CH355013A - Ausdrehvorrichtung mit einstellbarer Ausdrehweite - Google Patents

Ausdrehvorrichtung mit einstellbarer Ausdrehweite

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CH355013A
CH355013A CH355013DA CH355013A CH 355013 A CH355013 A CH 355013A CH 355013D A CH355013D A CH 355013DA CH 355013 A CH355013 A CH 355013A
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CH
Switzerland
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Inventor
Kaiser Heinz
Original Assignee
Kaiser Heinz
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Application filed by Kaiser Heinz filed Critical Kaiser Heinz
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23B—TURNING; BORING
    • B23B29/00—Holders for non-rotary cutting tools; Boring bars or boring heads; Accessories for tool holders
    • B23B29/03—Boring heads
    • B23B29/034—Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings
    • B23B29/03403—Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings radially adjustable before starting manufacturing
    • B23B29/03417—Boring heads with tools moving radially, e.g. for making chamfers or undercuttings radially adjustable before starting manufacturing by means of inclined planes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description


  Ausdrehvorrichtung mit einstellbarer Ausdrehweite    Die Erfindung betrifft eine Ausdrehvorrichtung  mit einstellbarer Ausdrehweite, die einen Arbeitskopf  aufweist, in welchem ein radial verschiebbarer Dreh  stahlhalter angeordnet ist, der mit einer von Hand  verdrehbaren, mit Innengewinde versehenen Hülse  kinematisch verbunden ist.  



  Bei bekannten Ausdrehvorrichtungen dieser Art  ist die kinematische Verbindung zwischen Hülse und  Drehstahlhalter sehr kompliziert. Die Ausdrehvorrich  tung nach der vorliegenden Erfindung zeichnet sich  gegenüber diesen Vorrichtungen dadurch aus, dass  ein Schieber vorgesehen ist, der zwei in das Innen  gewinde der Hülse eingreifende Zahnstangen bildet  und einen Fortsatz aufweist, der in eine vom Dreh  stahlhalter gebildete, zu dessen Verschiebungsrichtung  geneigte Führung ragt und dieselbe Neigung hat wie  diese Führung, so dass bei Verdrehung der Hülse  dieser Fortsatz in der Führung gleitet und dadurch  den Drehstahlhalter verschiebt.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind zwei Ausfüh  rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt.  Es ist:  Fig. 1 ein Längsschnitt durch das erste Ausfüh  rungsbeispiel,  Fig.2 ein Schnitt nach der Linie II-II von  Fig. 1, wobei jedoch der Schieber in Ansicht aus der  Richtung des Pfeiles II gesehen dargestellt ist,  Fig. 3 ein Schnitt nach den Linien III-III von  Fig. 1 und 2,  Fig.4 ein Schnitt nach der Linie IV-IV von  Fig. 1,  Fig. 5 ein Längsschnitt durch das zweite Ausfüh  rungsbeispiel und  Fig. 6 ein Schnitt längs der Linie VI-VI von  Fig. 5, wobei jedoch der Schieber in Ansicht aus der  Richtung des Pfeiles VI gesehen dargestellt ist.

      Die in Fig. 1-4 dargestellte Vorrichtung weist  einen Arbeitskopf 1 und einen nach oben leicht  konisch verjüngten, auswechselbaren Anschlussschaft  2 auf, der in eine Bohrmaschine eingesetzt wird und  dessen oberer Teil in Fig. 1 weggebrochen ist. Der  Körper 3 des Arbeitskopfes ist bei 4 mit dem Schaft  2 verschraubt. Der Körper 3 weist einen konischen  Teil 3a und einen zum Zentrieren     dienenden    zylin  drischen Anpassteil 3b auf. Ein Drehstahlhalter 5 ist  im Körper 3 in einer zur Längsachse der Vorrichtung  senkrechten Richtung radial verschiebbar geführt.  



  Der Drehstahlhalter 5 ist mit einer zu seiner  Verschiebungsrichtung geneigten, prismatischen Füh  rung 5a versehen, in welche ein ebenso geneigter  Fortsatz 6a eines Schiebers 6 hineinragt, der auf zwei  einander entgegengesetzten Seiten zwei Zahnstangen  6b bildet, die in das Innengewinde 7a einer von Hand  verdrehbaren Hülse 7 eingreifen, die bei 7b mit einer  nicht dargestellten Rändelung versehen ist. Der Schie  ber 6 ist in einer schlitzartigen Aussparung 3c des  Körpers 3 verschiebbar, die oben durch die in Fig. 1  mit 3d     bezeichnete    Linie begrenzt ist.  



  In der in Fig. 1 dargestellten Lage befinden sich  die Zahnstangen 6b in ihrer obersten Lage, während  der Drehstahlhalter 5 sich ganz innerhalb des Kör  pers 3 befindet. Verdreht man die     Hülse    7 so, dass  sich der Schieber 6 abwärts bewegt, so gleitet dessen  Fortsatz 6a in seiner Führung 5a nach unten und  verschiebt dabei den Drehstahlhalter 5 radial nach  aussen, so dass die     Ausdrehweite    vergrössert wird.  



  Über der Gewindehülse 7 befindet sich ein     Ring    8,  der mit einer     Noniusteilung    versehen ist, die mit einer  auf der Hülse 7 befindlichen Skala zusammenarbeitet.  Diese Skala und die     Noniusteilung    sind in der Zeich  nung nicht dargestellt. Der Ring 8 ist auf einer am  Körper 3 fest angebrachten Büchse 9 drehbar und      kann mittels eines Gewinderinges 10 in jeder belie  bigen Lage der Noniusteilung festgeklemmt werden.

    Unterhalb des Gewinderinges 10 ist ein Zwischen  ring 11 angeordnet, der durch entsprechende Ver  drehung des Gewinderinges 10 nach unten gepresst  werden kann und dadurch seinerseits den     Nonius-          ring    8 nach unten auf eine Schulter 9a der Buchse 9  presst und     somit    festklemmt. Der Zwischenring 11  hat den Zweck, zu verhindern, dass bei der Drehung  des Ringes 10 der drehbare Noniusring 8 durch Rei  bung mitgenommen wird. Der Zwischenring 11 ist  nicht drehbar,     sondern    durch einen Bolzen 12, dessen  Ende 12a in eine Nut 11a des Zwischenringes 11  eingreift, in axialer Richtung geführt. An dem Ge  windering 10 ist ein Stift 13 befestigt, dessen unteres  Ende 13a in eine bogenförmige Einfräsung 11b des  Zwischenringes 11 eingreift.

   Diese Einfräsung hat  einen Öffnungswinkel von 90  und das Ganze ist so  justiert, dass der Noniusring 8 durch eine 90 -Drehung  des Gewinderinges 10 festgeklemmt bzw. durch die  umgekehrte Drehung freigegeben wird.  



  Wie aus Fig.2 hervorgeht, ist der Querschnitt  des Drehstahlhalters 5 im vorliegenden Beispiel kreis  förmig. Er könnte aber ebensogut polygonal, z. B.  quadratisch sein. Damit der Halter 5 bei seiner Ver  schiebung nicht infolge Spiels geringe Verdrehungen  erfahren kann, ist ein Führungsbolzen 14 vorgesehen,  dessen Ende 14a in eine Führungsnute 5b des Halters  5 eingreift. Der Führungsbolzen 14 wird in seiner  Lage durch eine Sicherungsschraube 15 gesichert,  die in einer Ringnute 14b des Bolzens eingreift.  



  Zum Festklemmen des Halters 5 in der durch  Verdrehen der Gewindehülse 7     eingestellten    Lage ist  eine Festklemmschraube 16 vorgesehen, die mit  einem Innensechskant 16a versehen ist und aus zwei  fest miteinander verbundenen Teilen 16b und<B>16e</B>  besteht.  



  Der Drehstahl 17 ist in einer Führung 5c an  geordnet, die im Halter 5 ausgespart ist. Das obere  Ende dieser Führung ist durch eine Abschlussplatte 18  verschlossen.  



  Zum Festklemmen des Drehstahles 17 dient eine  Festklemmschraube 19, die mit Innensechskant ver  sehen ist. Die Achse der Schraube 19 ist in Fig. 1  lediglich der Einfachheit halber in der Zeichnungs  ebene dargestellt. In Wirklichkeit steht sie zur Fläche  17a des Drehstahles (siehe Fig. 1 und 3) senkrecht,  um den Drehstahl in diejenige Ecke 5e seiner Füh  rung 5c zu drücken, auf welche der Schnittdruck  übertragen wird.  



  Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 und 6 un  terscheidet sich von demjenigen nach Fig. 1-4 da  durch, dass der Schieber 6 aus einem koaxial im Kör  per 3 verschiebbaren,     zylindrischen    Stück<B>6e,</B> das mit  dem Fortsatz 6a versehen ist, und einer Traverse 6d  zusammengesetzt ist, die an ihren Enden die Zahn  stangen 6b bildet und durch ein längliches Loch 6e  des Stückes 6c hindurchgeht. Der Schieber 6 besteht  also nicht mehr, wie im Falle von Fig. 1-4 aus  einem einzigen, plattenförmigen Stück, sondern aus    den beiden einander senkrecht kreuzenden Stücken  <B>6e</B> und 6d.

   Um diesen Schieber 6 aufzunehmen, ist  der Körper 3 des Arbeitskopfes 1 mit einer axialen  Längsbohrung 3e für das Schieberstück 6c und mit  zwei Schlitzen 3 f versehen, in welch letzteren die  aus diesem Stück 6c hervorragenden Enden der Tra  verse 6d verschiebbar sind.  



  In der Zeichnung sind die Zahnstangen 6b wie  der in ihrer obersten Lage dargestellt, während der  Drehstahlhalter 5 sich vollkommen im Körper 3 be  findet. Der Bolzen 12 nach Fig. 1 ist wegen des zylin  drischen Schieberstückes 6c nach Fig. 5 durch einen  kürzeren, einseitig dieses Schieberstückes angeord  neten Bolzen 12' ersetzt, der in die Nut 11a des  Zwischenringes 11 eingreift.  



  Im übrigen stimmt die Ausführungsform nach  Fig. 5-6 genau mit derjenigen nach Fig. 1-4 über  ein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ausdrehvorrichtung mit einstellbarer Ausdreh weite, die einen Arbeitskopf aufweist, in welchem ein radial verschiebbarer Drehstahlhalter angeordnet ist, der mit einer von Hand verdrehbaren, mit Innen gewinde versehenen Hülse kinematisch verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass ein Schieber (6) vor gesehen ist, der zwei in das Innengewinde (7a) der Hülse (7) eingreifende Zahnstangen (6b) bildet und einen Fortsatz (6a) aufweist, der in eine vom Dreh stahlhalter (5) gebildete, zu dessen Verschiebungs richtung geneigte Führung (5a) ragt und dieselbe Nei gung hat wie diese Führung, so dass bei Verdrehung der Hülse dieser Fortsatz in der Führung gleitet und dadurch den Drehstahlhalter verschiebt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schieber (6) aus einem einzi gen, plattenförmigen Stück besteht und in einer schlitzartigen Aussparung (3c) des Körpers (3) des Arbeitskopfes (1) verschiebbar ist (Fig. 1-4). 2. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schieber (6) aus zwei sich kreuzenden Stücken (6c, 6d) zusammengesetzt ist, von denen das eine (6c) mit dem genannten Fort satz (6a) versehen ist, während das andere (6d) die Zahnstangen (6b) bildet (Fig. 5 und 6). 3.
    Vorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erstgenannte Schieberstück (6c) ein in einer koaxialen Bohrung (3e) des Körpers (3) des Arbeitskopfes (1) verschiebbares, zylindrisches Stück ist, das ein Loch (6e) aufweist, durch welches das andere Schieberstück (6t4 hindurchgeht. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass neben der Gewindehülse (7), die mit einer Skala versehen ist, ein Noniusring (8) an geordnet ist, der mittels eines Gewinderinges (10) über einen in axialer Richtung geführten Zwischen ring (11) festklemmbar ist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Körper (3) des Arbeitskopfes (1) in einen auswechselbaren Anschlussschaft (2) eingeschraubt und mit einem zur Zentrierung dienen den Anpassteil (3b) versehen ist. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass im Drehstahlhalter (5) eine Füh- rung (5c) für den Drehstahl (17) vorgesehen ist, bei welcher eine Klemmschraube (19) so angeordnet ist, dass mit derselben der Drehstahl gegen eine Ecke (5e) der Führung gepresst werden kann, auf welche der Schnittdruck übertragen wird.
CH355013D 1957-09-18 1957-09-18 Ausdrehvorrichtung mit einstellbarer Ausdrehweite CH355013A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2419129A1 (fr) * 1978-03-10 1979-10-05 Carole Barre d'alesage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2419129A1 (fr) * 1978-03-10 1979-10-05 Carole Barre d'alesage

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