CH354336A - Sattelschlepperkupplung - Google Patents

Sattelschlepperkupplung

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CH354336A
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coupling
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Georgi Theodor
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Jost Werke Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D53/00Tractor-trailer combinations; Road trains
    • B62D53/04Tractor-trailer combinations; Road trains comprising a vehicle carrying an essential part of the other vehicle's load by having supporting means for the front or rear part of the other vehicle
    • B62D53/08Fifth wheel traction couplings
    • B62D53/12Fifth wheel traction couplings engaging automatically

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description


      Sattelsehlepperkupplung       Die Erfindung bezieht sich auf eine     Sattelschlep-          perkupplung,    die zwischen Schlepper und Anhänger  eine lösbare, zweiachsige Gelenkverbindung bildet  und bei der ein Kupplungszapfen in der     Verschluss-          stellung    gegen ein bewegliches,     verriegelbares    Wider  lager abgestützt ist.

   Sie ist dadurch gekennzeichnet,  dass das     Widerlager    aus einem federbelasteten Quer  riegel besteht, der mit einem den Zapfen umfassen  den, schwenkbaren Segment vermittels in der     Ver-          schlusstellung    sich verkeilender Klemmflächen zu  sammenwirkt, wobei die Schwenkachse des Segmen  tes auf der gleichen Seite des     Zapfeneinführungs-          schlitzes    liegt, auf der sich eine Riegelabstützung  befindet.  



  Hierdurch soll ein automatisches und     unfallfreies     Einkuppeln und mit einfachen Mitteln eine Gelen  kigkeit zwischen Schlepper und Anhänger sowohl auf  glatter Fahrbahn als auch auf unebenem Gelände  erreicht werden.  



  Insbesondere ermöglicht die Erfindung, dass die  Kupplung beim Einführen des Zapfens in den Ein  führungsschlitz der Kupplungsplatte vor Erreichen  der Endstellung des Zapfens bereits gegen Lösen ge  sichert ist. Bekanntlich kam es bisher häufig beim  Zusammenkuppeln des Schleppers mit dem Anhän  ger, beispielsweise bei schwierigem Gelände oder bei  engen Raumverhältnissen vor, dass nach dem Ein  fahren des Kupplungszapfens, bevor dieser seine  Endstellung erreicht hat, auf den Anhänger entgegen  gesetztgerichtete Kräfte einwirken und dadurch, ohne  den Kupplungsvorgang zu vollenden, der Zapfen aus  dem Einführungsschlitz wieder herausfährt, was nicht  selten zu     Unfällen    des Bedienungspersonals führte.  



  Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele  der Erfindung dargestellt.  



       Fig.    1 veranschaulicht eine Seitenansicht eines  Schleppzuges, bei welchem Schlepper und Anhänger    durch eine     Sattelschlepperkupplung,    wie sie in den       Fig.    2 und 3 dargestellt ist, verbunden sind;       Fig.    2 zeigt eine Draufsicht auf eine     Sattelschlep-          perkupplung    teilweise aufgebrochen ;       Fig.    3 zeigt einen Schnitt durch die Kupplung  gemäss der Linie     111-III    in     Fig.    2 ;       Fig.    4 und 5 zeigen einen Ausschnitt aus der  Kupplung im grösseren Masstab und in verschie  denen Betriebsstellungen ;

         Fig.    6 zeigt einen     Horizontalschnitt    durch eine  weitere Kupplung nach der Linie     VI-VI    in     Fig.    7 ;       Fig.    7 zeigt einen Vertikalschnitt durch die Kupp  lung nach der Linie     VII-VII    in     Fig.    6 ;       Fig.    8 und 9 zeigen zwei Teildarstellungen dieser  Kupplung, in Fahrtrichtung gesehen, in verschiedenen  Betriebsstellungen ;       Fig.    10 ist eine Teildarstellung der Kupplung zur  Veranschaulichung der Bewegung der Pendelachse ;       Fig.    11 zeigt eine Seitenansicht einer Sattel  schlepperkupplung anderer Ausführungsform ;

         Fig.    12 zeigt einen Schnitt durch die Kupplung  nach der Linie     XII-XII    in     Fig.    11.  



  Das an dem Chassis 1     (Fig.    1) des Schleppers 2  befestigte Kupplungsteil 3 besitzt die Plattform 4, die  einen sich nach hinten erweiternden Einführungs  schlitz 5     (Fig.    2 und 3) zum Einschieben des mit  einem Kopf 7 versehenen Zapfens 6 des an dem An  hänger 8 befestigten Kupplungsteiles 9 aufweist. An  der Unterseite der Plattform 4 befinden sich zwei  Lagerböcke 10 und 10', die jeweils aus zwei mit der  Plattform 4 verbundenen Rippen 11 und 12 be  stehen, durch die eine Lagerhülse 13 gehalten ist.  In den Hülsen 13 der beiden Lagerböcke befindet  sich ein Lagerbolzen 14, der die Gelenkachse     für     die Plattform 4 bildet.

   Ausserhalb der beiden Lager  böcke 10 und 10' ist dieser Bolzen 14 in den La  gerböcken 15 und 15' gelagert, die     ebenfalls    aus zwei           Rippen    16 und 17 bestehen, durch die     eine    Lager  hülse 18 gehalten ist, in welcher der Bolzen 14 sitzt,  der an einem Ende mit einem festen Kopf 19 ver  sehen ist und     am    anderen Ende durch eine Schrau  benmutter 20 befestigt ist. Die beiden Lagerböcke  15 und 15' bzw. deren Rippen 16 und 17 sind an  einer Lagerplatte 21 bzw. 21' befestigt, die ihrerseits,  wie es aus     Fig.    3 zu erkennen ist, in einem Lager  gehäuse nachgiebig gelagert ist.

   Das Lagergehäuse  besteht aus einem im Querschnitt U-förmigen Bett  22,     und    zwar ist für jeden Lagerbock 15 und 15'  bzw. für jede Lagerplatte 21 und 21' beidseitig der  Symmetrieebene der Kupplung ein solches Bett 22  vorgesehen, das     vermittels    der Flansche 23 und 24  durch die Schrauben 25 an dem Chassis 1 des  Schleppers befestigt ist. In dem Bett 22 des Lager  gehäuses befindet sich ein Gummipolster 26, auf wel  chem die Lagerplatte 21 bzw. 21' ruht.

   Zur Lage  sicherung sind an dem Bett und an der Lagerplatte  Anschläge in Form von Wülsten 27 und 28 vorge  sehen.     Ferner    ist an beiden Enden der Lagerplatten  21 und 21' ein weiteres Gummipolster 29 vorgesehen,  das zwischen den Wülsten 30 und 31 sitzt und das  durch eine mit Flanschen 32 versehene Brücke 33  vermittels der Schrauben 34 an weiteren Flanschen  35     im    oberen Bereich des Bettes 22 an diesem be  festigt ist. Zur Lagesicherung der Gummipolster 29  in den Brücken 33 sind diese ebenfalls mit als An  schlag dienenden     Wülsten    35' versehen.  



  Unterhalb der Plattform 4 ist das Segment 36 um  den Befestigungsbolzen 37 schwenkbar gelagert und  mit zwei     lappenförmigen    Ansätzen 38 und 39 ver  sehen, von denen der eine Ansatz 39 zum Umfassen  des Zapfens 6 bis weit über dessen Mitte hinaus  zwecks     Verriegelung    im Schlitz 5 dient, während der  andere Ansatz 38 als     Mitnehmer    ausgebildet und so  angeordnet ist, dass er sich bei der Schwenkung des  Segmentes 36     in    dem Zapfenbereich bewegt, wie es  weiter unten beschrieben ist. Das Segment 36 ist  durch eine verhältnismässig schwache Feder 40 be  lastet, die an der Stelle 41 an dem Segment angreift  und an     einem    Stift 42 an der Unterseite der Platt  form 4 befestigt ist.

   Bei     geöffneter    Stellung der  Kupplung wird das Segment 36 durch die Feder 40  in der Endstellung gehalten. Andererseits kann zur       Endstellungsverriegelung    des Segmentes auch ein an  deres Mittel, z. B. ein bekannter Federschnäpper  oder dergleichen, angebracht sein.

   Zur Sicherung des  Segmentes 36 in der Verschlusstellung, wie sie in       Fig.    2 eingezeichnet ist, dient der Riegel 43, der  durch die Feder 44 in der in     Fig.    2 eingezeichneten       Verriegelungsstellung    gehalten     wird.    Die Feder sitzt  in     einer    Aussparung 45 des Riegels und stützt sich  gegen einen Zapfen 46 ab, der an der Unterseite  der     Plattform    4 befestigt ist. Der Riegel 43, der zum  Betätigen mit einem     Handgriff    47 versehen ist, ist in  den Führungen 48 und 49 gelagert. Der Riegel kann  selbstverständlich auch durch mechanische, hydrau  lische oder dergleichen Fernbedienung betätigt werden.

    In der in     Fig.    2 eingezeichneten Verschlusstellung    stützt sich der Riegel 43 gegen zwei feste Stütz  lager ab, die durch die im Bereich des Einführungs  schlitzes 5 angeordnete Führung 49 und durch einen  entsprechenden Steg 50 auf der anderen Seite des  Einführungsschlitzes gebildet sind. Mit einer Keil  fläche 51 stützt sich der Riegel 43 gegen eine ent  sprechend verlaufende Fläche 52 des Segmentes 36  ab. Die Zusammenwirkung der weiteren     Keilfläche     53 mit der Fläche 54 des     Segmentes    wird weiter un  ten beschrieben.

   Der Riegel ist ferner mit einer Si  cherung seiner Endstellung in Form von zwei Fallen  55 und 56 versehen, in die je nach der Stellung des  Riegels der federnd abgestützte und manuell oder  motorisch zu betätigende Schnäpper 57     einfällt.    Er  ist verschiebbar in einer Hülse 58 gelagert, die ihrer  seits durch zwei Rippen 59 an der Unterseite der  Plattform 4 befestigt ist. Die Falle 55 ist in ihren  Abmessungen als der Schnäpper 57, d. h. es ist ein  Spiel vorhanden, so dass eine selbsttätige Nachstel  lung des Riegels 43 in Schliesstellung     (Fig.    2) mög  lich ist. Die schon erwähnten beiden Keilflächen 51  und 53 sind durch eine Stufe 60 voneinander ge  trennt; sie     könnnen    selbstverständlich auch ineinan  der übergehen.  



  Die Wirkungsweise der beschriebenen Kupplung  wird anhand der     Fig.    4 und 5 erläutert. In     Fig.    4  befindet sich der Kupplungszapfen 6 in der     Ver-          schlusstellung,    und das     Segment    36 hat mit seinem       lappenartigen    Ansatz 39 den Zapfenumfang weit  gehend umfasst. Der Riegel 43 befindet sich in der  Sicherungsstellung, d. h. er legt sich einerseits gegen  die Stützlager an und steht durch die Keilfläche 51  mit der entsprechenden Fläche 52 des Segmentes 36  in     Berührung    und hält dieses in seiner Lage.

   Die  Neigung der     Keilfläche    51 und 52 ist so bemessen,  dass eine in der Pfeilrichtung 61 verlaufende Kraft  den Riegel 43 nicht in die entsicherte Lage verschie  ben kann, d. h. die Anordnung ist selbsthemmend.  Ausserdem wirkt noch die obenerwähnte     Endstel-          lungsverriegelung    im gleichen Sinne. Es ist hieraus  deutlich zu erkennen, dass der Kraftverlauf von dem  Zapfen über das Segment 36, den Riegel 43 und die  Stützlager direkt in die Plattform 4 eingeleitet wird,  ohne den     Segmentlagerbolzen    37 zu belasten.

   Beim  Lösen der Kupplung wird der Riegel 43 in der Pfeil  richtung 62 zurückgezogen und der Zapfen 6 kann  unter Schwenken des Segmentes 36 durch den Ein  führungsschlitz 5 aus dem Bereich des Kupplungs  teiles am Schlepper gelangen.  



  Das Einführen des Kupplungszapfens 6 wird an  hand der     Fig.    1, 2 und 5 beschrieben. Soll ein Kupp  lungsvorgang zwischen Schlepper 2 und Anhänger 8  stattfinden, so wird zunächst die     Endstellungsverrie-          gelung,    d. h.

   der Schnäpper 57, gelöst und der Riegel  43 wie durch die Kraft der Feder 44 entgegengesetzt  der Pfeilrichtung 62 bewegt, bis er mit seiner vor  deren Keilfläche 53 in den Bereich des Segmentes 36  gelangt, und zwar, indem diese     Keilfläche    mit der       Kreisbogenfläche    54 des Segmentes zusammenwirkt  und das letztere gegen die Kraft der Feder 40 so      lange entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn geschwenkt  wird, bis ein Festklemmen des Riegels 43 aufgrund  der sich berührenden Flächen 53 und 54 erfolgt, d. h.  der Riegel 43 bleibt in dieser Bereitschaftsstellung  stehen.

   Nun kann der Kupplungszapfen in den Ein  führungsschlitz 5 der Plattform 4 eingeschoben wer  den, bis er in den Bereich des     Mitnehmers    38 ge  langt und das Segment 36 durch Schwenken ent  gegengesetzt dem Uhrzeigersinn aus der dargestellten  Klemmstellung löst. Dies ist möglich, da die kreis  förmige Fläche 54 in dem Bereich 63     hinterdreht    ist,  so dass ein Lösen von der Keilfläche 53 erfolgen  kann. Beim Weiterdrehen greift nunmehr die Keil  fläche 51 des selbsttätig nachfolgenden Riegels 43  vor den Ansatz 39 des Segmentes 36, so dass dieses  bereits vorläufig verriegelt ist, bevor der Zapfen 6  seine Endstellung erreicht hat. Ein Zurückgleiten des  Zapfens 6 und damit des Anhängers 8 ist in dieser  Stellung schon nicht mehr möglich.

   Beim Erreichen  der Endstellung des Zapfens 6 in dem Schlitz 5 hat  der Riegel 43 seine Stellung gemäss     Fig.    4 erreicht,  der Schnäpper 57 springt in die Falle 55 und die  Verschlusstellung der Kupplung ist gesichert.  



  Bei der in     Fig.    6 bis 10 dargestellten Sattel  schlepperkupplung ist das eine Teil mittels einer       Grundplatte    64 durch die Schrauben 65 auf dem  Chassis 1 des Schleppers 2     befestigt.    Auf der Grund  platte befinden sich zwei Lagerböcke 66 und 67, die  jeweils mit einer schräggestellten Lagerpratze 68 ver  sehen sind. In den Pratzen 68 sind die geneigt zur  Symmetrieebene der Fahrzeuge verlaufenden Zap  fen 69 und 70 gelagert, die an den Wangen 71 und  72 eines Gelenkbolzens 73 sitzen. Die beiden Zapfen  69 und 70 liegen auf einer gemeinsamen Achse 74  und beim Hin- und Herdrehen des Bolzens 72 um  diese Achse 74 bzw. um die Zapfen 69 und 70 führt  er eine Pendelbewegung aus.

   Auf -dem Bolzen 73 ist  die Plattform 4 vermittels der beiden Lagerböcke 75  und 76 schwenkbar gelagert. Die Lagerböcke sitzen  unter Zwischenschaltung von Hülsen 77 auf dem  Bolzen 73 und sind mit der Plattform 4 starr ver  bunden. In     Fig.    7 ist noch der Einführungsschlitz 5  für den Zapfen 6     (Fig.    1) und der an der Plattform  befestigte Steg 50 für den Riegel zu erkennen, der  hier nicht dargestellt ist und in seiner Ausführungs  form und Anordnung dem Riegel 43 gemäss     Fig.    2  und 3 entspricht.  



  Es wurde schon erwähnt, dass der Bolzen 73 auf  grund seiner Ausbildung und Lagerung eine Pendel  bewegung ausführen kann, und zwar um eine in der  Symmetrieebene der Fahrzeuge liegende Achse. Um  diese Pendelbewegung in ihrem Ausmass verringern  oder ganz blockieren zu können, sind an der Grund  platte 64 schwenkbare Hebel 78 und 79 auf den an  der Grundplatte 64 befestigten Bolzen 80 und 81  gelagert.

   Die Hebel wirken mit einem an ihnen be  festigten Keil 82 mit der auf der Unterseite der  Wangen 71 und 72 vorgesehenen Abflachung 83 zu  sammen, d. h., wenn sich der     Keil    82     (Fig.    7) unter  der     Abflachung    83 der Wange 72 des Bolzens 73 be-         findet    (dasselbe gilt für den Keil des Hebels 70 be  züglich der Wange 71), so ist die Pendelbewegung des       Bolzens    73 blockiert. Das Ein- und Ausschalten der  Keile erfolgt mittels eines Schwenkhebels 84, der  auf dem an der Grundplatte 64 mittels Schrauben  mutter 85 befestigten Bolzens 86 gelagert ist.

   Seine  Stellung ist durch ein     Rastenblech    87     arretierbar,     das mittels der     Bolzen    88 und Schraubenmuttern 89  an der     Grundplatte    64     befestigt    ist. Hierzu ist an dem  Hebel 84 eine längsverschiebbare Raste 90 vor  gesehen, die über ein Seil oder eine Stange 91 durch  den Handhebel 92 betätigt werden kann ; sie springt  je nach Stellung des Hebels 84 in Fallen 93 des  Bleches 87 ein.

   Am anderen Ende des Hebels 84  befindet sich ein Joch 94, das an den beiden Enden  die Stifte 95 und 96 trägt, die in Schlitze     9'7    und 98  der Hebel 78 und 79     eingreifen,    so dass sich     eine     Schwenkbewegung des Hebels 84 auf die Keile 82  überträgt und diese in eine Freigabestellung des Ge  lenkbolzens 73 oder in dessen     Blockierungsstellung     oder eine Zwischenstellung bewegbar sind. Die     Blok-          kierungsstellung    zeigt     Fig.    8, wobei der Keil 82 unter  die Wange 71 geschoben ist, so dass der Gelenk  bolzen 73 eine Pendelbewegung nicht ausführen  kann.

   Ist der Keil vermittels des Hebels 84 in die  Freigabestellung gemäss     Fig.    9 verschoben, so     kann,     wie es dort veranschaulicht ist, der     Bolzen    73 und  damit die     Plattform    4 eine Pendelbewegung um die  Längsachse der Fahrzeuge ausführen. In     Fig.    10     ist     noch eine Zwischenstellung     veranschaulicht,    wobei  der Keil 82 für die Wange 71 einen     Anschlag    bildet,  so dass sich diese bzw. der Bolzen 73 zwischen der  in gestrichelten Linien und der in ausgezogenen Li  nien eingezeichneten Stellung bewegen bzw. die Pen  delbewegung ausführen kann.

   Das     Ein-    und Aus  schalten und das Begrenzen der Pendelbewegung ist  insbesondere für Geländefahrzeuge gedacht, so dass  beispielsweise beim Befahren von unebenem Gelände  die Keile in die Freigabestellung gemäss     Fig.    9 ge  bracht werden und der     Bolzen    und die Plattform 4  entsprechend der Anhängerbewegung eine Pendel  bewegung ausführen können. Gelangt der     Schlep-          perzug    auf eine ebene Fahrbahn, so wird die Pendel  bewegung blockiert.  



  Wie aus der     Fig.    6 zu erkennen ist, sind die bei  den     Lagerbolzen    80 und 81, um welche die Hebel 78  und 79 schwenken, versetzt auf der Grundplatte be  festigt. Durch diese Anordnung     greift    das Joch 94  an den Hebeln 78 und 79 in der in     Fig.    6 dargestell  ten     Blockierungsstellung    mit einem grösseren Hebel  arm an als in der Lösestellung gemäss     Fig.    9. Durch  diese Hebelübersetzung vergrössert sich bei gleich  bleibender Handkraft an dem Hebel 84 die auf die  Keile wirkende Kraft, wenn diese in die     Blockierungs-          stellung    gebracht werden.  



  Beim Ausführungsbeispiel nach den     Fig.    11 und  12 befindet sich an dem Chassis 1 des Schleppers 2  eine feste Plattform 99, während die bewegliche  Plattform 100 an dem Anhänger 8 befestigt ist. An  der Plattform 100 befindet sich der Kupplungszapfen     i         6, der durch den     Einführungsschlitz    5 der festen       Plattform    99 in die Kupplungsstellung eingefahren  wird. Auf der beweglichen Plattform 100 ist ver  mittels der Winkel 101 eine Lagerbüchse 102 be  festigt, in welcher der Gelenkbolzen 103 gelagert ist.  Er hat in     Normalstellung    eine zur     Fahrzeugsymme-          trieebene        geneigte    Lage.

   An den beiden     abgekröpften     Schenkeln 104 des     Bolzens   <B>103</B> sitzen die Lager  zapfen 105, die auf einer gemeinsamen Achse 106  liegen ; sie sind in den Lagerböcken 107 gelagert,  die     ihrerseits    an der Unterseite des Anhängers 8 be  festigt sind. Bei einer Drehbewegung des     Bolzens    103  um dessen Längsachse führt die gedachte Achse 106,  die den beiden Zapfen 105 gemeinsam ist, eine Pen  delbewegung aus, die der Pendelbewegung des Bol  zens 73 des vorhergehenden Beispiels entspricht.  Selbstverständlich kann auch im Beispiel nach     Fig.11     und 12 eine     Blockiervorrichtung    für die Pendelbewe  gung vorgesehen sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Sattelschlepperkupplung, die zwischen Schlepper und Anhänger eine lösbare, zweiachsige Gelenkver bindung bildet und bei der ein Kupplungszapfen in der Verschlusstellung gegen ein bewegliches, verrie- gelbares Widerlager abgestützt ist, dadurch gekenn zeichnet, dass das Widerlager aus einem federbela steten Querriegel besteht, der mit einem den Zapfen umfassenden, schwenkbaren Segment vermittels in der Verschlusstellung sich verkeilender Klemmflä chen zusammenwirkt,
    wobei die Schwenkachse des Segmentes auf der gleichen Seite des Zapfeinfüh- rungsschlitzes liegt, auf der sich eine Riegelabstüt zung befindet. UNTERANSPRÜCHE 1. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Klemmfläche des Riegels aus- serdem zu dessen Festklemmen in einer Bereit schaftsstellung verwendet ist. 2. Kupplung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmfläche des Riegels in versetzte Keilflächen (51, 53) unterteilt ist. 3.
    Kupplung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmfläche des Segmentes unterteilt ist in eine Keilfläche (52) zum Festklemmen des Riegels in der Verschlusstellung und in eine exzentrische Kreis bogenfläche (54) zum Festklemmen des Riegels in der Bereitschaftsstellung. 4. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Segment (36) mit einem durch den eingeführten Zapfen (6) betätigten Mitnehmer (38) versehen ist, bei dessen Betätigung die in der Bereitschaftsstellung des Riegels (43) zwischen diesem und dem Segment vorhandene Klemmwirkung ge löst wird. 5.
    Kupplung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Verschlusstellungsverriegelung (55) des Riegels (43) ein Spiel aufweist, derart, dass die Verriegelung eine Weiterbewegung des Riegels in Schliessrichtung der Kupplung zulässt. 6. Kupplung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die zweiachsige Gelenkverbindung eine quer zur Fahrtrichtung liegende Pendelachse enthält. 7. Kupplung nach Patentanspruch und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Pen delachse aus einem Bolzen besteht, dessen beide Ende einander entgegengesetzt gerichtete, zum Bol- zenkörper exzentrisch liegende Lagerzapfen tragen. B.
    Kupplung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen, auf dem die Kupplungsplatte schwenk bar gelagert ist, senkrecht zur Fahrzeugsymmetrie ebene ist und die Lagerzapfen, die an einem schlep- perfesten Teil gelagert sind, auf einer zur Fahrzeug symmetrieebene geneigte Achse liegen. 9.
    Kupplung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen, der an einem schlepperfesten Teil gela gert ist, geneigt zur Fahrzeugsymmetrieebene ist und die Lagerzapfen, auf denen die Kupplungsplatte schwenkbar gelagert ist, auf einer zur Fahrzeugsym- metrieebene senkrechten Achse liegen. 10. Kupplung nach Patentanspruch und Unter anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Pen delachse bezüglich ihrer Pendelbewegung arretierbar ist. 11.
    Kupplung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 6 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass bewegliche Keile vorgesehen sind, die mit ab geflachten Wangen der Pendelachse zusammen wirken. 12. Kupplung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 6, 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Keile an zweiarmigen Hebeln befestigt sind, die ihrerseits mit einer gemeinsamen Antriebseinrich tung gekuppelt sind. 13.
    Kupplung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 6 und 10 bis 12, dadurch gekennzeich net, dass die zweiarmigen Hebel bezüglich der Fahr zeuglängsrichtung versetzt gelagert und mit einem schwenkbaren Doppelhebel derart gekuppelt sind, dass der letztere an den Keilhebeln in der Arretie- rungsstellung mit einem grösseren Hebelarm angreift als in der Lösestellung. 14. Kupplung nach Patentanspruch und den Un teransprüchen 6, 10 und 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Keile gleichzeitig als Zwischenanschläge für die Pendelachse verwendbar gemacht sind.
CH354336D 1957-02-25 1957-10-01 Sattelschlepperkupplung CH354336A (de)

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