CH355031A - Strahldüse für Flüssigkeiten - Google Patents
Strahldüse für FlüssigkeitenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B1/00—Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means
- B05B1/34—Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means designed to influence the nature of flow of the liquid or other fluent material, e.g. to produce swirl
- B05B1/3405—Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means designed to influence the nature of flow of the liquid or other fluent material, e.g. to produce swirl to produce swirl
- B05B1/341—Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means designed to influence the nature of flow of the liquid or other fluent material, e.g. to produce swirl to produce swirl before discharging the liquid or other fluent material, e.g. in a swirl chamber upstream the spray outlet
- B05B1/3489—Nozzles having concentric outlets
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
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- B05B1/3415—Nozzles, spray heads or other outlets, with or without auxiliary devices such as valves, heating means designed to influence the nature of flow of the liquid or other fluent material, e.g. to produce swirl to produce swirl before discharging the liquid or other fluent material, e.g. in a swirl chamber upstream the spray outlet with swirl imparting inserts upstream of the swirl chamber
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Description
Strahldüse für Flüssigkeiten Zur Zersprühung eines aus dem Mundstück eines Strahlrohres austretenden Flüssigkeitsstrahles, insbe sondere für Feuerlöschzwecke, ist es bekannt, mit dem Strahlrohr zwei zueinander konzentrische Flüs sigkeitsstrahlen zu erzeugen, wobei nach einem wei teren Vorschlag in dem Durchgang für den inneren Strahl ein Dralleinsatz vorgesehen und die Spalt breite des äusseren Durchgangs verstellbar ist, um eine Änderung des Kegelwinkels des Sprühstrahles zu erreichen.
Abgesehen von der Möglichkeit der Änderung des Kegelwinkels haben diese bekannten Ausbildungen eine feste Einstellung und lassen keine weitere Anpassung an die jeweils vorliegenden Erfor dernisse zu. Es sind aber nicht nur die Verhältnisse bei jedem Brandfall anders gelagert, sondern auch bei einem Brandfall kommt es sehr oft vor, dass je nach der Entwicklung im Laufe des Löschvorgangs die Feinheit des Sprühstrahles, der Kegelwinkel oder beide Faktoren geändert werden müssen,
um mit einem Mindestaufwand an Löschmittel eine beste Löschwirkung zu erreichen. Auch ist es oft notwen dig, an der Düse des Strahlrohres Schwankungen des Zulieferdruckes auszugleichen.
Diesen Erfordernissen wird nach der Erfindung dadurch nachgekommen, dass bei einer Strahldüse für Flüssigkeiten mit zwei zueinander konzentrischen Durchgängen beide Durchgänge mit verstellbaren Drallerzeugern versehen sind. Die Drallerzeuger sind dabei vorteilhaft so ausgebildet, dass die Drallrich- tung über eine Nullage umkehrbar ist.
Es sind ferner zweckmässig die Austrittsquerschnitte der beiden Durchgänge stufenlos einstellbar, wobei vorteilhaft der innere Durchgang von einer ihn zu einer Ring düse bildenden, verstellbaren Peltonnadel beherrscht ist, die den inneren Ringstrahl stabilisiert. Es kann dann nicht nur die aus jedem Durchgang austretende Flüssigkeit für sich allein nach der Durchflussmenge eingestellt werden,
sondern es kann auch die Drall richtung beider Strahlen beliebig eingestellt werden, so dass, ausgehend von einem Vollstrahl, jeder ge wünschte Sprühstrahl mit beliebigem Kegelwinkel und Versprühungsgrad sowie variabler Wurfweite eingestellt werden kann.
Die Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels nä her erläuteilt. Es zeigen Fig. 1 einen Axialschnitt durch das Strahlrohr mit dem Düsenmundstück ; Fig. 2 einen Axialschnitt durch den inneren Drall- einsatz ; Fig. 3 eine Stirnansicht zu Fig. 2 ;
Fig. 4 einen Axialschnitt durch den äusseren Dralleinsatz ; Fig. 5 eine Stirnansicht zu Fig. 4 und Fig. 6 ein Schaubild des inneren Dralleinsatzes in längerer Ausführung.
Das Strahlrohr 1 ist in dem Ausführungsbeispiel nach Art einer Sprühpistole ausgebildet, wobei der Schaft 2 dem Anschluss der Zuleitung für das aus zugebende Mittel dient. In dem Austrittsende des Rohres 1 ist mittels Radialrippen 3 ein. Rohrstück 4 axial verschiebbar aber unverdrehbar geführt, das in eine Düse 5 ausmündet. In dem Rohrstück 4 befindet sich ein Dralleinsatz 6 mit sechs Lamellen aus einem biegsamen Werkstoff,
der in dem Rohrstück 4 eine Leitvorrichtung bildet. Die Lamellen sind an den Stirnenden von je einem Ring 7 bzw. 8 gehalten, von denen jeder eine Nabe 9 bzw. 10 hat. Die Naben 9, 10 sind mit den Ringen 7, 8 durch Speichen 28 fest verbunden.
Der vordere Ring 7 ist unverdrehbar in dem Rohrstück 4 befestigt. Die nach hinten verlän gerte Nabe 10 des hinteren Ringes 8 ist achsparallel zu dem Strahlrohr 1 unter Abdichtung durch dessen Abschlussdeckel 12 herausgeführt und trägt an dem freien Ende drehfest ein Handrad 13, das gegenüber dem Deckel 12 mit einer Rasteinrichtung versehen ist.
Durch Verdrehen des Ringes 8 mittels des Hand rades 13 können somit die Lamellen 6 aus einer neutralen Mittelstellung schraubenförmig in beiden Richtungen verdreht werden (Fig. 6), so dass dem das Rohrstück 4 durchströmenden Flüssigkeitsstrahl innerhalb gewisser Grenzen jeder beliebige Drall erteilt werden kann.
Die beiden Naben 9, 10 dienen noch der Führung einer mit einem Kopf 14 versehenen Stellstange 15, die über ein Hebelgestänge 16, 17 mit dem Griffhebel 18 des Schaftes 2 gekuppelt und in Achsrichtung des Strahlrohres 1 verschiebbar ist. Der nach der Art einer Peltonnadel ausgebildete Kopf 14 dieser Stange beherrscht den Durchgang des Düsenmundstückes 5. Die Peltonnadel 14, 15 regelt somit die Durchfluss, menge durch Änderung des freien Ringquerschnittes, wobei jedoch der Druck in der Düse 5 konstant bleibt.
Das Strahlrohr 1 isst am Ende mit Aussengewinde 19 versehen und trägt hier eine überwurfmutter 20, die ein äusseres Düsenmundstück 21 hält. Das äussere Düsenmundstück 21 ist frei drehbar und mit zwei Bedienungslappen 22 versehen. Ein Abstands ring 23 verhindert beim Anziehen der überwurfmut- ter 20 ein Festklemmen des Mundstückes 21.
Das Mundstück trägt einen Doppelring 24 mit Rippen 25, von dem biegsame Lamellen 26 ausgehen, die an einem mit dem Strahlrohr 1 festen Doppelring 27 gehalten sind. Durch Verdrehen des Düsenmund stückes 21 können somit die Lamellen 26 von einer den Flüssigkeitsdurchgang nicht beeinflussenden neu tralen Mittelstellung nach beiden Richtungen in mehr oder weniger steile Schraubengänge verwunden wer den, so dass der den äusseren Ringraum durchströ menden Flüssigkeit innert gewisser Grenzen ein belie biger Drall erteilt werden kann.
Der freie Verschiebungsweg der Nadel 14, 15 ist durch Anlage des Kopfes 14 an der Nabe 9 begrenzt. Es öffnet sich bei Anziehen des Griffhebels 18 zu nächst der innere Ringdurchgang. Wird bei Anlage des Kopfes 14 an der Nabe 9 der Griffhebel 18 weiter angezogen, dann wird der Ring 7 mitsamt dem an ihm befestigten, unverdrehbar geführten Rohrstück 4 nach rechts verschoben. Dies bedingt auch eine Ver schiebung des Nabenrohrs 10, so dass das Handrad 13 von dem Deckel 12 abgehoben wird und die Rast haltung zwischen den Teilen 12, 13 entfällt.
Der Ring 8 ist in dem Rohrstück 4 mit ausreichender Reibung geführt, so dass auch beim Abheben des Handrades 13 von dem Deckel 12 die Klemmreibung zwischen den Teilen 4, 8 ausreicht, um die jeweilige Drallein- stellung der Lamellen 6 beizubehalten. Das Zurück ziehen des Rohrstücks 4 hat eine Vergrösserung des Durchganges zwischen den beiden Düsenteilen 5, 21 zur Folge. Es kann daher die aus der äusseren Ring düse 5, 21 austretende Flüssigkeitsmenge mit dem gleichen Griffhebel bei ganz geöffneter innerer Düse eingeregelt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Strahldüse für Flüssigkeiten, insbesondere für Feuerlöschzwecke, mit zwei zueinander konzentri schen Durchgängen, dadurch gekennzeichnet, dass beide Durchgänge mit verstellbaren Drallerzeugern versehen sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Strahldüse nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass beide Drallerzeuger aus einer neutralen Grundstellung nach beiden Drehrichtungen hin verstellbar sind. 2. Strahldüse nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beide Durchgänge bezüglich des Durchgangsquerschnitts stufenlos einstellbar sind. 3.Strahldüse nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der innere Durchgang durch eine Peltonnadel gesteuert ist. 4. Strahldüse nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drallerzeuger die Durchgänge in Strömungs richtung durchsetzende biegsame Lamellen aufweisen, deren eines Ende jeweils fest eingespannt und deren anderes Ende von einem verdrehbaren Einstellkörper gehalten ist. 5.Strahldüse nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (6) des inneren Drallerzeugers an einem am inneren Strahlrohr (4) befestigten Ring (7) ein gespannt sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE355031X | 1956-02-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH355031A true CH355031A (de) | 1961-06-15 |
Family
ID=6289853
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH355031D CH355031A (de) | 1956-02-25 | 1957-02-22 | Strahldüse für Flüssigkeiten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH355031A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1016463A3 (de) * | 1998-12-23 | 2001-06-13 | Spraying Systems Co. | Vollkegelzerstäuberdüse |
-
1957
- 1957-02-22 CH CH355031D patent/CH355031A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP1016463A3 (de) * | 1998-12-23 | 2001-06-13 | Spraying Systems Co. | Vollkegelzerstäuberdüse |
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