CH354636A - Doppellaschenkette, insbesondere Schleusenkette - Google Patents

Doppellaschenkette, insbesondere Schleusenkette

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CH354636A
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Inventor
Trippe Paul
Panz Gottfried
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Siemag Feinmech Werke Gmbh
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00Chains
    • F16G13/02Driving-chains
    • F16G13/06Driving-chains with links connected by parallel driving-pins with or without rollers so called open links

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


      Doppellaschenkette,    insbesondere Schleusenkette    Vorliegende Erfindung betrifft eine Doppellaschen  kette mit lösbaren zylindrischen Kettenbolzen, und       zwar    insbesondere eine sogenannte     Schleusenkette,     und bezweckt, durch Verschleiss oder Korrosion ge  schwächte oder geschädigte Kettenteile oder -glieder  leicht und schnell auswechseln zu können.  



  Die     Erfahrung    hat gezeigt, dass Schleusenketten  neben einem     normalen    Verschleiss einem zusätzlichen  Verschleiss durch Korrosion unterliegen, die bei     salz-          oder    säurehaltigem Wasser besonders gross sein kann.  Dies trifft vor allem für die Kettenzonen     zu,    die einem       ständigen    Wechsel zwischen Wasser und Luft unter  liegen.  



  Da beim Betrieb einer Schleusenkette nur geringe  Beschleunigungen auftreten, ist eine relativ sehr hohe  Belastung der Kette zulässig, was aber eine ständige  Kontrolle der Kette auf stets betriebssicheren Zustand       erforderlich    macht, und es ergibt sich, dass die zwi  schen Wasser und Luft wechselnden Kettenteile oft  früher als normal     erneuerungsbedürftig    sind, während  die übrigen Kettenteile ohne jede Gefahr weiterver  wendet werden können.  



  Man hat bereits erkannt, dass es aus diesem  Grunde zweckmässig ist, bei Schleusenketten die Ket  tenbolzen nicht wie bei anderen Ketten     einzunieten,     sondern sie durch lösbare Sicherungen festzuhalten,  so dass die Kette ohne Beschädigung zu öffnen ist, wo  bei einzelne Bolzen oder Laschen ausgewechselt wer  den können. Darüber hinaus ist bei der Konstruktion  einer solchen lösbaren     Kette    darauf     zu    achten, dass,  um die Kette zu öffnen, so wenig Laschen wie mög  lich gelöst oder entfernt zu werden brauchen.  



  Aus diesem Grunde verwendet man heute bei den  bekannten Schleusenketten glatte, durchgehende Bol  zen, bei denen     Sicherungsscheiben    wie     Seegerringe     oder dergleichen die Kettenlaschen vor Verschiebung  auf dem     Kettenbolzen        absichern.       Die Verwendung solcher bekannten Sicherungs  scheiben hat aber den Nachteil, dass man den Bolzen  zum Zweck des     Festklemmens    der Ringe um den gan  zen Umfang einstechen muss. Hierdurch wird die  Biegefestigkeit des     Bolzens    erheblich herabgesetzt.

    Ausserdem erfordern die an den Ketteninnenseiten zur  Befestigung der Innenlaschen angebrachten Siche  rungsscheiben besondere Decklaschen, damit die Si  cherungsscheiben beim Eingriff der Kette in die Ket  tenräder nicht durch die     Kettenradzähne    beschädigt  werden. Hierdurch wird neben entstehenden Mehr  kosten auch die Kettenbreite und     damit    das Ketten  gewicht erheblich erhöht.  



  Um die eben erwähnten Decklaschen und die da  mit verbundenen Nachteile einzusparen, hat man bei  einer     bekannten    Konstruktion, die     ebenfalls    mit einem       glatt    durchgehenden zylindrischen     Bolzen    ausgerüstet  ist, nur die     Zwischenlaschen    mit     Axialsicherungen     gegen Verschieben auf dem Bolzen geschützt.

   Die  Aussen- sowie die Innenlaschen, die wie bei allen be  kannten Schleusenketten beiderseitig der Zwischen  laschen angeordnet sind, werden nur lose bis zur An  lage an die Zwischenlaschen auf die     Kettenbolzen    auf  geschoben und in ihrem     Mittelstück    durch eine nor  male     Schraubenverbindung        miteinander    befestigt, so  dass sie durch die gesicherten Zwischenlaschen beide  auf dem     Kettenbolzen        festgehalten    werden. Die  Schraubverbindung macht es aber erforderlich, dass  die Innenlaschen mit einer Gewindebohrung versehen  werden, während die Aussenlaschen ein für die ent  sprechende Schraube passendes, versenktes Durch  gangsloch erhalten.

   Ausserdem muss zwischen die  Innen- und die Aussenlasche ein der Breite der Zwi  schenlasche entsprechendes Distanzstück eingesetzt  werden, damit beim Festziehen der Schraube die  Aussen- bzw. Innenlaschen nicht auf die Zwischen  laschen     aufgepresst    werden, was zur Folge     hätte,    dass      die Kette in ihren Gelenken nicht mehr beweglich  wäre. Eine solche Konstruktion hat aber die Nach  teile,     dass    die Laschen durch die notwendigen Boh  rungen geschwächt werden und dass sich die Verbin  dungsschrauben beim Betrieb der Kette leicht lösen  können, was in jedem Fall ein Verschieben der Ket  tenlaschen auf dem Kettenbolzen zur Folge hätte und  den einwandfreien Eingriff der Kettenräder beein  trächtigen würde.

   Zum anderen können die Schrau  ben durch Korrosion sich derart     festpressen,    dass sie  sich später auf normale Weise nicht mehr lösen las  sen. Die     Erfindung    bezweckt, die Nachteile der be  kannten Konstruktionen zu vermeiden, wobei die er  findungsgemässe Kette dadurch gekennzeichnet ist,  dass die     Kettenbolzen    zur Aufnahme der Sicherungs  elemente für die Kettenlaschen     Einfräsungen    in der  Form von Kreisabschnitten erhalten, in die an der  Kettenaussenseite mit     Klemmnasen    versehene Siche  rungsringe und an der Ketteninnenseite halbkreisför  mige Keilscheiben eingreifen, die in den Innenlaschen  eingebettet sind,

   wobei die Keilscheiben die Ketten  bolzen gegenüber den abgesicherten Laschen gleich  zeitig auch gegen Verdrehungen schützen.  



  Nachfolgend wird anhand der Zeichnung ein Aus  .     führungsbeispiel    des Erfindungsgegenstandes beschrie  ben.  



       Fig.    1     zeigt    eine Draufsicht mit teilweisem Schnitt  auf die Kette in gestreckter Lage.  



       Fig.    2 zeigt eine Ansicht des gleichen Kettenstücks  mit eingezeichnetem Schnitt A -B aus     Fig.    1.  



       Fig.    3 zeigt den     Kettenbolzen    in zwei Ansichten.       Fig.    4 zeigt eine halbkreisförmige Keilscheibe, die       zur    Sicherung der Innenlaschen dient, und       Fig.    5 zeigt die zur Sicherung der Aussenlaschen  verwendeten Sicherungsringe in zwei verschiedenen  Ausführungsformen<I>a</I> und<I>b.</I>  



  Durch die Kettenbolzen 1 werden die in üblicher  und bekannter Weise angeordneten Aussenlaschen 2,  die Zwischenlaschen 3 und die Innenlaschen 4 mitein  ander     zu    einer Kette verbunden. Die zylindrisch ohne  Ansätze ausgebildeten     Kettenbolzen    1 sind, um die       Aufnahmehalterungen    für die Sicherungselemente der  Kettenlaschen zu     schaffen,    nicht wie bekannte Aus  führungen     ringsum    den gesamten Umfang eingesto  chen, sondern weisen, wie aus     Fig.    3 hervorgeht, nur       Einfräsungen    5 und 6 in der Form von Kreisabschnit  ten auf.

   Dies ist wichtig im Hinblick auf die Biege  beanspruchung der     Bolzen,    denn die Stabilität der  Bolzen bleibt weitestgehend erhalten, so     dass    sie, um  die nötige Sicherheit     zu    gewährleisten, nicht über  dimensioniert zu werden brauchen, was für das Ketten  gewicht von grossem Vorteil ist.  



  Die Sicherung der Kettenlaschen gegen     Axialver-          schiebung    auf dem     Kettenbolzen    wird auf zweierlei       Arten    mit verschiedenen Sicherungselementen bewerk  stelligt. Die Verriegelung der Aussenlaschen 2 erfolgt  durch     Klemmsicherungen   <I>7a</I> oder<I>7b</I>     (Fig.    5), die  über die     Kettenbolzen    1 übergestreift werden und die  mit ihren     Klemmnasen    8 in die     Einfräsungen    5 der       Kettenbolzen    1 eingreifen     (Fig.    2).

   Nach Montage der    Klemmsicherungen 7 ist somit ein Verschieben der  Kettenlaschen auf dem Kettenbolzen nach aussen hin  nicht mehr möglich.  



  Um ein Verschieben oder Verrutschen der Ketten  laschen zur     Bolzenmitte    hin zu verhindern, werden die  in     Fig.    4 gezeichneten halbkreisförmigen Keilscheiben  9 verwendet. Zur Aufnahme dieser Keilscheiben 9 er  halten die Innenlaschen 4 jeweils an einer Bohrung  eine ebenfalls halbkreisförmige     Ausnehmung    10. Die  Tiefe der     Ausnehmung    10 entspricht der Stärke der  Keilscheiben 9, was wiederum etwa der halben Mate  rialstärke der Kettenlaschen gleichkommt.

   Bei mon  tierter Kette greifen die Keilscheiben 9 mit ihrer ge  raden Seite in die     Einfräsung    6 des Kettenbolzens 1  ein,     während    sich der über den Kettenbolzen hervor  stehende Teil der Keilscheibe 9 in die entsprechende       Ausnehmung    10 der Innenlasche 4 einlegt. Ein Her  ausfallen der Keilscheibe 9 ist nicht möglich, da sie  sich seitlich in Richtung der     Bolzenachse    innerhalb  der     Ausfräsung    6 nicht verschieben kann und somit  in der     Ausnehmung    10 festgehalten wird (vgl.     Fig.    1  und Schnitt     A-B    in     Fig.    2).  



  Da die Keilscheibe 9 sich vollständig in die     Aus-          nehmung    10 hineinlegt und mit der Innenseite der  Innenlasche 4 glatt abschliesst, ist auch keine Deck  lasche zum Schutz der Keilscheibe notwendig. Die  lichte Weite der Kette wird also nicht beeinträchtigt,  so dass die Zahnräder ungehindert eingreifen können.  



  Neben diesem Vorzug bringen die Keilscheiben 9  gegenüber den bereits bekannten Sicherungselementen  noch den Vorteil mit sich, dass sie die Kettenbolzen 1  gegenüber den abgesicherten Laschen gleichzeitig  gegen Verdrehung schützen. Folglich findet zwischen  den     Aussenlaschen    2 sowie den Innenlaschen 4 einer  seits und zu dem Kettenbolzen 1 anderseits keine Ver  drehung     ur_d    somit auch kein Verschleiss infolge Ver  drehung statt. Will man dem Verschleiss infolge Ver  drehung Rechnung tragen, so genügt es, nur die Zwi  schenlaschen 3 mit Verschleissbuchsen 11 zu versehen.  Bei allen bisher     bekapnten    Konstruktionen musste  man, um das gleiche Resultat zu erzielen, sämtliche  Laschenbohrungen     ausbuchsen.     



  Auf jedem Kettenbolzen 1 ist jeweils nur eine  Innenlasche 4 durch eine Keilscheibe 9 abgesichert.  Dies macht es jedoch erforderlich, die Kettenbolzen  wechselseitig in die Kette einzubauen, damit die Keil  scheiben 9, von der Kettenmitte aus betrachtet,  abwechselnd einmal rechts und einmal links zu sitzen  kommen. Hierdurch erreicht man den bei     bekannten     Schleusenketten roch nicht dagewesenen Vorteil, dass  jeder Kettenbolzen einzeln herausgezogen werden  kann.

   Zu diesem Zweck löst man auf der Kettenseite,  auf der sich auch die Keilscheibe 9 befindet, die  Klemmsicherung 7 und zieht den     Kettenbolzen    zur  anderen Seite vorerst um etwa eine Laschenstärke so  weit vor, bis die Keilscheibe 9 aus der     Ausnehmung     10 herauskommt und sich aus der     Einfräsung    6 des  Kettenbolzens 1 herausnehmen lässt. Alsdann kann  der     Kettenbolzen    vollständig herausgezogen werden.  Das Einsetzen des Kettenbolzens erfolgt dann in um-      gedrehter Reihenfolge. Jede Lasche, auch die Zwi  schenlaschen 3, lassen sich durch Lösen von nur zwei  Kettenbolzen auf diese Weise leicht und schnell aus  wechseln.

   Bei allen bisher bekannten Konstruktionen  mussten dagegen sechs     Bolzen    gelöst werden, um die  Kette vollständig zu öffnen. Obwohl bei dieser wech  selseitigen Anordnung der Keilscheiben 9 die Innen  laschen 4 jeweils nur an einer Bohrung gegen Ver  schiebung     zur        Kettenmitte    hin abgesichert sind, ver  liert die Kette dadurch nicht an Festigkeit und Be  triebssicherheit, denn durch die Stabilität der Ketten  lasche selbst wird auch die nicht abgesicherte Boh  rung auf dem benachbarten     Kettenbolzen        festgehalten.     Da die Kettenbolzen gegenüber den Innen- und  Aussenlaschen gegen Verdrehung gesichert sind,     findet     in den Bohrungen der Innen- bzw.

   Aussenlaschen auch  kein Verschleiss infolge Verdrehung     statt,    so dass der  einwandfreie Sitz der Innenlaschen auf dem Ketten  bolzen immer gewährleistet ist, da auch bei längster  Betriebsdauer die Laschenbohrung nicht ausgeweitet  wird.  



  Grundsätzlich ist es natürlich möglich, in jeden  Kettenbolzen zwei Keilscheiben 9 einzubauen und so  mit die Innenlaschen 4 an beiden Bohrungen abzu  sichern. Jedoch wird dadurch, wie aus dem vorigen  Absatz zu erkennen ist, die Stabilität der Kette nicht  erhöht. Dagegen ist das     Öffnen    der Kette wieder be  deutend umständlicher.

   Wichtig für die Berechnung  bei der Konstruktion der Kette ist es, dass der Radius  der     Ausnehmungen    10 nicht grösser ist als zwei     Drittel     des Radius der Laschenbohrung für den     Kettenbolzen.     Wird dieses Mass nicht überschritten, so befinden sich,  wie Prüfungen ergeben haben, die     Ausnehmungen    10  bei einer Anordnung wie in     Fig.    1 und 2 in einer Zone  der Kettenlasche, die vollkommen frei von Spannungs  linien der Zugkräfte ist. Dies bedeutet, dass die Ket  tenlaschen in keiner Weise durch die     Ausnehmungen     10 geschwächt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Doppellaschenkette mit lösbaren zylindrischen Kettenbolzen, dadurch gekennzeichnet, dass die Ket tenbolzen (1) zur Aufnahme der Sicherungselemente für die Kettenlaschen Einfräsungen (5, 6) in der Form von Kreisabschnitten erhalten, in die an der Ketten aussenseite mit Klemmnasen (8) versehene Sicherungs ringe (7) und an der Ketteninnenseite halbkreisförmige Keilscheiben (9) eingreifen und letztere in den Innen laschen eingebettet sind, wobei die Keilscheiben die Kettenbolzen gegenüber den Innen- und Aussen laschen gleichzeitig auch gegen Verdrehung schützen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Kette nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Keilscheiben (9) sich in Ausneh- mungen (10) der Innenlaschen einlegen und mit der Innenseite der Innenlaschen plan abschliessen.
    2. Kette nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jede Innenlasche nur auf einem Kettenbolzen durch eine Keilscheibe (9) gegen Verschiebung gesichert ist, wobei die Ketten bolzen wechselseitig in die Kette eingebaut sind, so dass die Keilscheiben, von der Kettenmitte aus be trachtet, abwechselnd einmal rechts und einmal links angeordnet sind. 3.
    Kette nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aus- nehmungen (10) der Innenlaschen zur Aufnahme der Keilscheiben (9) in einer Zone der Kettenlasche lie gen, die vollkommen frei von Spannungslinien der Zugkräfte ist. 4. Kette nach Patentanspruch und Unteransprü chen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass nur die Zwischenlaschen (3) mit Verschleissbuchsen (11) ver sehen sind.
CH354636D 1956-10-09 1957-09-16 Doppellaschenkette, insbesondere Schleusenkette CH354636A (de)

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