CH354374A - Flüssigkeitsbehälter mit Ausgussdüse zur Herstellung eines freifallenden Fliessvorhanges - Google Patents

Flüssigkeitsbehälter mit Ausgussdüse zur Herstellung eines freifallenden Fliessvorhanges

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Publication number
CH354374A
CH354374A CH354374DA CH354374A CH 354374 A CH354374 A CH 354374A CH 354374D A CH354374D A CH 354374DA CH 354374 A CH354374 A CH 354374A
Authority
CH
Switzerland
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container
liquid
free
nozzle
production
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Application number
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English (en)
Inventor
Buerkle Robert
Guenter Max
Original Assignee
Buerkle & Co Robert
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Publication date
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Publication of CH354374A publication Critical patent/CH354374A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05CAPPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05C5/00Apparatus in which liquid or other fluent material is projected, poured or allowed to flow on to the surface of the work
    • B05C5/005Curtain coaters

Landscapes

  • Coating Apparatus (AREA)

Description


      Flüssigkeitsbehälter    mit Ausgussdüse zur Herstellung  eines freifallenden     Fliessvorhanges       Die     Erfindung    bezieht sich auf einen Flüssigkeits  behälter mit Ausgussdüse zur Herstellung eines frei  fallenden Fliessvorhanges, mit dessen     Hilfe    Ober  flächen von Werkstücken, die auf einer Transport  einrichtung     vorbeigeführt    werden, mit einer dünnen  Flüssigkeitsschicht, die z. B. aus Lack, Farbe oder  Leim bestehen kann, überzogen werden können.  



  Hierbei ist es von besonderer Bedeutung, dass der  Fliessvorhang     vollkommen    ruhig und störungsfrei  fallen kann. Um dies zu erreichen, muss z. B. die  Fördereinrichtung der Flüssigkeit frei von Schwin  gungen, ohne     Lufteinschlüsse    und ohne     Lösungs-          mitteldämpfe    arbeiten. So, müssen auch Fremdkörper,  welche den glatten     Durchfluss    der Flüssigkeit durch  die     fein    eingestellte Ausgussdüse stören könnten,  ferngehalten werden.  



  Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, den  Flüssigkeitsraum des Behälters so     zu    gestalten,     dass     die Formgebung und die Oberflächengestaltung der  Innenflächen einen     strömungsgerechten,    störungs  freien Ablauf der Flüssigkeitsbewegung im Flüssig  keitsraum sowie der     Fliessvorhangbildung    an seinem  unteren Austrittsende gewährleisten.  



  Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung da  durch gelöst, dass der     Flüssigkeitsbehälter    aus zwei       Behälterhälften    mit zwei den     Flüssigkeitsraum    an den  Längsenden     abschliessenden    Seitenschilden     besteht,     wobei die Innenwandung des einen     Behälterteiles    als  mindestens     angenähert    plane Fläche ohne Absätze  bis oder nahe bis zur Austrittsdüse ausgebildet ist,       während    die     Gegenfläche    des zweiten     Behälterteiles     zwecks Bildung eines Flüssigkeitsraumes eingebuchtet  ist.  



  Der Gegenstand der Erfindung wird nachstehend  an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbei  spiel näher     erläutert.       Die einzige Figur zeigt einen     Vertikalschnitt          durch    den Flüssigkeitsbehälter     mit    den Behälter  teilen 1, 2. Hierbei stellt 1 das feststehende Behäl  terteil und 2 das um ein Scharnier 3 schwenkbare       Behälterteil    dar. An ihren unteren Enden bilden die       Teile    1 und 2 zusammen eine     Auslaufspalte    7     in     Form einer Flachdüse.

   Beide     Behälterteile    werden  an ihren     schmalseitigen    Enden durch je einen     Ab-          schlusschild    4 begrenzt, wobei das feststehende Be  hälterteil 1 zum Beispiel     mit        Hilfe    der Schrauben 6  an den     Abschlusschilden    starr befestigt sein kann.

    Das schwenkbare Behälterteil 2 kann nahe seinem  freien Ende, welches die Weite der     Austrittsdüse    7  mitbestimmt,     mittels        Exzenterwelle    8 und einem oder  mehreren Exzentern 9 derart geschwenkt werden,  dass durch die     Spaltweite    der Austrittsdüse in an  sich bekannter Weise bestimmt werden kann. Zu  diesem Zweck dienen auch der oder die Bügel 10,  in welchen der oder die Exzenter 9     mittels        Klemm-          schrauben        einstellbar    gehalten werden können.  



  Die Einstellung selbst erfolgt hierbei durch     einen          Handgriff    11. Der     Lackzuführung    in den     Lackraum     12 dient die Anschlussöffnung 13, welche in     einem     der beiden     Abschlusschilde    angeordnet ist.  



  Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Lack  raum 12     völlig        umschlossen    und kann durch ent  sprechende     Pumpenbeaufschlagung    auch unter Druck  gesetzt werden. Zu     diesem    Zweck besitzt das Be  hälterteil 1 eine Dichtung 14, gegen welche das Be  hälterteil 2 im geschlossenen Zustand ansteht, wobei  ein Halteband 15 die richtige Lage der Dichtung 14       gewährleistet.    Der Lackraum 12 kann aber auch       offen    sein. Auch könnten die beiden     Behälterteile    1,  2, welche den Flüssigkeitsbehälter bilden, starr mit  einander verbunden sein.

   Hierbei wird die Spalt  einstellung an der     Austrittsdüse    7     mit        Hilfe    be-           sonderer    gegeneinander einstellbarer Düsenlineale  bewerkstelligt.  



  Die gegen den Lackraum 12 gekehrten Innen  wandungen -der     Behälterteile    1, 2 sind hierbei im  besonderen so ausgebildet,     dass    die Wandung des  Behälters 1 eine senkrecht stehende,     absatzfreie     Fläche     darstellt,    entlang welcher die Lackteilchen  in der unteren     Partie    des     Lackraumes    12 störungsfrei  gleiten können, während die gegenseitige Innen  wandung des     Behälterteiles    2 mit der erstgenannten  Innenwandung     zusammen    durch ihre eingebuchtete       Hohlform    den notwendigen Lackraum 12 bildet,

   der  sich ganz oder im wesentlichen auf der einen Seite  der durch den     Fliessvorhang    gehenden Vertikalebene  befindet.  



  Weiterhin sind die Innenwandungen der Behälter  teile 1, 2 mit einer gegen aggressive Flüssigkeiten  unempfindlichen Deckschicht 16, 17 versehen, zum  Zwecke, die Flüssigkeitsreibung zu     vermindern    und  ein Angreifen der Wandungen durch die verwendete  Flüssigkeit zu verhüten, wobei     als        Werkstoff    für die  Deckschicht     beispielsweise        Emaille,    Kunststoff, syn  thetischer oder     Naturgummi,        rostfreies    Metall oder  Glas Anwendung findet.

   Gleichzeitig wird     durch     diese Schicht eine     Aufrauhung    durch chemische  oder mechanische     Beeinflussung    der inneren metal  lischen     Oberfläche    der     Behälterteile    1, 2 unmöglich  gemacht und endlich noch erreicht,     dass    keine durch  diese     Angriffe    sonst freiwerdenden Metallteilchen  störend in die     Zone    der Austrittsdüse gelangen kön  nen. Der Lackraum 12 könnte auch     im    feststehenden  Behälterteil 1 eingelassen sein, während das schwenk  bare     Behälterteil    2 die durchgehende plane Innen  fläche aufweist.  



  Durch     die    beschriebene Gestaltung des Flüssig  keitsbehälters wird die in Richtung zur Austrittsdüse  sich bewegende Flüssigkeit gezwungen, die während  des Austritts selbst vorhandene senkrechte Strö  mungsrichtung schon weit     oberhalb    der Austritts  düse einzunehmen. Die     Herbeiführung    der senk  rechten Strömungsrichtung wird insbesondere da  durch unterstützt, dass der Raum senkrecht über der       Austrittsdüse    praktisch durch die     eine        Hälfte    des Be  hälters eingenommen wird und damit dem     Wirbelfeld     der zu seiner Ausbildung erforderliche Strömungs  raum entzogen ist.

   Es sind somit     die    unmittelbar  oberhalb der Austrittsdüse befindlichen und ihr     zu-          fliessenden    Lackteilchen gezwungen, unter Beibe  haltung ihrer Vertikalströmung unverändert der Aus  trittsdüse zuzuströmen, während sie bei der bisher  üblichen,     ungefähr    symmetrischen Ausbildung des  Lackraumes sich bis kurz vor der Austrittsstelle an  einer     Wirbelbildung        beteiligen    und dadurch die an  gestrebte     laminare    Strömung stören konnten.

      Weiter ist von     Bedeutung,    dass die den Lackraum  bildenden     Innenwandungen    der     Düsenbehälterteile     mit einer gegen aggressive Flüssigkeiten unempfindli  chen und die     Flüssigkeitreibung    vermindernden Deck  schicht ausgekleidet sind.  



  Durch die Vermeidung der Wandreibung und  durch die     Vermeidung    ihrer späteren Entstehung in  folge Korrosion oder durch chemischen Angriff ist  nunmehr gewährleistet, dass die Neigung zur Wirbel  bildung oberhalb der Austrittsdüse weiterhin im ent  scheidenden Ausmass unterbunden ist. Beide Aus  bildungsmerkmale, welche derselben technischen  Aufgabe dienen, ergeben einen völlig strömungsge  rechten, störungsfreien Ablauf der Flüssigkeitsbe  wegung im Lackraum und eine     völlig    gleichmässige  Bildung des Fliessvorhanges, was sich auf die Güte  der     flüssigkeitsbeaufschlagten        Werkstückoberflächen     günstig auswirkt.

   Wie bereits     erwähnt,    könnte der  Lackraum 12 oben offen sein und     die        Behälterteile     12 könnten starr     miteinander    verbunden sein. Auch  in diesem Falle wäre die Innenwandung des einen  Behälterteils als     angenähert    plane Fläche bis oder  nahe bis zur Austrittsdüse ausgebildet,     während    die  Gegenfläche des zweiten     Behälterteils    zwecks Bildung  des oben offenen Flüssigkeitsraumes eingebuchtet  ausgebildet wäre.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Flüssigkeitsbehälter mit Ausgussdüse zur Herstel lung eines freifallenden Fliessvorhanges zum Zweck des Überziehens flächiger Werkstücke mittels Flüssig keiten wie Lack, Farbe, Leim, Chemikalien, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsbehälter aus zwei Behälterhälften mit zwei den Flüssigkeitsraum an den Längsenden abschliessenden Seitenschilden besteht, wobei die Innenwandung des einen Behälter teiles. als mindestens angenähert plane Fläche ohne Absätze bis oder nahe bis zur Austrittsdüse ausge bildet ist, während die Gegenfläche des zweiten Be hälterteiles zwecks Bildung eines Flüssigkeitsraumes eingebuchtet ist.
    UNTERANSPRUCH Düsenbehälter nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die den Flüssigkeitsraum bildenden Innenwandungen der Behälterteile mit einer Deckschicht ausgekleidet sind, zum Zwecke, die Flüssigkeitsreibung zu vermindern und ein An greifen der Wandungen durch die verwendete Flüs sigkeit zu verhüten, wobei die Deckschicht beispiels weise aus Emaille, Kunststoff, synthetischem oder Naturgummi, rostfreiem Metall oder Glas besteht.
CH354374D 1959-10-10 1960-08-01 Flüssigkeitsbehälter mit Ausgussdüse zur Herstellung eines freifallenden Fliessvorhanges CH354374A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0139610A1 (de) * 1983-08-19 1985-05-02 Ciba-Geigy Ag Giesskopf für Vorhangguss

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0139610A1 (de) * 1983-08-19 1985-05-02 Ciba-Geigy Ag Giesskopf für Vorhangguss
US4557217A (en) * 1983-08-19 1985-12-10 Ciba-Geigy Corporation Applicator for "curtain-type pouring" of molten plastics and the like pourable materials

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