CH354247A - Beschichtungseinrichtung zum kontinuierlichen Beschichten von bandförmigem Material mit einer Kunststoffschicht - Google Patents

Beschichtungseinrichtung zum kontinuierlichen Beschichten von bandförmigem Material mit einer Kunststoffschicht

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CH354247A
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CH
Switzerland
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extruder
coating
coating device
strip
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Inventor
Looser Gottlieb
Original Assignee
Oerlikon Buehrle Ag
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  • Spray Control Apparatus (AREA)
  • Extrusion Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


      Beschichtungseinrichtung    zum     kontinuierlichen    Beschichten von bandförmigem Material  mit     einer        Kunststoffschicht       Die Erfindung bezieht sich auf eine     Beschichtungs-          einrichtung    zum kontinuierlichen Beschichten von  bandförmigem Material, insbesondere Papierbahnen,  mit einer Kunststoffschicht.  



  Das Neue dieser     Beschichtungseinrichtung    ist ge  kennzeichnet durch einen eine bandförmige Kunst  stoffolie erzeugenden,     beweglich    angeordneten       Extruder,    welcher sich oberhalb des zu beschichten  den Materials befindet, wobei die Längsachse dessen  Förderschnecke mindestens annähernd in vertikaler  Richtung verläuft.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt eine Seitenansicht der Einrichtung  mit teilweisem Querschnitt.  



       Fig.    2 ist eine Vorderansicht des     Extruders.     



  Der     Extruder    besteht im wesentlichen aus einem  Spritzkopf 1 mit einer     Breitschlitzdüse,    einer über  dem Spritzkopf angeordneten Förderschnecke 2, einer  diese umgebenden elektrischen     Heizvorrichtung    3,  einem Getriebegehäuse 4 mit den Antriebsorganen.  Die     Breitschlitzdüse    des     Spritzkopfes    1 ist verstell  bar ausgebildet, so dass damit Folien von verschiede  ner Dicke     herstellbar    sind, deren Breite etwa in der  Grössenordnung von 100 cm liegt. Durch     Einlagen     kann gegebenenfalls die Arbeitsbreite der     Düse    ver  kleinert werden.  



  Die Förderschnecke 2 dreht sich um eine senk  recht stehende Achse und     ihre    Länge entspricht etwa  dem 18fachen ihres Durchmessers. Es wäre selbst  verständlich auch möglich, die Achse der     Förder-          schnecke    leicht     geneigt    anzuordnen,     sofern    dies aus  besonderen Gründen zweckmässig sein sollte. Damit  die     Breitschlitzdüse    zwecks Reinigung, Einstellung  und Kontrolle bequem zugänglich ist, wird der Extru-    der auf     einem    Fahrgestell     aufgehängt,    so dass er  quer zur Bewegungsrichtung der Materialbahn aus  gefahren werden kann.

   Zu diesem Zwecke ist der       Extruder    an seinem obersten Teil auf zwei Rollen  bahnen gelagert, wobei die Tragschienen 9 ähnlich  einer Kranbahn ausgebildet sind. Mittels     eines    Elek  tromotors 12 können die Rollen 10 angetrieben und  der     Extruder    somit verschoben werden. Anstelle von       Rollen    für die Verschiebung des     Extruders    könnten  natürlich auch Gleitflächen vorhanden sein, und der  Antrieb könnte beispielsweise durch     eine    Gewinde  spindel erfolgen.  



  Das Kunststoffrohmaterial wird oben in einen  trichterförmigen Behälter     eingefüllt.    Durch die  Drehung der Förderschnecke 2 wird dieses in Rich  tung gegen den     Spritzkopf        befördert    unter gleichzeiti  ger Erwärmung durch die elektrische     Heizung.    In den  unteren Zonen des     Extruders    geht der Kunststoff in  folge der zunehmenden     Erwärmung    in den plastischen  Zustand über und wird schliesslich durch die Breit  schlitzdüse des     Spritzkopfes    2 als     Folie    ausgepresst.

    Die dabei     entstehenden    Dämpfe werden durch ein  Fangblech 11     unmittelbar    über der Düse     abgesogen.     



  Die     Beschichtungsmaschine    weist verschiedene,  zum     Teil    heizbare     Walzen    auf, über welche das     band-          förmige        Material    5, das vorzugsweise eine Papier  bahn ist, geführt wird. Die beiden     Presswalzen    6 und 7  haben ungleichen Durchmesser und liegen nebenein  ander. Der Spritzkopf 1 ist dabei dicht oberhalb der       Berührungsstelle    dieser beiden     Walzen    angeordnet.

    Damit der     Spritzkopf    1 mit der am untersten Ende an  gebrachten     Breitschlitzdüse        möglichst    nahe an die       Presswalzen        herangeführt    werden kann, ist der un  terste     Teil    des Spritzkopfes im Querschnitt V-förmig       ausgebildet.         Die Wirkungsweise der     Einrichtung    ist folgende:  Das zu beschichtende,     bandförmige    Material wird  von einer     in:    der     Zeichnung    nicht dargestellten Rolle  abgewickelt.

   Die zugehörige     Abwickelvorrichtung    wird  vorzugsweise     gemäss    der Patentschrift Nr. 350669       ausgebildet.    Das Trägermaterial 5 gelangt nach dem  Passieren der     Heizzylinderrolle    8, welche eine Er  wärmung dieses     Materials    bewirkt, zwischen die     Press-          walzen    6, 7. Aus der     Breitschlitzdüse    des Spritz  kopfes 1 tritt während des Betriebes eine     Kunststoff-          folie    von     annähernd    gleicher Breite, wie sie die Ma  terialbahn aufweist, aus.

   Diese noch     warme    Folie  wird durch die beiden     Presswalzen    6 und 7 auf das       Material    5     angedrückt.    Unter dem     Druck    der     Press-          walzen    6 und 7 und der Wärmeeinwirkung verbindet  sich diese Kunststoffolie mit dem bandförmigen  Material zu einer Einheit ohne zusätzlich anzu  bringenden Klebstoff. Die derart beschichtete Mate  rialbahn wird hierauf, gegebenenfalls nach der Be  schneidung des Randes,     zu    einer Rolle aufgewickelt  oder in Stücke geschnitten.  



  Der     Pressdruck        zwischen    den     Presswalzen    6 und 7  ist variabel und wird vorzugsweise durch einen     Druck-          luftzylinder    erzeugt.  



  Es wäre auch denkbar, anstelle von Papier andere       Materialien        in    der     beschriebenen    Weise zu beschich  ten, beispielsweise Metallfolien oder Textilgewebe.  



  Die     senkrechte    Anordnung der Förderschnecke  hat den Vorteil, dass die Maschine in bezug auf den  Fliessweg in den Spritzkopf auf     allen    Seiten bequem  zugänglich ist und der     Platzbedarf        verhältnismässig     gering gehalten werden kann. Die     Verschiebbarkeit       des     Extruders        erleichtert    und     beschleunigt    die     Kon-          troll-,        Reinigungs-    und     Einstellarbeiten.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Beschichtungseinrichtung zum kontinuierlichen Be schichten von bandförmigem Material, insbesondere Papierbahnen, mit einer Kunststoffschicht, gekenn zeichnet durch einen eine bandförmige Kunststoff- folie erzeugenden, beweglich angeordneten Extruder, welcher sich oberhalb des zu beschichtenden :Materials befindet, wobei die Längsachse dessen Förder schnecke mindestens annähernd in vertikaler Rich tung verläuft.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Beschichtungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Extruder hängend ausgebildet und quer zur Bewegungsrichtung der zu beschichtenden Materialbahn verschiebbar ist.
    z. Beschichtungseinrichtung nach Patentanspruch,, dadurch gekennzeichnet, dass an der Beschichtungs- stelle zwei nebeneinander liegende, miteinander zu sammenwirkende Presswalzen vorhanden sind, wobei sich der am unteren Ende des Extruders befindliche Spritzkopf senkrecht über der Berührungsstelle der beiden Presswalzen befindet,
    und der Querschnitt des diesen Presswalzen benachbarten Teiles des Spritz- kopfes V-förmig ausgebildet ist. 3. Beschichtungseinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Extruder in seinem obersten Teil motorisch antreibbare Rollen aufweist, welche auf zwei voneinander distanzierten Profilträ gern aufliegen.
CH354247D 1957-11-18 1957-11-18 Beschichtungseinrichtung zum kontinuierlichen Beschichten von bandförmigem Material mit einer Kunststoffschicht CH354247A (de)

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CH354247T 1957-11-18

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CH354247D CH354247A (de) 1957-11-18 1957-11-18 Beschichtungseinrichtung zum kontinuierlichen Beschichten von bandförmigem Material mit einer Kunststoffschicht

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