CH354373A - Signalvorrichtung - Google Patents
SignalvorrichtungInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G10—MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
- G10K—SOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- G10K9/00—Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers
- G10K9/12—Devices in which sound is produced by vibrating a diaphragm or analogous element, e.g. fog horns, vehicle hooters or buzzers electrically operated
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Description
Signalvorrichtung Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Signaltonerzeugung in Telefonappa raten und dergleichen, bei welcher der tonerzeugende Teil aus einem schwingenden, scheibenförmigen An ker besteht, der durch ein elektromagnetisches Wech selfeld betätigt wird.
Bisher bekannte Signalvorrichtungen dieser Art sind oft schwierig zu regulieren, insbesondere in ge wissen Montagestellungen. Überdies sind sie im all gemeinen sehr teuer in der Herstellung und benötigen verhältnismässig viel Platz. Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer Signalvorrichtung, mit welcher die erwähnten Unzulänglichkeiten weitgehend ver mieden werden können.
Die Vorrichtung gemäss der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass der Magnetkreis des elektro magnetischen Systems durch ein Gehäuse verläuft, welches den Magnetkern und die Magnetspule um schliesst und eine Öffnung in der Achsrichtung des Magnetkerns aufweist, und dass ferner der Anker aus einer vor der Gehäuseöffnung angebrachten Scheibe besteht, die mittels einer zwischen Gehäuse und Scheibe befindlichen Feder elastisch in einer bestimm ten Entfernung vom Gehäuse gehalten wird, wobei ein Regulierteil zur Einstellung der Federspannung und der Schwingungsamplitude der Scheibe vorhan den ist.
Der Erfindungsgegenstand wird anschliessend an hand eines in der beiliegenden Zeichnung dargestell ten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Fig. 1 zeigt einen Axialschnitt durch die Signal vorrichtung und Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1 bei weggenom mener Ankerscheibe.
In einem zylindrischen Gehäuse 1 mit einer öff- nung auf der einen Stirnseite, welches aus magneti- sierbarem Material, vorzugsweise Weicheisen, besteht, ist ein Eisenkern 2 koaxial untergebracht. Im Raum zwischen dem Kern 2 und der zylindrischen Gehäuse wand befindet sich eine Magnetspule 3. Eine vor der Gehäuseöffnung angeordnete kreisrunde Ankerscheibe 4 wird von einem aus einer elastischen Scheibe her gestellten Federring 5 gegen den Kopf einer Schraube 6 gedrückt, die koaxial in den Eisenkern 2 einge schraubt ist.
Der Federring 5 ist derart aus der Scheibe ausgeschnitten oder ausgestanzt, dass an sei ner Innenkontur drei armförmige Teile 10 nach innen vorspringen und schräg aufwärts gerichtet sind, welche mit ihrem freien Ende gegen die Scheibe 4 in der Nähe ihres Zentrums drücken. An seiner Peri pherie ist der Federring 5 mit drei nach aussen gerich teten Nasen 8 versehen, welche je in einen Einschnitt 9 an dem die Öffnung begrenzenden Rand der Ge häusewand 1 eingreifen und den Ring an der letzteren abstützen.
Infolge der beschriebenen Lagerung der Ankerscheibe 4 wird diese in der Achsrichtung des Eisenkernes 2 schwingen, wenn ein Wechselstrom durch die Spule 3 fliesst. Mittels der Schraube 6 kön nen der Luftspalt zwischen der Ankerscheibe und dem Kern und somit die Amplitude der Ankerscheibe reguliert und die Ansprechempfindlichkeit sowie die Tonfülle verändert werden. Da die Ankerscheibe bei ihrer Schwingung gegen das Gehäuse 1 und/oder gegen den Kern 2 schlagen kann, lässt sich eine Än derung der Lautstärke und der Tonhöhe erreichen.
Um eine maximale Lautstärke zu bewirken, muss die Ankerscheibe möglichst heftig gegen das Gehäuse schlagen und möglichst rasch in die Ausgangsstellung zurückkehren. Dies wird erreicht, wenn die Länge und Anordnung der Nasen 8 in bezug auf die Arme 10 so ist, dass die Aussenenden der Nasen - wenn die Arme 10 durch die sich abwärtsbewegende Anker scheibe 4 heruntergedrückt werden - in den Ein schnitten 9 des Gehäuses aufwärts gerichtet sind und oberhalb des Gehäuserandes die abwärtsbewegte Ankerscheibe 4 berühren.
Dadurch wird die Anker scheibe 4 einer zusätzlichen Federspannung ausge setzt, die sich am Zurückwerfen der Ankerscheibe in die Ausgangsstellung beteiligt, sobald die Scheibe vom Magnetfeld nicht mehr abwärts gezogen wird. Diese zusätzliche Federspannung vermindert die Ge schwindigkeit der Ankerscheibe nicht in merklichem Ausmass, da erstens die Arme 10 ziemlich schwach sein können, zweitens diese Federspannung erst dann wirksam wird, wenn die Ankerscheibe eine grosse Ge schwindigkeit hat, und drittens der Luftspalt in die sem Augenblick sehr eng ist, so dass das Magnetfeld praktisch seine Maximalstärke aufweist.
Die kompakte Bauart der beschriebenen Signal vorrichtung erleichtert die Montage derselben, wel che z. B. mittels einer in den Boden des Gehäuses 1 eingeschraubten Schraube 7 bewerkstelligt werden kann. Die Erfindung ist natürlich nicht auf die dar gestellte Ausführungsform beschränkt, da verschie dene Ausführungsvarianten im Rahmen der Erfin dung denkbar sind. So kann z. B. der Federring durch eine Tellerfeder ersetzt sein.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Signalvorrichtung zur Erzeugung von Signaltönen in Telefonapparaten und dergleichen, bei welcher der tonerzeugende Teil aus einem in einem elektro magnetischen Wechselfeld schwingenden, scheiben förmigen Anker besteht, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetkreis des elektromagnetischen Sy stems durch ein Gehäuse verläuft, welches den Ma gnetkern und die Magnetspule umschliesst und eine Öffnung in der Achsrichtung des Magnetkerns auf weist, und dass ferner der Anker aus einer vor der Gehäuseöffnung angebrachten Scheibe besteht, die mittels einer zwischen Gehäuse und Scheibe befind lichen Feder elastisch in einer bestimmten Entfernung vom Gehäuse gehalten wird,wobei ein Regulierteil zur Einstellung der Federspannung und der Schwin gungsamplitude der Scheibe vorhanden ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Signalvorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse zylin drisch ausgebildet und koaxial zur Achse des Eisen kerns angeordnet ist. 2. Signalvorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder eine elastische Scheibe ist, die so ausgeschnitten ist, dass Arme ge bildet werden, mittels derer sie gegen die Anker scheibe drücken kann. 3. Signalvorrichtung nach dem Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass die Feder als Teller feder ausgebildet ist. 4.Signalvorrichtung nach dem Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme der Feder von der Scheibenperipherie nach innen ragen und so aus gebildet sind, dass sie gegen die Ankerscheibe in der Nähe ihres Zentrums drücken. 5. Signalvorrichtung nach dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Arme der Feder über die Oberfläche der Federscheibe aufgebogen sind und dass Nasen (8) von der Scheibenperipherie nach aussen gerichtet sind, mittels welcher die Feder abgestützt ist, wobei die Aussenenden der Nasen beim Niederdrücken der Arme durch die Anker scheibe so aufwärtsbewegt werden, dass sie die letztere berühren.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE354373X | 1956-10-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH354373A true CH354373A (de) | 1961-05-15 |
Family
ID=20308724
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH354373D CH354373A (de) | 1956-10-26 | 1957-10-25 | Signalvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH354373A (de) |
-
1957
- 1957-10-25 CH CH354373D patent/CH354373A/de unknown
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