CH354398A - Walzenbreithalter für Webmaschinen mit schräggestellten Nadelrollen - Google Patents

Walzenbreithalter für Webmaschinen mit schräggestellten Nadelrollen

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CH354398A
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      Walzenbreithalter    für     Webmaschinen    mit schräggestellten     Nadelrollen       Die Erfindung betrifft einen     Walzenbreithalter     für Webmaschinen mit     schräggestellten        Nadelrollen,     die mit Hilfe von Schrägscheiben drehbar     gelagert     sind, welche     Scheiben        zusammen    mit     End-Schräg-          scheiben    auf eine Achse aufgesteckt und befestigt  sind.  



  Bei den bisher bekannten Breithaltern dieser Art  für Webmaschinen werden die Schrägscheiben, auf  denen     die    schräggestellten Nadelrollen drehbar gela  gert sind, direkt auf eine Achse aufgesteckt und mit  den für jeden Satz     erforderlichen        End-Schrägscheiben     mittels einer auf die Achse aufgeschraubten Schrau  benmutter festgeklemmt.  



  Infolge der schrägen Stellung der Scheiben zu  ihrer Tragachse und unter der Wirkung der starken  Pressung beim Anziehen der Schraubenmutter kommt  es immer wieder vor, dass die Kanten der in den  Scheiben für den Durchtritt der Achse vorgesehenen  Bohrung in die Achse hineingepresst werden.  



  Dies ist ein Nachteil sowohl für das     Auswechseln     der Nadelrollen, die je nach     Art    und Beschaffenheit  des Gewebes in verschiedener Zahl und in verschie  dener Ausführung verwendet werden, als auch für  das Einstellen der Scheiben, die je nach der erforder  lichen Zugwirkung des     Breithalters    auf der Achse  gemeinsam vor- oder rückwärts verdreht werden  müssen. Haben sich die scharfen Kanten in das Ma  terial der Achse eingedrückt, so ist nicht nur das  Abziehen der betreffenden Scheiben selbst recht  schwierig, sondern auch das Abziehen der weitern  Scheiben über eine Stelle der Achse, in die sich eine  Scheibe eingedrückt hat.

   Denn die Bohrung der       Schrägscheiben    muss genau zum Durchmesser der  Tragachse passend     gearbeitet    sein, damit die     Nadeln     aller Rollen gleichviel vorstehen, um das Gewebe zu  schonen.    Die     Erfindung    besteht darin, dass mehrere Schei  ben unter     Zwischenschaltung    einer gemeinsamen  Hülse auf die Achse aufgesteckt     sind.     



  Auf der Zeichnung     sind    fünf Ausführungsbei  spiele der     Erfindung    schematisch     dargestellt.    Es  zeigen       Fig.    1 die Anordnung des     Nadelrollen-Trägers     eines     Breithalters    am Gestell einer Webmaschine.       Fig.    2 einen Schnitt durch     einen        Nadelrollen-          Träger,    dessen Scheiben auf einer     Hülse    aufgesteckt  sind, die an den Enden     gebördelt    ist.  



       Fig.    3 eine Hülse im     grössem    Masstab, mit Bund  und     Federringnut.     



       Fig.    4 einen     Nadelrollen-Träger    mit mehreren  Hülsen.  



       Fig.    5, 6 einen Längsschnitt und     einen    Quer  schnitt durch eine     federnde    Hülse mit geradem Längs  schlitz.  



       Fig.    7 einen Längsschnitt durch eine     federnde     Hülse mit     einem    zur Achse schräg verlaufenden  Schlitz.  



  An dem     Gestell    10 einer     Webmaschine        in        Fig.    1  ist der     Breithalterträger    11 angeschraubt, an dem       eine    Achse 12 befestigt ist, auf der ein     Nadelrollen-          Träger    13 aufgesteckt ist, der mittels der Mutter 14       festgeschraubt        ist.    über dem Träger 13 ist der       Breithalterdeckel    15     mittels    der Schrauben 16 an  dem am Gestell 10 befestigten Deckelträger 17 ange  schraubt.

   Der     Nadelrollen-Träger    13 ist aus mehreren  Schrägscheiben 18, auf denen die     Nadelrollen    19  drehbar gelagert sind,     zusammengestellt,    wobei links  eine     End-Schrägscheibe    21 und     rechts    eine     End-          Schrägscheibe    22 vorgesehen ist.

   Die Scheiben 18,  21, 22 sind durch     eine        Hülse    23     zusammengehalten,     so dass der ganze Satz unter     Zwischenschaltung    der  für alle Scheiben gemeinsamen Hülse 23 leicht und  rasch auf die     Achse    12     aufgesteckt    werden kann.      Dies ist in     Fig.    2 mit dem     Nadelrollen-Träger    13  im Schnitt dargestellt. Die     End-Schrägscheibe    21 bil  det das Lager für die äusserste linke Nadelrolle 19.  Die Hülse 23, die alle Scheiben zusammenhält, hat  an den beiden Enden eine     Bördelung    24.  



  Während die     Bördelung    24 mehr zur dauernden  Befestigung dient, ist in     Fig.    3 eine Hülse 25 darge  stellt, die am     linken    Ende     einen    Bund 26 aufweist,  während am rechten Ende eine     Federring-Nut    27  eingeschnitten ist, in die der Federring 28 eingesetzt  ist. Zweckmässig werden die Endscheiben 21, 22  Eindrehungen 29 erhalten, die so bemessen sind, dass  die Hülse 25 nicht vorsteht und der Federring 28  leicht eingesetzt werden kann.  



  In     Fig.    4 sind die Schrägscheiben 18 in zwei  Pakete     zusammengefasst,    die je auf einer gemein  samen Hülse 31 angeordnet sind. An der Trennstelle  hat jede Hülse 31 eine schräge     Bördelung    32, an  den     äussern    Enden sind die Hülsen 31 mit einer  Nut 27 und einem Federring 28     versehen.     



  In     Fig.    5 sind als weitere     Ausführungsform    der  Erfindung die     Schrägscheiben    18 und die     Endschei-          ben    21, 22     mittels    einer federnden Hülse 33 zusam  mengehalten. Der gerade Schlitz 34 erstreckt sich in  der Längsrichtung über die     ganze    Länge, wobei die  Hülse 33 beim     Aufbringen    der     Scheiben    18 im  Querschnitt,     Fig.    6, etwas     zusammengepresst    wird.  



  Die Hülse 35 in     Fig.    7 hat einen Schlitz 36, der  längs einer Schraubenlinie angeordnet ist.  



  Durch die Zwischenschaltung einer     Hülse    wird  die Beschädigung der Tragachse 12 durch die Schräg  scheiben 18     verhindert,    so dass sich ein Nadelrollen  satz nicht     nur    leicht     auswechseln,    sondern auch im  gesamten zum Einstellen der Schrägscheiben beliebig  verdrehen lässt.  



  Ferner ergibt sich der Vorteil, dass     Nadelrollen-          sätze    in bestimmten, je einer     Gewebeart    entsprechen  den Zusammensetzungen stets     sofort    greifbar sind  und nicht jeweils zuerst zusammengesetzt werden  müssen.  



  Werden die Schrägscheiben 18 in Teilpaketen,       Fig.    4, zusammengefügt, so hat     dies    den Vorteil,  dass auch innerhalb eines     Nadelrollensatzes    Varia-         tionen    möglich sind, indem bei     verschiedenartigen     Teilsätzen am     Rande    des Gewebes der gleiche Teil  satz für die mehr nach innen gelegenen Nadelrollen  verwendet werden kann. Dadurch ergibt sich eine       Verkleinerung    der Lagerhaltung.  



  Werden an     Stelle    einer     Bördelung    24 der Feder  ring 28 und die Nut 27     verwendet,    so     erleichtert    dies  die Reinigung der     Nadelrollensätze.     



  Die federnden Hülsen 33 haben den     Vorteil,    dass  Eindrehungen 29 an den     Endscheiben        vermieden     werden. Die     Hülsen    33 werden     zweckmässig    aus       härtbarem        Material    hergestellt. Dadurch wird ein  Einpressen der Kanten der     Bohrung    der Schräg  scheiben auch in die Hülse selbst     verhindert.    Die  Schrägstellung des Schlitzes 36 zur Tragachse 12       sichert    die     genaue        zentrische    Lagerung der Schräg  scheiben 18 auf der Tragachse 12.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Walzenbreithalter für Webmaschinen mit schrägge stellten Nadelrollen, die mit Hilfe von Schrägscheiben drehbar gelagert sind, welche Scheiben zusammen mit End-Schrägscheiben auf eine Achse aufgesteckt und befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Scheiben unter Zwischenschaltung einer gemeinsamen Hülse auf die Achse aufgesteckt sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Walzenbreithalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hülse mindestens an einem Ende eine Bördelung aufweist.
    2. Walzenbreithalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hülse mindestens an einem Ende eine Nut für einen Federring aufweist. 3. Walzenbreithalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hülse an einem Ende mit einem Bund versehen ist. 4. Walzenbreithalter nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Hülse einen Schlitz aufweist und federnd ausgebildet ist. 5. Walzenbreithalter nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Schlitz zur Achse schräg verläuft.
CH354398D 1957-07-18 1957-07-18 Walzenbreithalter für Webmaschinen mit schräggestellten Nadelrollen CH354398A (de)

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