CH354362A - Verfahren zur Herstellung eines Siegelverschlusses - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Siegelverschlusses

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CH354362A
CH354362A CH354362DA CH354362A CH 354362 A CH354362 A CH 354362A CH 354362D A CH354362D A CH 354362DA CH 354362 A CH354362 A CH 354362A
Authority
CH
Switzerland
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tape
fiber bundles
individual cords
individually
cords
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Application number
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English (en)
Inventor
Tschappu Franz
Original Assignee
Fromm Gmbh A
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Publication date
Application filed by Fromm Gmbh A filed Critical Fromm Gmbh A
Publication of CH354362A publication Critical patent/CH354362A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43MBUREAU ACCESSORIES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B43M1/00Fixing seals on documents

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  • Package Frames And Binding Bands (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung eines Siegelverschlusses    Gegenstand des Patentes ist     ein.    Verfahren zur  Herstellung eines Siegelverschlusses. Dieses Ver  fahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man die  Enden eines Bandes, das aus mehreren nebenein  ander liegenden einzelnen Schnüren oder Faser  bündeln besteht,     welche    einzeln und     als    Ganzes mit  einer schweissbaren thermoplastischen Masse über  zogen sind und durch diese     zusammengehalten    wer  den,     mit    der Breitseite in Längsrichtung überein  anderlegt und     unter    einer solchen Pressung mitein  ander     verschweisst,

      dass sich die     einzelnen    Schnüre  oder Faserbündel der beiden Enden in alternierender  Reihenfolge     zwischeneinander    legen.  



  Das     Patent        betrifft    im weiteren auch ein Band  zur Durchführung dieses     Verfahrens.    und den nach  diesem Verfahren hergestellten Siegelverschluss.  



  Die einzelnen Schnüre oder Faserbündel des     er-          findungsgemäss    verwendeten Bandes können aus  natürlichem     oder    synthetischem Fasermaterial be  stehen. Es     können    alle Arten von     Textilfasern    ver  wendet werden und zwar in Form von Schnüren  oder auch von losen Faserbündeln. Es ist nicht not  wendig, gezwirntes     Fasermaterial    zu verwenden da  die einzelnen Fasern durch die     Überzugsmasse    zu  sammengehalten werden. Vom     wirtschaftlichen    Stand  punkt aus ist     die    Verwendung von Papierschnüren  besonders empfehlenswert.

   Es sind jedoch auch Glas  fasern oder andere     mineralische    Fasern verwendbar.  Das Band kann je nach der gewünschten Breite und  der erforderlichen Zugfestigkeit aus     beliebig    vielen  nebeneinander     liegenden        einzelnen    Schnüren oder       Faserbündeln    bestehen.  



  Das Band kann dadurch     hergestellt    werden, dass  die einzelnen Schnüre oder     Faserbündel    zuerst im  Tauchverfahren einzeln mit der schweissbaren ther  moplastischen Masse überzogen und getrocknet wer  den. Danach werden die so behandelten Schnüre    oder Faserbündel bandförmig nebeneinander gelegt  und zwecks Verbindung     untereinander    erneut mit der  gleichen oder einer     ähnlichen    schweissbaren thermo  plastischen Masse überzogen.

   Als besonders     vorteil-          haft    hat sich eine     Überzugsmasse        erwiesen        die    aus       75        %        einer        Kunststoffdispersion,        20        %        Pfeifenerde,

       5     %        Trichloräthylen        und        einem        Farbstoff        besteht.     Die Kunststoffdispersion besteht ihrerseits wieder aus  100 Gewichtsteilen einer     Polyvinylacetatemulsion    in       Wasser        (54        %        Polyvinylacetat        -I-        15        %        Weich-          macher    bezogen auf     Polyvinylacetat)

            Edivil    60 - V       fluido         ,        20        Gewichtsteilen        einer    2     %igen        Natrium-          carboxymethylcelluloselösung    in Wasser       Tylose          SL    400     soluz.    2     fl/a      und 10     Gewichtsteilen    synthe  tischem gelbem Eisenoxyd.  



  Zum Versiegeln zweier Enden eines     erfindungs-          gemäss    verwendbaren Bandes muss ein solcher     Press-          druck    aufgewendet werden, dass sich die mit der er  weichten thermoplastischen Masse überzogenen ein  zelnen Schnüre oder Faserbündel unter der gegen  seitigen     Druckeinwirkung    voneinander trennen und  sich dann gegenseitig wie zwei     Gabeln    ineinander  verschränken. Auf diese Weise wird die     Siegelstelle     ungefähr doppelt so breit wie     das    einfache Band;  sie ist jedoch nicht dicker     als    dieses.  



       Das        erfindungsgemässe        Verschlussverfahren    hat  die     Vorteile,    dass es sehr einfach und billig ist, da  es ohne zusätzliche     Verschlussteile    (Haken, Klam  mern, Metallhülsen, Plomben,     etc.)        auskommt.    Der       erfindungsgemäss        hergestellte    Verschluss, ist     ausser-          ordentlich    reissfest. Bei     zahlreichen    Zerreissproben  ist das. Band nicht an der     Verbindungsstelle    oder in  unmittelbarer Nähe derselben gerissen.

   Ein     weiterer     Vorteil des     erfindungsgemäss    hergestellten Verschlus  ses ist seine     Flexibilität    und der     Umstand,        dass    er  keine vorstehenden Teile     aufweist    und somit vor Ver  letzungen z. B. beim     Transport    geschützt ist. Einer      seiner     wichtigsten    Vorteile ist sein Charakter als  Siegelverschluss, d. h. dieser     Verschluss    kann, wenn  er einmal     geöffnet    ist, nicht mehr so verschlossen  werden, ohne dass dies nicht erkannt werden könnte.  Die Sicherheit in dieser Hinsicht kann z.

   B. bei der       Verpackung    von Wertsendungen     noch    dadurch er  höht werden, dass     die        Schweissung    zwischen kenn  zeichnenden Prägestempeln vorgenommen wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung eines Siegelver schlusses, dadurch gekennzeichnet, dass man die Enden eines Bandes, das aus mehreren nebenein ander liegenden einzelnen Schnüren oder Faser bündeln besteht, welche einzeln und als Ganzes mit einer schweissbaren thermoplastischen Masse über zogen sind und durch diese zusammengehalten wer den, mit der Breitseite in Längsrichtung überein anderlegt und unter einer solchen Pressung mitein ander verschweisst,
    dass sich die einzelnen Schnüre oder Faserbündel der beiden Enden in alternierender Reihenfolge zwischeneinander legen. II. Band zur Durchführung des Verfahrens ge- mäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass es aus mehreren nebeneinander liegenden ein- zelnen Schnüren oder Faserbündeln besteht, welche einzeln und als Ganzes mit einer schweissbaren ther moplastischen Masse überzogen sind und durch diese zusammengehalten werden.
    III. Nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I hergestellter Siegelverschluss. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verschweissung zwischen Prägeplatten vorgenommen wird. z. Band gemäss Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass die einzelnen Faserbündel nicht gezwirnt sind. 3. Band gemäss Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass es aus Papierschnüren zusammen gesetzt ist. 4.
    Band gemäss Patentanspruch II, dadurch ge kennzeichnet, dass der Überzug aus einer homogenen Masse aus Polyvinylacetat, Natriumcarboxy-methyl- cellulose, synthetischem gelbem Eisenoxyd, Pfeifen erde und einem Farbstoff besteht.
CH354362D 1959-04-10 1959-04-10 Verfahren zur Herstellung eines Siegelverschlusses CH354362A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3320448A1 (de) * 1983-06-07 1984-12-13 Elasto-Press Schmitz GmbH, 3250 Hameln Mangelband fuer waeschemangeln

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DE3320448A1 (de) * 1983-06-07 1984-12-13 Elasto-Press Schmitz GmbH, 3250 Hameln Mangelband fuer waeschemangeln

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