CH354822A - Schaltvorrichtung mit Bimetallschalter - Google Patents

Schaltvorrichtung mit Bimetallschalter

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CH354822A
CH354822A CH354822DA CH354822A CH 354822 A CH354822 A CH 354822A CH 354822D A CH354822D A CH 354822DA CH 354822 A CH354822 A CH 354822A
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bimetal
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Inventor
Ellenberger Jakob
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Ellenberger & Poensgen
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Description


      Schaltvorrichtung        mit        BimetaUschalter       Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltvor  richtung mit     Bimetallschalter,    die sowohl auf von  aussen zugeführte Wärme als auch auf infolge elek  trischer     Überbeanspruchung    erzeugte Wärme an  spricht und deren     Bimetallschalter    einen mit einem  Kontakt versehenen     Bimetallstreifen    aufweist, dessen  Kontakt sich bei Überstrom bzw. bei zu starker Er  hitzung von einem Gegenkontakt abhebt.  



  Es sind     Bimetallschalter    dieser Art bekanntgewor  den, die z. B. zum Schutz von Elektromotoren ver  wendet werden. Bei diesen     bekannten        Bimetallschal-          tern    erhält der     Bimetallstreifen    eine gewisse Vor  spannung, mit der er sich an den Gegenkontakt an  legt, so dass bei Erwärmung dieses     Bimetallstreifens     erst diese     Vorspannung    überwunden werden muss,  damit sich sein Kontakt vom Gegenkontakt abhebt.

    Bei grossen Betriebsströmen und entsprechend gro  ssen Überströmen muss dieser     Bimetallstreifen    kräftig  dimensioniert und stark vorgespannt werden, damit  erst bei diesen grossen Überströmen die Trennung  der Kontakte und damit die Abschaltung des gesam  ten Motorstromkreises erfolgt. Die Herstellung sol  cher stark vorgespannter     Bimetallstreifen    bereitet ver  ständlicherweise sehr grosse Schwierigkeiten. Ausser  dem muss für jede Stromstärke ein gesonderter Bi  metallschalter mit einem entsprechend dimensionier  ten     Bimetallstreifen    vorgesehen werden.

   Diese Schwie  rigkeiten werden gemäss der Erfindung dadurch be  hoben, dass der Gegenkontakt an dem freibeweg  lichen Arm einer     haarnadelförmig    gebogenen,     nicht     aus Bimetall bestehenden Blattfeder angeordnet ist  und der frei bewegliche Arm dieser Blattfeder unter       Vorspannung    mit seinem Gegenkontakt an dem Kon  takt des     Bimetallstreifens    bzw.

       beim    und nach dem  Trennen der Kontakte an einem verstellbaren An  schlag     anliegt.       Bei dieser Ausbildung des     Bimetallschalters     braucht der     Bimetallstreifen    keine     Vorspannung    mehr  aufzuweisen, da die notwendige     Vorspannung    in der       haarnadelförmig    gebogenen Blattfeder liegt. Er kann  in einfacher Weise gerade ausgebildet sein. Der er  findungsgemässe     Bimetallschalter    hat also den Vor  teil, dass er in einfacher Weise und billig hergestellt  werden kann.

   Infolge seines einfachen     Aufbaues    be  sitzt er eine grosse     Betriebssicherheit.    Dadurch, dass  die     Vorspannung    der Blattfeder mit     Hilfe    des ver  stellbaren Anschlages eingestellt werden kann, ist es  möglich, den     erfindungsgemässen        Bimetallschalter    für  verschiedene Überstromstärken bzw. für verschiedene       Erhitzungsgrade    zu verwenden.  



  An Hand der Figuren sei die Erfindung an einem  Ausführungsbeispiel erläutert. Es zeigen:       Fig.    1 eine schematische Ansicht des gesamten  Schaltaggregates,       Fig.    2 eine Draufsicht auf     Fig.    1 bei der Unter  bringung der Schaltaggregate in einem Gehäuse,       Fig.    3 einen Schnitt durch     Fig.    2 nach der Linie       in-1,11,          Fig.    4 einen Schnitt durch     Fig.    2 nach der Linie       IV-IV,

            Fig.    5     einen    Schnitt durch die     Fig.    2 nach der       Linie        V-V    mit aufgestecktem Deckel,       Fig.    6 die perspektivische Ansicht eines geschlos  senen Gehäuses mit seitlich herausragenden An  schlussfahnen,       Fig.7    eine Ansicht wie     Fig.    6 mit durch den  Deckel herausragenden Lappen und       Fig.    8 ein Schaltungsbeispiel.  



  In den     Fig.    1 bis 4     sind    ein sowohl auf von  aussen zugeführte Wärme als auch infolge elektrischer  Überspannung erzeugte Wärme ansprechender Schal  ter 1 und ein     Anlaufphasenschalter    2 in dem Unter-      teil 3     eines    Gehäuses untergebracht. Es kann mit  einem solchen Schaltaggregat die Hilfsphase für einen  Motor gleichzeitig geschaltet werden, so dass ein  automatisches Anlaufen eines Motors gewährleistet  ist, nachdem beispielsweise der Grund für eine Über  lastung oder eine unzulässige Erhitzung desselben  in Fortfall gekommen ist. Vorteilhaft sind die beiden  Schalter in einem einzigen Gehäuse untergebracht,  da hierdurch erheblich an Platz gespart wird.  



  Der     thermische        überstromschalter    1 besteht aus  einem     Bimetallstreifen    4, auf dem eine Heizwicklung  5 aufgebracht ist, die von dem Bimetall durch die  Isolierschicht 6 getrennt ist. Der     Bimetallstreifen    4  wird über die Strombrücke 7 von der     Anschlussfahne     8 aus gespeist. Sein Strom geht durch den Kontakt  kopf 9 zu dem Kontaktkopf 10, der an einer Feder  11 angebracht ist, die den Kontaktkopf 10 federnd  gegen den am     Bimetallstreifen    4 vorgesehenen Kon  taktkopf 9 drückt.

   Diese Feder ist, wie die Figuren  zeigen, vorteilhaft als     Haarnadelfeder    ausgebildet,  da sie dann trotz genügender Elastizität leicht im  Gehäuse des Schalters unterzubringen ist, das hierfür  eine Aussparung aufweisen kann. Durch eine An  schlagschraube 12 wird die Bewegung der Haarnadel  feder 11 begrenzt. Diese Anschlagschraube kann in  den     Anschlusslappen    13 eingeschraubt sein. Es ist  insbesondere aus     Fig.    3 ohne weiteres ersichtlich, dass  beim Durchbiegen des     Bimetallstreifens    4 in Rich  tung des     Pfeiles    14 der Kontaktkopf 10 dem Kon  taktkopf 9 folgt, bis sich die     Haarnadelfeder    11 an  die Schraube 12 legt.

   Erst dann tritt ein Öffnen zwi  schen den beiden Kontakten ein.  



  Über die Brücke 7 kann mit diesem Schalter der       Anlaufphasenschalter    2 gekuppelt und im gleichen  Gehäuseunterteil 3 untergebracht sein. Dieser Schalter  besteht wie das Ausführungsbeispiel ebenfalls aus       einem        Bimetallstreifen    15, der durch die Isolier  schicht 16 getrennt die     Heizwicklung    17 trägt. Er ist  ebenfalls an der     Anschlussfahne    8 angeschlossen. Der  Strom fliesst über die     Anschlussfahne    18 mit dem  Kontaktkopf 20.

   Es ist     vorteilhaft,    zu dem Kontakt  kopf 19 einen Gegenkontakt 21 vorzusehen, der sich  bei einer     Durchbiegung    des     Bimetallstreifens    15 an  den Kontaktkopf 22 anlegt und den Heizstromkreis  bzw. das Bimetall vor Überheizung schützt.  



  Bei dem in den     Fig.    1 bis 5 dargestellten Aus  führungsbeispiel sind die     Anschlussfahnen    8, 13 und  18 waagrecht herausgedrückt. Sie können jedoch  auch, wie bei 23, 24 und 25 gezeigt, nach oben ab  gewinkelt sein. Die     Fig.    6 und 7 zeigen diese beiden       Ausführungsformen    mit den     Anschlussfahnen.     



  Im Gehäuseunterteil ist eine Rippe 26 vorge  sehen, durch welche die beiden Schalter 1 und 2  voneinander getrennt sind. Auf diese Rippe kann  sich eine am Deckel 27 vorgesehene Rippe 28 ab  stützen, so dass eine völlige Trennung der beiden  Schaltaggregate erreicht ist. Eine solche Anordnung  verhindert eine Beschädigung, die durch die Funken  bildung an einem Schalter für das andere Schalt  aggregat möglich ist.    Um das Gehäuse auch auf runden Aussenflächen  aufsetzen zu können, sind zweckmässig die seitlichen  Gehäusewandungen 3 nach unten     verlängert.     



  Die     Anschlussfahnen    8, 13, 18 können entweder  zwischen Deckel 27 und Gehäuseunterteil 3 heraus  ragen, wobei die Aussparung für den Durchtritt der       Anschlussfahnen    vorteilhaft im Gehäusesockel ange  ordnet     sind,    da dieser an sich bereits ein komplizier  teres Werkzeug als der Deckel erfordert. Sie kön  nen aber auch senkrecht abgewinkelt und durch den  Deckel des Gehäuses geführt sein, wie     Fig.    7 zeigt.  



  Eine beispielsweise Schaltung ist in der     Fig.    8  dargestellt, die ohne weitere Erklärung verständlich  ist und in der die     Hauptphasenwicklung    mit 29 und  die     Hilfsphasenwicklung    mit 30 bezeichnet sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schaltvorrichtung mit Bimetallschalter, die sowohl auf von aussen zugeführte Wärme als auch auf infolge elektrischer Überbeanspruchung erzeugte Wärme an spricht und deren Bimetallschalter einen mit einem Kontakt versehenen Bimetallstreifen aufweist, dessen Kontakt sich bei Überstrom bzw. bei zu starker Er hitzung von einem Gegenkontakt abhebt, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenkontakt an dem frei beweglichen Arm einer haarnadelförmig gebogenen,
    nicht aus Bimetall bestehenden Blattfeder angeordnet ist und der frei bewegliche Arm dieser Blattfeder unter Vorspannung mit seinem Gegenkontakt an dem Kontakt des Bimetallstreifens bzw. beim und nach dem Trennen der Kontakte an einem verstellbaren Anschlag anliegt. UNTERANSPRÜCHE 1. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der verstellbare Anschlag aus einer Schraube besteht. 2. Schaltvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem Bimetallschalter ein Anlaufphasenschalter vorgesehen ist. 3.
    Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Anlaufphasenschal- ter ebenfalls als Bimetallschalter ausgebildet ist und zu beiden Seiten des Bimetallstreifens Gegenkontakte trägt. 4. Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Schalter in einem einzigen Gehäuse untergebracht sind, das für die Aufnahme der haarnadelförmig gebogenen Blatt feder eine entsprechend nach aussen abgedeckte Aus sparung im Boden besitzt. 5. Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Deckel in seinem Inneren eine Rippe aufweist, die mit einer Rippe korrespondiert, die zwischen den beiden Schaltele menten liegt. 6.
    Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die seitlichen Gehäuse wandungen nach unten verlängert sind. 7. Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Anschlussfahnen zwi schen Deckel und Gehäuse herausragen. B. Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Aussparungen für den Durchtritt der Anschlussfahnen im Gehäusesockel an geordnet sind. 9. Schaltvorrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass die Anschlussfahnen senk rechte Abwinklungen aufweisen, die durch den Dek- kel des Gehäuses geführt sind.
CH354822D 1956-07-19 1957-07-09 Schaltvorrichtung mit Bimetallschalter CH354822A (de)

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