Sitzliegesessel mit ausschwenkbarer Beinstütze Die Erfindung betrifft Sitzliegesessel mit einem festen Gestell, einem Sitz und einer Lehne sowie Ein richtungen, mit denen Sitz und Lehne am Gestell schwenkbar gelagert sind, ferner mit einer Beinstütze, die beim Kippen des Sitzes aus einer zurückgezo genen Ruhestellung in ihre Gebrauchsstellung be wegt wird, wobei-ein Scherengestänge, bestehend aus einander kreuzenden Gliedern, vorgesehen ist, von denen einzelne Glieder mit der Beinstütze und ein anderes Glied mit dem Sitz nahe dessen vorderem Rand gelenkig verbunden sind.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein Gestänge für das Ausschwenken der Beinstütze zu entwickeln, das so dicht unter dem Sitz und so hoch über dem Fussboden wie möglich eingebaut ist, um den Bau eines solchen Sitzliegemöbels mit offenem Sesselgestell zu ermöglichen. Damit kann der Sessel das Aussehen eines gewöhnlichen, auf Beinen stehen den und unten offenen Möbelstückes gewinnen, so dass er einen modischen und eleganten Anblick ge währt.
Ein besonderes Ziel der Erfindung ist eine Bein stütze, die in der aufgerichteten Sitzstellung dies Sessels vollständig unter dem Sitz verschwindet, wäh rend das sie tragende und steuernde Gestänge längs der Seitenwände des Sessels zusammengeklappt ist, so dass kein Teil davon unter der Fläche der zurück gezogenen Beinstütze vorsteht.
Die gestellte Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass ein ungleicharmiger Betätigungs- hebel für das Ausfahren der Beinstütze gegenüber dem Sitz vorhanden ist, welcher Hebel zwischen seinen Enden am Sitz schwenkbar gelagert ist, während eins seiner Enden mit dem zweiten der einander kreuzen den Lenker gelenkig verbunden ist, sowie durch An triebs-Zwischenkoppeln, die an dem kurzen Arm des Betätigungshebels angreifen, um beim Kippen von Sitz und Rückenlehne den Hebel so zu schwenken,
d'ass die von dem Scherengestänge getragene Bein stütze bei ihrer Bewegung aus der ungefähr waag rechten ausgefahrenen Stellung sich in ihre Ruhelage unter dem Sitz bewegt und dabei um einen Winkel von annähernd l80 gedreht und, wobei die Längen der Gestängeglieder so bemessen sind, d'ass die Bein stütze in beiden Endstellungen zwangläufig gehalten wird, indem die Zwischenkoppeln in der ausgefah renen Stellung der Beinstütze auf Zug und nur in der Ruhestellung auf Druck beansprucht werden.
In den Zeichnungen sind vier bevorzugte Ausfüh rungsformen der Erfindung als Beispiele dargestellt, um ihre Konstruktion und Wirkungsweise zu veran schaulichen.
Fig. 1 und 2 zeigen eine dieser Bauweisen, und zwar in Fig. 1 perspektivisch in der Sitzstellung des Sessels und in Fig. 2 in Seitenansicht von links in rückwärts geneigter Liegestellung. Hier wie auch in den folgenden Bildern ist die dem Beschauer zunächst liegende Seitenwand des Sessels ganz oder teilweise abgenommen zu denken.
Fig. 3, 4 und 5 zeigen den Sitz und einen Teil der Rückenlehne einer zweiten Bauart mit einem ab geänderten Beinstützengestänge, und zwar in Sitzstel lung (Fig. 3) mit vollständig eingezogener Beinstütze, in einer Zwischenstellung (Fig.4) und in Liege stellung (Fig.5) mit vollständig ausgeschwenkter Beinstütze.
Fig. 6 bis 8 zeigen eine dritte Bauform des Sitz liegesessels in einer perspektivischen Aussenansicht in der Sitz- und in der Liegestellung.
Fig. 9 und 10 stellen eine Ausführungsform der Erfindung dar, bei der der Sitz mit der Lehne zu einer Einheit starr verbunden ist.
In allen Darstellungen der Erfindung zeigt der Sessel ein feststehendes Gestell irgendwie geeigneter Form mit Beinen 12, Seitenrahmen 14 und Armen 16. Eine Rückenlehne 18 und der Sitz 20 sind an einem gemeinsamen Drehpunkt 22 gelagert; doch könnten sie auch gesonderte Lagerungen im Sessel gestell haben. Zwischen Rückenlehne und Sitz ist eine passende Verbindung geschaffen, so dass beim Schwenken der Lehne nach hinten der Sitz sich mit seiner Vorderkante hebt, um den Benutzer in. eine be queme Lage zu bringen.
Im Beispiel der Fig. 1 und 2 ist die Rückenlehne an Stellen 23 unter der Anlenk- stelle 22 gelenkig mit Antriebskoppeln 24 verbunden, die zu Führungsplatten 26 führen, die bei 28 an Scharnierböckchen der Seitenrahmen 14 gelagert sind. Von den Führungsplatten 26 führen bei 32 ange- lenkte Führungskoppeln 30 zu dem Sitz 20, an dem sie mit ihrem oberen Ende bei 34 angelenkt sind. Selbstverständlich ist dieses Gestänge an beiden Seiten des Sessels in gleicher Form und Wirkungsweise vor handen.
Die Beinstütze 36 hat Beinstützenkoppeln 38, die an ihrer Unterseite in Punkten 40 zwischen ihrem vorderen und ihrem hinteren Rand angelenkt sind. Die Koppeln 38 sind bei 42 mit Führungslenkern 44 gelenkig verbunden, deren anderes Ende bei 46 am Sitz 20 angelenkt ist. Ein zweites Paar Beinstützkop- peln 48 ist ebenfalls auf der Unterseite der Bein stütze bei 50 angelenkt und steht etwa in ihrer Mitte bei 49 mit den Führungslenkern 44 in gelenkiger Ver bindung.
An ihrem freien Ende sind die Koppeln 48 bei 52 mit Hebeln 54 gelenkig verbunden. Diese Hebel 54 sind bei 55 am Sitz 20 angelenkt, und ihre kurzen Arme 56 sind bei 58 mit gebogenen Zwischen koppeln 60 gelenkig verbunden, deren abgewinkelte Arme 62 bei 64 an die Führungsplatten 26 angelenkt sind. Wenn der Sessel aus der Liegestellung von Fig. 2 in die aufrechte Sitzstellung von Fig. 1 über geführt wird, so dreht das Gestänge die Beinstütze um und befördert sie in die verdeckte Lage unter dem Sesselsitz und zwischen den Gestellseitenrahmen des Sessels.
Wenn der Sessel aus der Sitzstellung von Fig. 1 in die zurückgelehnte Stellung nach Fig. 2 ge bracht wird, so verschiebt die Bewegung der Füh rungsplatten 26 die Zwischenkoppeln 60: diese ziehen an den Hebeln 54 und strecken das von den Bein stützenkoppeln 38, 48, den Führungslenkern 44 und der Beinstütze 36 gebildete Scherenviereck, das sich nach vorn herausschiebt und gleichzeitig um die Ge lenke 46 am Sesselsitz um nahezu 180 dreht. Dies bringt die Oberseite der Beinstütze 36 in die ge wünschte Stellung, um die Beine des Benutzers in etwa gleicher Höhe mit der angehobenen Sitzvord'er- kante und ein wenig vor dieser aufzunehmen.
In der zweiten Ausführungsform (Fig. 3 bis 5) ist das Gestänge zum Ausschwenken der Beinstütze nicht mit dem Gestänge verbunden, das die Lehne mit dem Sitz verbindet. Sie ist daher für jede Konstruktion ge eignet, bei der der Sitz gekippt wird, unabhängig von der Art des Einbaus der Rückenlehne. In dieser Bau form sind Rückenlehne 18 und Sitz 20 am festen Gestell angelenkt, beispielsweise in Gelenkpunkten 22.
Die Beinstütze 36 ist wieder bei 40 mit Bein stützenkoppeln 38 und bei 50 mit Beinstützenkoppeln 48 gelenkig verbunden; die Koppel 38 ist bei 42 und die Koppel 48 bei 49 mit Führungslenkern 44 gelen kig verbunden, die bei 46 am Sitz 20 angelenkt sind. Alles das ist ähnlich wie die Konstruktion nach Fig. 1 und 2. Die Beinstützenkoppeln 48 sind aber bei 52 mit Hebeln 54a gelenkig verbunden, die bei 55a am Sitz 20 angelenkt sind und gebogene Verlängerungen 56a haben. Das andere Ende dieser Verlängerungen ist bei 58a mit Zwischenkoppeln 60a verbunden, die aber nicht wie die Zwischenkoppeln 60 der ersten Bauform gebogen, sondern gerade sind.
Die Zwi schenkoppeln 60a sind bei 66 mit Hebeln 68 ge lenkig verbunden, die bei 70 am Sesselsitz 20 gelagert sind. Das andere Ende der Hebel 68 ist bei 72 mit Führungslenkern 74 verbunden, die bei 76 am festen Gestell des Sessels gelagert sind. Wenn der Sitz seine tiefste Lage nach Fig. 3 einnimmt, so ist die Bein stütze 36 vollständig unter den Sitz zurückgezogen wie in der ersten Ausführungsform nach Fig. 1 und 2.
Wenn der Sitz in eine gekippte Lage bewegt wird, wie in Fig. 4 gezeigt ist, so bringt die Bewegung der Ge lenkstellen 70 von den Lagerstellen 76 am Gestell hinweg die Hebel 68 und die Lenker 74 in eine mehr gestreckte Lage zueinander, wodurch sich die Hebel um ihre Lagerstellen 70 drehen und so die Zwischen koppeln 60a nach vorn herausschieben. Dies dreht die Hebel 54a, so dass diese über die Zwischen koppeln 60a das aus den Beinstützenlenkern 38 und 48, den Führungslenkern 44 und der Beinstütze 36 gebildete Scherenviereck ausstrecken, wobei die Bein stütze umgedreht, gehoben und nach vorn herausge- schoben wird,
wie in Fig. 5 gezeigt ist.
In Fig. 6 bis 8 ist eine dritte Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht, die durch den Umstand gekennzeichnet ist, dass das Beinstützengestänge eine Art doppelte Schere ist, die von zwei miteinander ver ketteten Gelenkvierecken gebildet wird. Dies ergibt eine erhebliche Vorwärtsbewegung der Beinstütze, ohne dass man Lenker und Koppeln von übermässiger Länge verwenden müsste. Dadurch können die Bein stütze und ihre Gestänge in sehr kompakter Weise unter den Sitz zurückgezogen und zusammengelegt werden, so dass sie vollständig verdeckt sind und der Sessel ein schmuckes und elegantes Aussehen ge winnt, wie Fig. 6 erkennen lässt.
Der Sessel nach dieser Ausführungsform hat ein festes Gestell 80 auf Beinen 12 und mit seitlichen Rahmen 14a, an denen, wie in früheren Bauarten, verschiedene Bauteile angelenkt sind. Die Rücken lehne 18 ist an den Rahmen 14a bei 22 angelenkt, an denen auch der Sitz 20 mittels eiserner Scharnier bänder 82 gelagert ist. Die Lehne 18 erstreckt sich ein Stück unter die Lagerstellen 22, und an dieser Verlängerung der Lehne sind an Punkten 84 An triebskoppeln 24 angelenkt, die mit ihrem vorderen Ende bei 86 mit Führungsplatten oder Hebeln 88 ge lenkig verbunden sind.
Diese sind bei 90 an den Rah men 14cc gelagert und bei 92 gelenkig mit Führungs- koppeln 30a verbunden, die bei 34a am Sitz 20 an gelenkt sind. Die Platten 88 haben noch einen dritten Gelenkpunkt 94: die drei Gelenkpunkte 86, 92 und 94 an den Platten 88 bilden also ein starres. Dreieck, das am Gestell an einem Punkt 90 etwa in seiner Mitte gelagert ist. Bei 94 sind Antriebskoppeln 96 an gelenkt, die bei 98 mit gebogenen Hebeln 100 ge lenkig verbunden sind. Diese sind zwischen ihren End punkten bei 102 am Sitz 20 drehbar gelagert. Das andere Ende der Hebel 100 ist bei 10'4 mit dem einen Paar Koppeln 106 gelenkig verbunden, die zu dem inneren Scherenviereck gehören. Dessen andere Glie der sind gebogene Hebel 108, die mit den Koppeln 106 bei 110 gelenkig verbunden sind.
Die inneren, winkelig abgebogenen Enden der Hebel 108 sind bei 112 am Sitz angelenkt.
Die Beinstütze 36 ist bei 40a mit Beinstützen koppeln 38a gelenkig verbunden, die bei 42a in ge lenkiger Verbindung mit Zwischenkoppeln 44a ste hen, die ein Paar Lenker des äusseren Scherenvierecks bilden. Das innere Ende der Zwischenkoppeln 44a ist bei 114 mit dem äusseren Ende der Koppeln<B>106</B> gelenkig verbunden. Die anderen Glieder des äusseren Scherenvierecks werden durch Beinstützenkoppeln 48a gebildet, die bei 50a an der Beinstütze 36a nahe an deren innerem Rand angelenkt sind.
An ihrem inneren Ende sind die Beinstützenkoppeln 48a bei 116 mit dem äusseren Ende der Hebel 108 gelenkig verbunden, und wo sie sich mit den Zwischenkop peln 44a kreuzen, bilden sie mit diesen ein Gelenk 49a. Wenn sich der Sessel in der zurückgelehnten Stellung nach Fig. 8 befindet, so sind die Scheren vierecke gestreckt, und die Beinstütze ist in eine Stel lung vorgeschoben, in der sie die Beine des zurück gelehnten Benutzers trägt. Wenn sich der Benutzer aufrichtet und vorn auf den Sitz drückt, so dass sich die Rückenlehne aufrichtet, dann schieben sich die beiden Scherenvierecke zusammen und verschwinden unter Umdrehen der Beinstütze unter dem Sitz, so dass sich die kompakte Anordnung nach Fig. 7 er gibt.
Wie man sieht, ist kein Glied der Gestänge zu sehen, und die Beinstütze ist zwischen den Rahmen des Sessels unter dem Sitz untergebracht, so dass sich der fertige Sessel wie in Fig. 6 darstellt. Natürlich kann der Stil des Sessels nach den Ideen des Möbel konstrukteurs passend verändert werden.
Fig. 9 und 10 zeigen eine vierte Ausführungsform der Erfindung. Hier sind Rückenlehne und Sitz als Einheit ausgeführt und zu einem Lehnensitz ver einigt, der kippbar im Sesselgestell gelagert ist. In dieser Konstruktion ist das Sesselgestell mit 80a be zeichnet und die Lehne -18a mit dem Sitz 20a zu einer Einheit, dem Lehnensitz , vereinigt. Dieser ist am Gestell in irgendwie geeigneter Weise gelagert, so dass er in eine mehr oder minder stark nach hinten geneigte Stellung gekippt werden kann.
Nach der Darstellung von Fig. 9 und 10 ruht der Lehnensitz auf vorderen und hinteren Traglenkern 120 und 122, wodurch das Kippen nach hinten in bekannter Weise ermöglicht wird. Die Beinstütze 36a ist auch hier auf einem Ver- bund-Scherengestänge gelagert; dieses besteht aus den Beinstützenkoppeln 38a, 48a und dem Führungs lenker 44a mit einem Gelenk 49a zwischen den Gliedern 44a und 48a wie in Fig. 7 und 8, und einem inneren Paar Scherenkoppeln 106 und 108a mit einem Gelenk 110 an ihrer Kreuzungsstelle. Die Koppeln 108a ähneln den Koppeln 108 von Fig. 8, ausser dass sie anders gekrümmte Schwanenhals enden 124 haben.
Diese Koppeln sind so geformt, d'ass sie bei ausgeschwenkter Beinstütze an der Vor derkante des Sitzes nicht anstossen. Die Koppeln 108a sind am Sitz bei 112 angelenkt. Das innere Ende der Koppeln 106 ist bei 104 gelenkig mit gebogenen Hebeln 100 verbunden, die am Sitz bei 102 gelagert sind. Das Gestänge zum Betätigen dieser Hebel 100 ist von dem in Fig. 7 und 8 gegebenen etwas ver schieden. In Fig. 9 und 10 ist das innere Ende der Hebel 100 bei 98 mit Koppeln 96a gelenkig verbun den, deren anderes Ende bei 128 mit Hebeln 126 in Gelenkverbindung steht.
Das untere Ende der Hebel 126 ist bei 130 am Traglenker 120 angelenkt. Bei 132 sind die Hebel 126 mit Antriebs- oder übertra- gungskoppeln 134 gelenkig verbunden, die bei 136 an Verlängerungsarmen 138 der Traglenker 122 an greifen, die über die Anlenkstellen 140 der Trag Lenker 122 am Sitz hinausragen. Beim Kippen des Lehnensitzes nach hinten bewegen sich de Trag lenker 122 nach hinten, und ihr Verlängerungsarm 138 schwenkt mit den Antriebskoppeln 134 die Hebel 126 um ihre Gelenkstelle 130 nach hinten. Der hier durch bewirkte Zug an den Koppeln 96a streckt die Scherengestänge und lässt die von ihnen getragene Beinstütze<I>36a</I> ausschwenken.
Reclining chair with swiveling leg support The invention relates to reclining chairs with a fixed frame, a seat and a backrest and a devices with which the seat and backrest are pivotably mounted on the frame, furthermore with a leg support which, when tilting the seat from a retracted rest position in its Use position be moved, wherein-a scissor linkage, consisting of intersecting members, is provided, of which individual members are hinged to the leg support and another member to the seat near its front edge.
The invention has set itself the task of developing a linkage for the pivoting of the leg support, which is installed as close under the seat and as high above the floor as possible in order to enable the construction of such a reclining chair with an open armchair frame. This allows the armchair to look like an ordinary piece of furniture that stands on legs and is open at the bottom, giving it a fashionable and elegant look.
A particular object of the invention is a leg support that disappears completely under the seat in the upright sitting position of this armchair, while the linkage carrying and controlling it is folded along the side walls of the armchair so that no part of it is under the surface of the retracted Legrest protrudes.
The object is achieved according to the invention in that an unequal-armed operating lever is provided for extending the leg support opposite the seat, which lever is pivotably mounted between its ends on the seat, while one of its ends crosses the handlebars with the second is articulated, as well as by drive intermediate couplings that engage the short arm of the actuating lever to pivot the lever when tilting the seat and backrest,
d'ass that the leg support carried by the scissor linkage, when it moves from the approximately horizontal extended position, moves into its rest position under the seat and thereby rotated through an angle of approximately 180 and, the lengths of the linkages being dimensioned so that d ' ass the legrest is inevitably held in both end positions by the intermediate coupling in the extended position of the legrest on train and only in the rest position on pressure.
In the drawings, four preferred embodiments of the invention are shown as examples to illustrate their construction and operation.
1 and 2 show one of these types of construction, namely in Fig. 1 in perspective in the sitting position of the armchair and in Fig. 2 in a side view from the left in the reclining position. Here, as in the following pictures, the side wall of the armchair that is initially facing the viewer should be thought of as being completely or partially removed.
Fig. 3, 4 and 5 show the seat and part of the backrest of a second type with a modified leg support linkage, namely in Sitz Stel ment (Fig. 3) with fully retracted leg support, in an intermediate position (Fig. 4) and in a bed position (Fig. 5) with the legrest fully swung out.
6 to 8 show a third design of the reclining seat in a perspective external view in the sitting and lying position.
9 and 10 show an embodiment of the invention in which the seat is rigidly connected to the back to form a unit.
In all of the representations of the invention, the armchair shows a fixed frame of some suitable shape with legs 12, side frames 14 and arms 16. A backrest 18 and the seat 20 are mounted on a common pivot point 22; but they could also have separate bearings in the armchair. A suitable connection is created between the backrest and the seat so that when the backrest is pivoted backwards, the front edge of the seat rises in order to bring the user into a comfortable position.
In the example of FIGS. 1 and 2, the backrest is articulated at points 23 below the articulation point 22 with drive couplings 24 which lead to guide plates 26 which are mounted at 28 on the hinge brackets of the side frames 14. Guide couplings 30 articulated at 32 lead from the guide plates 26 to the seat 20, to which they are articulated with their upper end at 34. Of course, this linkage is available on both sides of the chair in the same form and mode of operation.
The legrest 36 has legrest couplings 38 which are hinged on its underside at points 40 between its front and rear edges. The links 38 are articulated at 42 to guide links 44, the other end of which is articulated to the seat 20 at 46. A second pair of leg support couplings 48 is also articulated on the underside of the leg support at 50 and is in an articulated connection with the guide links 44 approximately in the middle at 49.
At their free end, the couplings 48 are articulated at 52 with levers 54. These levers 54 are articulated at 55 on the seat 20, and their short arms 56 are articulated at 58 with curved intermediate couplers 60, the angled arms 62 of which are articulated at 64 to the guide plates 26. When the chair is passed from the reclining position of FIG. 2 to the upright sitting position of FIG. 1, the linkage turns the leg rest over and transports it to the concealed position under the chair seat and between the frame side frames of the chair.
When the chair is moved from the seated position of FIG. 1 to the reclined position according to FIG. 2, the movement of the guide plates 26 shifts the intermediate couplers 60: these pull on the levers 54 and stretch the leg support couplers 38, 48 , the guide links 44 and the legrest 36 formed scissors quadrangle that pushes out to the front and at the same time around the joints 46 on the chair seat rotates by almost 180. This brings the upper side of the legrest 36 into the desired position in order to take up the user's legs at approximately the same height as the raised seat front edge and a little in front of it.
In the second embodiment (FIGS. 3 to 5) the linkage for pivoting the leg support is not connected to the linkage which connects the backrest to the seat. It is therefore suitable for any construction in which the seat is tilted, regardless of the type of installation of the backrest. In this construction form, the backrest 18 and seat 20 are hinged to the fixed frame, for example at hinge points 22.
The legrest 36 is again at 40 with leg support coupling 38 and at 50 with leg support coupling 48 articulated; the coupling 38 is connected at 42 and the coupling 48 at 49 with guide links 44 which are hinged to the seat 20 at 46. All of this is similar to the construction of Figures 1 and 2. The legrest couplings 48 are, however, hingedly connected at 52 to levers 54a which are hinged to the seat 20 at 55a and have curved extensions 56a. The other end of these extensions is connected at 58a to intermediate couplers 60a, which, however, are not curved like the intermediate couplers 60 of the first design, but are straight.
The inter mediate coupling 60a are articulated at 66 with levers 68 which are mounted at 70 on the chair seat 20. The other end of the lever 68 is connected at 72 to guide links 74 which are mounted at 76 on the fixed frame of the chair. When the seat is in its lowest position as shown in FIG. 3, the leg support 36 is completely retracted under the seat as in the first embodiment according to FIGS. 1 and 2.
When the seat is moved into a tilted position, as shown in Fig. 4, the movement of the Ge pivot points 70 brings the bearings 76 on the frame away the lever 68 and the link 74 in a more stretched position to each other, whereby the Rotate the lever around their bearings 70 and so push the intermediate couple 60a forward. This rotates the levers 54a, so that they extend the scissors square formed by the legrest links 38 and 48, the guide links 44 and the legrest 36 via the intermediate couplings 60a, whereby the legrest is turned over, lifted and pushed out forwards,
as shown in FIG.
A third embodiment of the invention is illustrated in FIGS. 6 to 8, which is characterized by the fact that the leg support linkage is a type of double scissors which is formed by two quadrangular joints which are linked together. This results in a substantial forward movement of the leg support without the need to use handlebars and couplings of excessive length. As a result, the leg support and its linkage can be pulled back under the seat in a very compact manner and folded up so that they are completely covered and the armchair has a neat and elegant look, as shown in FIG. 6.
The armchair according to this embodiment has a fixed frame 80 on legs 12 and with side frames 14a to which, as in earlier designs, various components are articulated. The backrest 18 is hinged to the frame 14a at 22, on which the seat 20 is mounted by means of iron hinge straps 82. The backrest 18 extends a little below the bearings 22, and on this extension of the backrest are at points 84 to drive coupling 24 articulated with their front end at 86 with guide plates or levers 88 ge are articulated.
These are mounted at 90 on the frame 14cc and articulated at 92 to guide couplings 30a which are articulated on the seat 20 at 34a. The plates 88 also have a third hinge point 94: the three hinge points 86, 92 and 94 on the plates 88 thus form a rigid one. Triangle, which is mounted on the frame at a point 90 approximately in its center. At 94 drive coupling 96 are articulated, which are hinged at 98 with bent levers 100 ge. These are rotatably mounted on the seat 20 between their end points at 102. The other end of the lever 100 is articulated at 10'4 to the one pair of links 106 which belong to the inner scissors quadrangle. Its other members are curved levers 108 which are hinged to the coupling 106 at 110.
The inner, angled ends of the levers 108 are hinged at 112 to the seat.
The legrest 36 is articulated at 40a with legrests 38a, which at 42a are in an articulated connection with intermediate couplers 44a, which form a pair of links of the outer scissors quadrilateral. The inner end of the intermediate coupling 44a is hingedly connected at 114 to the outer end of the coupling 106. The other links of the outer scissors square are formed by leg support couplings 48a which are hinged at 50a to the leg support 36a close to its inner edge.
At their inner end, the legrest couplings 48a are articulated at 116 to the outer end of the lever 108, and where they cross with the intermediate couplers 44a, they form a joint 49a with them. When the chair is in the reclined position according to FIG. 8, the scissors are stretched squares, and the legrest is advanced into a position in which it bears the legs of the reclined user. When the user stands up and presses on the front of the seat, so that the backrest stands up, then the two scissor squares slide together and disappear under the seat by turning the leg support, so that the compact arrangement according to FIG. 7 is there.
As can be seen, no link of the linkage can be seen, and the leg support is accommodated between the frame of the armchair under the seat, so that the finished armchair appears as in FIG. Of course, the style of the armchair can be changed according to the ideas of the furniture designer.
Figs. 9 and 10 show a fourth embodiment of the invention. Here, the backrest and seat are designed as a unit and combined to form a backrest seat that is tiltable in the chair frame. In this construction, the chair frame is designated 80a and the backrest -18a is combined with the seat 20a to form a unit, the backrest seat. This is mounted on the frame in any suitable way so that it can be tilted into a more or less strongly rearwardly inclined position.
As shown in FIGS. 9 and 10, the backrest seat rests on front and rear support arms 120 and 122, which enables tilting backwards in a known manner. Here, too, the leg support 36a is mounted on a composite scissor linkage; this consists of the leg support couplings 38a, 48a and the guide link 44a with a joint 49a between the links 44a and 48a as in FIGS. 7 and 8, and an inner pair of scissor couplings 106 and 108a with a joint 110 at their intersection. The connecting rods 108 a are similar to the connecting rods 108 of FIG. 8, except that they have differently curved gooseneck ends 124.
These coupling points are shaped so that they do not hit the front edge of the seat when the leg support is swung out. The coupling 108a are hinged to the seat at 112. The inner end of the links 106 are hingedly connected at 104 to curved levers 100 which are journalled at 102 on the seat. The linkage for operating this lever 100 is slightly different from that given in Figs. 7 and 8 ver. In Figs. 9 and 10, the inner end of the lever 100 is articulated at 98 with couplers 96a, the other end of which is articulated at 128 with levers 126.
The lower end of the lever 126 is hinged to the support arm 120 at 130. At 132 the levers 126 are articulated to drive or transmission couplings 134 which at 136 engage extension arms 138 of the support links 122 which protrude beyond the articulation points 140 of the support links 122 on the seat. When tilting the backrest seat move back de support arm 122 to the rear, and their extension arm 138 pivots with the drive coupling 134, the lever 126 about their pivot point 130 to the rear. The pulling on the coupling 96a caused here stretches the scissor linkage and allows the leg support <I> 36a </I> carried by them to pivot out.