CH354987A - Elektrische Zündeinrichtung für gasförmige und flüssige Brennstoffe - Google Patents

Elektrische Zündeinrichtung für gasförmige und flüssige Brennstoffe

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CH354987A
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CH
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capacitor
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spark plug
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Inventor
Beije Smits Wytze
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Smitsvonk Nv
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02P—IGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P15/00—Electric spark ignition having characteristics not provided for in, or of interest apart from, groups F02P1/00 - F02P13/00 and combined with layout of ignition circuits
    • F02P15/001—Ignition installations adapted to specific engine types
    • F02P15/003—Layout of ignition circuits for gas turbine plants

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description


  Elektrische     Zündeinrichtung        für        gasförmige    und flüssige Brennstoffe    Die Erfindung bezieht sich auf eine     elektrische     Zündeinrichtung für gasförmige und flüssige Brenn  stoffe, insbesondere zum Gebrauche bei Gasturbinen,       ölgeheizten    Kesseln und dergleichen.  



  Derartige Zündeinrichtungen werden gewöhnlich  an ein     Wechselstromnetz    angeschlossen, dessen Span  nung     transformiert    wird auf eine höhere Spannung,  welche geeignet ist, bei einer an die Sekundärwicklung  des     Transformators    angeschlossenen Fackel mit zwei  spitzigen Elektroden elektrische Funken zu erzeu  gen.  



  Diese Anlagen haben den Nachteil, dass mit einer  hohen, lebensgefährlichen Spannung gearbeitet wer  den muss, und     dass    das     Zünden    des Gases oder des  flüssigen Brennstoffes nicht mit genügender Betriebs  sicherheit erfolgen kann; ferner ist der Nachteil vor  handen, dass die Fackelelektroden     bald    verschmutzen  durch Verbrennungsrückstände des eingespritzten  Brennstoffes, die darauf niederschlagen, wodurch die       Funkenwirkung    schwächer oder sogar ganz unmöglich  wird. Bei einer zu hohen Luftgeschwindigkeit wird  der     hochgespannte    induktive Funke ausgeblasen.  



  Die Einrichtung gemäss der Erfindung weist einen  an eine     Wechse'lstromquelle    angeschlossenen Trans  formator auf, der einen Zündkondensator über einen  Gleichrichter auf eine niedrige Spannung     aufladet     und ist dadurch gekennzeichnet, dass beim Aufladen  des Kondensators durch das allmähliche Steigen der  Spannung am Kondensator und die dadurch     bedingte     Abnahme des     Kond'ensatorladestromes    ein Schalt  organ direkt oder indirekt in Betrieb     gesetzt    wird,  das den Kondensator mit einer     Niederspannungs-          Zündkerze    verbindet.  



  Dieses Schaltorgan kann ein     elektromagnetisches     Relais sein, dessen     Magetspule    in Reihe liegt mit dem  Kondensator,     derart,    dass beim Aufladen des     Konden-          sators    die Schaltkontakte, wovon einer mit dem Zünd-         kondensator    und der andere mit der Zündkerze ver  bunden ist,     geöffnet    sind.  



  Der Anker des Relais fällt beim Steigen der Span  nung am Kondensator ab, wenn ein gewisser Span  nungswert erreicht ist,     infolge    des geringeren Lade  stromes des Kondensators, wodurch infolge des  Schliessens der Schaltkontakte der Kondensator     mit     der Zündkerze verbunden wird und sich über diese  entladet.  



  Die Magnetspule des Relais kann auch prinzipiell  zum     Zündkondensator    parallel geschaltet sein, in wel  chem Fall der Anker, wenn er nicht von der Magnet  spule angezogen ist, die Schaltkontakte normalerweise  offen     hält;    diese Kontakte bleiben auch während des  Steigens der     Ladespannnug        offen,    bis ein gewisser  Spannungswert am Kondensator erreicht ist.

   Der  Strom, der durch die Magnetspule fliesst,     nimmt    ent  sprechend der Abnahme des     Kondensatorladestromes     zu, so dass schliesslich der Anker angezogen und der  Kondensator mit der     Zündkerze    verbunden wird, so  dass er sich über letztere     entladet.     



  In dem Ladekreis kann auch noch ein Widerstand  in Reihe mit dem Kondensator geschaltet sein. Der       Ohmsche    Wert dieses     Widerstandes    und die Kapazi  tät des Kondensators bestimmen die Zeitkonstante  des     Entladungskreises,    also die Entladungszeit und  damit auch die Zahl der erzeugten Funken. Nach dem       Gleichrichter        kann    ein weiterer Kondensator parallel  zum     Ladestromkreis        vorgesehen    werden, um den von  der     Sekundärwicklung    des Transformators gelieferten  Strom zu glätten.  



       Wenn    die Vorrichtung durch eine Gleichstrom  quelle gespeist werden sollte, wird     in    der gebräuch  lichen Weise in dem primären     Transformatorkreis     ein periodisch wirkender Unterbrecher oder eine       Summervorrichtung    aufgenommen.      Zwei Ausführungsbeispiele der Einrichtung nach  der Erfindung werden anhand der beiliegenden Zeich  nung näher erläutert.  



  In     Fig.    1 ist 1 ein primärer, an ein Wechselstrom  netz     angeschlossener    Transformator, der mit einer  Primärwicklung 2 und mit einer Sekundärwicklung 3  versehen ist, deren Spannungsimpulse über einen  Gleichrichter 4 und die Magnetwicklung 7 eines elek  tromagnetischen Relais einen     Zündkondensator    12  aufladen.  



  Eventuell kann     in    diesem     Sekundärkreis    ein Wi  derstand 6 vorgesehen werden, dessen Wert zusam  men mit der     Kapazität    des     Zündkondensators    die       Zeitkonstante    des Entladungsstromkreises     bestimmt.          Parallel    zum Ladestromkreis kann ein     Glättungskon-          densator    5 geschaltet sein. Der Anker 8 des Relais  wird durch eine Feder 11 in eine derartige Stellung  gezogen, dass     in    der Ruhelage die Kontakte 9 und 10  geschlossen sind und der Kondensator 12 mit der       Zündkerze    13 verbunden ist.  



  Wenn einer oder mehrere Stromimpulse durch die  Wicklung 7 fliessen, wird der Anker 8 angezogen und  der Kondensator 12 aufgeladen. Wenn die Ladung  des Kondensators einen bestimmten Wert erreicht hat,  wird die     Erregung    der Wicklung 7 so gering,     dass    die       Zugkraft    der Feder 11 die     magnetische    Anziehungs  kraft überschreitet, so dass der Anker zurückfällt, die  Kontakte 9 und 10 geschlossen werden und der Kon  densator 12 sich     Tiber    die Zündkerze 13 entladen  kann.  



  Gemäss der Schaltung von     Fig.    2 ist die Magnet  spule 7 parallel an den     Zündkondensator    12 geschal  tet und die Kontakte 9 und 10 sind in der Ruhelage  unter der Einwirkung der Feder 11     geöffnet.    Wenn  der Kondensator 12 allmählich geladen wird, wird die  Stromstärke im Kreis 3, 4, 6 und 12 abnehmen, da  gegen wird der Strom durch die Wicklung 7 zuneh  men. Sobald die Anziehungskraft des Relais, die auf  den Anker 8 ausgeübt wird, grösser als die Zugkraft  der Feder 11 wird, wird das Relais anziehen und die       Kontakte    9 und 10 werden geschlossen und der Kon  densator 12 kann sich über die Zündkerze 13 ent  laden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrische Zündeinrichtung für gasförmige und flüssige Brennstoffe, insbesondere zum Gebrauch bei Gasturbinen, ölgeheizten Kesseln und dergleichen, die einen an eine Wechselstromquelle angeschlossenen Transformator aufweist, der einen Zündkondensator über einen Gleichrichter auf eine niedrige Spannung aufladet, dadurch gekennzeichnet,
    dass beim Auf laden des Kondensators durch das allmähliche Steigen der Spannung am Kondensator und die dadurch be- dingte Abnahme des Kondensatorladestromes ein Schaltorgan direkt oder indirekt in Betrieb gesetzt wird, das den Kondensator mit einer Niederspan- nungs-Zündkerze verbindet. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Schaltorgan ein elektromagne tisches Relais ist, dessen Magnetwicklung mit dem Kondensator in Reihe liegt, derart, d'ass beim Auf laden des Kondensators bis auf einen gewissen Span nungswert die Schaltkontakte, wovon einer mit der Zündkerze verbunden ist, geöffnet gehalten werden, während beim Erreichen des genannten Spannungs wertes diese Kontakte durch das Zurückfallen des Relais geschlossen werden und der Kondensator mit der Zündkerze verbunden wird. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Schaltorgan ein magnetisches Relais ist, dessen Magnetwicklung parallel mit dem Kondensator geschaltet ist, derart, dass beim Steigen der Ladespannung auf einen gewissen Wert die Schalt kontakte, wovon einer mit der Zündkerze verbunden ist, geöffnet -gehalten werden, wobei beim Erreichen des genannten Spannungswertes durch die dann auf tretende grössere magnetische Feldstärke der Magnet wicklung diese Kontakte geschlossen werden, wo durch der Kondensator mit der Zündkerze verbun den wird. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in dem Ladekreis des Konden- sators ein mit einem Gleichrichter in Reihe geschal teter Widerstand aufgenommen ist, dessen Ohmscher Wert in Verbindung mit dem Kapazitätswert des Kon- densators, die Zahl der zu erzeugenden Funken be stimmt.
CH354987D 1956-06-06 1957-06-05 Elektrische Zündeinrichtung für gasförmige und flüssige Brennstoffe CH354987A (de)

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