CH354923A - Verfahren zum Spannen und Halten mindestens eines Rödeldrahtes bei Betonschalungen und Führungsböckchen zur Durchführung dieses Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Spannen und Halten mindestens eines Rödeldrahtes bei Betonschalungen und Führungsböckchen zur Durchführung dieses VerfahrensInfo
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- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
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Description
Verfahren zum Spannen und Halten mindestens eines Rödeldrahtes bei Betonschalungen und Führungsbäckchen zur Durchführung dieses Verfahrens Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Spannen und Halten mindestens eines in mindestens einem Führungsbäckchen ge lagerten Rödeldrahtes bei Betonschalungen,
in wel chem Führungsbäckchen der Rödeldraht mittels ge geneinander wirkender federbelasteter Exzenterhebel festgeklemmt wird.
Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens ein Führungsböckehen mit zwei übereinander angeordneten, federbelasteten, schwenkbaren Exzenterhebeln verwendet wird, wel ches Führungsbäckchen auf einen Querholm angeord net wird, wobei man den vom oberen Exzenterhebel festklemmbaren Rödeldrahtteil oberhalb und den vom unteren Exzenterhebel festklemmbaren Rödel- drahtteil unterhalb des Querholmes durchführt,
wor auf der Rödeldraht mittels eines Spannungsgerätes gespannt und durch die Wirkung der Exzenterhebel zwangläufig in gespanntem Zustand gehalten wird.
Einen weiteren Gegenstand der Erfindung bildet ein Führungsbäckchen zur Durchführung dieses Ver fahrens, das dadurch gekennzeichnet ist, dass es zwei übereinander angeordnete federbelastete Exzenter hebel aufweist.
Das erfindungsgemässe Verfahren zum Spannen und Halten wird nachfolgend anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert.
Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Führungsbäckchens zur Durchführung des. erfin dungsgemässen Verfahrens ist in der beiliegenden Zeichnung schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig.l eine bekannte, im Schnitt dargestellte Schalung mit an doppelten Querholmen angeordneten Führungsbäckchen, Fig.2 im Schnitt ein Ausführungsbeispiel vom erfindungsgemässen Führungsbäckchen, Fig. 3 den gleichen Schnitt wie Fig. 2 mit nur auf einem Querholm aufliegendem Führungsbäckchen und über den anderen Querholm schlaufenförmig ge führten einstückigen Rödeldraht und Fig. 4 eine Stirnansicht des Führungsbäckchens.
Bei der bekannten Ausführung (Fig. 1) lagert der Rödeldraht 1 in den gleichgestalteten Führungsbäck chen 2, die beidseitig der Schalungswände 3 zur Vermeidung eines Kippens derselben auf zwei dicht übereinanderliegenden Querholmen 4 aufliegen, so dass der Röd'eldraht zwischen den übereinanderliegen- den Querholmen geführt ist. Der Rödeldraht wird in ebenfalls bekannter Weise mittels der schwenkbar gelagerten Exzenterhebel 5, die von einer Feder 6 belastet sind, in den Bäckchen 2 festgeklemmt.
Das Zusammenpressen der zwischen den Schalungswänden 3 angefüllten Betonmasse 7 erfolgt mittels eines auf einem Ende des Rödeldrahtes. aufsetzbaren Spann gerätes.
Die Führungsbäckchen gemäss Fig. 2-4 bestehen aus einer Auflageplatte 8, auf welcher im Abstand übereinander zwei schlaufenförmig gebogene Laschen 8' starr befestigt sind, in welchen je ein von einer Feder 6 belasteter Exzenterhebel 5 schwenkbar ge- lagert ist. Die Laschen 8' sind ferner durch eine Doppelrippe 8" miteinander und mit der Platte 8, zweckmässig durch Schweissung, starr verbunden.
Das Führungsbäckchen liegt auf einem Querholm 4 auf; der durch den oberen Exzenterhebel festklemmbare Rödel- drahtteil wird über der Oberkante des Querholmes und der durch den unteren Exzenterhebel festklemm- bare Rödeldrahtteil unter der Unterkante des Quer- holmes durchgeführt.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind die auf beiden Seiten der Schalungswände angeord neten Führungsbäckchen gegeneinander um 180 Grad verdreht angeordnet, so dass das eine Führungsböck- chen ein Spannen des unter den Querholmen ge führten Rödeldrahtes und das andere Führungsböck- chen ein Spannen des über den Querholmen ver laufenden Rödeldrahtes mittels eines nicht dar gestellten Spanngerätes. ermöglicht.
Sowohl der obere als auch der untere Rödeldraht kann somit in jedem Führungsböckchen mittels ein und derselben Spannvorrichtung (siehe Pfeilrichtung) gespannt wer den. Gleichzeitig wird durch die Versetzung der Füh- rungsböckchen eine gegenläufige Zugrichtung und dadurch eine erhöhte Zusammenpressung der Scha- lungswände erreicht.
Fig. 3 zeigt die Verwendung von nur einem auf einem Querholm aufgesetzten Führungsböckchen und einstückigem Rödeldraht. Der Rödeldraht 1 ist hier bei schlaufenförmig um den auf der gegenüberliegen den Schalungswand angeordneten Querholm geführt,
so dass das eine über der Oberkante des Querholmes geführte Rödeldrahtende mit dem oberen Exzenter hebel in dem Führungsböckchen festgeklemmt und das andere Ende des Rödeldrahtes in Pfeilrichtung mittels eines auf dieses Ende aufsetzbaren Spann gerätes gespannt wird. Bei dieser zweckmässig für leichtere Schalungen verwendbaren Ausführungs form wird somit ein Führungsböckchen erspart.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE 1. Verfahren zum Spannen und Halten mindestens eines in mindestens einem Führungsböckchen gelager ten Rödeldrahtes bei Betonschalungen, in welchem Führung sböckchen der Rödeldraht mittels gegenein ander wirkender federbelasteter Exzenterhebel fest geklemmt wird, dadurch gekennzeichnet, dass min- destens ein Führungsböckchen mit zwei überein ander angeordneten, federbelasteten, schwenkbaren Exzenterhebeln verwendet wird,welches Führungs- böckchen auf einen Querholm angeordnet wird, wo bei man den vom oberen Exzenterhebel festklemm- baren Rödeldrahtteil oberhalb und den vom unteren Exzenterhebel festklemmbaren Rödeldrahtteil unter halb des Querholmes durchführt, worauf der Rödel- draht mittels eines Spanngerätes gespannt und durch die Wirkung der Exzenterhebel zwangläufig in ge spanntem Zustand gehalten wird.11. Führungsböckchen zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass es zwei übereinander angeordnete feder belastete Exzenterhebel aufweist. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass ein einstückiger Rödeldraht (1) ver wendet wird, der schlaufenartig um einen Querholm (4) geführt wird und dessen Enden in einem auf einem gegenüberliegenden Querholm (4) aufliegenden Füh- rungsböckchen (8, 8', 8") gespannt und gehalten werden.2. Führungsböckchen nach Patentanspruch 11, da durch gekennzeichnet, dass jeder Exzenterhebel (5) in einer schlaufenförmig gebogenen Lasche (8') ge lagert ist, welche gemeinsam auf einer Platte (8) starr befestigt und untereinander durch eine Doppelrippe (8 ") starr miteinander verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH354923T | 1956-01-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH354923A true CH354923A (de) | 1961-06-15 |
Family
ID=4510654
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH354923D CH354923A (de) | 1956-01-23 | 1956-01-23 | Verfahren zum Spannen und Halten mindestens eines Rödeldrahtes bei Betonschalungen und Führungsböckchen zur Durchführung dieses Verfahrens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH354923A (de) |
-
1956
- 1956-01-23 CH CH354923D patent/CH354923A/de unknown
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