CH354719A - Verfahren und Vorrichtung zum Beladen von Förderwagen - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Beladen von FörderwagenInfo
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- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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Description
Verfahren und Vorrichtung zum Beladen von Förderwagen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Beladen von Förderwagen, z. B. Förderloren oder dergleichen, beispielsweise im Grubenbetrieb. Im Grubenbetrieb und bei Tiefbauarbeiten ist es notwendig, Leerzüge, die aus zahlreichen Einzelwagen bestehen, unter einem Silo- oder einem Lade- bzw. Baggergerät mit einem Ladegut anzufüllen. Zu diesem Zweck werden bisher die einzelnen abgekuppelten Wagen des Zuges unter die Füllvorrichtung geschoben, beladen und dann fortgeschoben, um dann in einiger Entfernung von der Füllvorrichtung wieder zusammengekuppelt zu werden. Diese Verschiebung erfolgt von Hand, wodurch ein erheblicher Aufwand an Zeit und Kosten entsteht. Beim Verfahren gemäss der Erfindung werden, um diese Nachteile zu vermeiden, die zu einem Zug zusammengekuppelten Wagen mittels einer mechanischen Vorrichtung so verschoben, dass jeder der zusammengekuppelten Wagen einzeln beladen werden kann. Als mechanische Vorrichtung kann für diesen Zweck eine endlose Gliederkette verwendet werden, die in der Nähe der Füllstelle angeordnet und vom Lademeister steuerbar ist. An diese Gliederkette wird z. B. ein Wagen des Zuges angehängt, und durch entsprechende Bewegung der Gliederkette kann dann einer der zusammengekuppelten Wagen z. B. unter den Fülltrichter gebracht werden. Die Bewegung der Gliederkette kann dann gestoppt und der Wagen beladen werden. Danach kann die Gliederkette wieder in Bewegung versetzt werden, bis der nächste Wagen unter dem Fülltrichter angelangt ist. Auf diese Weise kann der Arbeitsvorgang wiederholt werden, bis alle Wagen des Zuges beladen sind. Die Gliederkette kann in beide Umlaufrichtungen steuerbar sein, so dass die vorzugsweise auf Schienen laufenden Wagen vorwärts und rückwärts bewegt werden können. Die Wagen könnten auch an einen hin- und herlaufenden Bagger bei dessen Bewegung in der einen Richtung angehängt werden, um den gleichen Zweck zu erreichen. Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsfcrm der erfindungsgemässen Vorrichtung zur Ausführung einer beispielsweisen Ausführungsform des Verfahrens nach der Erfindung dargestellt. Fig. 1 zeigt einen Fülltrichter zur Beladung von Förderwagen 1, 2 und 3, die zu einem Zug zusam- mengekuppelt sind. Der Fülltrichter ist mit 4 bezeichnet und gehört zu einem Bagger 5. Parallel zu dem Geleise, auf dem die Wagen am Fülltrichter vorbei bewegt werden können, ist beim Fülltrichter ein Gerüst 6 angeordnet, das eine über Umlenkrollen 7 und 8 laufende endlose Gliederkette 9 trägt, die parallel zu dem Geleise läuft und höher liegt als die Wagen. Die Gliederkette 9 kann durch einen Motor wahlweise in der einen oder anderen Umlaufrichtung in Bewegung gesetzt werden, der vom Stand des Lademeisters aus, z. B. beim Fülltrichter, gesteuert und eine und ausgeschaltet werden kann. An der Kette 10 sind Ösen 11 zum Einhängen einer Stange 12 angebracht, deren anderes Ende an einem Bolzen 13 lösbar angebracht werden kann, die an beiden Enden des Kastens jedes Förderwagens vorgesehen sind. Bei der Bewegung der Gliederkette in Pfeilrichtung verschiebt sich der Zug in gleicher Richtung. Der Zug wird absatzweise so verschoben, dass seine Wagen nacheinander zum Fülltrichter gelangen und einzeln beladen werden können. Die Stange 12 kann wahlweise an der Vorderseite oder Rückseite jedes Wagens angreifen und überträgt die Vorwärts- und Rückwärtsbewegung der Kette 9 auf den Zug. Fig. 2 zeigt in Seitenansicht den Bagger 5, den Fülltrichter und die Lage der Teile 9 bis 13 in Bezug auf den beim Fülltrichter stehenden Förderwagen 1. Die Gliederkette kann, wie Fig. 3 zeigt, zwei parallele Ketten 14 und 15 aufweisen, die durch Stege 16 verbunden sind. Jeweils an einem dieser Stege 16 kann die Stange 12 angehängt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zum Beladen von Förderwagen, dadurch gekennzeichnet, dass die zu einem Zug zusammengekuppelten Wagen (1, 2, 3) mittels einer mechanischen, vom Lademeister steuerbaren Vorrichtung (7, 9, 12) derart absatzweise verschoben werden, dass die Wagen nacheinander zur Füllstelle gelangen und jeder Wagen einzeln beladen werden kann.II. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass bei der Füllstelle und parallel zu dem Geleise, auf dem die Wagen verschoben werden können, eine endlose Gliederkette (9) angeordnet ist, die vom Stand des Lademeisters aus in beide Umlaufrichtungen steuerbar und in und ausser Bewegung setzbar ist und an der Einrichtungen zum Anhängen einer Stange (12), die mit jedem Wagen verbindbar ist, vorgesehen sind.UNTERANSPRUCH Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Gliederkette zwei parallele Kettentrums (14, 15) mit Querstangen (16) aufweist, welche letztere zum Anhängen der Stange (12) bestimmt und eingerichtet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE354719X | 1956-06-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH354719A true CH354719A (de) | 1961-05-31 |
Family
ID=6289778
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH354719D CH354719A (de) | 1956-06-18 | 1957-06-14 | Verfahren und Vorrichtung zum Beladen von Förderwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH354719A (de) |
-
1957
- 1957-06-14 CH CH354719D patent/CH354719A/de unknown
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