CH354995A - Zentralschmieranlage - Google Patents

Zentralschmieranlage

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CH354995A
CH354995A CH354995DA CH354995A CH 354995 A CH354995 A CH 354995A CH 354995D A CH354995D A CH 354995DA CH 354995 A CH354995 A CH 354995A
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CH
Switzerland
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pump
metering devices
lubrication system
line
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Inventor
Laib Willy
Original Assignee
Joseph Voegele Ag
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Publication date
Application filed by Joseph Voegele Ag filed Critical Joseph Voegele Ag
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N27/00Proportioning devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Details And Applications Of Rotary Liquid Pumps (AREA)

Description


      Zentralschmieranlage       Die Erfindung betrifft eine     Zentralschmieranlage     mit einer stetig angetriebenen Schmierpumpe,     Zu-          messeinrichtungen    vor in Zeitabständen zu versorgen  den Schmierstellen und einem Steuerschieber zwi  schen Pumpe und     Zumess.einrichtungen,    der in einer  ersten Stellung die nachgeschalteten     Zumesseinrich-          tungen    von der Pumpe trennt und ausserdem entlastet,  in einer zweiten Stellung jedoch die     Zumesseinrichtun-          gen    an die Pumpe anschliesst und aus dieser Stellung  in die erste zurückgeführt wird,

   sobald der Druck  vor den     Zumesseinrichtungen    eine     bestimmte    Höhe  erreicht hat.  



  Bei bekannten Schmieranlagen dieser Art ver  schliesst der Steuerschieber in einer ersten Stellung  den von der Pumpe kommenden     Förderleitungsab-          schnitt,    der mit einem     überströmventil    versehen ist.  Diese Anlagen haben zum Teil in einer vom.     über-          strömventü    in den     Schmiermittelbehälter        führenden          Rücklaufleitung    fast kontinuierlich zu versorgende       Schmierstellen    eingeschaltet.

   In der ersten     Stellung     des Steuerschiebers hat die Pumpe ständig gegen  den     öffnungsdruck    des     überströmventils    zu fördern,  der grösser sein muss als der     Schmiermitteldruck    zum  Bewegen der     Zumesskolben    in den     Zumesseinrichtun-          gen,    damit in der zweiten Stellung des Steuerschie  bers die     Zumesseinrichtungen    überhaupt zum Wirken  gebracht werden können. Dies ist     insbesondere    bei  den Anlagen nachteilig, denen keine oder nur einen  geringen Schmierdruck erfordernde fast kontinuier  lich zu versorgende Schmierstellen angeschlossen  sind.  



  Um diesen Mangel zu beheben, wird gemäss der  Erfindung vorgeschlagen, dass der Steuerschieber in  der ersten Stellung ausserdem die Pumpe auf eine       Rücklaufleitung    schaltet.  



  Um mit einer     solchen    Anlage neben den in  Zeitabständen mit bestimmten     Schmiermittelmengen       zu versorgenden Schmierstellen auch fast stetig zu  beliefernde     Schmierstellen        versorgen    zu können,  können solche Schmierstellen an die vom Steuer  schieber ausgehende     Rücklaufleitung    angeschlossen  sein.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der  Erfindung dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 ein Gesamtbild einer     Schmieranlage,    zum  Teil in schematischer Darstellung,       Fig.    2 einen Schnitt durch ein,     Steuerschieber     und     Zeitschaltwerk    aufnehmendes Gehäuse nach  Linie     II-II    in     Fig.    1 und       Fig.    3 einen Schnitt durch dieses Gehäuse nach  Linie     111-11I    in     Fig.    1.  



  Eine ständig umlaufende Zahnradpumpe 1 ist  einerseits mit einem     Schmiermittelbehälter    2 und  anderseits über eine     Förderleitung    3, 4 mit     Zumess-          einrichtungen    5, 6 und an diese     angeschlossenen     Schmierstellen verbunden.  



  Die     Förderleitung    3, 4 geht durch eine Führungs  bohrung 7 eines in einem Gehäuse 8 beweglichen  Steuerschiebers 9. Eine     Anschlussbohrung    10 des     För-          derleitungsabschnittes    3 ist über einen aus einer Boh  rung 11 und einem Einstich 12     in    der Führungsboh  rung 7 bestehenden     Verbindungskanal    und .eine An  schlussbohrung 13 des     Förderleitungsabschnittes    4  über eine Bohrung 14     im    rechten Winkel mit der  Führungsbohrung 7 verbunden.

       Koaxial    zur Füh  rungsbohrung 7 angeordnet und in diese     einmündend     ist eine Bohrung 16, die mit einer     Anschlussbohrung     17 für eine in den Behälter 2 führende     Rücklauflei-          tung    18, 19 verbunden ist. Mit der Führungsboh  rung 7 ist ausserdem eine Entlastungsleitung 22 ver  bunden, die über     eine        Verbindungsbohrung    23 in die  Bohrung 16 mündet und in die ein     Rückschlagven-          til    24     eingebaut    ist.

        Der Steuerschieber 9 hat eine Ringnut 26 ein  gearbeitet, die in jeder Lage des Steuerschiebers mit  dem     Förderleitungsabschnitt    4 verbunden ist. Das  vordere (obere) Ende des Steuerschiebers ist abge  setzt. Zwischen .einem dadurch gebildeten     Ansatz    28  und der Ringnut 26 hat der Steuerschieber einen  Bund 30, dessen Höhe kleiner als die in Höhenrich  tung gemessene     Länge    des Einstichs 12 ist und der  sich je nach Stellung des Steuerschiebers in der Füh  rungsbohrung 7 oder im Bereiche des Einstichs 12  bewegt. Der Ansatz 28 schiebt sich bei nach oben  gehendem Steuerschieber und bei aus der Führungs  bohrung 7 austretendem Bund 30 dichtend in die  Bohrung 16 hinein.

   Diese Bewegung     ist    begrenzt  durch eine Schulter 32 in der     Bohrung    16, an der  der Ansatz 28     zur    Anlage kommt.  



  Der Steuerschieber 9 ist in seiner gezeigten Ruhe  lage von einer Rasteinrichtung festgehalten, die aus  einer Klinke 40     (Fig.    3), einer Ringnut 42 im Steuer  schieber und einem federbelasteten, an der Klinke  angreifenden Bolzen 44 besteht. An der Klinke 40       vermaausserdem    ein von Hand zu betätigender       Stössel'-46    und ein von einem im Gehäuse 8 unter  gebrachten     Zeitschaltwerk    angetriebenes Schaltrad  48 anzugreifen. Eine Feder 49 drückt auf den Steuer  schieber 9 und ist bestrebt, ihn nach oben in die die  Bohrung 16 dicht abschliessende Lage zu bringen.  



  Das Gehäuse 8 besteht aus drei Einzelteilen 50,  51 und 52. Im Teil 50 ist die aus Antriebswelle 54,       Schnecke    55 und Schneckenrad 56 bestehende An  triebsvorrichtung für das     Zeitschaltwerk    unterge  bracht. Der mittlere Teil 51 enthält den Steuerschie  ber nebst den verschiedenen Bohrungen für das       Schmiermittel    und das     Zeitschaltwerk.    Dieses be  steht aus einer treibenden Welle 58, einer feststehen  den Achse 60 und aus in     bekannter    Weise angeord  neten Zählrädern 62, 64 und 66, die zwecks Ände  rung der Übersetzung durch zusätzliche auf die Wel  len 58 und 60 aufzureihende, entsprechend mitein  ander zu verbindende Räder ergänzt werden können.

    Das letzte     Zählrad    66 ist mit dem Schaltrad 48 für  die Rasteinrichtung verbunden.  



  Wie in     Fig.    1 schematisch angedeutet ist, können  in die     Rücklaufl.eitung    18, 19 noch mehrere Steuer  schieber oder aus     Zeitschaltwerk    und Steuerschieber  bestehende     Anschlusseinrichtungen    für weitere       Schmierstellen    eingeschaltet werden.

   Bei diesen Ein  richtungen muss dann der das Schmiermittel heran  führende Leitungsabschnitt 18 mit der     Anschlussboh-          rung    10 der     betreffenden    Einrichtung und die zur  nächsten     Anschlusseinrichtung    führende Leitung 19  an die     Anschlussbohrung    17 der vorangehenden Ein  richtung     angeschlossen    werden.

   Auf diese Weise     ist     es möglich, mit einfachen Mitteln eine Zentral  schmieranlage nach dem     Einleitungssystem    aufzu  bauen, bei der die     Schmierstellen    einzeln oder grup  penweise in verschiedenen Zeitabständen und mit  verschiedenen     Schmiermittelmengen    versorgt werden.  An die vom letzten     Zeitschaltwerk    in den Behälter 2       zurückführende        Leitung    19 können auch     noch    fast    kontinuierlich zu versorgende und keinen wesentli  chen Gegendruck bietende Schmierstellen 70 ange  schlossen werden.  



  Die beschriebene Anlage arbeitet wie folgt:  Die Zahnradpumpe 1 und das     Zeitschaltwerk     sind von der zu schmierenden Maschine angetrieben.  Der in seiner Ruhelage befindliche Steuerschieber  wird von der in die Ringnut 42 eingreifenden Klinke  40 festgehalten. Das von der     Pumpe    1 geförderte  Schmiermittel tritt über die Bohrung 11,     Steuerschie-          berbohrung    7 und Bohrung 16 durch das Gehäuse 8  und über die     Rücklaufleitung    18, 19 in den Behäl  ter 2 zurück. Die zu den     Zumesseinrichtungen    füh  rende Leitung 4 ist über die Ringnut 26 im Steuer  schieber mit der Entlastungsleitung 22 verbunden.  



  Wenn nun das Schaltrad 48 die Klinke 40 aus  der Raststellung stösst, drückt die Feder 49 den  Steuerschieber nach oben in seine die Leitung 16  und damit die     Rücklaufleitung    abschliessende Lage.  Dabei wird auch die Entlastungsleitung 22 vom  Steuerschieber geschlossen. Der Bund 30 am Steuer  schieber ist aus der Führungsbohrung 7 in den  Bereich des Einstiches 12 eingetreten, so dass die  Verbindung zwischen den     Förderleitungsabschnitten     3 und 4 freigegeben ist.

   Der     Schmiermitteldruck    in  den Leitungen 3, 4 steigt an und betätigt     schliesslich     die     Zumesskolben    in den     Zumesseinrichtungen.    Der       Schmiermitteldruck    wirkt auch auf den Steuerschie  ber 9 .ein. Die Drücke auf die beiden die Ringnut 26  begrenzenden     Kreisringflächen    heben sich gegenseitig  auf, dagegen kommt der an der     Kreisringfläche     der Stirnseite ausserhalb des Ansatzes 28 herrschende  Druck zur Auswirkung.

   Diese     Kreisringfläche    und  die Feder 49 sind so bemessen, dass mit Sicherheit  schon alle     Zumesseinrichtungen    angesprochen haben,  bevor der     Schmiermitteldruck    die Kraft der Feder  49 zu überwinden und den Steuerschieber nach unten  zu bewegen vermag. Wenn der Ansatz 28 aus der  Bohrung 16 herausgetreten ist, wirkt der Schmier  mitteldruck zusätzlich noch auf die Kreisfläche  des Ansatzes 28 und der Steuerschieber wird sicher  gegen seine Ausgangsstellung geführt, bis die Klinke  40, angetrieben von dem Bolzen 44, in die Ringnut  42 einrastet. Selbstverständlich können zur Siche  rung der Rückführung des Steuerschiebers durch das  Schmiermittel auch andere Massnahmen getroffen  werden, z.

   B. die     Anbringung    einer an sich bekann  ten Schnappeinrichtung für den Steuerschieber. In  der Ausgangsstellung ist der     Förderleitungsabschnitt    3  wieder mit der     Rücklaufleitung    18, 19 und der     För-          derleitungsabschnitt    4 mit der Entlastungsleitung 22  verbunden, so dass sich das Schmiermittel vor den       Zumesseinrichtungen    über das Ventil 24 in die Rück  laufleitung entspannen kann. Der Bund 30 ist dich  tend in die Führungsbohrung 7 eingetreten und ver  hindert, dass bei stillstehender Pumpe der Druck in  der Leitung 4 vor den     Zumesseinrichtungen    unter  dem vom Ventil 24 eingestellten Druck fallen kann.

    Wenn das     Zeitschaltwerk    samt Steuerschieber in  besonders vorteilhafter Weise mit der Pumpe und      dem Ölbehälter zu einem Aggregat zusammengefasst  ist, ist bei dieser Ausführung die Gewähr gegeben,  dass die Anlage beim Anlaufen der zu     schmierenden     Maschine sofort betriebsbereit ist.  



  Werden mehrere     Zeitschaltwerke    und Steuer  schieber hintereinander geschaltet, so ist es ohne  Nachteil, wenn zwei oder mehrere Steuerschieber  gleichzeitig aus der Ruhestellung bewegt werden.  Jeder Steuerschieber wird erst dann wieder in die  Ruhelage zurückgeführt, wenn das Schmiermittel vor  den     jeweils,    nachgeschalteten     Zumesseinrichtungen     einen Druck .erreicht hat, bei dem die     Zumessein-          richtungen    mit Sicherheit angesprochen haben.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zentralschmieranlage mit ständig arbeitender Schmiermittelpumpe, Zumesseinrichtungen vor in Zeitabständen zu versorgenden Schmierstellen und einem Steuerschieber zwischen Pumpe und Zumess- einrichtungen, der in einer ersten Stellung die nach geschalteten Zumesseinrichtungen von der Pumpe trennt und ausserdem entlastet, in einer zweiten Stellung jedoch die Zumesseinrichtungen an die Pumpe anschliesst und aus dieser Stellung in die erste zurück- geführt wird,
    sobald der Druck vor den Zumessein- richtungen eine bestimmte Höhe erreicht hat, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerschieber in der ersten Stellung ausserdem die Pumpe auf eine Rücklauf leitung schaltet. UNTERANSPRÜCHE 1. Zentralschmieranlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass in die Rücklaufleitung (18, 19) eine Entlastungsleitung (22, 23) für die Zumesseinrichtungen einmündet.
    2. Zentralschmieranlage nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in die Entlastungslei- tung (22, 23) ein gegen die Rücklaufleitung (18, 19) hin öffnendes Rückschlagventil (24) eingebaut ist.
    3. Zentralschmieranlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der kolbenartig aus gebildete Steuerschieber (9) an seinem Mantel eine mit dem zu den Zumesseinrichtungen führenden Lei tungsabschnitt (4) ständig verbundene Aussparung (26) hat, und dass durch eine Absetzung am .einen Ende des Steuerschiebers an diesem eine Stirnring fläche und ein Ansatz (28) als Schliesskörper gebildet sind, der in der zweiten Stellung des Steuerschiebers die Rücklaufleitung (18, 19)
    für einen an die Pumpe angeschlossenen und mit dem Raum vor der ge nannten Stirnringfläche des Steuerschiebers ständig verbundenen Förderleitungsabschnitt (3) sperrt. 4. Zentralschmieranlage nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Höhe des zwischen der erwähnten Stirnkreisringfläche und einer die Aussparung (26) begrenzenden Kreisringfläche gebil deten Bundes (30) am Steuerschieber kleiner ist als die in Bewegungsrichtung des Steuerschiebers gemes sene Ausdehnung eines Verbindungskanals (11, 12) zwischen dem Steuerschieber und dem an die Pumpe angeschlossenen Förderleitungsabschnitt (3)
    und die ser Verbindungskanal derart zum Steuerschieber an geordnet ist, dass er ständig mit dem Raum vor der erstgenannten Kreisringfläche, jedoch nur in der zweiten Stellung des Steuerschiebers mit der Aus sparung (26) verbunden ist. S. Zentralschmieranlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Steuerschieber (9) entgegen der Kraft einer Feder von einer Rasteinrichtung in seiner ersten Stellung gehalten ist und die Feder den Steuerschieber beim Betätigen der Rasteinrichtung in seine zweite, die Entlastungs- und Rückführleitung schliessende Stel lung bewegt.
CH354995D 1956-07-12 1957-07-08 Zentralschmieranlage CH354995A (de)

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CH354995D CH354995A (de) 1956-07-12 1957-07-08 Zentralschmieranlage

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4397376A (en) 1980-03-03 1983-08-09 De Limon Fluhme Gmbh & Co. Progressive-central lubrication system

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4397376A (en) 1980-03-03 1983-08-09 De Limon Fluhme Gmbh & Co. Progressive-central lubrication system

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