CH354976A - Verfahren zur selbsttätigen Ermittlung eines Kennzeichens auf einem Schriftstück - Google Patents

Verfahren zur selbsttätigen Ermittlung eines Kennzeichens auf einem Schriftstück

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CH354976A
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CH
Switzerland
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pulses
gate
line signals
circuit
double
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English (en)
Inventor
Karl Dr Ing Steinbuch
Original Assignee
Standard Telephon & Radio Ag
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07CPOSTAL SORTING; SORTING INDIVIDUAL ARTICLES, OR BULK MATERIAL FIT TO BE SORTED PIECE-MEAL, e.g. BY PICKING
    • B07C3/00Sorting according to destination
    • B07C3/10Apparatus characterised by the means used for detection ofthe destination
    • B07C3/14Apparatus characterised by the means used for detection ofthe destination using light-responsive detecting means

Landscapes

  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)
  • Sorting Of Articles (AREA)

Description


  Verfahren     zur    selbsttätigen     Ermittlung    eines Kennzeichens     auf    einem     Schriftstück       Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren     zur     selbsttätigen Ermittlung eines auf einem     Schriftstück     befindlichen Kennzeichens. Es kann sich z. B. dabei  um auf     Briefschaften    befindliche     Briefmarken    han  deln, die bei einer maschinellen     Abtastung    erkannt  werden sollen, um die     Lage    der     Briefschaften    fest  zustellen.

   Das Feststellen der Lage von Briefschaffen  ist bei Sortiervorgängen nach     Bestimmungsort    erfor  derlich, da sie grundsätzlich vier verschiedene Lagen  einnehmen können, wenn man voraussetzt, dass hoch  stehende Briefe durch eine besondere Einrichtung  umgekippt werden, und da die Sortierung nur vor  genommen werden kann, wenn sich die Briefschaffen  in lesegerechter Lage befinden.  



  Es sind schon verschiedene Verfahren vorgeschla  gen worden, um die auf Briefen befindlichen Brief  marken bei einer selbsttätigen     Abtastung    zu erkennen.  Dabei werden die Briefe z. B. an einer photoelek  trischen     Abtasteinrichtung    vorbeigeführt, bei welcher  der     Abtaststrahl    senkrecht zur     Bewegungsrichtung    der  Briefe hin und her streicht. sobald das Kennzeichen  von dem     Abtaststrahl        getroffen    wird, entsteht in der       Abtastvorrichtung,    z. B. in einer Photozelle, eine In  tensitätsschwankung, die dann     zur    Charakterisierung  des Kennzeichens verwendet werden kann.  



  Die     Intensitätsschwankungen    des     Photozellenstro-          mes    können auch dadurch hervorgerufen werden, dass  die Photozelle fest ist und das Schriftstück kontinuier  lich an ihr     vorbeibewegt    wird. Die Auswertung der  Intensitätsschwankungen bietet aber deswegen eine  gewisse Unsicherheit,     weil    sich auf den Schriftstücken  noch andere Zeichen     (Anschrifts-    oder Absender  vermerke oder dergleichen) befinden können, die u. U.  eine ähnliche Intensitätsschwankung hervorrufen wie  das     Kennzeichen.     



  Nach dem Verfahren gemäss der Erfindung werden  Fehlauswertungen infolge derartiger Zeichen vermie-    den. Gegenstand der Erfindung ist ein     Verfahren    zur  Feststellung der Lage eines     Schriftstückes    hinsicht  lich eines auf ihm     befindlichen        Kennzeichens,    insbe  sondere eines Briefes hinsichtlich seiner Briefmarke  mittels photoelektrischer     Abtastung.    Dabei     werden    die  Intensitätsschwankungen des     Photozellenstromes        in     entsprechende Impulse umgewandelt und die Zeilen  signale auf das Vorhandensein von Doppelimpulsen un  tersucht, deren Impulsabstand etwa der Kennzeichen  breite entspricht.  



  Es ist mitunter zweckmässig, die     Abtastung    zeilen  weise vorzunehmen, d. h. es werden mehrere Photo  zellen nebeneinander angeordnet, die     gleichzeitig    ab  tasten. Man     kann    dann die benachbarten     Zeilensignale     auf Doppelimpulse untersuchen und das Vorhandensein  von     Doppelimpulsen    mit     gleichen        Abständen    und     ari     der gleichen Stelle     in    mehreren benachbarten     Zeilen     als Kriterium     für    den Ort des     Kennzeichens    verwen  den.

   Es lassen sich hierdurch auch schräg aufgeklebte  Kennzeichen einwandfrei feststellen. Die     Doppelim-          pulse    benachbarter Zeilen setzen     dann    nicht gleich  zeitig bezüglich des     Schriftstückanfanges        ein,    son  dern von     Zeile    zu Zeile verschoben, wobei jedoch die       Einsatzpunkte    auf einer Geraden liegen müssen, wenn  es sich um ein Kennzeichen handelt.  



  Die Erfindung     wird    anhand eines Beispieles im  folgenden     näher    erläutert,     als    Schriftstück ist ein Brief  gewählt, bei dem der Ort der Briefmarke     festgestellt     werden soll.  



       Fig.    1 zeigt ein Zeilensignal     mit    den Intensitäts  schwankungen das     Photozellenstromes,    die beim  Abtasten eines     dunklen        Briefumschlages    auftreten  können. Die beiden grossen negativen Impulse entspre  chen den Briefmarkenrändern.  



  Das Auftreten des Doppelimpulses wird in einer  geeigneten Anlage festgestellt.     Vorteilhaft        kann    eine       Zeit-Torschaltung    verwendet werden, die nur dann ein           Steuersignal    erzeugt oder dessen Bildung erlaubt, wenn  zwei     Impulse    von etwa der Briefmarkenbreite die Tor  schaltung passieren.  



       Fig.    2 zeigt eine hierfür geeignete     Zeit-Torschal-          tung.     



  Die von der Photozelle 1 über den Verstärker 2  kommenden     Photozellensignale    gelangen zu dem       Bandpass    3. Dieser ist so bemessen, dass Impulse,  welche der normalen Breite der     Briefmarkenränder     entsprechen möglichst stark und ungestört durch  gelassen werden. Der erste Impuls gelangt gleichzeitig  zu dem Tor 4 und der Verzögerungsschaltung 5. Das  Tor 4 ist zunächst noch gesperrt, so dass der erste  Impuls es nicht passieren kann.

   In der Verzögerungs  schaltung wird der erste Impuls so verzögert und ver  längert, dass der     verzögerte    und der zweite Impuls des       Doppelimpulses    gleichzeitig an dem Tor 4 auftreten,  so     da.ss    es nunmehr geöffnet ist und der zweite Impuls       folglich    hindurchlaufen kann. Die Verzögerungsschal  tung ist so abgestimmt, dass in der Verzögerungszeit       alle        evd.    vorkommenden Briefmarkenbreiten enthal  ten sind. Die Verzögerungszeit ist natürlich auch von  der     Durchlaufgeschwindigkeit    der Briefe durch die       Abtasteinrichtung    abhängig.  



  Die     Verzögerungsschaltung    kann z. B. aus zwei       monostabilen        Flip-Flops    bestehen, die hintereinander  geschaltet sind. Der erste     Flip-Flop    wird durch den  ersten Impuls angestossen und kippt dadurch in seine  instabile Lage. Nach der für ihn bestimmenden Zeit  konstanten kippt er in die     stabile    Lage zurück und kippt  hierdurch den zweiten     Flip-Flop        in    seine instabile  Lage, der auch wiederum nach seiner Zeitkonstanten       zurückkippt.    Während sich der zweite     Flip-Flop    in  seiner     instabilen    Lage befindet, ist das Tor 4 ge  öffnet.

   Die Zeitkonstanten sind so bestimmt, dass  auch eine Impulsverbreiterung erzielt wird. Das ist  nötig, da verschiedene Briefmarkenbreiten möglich  sind und das Tor 4 für alle Breiten mit Sicherheit  geöffnet sein soll.  



       Fig.3        zeigt        eine    Anordnung, die sich dadurch von       Fig.    2     unterscheidet,    dass zusätzlich eine Anordnung  zur Schriftausscheidung vorgesehen ist. Da die Ab  tastung mittels einer     Spalt-Photozelle    erfolgt, werden  auch     alle    Zeichen, wie z. B.     Schrift,    erfasst und der       Auswerteinrichtung    zugeführt.

   Dabei kann es vor  kommen, dass bei der     Schrift    zwei Impulse erscheinen,  die einen Abstand haben, der in dem Bereich der       Briefmarkenbreite        liegt    und die so stark sind,     d'ass    sie  die     Auswerteinrichtung    erregen     können.    Die An  ordnung zur Schriftausscheidung beruht nun auf der       erfahrungsgemässen    Tatsache, dass die durch die  Schrift erzeugten Impulse     grösser    sind als die durch  das Briefmarkenbild erzeugten Impulse.  



  Die von dem     Bandpass    3 kommenden Signale  werden nun ausser den oben beschriebenen Vorgängen  dem     Doppelweggleichrichter    6 und dem     Tiefpass    7  zugeleitet.     Hierdurch    werden die     ankommenden     Signale integriert. Bei     einem        bestimmten    Wert wird das    Tor 8 gesperrt. Dieser Wert ist nun so festgelegt, dass er  bei der Integration der bei der     Abtastung    einer Brief  marke erzeugten     Signale    nicht zum Sperren des Tores  ausreicht, während er bei der Integration der Schrift  signale für die Breite einer Briefmarke zur Sperrung  ausreicht.

   Hierdurch kann also nur ein Doppelimpuls,  der den Briefmarkenrändern entspricht, ein Signal über  den beiden Toren 4 und 8 zu der     Anzeigeeinrichtung     senden, in der die     Erkennung    einer Briefmarke fest  gestellt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Feststellung der Lage eines Schriftstückes hinsichtlich eines auf ihm befindlichen Kennzeichens, insbesondere eines Briefes hinsichtlich seiner Briefmarke, mittels photoelektrischer Abtastung, dadurch gekennzeichnet, dass die Intensitätsschwan kungen des Photozellenstromes in entsprechende Im- pulse umgewandelt und die Zeilensignale auf das Vorhandensein von Doppelimpulsen untersucht wer den, deren Impulsabstand etwa der Kennzeichenbreit.: entspricht.
    11. Zeit-Torschaltung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch ein Koinzidenztor (4) und eine Verzögerungssehal- tung (5) mit einer der ein- bis zweifachen Kenn zeichenbreite entsprechenden Verzögerung, denen die Impulse parallel zugeführt werden, wobei das Tor (4) so lange gesperrt ist, bis der verzögerte Impuls das Tor (4) erreicht. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Abtastung in mehreren Zeilen gleichzeitig durchgeführt und das Vorhandensein von Doppelimpulsen mit etwa gleichen Impulsabständen in mehreren benachbarten Zeilen als Kriterium für den Ort des Kennzeichens verwendet wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Untersuchung der Zeilensignale auf Doppelimpulse die Zeilensignale einer Zeit-Tor- schaltung zugeführt werden, die nur dann ein Steuer- signal erzeugt bzw. zulässt, wenn zwei Impulse mit definiertem Abstand die Zeit-Torschaltung erreichen. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch 1 und den Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausscheidung der durch die Schrift oder der gleichen erzeugten Signale die Zeilensignale gleichzei tig der Zeit-Torschaltung (4, 5) und einer Integrier schaltung ( 6, 7), die die Zeilensignale integriert und bei Erreichen eines bestimmten Wertes über eine Tor schaltung (8) den Weg von dem Tor (4) zu der Aus werteinrichtung sperrt, zugeführt werden. 4.
    Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der durch die Integrierschaltung fliessende Anteil der Signale durch einen Doppelweg gleichrichter (6) und einen Tiefpass (7) fliesst.
CH354976D 1956-07-13 1957-07-06 Verfahren zur selbsttätigen Ermittlung eines Kennzeichens auf einem Schriftstück CH354976A (de)

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