CH354396A - Gusseiserne Einlaufgarnitur für Schlammsammler, Schächte und dergleichen - Google Patents
Gusseiserne Einlaufgarnitur für Schlammsammler, Schächte und dergleichenInfo
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Description
Gusseiserne Einlaufgarnitur für Schlammsammler, Schächte und dergleichen Die Erfindung betrifft eine gusseiserne Einlauf- garnitur für Schlammsammler, Schächte und derglei chen.
Die üblichen Einlaufgarnituren dieser Art bestehen aus einem Rost, einem am Strassenrande über dem Schlammsammler, Schacht oder dergleichen einzumauernden Rahmen, in welchen der Rost einge setzt wird, und einem Einlaufkasten, der dem Roste gegenüber an einem Gehweg oder dergleichen ange ordnet wird, so dass das von der Strasse kommende Regenwasser, das nicht unmittelbar zwischen den Roststäben hindurchläuft, durch diesen Kasten hin durch in den Schlammsammler, Schacht oder der gleichen abläuft. Diese dreiteiligen Garnituren sind ziemlich teuer.
Die Erfindung bezweckt haupt sächlich, die Herstellungskosten der Garnituren zu senken und andererseits den Wasserablauf zu erleich tern. Dies gelingt gemäss der Erfindung dadurch, dass die Garnitur lediglich aus einem Rost und einem demselben gegenüber anzuordnenden Einlaufkasten besteht, wobei die Roststäbe auf einer Seite mit einem Längsstab zusammenhängen und nach der anderen Seite hin frei vorragen.
Das nachstehend anhand der Zeichnung beschrie bene Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes weist gegenüber den üblichen Garnituren noch wei tere Vorzüge auf, auf welche im Verlaufe der Beschreibung hingewiesen werden wird.
In der Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Schnitt durch eine Einlaufgarnitur gemäss den Linien 1-I von Fig 2 und 3, aber in kleinerem Masstab, wobei auch der Einbau der Gar nitur gezeigt ist.
Fig. 2 eine Draufsicht auf die Garnitur, wobei ein Teil derselben weggebrochen ist, da dessen Dar stellung aus Symmetriegründen überflüssig ist. Fig. 3 in der oberen Hälfte einen Schnitt gemäss den Linien Ma-HIa von Fig. 2 und in der unteren Hälfte einen Schnitt gemäss. der Linie IIIb-IIIb von Fig. 2, und Fig. 4 einen Schnitt gemäss den Linien IV-IV von Fig. 2 und 3, welche mit den Linien I-1 überein stimmen.
Die dargestellte Einlaufgarnitur besteht nur aus zwei Teilen, nämlich aus einem Rost 1 und einem ihm gegenüberliegenden Einlaufkasten 2, wöbei beide Teile aus Gusseisen bestehen. Die Einlauf garnitur wird gemäss Fig. 1 am Rand einer Strasse 3 einge baut, um das Regenwasser in einen Schlammsammler 4 abzuleiten, von dem nur der obere Teil dargestellt ist.
Der Schlammsammler ist oben grösstenteils durch eine Platte 5 aus Eisenbeton abgedeckt, die eine mit einem Deckel verschlossene Öffnung aufweist und auf einer Seite nicht bis zum Rand des Schlamm sammlers 4 reicht, um dort das Einlaufen des Regen wassers durch die Garnitur 1, 2 zu gestatten.
Der Einlaufkasten 2 ist am Rand des Gehweges 8 angeordnet. Der Schlammsammler 4 ist von einer Betonschicht 9 umgeben. Die Einlaufgarnitur 1, 2 ist in Zementmörtel 10 eingemauert. Der Rost 1 befindet sich dabei zwischen Rinnsteinen 11 (S. Fig. 2 und 3) und der Einlaufkasten 2 zwischen den Gehweg 8 begrenzenden Granitsteinen 12 oder dergl.
Der Gussrost 1 weist Roststäbe 13 auf, welche auf einer Seite mit einem Längsstab 14 zusammen hängen und nach der anderen Seite hin frei vorragen. Der Längsstab 14 weist zwei vorspringende Leisten 15 und 16 auf. Die vorspringende Leiste 15 ist nach aussen gerichtet, und gewährleistet einen guten Halt des Rostes im Zementmörtel 10. An Stelle einer Leiste 15 könnten auch mehrere einzelne Vor sprünge vorgesehen sein. Die Leiste 16 ist nach innen gerichtet, um den Zusammenhalt der Roststäbe 13 mit dem Längsstab 1-4 zu erhöhen.
Die Leiste 16 verbreitert sich in einigem Abstand von der Symme trielinie 1-I des Rostes, auf jeder Seite zu einer Platte 16a, deren freier Rand kreisbogenförmig der inneren Peripherie des Schlammsammlers 4 folgt, so dass letzterer somit überall vollständig von der Leiste 16, bzw. den Platten 16a bedeckt ist. Zwei quer gerichtete Endstäbe 17 bilden mit dem Längsstab 14 einen dreiseitigen Rahmen, der mit den Roststäben 13 aus einem einzigen Stück besteht.
Im Gegensatz zu üblichen Einlaufgarnituren ist ein besonderer Rahmen, der mit Zement befestigt wird und in den nachträglich ein Rost eingesetzt werden muss, nicht vorhanden, und wegen des erwähnten Vorsprunges 15 auch nicht nötig, was eine erhebliche Ersparnis bedeutet. Zudem läuft das Wasser wegen des Fehlens einer zweiten Rahmenlängsseite bedeutend besser ab als bei bekannten Rosten.
Der Einlaufkasten 2 weist einen prismatischen Körper 18 auf, dessen Querschnitt gemäss Fig. 4 einen horizontalen Schenkel 19 aufweist, der in einen kürzeren vertikalen Schenkel 20 übergeht, an dessen unterem Ende sich ein horizontaler Vorsprung 21 befindet. Der Körper 18 ist durch dreieckige Rippen 22 verstärkt. Die freie Oberfläche 23 des Körpers 18, die an diejenige des Gehweges 8 anschliesst, ist geriffelt.
Der Körper 18 ist auf seiner ganzen Länge über Zementmörtel 10 auf der Abdeck- platte 5 abgestützt, und mittels des Vorsprunges 21 in dem Mörtel sehr fest gehalten.
An den beiden Enden des Körpers 18 sind hohle Füsse 24 vorgesehen, die eine geschweifte und abgeschrägte Vorderwand 25, sowie Fussplatten 26 besitzen. Die Abschrägung der Vorderwand 25 gestat tet, in Verbindung mit einer entsprechend abge schrägten Ausnehmung 27 des Granitsteines 12 einen Wassereinlauf aus der Richtung des Pfeiles 28.
Bemerkenswert ist die sehr geringe Höhe h der Oberkante des Einlaufkastens 2 über der Oberkante des Rostes 1, die durch die Abstützung des Körpers 18 auf dem Zementmörtel 10 ermöglicht wird. Diese Höhe h beträgt z. B. 7 cm und entspricht bei nor malem Einbau mindestens angenähert der Differenz der Höhen des Einlaufkastens und des Rostes.
Der beschriebene Einlaufkasten ist nicht nur viel niedriger und solider als die früher vielfach verwen deten, ausgespitzten Granitsteine, sondern auch viel niedriger als die bisher hergestellten Gusskasten. Die geringe Höhe h ist besonders für Fahrrad-Benützer sehr angenehm, weil bei den meisten Fahrrädern die Pedale auch in ihrer untersten Lage immer noch über 7 cm von der Bodenfläche entfernt sind. Die Höhe h soll vorsugsweise in den Grenzen 6,5-7,5 cm liegen.
Die beschriebene Einlaufgarnitur kann natürlich auch bei Ablaufschächten und dergleichen verwendet werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gusseiserne Einlaufgarnitur für Schlammsammler, Schächte und dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass sie lediglich aus einem Rost (1) und einem dem selben gegenüber anzuordnenden Einlaufkasten (2) besteht, wobei die Rotstäbe (13) auf einer Seite mit einem Längsstab (14) zusammenhängen und nach der anderen Seite hin frei vorragen. UNTERANSPRÜCHE 1. Einlaufgarnitur nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsstab (14) mit minde stens einem nach aussen gerichteten Vorsprung (15) versehen ist. 2. Einlaufgamitur nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsstab (14) mit einer nach aussen vorstehenden Leiste (15) versehen ist.3. Einlaufgarnitur nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Längsstab (14) auch mit einer nach innen vorstehenden Leiste (16) versehen ist, die sich in einiger Entfernung von einer Symme trielinie (1-I) des Rostes zu kreisbogenförmig be grenzten Platten (16a) verbreitert.4. Einlaufgarnitur nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Einlaufkasten (2) einen prismatischen Körper (18) aufweist, der dazu be stimmt ist, sich auf seiner ganzen Länge auf einer Abdeckplatte (5) abzustützen, und der im Profil einen horizontalen Schenkel (19) aufweist, der in einen vertikalen Schenkel (20) übergeht, an dessen unterem Ende sich ein horizontaler Vorsprung (21) befindet.5. Einlaufgarnitur nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der prismatische .Körper (18) an seinen Enden mit zwei hohlen Füssen (24) ver sehen ist, die eine geschweifte und abgeschrägte Vor derwand (25) aufweisen, um den Wassereinlauf zu erleichtern. 6. Einlaufgarnitur nach Unteransprüchen 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Differenz zwischen den Höhen des Einlaufkastens (2) und des Rostes (1) 6,5-7,5 cm beträgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH354396T | 1957-11-26 |
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| CH354396A true CH354396A (de) | 1961-05-15 |
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|---|---|---|---|
| CH354396D CH354396A (de) | 1957-11-26 | 1957-11-26 | Gusseiserne Einlaufgarnitur für Schlammsammler, Schächte und dergleichen |
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| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH354396A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2708944A1 (fr) * | 1993-07-20 | 1995-02-17 | Von Roll Ag | Revêtement en degré rue/trottoir. |
-
1957
- 1957-11-26 CH CH354396D patent/CH354396A/de unknown
Cited By (1)
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| FR2708944A1 (fr) * | 1993-07-20 | 1995-02-17 | Von Roll Ag | Revêtement en degré rue/trottoir. |
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