CH354482A - Streckentrennvorrichtung für Fahrleitungen elektrischer Bahnen - Google Patents
Streckentrennvorrichtung für Fahrleitungen elektrischer BahnenInfo
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Description
Streckentrennvorrichtung für Fahrleitungen elektrischer Bahnen Die bisher meist üblichen Streckentrennvorrich- tungen für Fahrleitungen elektrischer Bahnen weisen schwere Isolatoren auf, an welchen die beiden Streckenfahrdrähte in Form von einander überlappen den sog. Hörnern befestigt sind.
Diese Vorrich tungen, die bei einer Länge von weniger als 1 m Ge wichte von 23-35 kg aufweisen, kippen unter dem Einfluss der dem Stromabnehmerbügel voraneilenden, mechanischen Wanderwelle, die sich längs des Fahr drahtes ausbildet, aus der gewünschten Horizontallage heraus und bilden eine Art nach unten gerichtete Sprungschanze , auf welche der Bügel auftrifft. Dies hat zur Folge, dass der Bügel bei hohen Geschwindig keiten kurzzeitig den Kontakt mit dem Fahrdraht verliert, was zu Funkenbildung und Beschädigung des Schleifstückes des Stromabnehmerbügels führt.
Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist schon eine Strek- kentrennvorrichtung vorgeschlagen worden, welche zwei durch Distanzhalter voneinander distanzierte, in derselben Horizontalebene liegende Leitungsstränge aufweist, welche durch Isolierstäbe in elektrischer Hinsicht unterteilt sind. Diese Vorrichtung weist aber noch nachfolgend erwähnte Nachteile auf. Da die Isolierstäbe auch etwas aus ihrer Horizontallage kippen können und da sie vom Stromabnehmerhügel bestrichen werden, ist der Sprungschanzeneffekt nicht vollständig vermieden.
Ferner leidet die Isolierfähig- keit der Isolierstäbe unter der Ablagerung von vom Schleifstück auf denselben haften bleibendem Mate rial. Die vorliegende Erfindung vermeidet diese Nach teile dadurch, dass zur vertikalen Längsmittelebene der Vorrichtung geneigte Leitungsstege in derselben Horizontalebene wie die Leitungsstränge derart vor gesehen sind, dass ein Stromabnehmerbügel beim Be streichen der Vorrichtung stets mit mindestens zwei stromleitenden Teilen derselben in Berührung bleibt, wobei sämtliche Isolierstäbe etwas oberhalb der ge- nannten Horizontalebene liegen, so dass sie vom Bügel nicht bestrichen werden können,
das Ganze derart, dass die Vorrichtung an jeder Stelle dem Druck des Stromabnehmerbügels elastisch nachgibt.
In der beiliegenden Zeichnung sind mehrere Aus führungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dar gestellt. Es ist: Fig. 1 eine Draufsicht auf eine in bezug auf ihre vertikale Längsmittelebene unsymmetrische Strecken trennvorrichtung, Fig. 2 eine Draufsicht auf eine in bezug auf ihre vertikale Längsmittelebene spiegelsymmetrische Streckentrennvorrichtung, Fig. 3 und 4 je eine Draufsicht auf je eine weitere zentralsymmetrische Streckentrennvorrichtung,
Fig. 5 eine Seitenansicht eines Endes eines Isolier- stabes in grösserem Massstab, Fig. 6 eine Stirnansicht zu Fig. 5, Fig.7 eine Stirnansicht einer Klemme für zwei übereinanderliegende Drähte, ebenfalls in grösserem Massstabe, Fig. 8 eine Draufsicht auf eine Klemme,
die zur Verbindung des Isolierstabes nach Fig. 5 mit einem Draht dient und Fig. 9 ein Schnitt nach Linie IX-IX von Fig. B. Die Streckentrennvorrichtung nach Fig. 1 weist eine Endklemme 1 auf, durch welche der Strecken fahrdraht 2 und mit zwei in gleicher Höhe wie der Fahrdraht 2 liegenden Drähten 3 und 4 verbunden ist. Die Drähte 3 und 4 weisen, von der Klemme 1 ausgehend, zunächst zwei divergierende Abschnitte 3' und 4' und dann zwei parallele Abschnitte 3" und 4" auf.
An den Knickstellen der Drähte 3 und 4 befin den sich Aufhängeorgane 5 und 6, die durch einen Distanzhalter 7 fest miteinander verbunden sind, der etwas oberhalb der Drähte 3 und 4 liegt und auf der vertikalen Längsmittelebene M-M der Strecken- trennvorrichtung senkrecht steht. Der Drahtabschnitt 3" ist durch eine Klemme 8 mit einem Anschlussstück 9 (siehe Fig. 5 und 8) eines Isolatorstabes 10 verbunden, der z. B. aus glasfaserarmiettem Kunststoff besteht.
Die Klemme 8, die in Fig. 8 und 9 dargestellt ist, weist in bekannter Weise zwei Backen 8a auf, welche den Abschnitt 3" des entsprechend profilierten Drah tes 3 fassen und welche durch Schrauben 8b auf einander fest gezogen werden. Verlängerungen der Backen 8a sind mit Schrauben 8c, die durch Löcher 11 des Anschlussstückes 9 hindurchgehen, an letzterem befestigt. Dabei befindet sich der Draht 3 oder min destens dessen Unterkante etwas unterhalb der ebenen Grundfläche 12 des Isolierstabes 10.
Der Isolierstab 10 ist auf seiner anderen Seite mit einem weiteren, nicht dargestellten Anschlussstück versehen, an das mit einer Klemme 13 ein Drahtabschnitt 4"a befestigt ist.
Es sei hier bemerkt, dass die dargestellte Strecken trennvorrichtung in bezug auf ihre Längsmittelebene M-M unsymmetrisch, dagegen in bezug auf ihr Zen trum Z zentralsymmetrisch ist und dass die in der rechten Figurenhälfte liegenden Teile der Vorrichtung mit denselben Bezugszeichen versehen sind wie die entsprechenden, zentralsymmetrischen Teile der linken Figurenhälfte unter Hinzufügung des Buchstabens a>> An dem vom Isolierstab 10 abgewendeten Ende der Klemme 13 ist ein weiteres Aufhängeorgan 14 ange bracht.
An der entsprechenden Klemme 13a ist ein Leitungssteg 15 befestigt, der in der gleichen Horizon talebene wie die Drähte 3 und 4 liegt und der an seinem anderen Ende mittels einer Klemme 16 an dem divergierenden Drahtabschnitt 3' festgemacht ist. Der Leitungssteg 15 ist zur Längsmittelebene M--M unter einem Winkel a von weniger als 30 geneigt und nur ganz wenig gespannt, im Gegensatz zu den Drähten 3 und 4, welche die Spannung des Strecken fahrdrahtes 2 aufnehmen und weiterleiten.
Der ge neigte Leitungssteg 15 besteht aus einem Draht, der durch Klemmen 17 mit einem zu ihm parallelen und symmetrischen, über ihm liegenden Draht 18 ver bunden ist (siehe Fig. 7). Ein zur Längsmittelebene M-M unter etwa 45 geneigter, vom Distanzhalter 7 abgezweigter Distanzhalter 19 ist bei 20, 21 und 22 mit dem Distanzhalter 7 bzw. dem Leitungssteg 15 bzw. der Klemme 8 verbunden.
Die Klemme 13 dient auch zur Befestigung eines kurzen, leitenden Stütz- armes 23, der sich auf der Aussenseite des Isolier- stabes 10 parallel zum Leitungssteg 15 erstreckt und beispielsweise in bekannter Weise als sog. Horn ausgebildet ist, indem das Ende des Drahtes 4a über die Klemme 13 hinausragt und beim Endpunkt 24 des Hornes nach oben zurückgebogen ist, wobei zur Befestigung der so gebildeten Schlaufe eine Klemme 17 dient.
Die ganze Streckentrennvorrichtung ist ebenso wie die Streckenfahrdrähte 2, 2a, an einem Trag seil 25, 25a aufgehängt, dass durch einen Isolator 26 in die beiden, den verschiedenen Strecken zugehörigen Abschnitte 25 und 25a unterteilt ist. Die Aufhängung erfolgt mittels nicht dargestellter schräger Drähte, die an den Aufhängeorganen 5, 6, 14 und 5a,<I>6a, 14a</I> festgemacht werden.
Die beschriebene Streckentrennvorrichtung ist ausserordentlich elastisch und schmiegsam, weil nir gend grosse, konzentrierte Gewichte vorhanden sind. Die Isolierstäbe 10 und 10a wiegen beispielsweise bei einer Isolierlänge von etwa 630 mm nur etwa 2 kg. Wenn ein Stromabnehmerbügel mit einem Anpress- druck von beispielsweise 6-12 kg die Strecken trennvorrichtung bestreicht, so haben zwar die Iso lierstäbe 10 und 10a unter dem Einfluss der dem Bü gel vorauslaufenden mechanischen Fahrdrahtwelle das Bestreben, etwas zu kippen.
Die Kippbewegung ist aber wegen der Kleinheit des Gewichtes der Iso- lierstäbe 10 und 10a sehr gering und ausserdem für die Stromabnahme wirkungslos, da das Schleifstück des Bügels stets mit mindestens zwei stromleitenden Teilen in Berührung bleibt, nämlich zuerst mit 3' und 4', dann mit 3', 15 und 4', dann mit 3", 15 und 4", dann mit 15 und 4", dann mit 23, 15 und 4", dann mit<I>4"a 15a,</I> 15 und 4" usw. Da der Isolierstab 10 etwas oberhalb der Ebene der Drähte 3, 4 und des Steges 15 liegt und die Distanzhalter 7 und 19 die Be ständigkeit der Konfiguration sichern, kommt der Bügel mit dem Isolierstab 10 nicht in Berührung.
Da, wo der Steg 15 sich in grösserem Abstand vom Isolier- stab 10 befindet, ist das Horn 23 vorgesehen, mit wel chem der Bügel in Kontakt kommt, wodurch ver hindert wird, dass infolge des unsymmetrischen An- pressdruckes des Bügels auf die Teile 15, 4" eine Schrägstellung der Konfiguration erfolgen könnte.
Dadurch, dass das Schleifstück des Bügels mit den Isolierstäben 10 und 10a nicht in Berührung kommt, wird die Vorrichtung besonders weich>>: ferner wer den Ablagerungen von Abschliffmaterial auf den Stäben vermieden, die im Laufe der Zeit die Isola- tionseiaenschaften des Stabes herabsetzen würden. Die Klemmen 17 und der Draht 18 bewirken eine Stabilisierung des Steges 15, so dass derselbe nicht zu stark nach oben ausweicht, im Vergleich zum Drahtabschnitt 4". Zwischen den Endpunkten 24 und 24a der Hör ner 23 und 23a wird der Bügel kurzzeitig von beiden Strecken aus gespeist, was jedoch bei gleicher Strom art ohne weiteres zulässig ist.
Zum Trennen von Strecken verschiedener Stromart müsste man in be kannter Weise zwei der beschriebenen Strecken trennvorrichtungen hintereinanderschalten, oder eine besondere Ausführungsform der Streckentrennvorrich- tuna nach der Erfindung vorsehen.
In Fig.2 ist eine Streckentrennvorrichtung dar gestellt, die nicht Zentral-, sondern Spiegelsymmetrie aufweist. Diese Vorrichtung weist die an die Strecken fahrdrähte 2 und 2a befestigten Endklemmen 27 und 28 auf, an welche Drähte 29 und 29a bzw. 30 und 30a angeschlossen sind. Es sei hierzu bemerkt, dass Bezugszeichen, die sich nur durch den Buch staben a unterscheiden, in diesem Falle Teile be- zeichnen, die in bezug auf die vertikale Längsmittel- ebene M-M zueinander spiegelsymmetrisch liegen.
Die Drähte 29 und 29a bzw. 30 und 30a weisen wiederum divergierende Abschnitte 29' und 29'a bzw. 30' und 30'a sowie parallele Abschnitte 29" und 29"a bzw. 30" und 30"a auf. Die Drahtabschnitte 29" und 30" bzw. 29"a und 30"a sind durch Isola torstäbe 31 bzw. 31a mechanisch verbunden und elektrisch voneinander isoliert, wobei selbstverständ lich den Klemmen 8 und 13 von Fig. 1 ähnliche Klemmen verwendet sind.
An die Endklemme 28 ist noch ein dritter Draht 32 angeschlossen, der in der Längsmittelebene M-M liegt und über eine Klemme 33 mit zwei zu dieser Ebene um a < 30" geneigten Leitungsstegen 34 und 34a sowie mit einem mittleren Draht 35 verbunden ist. Die Leitungsstege 34 und 34a sind andernends an die Isolierstäbe 31 bzw. 31a angeklemmt. Der mittlere Draht 35 ist über einen dritten, mittleren Isolierstab 36 mit zwei zu den Leitungsstegen 34 und 34a parallelen Leitungsstegen 37 bzw. 37a verbunden, die mittels Klemmen 38 und 38a an den Drahtabschnitten 29' bzw. 29'a befestigt sind.
Mit 39, 40 und 41 bzw. 39a, 40a und 41a sind Aufhängeorgane bezeichnet, an welchen nicht dar gestellte Drähte angreifen, die am Tragseil 25, 25a befestigt sind, dessen Abschnitt 25a in der Figur nicht gezeigt ist. Zwischen den Tragseilabschnitten ist wieder der Isolator 26 vorgesehen. Zwischen den Auf hängeorganen 39 und<I>39a bzw. 41</I> und 41a sind zur Längsmittelebene M -M senkrechte Distanzhalter 42 bzw.43 vorgesehen, von welchen Distanzhaltern 44 und 44a bzw. 45 und 45a abgezweigt sind, durch welche die Beständigkeit der Konfiguration der Drähte und Stege 29, 29a,<I>37, 37a</I> bzw. 35, 34, 34a gesichert wird.
Die Leitungsstege 34 und 37 bzw. 34a und 37a sind wiederum durch Klemmen 17 bzw. 17a mit ent sprechenden parallelen Drähten (siehe 18, Fig. 7) ver bunden.
Die Vorrichtung nach Fig. 2 hat ausser den V or- zügen der Vorrichtung nach Fig. 3 noch den Vor teil, dass sie in jeder Lage des Stromabnehmerbügels von letzterem symmetrisch belastet wird. Da dem nach keine Schrägstellung der Konfiguration zu be fürchten ist, sind auch keine Hörner (wie 23) vor gesehen. Selbstverständlich könnten aber auch in die sem Falle Hörner vorgesehen werden, falls sich dies bei hohen Anpressdrucken als zweckmässig heraus stellen sollte.
Ein Nachteil der Vorrichtung nach Fig. 2 ist der, dass sie bei gleicher Spannung länger und breiter als diejenige nach Fig. 1 ist und infolge einer grösseren Anzahl von Teilen auch teurer ist.
Es sei noch bemerkt, dass im Falle von Fig. 1 die geneigten Leitungsstege 15 und 15a den diver gierenden Abschritten 4' und 4'a der beiden vonein ander distanzierten Leitungsstränge 4, 3a bzw. 3, 4a parallel sind, während im Falle von Fig. 2 die Lei tungsstege 34, 37 zum divergierenden Abschnitt 30' und die Leitungsstränge 34a,<I>37a</I> zum divergierenden Abschnitt 30'a der beiden Leitungsstränge 29, 30 bzw. 29a, 30a parallel verlaufen. Diese Parallelität ist aber natürlich nicht unbedingt erforderlich und das selbe gilt auch für die erwähnten Symmetrien von Fig. 1 bzw. 2.
Vorzugsweise wird man diese Paralleli tät bzw. diese Symmetrien aber wenigstens annähernd einhalten.
Die Streckentrennvorrichtung nach Fig. 3 ist, wie diejenige nach Fig. 1, in bezug auf ihr Zentrum Z zentralsymmetrisch. Die Endklemme 46 dient zur Befestigung der Drähte 47 und 48 mit den Ab schnitten 47' und 47" bzw. 48 und 48". Die Aufhänge- organe 49, 50 sind durch den Distanzhalter 51 fest miteinander verbunden.
Die Mitten der Distanz halter 51 und 51a sind durch einen Leitungsstrang 52, 52a miteinander verbunden, in welchen ein Isolier- stab 53 eingesetzt ist. Zwei Isolierstäbe 54 und<I>54a</I> sind in die Leitungsstränge 47, 48a bzw. <I>48, 47a</I> eingesetzt. Die Enden der Leitungsstege 55 und 56 sind auf der einen Seite der Isolierstäbe 53, 54 und 54a, die Enden der Leitungsstege 55a und<I>56a</I> dagegen auf der anderen Seite dieser Isolierstäbe an die drei Leitungsstränge angeschlossen. Die Anschluss klemmen der Isolierstäbe sind nicht dargestellt.
Die Leitungsstege 55, 56, 55a und 56a sowie der mittlere Leitungsstrang 52, 52a sind mit Klemmen 17 ver sehen, die wiederum parallele Drähte (wie 18, Fig. 7) tragen.
Diese Streckentrennvorrichtung hat den Vorzug besonders grosser Stabilität und Sicherheit gegen Be rührung des Stromabnehmerbügels und der Isolier- stäbe, weil der Bügel zwischen den Distanzhaltern 51 und 51a überall mit mindestens drei stromleitenden Teilen in Berührung steht. Der Winkel n. ist wiederum kleiner als 45 und die Leitungsstege 55, 56, 55a und 56a sind zu den divergierenden Drahtabschnitten 47' und 47'a parallel.
Die Streckentrennvorrichtung nach Fig. 4 ist der jenigen nach Fig. 3 ähnlich; entsprechende Teile sind daher mit denselben Bezugszeichen versehen. Anstelle des mittleren Stranges 52, 52a mit dem Isolierstab 53 ist lediglich dieser Isolierstab 53 vorhanden und sind dessen Enden durch zentral- und spiegelsymmetrische Leitungsstege 57 und 58a bzw. 57a und 58 mit den beiden Leitungssträngen 47, 48a bzw. 47a, 48 ver bunden, indem die Leitungsstege 57 und 58 bzw. 57a und 58a in bezug auf die Längsmittelebene M-M spiegelsymmetrisch sind.
In Fig. 4 ist noch eine Variante gestriehelt an gedeutet, bei welcher zusätzlich noch zwei zentral symmetrische Leitungsstege 59 und 59a vorgesehen sind, welche die Enden des Isolators 53 mit den beiden Leitungssträngen 47, 48a und 48, 47a verbinden, und zwei so, dass der Stromabnehmerbügel stets mit min destens drei stromleitenden Teilen in Berührung bleibt.
Die beschriebenen Streckentrennvorrichtungen sind wesentlich länger als die eingangs erwähnten, bis her üblichen Streckentrennvorrichtungen und können z. B. im Falle von Fig. 1 eine Länge von etwa 3-4 m und im Falle von Fig. 2 eine Länge von etwa 5 m haben, für Spannungen in der Grössenordnung von 25 000 V.
Da nirgends schwere, steife Glieder vor handen sind, weichen diese Vorrichtungen überall dem Bügel ebenso elastisch aus wie der Fahrdraht selbst, unter Vermeidung von jeglichen Stössen, Fun kenbildungen und leitenden Abschliff-Ablagerungen auf Isolierstäben, so dass eine ausserordentliche Be triebssicherheit und Lebensdauer erzielt werden.
Um die Montage der beschriebenen Streckentrenn- vorrichtungen zu erleichtern, ist bei denselben dafür gesorgt, dass deren Endklemmen 1, la bzw. 27, 28 bzw. 46,46a von unten an den Fahrdraht angeklemmt werden können, wenn die beiden Leitungsstränge, z. B. 3, 4a und 4, 3a (Fig. 1), bereits an diese Endklemmen angeschlossen sind.
Man kann dann die Streckentrenn- vorrichtung als Ganzes an der gewünschten Trenn stelle des Fahrdrahtes montieren, indem man die End- klemmen an dem ausgespannten Fahrdraht- befestigt und hierauf das zwischen diesen Endklemmen liegende Stück des Fahrdrahtes abschneidet, wodurch die bei den Streckenfahrdrähte 2 und 2a voneinander ge trennt werden.
Selbstverständlich müssen ferner, vorzugsweise vor dem Abschneiden des erwähnten Fahrdrahtstückes, die Aufhängeorgane der Streckentrennvorrichtung an dem Tragseil 25, 25a befestigt werden.
Zum Auswechseln von Streckentrennvorrichtun- gen kann man die Streckenfahrdrähte 2 und 2a mittels Klemmvorrichtungen und eines Flaschenzuges in der gewünschten Lage festhalten, bis die Aus wechselung stattgefunden hat.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Streckentrennvorrichtung für Fahrleitungen elek trischer Bahnen mit zwei durch Distanzhalter vonein ander distanzierten, in derselben Horizontalebene liegenden Leitungssträngen, welche durch Isolier- stäbe in elektrischer Hinsicht unterteilt sind, dadurch gekennzeichnet, dass zur vertikalen Längsmittelebene (M-M) der Vorrichtung geneigte Leitungsstege (l5, 15a bzw. 34, 34a, 37, 37a bzw. 56, 56a, 55,<I>55a</I> bzw.<I>57, 57a,</I> 58,<I>58a)</I> in derselben Horizontalebene wie die Leitungsstränge (3, 4a und 4, 3a bzw. 29, 30 und <I>29a,</I> 30a bzw.<I>47, 48a</I> und 48, 47a) derart vor gesehen sind, dass ein Stromabnehmerbügel beim Be streichen der Vorrichtung stets mit mindestens zwei stromleitenden Teilen derselben in Berührung bleibt, wobei sämtliche Isolierstäbe (10, 10a bzw. 31, 31a, 36 bzw. 54, 54a, 53) etwas oberhalb der genannten Horizontalebene liegen, so dass sie vom Bügel nicht bestrichen werden können, das Ganze derart, dass die Vorrichtung an jeder Stelle dem Druck des Strom abnehmerbügels elastisch nachgibt. UNTERANSPRÜCHE 1.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Leitungsstege (15, 15a bzw. 34, 34a, 37, 37a bzw. 56, 56a, 55, 55a bzw.<I>57, 57a</I> 58, 58a) unter einem Winkel (a) von weniger als 30 zur Längsmittelebene (M-M) geneigt sind (Fig.l bis 4). 2.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass sie mindestens angenähert zen tralsymmetrisch ausgebildet ist, wobei die in den von einander distanzierten Leitungssträngen (3, 4a und 4, 3a bzw. <I>47, 48a</I> und 48, 47a) eingesetzten Isolier- stäbe (10, 10a bzw. 54, 54a) in bezug aufeinander in Längsrichtung versetzt sind (Fig. 1, 3 und 4). 3.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie in bezug auf ihre Längsmittel ebene (M-M) spiegelsymmetrisch ausgebildet ist, wobei in dieser Ebene ein weiterer Isolierstab (36) angeordnet ist, der durch einen weiteren ebenfalls in dieser Ebene liegenden Leitungsstrang (32, 35) mit einer Endklemme (28) verbunden ist, wobei von jeder Seite dieses Isolierstabes je zwei der genannten Lei tungsstege (34, 34a bzw. 37, 37a) zu den beiden von einander distanzierten Leitungssträngen (29, 30 bzw. 29a, 30a) führen und dabei je auf verschiedenen Sei ten der in diese beiden Stränge eingesetzten Isolier- stäbe (31, 31a) an diese Stränge angeschlossen sind. 4.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass von den Distanzhaltern (7, 7a bzw. 42, 43) weitere Distanzhalter (19, 19a bzw. 44, 44a 45, 45a) abgezweigt sind, die zur Sicherung der Be ständigkeit der Konfiguration der Leitungsstränge und Leitungsstege dienen (Fig. 1 und 2).5. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- ker_nzeichnet, dass die Leitungsstege (15, 15a bzw. 34, 34a, 37,<I>37a</I> bzw. 56, 56a, 55, 55a bzw. 57, 5.7a, 58, 58a) durch Klemmen (17) mit oberhalb derselben ver laufenden Drähten (18) verbunden sind (Fig. 1 bis 4 und 5). 6.Vorrichtung nach Unteransprüchen 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der genannten Hori zontalebene leitende -Stützarme (23, 23a) an der Aussenseite der Isolierstäbe (10, 10a) vorgesehen sind, so dass zeitweilig der Bügel zugleich mit einem längs gerichteten Abschnitt (4" bzw. 4"a) eines Leitungs stranges, mit einem Leitungssteg (15 bzw. 15a) und einem der leitenden Stützarme (23 bzw. 23a) in Be rührung kommt (Fig. 1). 7.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Leitungsstege (15, 15a bzw. 34, 34a, 37, 37a bzw. 56, 56a, 55, 55a bzw. 57, 57a, 58, 58a) mindestens angenähert parallel zu divergierenden Abschnitten (4', 4'a bzw. 30', 30'a bzw. 47, 47'a bzw. 48', 48'a und 47', 47'a) der beiden Leitungsstränge sind (Fig. 1 bis 4). B.Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Mitten zweier Distanzhalter (51, 51a) durch einen Leitungsstrang (52, 52a) ver bunden sind, in welchen ein weiterer Isolierstab (53) eingesetzt ist, und dass die Leitungsstege (56, 56a, 55, 55a) so angeordnet sind, dass der Stromabnehmer bügel beim Bestreichen der Vorrichtung zwischen diesen Distanzhaltern stets mit mindestens drei strom leitenden Teilen derselben in Berührung bleibt (Fig. 3). 9.Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass ein weiterer Isolierstab (53) in ihrer Längsmittelebene (M-M) angeordnet ist, dessen Enden durch vier zentral- und spiegelsymmetrische Leitungsstege (57, 57a, 58, 58a) mit den beiden Lei tungssträngen (47, 48a und 48, 47a) verbunden sind (Fig. 4). 10.Vorrichtung nach Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Enden des weiteren Isolier- stabes (53) noch durch zwei weitere zentralsvmme- trische Leitungsstege (59, 59a) mit den beiden Lei tungssträngen<I>(47, 48a</I> und 48, 47a) verbunden sind, so dass der Stromabnehmerbügel stets mit mindestens drei stromleitenden Teilen in Berührung bleibt. 11.Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie zwei durch die beiden Leitungs stränge miteinander verbundene Endklemmen (1, 1a bzw. 27, 28 bzw. 46, 46a) aufweist, die von unten an den Fahrdraht anklemmbar sind, um die Vorrichtung als Ganzes an demselben montieren zu können.
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