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Kombinierter Strom- und Spannungswandler Kombinierte Strom- und Spannungswandler sind bekannt. Hierbei sind z. B. der Stromwandler und der beispielsweise induktive Spannungswandler nebeneinander oder übereinander im gemeinsamen Gehäuse untergebracht.
Um einen räumlich engen Zusammenbau zu erhalten, hat man die aktiven Teile der Wandler innerhalb des als Gehäuse dienenden Schlagweitenteiles an entgegengesetzten Enden desselben angeordnet und die in Durchführungen verlaufenden Enden der Sekundärwicklung des Stromwandlers sowie die in Durchführungen verlaufenden Enden der Primärwicklung des Spannungswandlers in gegenläufiger Richtung nebeneinander im Schlag weitenteil untergebracht.
Zur Potentialsteuerung der in gegenläufiger Richtung nebeneinander untergebrachten Durchführungen hat man verschiedene Wege beschritten. Man hat in die Durchführungen leitende Beläge eingelegt, welche eine lineare Steuerung des Potentials gestatten, oder man hat als spannungssteuernde Elemente auf den Durchführungen des Stromwandlers voneinander isolierte Ringe angebracht und diese potentialentsprechend an die aus Scheibenspulen aufgebaute Primärwicklung des Spannungswandlers angeschlossen.
Bei anderen Ausführungen hat man beide Durchführungen mit einem Kondensatorwickel mit axial gestaffelten Belägen zwecks Steuerung der äusseren Potential- verteilung am Schlagweitenteil umgeben, wobei z. B. der obere Aussenbelag des Kondensators an Hochspannungspotential und der untere Innenbelag an Erd- potential angeschlossen ist, oder man hat auf den Oberflächen der Durchführungen in der Längsrichtung aufeinanderfolgend, für Strom- und Spannungs- wandler getrennt, Kapazitäten bildende Elektroden angebracht und diese paarweise zwischen Stromwandler und Spannungswandler miteinander verbunden.
Alle diese bekannten Steuerungsmethoden erschweren den konstruktiven Zusammenbau eines kombinierten Strom- und Spannungswandlers.
Gemäss der Erfindung wird dieser Zusammenbau dadurch erleichtert, dass die Durchführungen der im Schlagweitenteil an entgegengesetzten Enden desselben je als selbständiges Bauteil angeordneten Wandler im Schlagweitenteil in gegenläufiger Richtung in einem weiteren selbständigen Bauteil untergebracht sind, welches in den Schlagweitenteil als ein aus zwei rohrförmigen Kondensatoreinheiten bestehendes Potentialsteuerungsteil eingesetzt ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines kombinierten Wandlers gemäss der Erfindung dargestellt. In dem auf den Sockel 1 aufgesetzten und durch die Haube 2 abgeschlossenen, das Wandler- gehäuse bildenden Schlagweitenteil 3 sind an entgegengesetzten Enden desselben die aktiven Teile des Strom- und Spannungswandlers angeordnet, und zwar im oberen Teil die des Stromwandlers und im unteren Teil die des Spannungswandlers. Die aktiven Teile des Stromwandlers bestehen aus dem Bandkern 4, der mit der Sekundärwicklung 5 bewickelt und durch dessen Fenster die Primärwicklung 6 mit kurzen Schleifen hindurchgeführt ist.
Diese Ausführung der Primärwicklung lässt keine unzulässig hohe Erwärmung des Wandlers, falls es sich um einen Stromwandler mit einem Primärstrom von mehreren hundert Ampere handelt, eintreten, wie dies bei anderen Stromwand- lern der Fall ist, welche z.
B. ein Kreuzringsystem mit langer Primärbirne und einem Isolationsauftrag zu gleichen Teilen auf Primärwicklung und Sekundär- wicklung oder ein Kreuzringsystem mit langer U-för- miger Primärwicklung und nur primärseitigem Isolationsauftrag aufweisen, da bei diesen die in den langen dicht isolierten primären Kupferschleifen fliessenden
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grossen Ströme eine unzulässig hohe Erwärmung hervorrufen.
Die Sekundärwicklung 5 ist mit dem auf Erdpotential liegenden Bandkern 4 in einer Erdpoten- tial aufweisenden, mit der Durchführung 7 ausgerüsteten Umhüllung untergebracht. Diese Umhüllung trägt die gesamte für die Hochspannung notwendige Isolation, welche mit dem auf Hochspannungspotential liegenden Belag 8 versehen ist. Die Wicklungsenden der durch das Fenster des Bandkernes 4 geführten Primärwicklung 6 enden in einer in der Haube 2 angebrachten Umschaltanordnung. In der Haube 2 ist ausserdem der als Ausdehnungsgefäss übliche Mem- brankörper 9 untergebracht.
Am unteren Ende des Schlagweitenteiles 3 sind die aktiven Teile des Span- nungswandlers angeordnet, die aus dem Schenkelkern 10 mit der Sekundärwicklung 11 und der Primärwicklung 12 bestehen.
Anstelle eines Schenkelkernes kann man einen Ringkern verwenden, auf den dann zunächst die Primärwicklung und darüber die Sekundärwicklung aufgebracht wird. Das bringt den Vorteil mit sich, dass das Potential der Primärwicklung in der Wicklung von innen nach aussen abgebaut wird, demzufolge die Sekundärwicklung unmittelbar unter Ersparnis von Isolation aufgebracht werden kann.
Die Wicklungsenden der Primärwicklung 12 sind in der Durchführung 13 untergebracht, welche im Gegensatz zu der Durchführung 7 des Stromwandlers auf Hochspannungspotential liegt. Der die Wicklung 12 mit ihrer Isolation umgebende leitende Belag 14 steht auf Erdpotential. Wie die Zeichnung erkennen lässt, verlaufen die Durchführungen 7 und 13 der beiden Wandler in gegenläufiger Richtung im Schlagweitenteil 3. Zur Potentialsteuerung ist als selbständiges Bauteil im Mittelteil des Schlagweitenteiles 3 das Potentialsteuerungsteil 15 untergebracht, das aus zwei rohrförmigen Kondensatorsäulen 16 und 17 besteht und mit Hartpapierrohren und Deckplatten versteift ist.
In die beiden Kondensatorsäulen 16 und 17, in denen das Hochspannungspotential von oben nach unten bis zum Erdpotential abgebaut wird, sind die Durchführungen 7 und 13 der beiden Wandler eingesteckt, und zwar die Durchführung 7 des Stromwandlers von oben und die Durchführung 13 des Spannungswandlers von unten. Der konstruktive Zusammenbau dieses kombinierten Wandlers ist somit dadurch erleichtert, dass die beiden Wandler als selbständige Bauteile ausgebildet und ihre Durchführungen von verschiedenen Seiten her in ein drittes als Steuerungsteil dienendes selbständiges Bauteil eingeschoben werden.