CH354330A - Gleichlaufvorrichtung - Google Patents

Gleichlaufvorrichtung

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CH354330A
CH354330A CH354330DA CH354330A CH 354330 A CH354330 A CH 354330A CH 354330D A CH354330D A CH 354330DA CH 354330 A CH354330 A CH 354330A
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projector
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switch
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tape
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Inventor
Reinsch Herbert
Freiberger Siegfried
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Bauer Eugen Gmbh
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    • G03C1/00Photosensitive materials
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    • GPHYSICS
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    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
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Description


      Gleichlaufvorrichtung       Die vorliegende Erfindung betrifft     eine    Gleich  laufvorrichtung in einer aus einem Bildwerfer und  einem Tonbandgerät bestehenden Einrichtung, zum  Angleichen der Vorführgeschwindigkeit des     Filmbild-          werfers    an die Geschwindigkeit des selbständig an  getriebenen Tonbandes, bei welcher ein entsprechend  der Tonbandgeschwindigkeit angetriebener Unter  brecher und ein entsprechend der     Bildwerferdrehzahl     angetriebener zweiter Unterbrecher die Stromstärke  eines Steuerkreises     bestimmen,    der den Stromkreis  des     Bildwerfermotors    beeinflusst, und bei welcher ein  im Bildwerfer untergebrachter,

   abhängig von dessen  Drehzahl angetriebener     Fliehkraftschalter    unterhalb  einer bestimmten, unter der     Gleichlaufdrehzahl    lie  genden Drehzahl des Bildwerfers mindestens einen  Teil der     Gleichlaufvorrichtung    unwirksam macht.  



  Es ist bekannt, den     Fliehkraftschalter    vor allem  beim Anlaufen des     Bildwerfers    dazu zu benützen, dass  die dem Tonband entsprechende     Gleichlaufdrehzahl     rascher erreicht wird. Wenn mit dem Bildwerfer  ohne Tonbandgerät vorgeführt wird, so hat man  sich bisher damit begnügt, die     Gleichlaufvorrichtung     stillzulegen und die Geschwindigkeit des     Bildwerfers     von Hand     einzuregeln.    Dabei besteht die Gefahr, dass  beim Einschalten ein zu grosser Widerstand vor den  Motor gelegt ist, so dass dieser nicht oder nicht  genügend schnell anläuft, wodurch der     Filmstreifen     in Gefahr kommt, zu verschmoren.

   Ausserdem ist es  auch oft nicht leicht, die richtige Filmgeschwindig  keit aufzufinden, so dass gelegentlich mit     falscher    Ge  schwindigkeit vorgeführt wird, was besonders stört,  wenn man an vertonte, mit genau richtiger Geschwin  digkeit ablaufende Filme gewöhnt ist.  



  Diese Nachteile werden nach der Erfindung da  durch vermieden, dass der entsprechend der Tonband  geschwindigkeit angetriebene Teil der Vorrichtung  von der übrigen Vorrichtung trennbar ist, und dass    der im Bildwerfer angeordnete Teil so schaltbar  ist, dass er dem     Bildwerfermotor    eine von dem Flieh  kraftschalter abhängige, mindestens nahezu gleich  bleibende Geschwindigkeit erteilt.  



  Dadurch erreicht man ohne besondere Regel  einrichtungen, höchstens durch Zusatz einfacher  Schalter und Leitungen, eine Entlastung des den     Film     Vorführenden und selbsttätig die genau richtige Bild  geschwindigkeit.  



  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstan  des sind in der Zeichnung wiedergegeben. Es zeigen:       Fig.    1 ein erstes Ausführungsbeispiel mit par  allel geschalteten Unterbrechern,       Fig.    2 ein zweites Ausführungsbeispiel     mit    hinter  einander geschalteten Unterbrechern,       Fig.3    ein drittes Ausführungsbeispiel mit par  allel geschalteten, mehrfach verbundenen Unterbre  chern.  



  Die in     Fig.    1 dargestellte Vorrichtung soll dazu  dienen, den Gleichlauf zwischen einem Tonband  gerät 1 und einem     Bildwerfer    2 herzustellen. Beiden  Geräten wird der Strom über     Klemmen    3 und 4 zu  geführt. Von der     Klemme    4 führt eine Leitung 5 über  die Feldwicklung 6 zu dem Anker eines den Bild  werfer antreibenden Motors 7. Eine Leitung 8 führt  von diesem Anker über einen Widerstand 9 zu einem  Schalter 10. Dieser ist durch eine Leitung 11 mit der  Klemme 3 verbunden.    Von den Leitungen 5 und 11 sind     Leitungen    12  und 13 abgezweigt, die zu einem Antriebsmotor 14  des Tonbandgeräts 1 führen. In die Leitung 13 ist  ein Schalter 15 eingefügt.  



  Mit dem Motor des Bildwerfers ist eine Welle 16  verbunden, welche die     Filmfortschalteinrichtung    an  treibt. Auf dieser sitzen zwei     Fliehkraftschalter    17 und  18 sowie ein Unterbrecher 19.      In dem Tonbandgerät befindet sich ein Unter  brecher 20, der mit einer Hilfsrolle 21 auf     einer    Welle  22     sitzt.    Diese Hilfsrolle wird von einem Magnetton  band 23 angetrieben, das bei der Tonaufnahme und       -wiedergabe    in bekannter Weise durch das Tonband  <I>gerät</I> gezogen wird und um die     Hilfsrolle    21 herum  gelegt ist.  



  Zwischen dem Widerstand 9 und dem Schalter 10  ist eine Leitung 24 angeschlossen, die zu einem Kon  takt 25 des Unterbrechers 20 führt.     Dessen    zweiter  Kontakt 26 ist über eine Leitung 27 und einen       Druckknopfschalter    28 mit der Leitung 8 verbunden.  Der Druckknopfschalter 28 ist in der Ruhestellung  geschlossen.  



  Von der Leitung 24 ist eine Leitung 29 abge  zweigt, welche über den     Fliehkraftschalter    17 zu  einem Kontakt 30 des Unterbrechers 19 führt. Dessen  zweiter Kontakt 31 ist wiederum mit der Leitung 27 und  dem Schalter 28 verbunden. Der     Fliehkraftschalter    18  ist mit Hilfe einer Leitung 32 parallel zu dem Unter  brecher 19     zwischen    die Leitung 29 und den Schalter  28 gelegt.  



  Die Leitungen 8 und 11 sind noch durch eine  Leitung 33 verbunden, in welche ein Druckknopf  schalter 34 eingefügt ist. Dieser Schalter ist im  Ruhezustand geöffnet.  



  In die Leitungen 27, 24, 13 und 12 sind Steck  verbindungen 35 eingefügt. Mit ihrer Hilfe kann der  entsprechend der Tonbandgeschwindigkeit angetrie  bene Teil der Vorrichtung von der übrigen Vorrich  tung getrennt werden.  



  Der Motor des Bildwerfers ist mit     Hilfe    des Wi  derstandes 9 so eingeregelt, dass seine Drehzahl etwas  unterhalb der für einen Gleichlauf mit dem Tonband  gerät 1 notwendigen Drehzahl liegt. Der Fliehkraft  schalter 18 ist so eingerichtet, dass er die Leitung 32  geschlossen hält, bis die Drehzahl der Welle 16 die  erforderliche     Gleichlaufdrehzahl    nahezu erreicht hat.  Der     Fliehkraftschalter    17 ist so ausgebildet, dass er  die Leitung 29 unterbricht, wenn diese     Gleichlauf-          drehzahl    um einen bestimmten kleinen Betrag über  schritten ist.  



  In der Ruhelage der Geräte sind die Schalter 10  und 15 geöffnet, die Motorkreisläufe also unter  brochen.  



  Werden sie geschlossen, so laufen die Geräte an.  Zunächst     hält    der     Fliehkraftschalter    18 eine Verbin  dung zwischen den Leitungen 24 und 8 über die  Leitungen 29 und 32 hinweg aufrecht. Der Wider  stand 9 ist daher kurzgeschlossen, und der Motor  des Bildwerfers kommt rasch auf seine Drehzahl.       Knapp    unterhalb der     Gleichlaufdrehzahl    öffnet sich  der     Fliehkraftschalter    18, und die Unterbrecher 19  und 20 sorgen für den Gleichlauf der Geräte.  



  Öffnet man den Druckknopfschalter 28, so wird  unabhängig von den Unterbrechern ein     Kurzschliessen     des Widerstandes 9 verhindert, so dass die Drehzahl  des Motors 6, 7 langsamer wird. Man benützt diesen  Schalter dazu, um beim Anlauf oder     sonstwie    ent  standene Gangunterschiede auszugleichen.    Will man den Motor entsprechend beschleunigen,  so schliesst man den Druckknopfschalter 34. Die  Leitung 33 überbrückt dann ohne Rücksicht auf die  Stellung der Unterbrecher 19 und 20 den Widerstand  9; der Motor 6, 7 erhält die volle Spannung und eilt  vor.  



  Betätig man den Druckknopfschalter 34 zu lange,  so kann die Geschwindigkeit der Welle 16 so gross  werden, dass die Unterbrecher 19, 20 zum Wiederher  stellen des Gleichlaufs nicht mehr genügen. Bei die  ser Drehzahlerhöhung hat aber der     Fliehkraftschalter     17 die     Leitung    29 unterbrochen. Der Unterbrecher 19  ist deshalb auf jeden Fall ausgeschaltet, und nur noch  der Unterbrecher 20 ist parallel zu dem Widerstand  9 wirksam. Der Motor des Bildwerfers erhält daher  unabhängig von der Stellung des Unterbrechers 19  weniger Spannung und fällt zurück, bis er nahe  seiner     Gleichlaufdrehzahl    ist und der     Fliehkraftschal-          ter    17 sich wieder schliesst.  



  Öffnet man die Steckverbindung 35, so ist der  Filmbildwerfer 2 selbständig verwendbar. Wird er  eingeschaltet, so sind zunächst die beiden     Fliehkraft-          schalter    17 und 18 geschlossen, so dass der Wider  stand 9 überbrückt ist und der Motor 6, 7 rasch auf  die notwendige Drehzahl kommt.     Ewas    unterhalb der  vorgesehenen Vorführgeschwindigkeit öffnet sich der       Fliehkraftschalter    18, so dass der Widerstand 9 nur       noch    überbrückt ist, solange der Unterbrecher 19 die  Leitung 29 mit der Leitung 8 verbindet, das heisst  jeweils während einer halben Umdrehung.

   Wird die       Vorführdrehzahl        überschritten,    so öffnet sich auch der       Fliehkraftschalter    17 und das Überbrücken des Wi  derstands 9 hört auf. Der Motor 6, 7 wird dadurch  wieder langsamer, und so stellt sich eine Drehzahl des  Bildwerfers ein, die zwischen den Drehzahlen liegt,  bei welchen sich die     Fliehkraftschalter    öffnen.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    2 wird der  Strom über     Klemmen    40, 41 dem Laufbildwerfer zu  geführt. Die Klemme 41 ist über einen Schalter 42  durch eine Leitung 43 mit der Feldwicklung 44 eines  Antriebsmotors, diese über eine Leitung 45 mit einer  Seite eines Motors 46 verbunden. Von der anderen  Seite des Motors führt eine Leitung 47 zu der  Klemme 40.  



  Parallel zu dem Motor 46 sind mit Hilfe einer  Leitung 48 zwei     hintereinanderliegende    Widerstände  49 und 50 geschaltet; der Widerstand 49 ist der  grössere. Mit der Leitung 45 ist über eine Leitung 51  der Unterbrecher 20 verbunden, an den durch eine  Leitung 52 über einen     Fliehkraftschalter    53 der Un  terbrecher 19 angeschlossen ist. Von dem Unter  brecher 19 führt eine Leitung 54 zu einem zwischen  den Widerständen 49 und 50 liegenden Punkt der  Leitung 48.  



  Parallel zu dem Unterbrecher 19 ist ein Flieh  kraftschalter 55 mit Hilfe einer Leitung 56 gelegt, der  wie der     Fliehkraftschalter    53 vom Motor 46 her  angetrieben ist.  



  In den Leitungen 51 und 52 sind Steckverbindun  gen eingefügt, die aus Buchsen 57 und Stiften 58 be-      stehen. Die Stifte 58 sind in dem Körper 59     eines     Steckers zusammengefasst. Die im Bildwerfer liegen  den Teile der Leitungen 51 und 52 sind durch eine  Leitung 60 miteinander verbunden, in die ein Schalter  61 eingefügt ist. Dieser Schalter ist mit einem     Tast-          glied    62 versehen und wird mit Hilfe des     Tastglieds     in     Offenstellung    gehalten, solange die Stifte 58 des  Steckers 59 in die Buchsen 57 gesteckt sind. Zieht  man den Stecker ab, so schiesst sich der Schalter 61  selbsttätig.  



  Sollen der Bildwerfer 2 und das Tonbandgerät  1 in Gleichlauf betrieben werden, so schliesst man  die Steckverbindungen in den Leitungen 51 und 52.  Die     Fliehkraftschalter    53 und 55 sind während des  Anlaufs des Motors 46 offen, so dass zwischen den  Enden des Widerstands 49 keine direkte Verbindung  besteht. Kommt die Drehzahl des Motors an die       Gleichlaufdrehzahl    heran, so schliesst sich der Flieh  kraftschalter 53. Der Widerstand 49 wird dann  jeweils so lange überbrückt, als die Unterbrecher  19 und 20 eine Verbindung über die Leitungen 52 und  51 herstellen. Dadurch spielt sich der Motor auf die       Gleichlaufdrehzahl    ein.

   Ist seine Drehzahl aus einem  besonderen Grunde     zu    hoch geworden, so schliesst  sich auch der     Fliehkraftschalter    55, so dass unab  hängig von der Stellung des Unterbrechers 19 jeweils  für mindestens eine halbe Umdrehung der Widerstand  49 kurz geschlossen ist. über diesen fliesst dann  ein verhältnismässig grosser Strom, so dass die Dreh  zahl des Motors 46 wieder langsamer wird.  



  Will man den Bildwerfer selbständig verwenden,  so zieht man den Stecker 59 ab, so dass der ent  sprechend der Tonbandgeschwindigkeit angetriebene  Teil der Einrichtung abgetrennt wird.     Beim    An  laufen des Motors 46 verhindern die     Fliehkraftschal-          ter    53 und 55 ein Kurzschliessen des Widerstands 49.  Ist die erforderliche Drehzahl nahezu erreicht, so  schliesst sich der     Fliehkraftschalter    53, so dass der  Widerstand 49 über die Leitung 60 so lange über  brückt ist, wie der Unterbrecher 19 Kontakt gibt.  Die Drehzahl des Motors 46 wird dadurch verlang  samt.

   Steigt seine Drehzahl noch weiter, so schliesst  sich auch der     Fliehkraftschalter    55, so dass der Wider  stand 49 ständig überbrückt ist und der Motor nur  noch so viel Strom erhält,     d'ass    er eine etwas unterhalb  dieser Drehzahl liegende Geschwindigkeit aufrecht  erhalten kann.    Bei dem Ausführungsbeispiel nach     Fig.    3 ist ein  Bildwerfer 63 dargestellt, der zusammen     mit    einem  Tonbandgerät     im    Gleichlauf betrieben werden soll.  An dem Tonbandgerät wird zu diesem Zweck ein       Tonkoppler    64 angebracht, so dass das Tonband 65  des Tonbandgeräts über eine Rolle 66 des     Ton-          kopplers    läuft.

   Mit dieser Rolle ist ein Unterbrecher  67 verbunden, der bewegliche, ständig mit einem An  schlusspunkt 68 verbundene Kontakte 69 hat. Sie  liegen auf einer Schleifbahn 70, die von zwei einander  gegenüberliegenden Bürsten 71 und 72 abgetastet  wird.    Der     Bildwerfer    63 ist mit einem     Netzanschluss    ver  sehen, dessen Pole mit 73 und 74 bezeichnet sind.  Von dem Pol 74 führt eine Leitung 75 in den     Ton-          koppler    64 zu einem Rastrelais 76.

   Eine Leitung 77  führt von dort in den     Bildwerfer    63 zurück zu einer  Klemme 78, an die über einen verstellbaren Vor  schaltwiderstand 79 und einen     Anschlusspunkt    80 der  Antriebsmotor 81 des     Bildwerfers    angeschlossen ist.  Der Motor ist anderseits über einen Teil einer Wick  lung 82 und eine Leitung 83 an den Pol 73 ange  schlossen. Die Wicklung 82 dient als     Primärwicklung     für eine Sekundärwicklung 84 eines     Transformators,     an welche eine Lichtquelle 85 für den     Bildwerfer    an  geschlossen ist.  



  Der Motor 81 treibt     einen    Unterbrecher 86 an,  dessen zwei     umlaufende    Kontakte 87 und 88 auf  einer Schleifbahn 89     vereinigt    und über je einen       Fliehkraftschalter    90 und 91 mit dem     Anschluss-          punkt    80 verbunden sind. Die     Schleifbahn    89     wird     von zwei Bürsten 92 und 93 abgetastet; die Bürsten  92 und 71 sind durch eine Leitung 94, die Bürsten  93 und 72 durch eine Leitung 95     miteinander    ver  bunden.

   Zwischen die     Anschlusspunkte    80 und 68 ist  eine     Überbrückungsleitung    96 mit einem im Ruhe  zustand offenen Druckknopfschalter 97     gelegt.    Der       Anschlusspunkt    68 ist über einen im Ruhezustand  geschlossenen Druckknopfschalter 98 mit der Leitung  77 verbunden.  



  Die Leitungen 75 und 83 sind bis, zu den Enden  einer im     Tonkoppier    liegenden Primärwicklung 100       verlängert.    Deren Spannung wird in einer Sekundär  wicklung 101     transformiert,    an welche über einen       Doppelweggleichrichter    102 ein Schaltkreis angeschlos  sen ist, der ein Relais 103 und zwei Leitungszüge 104  und 105 enthält. Zwischen beiden Leitungszügen liegt  ein im Ruhezustand geöffneter Druckknopfschalter  106; ferner ist mit jedem Leitungszug eine Leitrolle  107     bzw.    108 leitend verbunden. Diese Leitrollen  können auch gleichachsig als voneinander isolierte  Teile einer einzigen Rolle ausgebildet sein.

   Das Relais  103 beeinflusst das Rastrelais 76 und stellt es nach  jeder Erregung wechselweise auf eine die Leitungen  77 und 75 verbindende oder voneinander trennende  Stellung.  



  In die Leitungen 75, 77, 95, 94, 96 und 83 sind  Steckverbindungen 109     eingefügt,    die das Abtren  nen des     Tonkopplers    64 erlauben und in einer ge  meinsamen     Buchsenleiste    bzw. einem gemeinsamen  Stecker vereinigt sind.  



  Die Leitung 75 ist im Bildwerfer     mit    einem     mehr-          poligen    Schalter 110 verbunden, der im Ruhezustand  geöffnet und mit einem Pol an die Klemme 78, mit  einem zweiten an die Leitung 95 angeschlossen ist.  



  Zum synchronen Vorführen mit beiden Geräten  setzt man zunächst das Tonbandgerät in Bewegung,  so dass das Tonband 65 die Rolle 66 dreht. Durch  einen auf dem Tonband aufgeklebten     Metallstreifen     wird kurze Zeit eine Verbindung zwischen den     Leit-          rollen    107 und 108 hergestellt, so dass ein Strom  durch das Relais 103 fliesst. Dieses schaltet das Rast-           relais    ein in die dargestellte Lage, und der Motor 81  des Bildwerfers erhält Strom über die Leitungen 75  und 77.

   Zunächst sind die     Fliehkraftschalter    90 und  91 geschlossen, so dass der Widerstand 79 über diese       Fliehkraftschalter,    die Kontakte 87 und 88, die Lei  tungen 94 und 95, jeweils zwei der Kontakte 69, den       Anschlusspunkt    68 und die Leitung 77 kurz ge  schlossen ist. Kurz vor Erreichen der     Gleichlaufdreh-          zahl    öffnet sich der     Fliehkraftschalter    90, so dass  nur noch der Kontakt 88 mit dem     Anschlusspunkt     80 Verbindung hat.

   Je nach der gegenseitigen Lage  der Unterbrecher 67, 86 wird nun der     Vorschalt-          widerstand    79 längere oder kürzere Zeit     überbrückt,     so dass sich der Motor 81 auf die     Gleichlaufdrehzahl     einspielt. Sollte die Drehzahl zu schnell geworden  sein, so öffnet sich auch der     Fliehkraftschalter    91, so  dass eine     Überbrückung    des Widerstands 79 nicht  mehr möglich ist und die Drehzahl des Motors 81  rasch in den vorgeschriebenen Bereich     zurückkehrt.     



  Durch Schliessen des Druckknopfschalters 97 wird  der Widerstand 79 ohne Rücksicht auf die gegen  seitige Lage der Geräte überbrückt, so dass der  Bildwerfer schneller läuft; beim Öffnen des Druck  knopfschalters 97 wird umgekehrt jede Überbrückung  unterbrochen und die Drehzahl des     Bildwerfers.    ver  langsamt. Mit dem Druckknopfschalter 106 kann der       Bildwerfer    unabhängig von einem     Kontaktstreifen    des  Tonbandes ein- und ausgeschaltet werden. Der  nächste durch einen Kontaktstreifen des Tonbandes  ausgelöste Impuls schaltet das Relais 76 wieder um  und setzt den     Bildwerfer    still.  



  Nach Öffnen der Steckverbindungen 109 kann  der     Tonkoppler    64 von dem Bildwerfer getrennt wer  den. Um den Bildwerfer mit selbständiger Geschwin  digkeitsregelung betreiben zu können, schliesst man  nun den Schalter 110. Dadurch wird die     Klemme     78 unmittelbar mit der Stromquelle verbunden, eben  so wird die Bürste 93 an diese angeschlossen. So  lange der Motor anläuft, überbrücken die geschlos  senen     Fliehkraftschalter    90 und 91 den Widerstand  79 ständig. Kurz vor Erreichen der gewünschten  Drehzahl öffnet sich der     Fliehkraftschalter    90, so dass  der Widerstand 79 nur noch geschlossen ist, wenn  der Kontakt 88 die Bürsten 93 berührt.

   Steigt die  Drehzahl noch höher, so öffnet sich auch der Flieh  kraftschalter 91, und der Widerstand 79 bleibt stän  dig im Stromkreis. Die Drehzahl des Motors 81     wird     dadurch wieder langsamer und stellt sich auf eine  Geschwindigkeit ein, die etwas unter derjenigen  liegt, bei welcher sich der     Fliehkraftschalter    91 öffnet.  



  Die Erfindung ist nicht davon abhängig, dass die  Unterbrecher in der dargestellten Art     mit    in Schleif  bahnen zusammengefassten Kontakten aufgebaut sind.  Sie können auch in anderer Art, z. B. mit Hilfe von  Nocken, bewegte Kontakte haben, die abhängig von  der Drehzahl der Rolle 66 bzw. des Motors 81 ge  öffnet oder     geschlossen    werden.  



  Die Geschwindigkeit des     Bildwerfers    kann auch  bei anderen Ausführungsformen jeweils     mit    nur einem       Fliehkraftschalter    geregelt werden, wenn in der         Gleichlaufvorrichtung    nur ein     Fliehkraftschalter    ver  wendet ist oder wenn zwar zwei vorhanden sind,  aber die Einwirkung nur eines     Fliehkraftschalters     auf den Motorstromkreis ausreicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Gleichlaufvorrichtung in einer, aus einem Bild werfer und einem Tonbandgerät bestehenden Einrich tung, zum Angleichen der Vorführgeschwindigkeit des Filmbildwerfers an die Geschwindigkeit des selbstän dig angetriebenen Tonbandes, bei welcher ein entspre chend der Tonbandgeschwindigkeit angetriebener Unterbrecher und ein entsprechend der Bildwerfer drehzahl angetriebener zweiter Unterbrecher die Stromstärke eines Steuerkreises bestimmen, der den Stromkreis des Bildwerfermotors beeinflusst, und bei welcher ein im Bildwerfer untergebrachter, abhängig von dessen Drehzahl angetriebener Fliehkraftschal- ter unterhalb einer bestimmten,
    unter der Gleichlauf- d'rehzahl liegenden Drehzahl des Bildwerfers min destens einen Teil der Gleichlaufvorrichtung unwirk sam macht, dadurch gekennzeichnet, dass der ent sprechend der Tonbandgeschwindigkeit angetriebene Teil der Vorrichtung von der übrigen Vorrichtung trennbar ist, und dass der im Bildwerfer angeord nete Teil so schaltbar ist, dass er dem Bildwerfer motor eine von dem Fliehkraftschalter abhängige, mindestens nahezu gleichbleibende Geschwindigkeit erteilt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Gleichlaufvorrichtung nach Patentanspruch mit einem zweiten, entsprechend der Bildwerferdreh- zahl angetriebenen Fliehkraftschalter, der oberhalb einer bestimmten, über der Gleichlaufdrehzahl lie genden Drehzahl des Bildwerfers mindestens einen Teil der Gleichlaufvorrichtung unwirksam macht, dadurch gekennzeichnet, dass der am Bildwerfer ver bleibende Teil der Vorrichtung so schaltbar ist, dass im Zusammenwirken beider Fliehkraftschalter der Bildwerfermotor in der Nähe der Drehzahl gehalten wird,
    bei welcher der zweite Fliehkraftschalter an spricht. 2. Gleichlaufvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Unterbrecher parallel zueinander in den Steuerkreis geschaltet sind, dass parallel zu mindestens dem vom Bildwerfer her angetriebenen Unterbrecher der Fliehkraftschalter gelegt und dass ausserhalb dieser Verbindung der zweite Unterbrecher durch eine Steckverbindung trennbar angeschlossen ist. 3. Gleichlaufvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein zweiter Fliehkraft- schalter vor den vom Bildwerfer her angetriebenen Unterbrecher gelegt ist.
    4. Gleichlaufvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterbrecher hinter einander in den Steuerkreis eingeschaltet sind, dass der Fliehkraftschalter parallel zu dem vom Bildwerfer her angetriebenen Unterbrecher geschaltet und der andere Unterbrecher ausserhalb dieser Verbindung trennbar angeschlossen ist, und dass ein Hilfsschalter mit einer Hilfsleitung vorgesehen ist, welche anstelle des zweiten Unterbrechers die Trennstellen miteinander verbindet.
    5. Gleichlaufvorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Fliehkraft- schalter in Reihe mit dem vom Bildwerfer angetrie benen Unterbrecher geschaltet ist. 6.
    Gleichlaufvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Unterbrecher durch mindestens zwei Kontaktleitungen miteinander ver bunden im Steuerkreis hintereinander geschaltet sind, wobei jede Kontaktleitung einen festen Kontakt des einen mit einem festen Kontakt des anderen Unter brechers verbindet und jedem festen Kontakt des Bildwerferunterbrechers ein beweglicher Kontakt zu geordnet und mindestens einer dieser beweglichen Kontakte über den ersten Fliehkraftschalter an den Steuerkreis angeschlossen ist, und dass der von der Tonbandgeschwindigkeit abhängige Unterbrecher von den Kontaktleitungen und einer Rückleitung des Steuerkreises trennbar ist und dass eine Hilfsleitung angeordnet ist,
    die über einen Hilfsschalter mindestens eine der Kontaktleitungen mit der Rückleitung des Steuerkreises verbindet. 7. Gleichlaufvorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsschalter mit einem Schalter verbunden ist, der dem Bildwerfer als Motorschalter dient. B. Gleichlaufvorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Hilfsschalter mit Übertragungsmitteln verbunden ist, die selbsttätig beim Trennen der Steckverbindung zu dem vom Ton band beeinflussten Teil der Vorrichtung auf den Hufs schalter einwirken.
    9. Gleichlaufvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Stromzuleitung zum Bildwerfermotor über einen als Rastrelais ausgebil deten Schalter geführt ist, der mit dom vom Tonband gerät beeinflussten Teil der Gleichlaufvorrichtung zu sammengebaut ist und über einen von stromleiten den Marken des Tonbandes gesteuerten Stromkreis betätigt wird, und dass dieser Schalter beim Abtren nen des vom Tonband beeinflussten Teiles der Gleich laufvorrichtung ebenfalls abgetrennt wird.
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