CH354503A - Auslösevorrichtung für Schutzschalter - Google Patents

Auslösevorrichtung für Schutzschalter

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CH354503A
CH354503A CH354503DA CH354503A CH 354503 A CH354503 A CH 354503A CH 354503D A CH354503D A CH 354503DA CH 354503 A CH354503 A CH 354503A
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Inventor
Aschwanden Karl
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Weber Ag Fab Elektro
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H71/00Details of the protective switches or relays covered by groups H01H73/00 - H01H83/00
    • H01H71/10Operating or release mechanisms
    • H01H71/12Automatic release mechanisms with or without manual release
    • H01H71/40Combined electrothermal and electromagnetic mechanisms
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Description


      Auslösevorrichtung        für    Schutzschalter    Die Erfindung betrifft eine     Auslösevorrichtung    für  Schutzschalter, bei welcher ein     Bimetallstreifen    zur  Auslösung bei Überstrom und ein Elektromagnet zur  Auslösung bei Kurzschluss vorgesehen sind. Bei den  bekannten     Auslösevorrichtungen    dieser Art sind je  ein getrennter     Bimetallauslöser    und ein elektromagne  tischer Auslöser vorhanden.

   Zur Vereinfachung und  Verbilligung der     Auslösevorrichtung    ist auch schon  vorgeschlagen worden, mehrere, in Serie geschaltete  U-förmige     Bimetallstreifen    zur Erzeugung eines  Magnetfeldes zu benützen, welches einen     Magnetanker     anzieht, welcher im gleichen Sinne auf die Aus  löseorgane des Schalters wirkt wie der     Bimetallaus-          löser.    Die vorliegende Erfindung bringt eine noch  bessere Lösung des     Vereinfachungs-    und     Verbilli-          gungsprobleines.    Die     Auslösevorrichtung    nach der  Erfindung zeichnet sich dadurch aus,

   dass eine einzige  Wicklung sowohl zur Heizung des     Bimetallstreifens     als auch zur Erregung des Magneten vorgesehen ist.  



  In der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    dargestellt.  



       Fig.    1 ist eine Draufsicht auf eine     Auslösevorrich-          tung    in ihrer Normalstellung, wobei einige Einzelhei  ten im Schnitt gezeigt sind.  



       Fig.    2 ist eine der     Fig.    1 entsprechende Drauf  sicht, in der Lage nach infolge     Überstromes        erfolgter     Auslösung, und       Fig.    3 ist eine weitere der     Fig.    1 entsprechende  Draufsicht, in der Lage nach infolge Kurzschlusses  erfolgter Auslösung.  



  Die dargestellte     Auslösevorrichtung    weist eine  Grundplatte 1 auf, welche ein Isolierstück 2 trägt, an  welchem mittels einer Schraube 3 und einer     Mutter    4  ein     Bimetallstreifen    5 befestigt ist. Der     Bimetallstrei-          fen    5 trägt einen Magneten 6, an welchem ein  Magnetanker 7 mit einer ein elastisches     Scharnier    8  bildenden Bandfeder     befestigt    ist, die mittels Nieten 9    und 10 am Magneten bzw. am Magnetanker be  festigt ist und das Bestreben hat, den Magnetanker  im     Uhrzeigersinne        zu        verschwenken.     



  Eine     einzige        Wicklung    11, deren Zuführungsenden  nicht dargestellt sind,     dient    sowohl zur     Heizung    des       Bimetallstreifens    5 als auch zur Erregung des Ma  gneten 6, indem sie von dem Schalterstrom durch  flossen wird.  



  Ein     Bolzen    12 aus nichtmagnetischem Material,  z. B. Messing, ist am     freien    Ende des Magnetan  kers 7 mittels eines Nietkopfes 13 befestigt und durch  Aussparungen 14 und 15 der freien Enden des Ma  gneten 6 bzw. des     Bimetallstreifens    5 hindurchge  führt. Die Aussparung 14 wird z.

   B. durch ein Loch  des Magnetendes     gebildet    und die Aussparung 15  durch eine Gabelung des     Bimetallstreifenendes.    Das  freie Ende des Bolzens 12 weist einen Kopf 16 auf,  der von dem freien Ende des     Bimetallstreifens    5 mit  der Gabelung 15     hintergriffen    wird und an einem  Arm 17 eines     Auslösehebels    17, 18     anliegt,    der bei  19 an der Grundplatte 1 schwenkbar gelagert ist und  den eine     Spreizfeder    20 im     Uhrzeigersinne    zu drehen  sucht.

   Mit dem Arm 18 des     Auslösehebels    17, 18  arbeitet ein     Auslösehebel    21 zusammen, der bei 22  an der     Grundplatte    1 schwenkbar gelagert ist und den  eine gespannte Schraubenfeder 23     im    Gegenuhrzeiger  sinne zu drehen sucht.

   An dem     Auslösehebel    21 ist  bei 24 ein     Übertragungsgestänge    25     angelenkt,    durch  welches der     nicht    dargestellte Schutzschalter in be  kannter Weise geöffnet     wird,        sobald    der Auslöse  hebel 21 sich aus der Normallage nach     Fig.    1 in die       Auslöselage    nach     Fig.    2 und 3     verschwenkt.    Die     Ver-          schwenkung    des     Auslösehebels    21 wird dabei durch  einen Anschlag 26 begrenzt.  



  Die dargestellte     Auslösevorrichtung    arbeitet wie  folgt:      Wenn der Strom durch die Wicklung 11 zu gross  wird, ohne aber plötzlich einen sehr hohen     Wert    zu  erreichen, so     erwärmt    sich der     Bimetallstreifen    5     all-          mählich    und nach einer gewissen, von der Intensität  des Überstromes abhängigen     Zeit    wird seine Durch  biegung     im        Gegenuhrzeigersinne    so gross, dass sein  freies Ende den     Bolzenkopf    16 in die in     Fig.    2 ge  zeigte Lage drückt.

   Dabei wird der     Auslösehebel    17,  18 gegen die Kraft der     Spreizfeder    20     verschwenkt     und gibt den     Auslösehebel    21 frei, der durch die  Feder 23 bis zum Anschlag 26     verschwenkt    wird,  so dass das     Übertragungsgestänge    den Schutzschalter  öffnet und den Strom unterbricht.  



  Wenn der Strom durch     die    Wicklung 11 infolge  eines Kurzschlusses     plötzlich    einen sehr grossen Wert  erreicht, dann     zieht    der Magnet 6 den     Magnetanker    7       sofort    an, so dass die Kraft des elastischen     Scharniers    8  überwunden wird. Durch die Bewegung des Magnet  ankers 7 wird der     Bolzenkopf    16 ebenfalls gegen den  Arm 17 des     Auslösehebels    17, 18 gedrückt und die  Auslösung bewirkt, und zwar bevor sich der Bimetall  streifen 5 infolge der Erwärmung durch die Wicklung  11     nennenswert    durchbiegen kann (siehe     Fig.    3).  



  Es ist aus obigen Ausführungen ersichtlich, dass  die Bewegungen des     Bimetallstreifens    5 und des Ma  gnetankers 6 voneinander unabhängig sind. Der  Schutzschalter     selbt    kann natürlich in an sich bekann  ter Weise für Ein- oder     Mehrphasenstrom    ausgebil  det und zum Schutz von Motoren, Leitungen usw. ver  wendet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Auslösevorrichtung für Schutzschalter, bei wel cher ein Bimetallstreifen zur Auslösung bei Über- Strom und ein Elektromagnet zur Auslösung bei Kurzschluss vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine einzige Wicklung (1l) sowohl zur Heizung des Bimetallstreifens (5) als auch zur Erregung des Magneten (6) vorgesehen ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Auslösevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Magnet (6) am Bi metallstreifen (5) befestigt und der Magnetanker (7) am Magneten angelenkt ist.
    2. Auslösevorrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Magnetanker (7) durch ein elastisches Scharnier (8) am Magneten (6) an gelenkt ist. 3. Auslösevorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass am freien Ende des Ma gnetankers (7) ein Bolzen (12) aus nichtmagnetischem Material befestigt ist, der einen Kopf (16) aufweist, welcher mit dem freien Ende des Bimetallstreifens (5) in Wirkungsverbindung steht und der auf einen Aus lösehebel (17, 18) einwirkt, der bei seiner Verdrehung im Auslösungssinne einen mit einem übertragungs- gestänge (25) verbundenen Auslösehebel (21) freigibt,
    so d'ass letzterer der Einwirkung einer gespannten Feder (23) folgen kann. 4. Auslösevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, d'ass die Bewegungen des Bi metallstreifens (5) und diejenige des Magnetankers .(7) voneinander unabhängig sind.
CH354503D 1957-11-13 1957-11-13 Auslösevorrichtung für Schutzschalter CH354503A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0037490A1 (de) * 1980-04-03 1981-10-14 BROWN, BOVERI & CIE Aktiengesellschaft Mannheim Auslösesystem eines Selbstschalters zur Unterbrechung eines Stromkreises

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0037490A1 (de) * 1980-04-03 1981-10-14 BROWN, BOVERI & CIE Aktiengesellschaft Mannheim Auslösesystem eines Selbstschalters zur Unterbrechung eines Stromkreises

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