CH354601A - Elektronische Rechenmachine - Google Patents

Elektronische Rechenmachine

Info

Publication number
CH354601A
CH354601A CH354601DA CH354601A CH 354601 A CH354601 A CH 354601A CH 354601D A CH354601D A CH 354601DA CH 354601 A CH354601 A CH 354601A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
calculating machine
machine according
memory
reading
assigned
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Studer Willi
Original Assignee
Studer Willi
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Studer Willi filed Critical Studer Willi
Publication of CH354601A publication Critical patent/CH354601A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/004Recording on, or reproducing or erasing from, magnetic drums

Landscapes

  • Financial Or Insurance-Related Operations Such As Payment And Settlement (AREA)

Description


      Elektronische        Rechenmaschine       Die bekannten elektronischen     Rechenmaschinen     mit vorwiegend dualer Rechenweise sind ziemlich  umfangreich und erfordern, insbesondere infolge der  meist angewendeten Programmsteuerung, einen ent  sprechend grossen Aufwand für Eingabe, Speiche  rung, Umsetzung der Resultate in Klarschrift usw.  Bedingt durch den notwendigen     technischen    Um  fang sind sie räumlich gross, ergeben entsprechend  hohe Kosten und     bedürfen    zur Bedienung geschul  tes Personal.

   Die einfacheren handelsüblichen Re  chenmaschinen für     Bürozwecke,    die     für    die vier       Grundrechnungsarten    brauchbar sind, werden durch  wegs auf mechanischen Prinzipien aufgebaut. Sie  weisen deren bekannte Nachteile auf, wie Abnüt  zung der komplizierten Mechanik, Geräuschentwick  lung,     begrenzte        Rechengeschwindigkeit    usw.

   Der  Zweck der vorliegenden     Verbesserung    von Rechen  maschinen ist die Schaffung eines elektronisch ar  beitenden Gerätes, das vorwiegend auch für das  Anwendungsgebiet der normalen Büromaschinen ge  eignet ist und entsprechend hohe Rechengeschwin  digkeit mit     geräuschloser    Arbeitsweise verbindet und  unmittelbare     Sichtbarmachung    der Resultate gestat  tet.

   Die angegebene Lösung, die eine     bestimmte     Ausbildung der Speicher in Verbindung mit     einer          Ablesevorrichtung    umfasst, erlaubt einerseits eine  raumsparende Bauweise als einfache Rechenmaschine  zum     Ziffernrechnen    mit den vier     Grundrechnungs-          arten,    anderseits eine     Erweiterung    durch Zusammen  schaltung mehrerer gleichartiger derartiger Rechen  einheiten zwecks Lösung     komplizierterer    Aufgaben,  oder gegebenenfalls auch die Kombination mit grö  sseren Rechenautomaten üblicher Bauart, z. B. zur       Sichtbarmachung    von Resultaten oder dergleichen.  



  Der Grundgedanke der vorliegenden Erfindung  an elektronischen Rechengeräten beruht darauf, Spei  cherelementen, die vorzugsweise     zum    Beispiel ma-         gnetische    Festhaltung von Werten auf rotierenden       Trägern        gestatten,    jeweils     bestimmte    Zahlenwerte fest  zuzuordnen, und gleichzeitig     eine        Sichtbarmachung     dieser     gespeicherten    Werte auf eine     Ablesevorrichtung     vorzusehen.

   Es ist dann bei Eingabe und     Ablesung          unmittelbar    die Verwendung dekadischer Einheiten       möglich,    so dass     zum    Beispiel eine getrennte Umset  zung über     andere    Zahlensysteme nicht notwendig ist.

    Die direkte     mechanische    und/oder elektrische Wirk  verbindung     zwischen    Speicher und     Ablesevorrichtung,     die eine Ausnützung der gespeicherten Werte einer  seits zu Rechenvorgängen und anderseits gleichzeitig  zur     Sichtbarmachung        gestattet,    ergibt     eine    wesentliche  Verringerung des Aufwandes gegenüber den bisher  bekannten Lösungen.  



  Die     elektronische    Rechenmaschine nach. der Er  findung ist dadurch     gekennzeichnet,    dass mindestens  bei einem rotierenden Speicher jeder einzelnen Spei  cherzelle eine immer gleichbleibende Zahl fest<I>zuge-</I>  ordnet ist und jeder derartigen Speicherzelle ein kor  respondierendes     Ziffernzeichen    entspricht, das     an     einer mit der Speichereinrichtung vorzugsweise me  chanisch gekoppelten und eine unmittelbare     Ablesung     der Zeichen gestattenden Vorrichtung erscheint.  



  Unter  Speicherzelle  soll dabei in üblicher Weise  ein begrenzter Bereich des Speichers verstanden wer  den, der zur Festhaltung eines     Zahlenwertes,    z. B. der       Ziffern    1, 2, 3 bis 9 oder 0, oder auch eines entspre  chenden Rechenbefehles in Form von Impulsen aus  reicht.  



  Eine geeignete Lösung ergibt beispielsweise die  Anordnung     eines        magnetischen    Speichers, bei wel  chem Impulse auf dem Umfang einer rotierenden wal  zenförmigen Vorrichtung in an sich     bekannter    Weise       festgehalten    werden.

   Die     auf        einzelnen    Spuren auf  magnetisierten Zeichen werden dabei     in    ihrer örtlichen  Lage am Umfang dieser     Einrichtung    so gelegt, dass je      ein gespeicherter Impuls oder eine Impulsgruppe  einem     Ziffernzeichen    entspricht, das auf einem zum  Beispiel auf der gleichen Achse sitzenden Zylinder  auf dessen Umfang örtlich korrespondierend angeord  net ist und ablesbar erscheint. Die gegenseitige räum  liche Lage von Speicherzelle und korrespondierendem  Ziffernzeichen kann dabei zwei     örtlich    getrennten  Stellen, jedoch auf einer Erzeugenden eines Zylinder  mantels liegenden Stellen entsprechen.

   Zum Ausgleich  von zeitlichen Verzögerungen, wie sie etwa durch  Zeitkonstanten von     Schaltgliedern    usw. entstehen, kön  nen die Speicherzellen und die zugehörenden Ablese  stellen jedoch auch auf den rotierenden Teilen um be  liebige     Winkel    gegeneinander verdreht angeordnet sein.  Speicherzelle und korrespondierendes ablesbares Zif  fernzeichen sind dann also auf einander zugeordne  ten Erzeugenden von auf gleicher Achse sitzenden  Zylindern angeordnet. Eine weitere gleichwertige bei  spielsweise Anordnung ist dadurch gekennzeichnet,  dass Speicherzelle und korrespondierendes ablesbares       Ziffernzeichen    auf einander zugeordneten Radien min  destens einer Scheibe angeordnet sind.

   Es können  dabei zum Beispiel     magnetisierbare    Speicherspuren  innen auf dem scheibenförmigen Träger und die sicht  baren Zahlen     aussen    angebracht werden, jedoch ist es  auch möglich, getrennte Scheiben auf eine gemein  same Achse zu     setzen    oder dergleichen. Falls es aus       konstruktiven    Gründen     erwünscht    ist, können Spei  cher und Sichtvorrichtung statt auf einer gemeinsa  men Achse auch auf zwei mechanisch gekoppelten, je  doch getrennten Wellen angeordnet werden. Für be  stimmte bauliche Lösungen sowie für die Kopplung  von mehreren Einheiten     ähnlicher    Bauart, z.

   B. zur  Lösung komplizierterer Aufgaben, kann es     vorteilhaft     sein, die rotierenden Speicher und Sichteinrichtungen  mechanisch getrennt anzuordnen und über phasen  richtig laufende     Synchronmotore    oder dergleichen an  zutreiben.  



  Zur genauen     Festlegung    der örtlichen Lage der  einander zugeordneten Speicherzellen und     Ablesestel-          len,    sind bei den geschilderten Einrichtungen Vorkeh  rungen zweckmässig, welche die elektrischen Impulse  zur Speicherung, Entnahme, Betätigung von     Zähl-          oder        Ableseeinrichtung    usw. in ihrer zeitlichen  Folge relativ zu der Bewegung der mechanischen       Konstruktionsteile    richtig zu orientieren.     Vorteilhaf-          terweise    erfolgt dies mit Taktgebern, z.

   B. magneti  scher Art, die bei der Rotation der übrigen Konstruk  tionsteile mitlaufen, daher örtlich richtig liegende und  synchrone Impulse abgeben. Wenn entsprechend dem  Grundgedanken sämtlichen Speicherzellen korrespon  dierende Ziffernzeichen zugeordnet sind, können die  Taktgeber in vorteilhafter Weise derart ausgebildet  sein, dass sie Impulse abgeben, die den einzelnen Zif  fernzeichen nicht nur bezüglich ihrer zeitlichen Lage  zugeordnet,     sondern    auch nach Polarität, Amplitude,  Anzahl, Zeitdauer und dergleichen unterschiedlich  sind. Dadurch ist     gegebenenfalls    eine Verringerung  des notwendigen Aufwandes an zugehörigen elektro  nischen Schaltmitteln möglich.

      Bei einem bestimmten Ausführungsbeispiel ent  hält derjenige Teil der gesamten Rechenmaschine, der  eine     unmittelbar    sichtbare     Ablesung    der Zahlenwerte  erlaubt, die räumlich an bestimmten Orten der rotie  renden Vorrichtungen angeordneten und mit den Spei  cherstellen     korrespondierenden    Ziffernzeichen. Sollen  diese der     Ablesung    zugänglich gemacht werden, so  müssen sie für visuelle Kontrolle stillstehend erschei  nen, auch wenn sie an kontinuierlich rotierenden Tei  len sitzen. In an sich bekannter Weise kann dafür       stroboskopische    Beleuchtung mit entsprechend kurz  zeitigen Lichtimpulsen     verwendet    werden.

   Die an den  zugehörigen Speicherstellen fixierten Impulse dienen  dann zur Steuerung geeigneter Lichtquellen, z. B.       Gasentladungslampen,    die infolge der     örtlichen    und  zeitlichen Zuordnung im richtigen Zeitmoment und an  den korrespondierenden Zeichen aufleuchten. Unter        Ablesung     sei im vorliegenden Patent alles verstan  den, was zur subjektiv visuellen     Sichtbarmachung    oder  zur objektiv     apparativen    Festhaltung von Zahlen oder  sonstigen Zeichen dienen kann. Es sind naturgemäss  verschiedene Möglichkeiten zur Fixierung der ge  wünschten Werte gegeben, z.

   B. ist elektrochemische  Festhaltung auf entsprechend präparierten Unterlagen  oder auch     Xerographie    hierfür geeignet. Nachdem  elektrisch betätigte Druckwerke zur Niederschrift von  Ziffern, Buchstaben und dergleichen zu     grosser    Voll  kommenheit entwickelt wurden, ist eine Steuerung  einer derartigen Einrichtung durch die von den Spei  chern abgegebenen Impulse oder Impulsgruppen ohne  weiteres möglich.  



  Eine beispielsweise     Ausführungsform    einer An  ordnung soll nun noch anhand der Figur erläutert  werden. Es ist schematisch     gezeigt,    wie die Zuord  nung der Speicherzellen und der     Ableseeinrichtung     ausgeführt werden kann, wobei die elektrische Schalt  anordnung nicht dargestellt worden ist, da an sich  bekannte Elemente verwendet werden können. Es  wurde als Beispiel ein übersichtlicher Fall gewählt, bei  dem sämtliche Teile in Abständen auf einer gemein  samen rotierenden Achse angeordnet sind. Ebenso  könnte statt einer gemeinsamen Achse ein einziger  durchgehender Zylinder oder mehrere getrennte, die  über elektrische oder mechanische Wirkverbindungen  miteinander gekoppelt sind, in gleicher Weise funk  tionieren.

   Auf der mit einigermassen konstanter Dreh  zahl angetriebenen Achse 1 sitzt ein zylindrischer  Körper 2, dessen Umfang mit einem     magnetisierbaren     Überzug versehen ist, oder der zum Beispiel auch  aus Scheiben magnetisch     beeinflussbaren    Materials zu  sammengesetzt sein kann, oder dergleichen.     Mittels     der nach Art der bekannten magnetischen Tonköpfe  ausgebildeten Kerne mit Spulen 3, 4<B>...</B> usw. bis 5,  deren Anzahl je nach den     Erfordernissen    gewählt  wird, können     am    Umfang der rotierenden Trommel 2  Impulse     aufmagnetisiert    und durch die gleichen oder  eine Gruppe anderer Magnetköpfe auch abgenommen  werden.

   Die Luftspalte der Magnetköpfe befinden  sich in einem geringen Abstand vor der     Oberfläche     der rotierenden Speichertrommel 2. Nicht     dargestellt         sind eventuell nötige weitere Magnetköpfe     zur    Lö  schung der     magnetischen    Aufzeichnung. Ist ein Im  puls auf einer Magnetspur der Trommel 2 an einer  bestimmten Stelle des Umfanges festgehalten, so kann  bei jeder Umdrehung durch Abnahme dieses Impulses  und nötige Verstärkung eine der Lichtquellen, die  sich innerhalb des Zylinders 6 befinden,     zum    Auf  leuchten gebracht werden. Am Umfang der Ablese  vorrichtung 6 sind die Zeichen angeordnet, die sicht  bar gemacht werden sollen, z. B. die Ziffern 0, 1, 2,  3<B>...</B> 9.

   Der aus lichtdurchlässigem Material herge  stellte Zylinder 6 ist hohl und enthält auf einem     nicht     dargestellten Träger fest angeordnet die Lichtquellen  7, 8, 9 ..., deren Zahl den Anforderungen ange  passt wird. Es ist verständlich, dass die Lage des am  Umfang von Speicher 2 fixierten Impulses eine der  Ziffern' am Umfang der     Ablesetrommel    6 sichtbar       hervorheben    wird. Die Zuordnung der Magnetköpfe  3, 4, 5 ... zu den Lichtquellen 7, 8, 9 ... ergibt  jeweils die gewünschte     Zahlenkombination.    Im vor  liegenden Beispiel entspricht die Reihenfolge den  Stellenwerten der     Ziffern.     



  Zur richtigen Hervorhebung einer     Ziffer    auf der       Ablesetrommel    6 ist es nötig, dass der zugehörige Im  puls einer     Magnetspur    am Speicher 2 auf der gleichen  Erzeugenden sitzt, die     einer    gewünschten     Ziffernreihe     des zylindrischen Körpers 6 entspricht. (Von einer  eventuell nötigen Winkelverschiebung infolge einer  Zeitverzögerung sei hier abgesehen.) Diese Lage     am     Umfang der gesamten rotierenden Vorrichtung kann  beispielsweise durch einen mit der Achse gekoppelten  Taktgeber festgelegt werden, dessen     Ausführung    kon  struktiv etwa nach Art eines bekannten Tonrades er  folgen kann.

   Bei jedem Durchgang eines     Magnetpoles     oder Zahnes eines solchen Rades entsteht ein phasen  richtig zur Bewegung der Trommelkombination lie  gender Impuls, der über eine Schalteinrichtung auf  einen der Magnetköpfe geleitet werden kann. Eine       derartige    Ausführung ist zeichnerisch nicht näher dar  gestellt. Zu einer weiteren zweckmässigen Kennzeich  nung und Zuordnung von Impulsen zu den korrespon  dierenden Ziffernzeichen kann beispielsweise eine Ein  richtung dienen, die in der Figur als zylindrischer Kör  per 10 angedeutet ist und auf derselben Achse 1 wie  Speicher 2 und     Ablesevorrichtung    6 angeordnet wird.

    Eine Anzahl von Magnetköpfen 11, 12 bis 13 steht  am Umfang des zylindrischen Körpers 10 einer Reihe  von     magnetisierbaren    oder auch permanent magneti  sierten Segmenten 14, 15<B>...</B> 16 gegenüber. Die Zu  ordnung der Impulse, die in den Magnetköpfen 11<B>...</B>  13 entstehen, zu den Ziffernzeichen der     Ablesevor-          richtung    ist hierbei zwangsweise gegeben.

   Wird     zum     Beispiel der Magnetkopf 12 über eine entsprechende  Kontaktvorrichtung mit dem Kopf 4 verbunden, so  entsteht am Speicher im Moment des     Vorbeiganges     des Segmentes 15 an dem Kopf 12 ein örtlich richtig  gelagerter Impuls, der auf dem Speicher festgehalten  werden kann, sowie die korrespondierende Lichtquelle  an der     Ablesevorriehtung    steuert. Es sind     zahlreiche     weitere Möglichkeiten zur Zuordnung und Kenn-         zeichnung    der elektrischen Impulse gegeben. Beispiels  weise kann auf jedem der Segmente 14 ... 16 des  Steuerzylinders 10 eine bestimmte gegebene     Anzahl     von Impulsen     aufmagnetisiert    sein.

   Diese     Impulsgrup-          pen    enthalten einerseits eine     ziffernmässige    Kennzeich  nung in sich, anderseits sind sie aber auch den kor  respondierenden Zeichen örtlich zugeordnet.  



  Die. weitere Verarbeitung der gespeicherten Im  pulse zu Rechenvorgängen kann in mannigfaltiger  Weise     erfolgen.    Die Zuleitung zu Zählschaltungen ist       in    üblicher Weise möglich. Der     Zählvorgang    selbst       kann    zum Beispiel vorgenommen werden, indem- ein  Steuerimpuls bei jeder Umdrehung des Speichers an       einer    definierten Anfangsstelle eine mit einer Steuer  frequenz gespeiste Zählschaltung     öffnet    und bei  Durchgang der zugeordneten Speicherzelle wieder  schliesst. Die diesbezüglichen     Schaltungsmöglichkeiten     sollen nicht weiter     ausgeführt    werden.

   Durch die  Wahl der Polarität der Impulse oder deren Dauer usw.  sind zahlreiche weitere     Steuervariationen    gegeben.  Auch mit den vorher erwähnten und einer gegebenen  Zahl     ziffernmässig    fest zugeordneten Impulsgruppen  kann zum Beispiel weiter gerechnet werden, indem  diese direkt Zählschaltungen     zugeführt    werden.  



  Die gesamte Ausbildung einer Rechenmaschine,  in welcher die beschriebenen Prinzipien angewendet  werden, ist ebenfalls in sehr     vielfacher    Weise möglich.  Es kann der Rechenvorgang beispielsweise so vor sich  gehen, dass bei der Eingabe der     Zahlen    diese auf einer       Ablesevorrichtung    zu     Kontrollzwecken    sichtbar wer  den. Diese Anzeige verschwindet bei Eingabe der  nächsten Zahl und wird durch diese     ersetzt,    worauf  dann auf der gleichen     Ablesevorrichtung    zum Beispiel  unmittelbar das Resultat einer Addition, also die  Summe, erscheint.

   Es     kann    auch eine Unterteilung in  zwei oder auch drei konstruktiv übereinstimmende       Speicher-Ableseeinheiten    zweckmässig sein. Dann ist  zum Beispiel die jeweilige Eingabe auf einer     Ablese-          einheit    sichtbar,     während    das gemeinsame Resultat  von beispielsweise zwei Eingaben auf einer dritten       Ableseeinrichtung    erscheint. Die     diesbezüglichen    Kom  binationsmöglichkeiten sind zahlreich und sind mit  den angeführten Beispielen in keiner Weise erschöp  fend behandelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektronische Rechenmaschine mit Speicherung auf rotierenden Konstruktionsteilen, dadurch gekenn zeichnet, dass mindestens bei einem rotierenden Spei cher jeder einzelnen Speicherzelle eine immer gleich bleibende Zahl fest zugeordnet ist und jeder derarti gen Speicherzelle ein korrespondierendes Ziffernzei- chen entspricht, das an einer mit der Speichereinrich tung gekoppelten und eine unmittelbare Ablesung der Ziffern gestattenden Vorrichtung erscheint. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Speicherzellen und korrespondie rende ablesbare Ziffernzeichen auf einander zugeord- neten Erzeugenden auf gemeinsamer Achse sitzender Zylinder angeordnet sind. 2: Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Speicherzellen und korrespondie rende ablesbare Ziffernzeichen auf einander zugeord neten Radien mindestens einer Scheibe sitzen. 3.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Speicherzellen und korrespondie rende ablesbare Ziffernzeichen auf getrennten, über ein mechanisches Getriebe miteinander verbundenen Zylindern angeordnet sind. 4. Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass Speicherzellen und korrespondie rende ablesbare Ziffernzeichen auf getrennten, über eine elektrische Wirkverbindung miteinander gekup- pelten Zylindern angeordnet sind. 5.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit Speicher und Ablesevorrich- tung Taktgeber zur synchronen und phasenrichtigen Festlegung einer Steuerfrequenz gekoppelt sind. 6. Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mit Speicher und Ablesevorrich- tung Geber gekuppelt sind, die den einzelnen Ziffern zugeordnete und diese kennzeichnende Impulse er zeugen. 7.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablesung der Zeichen optisch mittels stroboskopischer Beleuchtung von Ziffern er folgt, die auf kontinuierlich umlaufenden Vorrichtun- gen angeordnet sind. B. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Un teranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ab lesung der Ziffernzeichen durch lichtempfindliche Mittel festgehalten wird.
    9. Rechenmaschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablesung der Ziffernwerte zusätzlich zur optischen Anzeige durch Umsetzung auf ein Druckwerk festgehalten wird.
CH354601D 1957-07-03 1957-07-03 Elektronische Rechenmachine CH354601A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH354601T 1957-07-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH354601A true CH354601A (de) 1961-05-31

Family

ID=4510544

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH354601D CH354601A (de) 1957-07-03 1957-07-03 Elektronische Rechenmachine

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH354601A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3129565C2 (de)
DE2636610B2 (de) Automatisches Verkaufssystem
DE2730069A1 (de) Zeitmesser mit einer anzeigeeinrichtung
DE2263532A1 (de) Elektronisch betriebene armbanduhr od. dgl
DE2630423A1 (de) Sichtanzeigeeinheit fuer alphanumerische zeichen
DE2452702A1 (de) Anzeigesystem fuer im geschaeftsleben verwendete elektronische maschinen
DE2540498A1 (de) Strickmaschine
DE1065641C2 (de) Speicher mit beweglichem Aufzeichnungsträger
DE19757545A1 (de) Anzeigevorrichtung, insbesondere für ein Armaturenbrett
DE2808991C2 (de)
AT215187B (de) Statischer Umlaufspeicher für elektronische Rechenmaschinen
CH354601A (de) Elektronische Rechenmachine
DE2548123A1 (de) Verfahren und einrichtung zum indexieren und wiederauffinden von daten
DE3019297C2 (de) Betriebszustands-Anzeigevorrichtung für miniaturisierte Magnetbandgeräte oder dergleichen
DE1766346A1 (de) Vorrichtung zur automatischen Einstellung einer Bestrahlungseinrichtung
DE2647917A1 (de) Sicherheitsschloss
DE2333130A1 (de) Geraet und verfahren fuer den betrieb von autorisierungs-steuersystemen
DE1158524B (de) Tastenbetaetigte Vorrichtung zum Herstellen von Registerstreifen fuer die Steuerung von Setzmaschinen
DE676446C (de) Vorrichtung zum Auswerten der in wahlloser Folge registrierten Angaben von Aufzeichnungstraegern
DE1921875A1 (de) Verfahren und Aufzeichnungstraeger zur Speicherung von Information
DE2452782C3 (de) Anzeigevorrichtung unter Benutzung von Flüssigkeitskristallen
DE2654724A1 (de) Datenterminal zum umwandeln codierter information in sichtbare daten
DE2315336A1 (de) Auswahl- und speicherschaltkreis fuer das auffinden von informations-bits
DE2360074A1 (de) Vorrichtung zum bedrucken von fahrkarten und fuer die auswertung der aufgedruckten informationen
DE2245714A1 (de) Ueberlaufwarnvorrichtung