7) verbunden ist. 4. Einrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderrolle (7) aus einem mit dem Zahnrad (26) verbundenen Rollenkörper (8) und einer Laufbahn (9) besteht, welche den Rollen körper (8) seitlich überragt und den Raum des Verstellgetriebes (24, 25,. 26) nach aussen abdeckt. 5.Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass ein mit dem Verstellrad (43) zu- sammenarbeitendes Antriebszahnrad (45) auf der Hülse (36) drehbar gelagert und mit der Förderrolle (35) kuppelbar ist.6. Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Antriebszahnrad (45) mit einem becherförmigen Drehkörper (48) verbunden ist, der mit seinem Mantel (49) den Raum des Ver- stellgetriebes (43, 44, 45) überdeckt und minde- ,stens einen parallel zur Antriebswelle angeordneten Stift (50) hat, der in eine Ausnehmung (51)der För- derrolle (35) passt. 7. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Förderrolle (35) derart an geordnet ist, dass sie gegen andere Rollen (53) mit anderen Aussenmassen ausgetauscht werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE353981X | 1956-09-21 |
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| Publication Number | Publication Date |
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| CH353981A true CH353981A (de) | 1961-04-30 |
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ID=6285579
Family Applications (1)
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| CH353981D CH353981A (de) | 1956-09-21 | 1957-08-13 | Einrichtung zum Verstellen der Filmschleife an Filmgeräten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH353981A (de) |
-
1957
- 1957-08-13 CH CH353981D patent/CH353981A/de unknown
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