CH354561A - Elektrische Steuerung für Aufzüge - Google Patents

Elektrische Steuerung für Aufzüge

Info

Publication number
CH354561A
CH354561A CH354561DA CH354561A CH 354561 A CH354561 A CH 354561A CH 354561D A CH354561D A CH 354561DA CH 354561 A CH354561 A CH 354561A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tube
cold cathode
elevator
stop
elevators
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Stutz Karl
Original Assignee
Inventio Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Inventio Ag filed Critical Inventio Ag
Publication of CH354561A publication Critical patent/CH354561A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/34Details, e.g. call counting devices, data transmission from car to control system, devices giving information to the control system
    • B66B1/46Adaptations of switches or switchgear
    • B66B1/461Adaptations of switches or switchgear characterised by their shape or profile
    • B66B1/462Mechanical or piezoelectric input devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Elevator Control (AREA)

Description


      Elektrische    Steuerung für Aufzüge    Es sind elektrische Aufzugssteuerungen bekannt,  bei welchen die Speicherung der Rufe durch       kapazitiv    steuerbare, an den Haltestellen und ge  gebenenfalls in der Kabine unter Deckplatten ein  gebaute     Kaltkathodenröhren    und die     Bestimmung     der Aufzugsbewegung durch     Stockwerkschalter    und  Fahrtrichtungsrelais erfolgt.  



  Bei bekannten Einrichtungen dieser Art     besitzt     der     Anoden-Kathodenkreis    jeder     Kaltkathodenröhre     einen separaten     Ablesewiderstand.    Von diesen Ab  lesewiderständen wird über die     Stockwerkschalter    die  Betätigung der Fahrtrichtungsrelais durchgeführt.  Diese Anordnung bedingt die Verwendung einer  weiteren Verstärkungsröhre für jedes Fahrtrichtungs  relais, da die Leistung, welche an den     Ablesewider-          ständen    abgenommen werden kann, zur direkten  Speisung der Relais nicht genügt.  



  Die Erfindung bezweckt eine Vereinfachung und  Verbesserung der Schaltung und besteht darin, dass  der Anodenkreis jeder     Kaltkathodenröhre    über den  zugehörigen     Stockwerkschalter    mit den Spulen der  diesen Schaltelementen gemeinsamen Fahrtrichtungs  relais verbunden ist. Durch diese Massnahmen fallen  sowohl die einzelnen     Ablesewiderständ'e    als auch die       Verstärkerröhren    für die Fahrtrichtungsrelais weg,  woraus sich eine grössere Betriebssicherheit und eine       verbesserte    Wirtschaftlichkeit ergibt.  



  Auf beiliegender Zeichnung ist ein     Ausführungs-          beispiel    des     Erfindungsgegenstandes    dargestellt, und       zwar        zeigt:          Fig.    1 das Schaltschema für eine nicht sam  melnde     Druckknopfsteuerung,          Fig.    2 das Betätigungsorgan an einer     Haltestelle     des Aufzuges im     Schnitt    und       Fig.    3 eine Ansicht auf     Fig.    2 in der Pfeil  richtung P gesehen.

      Die     Druckknopfsteuerung    ist an     eine    Gleich  spannungsquelle     +    - angeschlossen, an deren     Ver-          teilleiter    über einen Spannungsteiler 2, 3 ein Pol einer       Wechselspannungsquelle    angeschlossen wird. Die  Wechselspannung wird von der Sekundärwicklung 4  eines Transformators 1     geliefert,    wobei das andere  Ende der Sekundärwicklung 4 an Erde gelegt ist.  Der     Spannungsteiler    ist mit zwei Widerständen 2  und 3 versehen.  



  Der Aufzug weist eine     Anzahl    Sicherheitskontakte,  wie Türkontakte, Halteknöpfe usw. auf, die sum  marisch durch den an die negative Klemme geschal  teten Kontakt S dargestellt sind, während mit 6 der  Kontakt am beweglichen Fussboden der Aufzugs  kabine     bezeichnet    ist, welcher mit Kaltkathoden  röhren 71, 72, 73 und 74 in Verbindung steht. Die       Kaltkathodenröhren        7,-74    dienen zur Aufnahme der  Etagenrufe und sind an den verschiedenen Halte  stellen des Aufzuges eingebaut. Ähnliche     Kaltkatho-          denröhren   <B>81-84</B> sind im     Kabinentableau    eingebaut  und dienen zur Aufnahme der Kabinenkommandos.  



  Mit der positiven Klemme + sind     zwei    Rich  tungsrelais 91 und 92 verbunden, welche in bekannter  Weise die Schaltschütze des     Aufzugsmotors    für die  Abwärts- bzw. Aufwärtsfahrt steuern. Die Rich  tungsrelais weisen je eine Spule und einen     Verriege-          lungskontakt        (gestrichelt    angedeutet) auf und stehen  mit den Kontakten 101, 102, 103 und 104 in Ver  bindung, welche in bekannter Weise die Rufe von  den Etagen bzw. der Kabine auf das entsprechende  Fahrtrichtungsrelais geben und vor dem Erreichen  der     Zielhaltestelle    das entsprechende Richtungsrelais  91 oder 92 zum Abfallen bringen.  



  Die     nähere        Ausbildung    der     Etagenrufmittel    ist  in den     Fig.    2 und 3 dargestellt. Das Ruftableau ist  als Deckplatte 12 aus     isolierendem    Material ausge  bildet, welche von einem Gehäuse 11 ebenfalls aus      isolierendem Material getragen wird. Die Deckplatte  12 weist an ihrer Innenseite eine Vertiefung auf,  in welcher ein     metallischer    Belag 13 untergebracht  ist, der durch eine Kontaktfeder 14 mit dem Starter  anschluss 20 einer     Kaltkathodenröhre    15 in Ver  bindung steht, welche     Kaltkathodenröhre    in einer       Ausnehmung    des Gehäuses 11 untergebracht ist.

   Im  Gehäuse 11 sind noch Klemmen 16 und 17 vorge  sehen, welch. über Zuleitungsfedern 18 und 19 mit  der Anode 21 bzw. mit der Kathode 22 der Kalt  kathodenröhre in Verbindung stehen.  



  Von     vorne    präsentiert sich das Tableau als glatte       Fläche,    auf der nur durch die z. B. ebenfalls rück  seitig angebrachte Gravur LIFT auf die Berührungs  stelle hingewiesen ist.  



  Das Tableau in der Kabine besteht aus einer der  Anzahl Haltestellen entsprechenden Zusammen  reihung von Elementen nach     Fig.    2, wobei die Be  rührungsstellen durch die     Stockwerkbezeichnungen     markiert sind.  



  ' Die beschriebene Aufzugssteuerung arbeitet wie  folgt:  Der Aufzug steht entsprechend der Stellung des       Stockwerkschalterkontaktes    102 im zweiten Halt. Es  sei angenommen, dass ein Passagier im dritten Halt  die Kabine rufen wolle. Er     .berührt    die Deckplatte 12  des Tableaus bei der Bezeichnung LIFT. Dadurch  wird folgender Wechselstromkreis geschlossen: Erde,       Kapazität    des Berührenden zu Belag 13,     Starter-          Kathodenstrecke    der Röhre 73, geschlossene Kon  takte 6 und 5, Widerstand 3, Sekundärwicklung 4,  Erde.

   Durch den     fliessenden    Strom in der     Starter-          Kathodenstrecke    wird die Hauptstrecke, Anode 21,  Kathode 22 gezündet und der folgende Gleichstrom  kreis geschlossen: Positive Klemme, Spule des Rich  tungsrelais 92.     Verriegelungskontakt    des Relais 91,       Stockwerkschalterkontakte    104, 103, Röhre 73, Kon  takte 6 und 5, negative     Klemme.    Durch die Zündung  der Hauptstrecke     erniedrigt    sich die Spannung zwi  schen Anode und Kathode auf die     Brennspannung,     so dass keine weitere Röhre mehr gezündet werden  kann.

   Das     Richtungsrelais    92 zieht an und schaltet  das Schütz für Aufwärtsrichtung ein, wodurch sich  der     Aufzug    in Bewegung     setzt.    Beim Erreichen der  dritten     Haltestelle    kommt Kontakt 103 in die Mittel  lage und unterbricht den Gleichstromkreis. Das Re  lais 92 fällt all und die Röhre 73 löscht. Der     Aufzug     hält an der dritten Haltestelle an und die Steuerung  ist wieder frei zur Aufnahme eines neuen Rufes.    Die beschriebene Steuerung kann auch als sam  melnde     Druckknopfsteuerung    ausgebildet sein.

   Dabei  wird jeder     Rufspeicherröhre    ein individueller Wider  stand in den     Anoden-Kathodenkreis    geschaltet. Bei  gezündeter Röhre erscheint an dieser ein Spannungs  abfall, welcher in der     Steuerung    zur Zündung wei  terer Röhren für die     Fahrtrichtung    und das Anhalten  verwendet wird.  



  Ferner kann in Serie mit jeder     Rufspeicher-Röhre     ein Relais geschaltet werden, welches mit seinen  Kontakten die weiteren Schaltfunktionen     übernimmt.     Diese Anordnung ist dann vorteilhaft, wenn eine  Mehrzahl von verschiedenen Schaltfunktionen not  wendig ist, die mit dem einen Spannungsabfall am  erwähnten Serie-Widerstand der Röhre nicht durch  geführt werden können.  



  Ausserdem kann die Speicherfunktion von der  Röhre auf das Relais     übertragen    werden. In diesem  Falle macht das Relais nach seinem Anzug Selbst  haltung und löscht die Röhre     sofort,    was sich auf die  Lebensdauer der Röhre vorteilhaft auswirkt.  



  Die Schaltungen können ausserdem noch so modi  fiziert werden, dass der     Starter    wegfällt. Die Röhren  können so ausgebildet sein, dass die Berührung des  Röhrenkolbens in der Nähe der Anode möglich ist.  Dadurch entsteht durch die Kapazität gegen Erde  eine Änderung des elektrischen Feldes in der Röhre,  welche die Zündung der Hauptstrecke     Anode-          Kathode    einleitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Steuerung für Aufzüge, bei welcher die Speicherung der Rufe durch kapazitiv steuerbare, mindestens an den Haltestellen eingebaute Kalt kathodenröhren und die Bestimmung der Aufzugs bewegung durch Stockwerkschalter und Fahrtrich tungsrelais erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass der Anodenkreis jeder Kaltkathodenröhre (71, 72, 73, 74) über den zugehörigen Stockwerkschalter (101, 10Z, 103, 104) mit den Spulen der diesen Schaltelementen gemeinsamen Fahrtrichtungsrelais (91, 92) verbun den ist.
    UNTERANTSPRUCH Steuerung nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass jede Haltestelle zwei Kaltkathoden röhren (71, 81) zugeordnet sind, wovon eine (71) an der betreffenden Haltestelle und die andere (81) in der Kabine eingebaut ist.
CH354561D 1957-08-17 1957-08-17 Elektrische Steuerung für Aufzüge CH354561A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH354561T 1957-08-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH354561A true CH354561A (de) 1961-05-31

Family

ID=4510528

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH354561D CH354561A (de) 1957-08-17 1957-08-17 Elektrische Steuerung für Aufzüge

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH354561A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0615667B2 (de) Anordnung zur netzfreischaltung von steuereinrichtungen
DE3341404A1 (de) Sicherheitseinrichtung fuer aufzuege
CH354561A (de) Elektrische Steuerung für Aufzüge
AT214602B (de) Aufzugssteuerung
DE558161C (de) Schaltrelaisanordnung unter Verwendung einer Elektronenroehre, deren Gitter von einem tastenden Kontaktgeber gesteuert wird und deren Anodenstrom direkt oder indirekt ueber ein Relais die beabsichtigte Schaltwirkung verursacht
DE975624C (de) Steuersystem fuer einen Fahrstuhl
DE1010139B (de) Auf Beruehrung von Hand ansprechendes Steuermittel fuer elektrische Schalter
DE661514C (de) Mit einem Druckknopfschalter vereinigter Regelwiderstand
DE906589C (de) Schalteinrichtung mit einem durch kurzzeitige Kontaktgabe z.B. ueber íÀEiníÂ- und íÀAusíÂ-Druckknoepfe betaetigten elektromagnetischen Schuetz
DE1013404B (de) Geraet zur Durchfuehrung von Rufmessungen in Fahrstuhlanlagen
DE225744C (de)
DE710450C (de) Kurzschlussbremsschaltung fuer Gleichstrommotoren elektrisch angetriebener Bahnfahrzeuge
DE676649C (de) Elektrischer Gasschalter
DE737879C (de) Kippschalter mit zwei geradlinig sich hin und her bewegenden Schaltgliedern
AT127350B (de) Schutzschaltung für Wechselstromschweißanlagen hoher Leerlaufspannung.
AT131032B (de) Anordnung zum möglichst funkenlosen Abschalten von Induktivitäten.
AT151493B (de) Elektrische Bahnanlage für Fahrleitungs- und Batteriebetrieb.
DE127952C (de)
DE519230C (de) Elektrischer Zeitschalter in Luftpumpenform
DE756680C (de) Hochspannungsselbstschalter
DE938118C (de) Einrichtung zum Aufbewahren von Guetern wie Buechern, Akten oder sonstigen Waren
AT214214B (de) Batterie-Umschalter, insbesondere für Anlasser von Motorfahrzeugen
AT19902B (de) Verriegelungsschaltung für elektrische Aufzüge mit Druckknopfsteuerung und Vorrichtung zur Ausführung der Schaltung.
DE702053C (de) Lichtnetzreglerschaltung mit Vermeidung der voruebergehenden UEberspannung am Netz beim Abschalten des Generators
DE465410C (de) Elektromagnetische Schalteinrichtung fuer Zugbeleuchtung u. dgl.