CH354612A - Seitenrechen - Google Patents

Seitenrechen

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CH354612A
CH354612A CH354612DA CH354612A CH 354612 A CH354612 A CH 354612A CH 354612D A CH354612D A CH 354612DA CH 354612 A CH354612 A CH 354612A
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CH
Switzerland
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side rake
frame
wheels
rake according
dependent
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Application number
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English (en)
Inventor
Lely Cornelis Van Der
Lely Ary Van Der
Original Assignee
Lely Nv C Van Der
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Publication date
Application filed by Lely Nv C Van Der filed Critical Lely Nv C Van Der
Publication of CH354612A publication Critical patent/CH354612A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/08Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels
    • A01D78/14Haymakers with tines moving with respect to the machine with tine-carrying rotary heads or wheels the tines rotating about a substantially horizontal axis
    • A01D78/148Rakes having only one heads carrying arm

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description


  



  Seitenrechen
Die Erfindung bezieht sich auf einen Seitenrechen mit durch Berührung mit dem Boden oder dem Erntegut in Drehung   versetzbaren Rechenrädern.    Bei bekannten Geräten dieser Art ist die   Vberfiihrung    in andere Arbeitslagen kompliziert und erfordert viel Zeit. Ausser der Arbeitslage als Seitenrechen sind solche als Schwadenwender. Wender oder Schwadenzerstreuer erwünscht.



   Gemäss der Erfindung sind die Rechenräder an sich in der Fahrtrichtung erstreckenden Tragarmen angeordnet, die mit einem sich quer zur Fahrtrichtung erstreckenden Gestellrahmen verbunden sind. Dies ermöglicht eine relativ leichte Bauart, die, wie weiter unten beschrieben, einfach und schnell in andere Arbeitslagen, z.   B.    als Schwadenwender oder als Wender, übergeführt werden kann.



   Die Zeichnungen zeigen mehrere   Ausführungs-    beispiele des Erfindungsgegenstandes.



   Fig.   1    ist eine Draufsicht auf einen nach links abführenden Seitenrechen.



   Fig. 2 zeigt in grösserem Massstab die Ansicht eines   Einzelteiles    in Richtung des Pfeiles   1    der Fig. 1.



   Fig. 3 zeigt in grösserem Massstab die Ansicht eines Einzelteiles in Richtung der Pfeile II-II in Fig. 1.



   Fig. 4 zeigt schematisch den Seitenrechen nach Fig.   1    in einer Arbetslage als nach links abführenden Wender.



   Fig. 5 und 6 zeigen den Seitenrechen nach Fig.   1    in zwei Arbeitslagen als nach links abführenden Schwadenwender.



   Fig. 7 zeigt den Seitenrechen nach Fig.   1    in der Arbeitslage als nach rechts abführenden Seitenrechen.



   Fig. 8 zeigt den Seitenrechen nach Fig.   1    in der Arbeitslage als nach rechts abführenden Schwadenwender.



   Fig. 9 zeigt den Seitenrechen nach Fig.   1    in der Arbeitslage als nach rechts abführenden Wender.



   Fig. 10 ist eine Draufsicht auf einen Teil eines Seitenrechens einer anderen Ausführungsform.



   Fig. 11 zeigt eine vollständige Ansicht in Richtung der Linie III-III der Fig. 10, und
Fig. 12 zeigt in grösserem Massstab einen Teil der Ansicht nach der Fig. 11.



     Gemäss Fig. l    hat das Gerät einen   Gestell-    rahmen 1, der sich quer zur Fahrtrichtung erstreckt und aus drei Teilen 2,3 und 4 besteht, die gelenkig miteinander verbunden sind. In Fig. 2 ist das Gelenk zwischen den Teilen 3 und 4   darges'tellt.   



   Der Teil 3 hat eine Zunge 5 und der Teil   4    eine Gabel 6 mit zwei Zungen 7 und 8 (Fig. 1). Durch die Zungen 5,7 und 8 sind Bolzen 9 und 10 geführt, die die Teile 3 und 4 fest miteinander verbinden. An den Teil 3 ist ein Zugarm 11 angeschlossen, der an einem Vorderende eine Ose 12 hat, mit der das Ge  rät    an eine Zugmaschine oder dergleichen befestigt werden kann. Der Gestellrahmen 1 wird von Laufrädern 13   und 14 unterstii'tzt.    Das Laufrad 14 ist mittels der Gabel 15 mit einem Lager 16 fest verbunden (Fig. 3). Das Lager   16    ist längs des Gestellrahmens 1 verschiebbar und wird auf diesem mittels eines Bolzens 17 verriegelt.

   Nach   1-6sen    des Bolzens 17 und nach Verschieben des Lagers 16 sowie durch Einführen des Bolzens in ein anderes der Löcher 18 kann das Laufrad 14 in verschiedenen Lagen festgestellt werden. Ebenso hat das Laufrad 13 ein entsprechendes Lager 19, das mittels eines Bolzens 20 auf dem Gestellrahmen 1 verriegelt ist. An dem Ge  stellrahmen    1 sind vier Lager 21,22,23 und 24 mittels der Bolzen 25,26,27 und 28 befestigt. Diese Lager sind auf dem Gestellrahmen 1 verschiebbar und durch Verriegeln der Bolzen 25 bis 28 in einem der Löcher 18 in verschiedenen Lagen feststellbar. In jedem Lager 21 bis 24 ist ein Rechenrad   29    bis 32 vertikal schwenkbar gelagert. Die Rechenräder 29 bis 32 sind mit den Lagern 21 bis 24 mittels der
Tragarme 37 bis 40 und der parallelogrammartig angeordneten Streben 33 bis 36 verbunden.

   Die Trag arme 37 bis 40 haben verschiedene Länge. Die par  allelogrammartig angeordneten Streben    33 bis 36 haben eine gleiche Ausbildungwie in Fig. 3 in grösserem Massstab dargestellt.



   Gemäss Fig. 3 hat das Lager 23 Zungen 41 und 42. An der Zunge 41 sind Lenker 43 und 44 mittels eines Gelenkbolzens 43A und an der Zunge 42 Lenker 45 und 46 mittels eines Gelenkbolzens 47 befestigt. Zwischen den freien Enden der Lenker 43 und 44 bzw. 45 und 46 ist ein Rohr 48 mittels der Gelenkbolzen 49 und 50 eingefügt. Das Rohr 48 hat auf der oberen Seite zwei Zungen 51   und 52    und auf der unteren Seite zwei Zungen 53 und 54, zwischen denen ein Rohr 55 liegt, das an einem Ende um die Achse 56 schwingen kann und dessen anderes Ende mit dem Bolzen 57 verriegelt wird. An das Rohr 55 ist quer dazu in der Mitte ein Rohr 58 angeschlossen, an dem der Tragarm 38 mittels eines Bolzens 59 verriegelt werden kann.



   Zwischen den Lenkern 43 und 44 und 45 und 46 ist eine   Federvorrichtung 60 angeordnet, d'ie    aus einem mittels eines Bolzens 62 mit den Lenkern 45 und 46 verbundenen   Federlager    61 besteht, an dem ein mit einem Ring 64 versehenes Rohr 63 angeschlossen ist. Ein weiteres   Federlager    65 ist mittels der Bolzen 66,66A mit den Lenkern 43 und 44 verbunden. Das Lager 65 hat ein mit Gewinde versehenes Loch 67, durch das eine Stange 68 mit dem mit Gewinde versehenen Teil 69   gefuhrt    ist. Mit der Stange 68 ist ein Ring 70 fest verbunden. Das eine Ende der Stange 68 hat eine Kurbel 71, und das andere Ende ist in das Rohr 63 eingeführt. Zwischen den Ringen 64 und 70 ist eine Druckfeder 72 angeordnet.



   Die Rechenräder 29 bis 32 sind um Lager   73    bis 76 frei drehbar. Die Lager 73 bis 76 haben Naben 77 bis 80, mit denen die Rechenräder einen spitzen Winkel bilden. Die Naben 77 bis 80 sind auf den Tragarmen 37 bis 40 drehbar und mittels Bolzen 81 bis 84 gegenüber den Tragarmen verriegelbar.



   Die Wirkungsweise des Geräts ist folgende :
Beim Vorwättsfahren in der Richtung des Pfeiles V drehen sich die Rechenräder 29 bis 32 um ihre Lager 73 bis 76, wodurch das auf dem Boden vor den   Rechenrädern    liegende Erntegut nach links versetzt wird. Der Druck der   Rechenräder    auf den Boden kann dadurch geregelt werden, dass durch Drehen der Kurbel 71 der Abstand zwischen den Ringen 64 und 70 und damit die Spannung der Feder   72 ge-    ändert wird. Die parallelogrammartig angeordneten Lenker ermöglichen den Rechenrädern sich den   Un-      ebenheiten    des zu bearbeitend'en Bodens anzupassen.



  Während ihrer   Aufwärts-und      Abwäftsbewegung    behalten die Rechenräder ihre senkrechte Lage bei.



   Das Gerät kann dadurch in eine Arbeitslage als Wender nach Fig. 4 übergeführt werden, dass die Tragarme 37 bis 40 mit den Rechenrädern 29 bis   32    von den Vorrichtungen 33 bis 36 gelöst und in den aus Fig. 4 ersichtlichen Lagen wieder angesetzt werden.



   Ebenso kann der Seitenrechen in einen Schwadenwender nach den Fig. 5 und 6 umgewandelt werden.



  Die Umstellung der Tragarme geht sehr schnell vor sich, da das Lösen und Ansetzen der Tragarme nur durch Betätigung der Bolzen 59 erfolgt.



   Aus der Lage nach Fig. 5 und   6,    bei der die vier Rechenräder den Boden berühren, kann das Gerät auf einfache Weise in eine Arbeitslage als Schwadenwender mit grösserer Breitenerstreckung umgewandelt werden, indem die Rechenräder 31 und 29 nach Fig. 5 vom Boden freigestellt werden. Dies erfolgt dadurch, dass die Spannung der Feder 72 so gross gemacht wird, dass die Tragarme 39   und 37    parallel nach oben bewegt werden, während die Rechenräder einer Gruppe, z. B. 32,31 oder 32,30, näher zueinander eingestellt werden. Letzteres erreicht man dadurch, daS die Lager 21 und 22 auf den Gestellrahmen 1 verschoben werden. Dabei müssen die Tragarme   bogenartig    ausgebildet sein, d. h. über die Rechenräder hinweggeführt sein.



   Die Wirkungsweise in dieser Lage ist folgende :
Das vordere Rechenrad einer Gruppe wird durch die Berührung mit dem Boden in Drehung versetzt. während das hintere Rechenrad durch die Berührung mit dem   Gewächs    in Drehung versetzt wird. Das vordere Rechenrad wendet den Schwad, während von dem gewendeten Schwad nur der obere Teil von dem hinteren Rechenrad   aufgegriffen    und seitlich abgeführt wird, so dass der Schwad zum Trocknen breiter verteilt wird. Das Erntegut wird dabei   gleich-    mässig über den Boden verteilt.



   In Fig. 6 ist der Abstand zwischen den Rechenrädern einer Gruppe 32,30 bzw. 31,29 bedeutend grösser als in Fig. 5. Dies kann je nach der Art des zu bearbeitenden Erntegutes vorteilhaft sein. Die Anordnung nach Fig. 6 ist deshalb günstig, weil die Verbindungslinie der Mittelpunkte der beiden Rechenräder einer Gruppe einen kleineren Winkel mit der Fahrtrichtung bildet.



   Gemäss Fig. 7 kann durch Lösen der Tragarme 37 bis 40 und durch Anordnung derselben an anderen Stellen der nach links abführende Seitenrechen nach Fig.   1    auch in einen nach rechts abführenden Seitenrechen umgewandelt werden. Dabei miissen jedoch die Rechenräder um   180     um eine waagrechte, sich in der Fahrtrichtung erstreckende Achse gedreht werden, damit sich die Schräglage der Rechenräder gegenüber der Fahrtrichtung ändert.

   Dies erfolgt durch Lösen der Bolzen 81 bis 84 und Drehen der Naben 77 bis 80 um   180 .    Bei Rechenrädern mit gegenüber dem Drehsinn nach hinten gerichteten Zinken müssen die Rechenräder von den Tragarmen abgenommen, um eine waagrechte, quer zur Fahrtrichtung liegende Achse gedreht und dann wieder auf die Tragarme aufgesetzt werden, damit die Zinken in der anderen Lage auch wieder nach hinten gerichtet sind. 



   Aus der Arbeitslage nach Fig. 7 kann das Gerät leicht in einen nach rechts abführenden Schwadenwender nach Fig. 8 umgewandelt werden.



   Aus der Arbeitslage nach Fig. 8 kann das Gerät, ähnlich wie aus den Arbeitslagen nach Fig. 5 und 6, in eine Arbeitslage als Schwadenwender mit grösserer Brei  tenerstreckung    umgewandelt werden.



   Aus der Lage nach Fig. 7 kann das Gerät auch leicht in einen nach rechts abfiihrenden Wender nach Fig. 9 umgewandelt werden.



   Um das Gerät nach Fig.   1    in die Transportlage überzuführen, werden die Tragarme um die Achse 56 gedreht, indem die Bolzen 57 gelöst und dann wieder in ein anderes der Löcher 85 gesteckt werden. Ausserdem werden die Teile 2 und 4 zusammengeklappt, indem der Bolzen 10 gelöst und die Teile 2 und 4 um die Achsen 9 gedreht werden.



   Es ist auch möglich, alle Tragarme 37 bis 40 mit gleicher Länge herzustellen, wobei dann zur Umwandlung in die verschiedenen Arbeitslagen die Rechenräder 29 bis 32 entlang den Tragarmen 37 bis   40    verschoben werden. Dabei müssen die Tragarme jedoch geradlinig sein.



   Gegebenenfalls kann der Zugarm 11 aus zwei Armen bestehen, die in einem Abstand voneinander liegen und die an die Hebevorrichtung eines Schleppers angeschlossen werden. Dann können die Laufräder gegebenenfalls fortfallen.



   Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 10,11 und 12 besteht das Gerät aus einem quer zur   Fart-    richtung verlaufenden Gestellrahmen 90, der von Laufrädern 91 und 92 unterstützt wird, die ebenso an dem Gestellrahmen 90 befestigt sind wie die Laufräder 13 und 14 in Fig. 1. Der Gestellrahmen 90 ist mit einem Zugarm 93 versehen, der am vorderen Ende ein Loch 94 hat zum Anschluss an eine   Zugvor-    richtung.



   Aus dem Gestellrahmen 90 sind längsverschiebbar Lager 95 bis 98 angeordnet und durch Bolzen 99 in Löchern 99A verriegelt. Die Lager 95 bis 98 haben senkrechte Zungen 100 und 101, die einen oben offenen Schlitz 102 bilden,. Diese Schlitze sind d'ie Lager für die Tragarme. An den Enden des   Gestell-    rahmens 90 sind Zungen 103 und 104 befestigt, in denen mittels Armen 106 und 107 und Bolzen 108 und 109 eine Druckstange 105 drehbar ist. Ein Arm 110, der durch die Verbindung 113 fest mit der Druckstange 105 verbunden ist, ist um einen Bolzen   l l l    drehbar mit einer Zunge 112 des Gestellrahmens 90 verbunden. Am freien Ende des Armes 110 ist ein Stift 114 vorgesehen, um den ein mit einem Hebel 116 versehener Handgriff 115 drehbar ist.

   An dem Arm 110 sind weiter Zungen 117 und   118 befestigt,    durch deren Löcher ein Bolzen 119 geführt ist. An dem Bolzen 119 ist zwischen den Zungen   117    und   118    eine Scheibe 120 befestigt. Zwischen der Zunge 117 und der Scheibe 120 liegt um den Bolzen 119 eine Druckfeder 121, die den Bolzen   119    in eine I, age drückt, in der ein Teil des Bolzens aus der Zunge 118 hervorsteht. An dem Zugarm 93 ist eine mit Zähnen 123 versehene Schiene 122 befestigt. Der Bolzen   119    wird von der Feder 121 zwischen diese Zähne 123 gedruckt, wodurch der Arm 110 gegen   Verdrehun (J    um den Bolzen 111 gesichert ist. Der Bolzen 119 ist mittels einer Zugstange 124 mit dem Hebel 116 verbunden.

   Durch Verschwenken des Handgriffs 115 um den Stift 114 wird der Bolzen 119 aus den   Zäh-    nen 123 herausgezogen, wodurch die Verriegelung des Armes 110 gegenüber dem Gestellrahmen 90 aufgehoben wird.



   An dem Ges'tellrahmen 90 sind in   Fahrtrichttmg    sich erstreckende Tragarme 125 bis 128 befestigt, wie für das Tragglied 125 im einzelnen dargestellt. Das Tragglied 125 hat Bolzen 129 und 130, die in dem Schlitz 102 gelagert sind. Die Bolzen sind mittels Versteifungsteilen 132 mit dem Tragarm 125 verbunden. An, dem vorderen Ende des Tragarmes 125 ist ein Winkel 133 mit Schenkeln 133a und   133b    befestigt. An dem Ende des Schenkels 133A ist eine Stange 135 um den Bolzen 134 verschwenkbar befestigt. Das freie Ende der Stange   135    hat eine Krümmung 136, die sich um die Druckstange 105 legt. Weiter hat die Stange 135 ein mit Gewinde versehenes Loch 137, in das der mit Gewinde versehene Teil eines Bolzens 138 geschraubt ist.

   Das obere Ende des Bolzens 138 ist mit einer Kurbel 139 versehen, während das untere End'e des Bolzens durch ein Loch des Schenkels 133b geführt ist und einen Anschlag 140 hat. Der Bolzen ist in dem Loch des Schenkels   133b    frei beweglich. Weiter hat der Bolzen 138 eine Scheibe 141, zwischen der und dem Schenkel   133b    eine Druckfeder 142 liegt.



   Das hintere Ende des Tragarmes 125 trägt eine Nabe 143, auf der ein Rechenrad 144 um das Lager 145 drehbar befestigt ist. Die Tragarme 126 bis 128 sind in gleicher Weise mit dem Gestellrahmen 90 verbunden und tragen an ihren freien Enden Rechenräder 146 bis 148.



   Das Umsetzen der Tragarme von einer Stelle am Gestellrahmen 90 an eine andere kann dann sehr einfach erfolgen, indem man das hintere Ende eines Tragarmes aufwärts bewegt. Dann   leg't    sich der Schenkel   133b    gegen den   Anschlag 140,    wodurch die Stange 135 sich nach unten bewegt und somit von der Druckstange 105 frei wird. Danach können die Bolzen 129 und 130 aus den Schlitzen 102 gehoben werd'en, wodurch der Tragarm mit dem Rechenrad' von dem Gestellrahmen   90    gelöst wird.



   Bei festem Anschluss an den Gestellrahmen kann sich jeder Tragarm federnd um die Mittellinien der Bolzen 129   und 130 drehen,    wobei die Stange 135 durch die Wirkung der Druckfeder 142 auf der Druckstange 105 aufruht und der Schenkel 133a um den Bolzen 134 schwenkbar ist. Die Druckfeder 142 ist bestrebt,   d'en    Tragarm gegenüber den Bolzen 129 und 130 in einer Gleichgewichtslage zu halten. Diese Lage lässt sich durch Drehung der Kurbel 139 regeln, indem die Scheibe 141 gegenüber dem Streifen 135 verschoben wird. Auf diese Weise kann der Druck der Re  chemräder    auf den Boden geregelt werden.

   Der An   schlag 140 muss    so weit unterhalb des Schenkels   133b    liegen, dass im Betrieb bei der federnden Verdrehung des Tragarms um die Bolzen 129 und 130 der Schenkel   133b    nicht mit dem   Anschlag 140    in Berührung kommt. Wenn nach Lösung des Bolzens 119 aus den Zähnen 123 der Arm   110    nach unten bewegt wird, drückt die Druckstange 105 auf die Stange 135, so dass der Schenkel   133b    sich nach unten und das hintere Ende des Tragarmes mit dem betreffenden Rechenrad nach oben bewegt. Das Rechenrad kommt also vom Boden frei. Dabei wird die Feder 142. zu  sammengedrückt.   



   Auf diese Weise kann die Vorrichtung einfach in die Transportlage überführt werden, in der die Rechenräder von dem Boden frei sein müssen. Der Ge  stellrahmen    90 kann auch, wie in Fig.   1,    in drei Abschnitte unterteilt sein, wodurch man eine kleinere Breitenerstreckung in der Transportlage erreicht. Dabei müssen dann auch in der Drucks'tange 105 Gelenke vorgesehen sein, d. h. auch der Druckbalken 105 muss dreiteilig sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Seitenrechen mit d'urch Berührung mit dem Boden oder dem Erntegut in Drehung versetzbaren Rechenrädern, dadurch gekennzeichnet, dass die Rechenräder (29 bis 33) an sich in der Fahrtrichtung erstreckenden Tragarmen (37 bis 40) angeordnet sind, die mit einem sich quer zur Fahrtrichtung erstreckenden Gestellrahmen (1) verbunden sind.
    UNTERANSPRUCHE 1. Seitenrechen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einige der Rechenräder mit ihren Tragorganen abgenommen und an anderen Stellen des Gestellrahmens angesetzt werden können.
    2. Seitenrechen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Rechenrad einzeln an einem Tragarm befestigt ist.
    3. Seitenrechen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einige der Rechenräder in einem einen spitzen Winkel mit der Richtung des Tragarmes bildenden Lager (77 bis 80) frei drehbar sind, wobei der Tragarm (37 bis 40) durch das Lager geführt ist.
    4. Seitenrechen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einige der Rechenräder quer zur Fahrtrichtung auf dem Gestellrahmen verschiebbar sind.
    5. Seitenrechen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einige der Rechenräder auf ihrem Tragarm längsverschiebbar sind.
    6. Seitenrechen nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragarme mittels einer Par allelogrammführung (41 bis 48) an dem Gestellrahmen befestigt sind, deren gleichverlaufende Teile in einer wenigstens annähernd senkrechten Ebene liegen.
    7. Seitenrechen nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Gestellrahmen nur von vor den Rechenrädern liegenden Laufrädern abgestützt ist.
    8. Seitenrechen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Tragarm einzeln an dem Ge stellrahmen befestigt ist, wobei wenigstens zwei Tragarme von ihrer Befestigung lösbar und austauschbar sind.
    9. Seitenrechen nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragarme mit ihrer Befestigung an dem Gestellrahmen längsverschiebbar sind.
    10. Seitenrechen nach Unteransprüchen 8 und 9, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl das vordere als auch das hintere Ende eines Tragarmes an der Befestigungsvorrichtung am Gestellrahmen angeschlossen werden kann.
    11. Seitenrechen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einige der Rechenräder mit ihren Lagern um eine etwa waagrechte, sich in der Fahrtrichtung erstreckende Achse verschwenkbar und feststellbar sind.
    12. Seitenrechen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Gestellrahmen durch ein oder mehrere Gelenke (5 bis 9) derart unterteilt ist, d'ass in einer der Arbeitslagen die Teile in einer Linie liegen und in zusammengeklappter Lage die Breitenerstreckung des Seitenrechens kleiner ist als in den anderen Arbeitslagen.
    13 Seitenrechen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dal3 der Gestellrahmen Mittel aufweist, um an die Hebevorrichtung eines Schleppers angeschlossen werden zu können.
    14. Seitenrechen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragarme (125 bis 128) an dem Gestellrahmen (90) an zwei im Abstand voneinander liegenden Stellen (129 und 105) befestigt sind, die je für sich nur senkrechte Kräfte in einer Richtung aufnehmen.
    15. Seitenrechen nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet. dass eine Federvorrichtung (142) vorgesehen ist, mittels der die Befestigung eines Trag- (,,-- armes (125) an dem Gestellrahmen (90) verriegelbar ist.
    16. Seitenrechen nach Unteranspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Federvorrichtung fest mit dem lösbaren und versetzbaren Tragarm (125) verbunden ist.
    17. Seitenrechen nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass an einem Ende des Tragarmes (125) ein gelenkiger Teil (135) befestigt ist, wobei eine Druckfeder (142) zwischen dem gelenkigen Teil und dem Tragarm vorgesehen ist.
    18. Seitenrechen nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragarme (125) in oben offenen Schlitzen (102) gelagert sind.
    19. Seitenrechen nach Unteranspruch 17, gekenn- zeichnet durch eine Druckstange (105), mittels der die Rechenräder vom Boden abgehoben werden können.
    20. Seitenrechen nach Unteranspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragarme wenigstens teilweise über der Rechenradmitte liegen.
CH354612D 1956-06-18 1957-06-05 Seitenrechen CH354612A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL354612X 1956-06-18

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Publication Number Publication Date
CH354612A true CH354612A (de) 1961-05-31

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ID=19785167

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CH354612D CH354612A (de) 1956-06-18 1957-06-05 Seitenrechen

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