CH354967A - Speichereinrichtung an rechnenden und schreibenden Büromaschinen - Google Patents

Speichereinrichtung an rechnenden und schreibenden Büromaschinen

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CH354967A
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Barthelmes Otto
Weiss Kurt
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Siemag Feinmech Werke Gmbh
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      Speichereinrichtung    an     rechnenden        und    schreibenden     Büromaschinen       Vorliegende Erfindung betrifft eine Speicherein  richtung an rechnenden und schreibenden Büro  maschinen, die insbesondere für Kombinationen von       Schreib-    und Rechenmaschinen geeignet ist, und bei  denen im Rechenteil durch eine Gruppe wertverkör  pernder Organe, eine vielstellige Zahl dargestellt wird,  die über einen Zwischenspeicher dezimalstellenweise  auf das Schreibwerk, z. B. der Schreibmaschine,  zwecks Niederschrift übertragen wird.  



  Die Verwendung solcher Zwischenspeicher, die  zwischen dem Schreibwerk und der Gruppe wertver  körpernder Organe eingeschaltet werden, ist bereits  seit längerem bekannt. Bei bekannten Maschinen  die mit einem solchen Zwischenspeicher ausgerüstet  sind, wird dieser vor dem Schreibvorgang mit den  wertverkörpernden Organen in Eingriff gebracht,  um einen eingegebenen oder errechneten Zahlenwert  aufzunehmen. Während des     sihh        anschliessenden     Schreibvorganges, währenddessen der Zahlenwert  dezimalstellenweise vom Speicher auf das Schreib  werk übertragen wird, sind die     wertverkörpernden     Organe wieder ausser Eingriff mit dem Speicher.

   Da  durch erreicht man den Vorteil, dass die wertverkör  pernden Organe, in den meisten Fällen wohl die  Rechenzahnstangen, mitsamt den übrigen Eingabe  mitteln noch vor Beendigung des Schreibvorganges  eine     Nullstellbewegung    ausführen können und somit  für neue Rechenvorgänge zur Verfügung stehen. Das  dauernde Warten auf Beendigung eines Maschinen  spiels, was eine fortwährende Unterbrechung des  eigentlichen Buchungsvorganges darstellt und für  einen ordnungsgemässen Arbeitsablauf höchst uner  wünscht ist, wird auf diese Weise weitestgehend um  gangen. In der Praxis hat sich nun aber heraus  gestellt, dass unter gewissen Umständen auch bei  diesen bekannten     Zwischenspeichereinrichtungen,     wie     beschrieben,    noch Wartezeiten auftreten können.

      Es sei angenommen, die letzte Eingabe oder die von  der Maschine errechnete Summe war eine vielstellige  Zahl von acht oder neun Wertstellen. Der Schreib  vorgang hat begonnen, die Rechenzahnstangen führen  die     Nullstellbewegung    aus und der Bedienende tastet  sofort eine neue, beispielsweise zwei- oder drei  stellige Zahl in die Maschine ein. Dabei ist es möglich,  dass der Vorgang des Eintastens eher beendet ist als  das Abgreifen der noch im Speicher befindlichen,  vielstelligen Zahl.

   Bei dem folgenden, wiederum sofort  ausgelösten Maschinengang können die Rechenzahn  stangen sich zwar verstellen, den durch ihre Stel  lung zueinander dargestellten Wert aber noch nicht     in     den Speicher abgeben, da der     Schreibvorgang    noch  nicht beendet und der Speicher noch nicht wieder  gelöscht ist. Auf eine solche oder ähnliche Weise kön  nen vor allem bei geschickten und schnell arbeiten  den Bedienungspersonen die oben     erwähnten    Nach  teile auftreten und     unerwünschte        Wartezeiten    ver  ursachen.  



  Die Erfindung bezweckt nun, auch solche Mängel  zu beheben und die     erfindungsgemässe    Einrichtung,  mit einem wie anfangs beschriebenen Zwischenspei  cher, ist dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischen  speicher für von der Entnahme zeitlich unabhängige  Werteingabe aus mindestens zwei     Speichereinheiten     besteht, die     wahl-    und wechselweise zur Aufnahme  von     Werten    mit den     wertverkörpernden    Organen     ver-          Bunden    werden können.  



  Durch eine solche Aufteilung des Zwischenspei  chers in mehrere, mindestens     zwei    Speichereinheiten  ist die Gewähr gegeben, dass immer eine Speicherein  heit zur Aufnahme von Werten aus den Rechenzahn  stangen zur     Verfügung    steht.  



  Es sei zunächst eine kurze Übersicht über den  beispielsweisen     Aufbau    und die Verwendungsmöglich  keiten der erfindungsgemässen Einrichtung gegeben.      Eine bevorzugte Ausführungsform der Einrich  tung besteht aus zwei getrennt voneinander arbeiten  den     Speichereinheiten.    Jede Einheit besitzt für jede  Rechenzahnstange     eine    senkrecht zu diesen verschieb  bare Speicherstange. Die Speicherstangen, die in einer  anderen Ausführung auch als Segmente oder Räder  ausgebildet sein können, sind über Zahnräder mit  den Rechenzahnstangen in Eingriff zu bringen und  können so, jedoch um 90  versetzt, an den Bewe  gungen der Rechenzahnstangen teilnehmen.

   Auf diese  Weise ist es möglich, die Speicherzahnstangen zu ver  schieben, die sodann durch ihre Lage zueinander ein  getreues, im übertragenen Sinn körperliches. Klischee  der eingetasteten Zahl oder der von der Maschine  errechneten Summe darstellen. Nach Erreichen der  der jeweils eingegebenen Zahl entsprechenden     End-          stellung    werden die Speicherstangen wieder ausge  kuppelt, so dass die nunmehr freien Rechenzahnstan  gen in die Nullstellung zurücklaufen können.  



  Jede Speicherstange trägt zwei Kontaktfedern,  die nach vollzogener Verstellung der Speicherstangen  im Zuge der     Auskuppelbewegung    auf je eine Kon  taktplatte aufgedrückt werden und dabei die Stellen  wertkontakte mit den Ziffernkontakten verbinden.  Eine     Zweifachanordnung    der Kontaktplatten hat sich  als vorteilhaft erwiesen bei der     Steuerung    von meh  reren Zusatzaggregaten. So kann beispielsweise von  der ersten Kontaktplatte eine Schreibmaschine oder  ein Schreibwerk und von der zweiten eine Loch  kartenmaschine oder ein Streifenlocher gesteuert  werden. Der Abgriff von den Kontaktplatten erfolgt in  bekannter Art dezimalstellenweise durch ein Schritt  steuerwerk.  



  Ein weiterer     Vorteil    besteht darin, dass bei     einer     Verstellung der Speicherstangen die Kontaktfedern  von den Kontaktplatten abgehoben sind, wodurch  die Kontaktgebung nicht durch Schleifen der Kon  taktfedern über die Ziffern- und     Stellenwertkontakte          behindert    wird. Hierdurch wird ausserdem ein grö  sserer Verschleiss vermieden, denn bei dem geringen  seitlichen Andruck erfolgt nur eine leichte Wisch  bewegung, die für die     Entfernung    von Staubteilchen  sich als sehr vorteilhaft erwiesen hat.  



  Ist bei einer zweiten Eingabe der     Abgriff    der  ersten Speichereinheit noch nicht beendet, so wird  durch ein besonderes Steuerwerk veranlasst, die zweite  Speichereinheit mit den Rechenzahnstangen in Ein  griff gebracht. Sofort nach Beendigung des     Abgrif-          fes    der ersten Speichereinheit wird dann die zweite  Speichereinheit     abgegriffen.    Durch solches wahlweises  Arbeiten der Speichereinheiten ist die unbedingte Ge  währ gegeben, dass bei Buchungsvorgängen keinerlei  Aufenthalte mehr     auftreten,.     



  Der Hauptvorteil liegt aber darin, dass die Ein  richtung gleichzeitig auch als regelrechtes Speicher  werk zur Speicherung von Zahlenwerten über längere  Zeitdauer benutzt werden kann. Das einmal gebil  dete Klischee darf dann bei der Kontaktgabe nicht  aufgelöst werden, sondern die     Kontaktfedern    werden  nur von der Kontaktplatte abgehoben, während die    Speicherstangen die einmal eingenommene Stellung  innehalten und ihre Lage nicht verändern. Die einge  gebene Zahl kann also durch die Stellung der Spei  cherstangen zueinander beliebig lange aufgehoben  werden, während die Maschine über eine zweite oder  weitere Speichereinheit normal weiterarbeitet und  voll funktionsfähig bleibt.

   Jederzeit und beliebig oft  sind durch seitliches Verschieben der Speicherstangen  die Kontaktfedern zur Kontaktgabe auf die Kontakt  platten zu bringen, um den gespeicherten Wert abzu  greifen.  



  Ausser zur Speicherung von Zwischennummern  kann die Einrichtung auch als     Datumschreibeinrich-          tung    verwendet werden, da, wie gesagt, der einmal  eingestellte Wert, in diesem Fall das Datum, jeder  zeit und beliebig oft abgegriffen werden kann. Ebenso  können alle bei     Buchungsarbeiten    oft wiederkehren  den Angaben wie beispielsweise Valuta oder Beleg  nummer oder andere Festwerte über eine Speicher  einheit, durch einen Tastendruck oder bei spalten  bedingten Niederschriften wie der     Datumschreibung     durch vom Papierwagen betätigte Schleifkontakte  beliebig oft zum Abdruck gelangen.  



  Ferner ist es möglich, ausser den Abgriffen für  Schreiben, Rechnen, Lochen usw. auch solche für die  Veranlassung von Steuervorgängen durchzuführen,  z. B. Anrufen bestimmter mechanischer oder elektro  nischer     Addierwerke.    Dazu ist es jedoch notwendig,  dass zusätzlich zu den für die Rechenvorgänge be  stimmten Speicherstangen weitere Speicherstangen  angeordnet werden. Diese können genau wie die  übrigen Speicherstangen zehn verschiedene Stellungen  einnehmen. Bei den für die Rechenvorgänge vorge  sehenen Speicherstangen wird auf Grund der zehn  verschiedenen Stellungen der     Stellenwertkontakt    mit  dem Ziffernkontakt für die Ziffern 0 bis 9 verbun  den.

   Die den einzelnen Ziffernwerten entsprechenden  Kontakte sind bei den zusätzlichen, für die Steuerung  vorgesehenen Speicherstangen an die Zuführungs  leitungen zu den einzelnen angeschlossenen Aggre  gaten angelegt. So können beispielsweise an Kontakt  C das Schreibwerk einer Schreibmaschine angeschlos  sen sein, an Kontakt 1 das     Lochstempelwerk    eines  Streifenlochers, an Kontakt 2 ein     Umschlüssler,    an  Kontakt 3 ein     Addierwerk,    an Kontakt 4 ein zweites       Addierwerk,    an Kontakt 5 Schreibmaschine plus  Streifenlocher, an Kontakt 6 Schreibmaschine plus  Streifenlocher plus     Umschlüssler    usw. je nach den  gegebenen Erfordernissen.  



  Der Stromweg des     Abgriffmechanismus    wird  hierbei über den Kontakt der zusätzlichen Speicher  stange geleitet, der bei den übrigen dem Stellenwert  kontakt entspricht, und von dort durch die Kontakt  federn auf die jeweiligen Kontakte der angeschlos  senen Aggregate weitergeleitet. Es ist natürlich auch  möglich, mehrere Speicherstangen für die Buchfüh  rung von Steuerungen heranzuziehen. Bei Verwendung  von zwei oder drei Speicherstangen für Steuervorgänge  ist es z. B. möglich, mit dem Anrufen bestimmter       Addierwerke    gleichzeitig den Abdruck entsprechen-      der Registerkennziffern     durchzuführen.        Natürlich     müssen dann die Leitungen an entsprechende elektri  sche Schaltungen angelegt werden.  



  Die Anzahl der Speicherstangen des Zwischen  speichers ist an sich vollständig beliebig, richtet sich  aber, wenn Steuervorgänge durchgeführt werden sol  len, zum Teil nach der Anzahl der vorgesehenen  Steuerungen. Es könnte beispielsweise folgende Ord  nung vorgesehen sein: Neun oder elf Speicherstan  gen je nach Rechenkapazität der Maschine für die  Rechenvorgänge, eine Speicherstange für die Zeichen  druckniederschrift wie Punkt, Komma, Bindestrich  usw., zwei oder drei Stangen für die Niederschrift der  sogenannten Registerkennziffern, wobei wie oben  gesagt, gleichzeitig auch     Addierwerke    angerufen wer  den können und eine weitere Stange für die Steue  rung der gespeicherten Befehle auf die angeschlossenen  Aggregate.  



  Eine weitere, sehr wichtige Verwendungsmög  lichkeit besteht darin, dass das in der Speicherein  richtung gebildete Kontaktklischee zur Steuerung  einer elektrisch bzw. elektromagnetisch betätigten       Rückübertragungseinrichtung    herangezogen werden  kann. Dann ebenso, wie von der Kontaktplatte aus  ein Schreibwerk gesteuert werden kann, können die       Stellstücksetzmagnete    gesteuert werden, die die Stell  stücke niederdrücken.  



  Aus alledem ergibt sich, dass es oft vorteilhaft sein  dürfte, die Speichereinrichtung nicht nur zweifach,  sondern je nach Verwendungszweck der Maschine  vier- oder gar sechsfach auszubilden, zumal gewisse  Spezialeinrichtungen wie beispielsweise     Datum-          schreibeinrichtung    wegfallen können.  



  Nachfolgend wird anhand der Zeichnungen ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes be  schrieben.  



  Die Zeichnungen geben jedoch nur die neuen,  zum Verständnis der Erfindung wichtigen Teile wie  der, während alle anderen Teile, die als bekannt  vorausgesetzt werden können, nicht gezeichnet sind.  Im einzelnen zeigen:       Fig.    1 Ruhestellung eines Zwischenspeichers und  der wertverkörpernden Organe (Rechenzahnstangen)  einschliesslich eines Schnittes durch einen     Stellstück-          wagen    üblicher Bauart,       Fig.2    den Zwischenspeicher nach     L7bernahme     eines Zahlenwertes,       Fig.3    eine Seitenansicht und teilweisen Schnitt  durch eine der beiden Speichereinheiten,

         Fig.4    einen vergrösserten Ausschnitt aus     Fig.3     und die       Fig.    5 und 6 zwei ebenfalls vergrösserte Einzel  teile.  



  Der Zwischenspeicher bildet mit den Rechenzahn  stangen 2 und den Kontaktplatten 26 und 27 eine ge  meinsame, in einem Gehäuse untergebrachte Mo  natseinheit. Die     Kontaktklischeebildung        innerhalb     des Zwischenspeichers     erfolgt    in Abhängigkeit     eines          Stellstückwagens    1 normaler Bauart über die Rechen  zahnstangen 2. Die Führung der Rechenzahnstangen    2 übernehmen in seitlicher Richtung Führungskämme  3 und in horizontaler Richtung Führungsachsen 4.  Die Ruhelage der Rechenzahnstangen 2 wird ge  währleistet durch eine in Abhängigkeit einer nicht  gezeichneten Steuereinrichtung stehenden Schiene 5  und einen geräuschdämpfenden Anschlag 6.

   Die  Schiene 5 wird durch ihre für den Erfindungsgegen  stand nicht wichtige Steuereinrichtung     zu    Beginn eines  jeden Maschinenganges neun Zahnteilungen nach  rechts und nach Abgriff des     in    den     Stellstückwagen     eingetasteten Zahlenwertes durch die Rechenzahn  stangen 2 automatisch wieder neun Zahnteilungen  nach links bewegt. Dabei wirkt die Schiene 5 als  Sammelschiene und schiebt alle verstellten Rechen  zahnstangen 2 in ihre Ausgangslage zurück.  



  Zum Abfangen von     Rückschleuderkräften    ist eine  an sich bekannte     Sperrklinkeneinrichtung    7 vor  handen. Diese     Sperrklinkeneinrichtung    wird durch       einen    ebenfalls bekannten und nicht     dargestellten    Me  chanismus in Abhängigkeit des Maschinenganges ge  steuert.  



  Zur     übernahme    eines Zahlenwertes aus den  Rechenzahnstangen 2 in eine der beiden Speicherein  heiten müssen die Speicherstangen 8 mit den Rechen  zahnstangen 2 in     Wirkverbindung    gebracht werden.  Als Kupplung dienen die mit den Rechenzahnstangen  2 ständig in Eingriff stehenden Zahnräder 9, die auf  der Achse 10 laufen und in einem Rahmen unter  gebracht sind, der gebildet wird aus dem Boden  bzw. Deckel 11, den Wänden 12 und 13 und einer  Stabilisierungsachse 14.  



  Die Speicherstangen 8 laufen genau wie die Re  chenzahnstangen über Führungsachsen 15 und Füh  rungskämme 16. Ein     Bestandteil    der Speicherstangen  8 sind die aus Isoliermaterial hergestellten Zwischen  stücke 17, von denen jede Speicherstange zwei Stück  trägt. In diese Zwischenstücke 17 sind leicht auswech  selbar die Kontaktglieder 18 eingelassen. Die Füh  rungsachsen 15 und die     Führungskämme    16, über die  die Speicherstangen 8 laufen, sind in einem Ge  häuse angeordnet, das aus den Seitenwänden 19, den  Traversen 20 und 21 und einer durch die Rechen  zahnstangen 2 hindurchgreifenden Führungsstange  22 besteht.

   Dieses Gehäuse ist horizontal verschieb  bar gelagert und wird von einem Schwenkbügel 23,  der sich um die Achse 24 schwenken lässt, umgriffen       (Fig.    3). In den Armen des Schwenkbügels 23 sind  in den unteren Enden Bolzen 25 eingenietet, die in  Langlöcher der Seitenwände 19 des     die    Speicher  stangen tragenden Gehäuses 19, 20, 21 eingreifen       (Fig.    3, 5 und 6). Durch Verstellen des Schwenkbügels  23 lässt sich das Gehäuse 19, 20, 21 mitsamt den  Speicherstangen hin und her bewegen, so dass folgende  Stellungen der Speicherstangen 8 herbeigeführt wer  den können:    a) Mittelstellung - Ruhestellung (wie in     Fig.    1 dar  gestellt).

   In dieser Stellung befinden sich die Spei  cherstangen 8 auch, wenn Zahlenwerte gespeichert  werden, nur sind sie dann aus der Nullstellung aus  gefahren.      b) In Richtung auf die     Kuppelzahnräder    9 ver  schoben = Eingabestellung. Die Speicherstangen  8 gelangen in     Eingriff    mit den Zahnrädern 9, um  Werte aus den Rechenzahnstangen 2 zu über  nehmen.  



  c) In Richtung auf die Kontaktplatten 26 und 27  hin verschoben -     Kontaktstellung.     



  Die Kontaktfedern 18 werden gegen die Kon  taktplatten 26 und 27 gedrückt und verbinden die       Stellenwertkontakte    28 mit den Ziffernkontakten  29 (vgl.     Fig.    2).  



  Die Bewegung des Schwenkbügels 23 wird durch  eine wiederum in den Zeichnungen nicht dargestellte       Kurvenscheibeneinrichtung    gesteuert. Diese Steuer  einrichtung kann sowohl mit dem Maschinengang ge  koppelt im     Zwanglauf    arbeiten, als auch unabhängig  vom Maschinengang über die Tastatur bedient wer  den, um Steuerungen     durchzuführen,    die nicht mit  einem     Zwanglauf    in Einklang zu bringen sind.  



  Um bei     evtl.    Erschütterungen, veranlasst durch  den Maschinengang oder durch äussere Einflüsse,  die Speicherstangen 8 in der einmal eingestellten  Lage festzuhalten, ist eine auf einem federnden  Seitenarm 30 gelagerte Fixierachse 31 vorgesehen.  Diese Fixierachse 31 rastet in eine besonders aus  gebildete Verzahnung der Speicherstangen 8 ein.  Diese ganze Einrichtung wird entsprechend den ein  zelnen Wirkstellungen der Speicherstangen 8 durch  eine     wiederum    nicht dargestellte Einrichtung ge  steuert.  



  Die genaue Arbeitsweise der erfindungsgemässen  Einrichtung sei nachfolgend näher     erläutert:     Nach der Eingabe eines Zahlenwertes in den Stell  stückwagen 1 erfolgt bei Auslösung des Maschinen  ganges, von einer     Kurvenscheibeneinrichtung    ge  steuert, zuerst ein Ausschwenken des Schwenkbügels  23 der ersten Speichereinheit. Durch diesen wird  das die Speicherstangen 8 tragende Gehäuse 19, 20  und 21 in Richtung auf die Zahnräder 9 bewegt, bis  die Speicherstangen 8 mit den Zahnrädern 9 in Ein  griff gelangt sind.

   Beinahe gleichzeitig wird die Schiene  5 durch ihre Steuereinrichtung     neun    Zahnteilungen  nach rechts verrückt, damit bei dem sofort folgenden       Abgriff    des     in    den     Stellstückwagen    1 eingegebenen       Zahlenwertes    jede Rechenzahnstange 2 den ihr zu  kommenden     Ziffernwert        ungehindert    übernehmen  kann. Durch die noch bestehende Wirkverbindung der  Speicherstangen 8 mit den Zahnrädern 9 wird der       Zahlenwert    nicht nur von den Rechenzahnstangen 2  übernommen, sondern gleichzeitig auch auf die  Speicherstangen 8 übertragen.

   Nach beendeter über  nahme des     Zahlenwertes    wird durch den Schwenk  bügel 23 das     Speicherstangengehäuse    19, 20 und 21  in die Ruhelage zurückbewegt, wodurch die Spei  cherstangen 8 aus dem Eingriff der Zahnräder 9 aus  gekuppelt werden.  



  Sofort nach Entkupplung der Speicherstangen 8  werden die Rechenzahnstangen 2 durch die Schiene  5 gegen den geräuschdämpfenden     Anschlag    6 in die    Nullage zurückgeschoben, womit sie erneut für die  nächste Eingabe aufnahmebereit zur Verfügung ste  hen.  



  In der Ruhe- oder Mittelstellung, die die Speicher  stangen 8 nunmehr innehalten, können sie den von  ihnen aufgenommenen Zahlenwert beliebig lange  speichern. Soll aber der Zahlenwert abgegriffen wer  den, so wird durch den Schwenkbügel 23 das Gehäuse  19, 20 und 21 mit den Speicherstangen 8 in Rich  tung auf die Kontaktplatten 26 und 27 bewegt, so  dass die Kontaktfedern 18 auf die Kontaktplatten 26  und 27 aufgedrückt werden und die     Stellenwertkon-          takte    28 mit den Ziffernkontakten 29 verbinden. Durch  diese Kontaktverbindung kann der Zahlenwert sowohl  zum Schreiben als auch Rechnen, Lochen oder der  gleichen in bekannter Weise abgegriffen werden.

    Nach erfolgtem Abgriff des Zahlenwertes wird im       Zwanglauf    des Maschinenganges das Gehäuse 19, 20  und 21 mitsamt den Speicherstangen 8 wieder in die  Mittel- oder Ruhelage eingeschwenkt und, sofern  kein Speicherkommando gegeben ist, führen die Sam  melschienen 32 die Rückstellung der Speicherstangen  8 in die Nullage ebenfalls im     Zwanglauf    durch. Bei  einem Speicherkommando wird die die Sammel  schiene 32 steuernde     Kurvenscheibeneinrichtung    ab  geschaltet, so dass die Speicherstangen 8 ihre einmal  eingenommene Stellung gegenseitig beibehalten.  



  Der nächste Zahlenwert kann ohne Rücksicht auf  die     evtl.    noch laufenden     Abgriffvorgänge    oder vorher  ergangenes Speicherkommando in die Maschine ein  gegeben werden, denn für die zweite Eingabe steht  die zweite Speichereinheit mit dem     zweiten    Stangen  satz zur Verfügung. Der Andruck der     Kontaktfedern     des zweiten Satzes auf die Kontaktplatten kann in  dem Augenblick erfolgen, in welchem die Kontakt  federn des ersten Satzes abgehoben werden.  



  Mit dieser Anordnung soll in der Hauptsache eine  hohe Maschinenleistung erzielt werden, ganz gleich,  ob die Eingabe mittels einer Tastatur von Hand, oder  direkt durch elektromagnetische Rückübertragung in  den     Stellstückwagen    erfolgte.  



  Die Erfindung ist auf schreibende Rechenmaschi  nen jeder Art anwendbar, insbesondere auf elektrische  Zehntasten- oder     Volltastaturmaschinen    für alle vier  Rechnungsarten, sowie auf Buchungsmaschinen,       lochkartengesteuerte    Rechenmaschinen und der  gleichen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Speichereinrichtung an rechnenden und schrei benden Büromaschinen, bei denen im Rechenteil der Maschine durch eine Gruppe wertverkörpernder Or gane eine vielstellige Zahl dargestellt wird, die über einen Zwischenspeicher dezimalstellenweise auf das Schreibwerk zwecks Niederschrift übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenspeicher für von der Entnahme zeitlich unabhängige Wertein gabe aus mindestens zwei Speichereinheiten besteht, die wahl- und wechselweise zur Aufnahme von Wer ten mit den wertverkörpernden Organen verbunden werden können. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Speichereinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jede Speichereinheit meh rere, parallel zueinander quer zur Rechenzahnstan- genbewegung verstellbare Speicherstangen aufweist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ausser den zur Speicherung von Zahlenwerten dienenden Spei cherstangen eine weitere Anzahl Speicherstangen zur Aufnahme von Steuerbefehlen vorgesehen sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei den zur Speicherung von Steuerbefehlen dienen den Speicherstangen die sonst an die Ziffernmagnete angeschlossenen Kontakte an die Anschlussleitung der angeschlossenen Aggregate angelegt sind. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromweg der Abgriffimpulse durch das Ausfah ren der für Steuerbefehle vorgesehenen Speicherstan gen über deren Kontaktfedern wahlweise auf eines der angeschlossenen Aggregate gelenkt werden kann. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur übertragung von Steuerbefehlen von einem Kom mandogeber auf die dafür vorgesehenen Speicher stangen Organe vorgesehen sind, die in durch Ver anlassung des Kommandogebers in Abhängigkeit des Stellstückwagens durch den Maschinengang ver stellt werden. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sämtliche Speicherstangen in einem Gehäuse unter gebracht sind, welches in der Längsrichtung der Re chenzahnstangen verschiebbar gelagert ist, derart, dass die Speicherstangen drei Stellungen, Ruhestel lung, Eingabestellung und Kontaktstellung einnehmen können. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Kupplungszahnräder vorgesehen sind, über die die Speicherstangen mit den Rechenzahnstangen in Ein griff gebracht werden können. B.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass auf Grund der Verschiebbarkeit der Speicherstangen die Kontaktschleifer derart angeordnet sind, dass sie erst nach vollzogener Verstellung auf die Stellenwert kontakte und Ziffernkontakte senkrecht aufgedrückt werden. 9. Einrichtung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Kontaktplatten vorgesehen sind, und dass für jeden Abgriff zwei Kontaktklischees gebildet werden. 10. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass jede Speichereinheit mehrere, parallel zueinander quer zur Rechenzahnstangen bewegung verstellbare Segment- bis radförmige Spei cherorgane aufweist.
CH354967D 1956-08-02 1957-07-11 Speichereinrichtung an rechnenden und schreibenden Büromaschinen CH354967A (de)

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