CH354374A - Flüssigkeitsbehälter mit Ausgussdüse zur Herstellung eines freifallenden Fliessvorhanges - Google Patents
Flüssigkeitsbehälter mit Ausgussdüse zur Herstellung eines freifallenden FliessvorhangesInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05C—APPARATUS FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
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Description
Flüssigkeitsbehälter mit Ausgussdüse zur Herstellung eines freifallenden Fliessvorhanges Die Erfindung bezieht sich auf einen Flüssigkeits behälter mit Ausgussdüse zur Herstellung eines frei fallenden Fliessvorhanges, mit dessen Hilfe Ober flächen von Werkstücken, die auf einer Transport einrichtung vorbeigeführt werden, mit einer dünnen Flüssigkeitsschicht, die z. B. aus Lack, Farbe oder Leim bestehen kann, überzogen werden können.
Hierbei ist es von besonderer Bedeutung, dass der Fliessvorhang vollkommen ruhig und störungsfrei fallen kann. Um dies zu erreichen, muss z. B. die Fördereinrichtung der Flüssigkeit frei von Schwin gungen, ohne Lufteinschlüsse und ohne Lösungs- mitteldämpfe arbeiten. So, müssen auch Fremdkörper, welche den glatten Durchfluss der Flüssigkeit durch die fein eingestellte Ausgussdüse stören könnten, ferngehalten werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, den Flüssigkeitsraum des Behälters so zu gestalten, dass die Formgebung und die Oberflächengestaltung der Innenflächen einen strömungsgerechten, störungs freien Ablauf der Flüssigkeitsbewegung im Flüssig keitsraum sowie der Fliessvorhangbildung an seinem unteren Austrittsende gewährleisten.
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung da durch gelöst, dass der Flüssigkeitsbehälter aus zwei Behälterhälften mit zwei den Flüssigkeitsraum an den Längsenden abschliessenden Seitenschilden besteht, wobei die Innenwandung des einen Behälterteiles als mindestens angenähert plane Fläche ohne Absätze bis oder nahe bis zur Austrittsdüse ausgebildet ist, während die Gegenfläche des zweiten Behälterteiles zwecks Bildung eines Flüssigkeitsraumes eingebuchtet ist.
Der Gegenstand der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung an einem Ausführungsbei spiel näher erläutert. Die einzige Figur zeigt einen Vertikalschnitt durch den Flüssigkeitsbehälter mit den Behälter teilen 1, 2. Hierbei stellt 1 das feststehende Behäl terteil und 2 das um ein Scharnier 3 schwenkbare Behälterteil dar. An ihren unteren Enden bilden die Teile 1 und 2 zusammen eine Auslaufspalte 7 in Form einer Flachdüse.
Beide Behälterteile werden an ihren schmalseitigen Enden durch je einen Ab- schlusschild 4 begrenzt, wobei das feststehende Be hälterteil 1 zum Beispiel mit Hilfe der Schrauben 6 an den Abschlusschilden starr befestigt sein kann.
Das schwenkbare Behälterteil 2 kann nahe seinem freien Ende, welches die Weite der Austrittsdüse 7 mitbestimmt, mittels Exzenterwelle 8 und einem oder mehreren Exzentern 9 derart geschwenkt werden, dass durch die Spaltweite der Austrittsdüse in an sich bekannter Weise bestimmt werden kann. Zu diesem Zweck dienen auch der oder die Bügel 10, in welchen der oder die Exzenter 9 mittels Klemm- schrauben einstellbar gehalten werden können.
Die Einstellung selbst erfolgt hierbei durch einen Handgriff 11. Der Lackzuführung in den Lackraum 12 dient die Anschlussöffnung 13, welche in einem der beiden Abschlusschilde angeordnet ist.
Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Lack raum 12 völlig umschlossen und kann durch ent sprechende Pumpenbeaufschlagung auch unter Druck gesetzt werden. Zu diesem Zweck besitzt das Be hälterteil 1 eine Dichtung 14, gegen welche das Be hälterteil 2 im geschlossenen Zustand ansteht, wobei ein Halteband 15 die richtige Lage der Dichtung 14 gewährleistet. Der Lackraum 12 kann aber auch offen sein. Auch könnten die beiden Behälterteile 1, 2, welche den Flüssigkeitsbehälter bilden, starr mit einander verbunden sein.
Hierbei wird die Spalt einstellung an der Austrittsdüse 7 mit Hilfe be- sonderer gegeneinander einstellbarer Düsenlineale bewerkstelligt.
Die gegen den Lackraum 12 gekehrten Innen wandungen -der Behälterteile 1, 2 sind hierbei im besonderen so ausgebildet, dass die Wandung des Behälters 1 eine senkrecht stehende, absatzfreie Fläche darstellt, entlang welcher die Lackteilchen in der unteren Partie des Lackraumes 12 störungsfrei gleiten können, während die gegenseitige Innen wandung des Behälterteiles 2 mit der erstgenannten Innenwandung zusammen durch ihre eingebuchtete Hohlform den notwendigen Lackraum 12 bildet,
der sich ganz oder im wesentlichen auf der einen Seite der durch den Fliessvorhang gehenden Vertikalebene befindet.
Weiterhin sind die Innenwandungen der Behälter teile 1, 2 mit einer gegen aggressive Flüssigkeiten unempfindlichen Deckschicht 16, 17 versehen, zum Zwecke, die Flüssigkeitsreibung zu vermindern und ein Angreifen der Wandungen durch die verwendete Flüssigkeit zu verhüten, wobei als Werkstoff für die Deckschicht beispielsweise Emaille, Kunststoff, syn thetischer oder Naturgummi, rostfreies Metall oder Glas Anwendung findet.
Gleichzeitig wird durch diese Schicht eine Aufrauhung durch chemische oder mechanische Beeinflussung der inneren metal lischen Oberfläche der Behälterteile 1, 2 unmöglich gemacht und endlich noch erreicht, dass keine durch diese Angriffe sonst freiwerdenden Metallteilchen störend in die Zone der Austrittsdüse gelangen kön nen. Der Lackraum 12 könnte auch im feststehenden Behälterteil 1 eingelassen sein, während das schwenk bare Behälterteil 2 die durchgehende plane Innen fläche aufweist.
Durch die beschriebene Gestaltung des Flüssig keitsbehälters wird die in Richtung zur Austrittsdüse sich bewegende Flüssigkeit gezwungen, die während des Austritts selbst vorhandene senkrechte Strö mungsrichtung schon weit oberhalb der Austritts düse einzunehmen. Die Herbeiführung der senk rechten Strömungsrichtung wird insbesondere da durch unterstützt, dass der Raum senkrecht über der Austrittsdüse praktisch durch die eine Hälfte des Be hälters eingenommen wird und damit dem Wirbelfeld der zu seiner Ausbildung erforderliche Strömungs raum entzogen ist.
Es sind somit die unmittelbar oberhalb der Austrittsdüse befindlichen und ihr zu- fliessenden Lackteilchen gezwungen, unter Beibe haltung ihrer Vertikalströmung unverändert der Aus trittsdüse zuzuströmen, während sie bei der bisher üblichen, ungefähr symmetrischen Ausbildung des Lackraumes sich bis kurz vor der Austrittsstelle an einer Wirbelbildung beteiligen und dadurch die an gestrebte laminare Strömung stören konnten.
Weiter ist von Bedeutung, dass die den Lackraum bildenden Innenwandungen der Düsenbehälterteile mit einer gegen aggressive Flüssigkeiten unempfindli chen und die Flüssigkeitreibung vermindernden Deck schicht ausgekleidet sind.
Durch die Vermeidung der Wandreibung und durch die Vermeidung ihrer späteren Entstehung in folge Korrosion oder durch chemischen Angriff ist nunmehr gewährleistet, dass die Neigung zur Wirbel bildung oberhalb der Austrittsdüse weiterhin im ent scheidenden Ausmass unterbunden ist. Beide Aus bildungsmerkmale, welche derselben technischen Aufgabe dienen, ergeben einen völlig strömungsge rechten, störungsfreien Ablauf der Flüssigkeitsbe wegung im Lackraum und eine völlig gleichmässige Bildung des Fliessvorhanges, was sich auf die Güte der flüssigkeitsbeaufschlagten Werkstückoberflächen günstig auswirkt.
Wie bereits erwähnt, könnte der Lackraum 12 oben offen sein und die Behälterteile 12 könnten starr miteinander verbunden sein. Auch in diesem Falle wäre die Innenwandung des einen Behälterteils als angenähert plane Fläche bis oder nahe bis zur Austrittsdüse ausgebildet, während die Gegenfläche des zweiten Behälterteils zwecks Bildung des oben offenen Flüssigkeitsraumes eingebuchtet ausgebildet wäre.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Flüssigkeitsbehälter mit Ausgussdüse zur Herstel lung eines freifallenden Fliessvorhanges zum Zweck des Überziehens flächiger Werkstücke mittels Flüssig keiten wie Lack, Farbe, Leim, Chemikalien, dadurch gekennzeichnet, dass der Flüssigkeitsbehälter aus zwei Behälterhälften mit zwei den Flüssigkeitsraum an den Längsenden abschliessenden Seitenschilden besteht, wobei die Innenwandung des einen Behälter teiles. als mindestens angenähert plane Fläche ohne Absätze bis oder nahe bis zur Austrittsdüse ausge bildet ist, während die Gegenfläche des zweiten Be hälterteiles zwecks Bildung eines Flüssigkeitsraumes eingebuchtet ist.UNTERANSPRUCH Düsenbehälter nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die den Flüssigkeitsraum bildenden Innenwandungen der Behälterteile mit einer Deckschicht ausgekleidet sind, zum Zwecke, die Flüssigkeitsreibung zu vermindern und ein An greifen der Wandungen durch die verwendete Flüs sigkeit zu verhüten, wobei die Deckschicht beispiels weise aus Emaille, Kunststoff, synthetischem oder Naturgummi, rostfreiem Metall oder Glas besteht.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE354374X | 1959-10-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH354374A true CH354374A (de) | 1961-05-15 |
Family
ID=6288172
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH354374D CH354374A (de) | 1959-10-10 | 1960-08-01 | Flüssigkeitsbehälter mit Ausgussdüse zur Herstellung eines freifallenden Fliessvorhanges |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH354374A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0139610A1 (de) * | 1983-08-19 | 1985-05-02 | Ciba-Geigy Ag | Giesskopf für Vorhangguss |
-
1960
- 1960-08-01 CH CH354374D patent/CH354374A/de unknown
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0139610A1 (de) * | 1983-08-19 | 1985-05-02 | Ciba-Geigy Ag | Giesskopf für Vorhangguss |
| US4557217A (en) * | 1983-08-19 | 1985-12-10 | Ciba-Geigy Corporation | Applicator for "curtain-type pouring" of molten plastics and the like pourable materials |
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