CH354482A - Streckentrennvorrichtung für Fahrleitungen elektrischer Bahnen - Google Patents

Streckentrennvorrichtung für Fahrleitungen elektrischer Bahnen

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CH354482A
CH354482A CH354482DA CH354482A CH 354482 A CH354482 A CH 354482A CH 354482D A CH354482D A CH 354482DA CH 354482 A CH354482 A CH 354482A
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CH
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English (en)
Inventor
Matthias Dipl Ing Wittgenstein
Haeny Rudolf
Original Assignee
Kummler & Matter Ag
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Publication date
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Publication of CH354482A publication Critical patent/CH354482A/de

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
    • B60M1/00Power supply lines for contact with collector on vehicle
    • B60M1/12Trolley lines; Accessories therefor
    • B60M1/18Section insulators; Section switches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insulators (AREA)

Description


      Streckentrennvorrichtung        für        Fahrleitungen    elektrischer Bahnen    Die bisher meist üblichen     Streckentrennvorrich-          tungen    für Fahrleitungen elektrischer Bahnen weisen  schwere Isolatoren auf, an welchen die beiden       Streckenfahrdrähte    in Form von einander überlappen  den sog.  Hörnern  befestigt sind.

   Diese Vorrich  tungen, die bei einer Länge von weniger als 1 m Ge  wichte von 23-35 kg aufweisen, kippen unter dem  Einfluss der dem     Stromabnehmerbügel    voraneilenden,  mechanischen Wanderwelle, die sich längs des Fahr  drahtes ausbildet, aus der gewünschten Horizontallage  heraus und bilden eine Art nach unten gerichtete   Sprungschanze , auf welche der Bügel auftrifft. Dies  hat zur Folge, dass der Bügel bei hohen Geschwindig  keiten kurzzeitig den Kontakt mit dem Fahrdraht       verliert,    was zu Funkenbildung und Beschädigung  des Schleifstückes des     Stromabnehmerbügels    führt.

    Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist schon eine     Strek-          kentrennvorrichtung    vorgeschlagen worden, welche  zwei durch Distanzhalter voneinander distanzierte, in  derselben Horizontalebene liegende Leitungsstränge       aufweist,    welche durch Isolierstäbe in elektrischer  Hinsicht unterteilt sind. Diese Vorrichtung weist aber  noch nachfolgend erwähnte Nachteile auf. Da die  Isolierstäbe auch     etwas    aus ihrer Horizontallage  kippen können und da sie vom     Stromabnehmerhügel     bestrichen werden, ist der      Sprungschanzeneffekt     nicht  vollständig vermieden.

   Ferner leidet die     Isolierfähig-          keit    der Isolierstäbe unter der Ablagerung von vom  Schleifstück auf denselben haften bleibendem Mate  rial. Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nach  teile dadurch, dass zur vertikalen     Längsmittelebene     der Vorrichtung geneigte Leitungsstege in derselben  Horizontalebene wie die Leitungsstränge derart vor  gesehen sind, dass ein     Stromabnehmerbügel    beim Be  streichen der Vorrichtung stets mit mindestens zwei  stromleitenden Teilen derselben in Berührung bleibt,  wobei     sämtliche    Isolierstäbe etwas oberhalb der ge-    nannten     Horizontalebene    liegen, so dass sie vom Bügel  nicht bestrichen werden können,

   das     Ganze    derart,  dass die Vorrichtung an jeder Stelle dem Druck des       Stromabnehmerbügels    elastisch nachgibt.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind mehrere Aus  führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dar  gestellt. Es ist:       Fig.    1 eine Draufsicht auf eine in bezug auf ihre  vertikale     Längsmittelebene    unsymmetrische Strecken  trennvorrichtung,       Fig.    2 eine Draufsicht auf eine in bezug auf  ihre vertikale     Längsmittelebene    spiegelsymmetrische       Streckentrennvorrichtung,          Fig.    3 und 4 je eine Draufsicht auf je eine weitere  zentralsymmetrische     Streckentrennvorrichtung,

            Fig.    5 eine Seitenansicht eines Endes eines     Isolier-          stabes    in grösserem Massstab,       Fig.    6 eine Stirnansicht zu     Fig.    5,       Fig.7    eine Stirnansicht einer     Klemme    für zwei       übereinanderliegende    Drähte, ebenfalls in grösserem       Massstabe,          Fig.    8 eine Draufsicht auf eine Klemme,

   die zur  Verbindung des Isolierstabes nach     Fig.    5 mit einem  Draht dient und       Fig.    9 ein Schnitt nach Linie     IX-IX    von     Fig.    B.  Die     Streckentrennvorrichtung    nach     Fig.    1 weist  eine Endklemme 1 auf, durch welche der Strecken  fahrdraht 2 und mit     zwei    in gleicher Höhe wie der  Fahrdraht 2 liegenden Drähten 3 und 4 verbunden  ist. Die Drähte 3 und 4 weisen, von der Klemme 1  ausgehend, zunächst zwei     divergierende    Abschnitte 3'  und 4' und dann zwei parallele     Abschnitte    3" und 4"  auf.

   An den Knickstellen der     Drähte    3 und 4 befin  den sich Aufhängeorgane 5 und 6, die durch einen  Distanzhalter 7 fest     miteinander    verbunden sind, der  etwas oberhalb der Drähte 3 und 4     liegt    und auf  der vertikalen     Längsmittelebene        M-M    der Strecken-           trennvorrichtung    senkrecht steht. Der Drahtabschnitt  3" ist durch eine Klemme 8 mit einem     Anschlussstück    9  (siehe     Fig.    5 und 8) eines     Isolatorstabes    10 verbunden,  der z. B. aus     glasfaserarmiettem    Kunststoff besteht.

    Die Klemme 8, die in     Fig.    8 und 9 dargestellt ist,  weist in bekannter Weise zwei Backen 8a auf, welche  den Abschnitt 3" des entsprechend profilierten Drah  tes 3 fassen und welche durch Schrauben 8b auf  einander fest gezogen werden. Verlängerungen der  Backen 8a sind mit     Schrauben    8c, die durch Löcher  11 des     Anschlussstückes    9 hindurchgehen, an     letzterem     befestigt. Dabei befindet sich der Draht 3 oder min  destens dessen Unterkante etwas unterhalb der  ebenen     Grundfläche    12 des Isolierstabes 10.

   Der  Isolierstab 10 ist auf seiner anderen Seite mit einem  weiteren, nicht dargestellten     Anschlussstück    versehen,  an das mit einer Klemme 13 ein Drahtabschnitt 4"a  befestigt ist.  



  Es sei hier bemerkt, dass die dargestellte Strecken  trennvorrichtung in     bezug    auf ihre     Längsmittelebene          M-M    unsymmetrisch, dagegen in bezug auf ihr Zen  trum Z zentralsymmetrisch ist und dass die in der  rechten Figurenhälfte liegenden Teile der Vorrichtung  mit denselben Bezugszeichen versehen sind wie die  entsprechenden, zentralsymmetrischen Teile der linken       Figurenhälfte    unter     Hinzufügung    des Buchstabens      a>>     An dem vom     Isolierstab    10 abgewendeten Ende der  Klemme 13 ist ein weiteres Aufhängeorgan 14 ange  bracht.

   An der entsprechenden Klemme 13a ist ein  Leitungssteg 15     befestigt,    der in der     gleichen    Horizon  talebene wie die Drähte 3 und 4 liegt und der an  seinem anderen Ende mittels einer Klemme 16 an dem  divergierenden Drahtabschnitt 3' festgemacht ist.  Der Leitungssteg 15 ist     zur        Längsmittelebene        M--M     unter einem Winkel a von weniger als 30  geneigt und  nur ganz wenig gespannt, im Gegensatz zu den  Drähten 3 und 4, welche die Spannung des Strecken  fahrdrahtes 2 aufnehmen und weiterleiten.

   Der ge  neigte Leitungssteg 15 besteht aus einem Draht, der  durch Klemmen 17 mit einem zu ihm parallelen und  symmetrischen, über ihm liegenden Draht 18 ver  bunden ist (siehe     Fig.    7). Ein zur     Längsmittelebene          M-M    unter     etwa    45      geneigter,    vom Distanzhalter 7       abgezweigter    Distanzhalter 19 ist bei 20, 21 und 22  mit dem Distanzhalter 7 bzw. dem Leitungssteg 15  bzw. der Klemme 8 verbunden.

   Die Klemme 13 dient  auch zur Befestigung eines kurzen, leitenden     Stütz-          armes    23, der sich auf der Aussenseite des     Isolier-          stabes    10 parallel zum Leitungssteg 15 erstreckt und  beispielsweise in bekannter Weise als sog.  Horn   ausgebildet ist, indem das Ende des Drahtes 4a über  die Klemme 13     hinausragt    und beim     Endpunkt    24  des Hornes nach oben     zurückgebogen    ist, wobei zur  Befestigung der so     gebildeten    Schlaufe eine Klemme  17 dient.  



  Die ganze     Streckentrennvorrichtung    ist ebenso  wie die     Streckenfahrdrähte    2, 2a, an einem Trag  seil 25, 25a aufgehängt, dass durch einen Isolator 26 in  die beiden, den verschiedenen Strecken zugehörigen  Abschnitte 25 und 25a unterteilt ist. Die Aufhängung    erfolgt mittels nicht dargestellter schräger Drähte, die  an den Aufhängeorganen 5, 6, 14 und 5a,<I>6a, 14a</I>  festgemacht werden.  



  Die beschriebene     Streckentrennvorrichtung    ist  ausserordentlich elastisch und schmiegsam, weil nir  gend grosse,     konzentrierte    Gewichte vorhanden sind.  Die Isolierstäbe 10 und 10a wiegen beispielsweise bei  einer Isolierlänge von etwa 630 mm nur etwa 2 kg.  Wenn ein     Stromabnehmerbügel    mit einem     Anpress-          druck    von beispielsweise 6-12 kg die Strecken  trennvorrichtung bestreicht, so haben zwar die Iso  lierstäbe 10 und 10a unter dem Einfluss der dem Bü  gel vorauslaufenden mechanischen     Fahrdrahtwelle     das Bestreben, etwas zu kippen.

   Die     Kippbewegung     ist aber wegen der Kleinheit des Gewichtes der     Iso-          lierstäbe    10 und 10a sehr gering und ausserdem für  die Stromabnahme wirkungslos, da das Schleifstück  des Bügels stets mit mindestens zwei stromleitenden  Teilen in Berührung bleibt, nämlich zuerst mit 3'  und 4', dann mit 3', 15 und 4', dann mit 3", 15 und  4", dann mit 15 und 4", dann mit 23, 15 und 4", dann  mit<I>4"a 15a,</I> 15 und 4" usw. Da der Isolierstab 10       etwas    oberhalb der Ebene der Drähte 3, 4 und des  Steges 15 liegt und die Distanzhalter 7 und 19 die Be  ständigkeit der     Konfiguration    sichern, kommt der  Bügel mit dem Isolierstab 10 nicht in Berührung.

   Da,  wo der Steg 15 sich in grösserem Abstand vom     Isolier-          stab    10 befindet, ist das Horn 23 vorgesehen, mit wel  chem der Bügel in Kontakt kommt, wodurch ver  hindert wird, dass infolge des     unsymmetrischen        An-          pressdruckes    des Bügels auf die Teile 15, 4" eine  Schrägstellung der Konfiguration erfolgen könnte.  



  Dadurch, dass das Schleifstück des Bügels mit den  Isolierstäben 10 und     10a    nicht in Berührung kommt,  wird die Vorrichtung besonders  weich>>: ferner wer  den Ablagerungen von     Abschliffmaterial    auf den  Stäben vermieden, die im Laufe der Zeit die     Isola-          tionseiaenschaften    des Stabes herabsetzen würden.  Die Klemmen 17 und der Draht 18 bewirken eine  Stabilisierung des Steges 15, so dass derselbe nicht  zu stark nach oben ausweicht, im Vergleich zum  Drahtabschnitt 4".    Zwischen den Endpunkten 24 und 24a der Hör  ner 23 und 23a wird der Bügel     kurzzeitig    von beiden  Strecken aus gespeist, was jedoch bei gleicher Strom  art ohne weiteres zulässig ist.

   Zum Trennen von  Strecken verschiedener Stromart müsste man in be  kannter Weise zwei der beschriebenen Strecken  trennvorrichtungen     hintereinanderschalten,    oder eine  besondere Ausführungsform der     Streckentrennvorrich-          tuna    nach der Erfindung vorsehen.  



  In     Fig.2    ist eine     Streckentrennvorrichtung    dar  gestellt, die nicht Zentral-, sondern Spiegelsymmetrie  aufweist. Diese Vorrichtung weist die an die Strecken  fahrdrähte 2 und 2a befestigten Endklemmen 27  und 28 auf, an welche Drähte 29 und 29a bzw. 30  und 30a angeschlossen sind. Es sei hierzu bemerkt,  dass Bezugszeichen, die sich nur durch den Buch  staben  a  unterscheiden, in diesem Falle Teile be-      zeichnen, die in bezug auf die vertikale     Längsmittel-          ebene        M-M    zueinander spiegelsymmetrisch liegen.  



  Die     Drähte    29 und 29a bzw. 30 und 30a weisen  wiederum divergierende Abschnitte 29' und 29'a  bzw. 30' und 30'a sowie parallele Abschnitte 29"  und 29"a bzw. 30" und 30"a auf. Die Drahtabschnitte  29" und 30" bzw. 29"a und 30"a sind durch Isola  torstäbe 31 bzw. 31a mechanisch verbunden und  elektrisch voneinander isoliert, wobei selbstverständ  lich den     Klemmen    8 und 13 von     Fig.    1 ähnliche  Klemmen verwendet sind.  



  An die Endklemme 28 ist noch ein dritter Draht  32 angeschlossen, der in der     Längsmittelebene        M-M     liegt und über eine Klemme 33 mit zwei zu dieser  Ebene um     a < 30"    geneigten Leitungsstegen 34 und  34a sowie mit einem mittleren Draht 35 verbunden ist.  Die Leitungsstege 34 und 34a sind     andernends    an die  Isolierstäbe 31 bzw. 31a     angeklemmt.    Der mittlere  Draht 35 ist über einen dritten,     mittleren    Isolierstab  36 mit zwei zu den Leitungsstegen 34 und 34a  parallelen Leitungsstegen 37 bzw. 37a verbunden, die  mittels Klemmen 38 und 38a an den Drahtabschnitten  29' bzw. 29'a befestigt sind.  



  Mit 39, 40 und 41 bzw. 39a, 40a und 41a sind  Aufhängeorgane bezeichnet, an welchen nicht dar  gestellte Drähte angreifen, die am Tragseil 25, 25a  befestigt sind, dessen     Abschnitt    25a in der Figur nicht       gezeigt    ist. Zwischen den     Tragseilabschnitten    ist  wieder der Isolator 26 vorgesehen. Zwischen den Auf  hängeorganen 39 und<I>39a bzw. 41</I> und 41a sind zur       Längsmittelebene    M -M senkrechte Distanzhalter 42       bzw.43    vorgesehen, von welchen Distanzhaltern 44  und 44a bzw. 45 und 45a abgezweigt sind, durch  welche die Beständigkeit der Konfiguration der Drähte  und Stege 29, 29a,<I>37, 37a</I> bzw. 35, 34, 34a gesichert  wird.

   Die Leitungsstege 34 und 37 bzw. 34a und 37a  sind wiederum durch Klemmen 17 bzw. 17a mit ent  sprechenden parallelen Drähten (siehe 18,     Fig.    7) ver  bunden.  



  Die Vorrichtung nach     Fig.    2 hat ausser den V     or-          zügen    der Vorrichtung     nach        Fig.    3 noch den Vor  teil, dass sie in jeder Lage des     Stromabnehmerbügels     von     letzterem    symmetrisch belastet wird. Da dem  nach keine Schrägstellung der Konfiguration zu be  fürchten ist, sind auch keine Hörner (wie 23) vor  gesehen. Selbstverständlich könnten aber auch in die  sem Falle Hörner vorgesehen werden, falls sich dies  bei hohen     Anpressdrucken    als zweckmässig heraus  stellen sollte.  



  Ein Nachteil der Vorrichtung nach     Fig.    2 ist der,  dass sie bei gleicher Spannung länger und breiter als  diejenige nach     Fig.    1 ist und infolge einer grösseren  Anzahl von Teilen auch teurer ist.  



  Es sei noch bemerkt, dass im Falle von     Fig.    1  die geneigten     Leitungsstege    15 und 15a den diver  gierenden Abschritten 4' und 4'a der beiden vonein  ander     distanzierten    Leitungsstränge 4, 3a     bzw.    3, 4a  parallel sind, während     im    Falle von     Fig.    2 die Lei  tungsstege 34, 37 zum divergierenden Abschnitt 30'    und die Leitungsstränge 34a,<I>37a</I> zum divergierenden  Abschnitt 30'a der beiden Leitungsstränge 29, 30  bzw. 29a, 30a parallel verlaufen. Diese Parallelität ist  aber natürlich nicht     unbedingt    erforderlich und das  selbe gilt auch für die erwähnten Symmetrien von       Fig.    1 bzw. 2.

   Vorzugsweise wird man diese Paralleli  tät bzw. diese Symmetrien aber wenigstens annähernd  einhalten.  



  Die     Streckentrennvorrichtung    nach     Fig.    3 ist, wie  diejenige nach     Fig.    1, in bezug auf ihr Zentrum Z       zentralsymmetrisch.    Die Endklemme 46 dient zur  Befestigung der Drähte 47 und 48 mit den Ab  schnitten 47' und 47" bzw. 48 und 48". Die     Aufhänge-          organe    49, 50 sind durch den     Distanzhalter    51 fest  miteinander verbunden.

   Die     Mitten    der Distanz  halter 51     und    51a sind durch einen Leitungsstrang 52,  52a     miteinander    verbunden, in welchen ein     Isolier-          stab    53 eingesetzt ist. Zwei     Isolierstäbe    54 und<I>54a</I>  sind in die Leitungsstränge 47, 48a     bzw.   <I>48, 47a</I>  eingesetzt. Die Enden der Leitungsstege 55 und 56  sind auf der     einen    Seite der Isolierstäbe 53, 54 und  54a, die Enden der Leitungsstege 55a und<I>56a</I>  dagegen auf der anderen Seite dieser Isolierstäbe an  die drei Leitungsstränge angeschlossen. Die Anschluss  klemmen der Isolierstäbe sind nicht dargestellt.

   Die  Leitungsstege 55, 56, 55a und 56a sowie der     mittlere     Leitungsstrang 52, 52a sind mit Klemmen 17 ver  sehen, die wiederum     parallele    Drähte (wie 18,     Fig.    7)  tragen.  



  Diese     Streckentrennvorrichtung    hat den Vorzug  besonders grosser Stabilität und Sicherheit gegen Be  rührung des     Stromabnehmerbügels    und der     Isolier-          stäbe,    weil der Bügel zwischen den Distanzhaltern 51  und 51a überall mit mindestens drei     stromleitenden     Teilen in Berührung steht. Der Winkel n. ist wiederum  kleiner als 45  und die Leitungsstege 55, 56, 55a  und 56a sind zu den divergierenden Drahtabschnitten  47' und 47'a parallel.  



  Die     Streckentrennvorrichtung    nach     Fig.    4 ist der  jenigen nach     Fig.    3 ähnlich;     entsprechende    Teile sind  daher mit denselben Bezugszeichen versehen. Anstelle  des mittleren Stranges 52, 52a mit dem Isolierstab 53  ist lediglich dieser Isolierstab 53 vorhanden und sind  dessen Enden durch     zentral-    und spiegelsymmetrische  Leitungsstege 57 und 58a bzw. 57a und 58 mit den  beiden Leitungssträngen 47, 48a bzw. 47a, 48 ver  bunden, indem die Leitungsstege 57 und 58 bzw. 57a  und 58a in bezug auf die     Längsmittelebene        M-M          spiegelsymmetrisch    sind.  



  In     Fig.    4 ist noch eine Variante     gestriehelt    an  gedeutet, bei welcher zusätzlich noch zwei zentral  symmetrische Leitungsstege 59 und 59a vorgesehen  sind, welche die Enden des Isolators 53 mit den beiden       Leitungssträngen    47, 48a und 48, 47a verbinden, und  zwei so, dass der     Stromabnehmerbügel    stets mit min  destens drei     stromleitenden    Teilen in Berührung bleibt.  



  Die beschriebenen     Streckentrennvorrichtungen     sind wesentlich länger als die eingangs erwähnten, bis  her üblichen     Streckentrennvorrichtungen    und können      z. B.     im    Falle von     Fig.    1 eine Länge von etwa     3-4    m  und im Falle von     Fig.    2 eine Länge von etwa 5 m  haben, für Spannungen in der Grössenordnung von  25 000 V.

   Da nirgends schwere, steife Glieder vor  handen sind, weichen diese Vorrichtungen überall  dem Bügel     ebenso    elastisch aus wie der Fahrdraht  selbst, unter Vermeidung von jeglichen Stössen, Fun  kenbildungen und leitenden     Abschliff-Ablagerungen     auf Isolierstäben, so dass eine ausserordentliche Be  triebssicherheit und Lebensdauer erzielt werden.  



  Um die Montage der beschriebenen     Streckentrenn-          vorrichtungen    zu erleichtern, ist bei denselben dafür       gesorgt,    dass deren Endklemmen 1, la     bzw.    27, 28       bzw.    46,46a von unten an den Fahrdraht     angeklemmt     werden können, wenn die beiden     Leitungsstränge,    z. B.  3, 4a und 4, 3a     (Fig.    1), bereits an diese Endklemmen  angeschlossen sind.

   Man kann dann die     Streckentrenn-          vorrichtung    als Ganzes an der gewünschten Trenn  stelle des Fahrdrahtes montieren,     indem    man die     End-          klemmen    an dem ausgespannten Fahrdraht- befestigt  und hierauf das     zwischen    diesen Endklemmen liegende  Stück des Fahrdrahtes abschneidet, wodurch die bei  den     Streckenfahrdrähte    2 und 2a voneinander ge  trennt werden.  



  Selbstverständlich müssen ferner, vorzugsweise vor  dem Abschneiden des erwähnten     Fahrdrahtstückes,     die Aufhängeorgane der     Streckentrennvorrichtung     an dem Tragseil 25, 25a befestigt werden.  



  Zum Auswechseln von     Streckentrennvorrichtun-          gen    kann man die     Streckenfahrdrähte    2 und 2a  mittels     Klemmvorrichtungen    und eines     Flaschenzuges     in der gewünschten Lage festhalten, bis die Aus  wechselung     stattgefunden    hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Streckentrennvorrichtung für Fahrleitungen elek trischer Bahnen mit zwei durch Distanzhalter vonein ander distanzierten, in derselben Horizontalebene liegenden Leitungssträngen, welche durch Isolier- stäbe in elektrischer Hinsicht unterteilt sind, dadurch gekennzeichnet, dass zur vertikalen Längsmittelebene (M-M) der Vorrichtung geneigte Leitungsstege (l5, 15a bzw. 34, 34a, 37, 37a bzw. 56, 56a, 55,<I>55a</I> bzw.
    <I>57, 57a,</I> 58,<I>58a)</I> in derselben Horizontalebene wie die Leitungsstränge (3, 4a und 4, 3a bzw. 29, 30 und <I>29a,</I> 30a bzw.<I>47, 48a</I> und 48, 47a) derart vor gesehen sind, dass ein Stromabnehmerbügel beim Be streichen der Vorrichtung stets mit mindestens zwei stromleitenden Teilen derselben in Berührung bleibt, wobei sämtliche Isolierstäbe (10, 10a bzw. 31, 31a, 36 bzw. 54, 54a, 53) etwas oberhalb der genannten Horizontalebene liegen, so dass sie vom Bügel nicht bestrichen werden können, das Ganze derart, dass die Vorrichtung an jeder Stelle dem Druck des Strom abnehmerbügels elastisch nachgibt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Leitungsstege (15, 15a bzw. 34, 34a, 37, 37a bzw. 56, 56a, 55, 55a bzw.<I>57, 57a</I> 58, 58a) unter einem Winkel (a) von weniger als 30 zur Längsmittelebene (M-M) geneigt sind (Fig.l bis 4). 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens angenähert zen tralsymmetrisch ausgebildet ist, wobei die in den von einander distanzierten Leitungssträngen (3, 4a und 4, 3a bzw. <I>47, 48a</I> und 48, 47a) eingesetzten Isolier- stäbe (10, 10a bzw. 54, 54a) in bezug aufeinander in Längsrichtung versetzt sind (Fig. 1, 3 und 4). 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie in bezug auf ihre Längsmittel ebene (M-M) spiegelsymmetrisch ausgebildet ist, wobei in dieser Ebene ein weiterer Isolierstab (36) angeordnet ist, der durch einen weiteren ebenfalls in dieser Ebene liegenden Leitungsstrang (32, 35) mit einer Endklemme (28) verbunden ist, wobei von jeder Seite dieses Isolierstabes je zwei der genannten Lei tungsstege (34, 34a bzw. 37, 37a) zu den beiden von einander distanzierten Leitungssträngen (29, 30 bzw. 29a, 30a) führen und dabei je auf verschiedenen Sei ten der in diese beiden Stränge eingesetzten Isolier- stäbe (31, 31a) an diese Stränge angeschlossen sind. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass von den Distanzhaltern (7, 7a bzw. 42, 43) weitere Distanzhalter (19, 19a bzw. 44, 44a 45, 45a) abgezweigt sind, die zur Sicherung der Be ständigkeit der Konfiguration der Leitungsstränge und Leitungsstege dienen (Fig. 1 und 2).
    5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- ker_nzeichnet, dass die Leitungsstege (15, 15a bzw. 34, 34a, 37,<I>37a</I> bzw. 56, 56a, 55, 55a bzw. 57, 5.7a, 58, 58a) durch Klemmen (17) mit oberhalb derselben ver laufenden Drähten (18) verbunden sind (Fig. 1 bis 4 und 5). 6.
    Vorrichtung nach Unteransprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der genannten Hori zontalebene leitende -Stützarme (23, 23a) an der Aussenseite der Isolierstäbe (10, 10a) vorgesehen sind, so dass zeitweilig der Bügel zugleich mit einem längs gerichteten Abschnitt (4" bzw. 4"a) eines Leitungs stranges, mit einem Leitungssteg (15 bzw. 15a) und einem der leitenden Stützarme (23 bzw. 23a) in Be rührung kommt (Fig. 1). 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Leitungsstege (15, 15a bzw. 34, 34a, 37, 37a bzw. 56, 56a, 55, 55a bzw. 57, 57a, 58, 58a) mindestens angenähert parallel zu divergierenden Abschnitten (4', 4'a bzw. 30', 30'a bzw. 47, 47'a bzw. 48', 48'a und 47', 47'a) der beiden Leitungsstränge sind (Fig. 1 bis 4). B.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitten zweier Distanzhalter (51, 51a) durch einen Leitungsstrang (52, 52a) ver bunden sind, in welchen ein weiterer Isolierstab (53) eingesetzt ist, und dass die Leitungsstege (56, 56a, 55, 55a) so angeordnet sind, dass der Stromabnehmer bügel beim Bestreichen der Vorrichtung zwischen diesen Distanzhaltern stets mit mindestens drei strom leitenden Teilen derselben in Berührung bleibt (Fig. 3). 9.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Isolierstab (53) in ihrer Längsmittelebene (M-M) angeordnet ist, dessen Enden durch vier zentral- und spiegelsymmetrische Leitungsstege (57, 57a, 58, 58a) mit den beiden Lei tungssträngen (47, 48a und 48, 47a) verbunden sind (Fig. 4). 10.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden des weiteren Isolier- stabes (53) noch durch zwei weitere zentralsvmme- trische Leitungsstege (59, 59a) mit den beiden Lei tungssträngen<I>(47, 48a</I> und 48, 47a) verbunden sind, so dass der Stromabnehmerbügel stets mit mindestens drei stromleitenden Teilen in Berührung bleibt. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie zwei durch die beiden Leitungs stränge miteinander verbundene Endklemmen (1, 1a bzw. 27, 28 bzw. 46, 46a) aufweist, die von unten an den Fahrdraht anklemmbar sind, um die Vorrichtung als Ganzes an demselben montieren zu können.
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