CH354624A - Regeleinrichtung für die Kraftstoffzufuhr bei mit Fremdzündung arbeitenden Einspritzbrennkraftmaschinen - Google Patents
Regeleinrichtung für die Kraftstoffzufuhr bei mit Fremdzündung arbeitenden EinspritzbrennkraftmaschinenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
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Description
Regeleinrichtung für die Kraftstoffzufuhr bei mit Fremdzündung arbeitenden Einspritzbrennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft eine Regeleinrichtung für die Kraftstoffzufuhr bei mit Fremdzündung arbeiten den Einspritzbrennkraftmaschinen, mit einem willkür lich einstellbaren Bedienungshebel, der sowohl mit einem Drosselglied in der Luftzuführungsleitung der Brennkraftmaschine als auch mit dem Fördermengen verstellglied der Einspritzpumpe mechanisch verbun den ist, sowie mit einem Fliehkraftregler zur drehzahl abhängigen Beeinflussung der Fördermenge der Ein spritzpumpe.
Untersuchungen an Brennkraftmaschinen haben ergeben, dass der Einfluss des drehzahlabhängigen Verstellgliedes auf die Kraftstoffördermenge mit zu nehmender Drosselklappenöffnung vermindert werden und bei Vollast gleich Null sein muss, um ein mög lichst günstiges Kraftstoffluftverhältnis zu erzielen.
Dabei ist allerdings vorausgesetzt, dass die Förder menge der Einspritzpumpe bei Vollaststellung ihres Fördermengenverstellgliedes an die bei voll geöffne tem Drosselglied angesaugte Luftmenge über den ge samten Vollastdrehzahlbereich in bekannter Weise, z. B. durch sogenannte Angleichventile, angepasst ist.
Die genannte Wirkungsweise der Regeleinrichtung liegt der Erfindung als Aufgabe zugrunde. Sie wird dadurch erreicht, dass zwischen dem drdhzahlabhängi- gen Verstellglied des Fliehkraftreglers und dem För- dermengenverstellglied der Einspritzpumpe ein Zwi schenhebel vorgesehen ist, der auf einem Drehzapfen gelagert ist, welcher beim Bewegen des Bedienungs hebels mit zunehmender Drosselgliedöffnung so ver stellt wird,
dass der Weg des Fördermengenverstell- gliedes bei gleichbleibendem Ausschlag des drehzahl abhängigen Verstellgliedes abnimmt und bei voll ge öffnetem Drosselglied gleich Null ist.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung eine Regeleinrichtung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 die gesamte Regeleinrichtung und Fig.2 einen Ausschnitt davon mit zusätzlichen Verstellgliedern, jeweils in schematischer Darstellung; Fig. 3 zeigt einen Schnitt nach Linie III-III in Fig. 2.
Auf einer von einer nicht dargestellten Brenn- kraftmaschine angetriebenen Welle 1 ist ein Flieh- kraftregler angeordnet, dessen Fliehgewichte 2 eine Reglermuffe 3 entgegen der Kraft einer Rückführ- feder 4 verschieben. An der Reglermuffe greift das eine Ende eines Zwischenhebels 5 an, der am andern Ende einen Schlitz 6 enthält, in dem ein Drehzapfen 7 gleitet.
Dieser ist (siehe auch Fig. 3) am Ende des einen Schenkels eines Winkelhebels 8 befestigt, der um einen Zapfen 9 drehbar ist und dessen anderer Schenkel über eine Stange 10 mit einem Hebel 11 und von diesem aus durch eine weitere Stange 12 mit einem Bedienungshebel 13 verbunden ist. Der Hebel <B>11</B> dient zum Verstellen einer Drosselklappe 14 in der Ansaugleitung 15 der Brennkraftmaschine.
Der Zwischenhebel 5 hat an seinem in Fig. 3 dar gestellten Ende einen U-förmig abgebogenen Ansatz mit einer Bohrung, die gleichachsig ist zu der dar gestellten Vollaststellung des Drehzapfens 7 und in die ein Gelenkzapfen 17 eingreift. Dieser ist an einer Lasche 18 befestigt, die in dem in Fig. 1 dargestellten Beispiel unmittelbar an dem Fördermengenverstell- glied 19 einer nicht dargestellten Einspritzpumpe an greift.
In Fig. 1 sind zwei verschiedene Betriebsstellungen des Bedienungshebels 13 dargestellt. Bei der ganz aus gezogen gezeichneten Vollaststellung des Bedienungs hebels befinden sich auch die übrigen Teile der Regel einrichtung, die mit dem Bedienungshebel 13 mecha nisch verbunden sind, in ihrer Vollaststellung, in der die Drosselklappe 14 voll geöffnet ist.
Aus der aus gezogen und gestrichelt gezeichneten Stellung des Zwi- schenhebels 5 ist erkennbar, dass die drehzahlabhängi gen Bewegungen der Reglermuffe 3 um den Ertrag a und die zugehörigen Bewegungen des Zwischenhebels 5 keinen Einfluss auf die Stellung des Fördermengen verstellgliedes 19 haben, da der Drehzapfen 7 in der Vollaststellung gleichachsig ist zum Gelenkzapfen 17.
In der strichpunktiert gezeichneten Leerlaufstel- lung des Bedienungshebels 13 befinden sich auch die mit ihm mechanisch verbundenen Teile der Regelein richtung in Leerlaufstellung. Die Drosselklappe 14 ist dabei so weit geschlossen, dass nur die für den Leer lauf der Brennkraftmaschine notwendige Luftmenge durch das Ansaugrohr 15 strömt.
In der mit 7' be zeichneten Leerlaufstellung des Drehzapfens ist das Fördermengenverstellglied 19 der Einspritzpumpe um den Betrag b gegenüber seiner bei Vollaststellung des Drehzapfens 7 eingenommenen Stellung in Richtung Stop:> verschoben.
Wie ohne weiteres aus Fig. 1 her vorgeht, ist in dieser Stellung des Drehzapfens der Weg des Fördermengenverstellgliedes, bezogen auf einen bestimmten Ausschlag der Reglermuffe 3, am trrössten. Dieser Weg wird jedoch um so kleiner, je mehr der Bedienungshebel 13 und die mit ihm ver bundenen Teile, also auch die Drosselklappe 14, sich der Vollaststellung nähern; er ist gleich Null, wenn der Bedienungshebel diese Vollaststellung erreicht.
Bei der Ausführungsform nach Fig.2 ist die Lasche 18 nicht unmittelbar mit dem Fördermengen verstellgjied 19 der Einspritzpumpe gekuppelt, son dern greift an dem einen Arm eines zweiarmigen He bels 21 an, der auf einem Zapfen 22 gelagert ist. Der andere Arm des Hebels 21 trägt einen Stift 23, auf dem ein ebenfalls zweiarmiger Hebel 24 gelagert ist.
Am einen Arm dieses Hebels greift das eine Ende einer Feder 25 an, die sich mit ihrem anderen Ende an einem Ansatz 26 des Hebels 21 abstützt und be strebt ist, den Hebel 24 gegen einen am Hebel 21 angeordneten Anschlag 27 zu drücken. Am anderen Arm des Hebels 24 ist das eine Ende einer Lasche 28 angelenkt, deren anderes Ende gelenkig am Förder- mengenverstellglied 19 der Einspritzpumpe angreift. Der Zapfen 22 sitzt exzentrisch an einer Welle 30, die durch einen Hebel 31 geschwenkt werden kann.
Auf diesen Hebel werden die Bewegungen eines auf den Aussenluftdruck und die Aussenlufttemperatur an sprechenden Verstellgliedes 32 übertragen, das in be kannter Weise als Dose ausgebildet ist.
Die Welle 30 ist exzentrisch in einer zweiten Welle 34 drehbar gelagert, die ihrerseits drehbar im nicht dargestellten Gehäuse der Regeleinrichtung angeord net ist und durch einen Hebel 35 geschwenkt werden kann. Auf diesen Hebel 35 werden die Bewegungen eines temperaturempfindlichen Verstellgliedes, bei spielsweise eines Kühlwasserthermostaten 36, über tragen.
Um einen Zapfen 38 ist ein Abstellhebel 39 schwenkbar, der durch einen Seilzug 40 betätigt wer den kann.
In dem vom Zwischenhebel 5 zum Fördermengen verstellglied 19 führenden Gestänge sind also Glieder eingeschaltet, die eine Änderung der Stellung des För- dermengenverstellgliedes 19 unabhängig von der Stel lung des Bedienungshebels 13 sowie der als drehzahl- abhängiges Verstellglied dienenden Reglermuffe 3 ge statten. Der Lagerzapfen 22 für den zweiarmigen He bel 21 wird nämlich sowohl bei Bewegungen der Dose 32 als auch bei Bewegungen des Thermostaten 36 über die exzentrisch ineinandersitzenden Wellen ver stellt.
Jeder Verstellung des Zapfens 22 entspricht aber auch eine Verstellung des Fördermengenverstell- gliedes 19 der Einspritzpumpe.
Um die Brennkraftmaschine abzustellen, wird der Seilzug 40 in Richtung Stop gezogen. Bei dieser Bewegung des Seilzuges 40 und damit des Abstell hebels 39 greift dieser Hebel am Ende der Lasche 28 an und schiebt diese unter Schwenken des Hebels 24 entgegen der Kraft der Feder 25 nach links. Dadurch wird auch das Fördermengenverstellglied 19 in Rich tung Stop bis zu einem nicht dargestellten Anschlag verschoben. In dieser Stellung wird der Brennkraft- maschine keine Kraftstoffmenge zugeführt und durch die Brennkraftmaschine abgestellt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Regeleinrichtung für die Kraftstoffzufuhr bei mit Fremdzündung arbeitenden Einspritzbrennkraftma- schinen, mit einem willkürlich einstellbaren Bedie nungshebel, der sowohl mit einem Drosselglied in der Luftzuführungsleitung der Brennkraftmaschine als auch mit dem Fördermengenverstellglied der Ein spritzpumpe mechanisch verbunden ist, sowie mit einem Fliehkraftregler zur drehzahlabhängigen Be einflussung der Fördermenge der Einspritzpumpe, da durch gekennzeichnet, dass zwischen dem drehzahl abhängigen Verstellglied (3)des Fliehkraftreglers und dem Fördermengenverstellglied (19) der Einspritz pumpe ein Zwischenhebel (5) vorgesehen ist, der auf einem Drehzapfen (7) gelagert ist, welcher beim Be wegen des Bedienungshebels (13) mit zunehmender Drosselgliedöffnung so verstellt wird, dass der Weg des Fördermengenverstellgliedes (19) bei gleichblei bendem Ausschlag des drehzahlabhängigen Verstell- gliedes (3) abnimmt und bei voll geöffnetem Drossel glied (14) gleich Null ist. UNTERANSPRÜCHE 1.Regeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Drehzapfen (7) in einem Schlitz (6) des Zwischenhebels (5) geführt ist und in der Vollaststellung des Bedienungshebels (13) gleich achsig ist zu einem am Zwischenhebel (5) angeord neten Gelenkzapfen (17), der den Zwischenhebel mit dem zum Fördermengenverstellglied (19) führenden Gestänge verbindet. 2.Regeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem vom Zwischenhebel (5) zum Fördermengenverstellglied (19) führenden Ge stänge Zwischenglieder vorgesehen sind, welche eine Änderung der Stellung des Fördermengenverstellglie- des unabhängig von der Stellung des Bedienungshebels (13) und des drehzahlabhängigen Verstellgliedes (3) gestatten. 3.Regeleinrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass zu den Zwischengliedern ein Hebel (21) gehört, dessen Drehzapfen (22) auf einem drehbaren Träger (30) exzentrisch gelagert und durch ein von einer Betriebsgrösse abhängiges Glied verstellbar ist. 4. Regeleinrichtung nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Träger (30) des Dreh zapfens (22) exzentrisch in einem zweiten drehbaren Träger (34) gelagert ist, der durch ein von einer an- deren Betriebsgrösse abhängiges Verstellglied einsteil bar ist. 5.Regeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gestänge ein kraftschlüs siges Schleppglied (24) vorgesehen ist, das ein Ver schieben des Fördermengenverstellgliedes, unabhän gig von den anderen Verstellgliedern, in eine Stellung gestattet, in der der Brennkraftmaschine kein Kraft stoff zugeführt wird.
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