CH355139A - Verfahren zur Herstellung von Harnstoff - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von HarnstoffInfo
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Classifications
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Description
Verfahren zur Herstellung von Harnstoff Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Harnstoff aus Kohlendioxyd und über- schüssigem Ammoniak unter erhöhter Temperatur und unter hohem Druck, wobei das umgesetzte Gemisch aus dem Reaktionsgefäss unter teilweiser Entspannung einem Trennapparat zugeführt wird, in welchem die Harnstofflösung weitgehend von CO2 und NH3 befreit und dann in einem Entgaser auf Normaldruck entspannt wird und wobei die abgetrennten Gase mindestens teilweise in das Reaktionsgefäss zurückgeführt werden. Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass das gesamte aus diesem Trennapparat stammende CO2- und NHs-haltige Gasgemisch einer Absorptionsanlage zugeführt wird, in welcher das NH3 durch Waschen unter Druck vollständig von der Kohlensäure befreit wird und dass man dann das CO2-freie Ammoniak nach Verflüssigung dem Hochdruckgefäss wieder zuführt. Nach den Angaben in der Hauptpatentschrift kann die Absorption der bei der Endentspannung anfallenden Gase vorteilhafterweise in einer wässrigen Harnstofflösung erfolgen. Es wurde nun gefunden, dass auch die Absorptionsanlage, in welcher die im Trennapparat freigesetzten Gase unter Druck verarbeitet werden, vorteilhaft mit wässriger Harnstofflösung statt mit Wasser oder Wasser mit Ammoniak und Ammonkarbonat beschickt wird, so dass die Absorption mit einer Lösung von Harnstoff, Ammonkarbonat und Ammoniak erfolgt. Die Gegenwart von Harnstoff bewirkt eine Senkung der Kristallisationstemperatur des gelösten Ammonkarbonats, wodurch bei gleichem Wassergehalt ein sicherer Betrieb resultiert oder aber bei gleichem Temperaturintervall zwischen Kristallisation und Siedepunkt mit kleineren Wasserzusätzen ausgekommen werden kann. Als Zusatztösung, mit der die Absorptionsanlage beschickt wird, kann- z. B. die aus der Endgaswaschkolonne entnommene Lösung, eine Mutterlauge aus der Harnstoffverarbeitung oder eine zwecks Biuretvernichtung in die Synthese räckzuführende Harnstoff lösung in Frage kommen. Diese Lösungen können auf mehrere Absorptionsstufen verteilt werden. Die aus der ersten Stufe abgezogene Lösung (enthaltend Harnstoff, Ammonkarbonat, etwas überschüssiges Ammoniak und Wasser) kann in das Hochdruckgefäss zurückgeführt werden oder evtl. direkt als harnstoffhaltige Düngelösung verwendet werden. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Harnstoff aus Kohlendioxyd und überschüssigem Ammoniak, gemäss dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass man als Waschflüssigkeit in der Absorptionsanlage Harnstoff enthaltende Lösungen verwendet. UNTERANSPRUCH Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Waschflüssigkeit in der Absorptionsanlage eine Lösung von Harnstoff, Ammonkarbonat und Ammoniak in Wasser verwendet wird. Lonza Elektrizitätswerke und Chemische Fabriken Aktiengesellschaft (Gampel) **WARNUNG** Ende DESC Feld konnte Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- **WARNUNG** Anfang CLMS Feld konnte Ende DESC uberlappen **.Verfahren zur Herstellung von Harnstoff Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Harnstoff aus Kohlendioxyd und über- schüssigem Ammoniak unter erhöhter Temperatur und unter hohem Druck, wobei das umgesetzte Gemisch aus dem Reaktionsgefäss unter teilweiser Entspannung einem Trennapparat zugeführt wird, in welchem die Harnstofflösung weitgehend von CO2 und NH3 befreit und dann in einem Entgaser auf Normaldruck entspannt wird und wobei die abgetrennten Gase mindestens teilweise in das Reaktionsgefäss zurückgeführt werden.Dieses Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass das gesamte aus diesem Trennapparat stammende CO2- und NHs-haltige Gasgemisch einer Absorptionsanlage zugeführt wird, in welcher das NH3 durch Waschen unter Druck vollständig von der Kohlensäure befreit wird und dass man dann das CO2-freie Ammoniak nach Verflüssigung dem Hochdruckgefäss wieder zuführt.Nach den Angaben in der Hauptpatentschrift kann die Absorption der bei der Endentspannung anfallenden Gase vorteilhafterweise in einer wässrigen Harnstofflösung erfolgen.Es wurde nun gefunden, dass auch die Absorptionsanlage, in welcher die im Trennapparat freigesetzten Gase unter Druck verarbeitet werden, vorteilhaft mit wässriger Harnstofflösung statt mit Wasser oder Wasser mit Ammoniak und Ammonkarbonat beschickt wird, so dass die Absorption mit einer Lösung von Harnstoff, Ammonkarbonat und Ammoniak erfolgt. Die Gegenwart von Harnstoff bewirkt eine Senkung der Kristallisationstemperatur des gelösten Ammonkarbonats, wodurch bei gleichem Wassergehalt ein sicherer Betrieb resultiert oder aber bei gleichem Temperaturintervall zwischen Kristallisation und Siedepunkt mit kleineren Wasserzusätzen ausgekommen werden kann.Als Zusatztösung, mit der die Absorptionsanlage beschickt wird, kann- z. B. die aus der Endgaswaschkolonne entnommene Lösung, eine Mutterlauge aus der Harnstoffverarbeitung oder eine zwecks Biuretvernichtung in die Synthese räckzuführende Harnstoff lösung in Frage kommen. Diese Lösungen können auf mehrere Absorptionsstufen verteilt werden. Die aus der ersten Stufe abgezogene Lösung (enthaltend Harnstoff, Ammonkarbonat, etwas überschüssiges Ammoniak und Wasser) kann in das Hochdruckgefäss zurückgeführt werden oder evtl. direkt als harnstoffhaltige Düngelösung verwendet werden.PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von Harnstoff aus Kohlendioxyd und überschüssigem Ammoniak, gemäss dem Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass man als Waschflüssigkeit in der Absorptionsanlage Harnstoff enthaltende Lösungen verwendet.UNTERANSPRUCH Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Waschflüssigkeit in der Absorptionsanlage eine Lösung von Harnstoff, Ammonkarbonat und Ammoniak in Wasser verwendet wird.Lonza Elektrizitätswerke und Chemische Fabriken Aktiengesellschaft (Gampel)
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| CH355139T | 1957-03-06 | ||
| US186492A US3193353A (en) | 1962-04-10 | 1962-04-10 | Method of removing carbon dioxide from ammonia |
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| CH355139D CH355139A (de) | 1957-03-06 | 1957-03-06 | Verfahren zur Herstellung von Harnstoff |
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