CH354838A - Induktionsmotor mit einem mit dem Rotor des Motors rotierenden, axial verschiebbaren Magnetanker, z.B. zur Betätigung einer Bremse - Google Patents

Induktionsmotor mit einem mit dem Rotor des Motors rotierenden, axial verschiebbaren Magnetanker, z.B. zur Betätigung einer Bremse

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CH354838A
CH354838A CH354838DA CH354838A CH 354838 A CH354838 A CH 354838A CH 354838D A CH354838D A CH 354838DA CH 354838 A CH354838 A CH 354838A
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Christian Larsen Kjeld
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Asea Ab
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K7/00Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
    • H02K7/10Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
    • H02K7/102Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with friction brakes
    • H02K7/1021Magnetically influenced friction brakes
    • H02K7/1026Magnetically influenced friction brakes using stray fields
    • H02K7/1028Magnetically influenced friction brakes using stray fields axially attracting the brake armature in the frontal area of the magnetic core

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Permanent Magnet Type Synchronous Machine (AREA)

Description


      Induktionsmotor    mit     einem    mit dem Rotor des Motors     rotierenden,     axial verschiebbaren Magnetanker, z. B.     zur        Betätigung    einer     Bremse       Die vorliegende     Erfindung    betrifft einen Induk  tionsmotor, der mit einem mit dem Rotor des Motors  rotierenden, axial     verschiebbaren    Magnetanker, z. B.

    zur Betätigung einer Bremse, versehen ist, welcher       Magnetanker    so angeordnet ist, dass er durch den von  dem     Stator    des Motors erzeugten     magnetischen        hluss     gegen die eine Stirnseite des Rotors angezogen werden  kann.  



  Es ist bei Induktionsmotoren der oben angegebe  nen Art     bekannt,    den     Rotorkern    etwas kürzer als den       Statorkern    auszuführen und das eine Ende des Rotor  kernes mit einem Polkörper     zu    versehen, der sowohl  von dem     Rotorkern    als von der     Rotorachse    magne  tisch getrennt und weiter in magnetisch getrennte  Segmente unterteilt ist, so     d'ass    er den radial gerichte  ten     Statorfluss    in axialer Richtung zu einem Magnet  anker     ablenkt,    der auf der     Rotorachse    axial beweglich  angeordnet und mit einer     ringförmigen,

      der Stirn  seite des Polkörpers zugewandten Polfläche versehen  ist. Bekannte Motoren dieser Ausführung haben in  dessen den Nachteil,     d'ass    sie beträchtlich geringeres  Anlaufmoment und geringere     Maximalleistung    als  normale     Induktidnsmotoren    entsprechender Grösse  liefern. Auch der Wirkungsgrad ist schlechter     als    bei  einem normalen Motor, besonders bei Nennbelastung  und darüber.

   Dies hängt damit zusammen,     d'ass    der       Magnetanker    so ausgeführt ist, dass die bei Belastung  zunehmende     magnetomotorische    Kraft des     Stators     einen immer grösseren Fluss durch den Magnetanker  treibt, einen Fluss, der     also    keinen Zuschuss     zu    der  abgegebenen Leistung des Motors,     sondern    nur einen  unnötigen Zuschuss zur Anziehungskraft des Ankers  gibt.

   In derselben Weise treibt die sehr grosse       magnetomotorische    Kraft des     Stators,    die beim An  lauf des Motors entsteht, einen stark erhöhten Fluss  durch den Magnetanker, sobald der Magnetanker gegen    den Polkörper angezogen und damit der Luftspalt  zwischen der Polfläche des Ankers     und    der     Stirnseite     des Polkörpers kleiner wird, was eine entsprechende       Abnahme    des     nützlichen    Flusses durch den     Rotorkern     und folglich     eine        Verminderung    des Anlaufmomentes  zur Folge hat.  



  Um diese Nachteile zu vermeiden, ist vorge  schlagen worden, einen Teil des     Rotorkernes    selbst  als Polkörper dadurch wirken zu lassen, dass der     Ro-          torkern        ebensolang        wie    der     Stator    ausgeführt wird,  aber einen Teil des einen Endes des     Rotorkernes     sowohl von dem übrigen     Rotorkern    als auch von der       Rotorachse    magnetisch zu trennen und ausserdem  in magnetisch getrennte Segmente zu     unterteilen,

       so dass der     Statorfluss    in axialer Richtung zu     einem     Magnetanker abgelenkt wird, der vor der Stirnseite  des Rotors angeordnet ist. Der Anker ist dabei mit  zwei der Stirnseite des Rotors zugewandten Pol  flächen versehen, von denen die eine ausserhalb und  die andere innerhalb der     Rotorstäbe    angeordnet ist.  Beim Anlauf des Motors dient dabei der äussere Teil  des Magnetankers als magnetischer Kurzschluss für  die     magnetomotorische    Kraft des     Stators,    so dass ein  Fluss durch die äussere Polfläche des Ankers getrieben  wird und eine genügende Anziehungskraft erhalten  wird.

   Für den Betrieb ist es jedoch wichtig, dass die       magnetomotorische    Kraft des     Stators    einen Fluss durch  den als     Polkörper    dienenden Teil des     Rotorkemes    trei  ben     kann,    da der     Rotorstrom    und damit die entgegen  gerichtete     magnetomotorische    Kraft des Rotors     klein     sind. Ferner soll dieser Fluss sich durch die innere Pol  fläche des Ankers schliessen und dabei eine genügende       Haltekraft    sowie gleichzeitig auch     ein:        nützliches    Dreh  moment erzeugen können.

   Bei den bisher vorgeschla  genen Konstruktionen dieser Art ist indessen der       Magnetanker    so ausgeführt, dass bei zunehmender Be-           lastung    des Motors auch die     magnetomotorische    Kraft  des     S'tators    und die dieser     entgegengerichtete        magneto-          motorische    Kraft des Rotors grösser werden, während  die     maanetomotorische    Kraft des     Stators    nach wie vor  einen zunehmenden Fluss durch die äussere Polfläche  des Ankers treibt, was die nicht erwünschte Vermin  derung des     nützlichen    Flusses zur Folge hat,

   weshalb  keine     nennenswerte    Verbesserung der Maximal  leistung und des Wirkungsgrades des Motors erreicht  wird. Auch beim Anlauf des Motors wird die     grosse          magnetomotorische    Kraft des     Stators,    wie bei den  früheren Konstruktionen, einen kräftig erhöhten Fluss  durch die äussere     Polfläche    treiben, sobald der Ma  gnetanker gegen die     Stirnfläche    des Rotors angezogen  wird, was eine entsprechende Verminderung des An  laufmomentes des Motors bewirkt.  



  Die vorliegende Erfindung betrifft nun einen  Induktionsmotor mit einem mit dem Rotor des Mo  tors rotierenden, axial verschiebbaren Magnetanker,  z. B. zur     Betätigung    einer Bremse, welcher Magnet  anker so angeordnet ist,     d'ass    er durch den von dem       Stator    des Motors erzeugten magnetischen Fluss gegen  die eine Stirnseite des     Rotorkerns    angezogen werden  kann, zu welchem.

   Zweck dieses Ende des     Rotorkerns     mit einem Polkörper versehen ist, der sowohl von dem       Rotorkern    als auch von der     Rotorachse    magnetisch  getrennt und ausserdem in magnetisch mindestens  nahezu getrennte Segmente unterteilt ist, wogegen der       Magnetanker    mit mindestens einer ringförmigen, der  Stirnseite des Polkörpers     zugewandten    Polfläche ver  sehen ist.

   Gemäss der Erfindung ist der Magnetanker  so ausgeführt, dass innerhalb desselben der Weg des       Flusses    durch die Polfläche wenigstens auf einem  Teilstück .eine solche     Querschnittsfläche        aufweist,    dass  das magnetische Material wenigstens dann     gesättigt    ist,  wenn der Motor     anläuft    und wenn er belastet ist.  



  Die erfindungsgemässe Ausbildung des Magnet  ankers hat zur Folge,     d'ass    bei Belastung des Motors  der für die Leistungserzeugung des Motors wertlose       Fluss    durch den     Magnetanker    wegen der schnellen Sätti  gung des     Flussweges    auf einen Betrag begrenzt wird,  der für die     Anziehungskraft    des Ankers erforderlich ist  und bei zunehmender Belastung nur in geringem Aus  mass zunimmt, weshalb der Motor eine höhere Maxi  malleistung als bisher bekannte Konstruktionen abge  ben kann, wobei auch der Wirkungsgrad verbessert  wird, besonders     bei    Nennbelastung und darüber.

   In  derselben Weise wird beim Anlauf der für die Mo  menterzeugung des Motors wertlose Fluss durch den       Magnetanker    auf den Wert     beschränkt,    der für     d'ie          Anziehung    des Magnetankers gegen die Stirnseite des  Polkörpers     erforderlich    ist, so dass nur eine geringe  Erhöhung dieses     Flusses        erhalten    wird, wenn der  Luftspalt     zwischen    der Polfläche des Ankers und der       Stirnseite    des Polkörpers vermindert wird, weshalb der  Motor ein höheres Anlaufmoment als bisher bekannte  Konstruktionen entwickeln kann.  



  Die Erfindung wird im folgenden anhand der bei  gefügten Zeichnung, die zwei     Ausführungsbeispiele     der Erfindung     zeigt,        erläutert.        Fig.    1 zeigt schema-         tisch    im     Längsmittelschnitt    das erste Ausführungs  beispiel mit einem Magnetanker mit     zwei    konzen  trischen Polflächen.     Fig.    2 ist ein     Schnitt    durch den  Rotor längs der Linie<B><I>A -A</I></B> in     Fig.    1.

       Fig.    3 zeigt im       Längsmittelschnitt    das     zweite    Ausführungsbeispiel,       das    grösstenteils identisch mit dem in     Fig.    1 dar  gestellten Motor ist, dessen Anker jedoch nur eine  Polfläche aufweist.  



  In     Fig.    1 bezeichnet 1 das     Statorgehäuse    des Mo  tors, das einen normal ausgeführten     Stator    2 mit     Sta-          torwicklung    3 trägt. 4 bezeichnet den Rotor des Mo  tors, der auf der     Rotorachse    5 befestigt ist. Der Rotor  ist mit     Kurzschlusswicklung    versehen; die Kurzschluss  ringe sind mit 6 und 7 bezeichnet.

   Der Rotor 4 ist in       magnetischer    Hinsicht in zwei Teile 8 und 9     unter-          teilt,        zwischen    denen ein Blech 10 aus     unmagne-          tischem    Material eingelegt ist. Der grössere     Rotorteil    8  ist in normaler Weise     ausgeführt,    während der kleinere  Teil 9 von der Achse 5 dadurch magnetisch getrennt  ist, dass er eine grössere Innenweite als der Durch  messer der Achse 5 aufweist, so dass ein Luftspalt  zwischen den     Rotorblechen    und der Achse 5 entsteht.

    Weiter sind in diesem Teil 9 die Nuten 11 für die       Rotorstäbe    in radialer Richtung verlängert, wie in       Fig.    2 ersichtlich ist, so dass sie bis zu oder beinahe  bis zu dem inneren Umkreis der     Rotorbleche    reichen,  wodurch dieser     Rotorteil    9 in magnetisch getrennte       Segmente    unterteilt wird. 12 bezeichnet einen ring  förmigen Magnetanker, der auf der Achse 5 axial  beweglich angeordnet ist. Der Magnetanker 12 besteht  aus zwei konzentrischen Ringen 26 und 27 aus  magnetischem Material und einem zwischenliegenden  Ring 28 aus     unmagnetischem    Material, die z. B.  mittels Schrumpfung zusammengefügt sind.

   Der Ma  gnetanker 12 hat folglich zwei ringförmige, der Stirn  seite des kleineren Roturteil 9 zugewandte Polflächen  13 und 14, von denen die eine 13 ausserhalb und die  andere 14 innerhalb des     Kurzschlussringes    6 liegt. Der  Magnetanker 12 ist so angeordnet, dass er, wenn der       Statorstromkreis    geschlossen wird, gegen die Stirnseite  des Rotors angezogen wird, wobei die axiale Bewe  gung durch ein Stäbchen 15 und einen axial beweg       lichen    Bolzen 16, der in einer Bohrung in der Achse 5  angeordnet ist, zu einer Bremsscheibe 17 übertragen  wird, wodurch diese von einem Bremsschild 18 ge  lüftet werden kann.

   Wenn der     Statorstrom    abgeschal  tet wird und die Anziehungskraft auf den Magnet  anker 12 aufhört, wird die Bremsscheibe 17 von der  Feder 19 wieder gegen den Bremsschild 18 gedrückt,  wobei das Bremsmoment auf die     Rotorachse    5 durch  Stäbchen 20 übertragen wird, die die Bremsscheibe 17  mit einer Nabe 21 vereinigt, die     mitttels    einer Feder  oder eines Keils 22 auf der Achse 5 befestigt ist. Der  Abstand     zwischen    dem     Bremsschild    18 und der  Bremsscheibe 17 bei gelüfteter Bremse kann mittels  einer Mutter 23 geändert werden. Mit 24 ist ein La  gerschild und mit 25 ein Kugellager für die Achse 5  bezeichnet.  



  Die     Anziehungskraft    des Magnetankers 12 wird  in     folgender    Weise erzeugt: Nach Anschalten der Sta-           torwicklung    an die Spannungsquelle des Motors ent  steht eine dem Anlaufstrom in der     Statorwicklung    ent  sprechende     magnetomotorische    Kraft.

   Da indessen der  Rotor     stillsteht,    wird     gleichzeitig    ein Strom in den       Rotorstäben    induziert, der eine     magnetomotorisohe     Kraft erzeugt, die beinahe ebenso gross wie die     ma-          gnetomotorische    Kraft des     Stators,    dieser aber     ent-          gegengerichtet    ist. Normalerweise würde deshalb -der  resultierende Fluss durch den     Stator    und den Rotor       ganz    klein sein.

   Bei der vorliegenden Konstruktion  dient indessen der Magnetanker 12 als magnetischer  Kurzschluss, so dass die     magnetomotorische    Kraft des       Stators    einen Fluss treibt, der sich hauptsächlich durch  den äusseren Teil des     Rotorteiles    9 sowie durch die  äussere     Polfläche    13 und den äusseren Ring 26 des  Magnetankers 12 schliesst.

   Dadurch, dass der Quer  schnitt des Ringes 26 so bemessen ist,     dass    der Ring  hierbei wenigstens zum Teil     gesättigt    ist, wird der       Fluss    durch die äussere Polfläche 13 auf den Betrag  begrenzt, der für die gewünschte axiale Anzugs  kraft erforderlich ist, weshalb das     Anlaufmoment    des  Motors beträchtlich höher ist als bei bisher bekann  ten Konstruktionen, in denen der Magnetanker     voll-          ständig    aus magnetischem Material besteht und keine  Begrenzung des     Flusses    durch die äussere     Polfläche     möglich ist.  



  Wenn der Motor seine Nenndrehzahl erreicht     hat,     werden die Verhältnisse anders, da der     Rotorstrom     auf einen niedrigeren     Wert    absinkt, so     d'ass    die     ma-          gnetomotorische    Kraft des Rotors kleiner wird. Die       magnetomotorische    Kraft des     Stators        kann    deshalb  auch einen Fluss durch den ganzen Motorteil 9 trei  ben. Wegen der radial verlängerten     Rotomuten    in  diesem Teil wird dieser Fluss gezwungen, sich durch  den Magnetanker 12 über die innere     Polfläche    14 und  den inneren Ring 27 zu schliessen.

   Die Haltekraft wird  deshalb zum grossen Teil von dieser inneren Pol  fläche erzeugt. Der Teil des     Statorflusses,    der durch  den     Rotorteil    9 und den inneren Ring 27 fliesst,  erzeugt dabei auch ein     nützliches    Drehmoment, weil  er durch die     Rotorwicklung    fliesst.  



  Es ist indessen klar, dass ein Teil des verfügbaren       Statorflusses    sich ständig über die äussere     Polfläche    13  und den äusseren Ring 26     schliesst.     



  Bei bisher bekannten Konstruktionen, bei denen  der Magnetanker ganz aus magnetischem Material  besteht, ist dies besonders dann der Fall, wenn der  Motor belastet ist, da dabei genau wie beim Anlauf,  ein     Rotorstrom    und eine der     magnetomotorischen     Kraft des     Stators        entgegengerichtete        magnetomoto-          rische    Kraft des Rotors entstehen, so dass ein immer  grösserer Teil des verfügbaren     Statorflusses    über die  äussere     Polfläche    13     fliesst,    je grösser die Belastung  ist, was eine Verringerung der Maximalleistung des  Motors und auch des Wirkungsgrades,

   besonders bei  höherer Belastung, bewirkt.  



  Bei dem Induktionsmotor nach der vorliegenden  Erfindung wird eine     Vergrösserung    des     Flusses    durch  die äussere     Polfläche    13 bei zunehmender Belastung  dadurch vermieden, dass die Querschnittfläche des    äusseren     Ringes    26 so bemessen ist, dass das magne  tische Material schnell gesättigt wird, wenn der Motor  belastet wird.

   Durch diese     Sättigung    wird der     nutzlose     Fluss durch die äussere Polfläche 13 auf einen gerin  gen und von der Belastung verhältnismässig unabhän  gigen     Betrag    begrenzt, weshalb die Maximalleistung  des Motors     beträchtlich    höher als bei bisher bekann  ten Konstruktionen werden kann. Auch der Wirkungs  grad kann verbessert werden, besonders bei     NIenn-          belastung    und darüber.

   Natürlich ist es beim Betrieb  ein Vorteil, wenn der Querschnitt des äusseren Rin  ges 26 so klein wie möglich ist, so dass nur ein sehr  geringer     Fluss    für die     Sättigung    des     Ringes        .erforder-          lich    ist. Die untere Grenze des     Querschnittes    des       äusseren    Ringes 26 wird indessen dadurch bestimmt,       däss    der     Ring    beim Anlauf des Motors einen für die  erforderliche Kraft genügend grossen Fluss     führen    muss.  



  Bei der in     Fig.    1 dargestellten Ausführungsform  ist es indessen schwierig, für den     Magnetanker    eine  kurze     Abfallzeit    zu erhalten. Wenn der     Statorstrom          abgeschaltet    wird und die     magnetomotorische    Kraft  des     Stators    damit verschwindet, entstehen nämlich  aus bekannten Gründen in der geschlossenen Rotor  wicklung ein Strom und eine     magnetomotorische     Kraft,

   die den von der     magnetomotorischen    Kraft des       Stators    früher     erzeugten    Fluss     aufrechtzuerhalten    be  strebt ist. Diese     magnetomo'torische    Kraft des Ro  tors treibt dabei einen Fluss, der sich durch die äusse  ren und     inneren        Polflächen    schliesst     Lind    folglich eine  nicht gewünschte     Anziehungskraft    des Magnetankers  erzeugt.

   Dieser Nachteil kann dadurch vermieden  werden, dass der     Magnetanker    so     ausgeführt    wird,     d'ass     die innere Polfläche     verhältnismässig    klein wird und  ein     Restluftspalt        zwischen    der inneren Polfläche und  der Stirnseite     des    Rotors bleibt, wenn der Magnet  anker angezogen ist.

   Hierdurch wird die     Reluktanz     des Weges des Flusses durch die innere Polfläche er  höht, weshalb der Fluss durch den Magnetanker, her  rührend von der     magnetomotorischen        Kraft    des Ro  tors, kleiner und die     Abfallzeit    des Ankers kürzer wird.  Eine sehr kurze     Abfallzeit    kann auch dadurch erzielt  werden, dass der Magnetanker nur mit einer Polfläche       ausgeführt    wird, wie bei dem in     Fig.    3 dargestellten  Ausführungsbeispiel des     Erfindungsgegenstandes.     



  Der Motor nach     Fig.    3 ist mit dem in     Fig.l    dar  gestellten Motor identisch,     mit    Ausnahme des Magnet  ankers, der nur aus -einem     Ring    26 aus magnetischem  Material besteht, der an einer Nabe 29 aus     unmagne-          tischem    Material befestigt ist. Der Magnetanker 12  hat     folglich    nur eine     ringförmige,    der äusseren Stirn  seite des als Polkörper dienenden     Teils    9 des Rotor  kernes zugewandte     Polfläche    1.3, die ausserhalb des       Kurzschlussringes    6 angeordnet ist.

   Der Ring 26 ist  auch bei dieser     Ausführungsform    wenigstens auf  einem     Teilstück    mit einem solchen     Querschnitt    aus  geführt, dass er wenigstens dann     gesättigt    wird, wenn  der Motor anläuft und wenn er belastet     wird.     



  Da der Magnetanker 12 bei dieser Ausführungs  form der Erfindung nicht mit einer inneren Polfläche       innerhalb    der     Rotorstäbe    versehen ist, kann die ma-           gnetomotorische    Kraft des Rotors, die, wenn der     Sta-          torstrom    abgeschaltet ist, entsteht, keinen Fluss durch  den     Magnetanker    treiben, weshalb die Anziehungs  kraft des Magnetankers     sofort    verschwindet.  



  Da der Ring 26 so bemessen ist,     dass    er wenigstens  auf einem Teilstück dann gesättigt ist, wenn der Motor  anläuft oder belastet ist, wird, genau wie bei der An  ordnung nach     Fig.    1, der Fluss durch die Polfläche 13,  die ja keinen Zuschuss zu dem Drehmoment des  Motors gibt, auf den Wert begrenzt, der für genügende  Anziehungskraft des Magnetankers 12 erforderlich ist.  Die Abwesenheit einer Polfläche innerhalb der Rotor  stäbe bewirkt deshalb keine Verschlechterung der  Maximalleistung, des     Anlaufmomentes    oder des Wir  kungsgrades des Motors.

   Zwar kann kein nützlicher  Fluss durch den     als    Polkörper dienenden Teil 9 des       Rotorkernes        fliessen,    aber dies bedeutet nur, dass ein       entsprechend    grösserer Fluss sich durch den übrigen       Teil    8 des     Rotorkernes    schliesst. Da im inneren Rotor  teil 9 kein Fluss vorhanden ist, hat der darin an  geordnete Teil der     Rotorwicklung    keinen anderen  Zweck, als den     Rotorteil    9 mit dem übrigen Teil des  Rotors mechanisch zu verbinden.

   In     elektrischer    Hin  sicht kann die     Rotorwicklung    ebensogut mit einem       Kurzschlussring        zwischen    den beiden     Rotorteilen    8  und 9 versehen     sein.     



  Da der Magnetanker 12 keine     Polfläche    innerhalb  der     Rotorstäbe    aufweist,     wird    beim Betrieb die An  ziehungskraft auf den Magnetanker     etwas    kleiner     als     bei einer Anordnung nach     Fig.    1.

   Dies wirkt sich aber  nur beim Leerlauf oder beim Betrieb mit geringer Be  lastung     nachteilig    aus, da dabei die     magnetomotorische     Kraft des     Stators    so klein werden kann, dass sie den       für    die erforderliche Haltekraft genügenden Fluss  durch die     Polfläche    13 nicht erzeugen kann, wenn der  Ring 26 mit einem so     kleinen    Querschnitt ausgeführt  wird!, wie es beim     Anlauf    und bei höherer Belastung  des Motors wünschenswert ist.

   Dieser Nachteil kann  indessen dadurch vermieden werden,     d'ass    der Ring 26  aus einem magnetischen Material mit einer ausgeprägt  rechteckigen     Magnetisierungsschleife    hergestellt wird.  Hierdurch werden     Sättigung    und damit maximaler  Fluss durch den Ring 26 schon bei einer sehr geringen       magnetomotorischen        Kraft    des     Stators,    d. h.

   schon  beim Leerlauf, erhalten, und die Zunahme der     ma-          gnetomotorischen    Kraft des     Stators    bei zunehmender       Belastung    des Motors bewirkt nur eine sehr geringe  Zunahme des für die     Leistungsabgabe    des Motors       wertlosen    Flusses     durch    die Polfläche 13. Der Ring 26  kann     zu    diesem Zweck z. B. aus einem kreisförmigen  Bandkern aus Material mit magnetischer     Vor7ugsrich-          tung    bestehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Induktionsmotor mit einem mit dem Rotor (4) des Motors rotierenden, axial verschiebbaren Magnet anker (12), z. B. zur Betätigung einer Bremse, welcher Magnetanker (12) so angeordnet ist, dass er durch den von dem Stator (2) des Motors erzeugten magne tischen Fluss gegen die eine Stirnseite des Rotorkernes (4) angezogen werden kann, zu welchem Zweck dieses Ende des Rotorkernes mit einem Polkörper (9) ver sehen ist, der sowohl von dem Rotorkern als auch von der Rotorachse (5) magnetisch getrennt und ausser dem in magnetisch mindestens nahezu getrennte Seg mente unterteilt ist,
    wogegen der Magnetanker 12 mit mindestens einer ringförmigen, der Stirnseite des Polkörpers (9) zugewandten Polfläche (13) versehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetanker (12) so ausgeführt ist, dass innerhalb desselben der Weg des Flusses durch die Polfläche (13) wenigstens auf einem Teilstück eine solche Querschnittfläche aufweist, dass das magnetische Material wenigstens dann gesättigt ist, wenn der Motor anläuft und wenn er belastet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Induktionsmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetanker (12) mit zwei ringförmigen, der Stirnseite des Rotors (4) zugewand ten Polflächen (13, 14) versehen ist, von denen die eine (13) ausserhalb eines Kurzschlussringes (6) der Kurzschlusswicklung des Rotors (4) und die andere (14) innerhalb dieses Kurzschlussringes (6) angeordnet ist, und dass der Magnetanker (12) so ausgeführt ist, dass die äussere Polfläche (13) wenigstens teilweise eine solche Querschnittfläche aufweist, dass das ma gnetische Material wenigstens dann gesättigt ist, wenn der Motor anläuft und wenn er belastet ist. 2.
    Induktionsmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Magnetanker (12) aus einem Ring (26) aus magnetischem Material besteht, der an einer Nabe (29) aus unmagnetischem Material be festigt ist. 3. Induktionsmotor nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass der Ring (26) aus einem magnetischen Material mit annähernd rechteckiger Magnetisierungsschleife besteht. 4. Induktionsmotor nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass der Ring (26) aus einem Bandkern aus Material mit magnetischer Vorzugsrich tung besteht. 5.
    Induktionsmotor nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Magnetanker (12) so ausgeführt ist, dass der Luftspalt zwischen der inneren Polflüche (14) und der Stirnseite des Rotors (4) etwas grösser als der Luftspalt zwischen der äusseren Pol fläche (13) und der Stirnseite des Rotors (4) ist. 6. Induktionsmotor nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der Magnetanker (12) aus zwei konzentrischen Ringen (26, 27) aus magneti schem Material besteht, die mittels eines Zwischen ringes (28) aus unmagnetischem Material verbunden sind.
CH354838D 1956-07-17 1957-07-13 Induktionsmotor mit einem mit dem Rotor des Motors rotierenden, axial verschiebbaren Magnetanker, z.B. zur Betätigung einer Bremse CH354838A (de)

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SE80657X 1957-06-08

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CH354838D CH354838A (de) 1956-07-17 1957-07-13 Induktionsmotor mit einem mit dem Rotor des Motors rotierenden, axial verschiebbaren Magnetanker, z.B. zur Betätigung einer Bremse

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4644210A (en) * 1985-12-12 1987-02-17 Rockwell International Corporation High speed induction motor with squirrel cage rotor

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4644210A (en) * 1985-12-12 1987-02-17 Rockwell International Corporation High speed induction motor with squirrel cage rotor

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