CH354332A - Drehkolbenmaschine - Google Patents

Drehkolbenmaschine

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CH354332A
CH354332A CH354332DA CH354332A CH 354332 A CH354332 A CH 354332A CH 354332D A CH354332D A CH 354332DA CH 354332 A CH354332 A CH 354332A
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CH
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rotary piston
piston machine
lamella
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Haller Arthur
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Haller Arthur
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C21/00Component parts, details or accessories not provided for in groups F01C1/00 - F01C20/00
    • F01C21/10Outer members for co-operation with rotary pistons; Casings
    • F01C21/104Stators; Members defining the outer boundaries of the working chamber
    • F01C21/106Stators; Members defining the outer boundaries of the working chamber with a radial surface, e.g. cam rings
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C1/00Rotary-piston machines or engines
    • F01C1/30Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
    • F01C1/34Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and relative reciprocation between the co-operating members
    • F01C1/344Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and relative reciprocation between the co-operating members with vanes reciprocating with respect to the inner member
    • F01C1/3441Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having the movement defined in group F01C1/08 or F01C1/22 and relative reciprocation between the co-operating members with vanes reciprocating with respect to the inner member the inner and outer member being in contact along one line or continuous surface substantially parallel to the axis of rotation

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description


      Drehkolbenmaschine       Die vorliegende Erfindung betrifft eine     Drehkol-          benmaschine    mit einer Mehrzahl von     paarweise    ein  ander diametral gegenüberliegenden, in radialen  Längsschlitzen des zylindrischen,     exzentrisch    im Ge  häuse gelagerten Rotors geführten     Lamellen.    Bekannte       Drehkolbenmaschinen    dieser Art sind in bezug     auf     die einwandfreie Abdichtung der Lamellen im Gehäuse  mit Nachteilen belastet.

   Die Abdichtung     erfolgt    im  Spalt     zwischen    der     Gehäuseinnenfläche    und den     La-          mellenendflächen,    wobei diese für die Abdichtung  massgebenden     Flächen    abweichende Krümmungen auf  weisen. Nur in einer bestimmten Lage der Lamellen,  gewöhnlich in der Achse der Exzentrizität, liegen die       Krümmungsmittelpunkte    der     Gehäuseinnenfläche    und  der     Lamellenendflächen    auf einer Geraden,     nämlich     der     Exzentrizitätsachse,    so dass eine ideale und korrekte  Dichtlage entsteht.

   In anderen     Lamellenstellungen     konnten diese Bedingungen bei den bisher bekannt  gewordenen     Drehkolbenmaschinen    nur durch einen  ausserordentlichen und kostspieligen konstruktiven       Aufwand    und auch dann nur annähernd herbeigeführt  werden.  



  Der Zweck der vorliegenden     Erfindung    ist, die  erwähnten Nachteile möglichst weitgehend zu ver  meiden und mit einem     wirtschaftlich    tragbaren Auf  wand     eine    entlang des ganzen Arbeitsweges     einer    La  melle einwandfreie, gleichbleibende Abdichtung zwi  schen den     Lamellenenden    und der     Gehäuseinnenfläche     zu schaffen.

   Die Maschine gemäss der Erfindung  zeichnet sich dadurch aus, dass die     Gehäuseinnen-          fläche    im Querschnitt zwei einander     diametral    gegen  überliegende, je einem     zylindrischen        Abschnitt    dieser  Fläche zugeordnete Kreisbogen mit gemeinsamem  Zentrum in der     Rotorachse    besitzt, welche Kreisbogen  durch solche Bogenstücke miteinander verbunden  sind, dass alle Verbindungslinien der beiden Bogen  stücke durch die     Rotorachse    konstante Länge besit-         zen,    die gleich der Summe der Radien der beiden  Kreisbogen ist,

   wobei die     Zentriwinkel    der beiden  Kreisbögen einander gleich und grösser sind als die       Winkel    zwischen zwei benachbarten Lamellen des  Rotors, und dass die Innenseite des Gehäuses minde  stens einen mit dem     Fluidumeinlass    bzw.

       Fluidumaus-          lass    der Maschine verbundenen     Ausgleichskanal        besitzt,     welcher von     einem    Ende des einen     zylindrischen          Abschnittes    der     Gehäuseinnenfläche        zum    benachbar  ten Ende des anderen Abschnittes     führt.     



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausfüh  rungsbeispiel des. Erfindungsgegenstandes dargestellt,  und zwar zeigt:       Fig.    1 die Ansicht der     Drehkolbenmaschine    mit  entferntem Deckel, von rechts in     Fig.    2 gesehen, und       Fig.    2     einen        Axialschnitt    durch die Drehkolben  maschine.

   Mit 1 ist ein aussen     zylindrisches,        topfför-          miges    Gehäuse bezeichnet, welches im Boden der ver  schlossenen Stirnseite     exzentrisch    angeordnet eine       Bohrung    2     aufweist.    Durch diese Bohrung 2 erstreckt  sich eine Antriebswelle 3 eines exzentrisch im Ge  häuse     angeordneten,        mit    radialen Schlitzen 4     ver-          sehenen        zylindrischen        Rotorkörpers    5.

   Für die Lage  rung der Welle 3 und damit des     Rotorkörpers    5 ist  am Gehäuseboden eine Nabe 6 vorgesehen.  



  In den     Schlitzen    4 des Rotors     sind    radial ver  schiebbar die Lamellen 14, 15, 16, 17, 18 bzw. 14',  15', 16', 17', 18' geführt, welche     paarweise    auf einem       Rotordurchmesser    liegen. Die beiden     Lamellen    jedes       Lamellenpaares    können miteinander starr oder ela  stisch verbunden sein, sind beidseitig mit enger Pas  sung zwischen dem Boden und dem Deckel 7 des  Gehäuses 1 eingesetzt und erstrecken sich radial bis  zur     Innenfläche    des Gehäuses. Die radiale Tiefe der       Rotorschlitze    4 entspricht, auch mit enger Passung,  der radialen Breite der Lamellen.  



  Auch ist die Dicke der Lamellen auf die Breite      der Schlitze abgestimmt, so dass allseitig der Lamellen  das Durchdringen des Fördergutes weitgehend ver  hindert wird.  



  Die Form der Innenfläche des Gehäuses ist zur       Axialebene,    in der die     Exzentrizitätsachse    liegt, symme  trisch und in vier Abschnitte aufgeteilt. Diese sind   im     Uhrzeiaersinn    - mit<B><I>A -A,</I></B>     A-B,        B-B,        B-A     bezeichnet.

   In den Abschnitten     A-A    und     B-B        folgt     die Innenfläche dem Mantel von Kreiszylindern, deren       Mittelpunkte    (Achsen) auf der Drehachse des Rotors  liegen, wobei der Radius des kleineren Kreiszylinders  gleich dem Aussenradius des zylindrischen     Rotorkör-          pers    5 ist.  



  In     Fig.    1 erscheinen die Mäntel der erwähnten  Kreiszylinder als Kreisbogen     zwischen    den Punkten  <B><I>A -A</I></B>     bzw.    B -B. Hierbei ist zu bemerken, dass je  weils ein Punkt<I>A</I> und ein Punkt<I>B</I> gegenüber den  Berührungskanten von einander zugeordneten La  mellen liegen, d. h. einander diametral gegenüberlie  gen, so dass die beiden Kreisbogen<B>A -A</B> und     B-B     den gleichen     Zentrii=,inkel    aufweisen. Dieser ist zu  dem in dem dargestellten Ausführungsbeispiel gleich  dem doppelten Winkel     zweier    benachbarter Lamellen.

    Es ist hierzu zu bemerken, dass die Kreisbogen     A-A     und B -B auch über einen kleineren - oder grösse  ren -     Zentriwinkel,    als in der Darstellung     gezeigt,    ge  spannt werden könnten, dass ihr     Zentriwinkel    aber  erfindungsgemäss grösser als der Winkel     zweier    be  nachbarter Lamellen sein soll.  



  Es ist aus der Zeichnung ohne weiteres ersichtlich,  dass die Entfernung     zweier    je auf einem der Kreis  bogen<I>A-_4</I> und B -B liegenden Punkte, deren Ver  bindungsgerade ein Diameter des Rotors ist, konstant  bleibt. Ferner ist ersichtlich, dass der Rotor im Ab  schnitt<B><I>A -A</I></B> wie in einer Lagerschale in der Wan  dung des Gehäuses liegt.  



  Die Krümmung der     Gehäuseinnenfläche    in den  Abschnitten     A-B    und     B-A    ist     stetiff    verlaufend und  derart bestimmt, dass die Entfernung zweier Punkte  dieser Abschnitte, welche einander diametral gegen  über am     _aleichen    Durchmesser des Rotors liegen,  gleich bleibt.  



  Da nun die Schlitze des Rotors paarweise einander  diametral gegenüberliegen, kann aus dem Vorherge  sagten abgeleitet werden, dass die Entfernung     zweier     einander     diametral    gegenüberliegender Lamellen stets  gleich bleibt, so dass - wie bereits erwähnt - je zwei  solche Lamellen starr     miteinander    verbunden werden  können. Die einander zugeordneten Lamellen sind da  bei durch einen Steg verbunden.

   Die Breite des Steges  ergibt sich, wenn die axiale Schlitzbreite durch die  Anzahl der vorgesehenen     Lamellenpaare    dividiert  wird, wobei     benachbarte    Stege der einzelnen     Lamel-          lenpaare    je um eine     Stegbreite    in der     Axialrichtung          gegeneinander        verseht    sind, so dass alle senkrecht zur  Drehachse des Rotors verlaufenden Stege innerhalb  der axialen Breite der Lamellen     nebeneipinderliegen.     Die Lamellen der einzelnen Paare können auch ela  stisch oder überhaupt nicht miteinander verbunden  sein.

      Bei den Abschnitten     A-B    und     B-A    sind die  Kanäle 8 in das Gehäuse eingearbeitet, welche sich  längs des Umfanges erstrecken und an ihren dem  Innenraum des Gehäuses zugewendeten Seiten ihrer  ganzen Länge nach offen sind. Mit ihren beiden  Enden erstrecken sich diese nach innen offenen  Kanäle kurz über den Punkt<I>A</I> und<I>B</I> hinaus in die  zylindrischen Abschnitte der     Gehäuseinnenfläche.    Die  Tiefe und Breite dieser     Kanäle    ist von untergeordneter  Bedeutung, für die Breite ist lediglich zu beachten,  dass sie nicht die Breite der Lamellen erreichen darf.

    Die Anschlüsse 9 und 10 für das Fördergut münden  je in einen der Kanäle 8, wobei zu bemerken ist, dass  für bestimmte Zwecke auch nur ein solcher Kanal  vorgesehen werden kann.  



  In solchen Fällen mündet selbstverständlich ein  Anschluss direkt in den Innenraum des Gehäuses,  ausserhalb des Bereiches des einzig vorgesehenen  Kanals. Die     Lage    der Anschlüsse, welche in einen  Kanal münden, ist ohne Bedeutung.  



  Die dargestellte Maschine ist umsteuerbar, ein  fachheitshalber wird jedoch die Funktionsbeschrei  bung auf die Drehrichtung im     Uhrzeigersinn        (Fig.    1)  bezogen. Der     Einlass    ist in diesem Falle bei 9, der       Auslass    bei 10 angeschlossen. In der dargestellten Lage  des Rotors sind die jeweils     zwischen        zwei    benachbar  ten Lamellen liegenden Räume zwischen den Lamel  len 14 und 14' bzw. 14' und 14 durch den einen  bzw. anderen Kanal 8 miteinander verbunden. Somit  herrscht mit Ausnahme der Lamellen 14 und 14' je  weils an beiden Seiten jeder Lamelle gleicher Druck.  



  An beiden Seiten der Lamellen 14 und 14'  herrscht dagegen keine Druckgleichheit, da in den im  Uhrzeigersinn nach der Lamelle 14 liegenden Räumen  der Förderdruck, während in den vor der Lamelle 14  liegenden Räumen der Ansaugdruck wirksam ist.  Während im A     -A-Abschnitt    des Gehäuses eigentlich  der ganze Rotor dichtet,

   wird diese Aufgabe im     B-B-          Abschnitt    lediglich von der Lamelle 14     erfüllt.    Da  aber sowohl der     Krümmungsmittelpunkt    der dichten  den     Endfläche    der Lamelle 14 wie auch derjenige des  Abschnittes     B-B    der     Gehäuseinnenfläche    während  der     Bewegung    der Lamelle 14 in diesem Abschnitt  stets auf einer Geraden, die dem der Lamelle 14  zugeordneten     Rotordurehmesser    entspricht, liegen,  wird die Lamelle 14 bzw. jede vorhergegangene und  nachfolgende Lamelle unter den eingangs erwähnten  idealen Bedingungen dichten können.

   Die gleiche  Überlegung ist für die Lamelle 14' auch gültig, in  deren Bereich jedoch, wie erwähnt, der Rotor selber  dicht am Gehäuse geführt ist.  



  Mit Ausnahme der Lamelle 14 bzw. 1.4' können  alle anderen - druckentlasteten - Lamellen frei in  ihren Führungen gleiten und bei entsprechender Aus  bildung unter der Wirkung der Zentrifugalkraft oder  eines elastischen Organs an der     Gehäuseinnenfläche     anliegen. So unter anderem die Lamellen 15 und 15',  welche in der Zeichnung gerade in den zylindrischen  Abschnitt     B-B    bzw.     A-A    eintreten. Da die Kanäle  8 sich etwas über die Punkte<I>A</I> und<I>B</I> hinaus erstrek-           ken,    ist eine Lamelle auch am Anfang der zylindri  schen Abschnitte noch druckentlastet. So wird auch  die Lamelle 15' oben an der     Gehäuseinnenfläche    von  Anfang an in idealer Lage anliegen und so die Dicht  wirkung noch erhöhen.

    



  Das Fördern des Gutes, z. B. eine     Flüssigkeit,    in  der gezeichneten Lage des Rotors wird von der La  melle 14 so lange ausgeführt, bis die Dichtkante dieser  Lamelle die Anfangskante des rechtsseitigen Kanals  überholt. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Raum       zwischen    den Lamellen 14 und 15' noch nicht be  lastet, da dieser Raum unter dem zylindrischen Ab  schnitt der     Gehäuseinnenfläche    vorbeigeführt wurde  und keine Volumenänderung erfuhr.

   Das in diesem  Raume geführte Fördergut diente gleichzeitig als Puf  fer in einer Pufferzone für die Aufnahme von even  tuellen Druckverlusten durch die Lamelle 14. Über  schreitet jedoch die Lamelle 14 die Anfangskante des  rechten Kanals 8, so wird der Raum zwischen den  Lamellen 14 und 15' mit der Druckzone der     Förder-          seite    verbunden und im entsprechenden Sinn belastet,  wobei das Fördern nunmehr der Lamelle 15' obliegt.  Der gleiche Vorgang wiederholt sich in bezug auf  sämtliche Lamellen beim Drehen des Rotors.  



  Entsprechendes gilt für die Funktion der Ma  schine auf der Ansaugseite. Bis in die in der     Fig.    1  gezeichnete Lage des Rotors wurde Ansaugen durch  die Lamelle 14 ausgeführt. Nun wird die Lamelle 15'  die obere Endkante des linken Kanals 8 überschreiten,  so dass die Lamelle 15' auf der einen Seite mit der  Lamelle 14 eine Pufferzone bildet, auf der anderen  Seite dagegen das Ansaugen übernimmt.  



  Es ist klar, dass beim Umkehren des Drehsinnes  des Rotors die     Ansaug-        bzw.    Förderseite miteinander  den Platz vertauschen, wobei jedoch die Funktion  der Maschine bei gleichem Wirkungsgrad unverändert  bleibt.  



  Da jede Lamelle lediglich in einem Teil des zylin  drischen Abschnittes     B-B    Ansaugarbeit leistet, und  in einem anderen Teil des gleichen Abschnittes Druck  arbeit leistet, wobei die Lamelle     während    des betref  fenden Arbeitsweges keine     Radialverschiebung    erlei  det, kann für die Lebensdauer der Maschine mit dem  für das verwendete Material überhaupt möglichen  Maximum gerechnet werden.

   Das Passieren des Ab  schnittes     A-A    wirkt zufolge der Dichtwirkung des  Rotors selber gar nicht mehr als eine eigentliche  Arbeitsleistung.     Dazu    kommt noch, dass der obere  Abschnitt     B-B,    in welchem die Lamellen Arbeit  leisten, zylindrisch und somit äusserst genau und fein       bearbeitbar    ist.  



  Für gewisse Fälle kann die Maschine mit nur  einem Kanal 8 versehen werden. So z. B., wenn sie  als Vakuumpumpe     verwendet    wird. In einem solchen  Falle wird man den rechten Kanal 8 weglassen und  den     Auslass    am Ende des Abschnittes B -A unmittel  bar vor dem Punkt A anordnen.  



  In dem beschriebenen Ausführungsbeispiel wurde  der Rotor mit radialen Schlitzen versehen und dem-    entsprechend wurden einander radial gegenüberlie  gende Lamellen paarweise verwendet. Selbstverständ  lich kann die Erfindungsgemässe Maschine auch so  ausgeführt werden, dass der Rotor diametrale Schlitze  aufweist und demgemäss ebenfalls eine gerade Anzahl  Lamellen trägt. Beide     Rotorarten    können in ein und  demselben Gehäuse eingebaut werden.  



  Die beschriebene Maschine ist vielseitig als aktive  oder passive     Drehkolbenmaschine,    also als Motor  oder als Arbeitsmaschine, verwendbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drehkolbenmaschine mit einer Mehrzahl von paar weise einander diametral gegenüberliegenden, in ra dialen Schlitzen des zylindrischen, exzentrisch im Ge häuse gelagerten Rotors geführten Lamellen, dadurch gekennzeichnet, dass die Gehäuseinnenfläche im Quer schnitt zwei einander diametral gegenüberliegende, je einem zylindrischen Abschnitt dieser Fläche zuge ordnete Kreisbogen mit gemeinsamem Zentrum in der Rotorachse besitzt, welche Kreisbogen durch solche Bogenstücke miteinander verbunden sind, dass alle Verbindungslinien der beiden Bogenstücke durch die Rotorachse konstante Länge besitzen,
    die gleich der Summe der beiden Radien der beiden Kreisbogen ist, wobei die Zentriwinkel der beiden Kreisbögen ein ander gleich und grösser sind als der Winkel zwischen zwei benachbarten Lamellen des Rotors, und dass die Innenseite des Gehäuses mindestens einen mit dem Fluidumeinlass bzw. Fluidumauslass der Maschine ver bundenen Ausgleichskanal besitzt, welcher von einem Ende des einen zylindrischen Abschnittes der Ge- häuseinnenfläche zum benachbarten Ende des anderen zylindrischen Abschnittes führt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sie paarweise einander ge genüberliegende Lamellen aufweist, welche durch einen in der Lamellenebene liegenden Steg mitein ander verbunden sind. 2. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Stegbreite gleich der axialen Lamellenbreite dividiert durch die Anzahl der Lamellenpaare ist.
    3. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass benachbarte Stege der Lamellenpaare in bezug aufeinander je um eine Stegbreite in Axialrichtung versetzt sind.
    4. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass von beiden Enden eines der beiden zylindrischen Abschnitte der Gehäuseinnenfläche je ein Aus gleichskanal zum benachbarten Ende des anderen zylindrischen Abschnittes führt und dieser Kanal bei- derends leicht in die zylindrischen Abschnitte hinein- reicht.
CH354332D 1957-05-02 1957-05-02 Drehkolbenmaschine CH354332A (de)

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CH (1) CH354332A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6171085B1 (en) * 1998-10-05 2001-01-09 Matsushita Electric Industrial Co., Ltd. Compressor having a front casing and a rear cover
EP2805056A4 (de) * 2012-01-16 2015-09-09 Windtrans Systems Ltd Flügelzellenpumpe mit einer ovalen kammer

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